Freitag, 14. August 2026

Weekend Traffic Jam - Woche 169

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).


Könnt ihr die kleine Besucherin auf dem Balkon meines Freundes sehen?



Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.

Diese Woche fällt unser Spotlight auf
 Handmade in Israel.


Lisa von Handmade in Israel schreibt: "Ich bin von Beruf eine Graphikdesignerin, die zu 'den Basics zurückgegangen ist', und ich liebe alles Handgemachte. Ich arbeite gern mit Papier und anderen Materialien und freue mich immer darauf, neue Projekte auszuprobieren."



Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag
.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).



Jeannes dritter Mosaiktrittstein für den Garten könnte mein Favorit sein, ich liebe die Farben!

Habt ihr schon mal Wassermelone mit Salz probiert? Melynda zeigt euch ein Rezept.

Gina erzählt uns von ihrem "5 Dinge"-Freitag.

Mireille wurde vom Trend, ein Kleid über Hosen zu tragen, inspiriert.

Schaut euch diese hübsche Stiftetasche an, die Soma gemacht hat. 




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Donnerstag, 13. August 2026

Stummfilme - Namakura Gatana

Nicht das erste Anime, aber einer der frühesten überlebenden japanischen Animationsfilme ist der Kurzfilm, den ich heute mitgebracht habe. Es ist "Namakura Gatana" ("The Dull Sword" = "Das stumpfe Schwert") von 1917.
 

Die Handlung ist sehr schnell erzählt, da der Film in der längsten verfügbaren Version nur 4 Minuten läuft (es gibt inzwischen eine 5 Minuten-Version).

Ein Samurai prüft sein Schwert auf Schärfe.


Er geht zum Schwertschmied "Stumpfes Schwert", wo er sogar ein Problem damit hat, sein Katana in die Scheide zu schieben. Kein sehr schlauer Samurai.
 

Auf dem Rückweg beschließt er, es an Leuten auszuprobieren, die er zufällig trifft (zum Glück kann er sie nicht verletzen und kriegt stattdessen selber eins drauf) - zuerst einem Blinden, der Flöte spielt (einen Blinden von hinten anzugreifen, Schande über ihn) ...
 

... dann einen Reisenden, der direkt über ihn trampelt, nachdem er ihn besiegt hat.


Als er versucht aufzustehen, indem er sich auf das Schwert stützt, verbiegt es völlig, was ihn so wütend macht, daß er es wegwirft
.


Für ein heutiges Publikum sieht das wie ein sehr seltsamer kleiner Film aus. Nicht nur ist die Idee eines Samurais, der bereit ist, sein Schwert an ahnungslosen Leuten auszuprobieren, ziemlich unfaßbar, sondern es ist auch eine Menge komisches Augenrollen dabei und die Augenbrauen gehen wild auf und ab.

Ich habe es schon mehr als einmal gesagt. Dieser Film ist fast 110 Jahre alt.
Einer Reuters-Story über den Fund dieses Kurzfilms und eines anderen zufolge wurden US-amerikanische und europäische Animationsfilme in Japan zum ersten Mal um 1914 herum gezeigt.
Ich verstehe einfach nicht, warum es immer Leute gibt, die versuchen, Werke aus dieser Zeit an modernen Maßstäben zu messen.
Tatsächlich war ich überrascht, wie flüssig die Animation ist.
Es gab auch Leute, die sich darüber beschwerten, daß es keinen Ton gibt ...
Etwas, das ich bisher nicht wußte, ist, daß es im japanischen Stummfilm Standardpraxis war, einen "benshi" oder Filmerzähler zu haben, was der Grund dafür sein könnte, daß es so wenig Zwischentitel gibt. Wer weiß, vielleicht verpassen wir einen köstlichen Austausch zwischen dem Samurai und dem Schwertschmied.

Der Film galt als verschollen, wurde aber 2007 bei einem Antikmarkt in Osaka zusammen mit einem anderen Film verkauft. Was für ein Fund!
Ihr wißt, wie aufregend ich solche Geschichten finde!


Quellen und weitere Lektüre (englischsprachig):

1. Catherine Munroe Hotes: The Dull Sword 
(なまくら刀, 1917). Auf: Nishikata Film Review, 13. März 2017
2. National Film Archive of Japan: The Dull Sword. Auf: Japanese Animated Film Classics


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Mittwoch, 12. August 2026

Erzählt uns von ... einem Tag im Leben

Mom ist gefragt worden, ob sie jeden zweiten Donnerstag im Monat an der Global Writing Challenge teilnehmen möchte. Ja, das seht ihr richtig, Mom ist gefragt worden, aber ich schreibe diesen Post, Gundel, die schwarze Pantherlady und Chefin dieses Hauses.
Er wird etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit Moms Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s WorldSuzy TurnerWithin a World of My OwnOnce Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.

Ihr könnt mitspielen und bei ihrem Link Up mitmachen!
Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal? Hier sind die Vorgaben für die kommenden Monate:
September - Poesie
Oktober - Geburtstag
November - Aberglaube
Dezember - Warum bloggst du?


Die Vorgabe für heute war "Ein Tag im Leben" und Mom hat mich darum gebeten, ihr auszuhelfen.
Ehrlich, ich mag ja nach einer Hexe benannt sein, aber selbst kann nur bis zu einem gewissen Grad Magie verbreiten. Mom interessanter klingen zu lassen als sie es ist gehört nicht unbedingt dazu.
Aber wartet mal eine Sekunde ... es heißt "Ein Tag im Leben". Das muß keine Beschreibung eines "normalen" Tags in ihrem Leben sein. Ich kann einfach irgendeinen Tag aussuchen, nicht wahr? Laßt mich nachdenken ...

Wie wäre es mit dem Tag, an dem die Kripo vor ihrer Tür stand und nach ihrem damaligen Mann fragte? Sie wurde so nervös, daß sie einen dummen Witz darüber machte, ob er ein Bigamist sei (es ging darum, daß sie Jahre zuvor einen gestohlenen Computer auf eBay gekauft hatten, ohne es zu wissen, und da sie nur ein Name auf einer sehr langen Liste waren, wollte die Polizei einfach ein Bild der Seriennummer haben).
Oder die Nacht, an dem sie den Anruf zu ihrer Transplantation bekam und den Anrufer verwirrte, weil sie sagte, sie müsse erst noch einen Moment darüber nachdenken - so etwas muß man nach nur zwei Stunden Schlaf erstmal verarbeiten - und den Tag danach?
Dem Tag, als sie einen Präriehund vom örtlichen Zoo abholte, um ihn mit der Flasche aufzuziehen (und die Zeit danach, als sie ihn immer mit sich zur Arbeit nahm)?

Fips als Baby

Wow, jetzt verstehe ich, warum sie wollte, daß ich ihr helfe.
Es ist echt nicht so, als hätte Mom keine interessanten Tage gehabt, aber wahrscheinlich würden viele die Tage jetzt einfach nur langweilig nennen.
Die Dinge fingen mit Corona, Selbstisolation und Home Office an, sich zu ändern.
Nach Jahrzehnten des Pendelns und den ganzen Tag von Leuten umgeben zu sein - bei der Arbeit und im Zug - bemerkte Mom plötzlich, wie sehr sie es genoß, daheim zu sein. Natürlich war das so, immerhin war ich da, und auch ich schätzte es, daß sie mir mehr oder weniger rund um die Uhr zur Verfügung stand, um mir auf die Art zu dienen, die mir zustand, natürlich nur dann, wenn ich das wollte.
Es war gut, daß ihr das auffiel, da ihre Gesundheit es immer schwieriger für sie machte, unterwegs zu sein.

Jetzt sind ihre Tage also überwiegend wie einheitliche Perlen in einem Strang - sie verbringt ihre Zeit damit zu arbeiten, zu lesen, Filme, Fernsehserien oder Dokumentationen anzuschauen, in Kaninchenlöcher hinunterzusteigen und zu bloggen, zu basteln, Hausarbeit zu erledigen, zu telefonieren (Festnetz, habe ich erwähnt, daß sie auf manche Art sehr altmodisch sein kann?), online zu spielen (am liebsten Puzzlespiele), gelegentliche Erledigungen zu machen, aber am Allerwichtigsten herauszufinden, was ich von ihr will, wenn ich sie wie eine kleine Krähe ankrächze. Schließlich muß es Prioritäten geben.

Mom, Mom, Mom, Mom ... Moooom?

Gewöhnlich ist das für sie in Ordnung. Das Leben mit einer chronischen Krankheit hat ihr früh beigebracht, ganz zufrieden mit den Dingen zu sein, die sie tun konnte - und es gab Zeiten, da kam sie ziemlich herum - oder noch tun kann und nicht der Traurigkeit darüber nachzugeben, manches nicht mehr tun zu können.
Natürlich gibt es Momente, in denen sie sich wünschte, sie könnte einfach aufspringen (nur ein Scherz, ich habe Mom nie springen gesehen) und wieder spontan etwas tun zu können, aber es gibt ja stattdessen immer Bücher, richtig? Und mich!


Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben.

Amy erzählt von ihrer noch ziemlich neuen Routine als Hundemom/Highschool-Spanischlehrerin im Ruhestand, die in Louisville, Kentucky lebt.

Suzy schreibt über die kleinen Momente, die ihren Alltag ausmachen, von Welpenchaos und Yoga bis hin zu Kaffee, Kreativität und gemütliche Abende zu Hause.

Deb erzählt uns von einem langen Reisetag. Er mag länger als 24 Stunden gewesen sein, aber wer zählt schon mit?

Sally spricht darüber, wie sich die Rhythmen ihres Alltags ein Jahr, nachdem sie ihren Job aufgegeben hat, verändert haben.

Marsha schreibt über einen Tag, an dem sie ins Museum geht. Wahrscheinlich wird euch nicht überraschen, was geschieht!


Als sie noch arbeitete, war Leslies Lieblingstag in der Woche der Donnerstag mit dem Wochenende endlich in Sicht. Heutzutage, nachdem sie endlich gemütlich in Rente ist, ist der Montag Leslies Lieblingstag geworden. Hier ist ein Blick auf einen 'typischen' Montag in ihrem Leben. Auf jeden Fall eine fesselnde Lektüre!!


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Montag, 10. August 2026

10 am 10. - Würdest du lieber ...

Es ist wieder Zeit für Marsha in the Middles 10 am 10.
Heute hat sie eine weitere Runde von "Würdest du lieber ..." für uns.



Würdest du lieber Urlaub in Alaska oder in Bali machen?

Ich nehme Alaska, aber nicht im Winter. Zuviel Schnee für mich.

Würdest du lieber ein Musikinstrument oder malen lernen?

Ich hatte Geigenstunden als ich (viel) jünger war, aber mein einer Versuch, zeichnen zu lernen, ging schief (nicht durch meine Schuld) und irgendwie schaffte ich es nie mehr, es nochmal zu versuchen, also nehme ich bitte das Malen.

Gemeinfrei über pxhere

Würdest du lieber Flip Flops oder Turnschuhe tragen?

Turnschuhe. Ich hasse Flip Flops.

Würdest du lieber mit der höchsten Achterbahn fahren oder lieber auf der "Lazy River"-Bahn dahintreiben?

Wenn ich wirklich wählen muß, wird es der Lazy River. Ich war in der Achterbahn - keine riesige - und das ist nichts für mich. Ich habe nie eine Lazy River-Bahn ausprobiert oder auch nur die Gelegenheit dazu bekommen, also weiß ich nicht, ob mir das gefallen würde.

Würdest du lieber auf einen Roadtrip gehen oder einen Flug an einen Ort weit weg nehmen?

Auf jeden Fall einen Roadtrip!

Gemeinfrei über pxhere

Hättest du lieber Geburtstag im Sommer oder im Winter?


Ich habe im Sommer Geburtstag, feiere aber nicht, also wäre jeder Tag des Jahres für mich in Ordnung..

Würdest du lieber auf einen Flohmarkt gehen oder auf einen Kunsthandwerkermarkt?

Ein Kunsthandwerkermarkt ist natürlich echt nett, aber ich würde wegen des Überraschungsfaktors immer den Flohmarkt wählen, wenn ich müßte.

Gemeinfrei über pxhere

Würdest du lieber River Tubing machen oder eine Zipline durch die Bäume nehmen?

Keins von beidem. Ich bin wirklich nicht die Sorte Mensch, die sowas macht, und war es auch nie.

Würdest du lieber auf Safari gehen oder auf eine Whale Watching-Tour
?

Schwierig. Ich bin mir nie sicher, was ich davon halten soll. Ich finde allerdings alle Tiere faszinierend.

Würdest du lieber das Wetter kontrollieren oder mit Tieren sprechen können?

Natürlich hört es sich verführerisch an, die derzeitige Hitze abzuschalten oder den Einfluß des Wetters auf den Planeten zum Besseren verändern zu können, aber ich würde keinem Mensch mit einer derartigen Fähigkeit vertrauen, egal ob sie die Macht ausnutzen würden oder unbeabsichtigt alles durcheinanderbringen, obwohl sie etwas Gutes tun möchten.
Mit Tieren sprechen - tut mir leid, so gern ich gerade wüßte, was Gundel von mir will (wahrscheinlich daß ich das Wetter kontrolliere und besser mache), glaube ich nicht, daß die Menschheit bereit dafür sind zu hören, was sie uns sagen würden.

Freitag, 7. August 2026

Weekend Traffic Jam - Woche 168

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
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Leslie hat in den letzten Wochen über ihre Reise nach London und Edinburgh geschrieben und ich konnte nicht anders, ich mußte mir meine alten Bilder anschauen. Da kamen so einige Erinnerungen zurück und ich möchte eines meiner Lieblingsbilder mit euch teilen, daß ich vor 17 (ugh!) Jahren im Royal Botanic Garden in Edinburgh aufgenommen habe. Ich wünschte, ich wäre gut genug, um das in Perlen oder als Stickerei nachzuarbeiten (um mehr Detail zu sehen, klickt einfach drauf).


Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
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Diese Woche fällt unser Spotlight auf
 Taking the Long Way Home.


Wendy von Taking the Long Way Home schreibt: "Hi, ich bin Wendy! Ich laufe seit vielen Jahren und habe meine Abenteuer in den letzten 10 Jahren oder so hier auf dem Blog erzählt. Laufen ist meine Leidenschaft und es ist ein solches Geschenk gewesen, indem es nicht nur Selbstvertrauen und Fitneß in mein Leben gebracht hat, sondern auch ein paar echt tolle Menschen. Obwohl ich keine Langstreckenrennen mehr laufe, schnüre ich mir immer noch die Schuhe und laufe los. Die meisten meiner Meilen lege ich auf Dreck zurück -- in den letzten 6 Jahren habe ich die meiste Zeit auf Wanderwegen verbracht. Ich mache außerdem gern Krafttraining/CrossFit, Yoga und fahre Wasserski. Kommt auf einen Lauf mit mir!
"


Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag
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Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig)
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Joanne teilt wunderschöne Bilder von einem Besuch im New England Botanic Garden at Tower Hill, Skulpturen eingeschlossen!

Ann zeigt uns, wie man aus einer Ohrstöpselschachtel etwas anderes macht.

Laura kennt Spiele, die man mit Sprayflaschen spielen kann!

Kristin spricht über Bücher und Rucola.

Natasha stellt uns die Sisterhood of the Travelling Journal vor.


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Bitte besucht auch andere Blogs und laßt einen Kommentar da.

Zur Beachtung:
Wenn ihr am Weekend Traffic Jam Reboot teilnehmt, versichert ihr damit, daß der Inhalt euch gehört und ihr uns erlaubt, denselben zu teilen, falls euer Post oder euer Blog erwähnt werden.
Wir begrüßen unbegrenzten familienfreundlichen Inhalt. Dazu können Meinungsposts, Rezepte, Reiseberichte, Modeideen, Handarbeiten, Second-Hand-Einkaufen, Lifestyle, Buchrezensionen  oder -diskussionen, Fotografie, Kunst und noch vieles mehr gehören!


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Donnerstag, 6. August 2026

Stummfilme - Der blaue Vogel

Ich hatte schon früher von dem blauen Vogel des Glücks gehört, gesehen, wie er Schmuck und Kunst inspiriert, habe sogar ein Lied gefunden, aber ich konnte mich nicht daran erinnern, jemals eine Ursprungsgeschichte gehört zu haben, außerdem schien mir, daß er in Deutschland nicht so bekannt war. Woher kam der blaue Vogel des Glücks? Es scheint, daß das Symbol in vielen Kulturen zu finden ist.
Auf jeden Fall habe ich heute für euch
 "Der blaue Vogel" von 1918. Schnallt euch an, das wird eine wilde Fahrt.


Fangen wir wie üblich mit der Handlung an (Spoileeer!).

Es war einmal eine ärmliche Familie - Daddy Tyl, Mummy Tyl, ihr Sohn Tyltyl und ihre Tochter Mytyl.
Auf der anderen Straßenseite war das Haus der reichen Kinder und in der Nähe die Hütte der armen Nachbarin Berlingot und ihrer kleinen Tochter.
Berlingot hat ihrer Tochter vom Vogel des Glücks erzählt und das kranke Mädchen denkt, daß sie vielleicht auch glücklich wäre, wenn sie Mytyls Vogel hätte. Mytyl lehnt es jedoch ab, ihr ihren Vogel zu geben - was ich ehrlich gesagt für ein Kind nicht so ungewöhnlich halte.

Eeeenttäuscht!

In der Nacht schauen die zwei Kinder bei der Feier zu, die im Haus der reichen Kinder stattfindet, und denken sich, wie schön es wäre, aus Spaß statt aus Hunger zu essen, als Berlingot hereinkommt und fragt, ob sie "den Vogel, der blau ist", haben. Aber ist es Berlingot? Nein, es ist tatsächlich die Fee Bérylune, die ihnen sagt, daß sie sich auf die Suche nach dem blauen Vogel des Glücks machen müssen. Sie gibt Tyltyl eine Samtkappe. Den Diamanten darauf zu drehen wird den Kinder das Innere von Dingen zeigen.

Ich bin eine Fee und ich erschrecke gern mitten in der Nacht
Kinder, damit sie mit mir auf eine magische Mission gehen.

Tyltyl dreht den Diamanten und die Dinge zeigen ihre wahre Seele - Brot, Milch, Wasser, Feuer, Licht, Zucker, die Familienkatze und der Hund, sie alle werden die Kinder begleiten.

Abflug!

Es ist eine gefährliche Mission und als die Katze fragt, meint Bérylune, daß der Tod auf alle wartet, die mit den Kindern gehen. Toll. Das nenne ich mal Motivation. Ich bin nicht überrascht, daß die Katze nicht glücklich ist.

Tja, ja, ihr werdet alle sterben. Findet euch damit ab.

Als erstes halten sie bei Bérylunes Palast an - den sie von dem verstorbenen Herrn Blaubart geerbt hat (wenn sie eine Verwandte von ihm ist, könnte das den sicheren Tod am Ende der Reise erklären).
Die Katze nutzt die Gelegenheit und versucht die anderen "Dinge" zu überzeugen, daß es in ihrem eigenen Interesse liegt, das Auffinden des Vogels zu verhindern, auch wenn das das Leben der Kinder gefährdet. Der Hund droht, die Katze erst zu erwürgen und dann zu verpfeifen.
Ich habe es echt satt, daß Katzen so oft zum Bösewicht gemacht werden, distanziert, verräterisch, selbstsüchtig oder was auch immer genannt werden. Ich sag's nur. In meinen Augen half es dem Film nicht, denn ich habe auch sein Makeup gehaßt, das ihn echt gemein aussehen ließ.
Okay, zurück zur Handlung.

Die Gruppe besucht verschiedene Paläste, um nach dem blauen Vogel zu suchen ...
- den Palast der Nacht (sehr cool, da gibt es Geister)
- den Friedhof der glücklichen Toten (wo sie nicht nur ihre toten Großeltern treffen, sondern auch ihre toten Geschwister, sieben an der Zahl!)
- den Palast des Glücks (mit den Luxuriösen, wie zum Beispiel Schläft-Mehr-Als-Notwendig, aber auch den Freuden, von den beinahe alle seltsamerweise durch junge Damen in ätherischen aber recht knappen Outfits (siehe unten) repräsentiert werden, mit Ausnahme der Freude der mütterlichen Liebe)
- im Königreich der Zukunft, wo wir die Kinder finden, die darauf warten, geboren zu werden (ein künftiges Tyl-Kind inklusive, ich wünschte, sie hätten uns seinen Namen gesagt) und wir sehen, wie ihre Mütter auf sie warten,
 

aber den richtigen Vogel finden sie nirgendwo.

Das Oberste Glück zeigt den Kindern das Glück der Reinen
Luft, das Glück des Frühlings, die Freuden der Reinen
Gedanken, die Freude von Wald Wiese und Tal, das Glück
die Sterne aufgehen zu sehen und das Glück zu lieben.

Also sagen sie Lebwohl zu den "Dingen", deren Seelen nun wieder unsichtbar für sie sein werden, während der Hund die Katze verprügelt, ist ja klar, und kehren nach Hause zurück, nur um festzustellen, daß ihr Vogel viel blauer als vorher aussieht. Der blaue Vogel war die ganze Zeit in ihrem eigenen Heim!
Oh, und falls ihr euch fragt, Bérylune ist ja so ein Scherzkeks! Niemand ist gestorben, es sei denn, ihr zählt, daß die meisten von ihnen in den unbelebten Zustand zurückkehren.
Natürlich geben sie der Witwe Berlingot den Vogel für ihre Tochter und es macht sie "so glücklich, so glücklich"! Die Witwe kommt mit ihrer Tochter zurück, die ebenfalls so glücklich ist ... bis der Vogel auf einen hohen Baum abhaut.
Tyltyl tröstet sie, indem er ihr sagt, daß es ausgereicht hat, den Vogel zu finden und ihn im Herzen zu behalten, bevor er die vierte Wand durchbricht und dem Publikum sagt, daß sie nach dem Vogel "zuerst in eurem eigenem Heim suchen sollen, WO ER AM EHESTEN ZU FINDEN IST!".
Ähm, ich reagiere echt nicht gut darauf, wenn mich Leute anschreien, aber okay.


Vielleicht habt ihr gemerkt, daß der Film nicht komplett mein Ding war.
Ich bereue nicht, ihn angeschaut zu haben. Es sind wunderschöne Bilder in dem Film, die es das wert machten. Manche davon waren atmosphärisch, traumartig, und erinnerten mich an den viktorianischen Feenhype (wahrsheinlich rein wegen der Anzahl an tanzenden und hüpfenden Frauen). Wie ihr sehen könnt, ist auch die Färbung wirklich schön und trägt zum romantischen Gefühl bei.
Ich mochte auch die Tricks, die an
 Méliès erinnerten, das tanzende Feuer, das Wasser, das aus dem Wasserhahn rann, oder die Milch vom Tisch, bevor sie zu Menschen wurden.
Und ihr wißt wahrscheinlich inzwischen, daß ich das Bizarre interessant finde.

Wovon ich allerdings kein großer Fan bin ist, wenn man mir ohne jegliche Feinheit Moral an den Kopf wirft.
Nicht daß an der Botschaft an sich etwas falsch wäre. Reine Luft, Frühling und durch den Wald tanzen hört sich völlig in Ordnung an, aber im Grunde sagt man uns, daß wir mit dem zufrieden sein sollen, was wir haben, egal wie wenig es ist. Und die Tyls und Berlingot haben echt wenig, während die reichen Kinder auf der anderen Straßenseite das Gesicht vollstopfen, und das fand ich einfach nicht gut. Und natürlich die Katze. Das hat mich echt geärgert.
Aber natürlich ist alles sehr symbolisch und eine Allegorie. Was an mich irgendwie verschwendet ist. Tut mir leid.

Der Film basiert auf einem Theaterstück von
 Maurice Maeterlinck, einem belgischen Stückeschreiber und Poeten, der 1911 den Literaturnobelpreis gewann.
Ich habe das Stück nicht gelesen und keine der anderen Verfilmungen gesehen (es scheint, die Version von 1940 mit Shirley Temple war recht beliebt?) und habe das auch nicht vor. Tatsächlich hatte ich "Der blaue Vogel" das erste Mal in Noel Streatfeilds "Ballet Shoes" erwähnt gesehen, das ich vor einer Weile gelesen habe, so fand ich auch den Film.

Würde ich empfehlen, ihn anzuschauen? Sagen wir mal, er ist eine Erfahrung, aber wenn ich es täte, dann nur für die Bilder und Atmosphäre und nicht die Geschichte. Oh, und ich fand die Musik zu der Version, die ich angeschaut habe, toll.


Ausgewählte Quellen und weitere Lektüre (englischsprachig):

1. Richard Hildreth: The Blue Bird. Essay auf: San Francisco Silent Film Festival 2004
2. Lea Stans: Obscure Films: "The Blue Bird" (1918). Auf: Silent-ology, 9. September 2017
3. Fritzi Kramer: The Blue Bird (1918) - A Silent Film Review. Auf: Movies Silently, 21. Februar 2016


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.


Eine letzte ernsthafte Frage - kann mir jemand das Design dieses Huts erklären? Gibt es einen Grund dafür, daß er so aussieht? Ist das wohl eine Anspielung auf eine übergroße phrygische Mütze, was denkt ihr?

Montag, 3. August 2026

A Good Book & a Cup of Tea - August 2026 Linkparty

Willkommen zu A Good Book & A Cup of Tea (eine monatliche buchbezogene Link Party)!
Dieser Link Up ist für Posts zu Büchern und Lesen oder alles, was damit zu tun hat (sogar Filme, die auf Büchern basieren!)
.


Jede Linkparty wird einen Monat lang offen sein.
Meine Mithosts für diesen Event sind Lisa von Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs.
Ihr könnt bei jeder von uns verlinken.


Hier sind meine Lieblingsposts aus der Juli-Party (englisch/holländisch).


Joanne erzählt uns von den Büchern, die sie im Juni gelesen hat.

Olivia hat mit einer persönlichen Klassiker-Challenge angefangen, hier ist die Liste von Büchern, die sie zu lesen plant.

Lisa spricht über "Miss Buncle's Book" von D. E. Stevenson.

Nicole hat beschlossen, eine Pause von Freida McFadden zu machen.


Das sind die Richtlinien:

1. Blogger können unbegrenzt Posts, die mit Büchern und Lesen zu tun haben, verlinken. Es können ältere oder neuere Posts sein. Dieses können Posts darüber sein, was ihr lest, Buchbesprechungen, Bücher, die neu in eurem Regal gelandet sind, Lesegewohnheiten, was ihr gelesen habt, Ausflüge in den Buchladen und so weiter. Ihr wißt schon.
2. Verlinkt zu einem spezifischen Blogpost (den Link zum Post selber, nicht der Website). Verlinkt gern auch ältere Posts, von denen ihr meint, daß sie auch noch etwas Liebe und Aufmerksamkeit vertragen könnten.
3. Bitte schaut bei mindestens zwei anderen Bloggern auf dieser Liste vorbei und gebt Kommentare bei ihren Posts ab. Habt Spaß! Interagiert! Holt euch ein paar Bücherempfehlungen.
4. Leser*innen können auf den blauen Button unten klicken, um Blogposts zu besuchen.
5. Mit eurer Verlinkung gebt ihr mir die Erlaubnis, eure(n) Post(s) zu teilen und darauf zurück zu verlinken.



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