Donnerstag, 19. Februar 2026

Stummfilme - Das Rätsel der Fledermaus

Der heutige Film ist 100 Jahre alt! Ich werde nie aufhören, darüber zu staunen, daß diese Filme nicht nur überhaupt noch existieren, sondern daß manche davon als verschollen galten - wie dieser hier - und dann taucht auf einmal doch irgendwo ein Abzug auf. Durchsucht eure Dachböden, Leute! 😉
Ich biete euch hiermit "Das Rätsel der Fledermaus" von 1926 an.

Zuerst bekommt ihr die Handlung, aber es wird anders sein, als ich es sonst mache.
Einmal wird es zwar Spoiler geben, aber nicht den Hauptspoiler für das Ende, denn "Könnt ihr ein Geheimnis bewahren? Enthüllt nicht die Identität der "Fledermaus". Zukünftige Zuschauer werden diesen Mysteryfilm voll genießen, wenn man sie sie selber herausfinden läßt." Das ist der erste Zwischentitel für den Film. Das Stück, auf dem er basiert, riet ebenfalls dazu, das Geheimnis nicht zu verraten. Na gut, wenn sie darauf bestehen.
Zweitens ist die Handlung etwas verwirrend. Es gibt mehrere Stockwerke im Haus, lange Treppen und eine Menge Türen, sichtbare und geheime. Also fange ich damit an, indem ich ein paar Charaktere aufzähle.


Wir haben:

Courtleigh Fleming - (verstorbener) Bankpräsident und ehemaliger Besitzer von Fleming Mansion
Richard Fleming - Courtleighs Neffe und Erbeheir
Dr. Wells - Courtleigh's Arzt
Cornelia Van Gorder - derzeitige Mieterin von Fleming Mansion
Lizzie Allen - Cornelias Mädchen (seit 20 Jahren)
Dale Ogden - Cornelias Nichte
Brooks Bailey - Bankkassierer, des Bankraubs verdächtigt
Detective Moletti - Detective Sergeant
Detective Anderson - Privatdetektiv, den Cornelia angeheuert hat
Billy - der (japanische, und ja, sie schaffen es, das peinlich zu machen) Butler
*** - ein unbekannter Verletzter
*** - ein Mann, der sein Gesicht versteckt
*** - Woll-Rindeneule (eine Motte)
*** - DIE FLEDERMAUS

Die Fledermaus ist ein Krimineller, der sich, ihr habt's erraten, als Fledermaus verkleidet. Er terrorisiert die Stadt und schreckt nicht mal vor Mord zurück. Er hat bereits die Favre-Smaragde gestohlen und ihren Besitzer Gideon Bell umgebracht. Nun möchte er die Oakland Bank ausrauben, aber ein Mann, der sein Gesicht hinter einem Schal verbirgt, ist ihm zuvorgekommen. Da Brooks, der Kassierer, verschwunden ist, ist er der Hauptverdächtige.


Nun kommen wir zur einsamen Fleming Mansion, die Cornelia Van Gorder auf der Suche nach Frieden und Ruhe gemietet hat. Was könnte mehr Bequemlichkeit bieten als ein Haus mit Wänden, Türen und Fenstern, die mindestens fünf Meter hoch sind?
Sie wohnt dort mit ihrem Mädchen Lizzie, das sehr nervös wegen der Fledermaus ist, und ihrer Nichte Dale, die einen neuen Gärtner vorstellt, der tatsächlich aber Brooks ist, der sich vor der Polizei versteckt. Zufällig ist Brooks außerdem Dales (bis jetzt noch geheimer) Verlobter.
Ihr müßt außerdem wissen, daß Dr. Wells und Richard Fleming sie alle aus unbekannten Gründen vergraulen wollen.



Jetzt besuchen eine Menge Leute Cornelia, Dr. Wells, Richard Fleming, Detective Moletti ... soviel zu Frieden und Ruhe.
Richard schnüffelt wegen eines Bauplans herum, läßt sich dann aber auf der Treppe erschießen. Dr. Wells versucht an den Plan zu kommen, Moletti verdächtigt Dale, Richard erschossen zu haben (den sie, wenn ich das richtig gesehen habe, den ganzen Film über auf der Treppe liegen lassen). Detective Anderson kommt dazu. Brooks sucht. Lichter gehen aus. Fenster werden ver- und entriegelt.
Jeder rennt jedem hinterher, es gibt versteckte Zimmer, versteckte Türen, verstecktes Geld ... ah, jetzt wissen wir es. Das Geld ist irgendwo im Haus versteckt und jeder sucht danach.

Und wenn sie nicht gestorben sind,
dann rennen sie noch heute?

Es sind auch eine Menge Pistolen im Umlauf, damit jeder die anderen mit einer bedrohen kann. Sie landen auf dem Boden, bleiben unbewacht auf Tischen liegen, und um ehrlich zu sein, es ist ein Wunder, daß nicht noch mehr Leute umgebracht werden - vergeßt nicht, daß das eine "Horrorkomödie" ist (nicht sehr viel Horror, würde ich sagen, selbst für ein Publikum von 1926, also trifft "Krimikomödie" es wahrscheinlich besser).
Und wer zum Geier ist der verletzte Man, der herein - und hinauskriecht und aus der Garage um Hilfe gerufen hat (die für den Extrakick später noch abgefackelt wird) und vorgibt, bewußtlos zu sein, ist es aber nicht? Sind wir nicht verwirrt genug?


Sind wir verwirrt? Wir sind verwirrt.
Ich bin es. So verwirrt.

Hören wir hier auf, da ich diesmal Schweigen gelobt habe. Es war nach einer Weile nicht besonders schwierig herauszufinden, aber ich werde nicht diejenige sein, die euch verrät, wer Die Fledermaus ist (und was für eine Schande, daß Wikipedia es ausplaudert).

Was kann ich sagen?
Es gibt nicht nur eine Menge Pistolen, sondern auch eine Menge Leute, zuviele Leute für meinen Geschmack. Brooks und Dale haben weder mich noch den Film weitergebracht, auch Detective Anderson nicht.
Ich finde, es hätte wirklich geholfen, ein paar der Charaktere und ein paar der Laufszenen herauszuschneiden.
Und trotzdem fand ich den Film seltsam unterhaltend, was definitiv Cornelia und Lizzie zuzuschreiben ist.

Cornelia ist in all diesem Wahnsinn der Fels in der Brandung.
Sie verliert bis zum Schluß nie die Ruhe, sie ist schlau und schlagfertig und sie ist das perfekte Gegenstück zu ...

Eine echte Strickerin läßt sich nicht 
durch eine kleine Fledermaus stören.

... ihrem Mädchen Lizzie, das auf die köstlichste Weise in Panik gerät, aber am Ende auch zusammen mit ihrer Herrin die Situation rettet.


Die zwei waren es wert, den Film anzuschauen. Es sieht aus, als hätten sie eine wundervolle Beziehung, schließlich stand Lizze Cornelia "durch Sozialismus, Theosophismus und Rheumatismus bei", selbst wenn sie beim "Spukismus" die Grenze zieht. Sie hätten ihre eigene Mysteryserie bekommen sollen - wie hört sich "Van Gorder & Allen" an? Ich meine, schaut die zwei doch nur an da auf dem Dach!


Kommen wir nun zur Fledermaus.
Habt ihr euch schon gefragt, ob ...? Ja, es stimmt. Nicht dieser Film, aber einer seiner Tonfilmnachfolger, "The Bat Whispers" vonn 1930 (ebenfalls unter Regie von Roland West), war eine der Inspirationen für Bob Kane bei der Schöpfung von Batman. Vielleicht könnt ihr diese Information ja beim nächsten Tablequiz gebrauchen.

Diese Maske ist Horror - zu tragen?

Das hier ist jedoch kein frühes Bat-Signal, sondern stellt sich als "Wollrinden-Eule" auf einem Scheinwerfer heraus. Da hätte ich drauf reinfallen können.


Es gab ein paar großartige Aufnahmen, die an deutschen Expressionismus erinnerten, aber es ist schade, daß sie nicht den ganzen Film tragen konnten.
Wie gesagt, ich fand ihn seltsam unterhaltend, denke aber, er hätte mehr sein können - oder tatsächlich weniger. Ihr wißt, was ich meine.

Ein sehr cooler Mantel. Zu schade, daß Gideon nicht 
mehr viel länger leben wird, um ihn zu tragen.


Weitere Lektüre:

1. Fritzi Kramer: The Bat (1926) - A Silent Movie Review. On: Movies Silently, March 18, 2015
2. Lea Stans: Thoughts On: "The Bat" (1926). On Silent-ology, October 7, 2021


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Montag, 16. Februar 2026

Die persönliche Leseerfahrung

Zunächst mal möchte ich sagen, daß dieser Post nur meiner persönliche Meinung widerspiegelt. Ich urteile über niemand dafür, daß sie anders denken oder etwas anders machen, und obwohl ihr natürlich herzlich willkommen seid, eure eigene Erfahrung zu schildern - tatsächlich würde ich sie echt gern hören -, bitte ich darum, das ebenfalls zu tun.
Zweitens bin ich ganz offensichtlich keine Buchbloggerin, sondern nur eine Leserin und jemand, der bloggt, ohne dabei besonders organisiert zu sein.

Dieser Post wurde von einem Video mit dem Titel
 "why i left goodreads for book journalsinspiriert, das mir YouTube empfohlen hat.
Ich kann nicht mal sagen, warum ich es angeklickt habe, da ich weder auf Goodreads bin noch ein detailliertes Buchjournal führe, aber ich blieb dran, weil es mich zum Nachdenken brachte.


Bild über pxhere

Kurz zur Erinnerung - ich war seit meiner Kindheit eine eifrige Leserin gewesen, aber als das Schmuckmachen begann, rückten die Bücher in den Hintergrund, weil beides nicht gleichzeitig geht (für die, die neu sind, Hörbücher sind nichts für mich). Als dann das Basteln aus verschiedenen Gründen in den Hintergrund geriet, rauschten die Bücher wie eine große Welle in mein Leben zurück, wofür ich sehr dankbar war, da die entstandene Lücke auch groß gewesen war. Im Juli 2025 fing ich damit an, jeden Monat eine Liste meiner gelesenen Bücher (ohne Rezension) zu posten.

Im November schrieb ich "
Nochmal, hier geht es nicht um Zahlen. Wo hören wir auf, wenn wir Lesen nach der Anzahl von Büchern bewerten? Seiten zählen? Und als nächstes dann eine Formel aufstellen, welche Seiten "mehr wert" sind als andere, weil manche Bücher ja Kinderbücher sind oder leichte Lektüre oder wissenschaftlich oder tiefsinnig ... ich könnte so weitermachen.  Genießt es einfach!"

Da kommt dann das Video ins Spiel.
Vic erklärt, wie sie dadurch, daß sie sich ein Ziel für das Jahr setzte und Rezensionen und Bewertungen vor, aber auch nach dem Lesen eines Buchs anschaute, irgendwann das Gefühl bekam, daß sie "einen Sinn von Identität und Individualität beim Lesen verlor".

Habt ihr je eure persönliche Leseerfahrung
angezweifelt, wenn ihr nach dem Lesen eines
Buchs Bewertungen und Rezensionen angeschaut
habt? Das geht in beide Richtungen. "Warum
liebt es jeder?" oder "Warum liebt es nicht jeder?"
Dann überlege ich, was ich nicht bemerkt habe.
Und nein, natürlich ist es nie jeder.

Als sie über Leseziele sprach, überlegte ich mir, warum ich meine Liste überhaupt durchnumerierte, nachdem ich doch gesagt hatte, es ginge nicht um Zahlen.
Ich weiß, daß ich nicht angeben will, aber versuchte ich mir vielleicht selber etwas zu beweisen? Hatte ich das Gefühl, ich müßte mich selber überzeugen, wie gut ich das Basteln durch Lesen ersetzt hatte? Brauchte ich eine Zahl, um mir zu zeigen, daß ich die Lücke ausreichend und "produktiv" gefüllt hatte?
Oder dachte ich wie üblich einfach zuviel nach und hatte die Liste durchnumeriert, weil ich das halt mit Listen so mache?
Noch etwas, daß ich vorher nicht bewußt bemerkt hatte, war, daß ich manchmal einen Anflug von Schuldgefühl hatte, wenn ich einen Tag lang nicht las, was einfach lächerlich ist. Soviel zu selbstgemachtem Druck.
Als mir das klar wurde, schaute ich mit Freuden eine Staffel  "The Great Pottery Throw Down" am Stück an, was mich immer entspannt (und mein Favorit gewann auch noch).

In letzter Zeit habe ich andere Ähnliches sagen hören - daß sie sich keine Gedanken darüber machen wollen zu lesen, was populär ist, oder daß sie sich keine Zahl für die gelesenen Bücher vorgeben wollen. Sie wollen ihre Lektüre ohne Druck genießen, aussuchen, wonach ihnen ist und wann ihnen danach ist.
Das heißt ja nicht, daß man keine Rezension mehr lesen kann oder alle Vorschläge abschmettert, aber ich denke, viele Leute wollen einfach nicht mehr so vom Internet und jedermanns Meinung eingesaugt werden. Nicht nur was das Lesen angeht, sondern im allgemeinen.

Vics Weg, ihre Lesegewohnheiten wieder mehr zu ihren eigenen zu machen, war ein Bücherjournal.
Das macht echt Sinn für Leute, die diese Erfahrung mögen, die soviel mehr sein kann als einfach nur Titel zu notieren. Ich selber bin einfach nicht der Typ für sowas (und meine Handschrift ist so schrecklich geworden) und weiß aus Erfahrung, daß ich nicht lang durchhalten würde. Aber wer weiß? Vielleicht werden mich die Leute, die ich kenne und die Journals führen, irgendwann inspirieren
?

Bild über pxhere
Ich habe eins mit alten Büchern
ausgewählt, weil ich es liebe,
alte Bücher zu lesen!

Was also habe ich für den Moment daraus für mich selber gelernt?
Ich numeriere meine Bücherlisten nicht mehr, weil es echt nicht wichtig ist.
Ich schaue mir natürlich auch weiterhin Vorschläge und Rezensionen auf Blogs an und werde gern Bücher mit den Leuten, die ich kenne, diskutieren, aber ich muß nicht wissen, was die ganze Welt denkt. Ich bin vor dem Internet ohne das ausgekommen, ich werde das auch jetzt wieder.
Was ich schon tue ist lesen, was ich möchte und nicht was ich meiner Meinung nach sollte (obwohl ich manchmal Schuldgefühle habe, daß ich nicht mehr deutsche Klassiker kenne, und ich werde da vielleicht hin und wieder versuchen, etwas nachzuholen).
Und glaubt es oder nicht, ich habe mich wirklich schwer damit getan, diese letzte Liste nicht durchzunumerieren! 😂

Samstag, 14. Februar 2026

Einfach nur so Samstag - Lila/violett und grün

Falls ihr etwas über Farbkombinationen in Kunst oder Mode erwartet, liegt ihr falsch, tut mir leid. Das hier ist nur ein weiterer Post über Erinnerungen, der von einem Post von Nicole auf Huisvlijt inspiriert ist, "Kringloop Tristesse".
Ich spreche kein Holländisch, aber ich habe der Firefox-Übersetzung entnommen, daß es um eine Gießkanne geht, die eine Schulklasse ihrer Lehrerin geschenkt hat und die noch mit dem Anhänger in einem Trödelladen gelandet ist.
Keine Ahnung, wie es in anderen Ländern ist, aber zu meiner Zeit waren Geschenke für Lehrer nicht üblich, zumindest nicht in meiner Schule. Also habe ich einen Lehrer gefragt, wie das heute ist, und auch er meinte, das komme mal vor, aber nicht oft.

Wir hatten jedoch einen Lehrer, der von einem Teil der Klasse mehrere Geschenke bekam, und dazu gibt es eine Geschichte.
Eine meiner Schulfreundinnen liebte die Farben lila und violett und trug sie auch oft. Der besagte Lehrer mochte kein Lila. Ich weiß den genauen Grund nicht mehr, aber einmal sagte er im Spaß zu meiner Freundin, daß Violett keine Farbe, sondern eine Strafe sei (es hieß mal lila, mal violett).
Also beschloß unsere komplette Reihe, ihm etwas in Lila zu schenken. Meine Freundin war die Tochter eines ehemaligen Bäckers und selber sehr gut im Backen - wie ich ihre Weihnachtsgutsle liebte! - und schlug einen Marmorkuchen vor, aber mit lila und rose Lebensmittelfarbe. Er war ein großer Hit (obwohl ich keine Ahnung habe, ob unser Lehrer etwas davon aß.
Auf jeden Fall bekam er von da an immer am Ende des Schuljahres etwas in Lila. Natürlich nichts Großes, nur um den Witz am Leben zu erhalten, und wir versuchten auch immer, etwas Nützliches oder Eßbares zu wählen, damit es nicht unnötig Platz verbrauchte.

In einem Jahr machte eine andere Lehrerin einen Scherz darüber, wie sehr wir ihn "verwöhnten" (sie waren in der Zwischenzeit ein Paar geworden, obwohl wir das da noch nicht wußten), und eine andere Freundin von mir meinte, sie solle sich auch eine Farbe aussuchen. Sie sagte grün. Diese Freundin machte Makramee und strickte wie verrückt Socken - es waren die 80er und eine Menge Schülerinnen (und ein paar Schüler) strickten im Unterricht -, also machte sie ein wunderschönes Paar grüner Socken als Weihnachtsgeschenk, sehr zur Überraschung, aber auch Freude unserer Lehrerin.
Also mußten wir von da an etwas in Lila und in Grün besorgen.

Bild von Konevi über pxhere

Ich erhielt die Tradition sogar noch ein paar Jahre lang aufrecht, nachdem wir aus der Schule waren. Viele meiner Schulfreundinnen hatten die Stadt verlassen, um anderswo zu arbeiten oder studieren, aber ich wohnte während meiner Ausbildung als Bibliothekarin daheim und meine Lehrer nicht weit entfernt von mir.
Einmal überreichte mein Lehrer
mir ein kleines Päckchen und meinte "okay, manchmal kann lila ja auch ganz hübsch sein, wenn es an der richtigen Stelle ist". Es war ein gerahmtes Bild eines lilafarbenen Porsches (er hatte selber einen alten, nicht lila, sondern rot). Ich weiß nicht, ob ich das Bild womöglich noch irgendwo habe, aber ich erinnere mich, daß ich damals wirklich lachen mußte.

Bild von Alex Ifti über Unsplash

Also ja, das ist meine kleine Geschichte über einen "Apfel für den Lehrer".
Ist es dort, wo ihr seid, üblich, daß Kinder ihre Lehrer beschenken?

Freitag, 13. Februar 2026

Weekend Traffic Jam Reboot - Woche 143

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).



Fröhlichen Fasching! Narri-Narro, Alaaf, was auch immer euer Ding ist.
Ich bin zwar selber kein Fan, weil ich nicht gut mit großen Menschenmengen kann, aber ich finde die Traditionen rundherum schon faszinierend.

Geschnitzte Holzmaske
Bild über pxhere


Seid ihr dann bereit fürs Faschingswochenende?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.



Diese Woche fällt unser Spotlight auf Happy Retiree's Kitchen.


Pauline von Happy Retiree's Kitchen schreibt: "Happy Retiree's Kitchen ist ein interaktiver Essensblog, auf dem ich meine selbstgekochten, köstlichen und nachhaltigen Rezepte und Tips mit euch teile. Ich koche einfaches Essen mit dem Ziel eines gesünderen Lebensstils und eines gesünderen Planeten. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran, von unserem Leben hier im tropischen Norden Queenslands an Australiens Ostküste zu lesen. Ich koche gerne für Familie und Freunde und teile gerne viele Geschichten mit euch, was meine Abenteuer mit Essen, unserem Garten und was sonst noch so im Moment interessant scheint einschließt. Genießt euren Besuch und gebt das bitte weiter und laßt einen Kommentar zu meinem Blogpost da."



Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).


Barbara nimmt uns am Waitangi Day auf einen Spaziergang zum Zealandia mit.

Gail hat sich gefragt, ob sie mit dem Färben aufhören soll, und möchte wissen, was andere tun.

Seht euch Ginas neuesten "5 Dinge-Freitag"-Post an!

Melynda hat ein lecker aussehendes Granola-Rezept für euch!

Linda zeigt Bilder von Tieren im Schnee.


Macht mit beim Linkup!

Richtlinien:
Diese Linkparty ist nur für Blogposts. Alle anderen Links werden gelöscht.
Bitte verlinkt nur Blogposts, die ihr selber geschrieben habt. Bitte verlinkt direkt zur URL eures Blogposts und nicht der Homepage eures Blogs.
Bitte verlinkt nicht auf Videos, Verkaufsanzeigen oder Links auf sozialen Medien, wie zum Beispiel YouTube-Videos oder -Shorts, Instagram- oder Facebook-Reels, TikTok-Videos oder anderen Beiträge auf sozialen Medien.
Bitte besucht auch andere Blogs und laßt einen Kommentar da.

Zur Beachtung:
Wenn ihr am Weekend Traffic Jam Reboot teilnehmt, versichert ihr damit, daß der Inhalt euch gehört und ihr uns erlaubt, denselben zu teilen, falls euer Post oder euer Blog erwähnt werden.
Wir begrüßen unbegrenzten familienfreundlichen Inhalt. Dazu können Meinungsposts, Rezept, Reiseberichte, Modeideen, Handarbeiten, Second-Hand-Einkaufen, Lifestyle, Buchrezensionen  oder -diskussionen, Fotografie, Kunst und noch vieles mehr gehören!

Danke für's Mitmachen!!

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Donnerstag, 12. Februar 2026

Silent movies - Es tut sich was in Hollywood

Für heute habe ich einen Film vom Ende der Stummfilmära mit Marion Davies in der Hauptrolle, die ich in "Ein Mädel mit Tempo" so köstlich fand.
Es ist "Es tut sich was in Hollywood" von 1928.

Public Domain über Wikipedia


Meine Damen und Herren - die Handlung (mit Spoilern)!

"Für Hunderte von hoffnungsvollen Menschen gibt es einen goldenen Punkt auf der Landkarte, genannt
Hollywood."

Ein von diesen Hunderten ist Miss Peggy Pepper aus Georgia, die von ihrem Vater, Colonel Pepper, nach Hollywood gebracht wird.

Von Hollywood überwältigt

Im Besetzungsbüro demonstriert Peggy ihre schauspielerischen Fähigkeiten, aber es ist nicht leicht, auch tatsächlich für einen Film besetzt zu werden. Dann aber treffen sie und ihr Vater Billy Boone in der Kantine, der sie einlädt, bei seinem Set aufzutauchen.
Was sie nicht weiß ist, daß Billy in Slapstickkomödien arbeitet, während sie danach strebt, eine dramatische Schauspielerin zu sein. Nachdem sie in ihrer ersten Szene Seltzer ins Gesicht gespritzt bekommt, bricht sie in Tränen aus, aber Billy überzeugt sie davon, es durchzuziehen, indem er sie daran erinnert, wie aufregend es für sie sein wird, sich selbst im Kino zu sehen.


Tatsächlich wird Peggy sofort ein Erfolg, und nachdem sie noch mehr Filme mit Billy macht, erhält sie einen Vertrag vom High Arts Studio (der Name sagt alles), das heißt, sie verläßt die Komikertruppe und Billy.
Nach ihren Probeaufnahmen sagt ihr ihr neuer Co-Star Andre, der sie wissen läßt, daß er tatsächlich der Comte d'Avignon sei, daß sie ihre Persönlichkeit ändern und sich neue Freunde suchen muß, um ein Star zu werden.
Also wird aus Peggy Pegger dann Patricia Pepoire und der Starruhm steigt ihr zu Kopf.

Marion Davies's witzige Imitation von Mae
Murray, die wir auch schon in "Ein Mädel
mit Tempo" gesehen haben.

Eines Tages haben sie und Billys Komikertruppe Aufnahmen am selben Ort. Billy freut sich, sie zu sehen, und versucht mit ihr herumzublödeln, aber sie verletzt ihn, als sie ihn einen billigen Clown nennt und davonrennt.


Kurz darauf wird Peggy aus einem Studioessen geholt. Der Produzent zeigt ihr ein Bündel Telegramme, in denen steht, daß das Publikaum nicht mehr an "Miss Pepoire" interessiert ist. Er warnt sie, daß er wieder die alte Peggy sehen möchte, aber sie ist so von sich selber eingenommen, daß sie Andre sagt, Produzenten würden keine Kunst erkennen, wenn sie sehen.

Einige Zeit später kommt der Hochzeitstag von Peggy und Andre. Billy schleicht sich mit den Lieferanten ins Haus und bekniet Peggy, nicht zu heiraten und sich stattdessen an die alten Zeiten zu erinnern.
Um sie zur Besinnung zu bringen, bespritzt er sie mit Seltzer wie in ihrer ersten Szene zusammen. Peggy ist so wütend, daß sie nach einer Sahnetorte greift, aber statt Billy trifft sie Andre, der gerade die Tür öffnet, damit ins Gesicht.
Sie fängt an zu weinen und Billy geht, aber als sie Andre anschaut, kann sie sich das Lachen nicht verkneifen. Als ihr klar wird, daß Billy die einzige "echte Person" in ihrem Leben ist (ich finde, da vergißt sie ihren Vater), sagt sie die Hochzeit ab.


Peggy hat einen Plan. Sie überzeugt ihren Regisseur King Vidor (der sich selbst spielt), Billy in einem Kriegsfilm zu besetzen, ohne ihm zu sagen, daß sie mitspielt.
Natürlich ist Billy überrascht, Peggy zu sehen, aber als sie ihm sagt, daß er jetzt nicht gehen kann, weil die Kamera schon läuft, reißt er sie in seine Arme. Da der für die Szene geschriebene Kuß kein Ende findet, lassen Vidor und die Crew die beiden leise auf dem Set zurück.


In Kürze, das hat SPASS gemacht.
Es heißt, der Film sei von Gloria Swansons Geschichte beeinflußt, die von der Komödie zum großen Drama wechselte, aber auch von einem Roman (der später zu einem Stück und einem (verschollenen) Film wurde) mit dem Titel "Merton of the Movies", in dem ein junger Mann versucht, es in Hollywood zu etwas zu bringen.

Ich liebe Marion Davies absolut in diesem Film. Sie macht alle Klischees durch, zieht die witzigsten Gesichter, ist aber auch angemessen dramatisch für die Zeit.
Wie ich in meinem Blogpost über "Ein Mädel mit Tempo" erwähnt hatte, war Davies die Geliebte von William Randolph Hearst, der sie in epischen Dramen sehen wollte, wie schade, da sie doch so eine wundervolle Komödiantin war.
Es gibt die Szene im Besetzungsbüro, in der die unschuldige und ahnungslose Südstaatenschönheit nach Fotos gefragt wird und begeistert ihr Babyfoto vorzeigt. Als sie danach gefragt wird, ob sie schauspielern kann, präsentiert sie ihre verschiedenen Stimmungen, von Meditation zu Freude.

Das hier ist natürlich "Leidenschaft", was
sonst? Ihr Vater ist stolz auf Peggys
schauspielerische Fähigkeiten.


Das gab es übrigens wirklich.
Hier sind die Stimmgungen von "The Biograph Girl" Florence Lawrence, die manchen Quellen nach als der erste Filmstar betrachtet wird.


Mir gefällt auch William Haines als Billy. Er ist charmant und witzig, aber man kann auch seinen Schmerz darüber spüren, wie ihn Peggy behandelt.
In einer Szene ruft er sie an, um sie zum Essen mit ihm und ihrem Vater einzuladen, der sagt, daß selbst er sie nicht mehr oft zu Gesicht bekommt. Ich kann das wirklich nachvollziehen.
Und doch ist er so stolz auf sie und ihre Karriere und gibt den Versuch nicht auf, ihr klarzumachen, daß die Leute die alte Peggy wieder wollen.

Tatsächlich mag ich alle, Peggys liebenswerten Vater (Dell Henderson, der auch in "Ein Mädel mit Tempo" ihren Vater gespielt hat), den verrückten Komödienregisseur, der sich nicht mal im Kino zurückhalten kann, dem Regisseur im "High Arts Studio", der alles gut, um Peggy zum Lachen oder Weinen zu bringen (eine wundervolle Szene, und übrigens, wußtet ihr, daß es am Set zu diesem Zweck tatsächlich sogenannte Stimmungsmusiker gab, dazu eine tolle Geschichte hier?), Andre als der "Comte", der in Wirklichkeit vorher Kellner in einem Spaghetti-Restaurant war, und Miss Pepoire's verrücktes Dienstmädchen.

Ich darf aber nicht vergessen zu erwähnen, daß der Film voller Gastauftritte von wichtigen Filmleute aus der Zeit ist.
Da ist zum Beispiel Charlie Chaplin, der nach ihrem ersten großen Film um Peggys Autogramm bittet. Peggy, genervt davon, daß er so hartnäckig ist, fragt Billy "Wer ist dieser kleine Kerl?". Noch viel mehr sind bei dem Essen im Studio, zum Beispiel Douglas Fairbanks.



In der Tat bekommen wir sogar einen Gastauftritt von Davies selber, aber ...

Peggy ist von Marion
nicht beeindruckt.


Obwohl der Film keinen Sprechdialog hat, hat er einen Soundtrack, der wirklich gut paßt.
Ich hatte soviel Spaß, daß die 82 Minuten wie im Flug vergingen. Das kommt definitiv auf meine Favoritenliste!


Quellen:

1. Fritzi Kramer: Show People (1928) - A Silent Film. Auf: Movies Silently, 29. Juni 2013
2. Thomas Doherty: FROM THE ARCHIVES: Show People. Auf: Cineaste, Herbst 2012

Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Dienstag, 10. Februar 2026

10 am 10. - Dinge, die zu lieben ich hasse


Willkommen zu 10 am 10. im Februar.
Dies ist der Prompt, den uns Marsha von Marsha in the Middle für heute vorgegeben hat - erzählt uns von zehn Dingen, die ihr heimlich liebt, wobei ihr es haßt, daß ihr sie liebt.
Ich glaube, das bekomme ich nicht hin. Entweder gibt es einen Grund dafür, daß ich sie im geheimen liebe, dann möchte ich sie auch nicht für jeden sichtbar ins Netz stellen (das heißt ja nicht, daß es etwas "Schlechtes" ist, vielleicht ist es einfach nur etwas, das ich nicht diskutieren möchte) oder es ist mir eigentlich egal, soll heißen, ich hasse nicht, daß ich sie liebe, weil das eben meine Wahl ist.
Oder sind einfach heimliche Vergnügungen - "schuldige" Vergnügungen im Englischen - gemeint wie an Weihnachten Hallmark-Filme anzuschauen und ein paar davon zu mögen, weil sie nett sind, und welche, weil sie zum Schießen sind? Macht mich das schuldig, nicht intellektuell genug zu sein, also müßte ich es hassen?

Jetzt denke ich, daß ich vielleicht zuviel darüber nachdenke, noch so etwas, worin ich Profi bin (nicht nur im Toast machen)
.

Bild von
Teslariu Mihai auf Unsplash

Ich gebe euch mal ein Beispiel. Ich bin so ein Schwächling, wenn es um meine Katzen geht. Darum lebe ich nicht mit Hunden. Wenn ich sie meine Bosse nenne, trifft es das so ziemlich. Das kann manchmal nerven und mich dazu bringen, meinen Kopf gegen die Wand zu hauen (nicht buchstäblich), aber wie so viele Katzenbedienstete bin ich trotzdem irgendwie stolz drauf, daß sie kleine Punks sind (nicht das Wort, das ich tatsächlich benutzen würde, ich glaube, mehr muß ich nicht sagen). Mag ich es nicht, daß ich das bin? Nein.

Wartet mal, vielleicht hasse ich es, meine Klammern zu lieben, bis jetzt habe ich drei in diesem Post.
Nö, nicht wirklich. Wenn ihr mich in echt kennen würde, würdet ihr wahrscheinlich die Klammern heraushören, wenn ich spreche. Ich kann sie in Gedanken spüren. Sicher, es mag bessere Wege geben, mit meinen hinzugefügten Informationen umzugehen, die außer mir wahrscheinlich niemand auch nur im geringsten interessant findet, aber ...

Vielleicht hasse ich meine Angewohnheit, manche Sätze offen zu lassen, und meine Zuneigung zu Auslassungszeichen ...
Nope. Manche Sätze brauchen zusätzliche Informationen und manche Sätze brauchen kein Ende - nicht, um von einem dramatischen Blick begleitet zu werden, der auf ominöse Dinge hindeutet, die ich in der Luft hängen lasse statt sie zu hinzuschreiben - weil man sowieso weiß, wohin sie führen ...

Oh, und natürlich der Gedankenstrich — den ich nie richtig tippe, einfach weil ich für ALT+0150 zu faul bin (was ich auch immer vergessen, wenn ich es einmal benutzt habe, also ... (oh, und übrigens, der englische em dash hat eine andere Kombination)) - oder genaugenommen der Bindestrich, der durch meine Posts läuft, ohne irgendetwas zu verbinden.
Auch das bedauere ich nicht wirklich.
Ich bin keine Schriftstellerin und gebe nicht vor, eine zu sein, und obwohl es mir leid tut, daß ihr damit umgehen müßt, hasse ich es nicht. Das ist so ziemlich das, was direkt aus meinem Gehirn auf euren Bildschirm fällt, und wenn ihr deshalb mit den Zähnen knirscht, möchte ich mich nochmal dafür entschuldigen, aber ich bezweifle, daß sich das ändern wird.

Wow, ich habe noch nicht mal ein einziges gefunden ... (ominöse Pause)
Ich denke, ich wäre vielleicht besser mit "Dinge, die zu hassen ich liebe" gewesen, obwohl sich das ja anhört, als ob ich etwas hasse, weil mich das erfreut, was überhaupt keinen Sinn ergibt. Argh, ich denke schon wieder zuviel nach!

Während ich schon mal dabei bin, bedient euch gern an ein paar von denen hier, falls ihr welche braucht! Ich habe reichlich davon.
((((((((( ... ... ... ... ... - - - - - —
— — — )))))))))))


Marsha, es tut mir leid, ernsthaft.
Du hast nicht das bekommen, wonach du gefragt hast, aber wer würde sich schon dafür interessieren, daß ich die Tatsache, meine Finger noch immer nicht von Milchprodukten lassen zu können, nicht schätze? Ups, da haben wir ja eins, denkst du, du könntest das so gelten lassen? 
🤡

Sonntag, 8. Februar 2026

Schnee

Ich habe selber nicht dran gedacht, Bilder vom Schnee zu machen, als wir welchen hatten, weil ich ehrlich gesagt keine Lust hatte, abends raus zu gehen (außer als ich schaufeln mußte und das machte mir wirklich keine Laune auf Bilder).
Als ich dann rausging, sah der meiste Schnee nicht mehr so schön aus. Ich hätte versuchen sollen, von meinem Fenster aus ein Bild zu machen, durch die Häuser hindurch in Richtung Wald, aber vom ersten Stock aus ist die Aussicht nicht sehr gut.
Meine Schwester machte diese Bilder von ihrem Balkon aus (danke!). Ist es nicht seltsam, wie man sie fühlen und riechen kann?
Hier ist also mein bescheidenes (im Vergleich zu so vielen anderen im Moment) Angebot von Schneeimpressionen, Tage nachdem wir tatsächlich Schnee hatten. Vielleicht wird es die Wettergötter ja davon überzeugen, daß wir nicht noch mehr davon brauchen.