Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat
angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.
"The Palm House" von Gwendoline Riley, Erstveröffentlichung 2026
Die Geschichte der Freundschaft von Laura and Putnam. Und ein paar anderen Leuten.
Ein Neuzugang auf OverDrive.
Vielleicht hätte es geholfen, wenn mich irgendeiner der Charaktere interessiert hätte oder ich sie womöglich sogar gemocht hätte. Oder war es vielleicht der Stil? "Blabla", sagte er. "Blubb", sagte er. "Ja", sagte ich. "Blah", sagte er. "Nein", sagte ich. Meine Englischlehrerin hätte den Tafelschwamm nach mir geworfen, wenn ich so geschrieben hätte. Ich habe nur nicht aufgegeben, weil ich meinen Monat nicht mit einem DNF anfangen wollte.
"Aufruhr in Oxford" von Dorothy L. Sayers, Erstveröffentlichung 1935
Harriet Vane kehrt für das Gaudy, ein Treffen für Alumnae, in ihre Alma Mater, das Shrewsbury College für Frauen in Oxford zurück.
Als im College anonyme Briefe und häßliche Graffitis in Verbindung mit Vandalismus auftauchen, bitten die Dozentinnen Harriet um Hilfe, weil sie einen Skandal vermeiden möchte. Sie kann das Rätsel nicht allein lösen und holt Lord Peter Wimsey dazu.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich dieses Buch gelesen habe. Es ist auf jeden Fall ein ungewöhnlicher Krimi und dank der vielen klassischen Zitate und der Länge ist es wahrscheinlich nicht für jeden etwas, aber ich liebe es und es ist ein echtes Wohlfühlbuch für mich.
"Effi Briest" von Theodor Fontane, Erstveröffentlichung 1895 (die Schreibweise "Effie" auf dem Umschlag ist ein Druckfehler!)
Als junger Mann machte Baron Geert von Innstetten Luise Briest den Hof, konnte sie aber wegen seines Status zu dieser Zeit nicht heiraten.
Nun spricht er vor, um um Effis Hand anzuhalten, Luises Tochter (falls ihr euch das fragt, sie ist 17, er ist 38), was von Luise befürwortet wird.
Effi wird von seinem verbesserten sozialen Status angezogen, aber dank des Unterschieds im Alter und ihrer beider Wesensart ist die Ehr nicht das, was sie sich erhofft haben, besonders als Effi den charmanten Major Crampas kennenlernt.
Dies ist Teil meiner persönlichen Herausforderung, wenigstens einen deutschen Klassiker im Monat zu lesen.
Mir hat dieser Roman, der ein Beispiel des literarischen Realismus ist, wirklich gut gefallen.
"The Fairy Ring or Elsie and Frances Fool the World" von Mary Losure, Erstveröffentlichung 2012
1917. Die Kusinen Elsie und Frances können Feen und Kobolde sehen, und um ihre Familie davon abzubringen, sich über sie lustig zu machen, machen sie Fotos mit Papierpuppen, die Elsie gemalt und ausgeschnitten hat. Sie hatten nicht erwartet, die Aufmerksamkeit von Feengläubigen zu erregen, wie zum Beispiel Arthur Conan Doyle.
Die Geschichte der Cottingley Fairies als Erzählung für Kinder war schnell zu lesen. Ich kann nur immer wieder staunen, wie bereitwillig manche Menschen dies als wahr akzeptierten. Frances behauptete allerdings bis zu ihrem Tod, daß die Fotos ja ein Schwindel gewesen sein mochten, daß sie aber tatsächlich Feen gesehen hatte.
"Deadly Nightshade" von Elizabeth Daly, Erstveröffentlichung 1940
(Henry Gamadge 2)
Detective Mitchell bittet Henry Gamadge - Berater für alte Bücher, Briefe usw. -, ihm bei einem Fall von Vergiftung durch Belladonna zu helfen. Ein Kind stirbt, eines wird vermißt. War es ein Unfall oder steckt etwas noch Unheimlicheres dahinter?
Das war eine Empfehlung auf The Internet Archive. Ich muß gestehen, daß ich immer noch ein wenig verwirrt bin, aber trotzdem noch daran interessiert, mehr Gamadge-Bücher auszuprobieren.
"Under Water with Ogden Nash" von Ogden Nash, Erstveröffentlichung 1997
Eine Sammlung von Ogden Nashs Gedichten über Tiere im und auf dem Wasser.
Ich habe etwas anderes gesucht und wurde vom Umschlagbild angezogen. Die Gedichte sind überwiegend sehr kurz, daher dauerte das Durchblättern nur Minuten, aber ich hatte Spaß daran und an den wunderschönen Illustrationen.
"After Tea and Other Stories" von Dorothy Whipple, Erstveröffentlichung 1941 😸
Die Kurzgeschichten beschäftigen sich mit menschlichen Beziehungen - zwischen Eltern und Kindern, Freunden, Paaren, Geschwistern, Nachbarn - und wie sie sich in bestimmten Situationen verändern.
Ich mochte Whipples "High Wages" wirklich gern und dasselbe gilt für diese Geschichten.
Ich habe außerdem festgesstellt, daß Gundel nicht viel Geduld dafür aufbringt, vorgelesen zu bekommen, wenn es zu heiß ist (der Sommer hat uns beide ziemlich unleidig werden lassen), darum haben wir hierfür länger als üblich gebraucht, aber jetzt da die Temperaturen etwas heruntergegangen sind, sind wir wieder in der Spur 😄
"A Tiger's Wedding: My Childhood in Exile" von Isla Blair, Erstveröffentlichung 2011
Die Eltern der Schauspielerin Isla Blair waren Teil des British Raj in Indien, ihr Vater war Manager einer Teeplantage. Wie zu diesen Zeiten üblich, wurden Kinder irgendwann "nach Hause" geschickt, um dort die Schule zu besuchen.
Blair erzählt von ihren Kindheitserfahrungen, Jahre ohne Eltern außer zu seltenen Besuchen und wie sie und ihre Schwester die Beziehung wieder aufbauen mußten, nachdem ihre Eltern endlich heimkehrten, nachdem Plantagen von lokalen Managern übernommen wurden.
Das war ein Zufallsfund auf The Internet Archive.
Es ist schwer, sich vorzustellen, wie es sein muß, als kleines Kind so weit entfernt von den Eltern zu sein, und die Schulerinnerungen waren recht traurig. Die Teile über Indien schienen etwas klischeehaft, aber ich kann nicht sagen, ob das am Inhalt lag oder der Art, wie diese Erinnerungen beschrieben waren.
Der letzte Teil darüber, wie Blair ihre Karriere startete und dann ihre eigene Familie hatte, fühlte sich etwas am Schluß angeklebt an, weil er ziemlich kurz war.
"Someone Saw a Spider: Spider Facts and Folktales" von Shirley Climo, Erstveröffentlichung 1985 😸
Das Buch ist eine Sammlung von interessanten Fakten über Spinnen und von Volksmärchen aus Afrika, Japan, Portugal, Schottland und anderen Ländern.
Liz Climo (siehe oben) hat dieses Buch, das ihre Mutter geschrieben hat, kürzlich auf Instagram erwähnt.
Ich finde Spinnen absolut faszinierend.
"Die Erscheinung" von Anselma Heine, Erstveröffentlichung 1912
Auf einem Schiff zurück nach Deutschland, nachdem er einige Zeit auf der Insel Nauru verbracht hat, lernt Dr. Arnold Riedhammer die Holländerin Johne Stevens kennen. Sie fühlen sich so voneinander angezogen, daß sie zusammenbleiben wollen, sobald Johne ihre unglückliche Ehe hinter sich gelassen hat, aber eines Tages ist Johne plötzlich weg.
Ich habe diese Novelle gelesen, weil eine Episode in einem Stummfilm, den ich gesehen habe, darauf basiert.
"Mrs. Palfrey at the Claremont" = "Mrs Palfrey im Claremont" von Elizabeth Taylor, Erstveröffentlichung 1971
Die verwitwete Laure Palfrey zieht als eine von mehreren älteren Dauerbewohnern ins Claremont Hotel in London. Die einzige Familie, die sie in der Stadt hat, ist ihr Enkel, der sie niemals besucht.
Dann lernt sie den jungen Ludovic, einen angehenden Schriftsteller, kennen, als sie vor seinem Gebäude stürzt. Sie kommen ins Gespräch und irgendwann bittet sie ihn darum, sich als ihren Enkel auszugeben, um die anderen Hotelbewohner davon abzuhalten, sie über ihre Familie auszufragen.
Deb von Readerbuzz hat letztens ein Buch von Elizabeth Taylor (nicht die Schauspielerin) geteilt. Es hörte sich interessant an und ich habe das hier willkürlich nach seinem Titel ausgewählt.
Es war zweifellos eine gute Lektüre und ich werde auf jeden Fall nach mehr von Taylors Büchern Ausschau halten, aber ich fand das Buch auch zutiefst deprimierend, vielleicht weil der Humor zu sanft war und ich mir mich selber in dieser Situation vorstellte, alt und einsam zu sein.
Ich wußte übrigens nicht von dem Film von 2005, bevor ich das Buch gelesen habe.
Falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.
"The Palm House" von Gwendoline Riley, Erstveröffentlichung 2026
Die Geschichte der Freundschaft von Laura and Putnam. Und ein paar anderen Leuten.
Ein Neuzugang auf OverDrive.
Vielleicht hätte es geholfen, wenn mich irgendeiner der Charaktere interessiert hätte oder ich sie womöglich sogar gemocht hätte. Oder war es vielleicht der Stil? "Blabla", sagte er. "Blubb", sagte er. "Ja", sagte ich. "Blah", sagte er. "Nein", sagte ich. Meine Englischlehrerin hätte den Tafelschwamm nach mir geworfen, wenn ich so geschrieben hätte. Ich habe nur nicht aufgegeben, weil ich meinen Monat nicht mit einem DNF anfangen wollte.
"Aufruhr in Oxford" von Dorothy L. Sayers, Erstveröffentlichung 1935
Harriet Vane kehrt für das Gaudy, ein Treffen für Alumnae, in ihre Alma Mater, das Shrewsbury College für Frauen in Oxford zurück.
Als im College anonyme Briefe und häßliche Graffitis in Verbindung mit Vandalismus auftauchen, bitten die Dozentinnen Harriet um Hilfe, weil sie einen Skandal vermeiden möchte. Sie kann das Rätsel nicht allein lösen und holt Lord Peter Wimsey dazu.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich dieses Buch gelesen habe. Es ist auf jeden Fall ein ungewöhnlicher Krimi und dank der vielen klassischen Zitate und der Länge ist es wahrscheinlich nicht für jeden etwas, aber ich liebe es und es ist ein echtes Wohlfühlbuch für mich.
"Effi Briest" von Theodor Fontane, Erstveröffentlichung 1895 (die Schreibweise "Effie" auf dem Umschlag ist ein Druckfehler!)
Als junger Mann machte Baron Geert von Innstetten Luise Briest den Hof, konnte sie aber wegen seines Status zu dieser Zeit nicht heiraten.
Nun spricht er vor, um um Effis Hand anzuhalten, Luises Tochter (falls ihr euch das fragt, sie ist 17, er ist 38), was von Luise befürwortet wird.
Effi wird von seinem verbesserten sozialen Status angezogen, aber dank des Unterschieds im Alter und ihrer beider Wesensart ist die Ehr nicht das, was sie sich erhofft haben, besonders als Effi den charmanten Major Crampas kennenlernt.
Dies ist Teil meiner persönlichen Herausforderung, wenigstens einen deutschen Klassiker im Monat zu lesen.
Mir hat dieser Roman, der ein Beispiel des literarischen Realismus ist, wirklich gut gefallen.
"The Fairy Ring or Elsie and Frances Fool the World" von Mary Losure, Erstveröffentlichung 2012
1917. Die Kusinen Elsie und Frances können Feen und Kobolde sehen, und um ihre Familie davon abzubringen, sich über sie lustig zu machen, machen sie Fotos mit Papierpuppen, die Elsie gemalt und ausgeschnitten hat. Sie hatten nicht erwartet, die Aufmerksamkeit von Feengläubigen zu erregen, wie zum Beispiel Arthur Conan Doyle.
Die Geschichte der Cottingley Fairies als Erzählung für Kinder war schnell zu lesen. Ich kann nur immer wieder staunen, wie bereitwillig manche Menschen dies als wahr akzeptierten. Frances behauptete allerdings bis zu ihrem Tod, daß die Fotos ja ein Schwindel gewesen sein mochten, daß sie aber tatsächlich Feen gesehen hatte.
"Deadly Nightshade" von Elizabeth Daly, Erstveröffentlichung 1940
(Henry Gamadge 2)
Detective Mitchell bittet Henry Gamadge - Berater für alte Bücher, Briefe usw. -, ihm bei einem Fall von Vergiftung durch Belladonna zu helfen. Ein Kind stirbt, eines wird vermißt. War es ein Unfall oder steckt etwas noch Unheimlicheres dahinter?
Das war eine Empfehlung auf The Internet Archive. Ich muß gestehen, daß ich immer noch ein wenig verwirrt bin, aber trotzdem noch daran interessiert, mehr Gamadge-Bücher auszuprobieren.
"Under Water with Ogden Nash" von Ogden Nash, Erstveröffentlichung 1997
Eine Sammlung von Ogden Nashs Gedichten über Tiere im und auf dem Wasser.
Ich habe etwas anderes gesucht und wurde vom Umschlagbild angezogen. Die Gedichte sind überwiegend sehr kurz, daher dauerte das Durchblättern nur Minuten, aber ich hatte Spaß daran und an den wunderschönen Illustrationen.
"After Tea and Other Stories" von Dorothy Whipple, Erstveröffentlichung 1941 😸
Die Kurzgeschichten beschäftigen sich mit menschlichen Beziehungen - zwischen Eltern und Kindern, Freunden, Paaren, Geschwistern, Nachbarn - und wie sie sich in bestimmten Situationen verändern.
Ich mochte Whipples "High Wages" wirklich gern und dasselbe gilt für diese Geschichten.
Ich habe außerdem festgesstellt, daß Gundel nicht viel Geduld dafür aufbringt, vorgelesen zu bekommen, wenn es zu heiß ist (der Sommer hat uns beide ziemlich unleidig werden lassen), darum haben wir hierfür länger als üblich gebraucht, aber jetzt da die Temperaturen etwas heruntergegangen sind, sind wir wieder in der Spur 😄
"A Tiger's Wedding: My Childhood in Exile" von Isla Blair, Erstveröffentlichung 2011
Die Eltern der Schauspielerin Isla Blair waren Teil des British Raj in Indien, ihr Vater war Manager einer Teeplantage. Wie zu diesen Zeiten üblich, wurden Kinder irgendwann "nach Hause" geschickt, um dort die Schule zu besuchen.
Blair erzählt von ihren Kindheitserfahrungen, Jahre ohne Eltern außer zu seltenen Besuchen und wie sie und ihre Schwester die Beziehung wieder aufbauen mußten, nachdem ihre Eltern endlich heimkehrten, nachdem Plantagen von lokalen Managern übernommen wurden.
Das war ein Zufallsfund auf The Internet Archive.
Es ist schwer, sich vorzustellen, wie es sein muß, als kleines Kind so weit entfernt von den Eltern zu sein, und die Schulerinnerungen waren recht traurig. Die Teile über Indien schienen etwas klischeehaft, aber ich kann nicht sagen, ob das am Inhalt lag oder der Art, wie diese Erinnerungen beschrieben waren.
Der letzte Teil darüber, wie Blair ihre Karriere startete und dann ihre eigene Familie hatte, fühlte sich etwas am Schluß angeklebt an, weil er ziemlich kurz war.
"I See You've Called In Dead" von John Kenney, Erstveröffentlichung 2025
Der Nachrufschreiber Bud Stanley, geschieden und in mittlerem Alter, macht einen großen Fehler. Nach einem fehlgeschlagenen Blind Date betrinkt er sich und veröffentlicht seinen eigenen Nachruf.
Von seinem Job suspendiert trifft er zufällig auf eine Frau, die Trauerfeiern und Beerdigungen von Fremden besucht und ihn dazu ermutigt, das auch zu tun, um etwas über das Leben zu lernen.
Ein Neueintrag auf OverDrive.
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen wollte, weil ich nicht wußte, was mich erwarten würde - es zeigte sich, daß es Lachen und Tränen waren. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte.
"An Island Rooing" von Joan Grigsby, Erstveröffentlichung 1933
Das Buch erzählt von einer Expedition nach Shetland, die die Verfasserin 1931 unternommen hat. Es ist in vier Teile aufgeteilt - The Isle, The Croft, The Fishing, Landfall (Die Insel, Der Hof, Das Fischen, Die Landung).
Liz von "Adventures in reading, running and working from home" hat das Buch auf ihrem Blog besprochen (ihr könnt den englischen Post hier finden) und ich war auf der Suche nach etwas außerhalb meiner Komfortzone, sprich den üblichen Genres, also las ich es. Ich werde nicht behaupten, daß ich alles verstanden habe (ich weiß nichts über Schiffahrt), was mir aber am besten gefiel, waren die Abschnitte über das Stricken und die Körbe, die für die Heringe benutzt wurden.
Das Exemplar, das ich online gelesen habe, hatte außerdem etwas für mein Bibliothekarinnenherz.
"The Three Investigators in The Mystery of the Nervous Lion" = "Die drei ??? und der rasende Löwe" von Nick West (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1971 😸
(Die drei ??? 16 (amerikanisch), 12 (deutsch))
Die drei Fragezeichen werden in das Dschungelland, eine Wildtierfarm gerufen. George, der zahme Löwe, soll in einem Film mitspielen, ist in letzter Zeit aber sehr nervös. Werden die Jungs herausfinden warum?
Kein Favorit aus der Serie. Erstens mögen wir die Vorstellung solcher Farmen nicht und zweitens wurde ein schwarzer Panther (!) erschossen. Uns gefiel auch das Original-Umschlagbild nicht.
Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe.
"The Match Between the Winds" von Shirley Climo, Erstveröffentlichung 1991
Das Buch ist die Nacherzählung einer Volkssage von Borneo. Der Westwind und der Ostwind, die Kusins sind, machen einen Wettbewerb. Wem wird es gelingen Kodock, den Baumfrosch, von seinem Blatt zu blasen?
Eine weitere Minutenlektüre. Ich bin ein großer Fan der Cartoonistin, Animatorin, Kinderbuchautorin und Illustratorin Liz Climo. Ich hatte nicht gewußt, daß ihre Mutter Kinderbuchautorin ist, bis Liz es auf ihrem Instagram erwähnte. Ich habe sie nachgeschlagen und die Umschlagillustration von Roni Shepherd hat mich direkt angezogen.
Der Nachrufschreiber Bud Stanley, geschieden und in mittlerem Alter, macht einen großen Fehler. Nach einem fehlgeschlagenen Blind Date betrinkt er sich und veröffentlicht seinen eigenen Nachruf.
Von seinem Job suspendiert trifft er zufällig auf eine Frau, die Trauerfeiern und Beerdigungen von Fremden besucht und ihn dazu ermutigt, das auch zu tun, um etwas über das Leben zu lernen.
Ein Neueintrag auf OverDrive.
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen wollte, weil ich nicht wußte, was mich erwarten würde - es zeigte sich, daß es Lachen und Tränen waren. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte.
"An Island Rooing" von Joan Grigsby, Erstveröffentlichung 1933
Das Buch erzählt von einer Expedition nach Shetland, die die Verfasserin 1931 unternommen hat. Es ist in vier Teile aufgeteilt - The Isle, The Croft, The Fishing, Landfall (Die Insel, Der Hof, Das Fischen, Die Landung).
Liz von "Adventures in reading, running and working from home" hat das Buch auf ihrem Blog besprochen (ihr könnt den englischen Post hier finden) und ich war auf der Suche nach etwas außerhalb meiner Komfortzone, sprich den üblichen Genres, also las ich es. Ich werde nicht behaupten, daß ich alles verstanden habe (ich weiß nichts über Schiffahrt), was mir aber am besten gefiel, waren die Abschnitte über das Stricken und die Körbe, die für die Heringe benutzt wurden.
Das Exemplar, das ich online gelesen habe, hatte außerdem etwas für mein Bibliothekarinnenherz.
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| Ich werde meiner Abteilung den Teil über das nasse Wetter vorschlagen 😉 "In nassem Wetter müssen die Entleiher die Bücher während des Transports zur und von der Bibliothek schützen." |
"The Three Investigators in The Mystery of the Nervous Lion" = "Die drei ??? und der rasende Löwe" von Nick West (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1971 😸
(Die drei ??? 16 (amerikanisch), 12 (deutsch))
Die drei Fragezeichen werden in das Dschungelland, eine Wildtierfarm gerufen. George, der zahme Löwe, soll in einem Film mitspielen, ist in letzter Zeit aber sehr nervös. Werden die Jungs herausfinden warum?
Kein Favorit aus der Serie. Erstens mögen wir die Vorstellung solcher Farmen nicht und zweitens wurde ein schwarzer Panther (!) erschossen. Uns gefiel auch das Original-Umschlagbild nicht.
Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe.
"The Match Between the Winds" von Shirley Climo, Erstveröffentlichung 1991
Das Buch ist die Nacherzählung einer Volkssage von Borneo. Der Westwind und der Ostwind, die Kusins sind, machen einen Wettbewerb. Wem wird es gelingen Kodock, den Baumfrosch, von seinem Blatt zu blasen?
Eine weitere Minutenlektüre. Ich bin ein großer Fan der Cartoonistin, Animatorin, Kinderbuchautorin und Illustratorin Liz Climo. Ich hatte nicht gewußt, daß ihre Mutter Kinderbuchautorin ist, bis Liz es auf ihrem Instagram erwähnte. Ich habe sie nachgeschlagen und die Umschlagillustration von Roni Shepherd hat mich direkt angezogen.
"The Astral Library" von Kate Quinn, Erstveröffentlichung 2026
Alix ist an einem Tiefpunkt in ihrem Leben, als sie eingeladen wird, Nutzerin der Astral-Bibliothek zu werden und ein Buch auszuwählen, um darin zu leben.
Ein Neuzugang auf OverDrive. Ich mochte die Idee, in einem Buch zu leben, echt gern. Das Buch wurde allerdings zu einem Kommentar über den Zweck von Bibliotheken und ihre Zukunft in einer geldorientierten Welt.
Obwohl ich bei vielen der Punkte, die erwähnt werden, zustimme - ich bin eine Bibliothekarin der altmodischen Sorte -, hat die Kombination davon mit Fantasy einfach nicht für mich funktioniert und ich mußte kämpfen, um das Buch fertigzulesen. Ich fand außerdem, daß sich viel wiederholt hat und daß das Buch zu langatmig für diese Handlung war (wenn ich vor jemandem weglaufe, gebe ich mich keinen Modebeschreibungen hin usw.). Zu viel Verschiedenes in ein Buch gequetscht.
Alix ist an einem Tiefpunkt in ihrem Leben, als sie eingeladen wird, Nutzerin der Astral-Bibliothek zu werden und ein Buch auszuwählen, um darin zu leben.
Ein Neuzugang auf OverDrive. Ich mochte die Idee, in einem Buch zu leben, echt gern. Das Buch wurde allerdings zu einem Kommentar über den Zweck von Bibliotheken und ihre Zukunft in einer geldorientierten Welt.
Obwohl ich bei vielen der Punkte, die erwähnt werden, zustimme - ich bin eine Bibliothekarin der altmodischen Sorte -, hat die Kombination davon mit Fantasy einfach nicht für mich funktioniert und ich mußte kämpfen, um das Buch fertigzulesen. Ich fand außerdem, daß sich viel wiederholt hat und daß das Buch zu langatmig für diese Handlung war (wenn ich vor jemandem weglaufe, gebe ich mich keinen Modebeschreibungen hin usw.). Zu viel Verschiedenes in ein Buch gequetscht.
"Miss Elizas englische Küche" = "Miss Elizas English Kitchen" von Annabel Abbs, Erstveröffentlichung 2021
Eliza Acton ist als Autorin eines von Großbritanniens ersten Kochbüchern (1845 veröffentlicht) bekannt.
Das Buch erzählt die Geschichte, wie und warum sie damit begann, und die die ihrer Assistentin Ann.
Dies war ein Zufallsfund in meiner Bibliothek. Obwohl ich selber selten koche, höre und lese ich gern darüber. Es hätte mir gefallen, wenn es mehr ums Essen als um Poesie gegangen wäre, aber es war eine schnelle Lektüre.
"The Two Mrs. Abbotts" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1943
Wir sind im Jahr 1942 und die Dinge haben sich geändert. Barbara und Arthur Abbott haben nun zwei Kinder, Jerry Abbotts Ehemann und Arthurs Neffe Sam ist im Krieg.
Wir lernen Leute kennen, die neu in den Kreisen von Wandlebury sind.
Ich fand dieses Buch, das das letzte in der "Miss Buncle"-Trilogie ist, sogar noch ruhiger als das zweite. Es hat mir gefallen und war vor allem genau richtig für den Tag, an dem ich es gelesen habe.
Dennoch fühlte es sich mehr wie einzelne Geschichten an, die irgendwie verbunden sind und nicht so sehr wie eine fließende Handlung, wenn ihr versteht, was ich meine - und natürlich hätte ich mir viel mehr Barbara und Arthur gewünscht, als wir bekommen haben!
"Cotillion" = "Damenwahl" von Georgette Heyer, Erstveröffentlichung 1952
Matthew Penicuik hat die verwaiste Kitty, Tochter eines Schulfreundes, bei sich aufgezogen. Nun will er sein Testament machen und erklärt seinen Großneffen, daß der von ihnen, der Kitty heiratet, sein Geld bekommen wird. Er hat damit gerechnet, daß Kitty und Jack heiraten, aber Jack weigert sich, so in Zugzwang gebracht zu werden.
Also überredet Kitty Freddy, eine Verlobung mit ihr vorzutäuschen und sie mit nach London zu nehmen, um Jack eifersüchtig zu machen.
Die Dinge verlaufen jedoch nicht wie erwartet.
Ich liebe es, Georgette Heyer immer wieder mal zu lesen, und "Damenwahl" ist einer meiner absoluten Favoriten von ihren Büchern.
"The Snark Was a Boojum" von Gerald Verner und Chris Verner, Erstveröffentlichung 2015 (Gerald Verner schrieb das Buch 1957, sein Sohn Chris stellte es 2015 fertig)
Jemand begeht Morde, die auf Lewis Carrolls Nonsensballade "The Hunting of the Snark" (deren deutsche Übersetzungen unterschiedliche Titel hatten - "Die Jagd nach dem Schnark/Schnatz/Schlarg", sie ist im Deutschen auch nicht so bekannt wie das Original im englischen Sprachraum).
Der Amateurdetektiv Simon Gale ermittelt mit Hilfe des Rechtsanwalts Jeff Trueman.
Ich glaube, das war eine Empfehlung auf The Internet Archive und der Titel zog mich an, da ich "The Hunting of the Snark" gelesen habe.
Interessanterweise stellte ich fest, daß ich - obwohl ich dieses Whodunit gern mochte - wirklich Ermittler bevorzuge, die ruhiger, eleganter sind, gern auch mit etwas Humor. Simon Gale sprach nicht, er rief, dröhnte, knurrte, brüllte, er war ungeduldig, grimmig, schlug mit der Faust auf den Tisch und war insgesamt etwas zuviel für mich.
"Die Abenteuer des starken Wanja" von Otfried Preußler, Erstveröffentlichung 1968
Wanja, Sohn eines Bauern, erfährt, daß es sein Schicksal ist, Zar zu werden, also macht er sich auf ins Abenteuer.
Ich habe das Buch für einen Blogpost nochmal gelesen, daher die sehr kurze Beschreibung.
Eliza Acton ist als Autorin eines von Großbritanniens ersten Kochbüchern (1845 veröffentlicht) bekannt.
Das Buch erzählt die Geschichte, wie und warum sie damit begann, und die die ihrer Assistentin Ann.
Dies war ein Zufallsfund in meiner Bibliothek. Obwohl ich selber selten koche, höre und lese ich gern darüber. Es hätte mir gefallen, wenn es mehr ums Essen als um Poesie gegangen wäre, aber es war eine schnelle Lektüre.
"The Two Mrs. Abbotts" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1943
Wir sind im Jahr 1942 und die Dinge haben sich geändert. Barbara und Arthur Abbott haben nun zwei Kinder, Jerry Abbotts Ehemann und Arthurs Neffe Sam ist im Krieg.
Wir lernen Leute kennen, die neu in den Kreisen von Wandlebury sind.
Ich fand dieses Buch, das das letzte in der "Miss Buncle"-Trilogie ist, sogar noch ruhiger als das zweite. Es hat mir gefallen und war vor allem genau richtig für den Tag, an dem ich es gelesen habe.
Dennoch fühlte es sich mehr wie einzelne Geschichten an, die irgendwie verbunden sind und nicht so sehr wie eine fließende Handlung, wenn ihr versteht, was ich meine - und natürlich hätte ich mir viel mehr Barbara und Arthur gewünscht, als wir bekommen haben!
"Cotillion" = "Damenwahl" von Georgette Heyer, Erstveröffentlichung 1952
Matthew Penicuik hat die verwaiste Kitty, Tochter eines Schulfreundes, bei sich aufgezogen. Nun will er sein Testament machen und erklärt seinen Großneffen, daß der von ihnen, der Kitty heiratet, sein Geld bekommen wird. Er hat damit gerechnet, daß Kitty und Jack heiraten, aber Jack weigert sich, so in Zugzwang gebracht zu werden.
Also überredet Kitty Freddy, eine Verlobung mit ihr vorzutäuschen und sie mit nach London zu nehmen, um Jack eifersüchtig zu machen.
Die Dinge verlaufen jedoch nicht wie erwartet.
Ich liebe es, Georgette Heyer immer wieder mal zu lesen, und "Damenwahl" ist einer meiner absoluten Favoriten von ihren Büchern.
"The Snark Was a Boojum" von Gerald Verner und Chris Verner, Erstveröffentlichung 2015 (Gerald Verner schrieb das Buch 1957, sein Sohn Chris stellte es 2015 fertig)
Jemand begeht Morde, die auf Lewis Carrolls Nonsensballade "The Hunting of the Snark" (deren deutsche Übersetzungen unterschiedliche Titel hatten - "Die Jagd nach dem Schnark/Schnatz/Schlarg", sie ist im Deutschen auch nicht so bekannt wie das Original im englischen Sprachraum).
Der Amateurdetektiv Simon Gale ermittelt mit Hilfe des Rechtsanwalts Jeff Trueman.
Ich glaube, das war eine Empfehlung auf The Internet Archive und der Titel zog mich an, da ich "The Hunting of the Snark" gelesen habe.
Interessanterweise stellte ich fest, daß ich - obwohl ich dieses Whodunit gern mochte - wirklich Ermittler bevorzuge, die ruhiger, eleganter sind, gern auch mit etwas Humor. Simon Gale sprach nicht, er rief, dröhnte, knurrte, brüllte, er war ungeduldig, grimmig, schlug mit der Faust auf den Tisch und war insgesamt etwas zuviel für mich.
"Die Abenteuer des starken Wanja" von Otfried Preußler, Erstveröffentlichung 1968
Wanja, Sohn eines Bauern, erfährt, daß es sein Schicksal ist, Zar zu werden, also macht er sich auf ins Abenteuer.
Ich habe das Buch für einen Blogpost nochmal gelesen, daher die sehr kurze Beschreibung.
"Someone Saw a Spider: Spider Facts and Folktales" von Shirley Climo, Erstveröffentlichung 1985 😸
Das Buch ist eine Sammlung von interessanten Fakten über Spinnen und von Volksmärchen aus Afrika, Japan, Portugal, Schottland und anderen Ländern.
Liz Climo (siehe oben) hat dieses Buch, das ihre Mutter geschrieben hat, kürzlich auf Instagram erwähnt.
Ich finde Spinnen absolut faszinierend.
"Die Erscheinung" von Anselma Heine, Erstveröffentlichung 1912
Auf einem Schiff zurück nach Deutschland, nachdem er einige Zeit auf der Insel Nauru verbracht hat, lernt Dr. Arnold Riedhammer die Holländerin Johne Stevens kennen. Sie fühlen sich so voneinander angezogen, daß sie zusammenbleiben wollen, sobald Johne ihre unglückliche Ehe hinter sich gelassen hat, aber eines Tages ist Johne plötzlich weg.
Ich habe diese Novelle gelesen, weil eine Episode in einem Stummfilm, den ich gesehen habe, darauf basiert.
"Mrs. Palfrey at the Claremont" = "Mrs Palfrey im Claremont" von Elizabeth Taylor, Erstveröffentlichung 1971
Die verwitwete Laure Palfrey zieht als eine von mehreren älteren Dauerbewohnern ins Claremont Hotel in London. Die einzige Familie, die sie in der Stadt hat, ist ihr Enkel, der sie niemals besucht.
Dann lernt sie den jungen Ludovic, einen angehenden Schriftsteller, kennen, als sie vor seinem Gebäude stürzt. Sie kommen ins Gespräch und irgendwann bittet sie ihn darum, sich als ihren Enkel auszugeben, um die anderen Hotelbewohner davon abzuhalten, sie über ihre Familie auszufragen.
Deb von Readerbuzz hat letztens ein Buch von Elizabeth Taylor (nicht die Schauspielerin) geteilt. Es hörte sich interessant an und ich habe das hier willkürlich nach seinem Titel ausgewählt.
Es war zweifellos eine gute Lektüre und ich werde auf jeden Fall nach mehr von Taylors Büchern Ausschau halten, aber ich fand das Buch auch zutiefst deprimierend, vielleicht weil der Humor zu sanft war und ich mir mich selber in dieser Situation vorstellte, alt und einsam zu sein.
Ich wußte übrigens nicht von dem Film von 2005, bevor ich das Buch gelesen habe.
Falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.











































