Pläne ändern sich manchmal.
Diese Kugel hatte nicht auf meiner Liste gestanden, aber sie drängte sich mir praktisch auf, in Gestalt eines hübschen Kammzugs, in Grün- und Rottönen gefärbt, den ich in einem Überraschungspaket für ein anderes Projekt bekommen hatte (während ich das hier schreibe, weiß ich noch nicht, ob es funktioniert haben wird).
Für mich schrien diese Farben nach Weihnachten, und wißt ihr, ich habe da ja noch ein paar von diesen Styroporkugeln, und offensichtlich war die einzige Option, die Wolle irgendwie um die Kugel herumzubekommen. Das hieß Nadelfilzen, was sonst?
Es stimmt, ich habe für diesen Adventskalender schon mal gefilzt, aber nur Formen, die ich dann komplett mit Perlen bedeckte, nichts, wo ich etwas mit Filz umhüllte.
Ein einfaches Projekt war nett, vor allem weil ich das letzte und größte immer noch vor mir hatte.
Außerdem kann es extrem entspannend, fast meditativ sein, Wolle zu pieksen, sogar noch mehr, wenn man keine komplizierte Form hat.
Gundel auf dem Kissen neben mir, sanft schnurchelnd, der Dekan auf meiner Schulter, bei jedem Pieks leicht von ihr angehoben, leises Hintergrundgeräusch, perfekt.
Dennoch brauchte es etwas mehr als nur das, also nähte ich eine Mischung von Rocailles in den Größen 8, 11 und 15 auf - Rot mit Silbereinzug, klar mit Goldeinzug und klar mit AB-Finish. Wenn sich die Kugel langsam im Licht dreht, ist da dieses zarte Funkeln, wirklich hübsch.
Ich finde, es war wirklich ein schöner Zufall, gerade diesen Kammzug zu bekommen.
Donnerstag, 21. Dezember 2023
Nadelfilzkugel mit Perlen - Das einundzwanzigste Türchen
Mittwoch, 20. Dezember 2023
Schneemann in der Nacht - Das zwanzigste Türchen
Erinnert ihr euch, daß ich euch im Kimekomi-Post von den Stoffresten erzählt habe, die ich von meiner Schwester bekommen hatte, und daß in der Tasche auch etwas metallicblaues Leder war?
Ich hatte sofort einen Plan dafür, weil es mich an meine liebste Perlenfarbe erinnerte. Noch eine Nachtszene, yay! Ihr werdet aber sehen, daß ich mich echt zurückgehalten und es als recht subtile Umrandung verwendet habe, weil ich das Ornament nicht zu groß machen wollte.
Es brachte außerdem eine Erinnerung von damals, als ich ungefähr 15 war, zurück. Jeans und Turnschuhe, ein weißes Männerhemd (nicht in die Jeans gesteckt), eine Anzugsweste (gestreifte Wolle in grau und schwarz) und das Pièce de Résistance - eine Anstecknadel wie eine Fliege, in, ich schwöre, genau diesem metallicblau, die ich oft mehrmals wieder abnahm, bevor ich sie gaaanz genau richtig am Kragen befestigt hatte. Das war auch die Zeit der schmalen Lederkrawatten. Tatsächlich ging ich ein paar Jahre später genauso gekleidet zum Einstellungsgespräch in der Bibliothek. Mann, die 80er, was für eine Zeit.
Zurück zu meinem blauen Leder. Ich hatte bisher noch nie Perlen auf Leder gestickt und war mir nicht einmal sicher, ob das gehen würde, weil ich keine speziellen Ledernadeln hatte. Ich war darauf vorbereitet, daß mir die eine oder andere Perlennadel brechen würde, weil das Leder nicht von der dünnen Sorte ist, aber das Glück war auf meiner Seite, obwohl ich hin und wieder meine Zange brauchte, um die Nadel ganz durchzuziehen, darum ging die Stickerei langsamer vorwärts, als es mit einem anderen Untergrund der Fall gewesen wäre.
Mein Schneemann sieht ziemlich klassisch aus, finde ich, aus drei Größen von "Schneebällen", die aufeinanderliegen.
Ich schenkte ihm einen Schal aus einer blauen Mischung und bemerkte dann, daß sich sein Mund offensichtlich darunter verbarg, denn ich bekam auf keinen Fall ein ganzes Gesicht auf den Kopf, wenn ich für die Augen keine kleinen Perlen verwenden wollte.
Für die Augen und Knöpfe nahm ich O-Perlen. Ich hätte die andere Seite nehmen können, die so schwarz wie Kohle ist, aber es ist schwer, einem wunderschönen AB-Finish zu widerstehen.
Seine Nase ist eine orangefarbene Daggerperle, weil ich keine kurze Spikeperle in einer guten Farbe hatte (für meine Kugel-Schneemänner vor ein paar Jahren hatte ich rote verwendet, es waren aber keine mehr übrig). Die Daggerperle sieht aber ganz gut aus.
Zu guter Letzt machte ich ihm "Ast"arme, die aus einem mattmetallicfarbenen Rocaillesmix sind, der in meiner letzten Überraschungsbestellung enthalten war.
Ich überlegte mir noch einen Besen dazu zu machen, wollte aber nicht, daß das Ornament schräg hängt, weil es auf einer Seite schwerer ist.
Ich benutzte dasselbe Leder für die Rückseite, hielt mich aber diesmal bei der Umrandung zurück, weil ich nicht wußte, ob meine Nadel auch mit einer doppelten Schicht fertigwerden würde. Stattdessen nutzte ich meinen silbermetallic Stift, um das Schwarz zu verstecken und tupfte vorne und hinten auf dem Leder kleine silberne Punkte für einen festlichen Look auf.
Ich bin glücklich darüber, wie mein kleiner Schneemann geworden ist. Obwohl er keinen Mund hat, scheint er mir doch zu lächeln, was vielleicht an den winzigen Lücken in den Perlenrunden liegt.
Außerdem sieht er für mich mit diesen offenen Armen so aus, als warte er nur auf eine Umarmung. Ich bin sicher, ein paar Tierchen werden ihn in der Nacht besuchen :-D
Montag, 18. Dezember 2023
Oh Tannenbaum - Das achtzehnte Türchen
Weihnachten geht nicht ohne Weihnachtsbaum, oder?
2016 habe ich dieses Paar nicht zusammenpassende Ohrringe mit einem sehr glänzenden Rocaillesbaum gemacht.
Aber können wir einen Weihnachtsbaum an den Baum hängen? Natürlich können wir das, wenn vielleicht auch nur, weil ich zwar genug Perlen für einen, aber nicht zwei Bäume hatte. Also mußte es ja ein Christbaumanhänger werden.
Diesmal benutzte ich mattdunkelgrüne Delicas, die realistischer als Perlen mit Silbereinzug sind - und zufällig Teil einer Überraschungsperlenbestellung waren, einfach perfekt - um aber den Glanz der Feiertage zu kreieren, machte ich Kugeln aus Schmucksteinen und ergänzte das mit goldenen Rocailles.
Mein Baum hat seinen ganz eigenen Topf. Er ist aus dunkelblauen Sechseckperlen mit Rocailles- und Delicaverzierungen.
Würde das als "happy little tree" zählen, was denkt ihr?
Sonntag, 17. Dezember 2023
Nußknacker - Das siebzehnte Türchen
Eins der goldigsten Weihnachtsornamente (das man auch zu einem Charm, Anhänger oder zu Ohrringen machen kann), das ich auf YouTube gefunden habe, ist ein kleiner Nußknacker von Juliet Erskine Jules and Rose (deutsche Untertitel gibt es leider nicht).
Ich muß zugeben, daß das Video meine Geduld auf die Probe gestellt hat. Ihr wißt, daß ich die Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege habe, wenn es um Videos geht, und dieses hier war eine Stunde lang, aber ich war so fasziniert nicht nur davon, wie goldig dieses Kerlchen war, sondern auch von der Großzügigkeit, mit der Juliet diese Anleitung umsonst teilt, daß ich gar nicht anders konnte als das durchzuziehen, richtig?
Und das habe ich getan, obwohl ich ein paar Mal durcheinander kam, was ganz und gar nicht Juliets Schuld war.
Sie zeigt und erklärt jeden Schritt, aber ich wurde immer wieder mal von einem (nicht so) kleinen Kater abgelenkt, der darauf bestand, die Hügel zu ersteigen, die ich darstelle. Es war jedoch nie ein Problem, das Projekt zu retten, indem ich zum Beispiel einfach einmal mehr herumnähte, um den Faden bei der richtigen Perle herauszubekommen.
Eine andere Sache war, daß ich beim Hut improvisieren mußte, weil die Perle, die ich benutzte, wohl etwas größer war. Dies ist aber ein Projekt für fortgeschrittene Fädler, also war ich darauf gefaßt zu improvisieren. Der Hut ist jetzt etwas anders, aber ich finde, daß er doch ganz gut für meinen dunkelgrünhaarigen Nußknacker geworden ist. Ja, mit seinem grünen Haar und der Jacke ist er jetzt bereit für die Arbeit in der Smaragdstadt.
Im Ernst aber, ist er nicht süß geworden?
Nun fragte ich mich, ob ich wohl auch einen etwas größeren Nußknacker hinbekommen würde, an meine persönlichen Fähigkeiten angepaßt, was heißt, daß ich überwiegend meinen geliebten Herringbone- und etwas Peyotestitch benutzen wollte.
Wie sich zeigt, konnte ich das, natürlich nicht ohne Macken und mit einer Portion Versuch und Irrtum.
Was mich am meisten ärgert ist, daß ich mich wieder von den Magatams habe hereinlegen lassen. Das ist eine Perlensorte, mit der ich niemals zurechtkommen werde, und der einzige Grund, zwei davon für die Schuhe zu benutzen, war, daß meine letzte Überraschungsperlenbestellung ein Röhrchen davon enthalten hatte. Ich hatte sie ein paar Mal so herum und wieder so herum gedreht und es trotzdem noch geschafft, bei einem der Schuhe die falsche Seite nach oben zu drehen. Jetzt kann ich nicht aufhören, das anzuschauen. Wie ist es möglich, daß ich das erst bemerkt habe, als ich schon bei der Brust angekommen war?? An diesem Punkt war es keine Option für mich, wieder alles aufzutrennen.
Ich veränderte auch ein paar Kleinigkeiten am Design, wie die Medaille auf der Brust des Nußknackers, zweifellos für Tapferkeit, denn er war sehr tapfer, mich an sich arbeiten zu lassen ;-) Er bekam von mir auch weiße Haare und einen Bart. Seine Jacke ist entweder sehr lang ode seine Beine sind etwas kurz, aber das ist in Ordnung, ich merke es mir, falls ich noch einen mache (tatsächlich habe ich einen angefangen, aber gnadenlos vermurkst).
Was ich klarstellen möchte ist, daß ich diese Version nicht ohne Juliets Muster hätte machen können.
Ohne es hätte ich nicht mal daran gedacht, einen Nußknacker zu machen, und hätte ich es, hätte ich nicht gewußt, wo und wie anzufangen.
Danke, Juliet!
Samstag, 16. Dezember 2023
Apfel und Nuß - Das sechzehnte Türchen
Vor neun Jahren habe ich auf diesem Blog von der Geschichte des Weihnachtsbaums erzählt und davon, wie vor der Erfindung der Glaskugel Zuckerplätzchen, Springerle (ich habe keine Verbindung zu dieser Seite, finde aber die Model so schön), Äpfel und Nüsse die Wahl für Baumschmuck waren.
Natürlich war mein erster Gedanke, selber ein paar Springerle zu machen, schließlich ist das ein Brauch, der in meiner Gegend noch hochgehalten wird ... aber nicht von mir, und es war auch ein sehr kurzer Gedanke und daruf folgend sehr langes und lautes Gelächter. Ich backe nicht, und wenn ich mich recht erinnere, haben nicht einmal die backenden Mitglieder meiner Familie jemals Springerle gemacht.
Damit waren auch die Zuckerplätzchen raus. Ich hätte sie wahrscheinlich sowieso gegessen anstatt sie an den Baum zu hängen.
Also mußten es Äpfel und Nüsse werden.
Ich erbettelte ein paar Walnüsse von meinen Nachbarn und ging in das alte Garten-/Deko-/Bastelgeschäft hier in der Stadt und besorgte mir einen künstlichen Apfel (erstmal einen für den Anfang, falls es nicht klappen würde).
Mein Plan für die Walnüsse war es, sie mit einem Set zu "vergolden", das auf meiner Geburtstagswunschliste gestanden hatte (nur um euch mal zu zeigen, wie früh ich mit der Vorbereitung für diesen Kalender angefangen habe, zwischen meinem Geburtstag und Weihnachten liegen sechs Monate und das war nicht mein erstes Projekt), der Plan für den Apfel war etwas mit Golddraht, vielleicht verschiedenen Glasperlen, vom Schneewittchenapfel inspiriert, den ich vor Jahren für einen Kunden gemacht hatte.
Das Projekt fing nicht sehr gut an.
Die Nüsse gingen nicht nur normal auf, sondern hatten auch Rillen an den beiden Nußhälften, die aufbrachen. Nchdem ich die erste Nuß vorbereitet hatte - öffnen, Draht einkleben und die Hälften wieder zusammenzusetzen - bemerkte ich einen Riß auf einer Seite. Nein, ich war das nicht gewesen, die Nuß ging praktisch schon vom reinen Ansehen auseinander. Da ich den Klebstoff noch in der Hand hatte, gab ich ein wenig auf den Riß in der Hoffnung, daß es okay sein würde.
Am nächsten Tag begann ich mit dem Vergolden.
Wenn Glitzer der Herpes der Bastelwelt ist, ist Blattmetall zumindestens sein kleiner Bruder. Ich bin wohl kein Naturtalent bei diesen nicht-flachen Oberflächen ;-)
Nach etwas Gefluche, weil mir die Nuß ständig aus den Fingern glitt, hatte ich die Anlegemilch aufgetragen, trocknen lassen und das Gold appliziert. Wenn ich Glitzer erwähne, dann liegt es an den Goldflittern, die sich auf Boden, Händen und Tisch absetzten, als ich das überschüssige Metall abpinselte. Ich hängte die Nuß an einen Haken, damit das Gold trocknen konnte.
Der Apfel war schon etwas schwieriger, da ich ihn in der Hand drehen mußte, während ich die Anlegemilch (die sehr klebrig ist!) und später das Blattgold auftrug. Anders als bei der Nuß vergoldete ich ihn nicht ganz und fügte hier und da Flecken hinzu, um ihm einen Vintagelook zu geben.
Am nächsten Tag trug ich die Lackschicht auf, um das Gold zu schützen. Das hört sich einfacher an, als es war (nicht-flache Oberflächen!).
Eine Weile später bestellte ich endlich Golddraht, der mir ausgegangen war (witziges Detail, war er gar nicht, und der Golddraht, den ich bestellt hatte, hatte einen ganz anderen Farbton, was ich vom Bild nicht erkennen konnte, das ging gar nicht), und machte mich daran, die beiden anderen Nüsse zu öffnen, damit ich dieses Projekt fertigbekommen konnte.
Ha! Eine von ihnen wehrte sich dermaßen, daß sie im Müll landete. Überall waren Risse, nicht nur an der Naht (kann man das bei einer Walnuß so nennen?).
Die letzte ging in drei Teilen auseinander, aber ich klebte sie zusammen und bereute schnell, das überhaupt versucht zu haben. Keine Ahnung warum, weil der Prozeß genau derselbe war, aber einige Stellen an dieser Nuß wollten das Blattgold einfach nicht annehmen. Sie bekam dadurch irgendwie einen Vintagetouch, eine alte geerbte Nuß. Vielleicht konnte ich das etwas verstärken, indem ich altes Band verwendete? Mein Gehirn fing an zu ticken, während ich den Lack auftrug.
Nun ratet mal, was passiert ist. An den Stellen, an denen ich die Nuß sehr vorsichtig auf einem Glasbehälter abgesetzt hatte, damit sie ganz durchtrocknen konnte, - natürlich erst nachdem sie schon berührtrocken war - und am unteren Ende wurde der Lack grün, aber nur dort. Ich habe nicht die geringste Ahnung warum, aber was ich nun wußte war, daß diese Nuß mich aktiv haßte, und auch wenn sich das sehr albern anhört, ich haßte die Nuß direkt zurück.
Als mein Golddraht ankam, wurde es Zeit, mir etwas für den Apfel auszudenken, denn natürlich - und das schreibe ich mit einem großen Augenrollen - mußte ich dem ja meinen besonderen Touch geben.
Obwohl der Farbton falsch war, fing ich an, eine Scheibe als Basis zu häkeln, aber nach ein paar Reihen wußte ich, daß das einfach nicht hinhaute. Vielleicht hatte ich in einer meiner Dosen noch etwas roten Draht übrig? Halt! War das Golddraht? Es stellte sich heraus, daß die Farbe paßte, die Drahtstärke aber nicht.
So langsam wurde ich dieses Projekts, das sich konstant gegen mich wehrte, überdrüssig, aber ich wollte mich trotzdem nicht auf einem fleckigen vergoldeten Apfel einlassen, und da fielen mir die Perlennadeln in meiner Vorratsschublade ein. Sie waren für etwas anderes vorgesehen gewesen, das in den Hintergrund rückte, und die Perlen waren ziemlich groß ... die größten Schneeflocken, die man ja auf einem Weihnachtsapfel sehen wird ... langsam sah das aus wie eine Mischung aus Fliegenpilz und Apfel ... und wißt ihr was ... es war mir inzwischen wurscht.
Ich brachte ein rotes Bändchen an und verkündete, daß dieses Projekt jetzt fertig war, ob mir der Ausgang gefällt oder nicht. (Ich hasse es.)
Beenden wir dies trotzdem auf einer positiven Note. Zumindest ist die erste Nuß hübsch geworden :-D
Das ist eure Belohnung, falls ihr es bis ganz zum Ende geschafft habt.
Danke, daß ihr Geduld mit mir bewiesen habt, ich hatte das Gefühl, daß man auch mal über seine Mißerfolge sprechen muß.
Freitag, 15. Dezember 2023
Fäustling - Das fünfzehnte Türchen
Fäustlinge gibt es schon sehr lange, seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden.
Habt ihr euch jemals gefragt, wieviele Fäustlinge wohl all diese Zeit über verlorengegangen sind? Man kann sie so leicht verlieren!
Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich einen einzelnen Fäustling auf der Spitze eines Metallzauns, auf einem Vorsprung, einem Pfosten gesehen habe, geduldig auf die Rückkehr seiner besseren Hälfte wartend. Ein einzelner Fäustling sieht sehr einsam aus.
Mein Fausthandschuh scheint ebenfalls seinen Kumpel verloren zu haben, wie traurig. Er wird darauf warten müssen, ob der zweite irgendwie auftaucht, aber ich bezweifle es.
Ich habe ihn mit unterschiedlich farbigen Streifen bestickt, damit er aussieht, als er ob er aus Wollresten gemacht wurde. Bei diesem Anblick kommen Kindheitserinnerungen hoch, das kann ich euch sagen!
Dienstag, 12. Dezember 2023
Die Weihnachtsgurke - Das zwölfte Türchen
Die Weihnachtsgurke - ehrlich??
Ja, ich habe endlich aufgegeben und mir eine Essiggurke als Christbaumanhänger gemacht.
Für die, die die Geschichte in meinem Blog noch nicht gelesen haben und nicht verstehen, was daran so aufregend sein soll, schaut euch diese Geschichte aus meinem allerersten Adventskalender an.
Tatsächlich kenne ich noch immer keine Deutschen persönlich, die diese Tradition begehen.
Als ich aber in alberner Stimmung war und gerade alte Sherlock-Holmes-Filme mit Basil Rathbone im Fernsehen ansah (was absolut nichts damit zu tun hat, außer daß ich die Zeit, die ich brauche, um etwas zu machen, anhand der Länge von Filmen oder anderen Fernsehsendungen messe), fing ich an, auf ungesponnener Wolle herumzupieksen, und irgendwie wurde es eine Gurkenform, die dann irgendwie mit grünen und dunkelseegrünen Rocailles mit Silbereinzug bestickt wurde. So passieren Dinge halt manchmal!
Eine Nadelfilzform zweiperlenweise zu besticken dauert viel länger, als es sich anhört, aber nun bin ich die stolze Eigentümerin meiner persönlichen Unikat-Weihnachtsgurke ;-)
Sonntag, 10. Dezember 2023
Perlenengel - Das zehnte Türchen
Letztes Jahr habe ich ein YouTube-Video für ganz entzückende Engelchen gefunden. Ich hatte schon alle Themen ausgesucht, daher kamen die Engel nicht im Adventskalender vor, ich habe sie nur in den sozialen Medien geteilt.
Ihr könnt Krístinas Video hier finden. Sie spricht Tschechisch, zeigt aber alles so klar, daß ihr den Kommentar nicht unbedingt brauchen werdet, falls ihr versuchen möchtet, die Engelchen zu machen. Ich habe ihn nicht gebraucht. Ich habe auch ein wenig improvisiert, indem ich die Vorräte benutzt habe, die meine Schwester und ich dahatten, was zum Beispiel bedeutete, daß die SuperDuos mit Twin Beads aus meinem Vorräten ersetzt wurden.
Ich machte ein paar für meine Schwester und mich, um sie zu verschenken, und sie kamen so gut an, daß meine Schwester dann noch mehr machte.
Dieses Jahr wollte ich jedoch etwas anderes ausprobieren.
Erinnert ihr euch an die 3D-Sterne aus dem letzten Kalender und daran, daß die meisten davon aus fünf Komponenten gemacht waren?
Nun, die Komponenten (die auch als Anhängerösen benutzt werden können) erinnerten mich an Flügel (nicht nur mich, da bin ich mir sicher), und ich fragte mich, ob ich etwas um einen davon herum entwerfen könnte. Mein erster Versuch funktionierte nicht, aber in der Hoffnung auf eine Erleuchtung zu einem späteren Zeitpunkt legte ich die Flügel mal beiseite.
Diese Erleuchtung kam ein paar Wochen später, nachdem ich auf die Perlen gestoßen war, die ich auch für den Mistelzweig benutzt hatte, da sie ungefähr dieselbe Größe hatten wie die Perlen, die meine Schwester mir für die Engel gegeben hatte.
Ich nutzte die Flügelidee dann auch noch in anderen Stücken wie Graf Catula.
Ich wollte meinen Engel recht klassisch haben und entschied mich darum gegen ein bronzefarbenes Twin Bead-Gewand - die einzige Farbe, die ich noch hatte.
Außerdem hatte ich aus einem Karton mit meiner letzten Perlenbestellung heraus gearbeitet, die ich noch nicht wegsortiert hatte, und mit ein paar Farben, die ich diesem Karton noch hinzugefügt hatte (weil meine Muse eben so arbeitet), und irgendwann war es dann eben so etwas wie eine persönliche Herausforderung geworden, eine Weile nur mit Perlen aus diesem Karton zu arbeiten. Letztendlich war die offensichtliche Wahl dasselbe Perlweiß wie in den Flügeln, und zwar in einem fließenden Herringbone-Gewand. Habe ich schon mal erwähnt, daß ich Herringbone liebe? ;-)
Ich hatte da auch noch ein Röhrchen mit ein paar übriggebliebenen goldenen Rocailles, die waren gerade ausreichend für einen Heiligenschein und zwei - ähm, Knöpfe?
Es machte mir nichts aus, daß die Twin Bead-Engel keine Arme hatten, aber da die Flügel von diesem Engel hinten waren, wollte ich hier auf jeden Fall ein Paar Ärmel und ich bin recht zufrieden mit meiner Lösung hierfür.
Ich kann aber nicht umhin zu denken, daß dieser kleine Engel irgendwie aussieht, als ob er auf Anweisungen wartet!
Samstag, 9. Dezember 2023
Winterkomet - Das neunte Türchen
Der 3D-Stern ist zurück!
Es fing alles mit einem großen Röhrchen Perlensuppe an, mindestens zehn Jahre alt. Ich weiß, daß viele Fädler Perlensuppe hassen, aber ich bin Schwäbin, und es würde sich anfühlen, als würde ich mir das Herz herausreißen, wenn ich Perlen wegwerfen würde, besonders Delicas. Mir fiel auch niemand ein, dem ich sie hätte geben können.
Es war aber einfach genug, die ganze Suppe auszuschütten und nur die gebrauchten Perlen herauszupicken, in diesem Fall überwiegend klare. Mich erschreckt Perlensuppe nicht.
Zuerst hatte ich etwas versuchen wollen, das nicht so geklappt hat, wie ich gehofft hatte, wie so oft, also trennte ich es wieder auf und und machte stattdessen einen Winterkometen oder vielleicht einen Eiskometen.
Das Netz sagt mir, daß Komete zwei Hauptschweife haben - Gas und Staub - und eine Koma.
Nun, dieser Komet hat einen Schweif aus Barockperlen und Quarz, weil Gas und Staub nur sehr schwer aus Perlen zu machen sind. Ein Komet sieht auch nicht aus wie ein 3D-Stern, aber künstlerische Freiheit und Fantasie bewirken Wunder.
Erzählt einfach NASA nicht davon.
Freitag, 8. Dezember 2023
Zuckerstange - Das achte Türchen
Als erstes muß ich sagen, daß Zuckerstangen für mich nie ein Teil von Weihnachten waren, obwohl ich sie natürlich kannte. Spontan kann ich mich nicht einmal erinnern, ob ich jemals selber eine gesehen habe, obwohl sie hier sicherlich auch verkauft werden.
Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb? - schien mir eine Zuckerstange eine gute Wahl für Christbaumschmuck.
Es gibt wahrscheinlich Massen an Tutorials für Zuckerstangen aus Perlen, aber ich traute mir zu, keines davon zu brauchen.
Als Technik wählte ich meinen geliebten Herringbonestich mit einer Runde von acht Rocailles, obwohl ich wußte, daß die Kurve oben gequetscht und seltsam aussehen würde, wenn ich versuchen würde, den Schlauch rund zu halten. Vier Rocailles wären besser gewesen, aber zu klein für ein Ornament, jedenfalls für meinen Geschmack.
Auch wenn die Zuckerstange jetzt flach geformt ist, sieht sie immer noch gut aus - das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Um etwas von der Form abzulenken, habe ich die Stange noch mit einer kleinen Stechpalmenschleife aus Perlen verziert.
Was meint ihr, funktioniert es?
Donnerstag, 7. Dezember 2023
Weihnukka - Das siebte Türchen
Man lernt nie aus.
Ich habe die Fernsehserie O.C., California nie gesehen und hatte darum nie von Weihnukka gehört, falls sich irgendjemand von euch wundert.
Tatsächlich war das erste Mal, daß ich auf dieses Wort stieß, auf einer Seite, die nichts mit Fernsehen zu tun hat, die des Jüdischen Museums Berlin, das von Oktober 2005 bis Januar 2006 eine Wechselausstellung zu diesem Thema zeigte, genannt "Weihnukka - Geschichten von Weihnachten und Chanukka".
Da immer noch Interesse an dem Thema zu bestehen scheint, haben sie unter diesem Titel eine Seite mit den wichtigsten Inhalten erstellt.
Offensichtlich wurde das Konzept, beide Feiertage zu verbinden, - und dem auch noch einen Namen zu geben - im 19. Jahrhundert von assimilierten deutschen Juden erfunden. Laut einem englischen Blogpost von Jim Wald in The Times of Israel bewirkte die Assimilation die Abnahme der jüdischen Bevölkerung, zum Beispiel durch Konvertierung.
Ich hänge unten auch noch Links zu ein paar deutschen Artikeln an, die sich mit der Frage dieses hybriden Feiertags beschäftigen, ganz ohne Wertung, nur falls ihr mehr wissen möchtet.
Wie ihr euch vorstellen könnte, verschwand die Idee von Weihnukka, als die Nazis an die Macht kamen.
Und dann tauchte sie dank einer Fernsehserie wieder auf? Nein. Ich habe mindestens einen Artikel gefunden, der erschienen ist, bevor die Serie überhaupt anlief.
Habt ihr eine Geschichte dazu beizutragen, vielleicht aus eigenen Erfahrungen?
Da habt ihr es. Ich habe euch einen Bastel-Adventskalender versprochen und wieder eine andere Geschichte mit eingeschmuggelt, aber ich hatte euch ja gewarnt, daß das passieren könnte.
Kommen wir nun zum kreativen Teil.
Das heutige Stück war aber schon lange in Planung und Arbeit gewesen, bevor ich in das Loch Weihnukka fiel. Monatelang hieß der Titelentwurf "Channukka!!! - Das siebte Türchen (Davidstern???). Ein Davidstern schien mir machbar, aber meine eigenen Ideen waren langweilig, YouTube spuckte mir nichts aus, das mir gefiel, und die meisten Google-Ergebnisse überzeugten mich auch nicht. Ich schob das hier vor mir her, bis ich meine ersten gefalteten Peyotestücke gemacht hatte. Dann erinnerte ich mich an ein Tutorial von KrisDesignFSP auf Etsy aus meiner ersten Suche.
Ich folgte dem Tutorial nicht genau. Wie ihr sehen könnt, habe ich für die beiden Seiten zwei verschiedene Farben verwendet, dafür aber keine andere Farbe für den Rand, und ich habe den Stern kleiner gemacht, sowohl in der Breite als auch Länge, weil ich ihn einer Freundin schenken wollte, als Anhänger, wenn sie das mochte, oder als Ornament.
Ich bezweifle allerdings, daß meine Freundin einen Chanukkabusch hat, quasi einen angepaßten Weihnachtsbaum, an dem auch Dreidel und Davidsterne hängen können. Das klingt für mich nun wirklich sehr amerikanisch, aber vielleicht gibt es das bei uns auch? Wie gesagt, man lernt nie aus.
Natürlich war mein erster Versuch zu klein. Ich konnte das Peyoteteil nicht verdrehen, das Dreieck zusammenfügen UND vernähen.
Mein zweiter Versuch war ein wenig größer, nun war zwar das Vernähen kein Problem mehr, die Dreiecke zu verbinden war aber nicht so leicht. Ihr habt vielleicht bemerkt, daß der Stern nicht ganz gleichmäßig ist, aber meine Freundin ist eine reizende Dame, und ihr gefällt er so, wie er ist, puh! Ich glaube, einen dritten hätte ich nicht geschafft ... obwohl es knapp war, weil der Dekan doch tatsächlich den Karton aufgemacht hat, um den Stern zu stibitzen. Ich habe ihn gerade noch rechtzeitig erwischt, den pelzigen kleinen Dieb! ;-)
Mein erster Versuch war übrigens nicht verschwendet. Davon habe ich ein Paar Ohrringe gemacht.
Und nun frohes Chanukka, meine Freunde!
Literatur:
Ekaterina Kel: Interkonfessionelles Fest - Feiert Weihnukka!
"Süddeutsche Zeitung" vom 26. Dezember 2017
Leticia Witte: Weihnukka - Tannenbaum trifft Davidstern
"Domradio.de" vom 18.12.2022
Hey, wir sind spirituelle Menschen. Christlich-jüdisches Gespräch über "Weihnukka" zwischen Christina Aus der Au und Walter Rothschild
"Deutschlandfunk Kultur" vom 24.12.2016
Yael Kupferberg: Weihnukka: Mit Jesus fremdgehen
taz - Die Tageszeitung vom 24.12.2001 / Spezial S. 32
Mittwoch, 6. Dezember 2023
Sankt Nikolaus von Myra - Das sechste Türchen
Nikolaustag!
Natürlich habe ich euch schon mal von unserer Tradition an diesem Tag erzählt, die ihr ja auch selber kennt - hier habe ich über die Legende des Bischofs Nikolaus von Myra geschrieben, und hier habe ich über die Schokoladennikoläuse in unseren Schuhen gesprochen.
Dieses Jahr kann ich mich also voll auf das Basteln konzentrieren.
Kein Schuh, kein guter alter Nikolaus im Sinne von Santa, nein, ich präsentiere euch einen tatsächlichen Bischof!
Es ist aber kein ganzer, denn das hätte zu lange gedauert und ich hätte auch nicht genug Stäbchenperlen gehabt, die ich nur deshalb benutzt habe, weil sie zufällig im Karton neben mir waren, während ich hätte aufstehen müssen, um die Rocailles zu holen, und das stand absolut nicht zur Debatte, weil ein Kater auf meinen Beinen schlief *einmal tief Luft holen*
Ich sehe die kleinen Fehler unseres Bischofs - die sehr hohe Mitra und den großen Amikt (aber hey, vielleicht hatte er ja einen Hals und Schultern wie ein Bodybuilder? ;-)) - aber alles in allem bin ich damit zufrieden, wie er geworden ist, und schaut mal, ich habe nicht mal seinen Krummstab vergessen!
Sonntag, 3. Dezember 2023
Unter dem Mistelzweig - Das dritte Türchen
Als ich die Idee hatte, einen Mistelzweig als Christbaumschmuck zu fädeln, hatte ich keine Ahnung, wie lange ich dafür brauchen würde, obwohl er nicht annähernd so groß wie der echte Mistelzweig ist, den ich euch vor ein paar Jahren gezeigt habe, als ich in meinem Adventskalender von 2014 von den verschiedenen Geschichten und Sagen über diese Pflanze erzählt habe.
Das Schwierigste daran war wahrscheinlich, daß mir die fertigen Zweiglein immer in die Quere kamen. Nein, wartet, ich glaube, das Schwierigste war, als der Dekan das Projekt stahl und damit wegrannte, nachdem ich es für eine kurze Pause abgelegt hatte. Er ist ja so ein Dieb und er weiß genau, was er klauen möchte - alles, von dem ich nicht möchte, daß er es bekommt!
Ich weigerte mich jedoch, ihm etwas zu überlassen, auf das ich bereits Stunden verwendet hatte, und konfrontierte ihn an der Kiste von meiner letzten Einkaufslieferung, hinter der er sich ziemlich schlau versteckte. Nicht schlau genug für mich aber. Er warf mir einen schönen Blick zu, als ich ihm sein neues Spielzeug wieder wegnahm!
Die Zweiglein sind in Herringbonestich gefädelt, die Blätter sind Ziegelsteinstich.
Die Perlen sind tatsächlich etwas zu groß, aber ich habe sie benutzt, weil sie eine persönliche Bedeutung für mich haben.
Ich habe den Mistelzweig so gefädelt, daß er von beiden Seiten gut aussieht, da ich noch nicht weiß, wo er hängen wird.
Und nun entschuldigt mich, während ich meine Katzen darunterzerren und gnadenlos abknutschen werde! ;-)
Freitag, 1. Dezember 2023
Sternchen - Das erste Türchen
Willkommen zum diesjährigen Adventskalender!
Wie ich gestern angekündigt habe, wird er anders als der letzte sein.
Ich habe mir im Laufe des Jahres Zeit von meiner regulären Kreativzeit abgezwackt, um Weihnachts- und Winterstücke zu machen, und werde jeden Tag eines davon zeigen.
Das heißt, es gibt keine Geschichten oder Traditionen, es sei denn, ein Stück ist davon inspiriert, in welchem Fall ich davon erzählen werde, und sollte ich ein Tutorial ausprobiert haben, werde ich das natürlich dann ebenfalls teilen.
Ich hoffe, euch wird mein kreativer Adventskalender gefallen.
Fangen wir an!
Sterne - es gibt sie immer, aber an Weihnachten spielen sie eine besondere Rolle.
Dieser kleine Stern sollte eine Pause von den 3D-Sternen darstellen. Er ist sowas von flach! ;-)
Für die fünf Strahlen im Ziegelsteinstich habe ich ein schimmerndes transparentes Lila benutzt. Wie ihr euch vorstellen könnt, hat die Form von allein nicht so sehr gut gehalten, also habe ich sie spontan auf etwas Stickuntergrund geklebt und genäht und auf der Rückseite mit Ultrasuede verstärkt.
Dennoch sah der Stern zu einfach aus, also fügte ich noch eine kleine glitzernde Umrandung hinzu.
Ist er jetzt nicht süß?
Montag, 14. November 2022
Geschenke aus Perlen
In den letzten paar Wochen habe ich für den Adventskalender, den ich bald wieder auf diesem Blog machen werde, Posts vorbereitet und Dinge gemacht. Könnt ihr es fassen, daß bald Dezember ist?
Ich hätte diese kleinen Schachteln gern für einen der Kalenderposts aufgehoben, brauche sie aber bald für einen Showcase, werde sie also nicht vor euch geheim halten.
Ursprünglich wollte ich ja Bilder von meinen Topper-Puppen machen, wie sie Geschenke bringen, aber sie kippten immer wieder um, weil die Schachteln zu klein sind, als daß sie sie mit beiden Händen halten könnten - die Hände sind zu weit auseinander - und etwas zu schwer, wenn ich sie von einer ihrer Hände baumeln lasse. Schließlich weigerten sie sich, es auch nur noch einmal zu probieren ;-)
Diese Schächtelchen werden noch Ösen bekommen, damit sie als Anhänger getragen, aber auch an einem echtes Geschenk angebracht oder als Ornament an einen Weihnachtsbaum gehängt werden können.
Sie sind aus Delica-Perlen gefädelt, zwei der Bänder sind aus Rocailles und für die Dekoration habe ich kleine Tropfenperlen benutzt.
Dieses aus Rocailles war das erste, das ich gemacht habe, sehr weihnachtlich mit dem Grün und Gold, findet ihr nicht?
Samstag, 29. Dezember 2018
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Weiß
Wenn ich so zurückblicke, habe ich auch nicht viel Schmuck in weiß gemacht. Da war ein Choker, ein Silberbaum auf einem weißen Stein, und dann ist da noch die weiße Petcat, aber das ist etwas anderes, da ich weiße Katzen liebe.
Unsere erste Katze, Dude (tatsächlich White Dude, es gibt eine Geschichte zu diesem Namen, aber das würde jetzt zu weit führen) war weiß mit einem blauen und einem gelben Auge.
Weiß. Mein erster Gedanke war Winter und Schnee. Das erinnerte mich an einen Link, den eine meiner Freundinnen erst kürzlich geteilt hatte, ein Schneekugel-Ornament-Design von Cheri Carlson auf Artbeads, im Ziegelsteinstich gemacht. Meine Freundin weiß, daß ich es liebe, geformte Stücke aus Perlen zu weben, und tatsächlich war dies die perfekte Inspiration.
Natürlich würde ich nicht den Schneemann kopieren, sondern etwas wählen, das typischer für mich ist. Was ist typisch für mich? Nun, Katzen natürlich. Katze. Schnee. SnowCat!
Dies war eine der allerersten HeatherCats, das Bild zeigt das Original von meiner Freundin Heather und das, was ich daraus gemacht habe.
Wie wäre es also, die Idee von SnowCat und einer Schneekugel zu kombinieren und das zu einem kleinen Tribut an den Kater zu machen, der praktisch dafür verantwortlich ist, daß mein Leben seit 1991 nie mehr ohne Katzenhaar sein würde?
Und wie wäre es, wenn ich versuchen würde, nur Weiß- und Grautöne dafür zu verwenden? Ja, das war dann wohl doch zu ehrgeizig, es klappte nicht, nicht mit den Perlen, die ich in meinem Vorrat hatte. Es könnte eventuell etwas geflucht worden sein, als ich es wieder auftrennte.
Was für eine Schande. Das bedeutete, es mußte doch ein Nachthimmel werden. Ich kann nichts machen, ich liebe Nachtszenen, und "ihr müßt nicht monochromatisch arbeiten, nutzt Weiß einfach entweder wörtlich oder bildlich als Inspiration." Da.
Nach einem sehr kurzen Abschweifen zu einem anderen Projekt, das aber mehr Planung benötigen wird, wob ich die letzten Fäden ein, und da sind wir nun. Snow Due in seiner Schneekugel.
Er könnte als Anhänger getragen oder als Ornament verwendet werden.
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Freitag, 14. Oktober 2011
Ein erster Blick auf Weihnachten
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Weihnachten - schon??
Aber um ehrlich zu sein, ich bereite mich auch vor. Vor einer Weile habe ich Draht bestellt (von meinem Lieblingsladen) und ich mußte einfach mit Farben spielen. Ich bin noch nicht fertig!
Die Idee entwickelte sich aus meinen Ballanhängern und den Körben, sie wuchs, die Haken wurden größer, ich brauchte mehr Haken, ich spielte, versuchte und experimentierte und auf einmal hatte ich eine Weihnachtskugel, mit der ich glücklich war.
Dies ist nur ein Teil aller verfügbaren Farben, ich werde euch auf dem laufenden halten, wenn ich neue Farben oder sogar Kombinationen hinzufüge.

Und nun sind sie in diesem großartigen Treasury (tut mir leid, ich wüßte keine gute Übersetzung dafür) dargestellt, Ornament time, Zeit für Ornamente. Yippie! Danke, Cindy!!Thanks, Cindy!!









































