Freitag, 9. Oktober 2026

Weekend Traffic Jam - Woche 177

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).


2015 habe ich erwähnt, wie wir mal ein Herbarium für die Schule machen mußten. Naja, obwohl das Wort benutzt wurde, mußten wir wirklich einfach ein paar Blätter von Bäumen sammeln. Die meisten von uns waren nicht so gut darin, der einzige Spaß, den war hatten, war ein großer Blättertausch in der Klasse. Ich weiß nicht, ob das der Grund war, daß das Projekt nie in Gang kam.
Wie immer, wenn ich auf ein Projekt nicht scharf war, schob ich es erfolgreich bis zum letzten Tag vor mir her. Dann meinte meine Großmutter, sie würde mit mir in den Wald gehen. Jetzt. Sie deutete mit dem Schirm auf Blätter und ich mußte sie von den Bäumen reißen. Mein Favorit war der, den sie eine Blutbuche nannte, mit wunderschönen roten Blättern.
Bis heute muß ich an meine Oma denken, wenn ich rote Blätter sehe, egal an welchem Baum oder in welcher Jahreszeit.



***

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.

Diese Woche fällt unser Spotlight auf
 My Homemade Roots.


Melissa von My Homemade Roots schreibt: "Ich bin Melissa und dies ist meine gemütliche Ecke des Internets, wo ich Rezepte vorstelle, bei denen alles von Grund auf gemacht wird (ok, überwiegend von Grund auf), altmodische Küchenweisheiten und einfache Haushaltsideen, die vom Rhythmus der Jahreszeiten inspiriert sind. Ich liebe herzhafte und altmodische Mahlzeiten, frisch gebackenes Brot und ein gutes Einmachrezept. Ich teile auch gern meine Gartentips, Bastelideen und Tips für das einfache Leben. Ich schreibe darüber, wie man ein Heim, das man liebt, auf die einzige bewährte Weise schafft, die ich kenne - durch ein simples Rezept oder Projekt nach dem anderen.
...
Ob ihr also wegen eines gemütlichen Winteressens, eines Frühlingsbackprojekts oder Tips zum Einmachen der Sommerernte hier seid, ich hoffe, ihr werdet etwas finden, das euch inspiriert — und euch vielleicht sogar an eure Wurzeln erinnert."
 


Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag
.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).


Kim zeigt, wie man Kürbisse mit abwaschbaren Tattoos dekoriert.

Judee hat ein diebisches kleines Eichhörnchen in ihrem Garten gefunden.

Olivia erzählt von ihrer "Furcht" in Bezug auf Bücher.

Lydia spricht über die Gefahr von KI beim Daten.

Debra teilt ihre neuesten Schnappschüsse in "Seven Days, Seven Snaps".



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Donnerstag, 8. Oktober 2026

Stummfilme - Le monstre

Diesmal habe ich echt richtig Zeit in den Film für heute investiert, zweieinhalb Minuten! Soviel zur Aufmerksamkeitsspanne, Leute ...
Der Kurzfilm, den ich für euch habe, ist "Le monstre" von 1903 und ist von Georges Méliès, also wißt ihr vielleicht, was euch erwartet. It's a kind of magic .... (gebt ruhig zu, daß ihr es gesungen habt)

Hier ist die sehr kurze Handlung voller Spoiler 
😉


Ein ägyptischer Prinz und ein Priester treffen sich in einer Vollmondnacht vor der Sphinx.
 
Bitte beachtet, daß die Sphinx noch ihre Nase hat 😉

Der Priester bringt eine dekorierte Truhe und nimmt ein Skelett heraus, was den Prinzen dazu bringt, sich verzweifelt abzuwenden.
Als nächstes wickelt der Priester das Skelett in Stoff und es beginnt einen seltsamen Tanz, während dessen es sich verzerrt, schrumpft und größer wird.


Der Priester wickelt noch mehr Stoff um das Skelett und als er ihn wieder entfernt, ist es zu einer schönen jungen Frau wiederbelebt worden. Der Prinz kann es nicht glauben, er streckt sehnsüchtig die Hand nach ihr aus ...


... aber der Priester verhüllt sie wieder, hebt sie hoch und wirft sie dem Prinzen zu, der schockiert feststellt, daß sie wieder zu einem Skelett geworden ist, und dem flüchtenden Priester hinterherrennt.
 


Letzte Woche habe ich frech behauptet, daß die Geschichte in diesen Filmen. Ja, jetzt kommt ein "aber".
ABER offensichtlich war an dieser Geschichte doch mehr dran. Für diesen Film war eine Sprechbegleitung vorgesehen (erinnert ihr euch, daß ich auch in dem Post über "Namakura Gatana" einen "benshi" oder Erzähler erwähnt habe?), was aus Méliès' Katalogen zu entnehmen war (siehe die Quelle), und die uns erzählt, daß das Skelett die Frau des Prinzen ist.
Hat jemand "Die Mumie" mit Boris Karloff gesehen? Auch er hat fast 30 Jahre später versucht, seine große Liebe wiederzubeleben, und hatte ebenfalls keinen Erfolg damit.
Laßt euch das eine Warnung sein.

Die Menschen sind schon lang vom alten Ägypten fasziniert und sind das auch heute noch, in der Literatur, Kunst, Filmen, Wissenschaft 
(und ich war selbst nicht ganz immun, wie eines meiner Schmuckstücke zeigt, das von Khepri inspiriert wurde (ich hatte das nicht so geplant, aber es ist trotzdem immer noch einer meiner persönlichen Favoriten)).


Nun ist die Frage - hat der Priester versagt oder hat er es absichtlich gemacht? Und wer ist das Monster in diesem Film? Was meint ihr?


Quelle und weitere Lektüre:

Fritzi Kramer: The Monster (1903) - A Silent Film Review. Auf: Movies Silently, 6. Oktober 2017


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Erzählt uns von ... Geburtstagen

Es ist wieder Zeit für die Global Writing Challenge an jedem zweiten Donnerstag im Monat.
Meine Posts werden etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit den Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s World, Suzy Turner, Within a World of My Own, Once Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.
Ihr könnt mitspielen und bei unserem Link Up mitmachen!
Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal?
 Hier sind die Vorgaben für die kommenden Monate:

November - Aberglaube

Dezember - Warum bloggst du?


Die Vorgabe für heute war "Geburtstage", von Amy ausgewählt.
Hört sich einfach an, nicht wahr?
Für mich jedoch nicht. Wißt ihr, Geburtstage sind für mich einfach keine große Sache und das ist schon seit vielen Jahren so.

Oh, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, daß ich keine Überraschungen und Geschenke mag oder einen Anruf von der Familie oder einem guten Freund oder einer Freundin, aber die mag ich auch das ganze Jahr über und
 tatsächlich ist es doch echt nett, wenn man nichts erwartet hat, nicht wahr?


Ich bin auch nicht die Art Mensch, die ein großes Getue um runde Geburtstage macht oder sich deswegen Gedanken macht. Eine meiner Freundinnen sagte zum Beispiel immer - ich weiß nicht, ob das ein Zitat war oder nicht - daß die zehn besten Jahre im Leben einer Frau die zwischen 29 und 30 sind. So bin ich nicht.

Ich glaube, der einzige Geburtstag, den ich aufregender fand, war der 18., und selbst den "feierte" ich mit einem Besuch in der Kneipe, wo ich Freunde traf (tatsächlich war es einfach nur ein weiterer Abend in der Kneipe).
Ich gebe keine Partys und ich war seit Jahrzehnten nicht mehr bei einer großen Geburtstagparty (oder einer anderen), weil ich mit Gruppen von mehr als, sagen wir, sechs Leuten schlecht umgehen kann. Würde ich zu einer gehen, wäre ich die Person in der Ecke bei der Katze 
😉 
Ich habe übrigens schon immer an meinem Geburtstag freigenommen, auch wenn nichts geplant war. Der Ex und ich fuhren gewöhnlich ein bißchen durch die Gegend, sahen uns an, was die Region zu bieten hatte, und hielten vielleicht spontan irgendwo an, um etwas zu essen.


Blautopf

Als nächstes dachte ich, ich könnte euch ein paar Fakten über Geburtstage erzählen. Wer hat die Feier mit Kuchen erfunden, wer kam auf die Idee, Kerzen auf den Kuchen zu packen, solche Dinge, aber die Seiten, die ich mir anschaut, stimmten nicht unbedingt überein, also fiel das dann auch aus.
Ich fürchte, das Beste, was ich euch anbieten kann, sind willkürliche Geburtstagserinnerungen.

Als ich ein Kind war, bedeuteten Geburtstage und andere besondere Gelegenheiten üblicherweise Buttercremetorte, der Höhepunkt war immer, wenn die Zahl für den Geburtstag auf die Torte aufgespritzt wurde, jedenfalls für mich.
Amerikanische Buttercreme ist übrigens
 anders als deutsche Buttercreme. Ein Stück von unserer Torte konnte einen ganz schön satt machen.
Ich kann nicht mal sicher sagen, wann das letzte Mal war, daß ich eine solche Buttercremetorte hatte, ich meine mich aber zu erinnern, daß ich vor ein paar Jahren mal wieder Frankfurter Kranz gegessen habe.

Die Mutter einer Schulfreundin von mir
machte zu ihren Geburtstagen immer
Frankfurter Kranz. Dem hier fehlt die
Dekoration aus Belegkirschen, die die
Rubine auf der Krone verkörpern, von der
dieser Kuchen inspiriert worden sein soll.
(Gemeinfreies Bild über Wikipedia)

Ich hatte Glück, im Sommer Geburtstag zu haben, wir konnten also draußen spielen. Einmal lud ich einen Jungen aus der Schule ein, aber während wir anderen draußen herumrannten - in alte Gardinen gehüllt, um alte Filme nachzustellen - und Spaß hatten, blieb er drin und las "Bessy"-Comics, was ich furchtbar langweilig von ihm fand. Vielleicht hatte er ja daheim keine Comics.
Falls ihr zu jung seid, "Bessy" war ein belgischer Comic über den Wilden Westen mit dem jungen Andy Cayoon und seiner Colliehündin Bessy. Ihr könnt euch denken, durch welche Fernsehserie er inspiriert wurde.


Schnellvorlauf zu meiner einzigen großen Party. Ich hatte gerade mal fünf Tage davor mit der Dialyse angefangen und der Ex dachte, es würde mich aufheitern, in unserem kleinen örtlichen Zoo (wo wir schon einige Jahre als Freiwillige mitarbeiteten) zu feiern - ein Fest, bei dem alle etwas zu essen mitbringen. Es war eine nette Idee von jemandem, der selber kein Fan von großen Gruppen ist, und natürlich war es schön, Freunde dazuhaben, aber weil ich mich nicht besonders gut fühlte, war es auch ziemlich anstrengend. Aber das Essen war gut 😉

Ein weiterer Geburtstag, an den ich mich erinnere, war der, an dem mich eine Freundin einlud, mit ihr einen Tag nach Baden-Baden zu fahren.
Wir gingen spazieren, bewunderten die schönen alten Gebäude, aßen etwas und stellten uns vor, wie es im 19. Jahrhundert war (natürlich dachte ich als erstes an Regency-Kleider), einem Höhepunkt des Kurbades.

Trinkhalle Baden-Baden 
Bild von Gerd Eichmann, CC BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons

Für einen Junitag war es jedoch unglaublich heiß und um uns eine Auszeit von der Hitze zu gönnen, schlug meine Freundin vor, das Casino zu besuchen, das Teil des Kurhauses ist, nicht um zu spielen, nur um uns umzuschauen (und die Klimaanlage zu genießen!).

1. Das Kurhaus, das Casino befindet sich im rechten Flügel.
Bild von Bäderstadt, CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
2. Salon Pompadour
Bild von A.Savin, CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Als wir das Eintrittsgeld bezahlten und unsere Ausweise vorzeigten, rief der Herr am Empfang plötzlich "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag", was dazu führte, daß sich Fremde aus der Schlange ebenfalls anschlossen. Genau die Art von Aufmerksamkeit, die nicht mein Ding ist!
Zum Glück war es noch recht früh und die Schlange nicht sehr lang (es wurde auch noch nicht viel gespielt, was bedeutete, daß wir uns umsehen konnten, ohne jemanden zu stören).
Auf jeden Fall kam ich umsonst rein und erhielt außerdem einen Gutschein für ein Glas Prosecco, den wir an der langen Bar tranken (meine Freundin mußte für ihr Glas natürlich zahlen, aber sie meinte, meine allergische Reaktion zu sehen - roter Kopf! - sei das wert gewesen).


Nicht mein Geburtstagskuchen voller Kerzen, aber eine großartige
Sicht von unten auf einen Kronleuchter im Weinbrenner-Saal
Bild von 3268zauber, CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons



Dies war nur ein kleiner Einblick in ein paar meiner Geburtstagserinnerungen.
Ich hätte euch ja auch erzählen können, daß Geburtstage mir eine Gelegenheit zur Selbstreflexion geben oder so, aber das wäre einfach nicht wahr, denn überwiegend sind meine Geburtstage einfach nur - nun ja, Tage.
Ich bin sicher, die anderen haben mehr zu erzählen (auf Englisch).


Schauen wir mal, was das sein wird.

Amy liebt es, Geburtstage von Familie und Freunden zu feiern und möchte ihren eigenen perfekten Tag gestalten! 

Suzy schreibt über die Freuden und Herausforderungen eines Geburtstags am 2. Weihnachtsfeiertag.

Debbie scheint zur Zeit zu vielen Geburtstagspartys  zu gehen!

Sally betrachtet Geburtstage und Nicht-Geburtstage aus der Perspektive einer im Dezember Geborenen.

Da Marsha 
über einen besonderen Geburtstag nachdenkt, schreibt sie über denkwürdige vergangene Geburtstage und ihre Pläne für das nächste Jahr.

Leslie teilt die Geburtstage der zwei Babys, die sie zur Mama gemacht haben.


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Montag, 5. Oktober 2026

Doppelt plagt euch, mengt und mischt!

... Kessel brodelt, Feuer zischt."

Es ist Zeit für Halloween-Schmuck, findet ihr nicht? Und von wem könnte man da besser inspiriert werden als von Shakespeares Hexen? Oder eigentlich einer von ihnen. Nun ja, zumindest nachdem ich den Plan mit den Spinnen aufgeben mußte, weil von einer davon etwas Emaille absprang, als ich sie kaum angefaßt hatte (was mich traurig machte, aber ich habe jetzt etwas anderes für sie im Sinn).

Es begann mit ein paar mattorangefarbenen Perlen, die ich in meiner Schublade fand, und Schwarz gehört natürlich zur Grundausstattung.
Ich probiere immer noch verschiedene 3D-Formen aus und das lange Oval schien als Kombination mit den schwarzen Spinnen, deren Beine sich auf beiden Seiten ausstrecken, die beste Wahl. Als sie aber ausschieden, mußte ich nach etwas anderes suchen. Ich hatte gehofft, welche von Nittas (von Corvus Ceramics) Kürbissen zu finden, wie dem hier, den ich für einen meiner Drahthäkelkörbchen verwendet hatte.
Ich bin mir so sicher, daß ich noch welche habe, aber wahrscheinlich sind sie an einem sicheren Ort ...


Tatsächlich glaube ich, daß eine kleine Hexe sie vor meinen Augen verborgen hat.
Die Hexe war in meinem Vorrat gewesen, nun ... könnt ihr es fassen ... seit Januar 2012. Das ist ziemlich peinlich und es ist kein Wunder, daß sie dringend aus dieser Schublade raus wollte. Ich habe sie mehr als einmal aus der Schublade heraus Flüche in meine Richtung rufen gehört und es hat schon etwas Beunruhigendes, das zu hören, vor allem im Dunkel der Nacht.
Wieviel perfekter hätte sie für dieses Projekt noch sein können?


Ich liebe ihr blaues Haar, die
Bäckchen, ihr Nase und das Kinn,
sogar die Warze!
Ich bin überzeugt, daß sie nicht so
gemein ist, wie sie es einen
gern glauben machen möchte.

Manchmal muß man nur etwas warten können, bitte schön, ein Paar nicht zusammenpassende Ohrringe. Ihr würde eine Hexe doch auch nicht von ihrem brodelnden Kessel trennen wollen, oder?


Diese witzigen Lampworkperlen wurden von meiner Freundin Laney von Izzybeads gemacht, die das Spielen mit Glas leider aufgeben mußte, was dieses Paar Ohrringe für mich extra besonders macht.

Freitag, 2. Oktober 2026

Weekend Traffic Jam - Woche 176

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).


Willkommen auch zum Cat's Wire Fotostudio, wo wir - natürlich beaufsichtigt Gundel mich, was ihr lieber ist, als selber dauernd eine Kamera ins Gesicht geschoben zu bekommen - Bilder von allem Möglichen machen, das ihr euch vorstellen könnt, Familienfotos inklusive!
Diesmal hatten wir Sonny und ihren Großvater zu Gast. Er ist um die 100 Jahre alt, darum hatte er eine Menge Geschichten für uns (wie vom großen Mottenangriff, den er glücklicherweise überlebte)!



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Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
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Diese Woche fällt unser Spotlight auf
 The Marmelade Gypsy.


Jeanie von The Marmelade Gypsy schreibt: "Willkommen bei The Marmelade Gypsy, wo ich mein Onlineleben führe und über alles Mögliche schreibe, Kreatives, Reisen, Kunst, Bücher, Essen, Wein und die Menschen, Orte und Tiere, die ich liebe.
Der Blog ist nach dem ursprünglichen
 Marmelade Gypsy benannt, meinem großen orangefarbenen Jungen, Gypsy Rose. ...
Wenn ihr mich nach meinen Leidenschaften fragen würdet, würde ich euch sagen, daß zuerst Freunde und Familie kommen, gefolgt von Zeit am See, guten Büchern, Kochen, Genealogie, Schreiben, Lesen (vor allem Krimis und Memoiren), Film und Theater und künstlerische Betätigung! Und ziemlich am Anfang der Liste wären Reisen, mit Lieblingsorten, zu denen Paris, England, Frankreich, Holland, Kanada und New England gehören.
Ich lebe mit den Leitlinien von Freude, Mitgefühl, Spaß, Freundschaft, Familie, Liebe, Kreativität und Glück. Ich liebe es, meine Kunst zu zeigen, meine Familiengeschichte, meine Welt, und genauso gern höre ich von eurer
.
" 


Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag
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Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englisch und holländisch).


Deb spricht über eine Pause von sozialen Medien und sich auf Albernheit einzulassen.

Mie hat eine Ausstellung besucht, die sie an einen Handwerkermarkt in ihrer Kindheit erinnert hat.

Ich könnte echt ein paar von diesen Zuckersirup-Donuts essen, die Esme mit uns geteilt hat (von Nazley zubereitet)
.

Angie zeigt Bilder der wunderschönen Monarch-Schmetterlinge in ihrem Garten.

Nancy hat ein tolles Herbstoutfit zusammengestellt.



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Bitte besucht auch andere Blogs und laßt einen Kommentar da.


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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Stummfilme - La légende du fantôme

Da wir auf Halloween zugehen, schien es mir der richtige Moment zu sein mit ein paar Horror-/Fantasyfilmen anzufangen.
Heute habe ich einen sehr frühen Kurzfilm für euch. Es ist "La légende du fantôme" von 1908 (hier mit dem englischen Titel).


Hier die Handlung (Spoiler?).

Eine junge Dame sitzt an ihrem Spinnrad, als sie etwas vom Friedhof draußen hört. Durch das Fenster sieht sie etwas fliegen und hört einen Fluch.
Als nächstes sehen wir, wie sie hinausgeht und im Friedhof nach etwas sucht.


Plötzlich ist sie von einer Gruppe Skeletten umgeben und ein Geist steigt aus einem Grab und schickt sie auf eine Mission, "zu gehen und den Teufel zu finden, ihn herauszufordern und zu bezwingen, damit er ihr die unauslöschliche Flamme gibt, die sie zum Meeresboden mitnehmen wird, um nach der schwarzen Perle zu suchen und sie mit zurückzubringen.

Nicht überrascht sein, ein Teil des Film ist
koloriert, in überraschend kräftigen Farben.

Die Skelette und die Dame verwandeln sich in Kriegerinnen.
Sie besteigen ein Vehikel, das sie in die "unteren Regionen" bringt.


Satan wird jedoch gewarnt, versammelt seine Armee und fährt in seinem eigenen Vehikel in die Schlacht (während seine Armee, ähm, viel herumhüpft und tanzt und springt) ...


... bevor sie schließlich das Vehikel der Dame anhalten und sie in das Satanmobil hinüberziehen (jemand nannte es so in einem Kommentar und für mich paßt das).

Wählt euer Fahrzeug! Beide sind ziemlich cool,
moderne Autos sind im Vergleich zu ihnen langweilig.

Dann haben sie zusammen eine "fête" in den unteren Regionen. Habt Geduld mit mir, Leute, ich weiß ja auch nicht, was hier geschieht.
Es wird noch mehr getanzt, bevor ein paar Dämonen in einen See springen. Die Höhlenwand öffnet sich, um das Satanmobil einzulassen. Sie steigen aus und Satan gibt der Dame die Flamme des Lebens.
Warum? Ich habe absolut keine Ahnung, für mich sieht er nicht sehr "bezwungen" aus. Es könnte aber eine Falle sein.


Ein Frosch bringt die Dame zum Meeresboden. Ihre Reise wird durch verschiedene gemalte Szenen repräsentiert, die sich nacheinander öffnen, vertikal oder horizontal, ein sehr schöner Effekt.


Sie kommen an und die Königin des Meeres
(oder was auch immer) beschwört eine riesige Muschel mit einer Meerjungfrau (oder was auch immer) darin herauf, reicht unserer Dame die schwarze Perle und bringt sie in ihrem Kahn, der von einem Pferd (keinem Seepferdchen) 
gezogen wird, wieder hinauf.


Leider ist Satan auf Rache aus (wahrscheinlich weil ihm aufgefallen ist, daß er gar nicht bezwungen war?) und bewirft sie mit Feuer. Das Vehikel ist weg, all die Kriegerinnen sind tot - außer unserer Heldin - und blau. Und die unauslöschliche Flamme ist ausgegangen (ob es wohl eine Garantie dafür gibt?)!

Ich muß einfach nochmal ein Bild des Vehikels zeigen ...

Sie kehrt zum Friedhof zurück, reicht dem Geist die schwarze Perle, er trinkt daraus (seltsam, ich meine, es ist ja keine Kokosnuß) - und verwandelt sich in eine Art Prinz!

Vielleicht hätte sie einfach den Frosch küssen können/sollen?

Unsere Dame jedoch stirbt (Erschöpfung, die Nachwirkungen von Satans Angriff oder Schock über dieses unerwartete Ergebnis, wer weiß) ... und wir sind im Himmel und sie haben zwei Kinder (nochmal, fragt nicht mich, was hier abgeht)!


Ende.
Nein, ernsthaft, das ist es.

Ich bin nicht die einzige, die verwirrt war, aber wißt ihr was - es hat trotzdem Spaß gemacht, das anzuschauen. Es war sehr, sehr seltsam und ich hätte meinen können, daß ich einen Drink zuviel hatte, wenn es tatsächlich nur Wasser mit etwas Fruchtsirup war, aber es hat Spaß gemacht.
Ein Drink hätte es vielleicht noch spaßiger gemacht.

Segundo de Chomón ist ein neuer Name für mich, scheint aber einer zu sein, an den man sich erinnern sollte.
Laut der englischen Wikipedia (als erste Quelle) war er "ein spanisch-französischer Pionier als Filmregisseur, Kameramann und Drehbuchautor" und "wird als der bedeutendste spanische Stummfilmregisseur in einem internationalen Kontext betrachtet". Wie Méliès war er für seine Kameratricks und optische Illusionen bekannt, und davon haben wir eine Menge in diesem Film, die wirklich sehr cool anzusehen waren.
Wie bei Méliès (denkt daran, daß das auf den sehr wenigen Filmen beruht, die ich bisher kenne) hatte ich das Gefühl, daß die Geschichte nicht das Wichtigste war, sondern auszuprobieren, was man mit aufwendigen und schönen Sets und opulenten Kostümen, natürlich coolen Fahrzeugen und etwas Filmmagie machen konnte.
Irgendwie frage ich mich dabei immer, wie das am Set wohl war. "Wir brauchen mehr Leute! Wo sind die Echsen- und Fischleute? Wir brauchen Tänzer! Wir brauchen von allem mehr! Spritzendes Wasser, Funken und die Mädchen müssen mit etwas herumwedeln! Wir brauchen mehr, mehr, mehr von allem!"


"Und wir brauchen eine Extraszene für den Frosch."
Absolut. Ich bin ein Fan des sehr sprungfreudigen Frosches (und habe mich gefreut, ihn als Star in einem anderen Kurzfilm zu sehen).


Das war wieder mal eine wilde Fahrt, meine Lieben, aber auch sehr interessante 15 Minuten.
Ist das nicht, wie wir unsere Märchen lieben?
Mehr von allem!