Einen Tag zu früh, sorry, denn morgen ist schon von einem anderen Post besetzt, der am Donnerstag hätte erscheinen sollen, der aber schon mit einem Stummfilmpost besetzt ist. Wie kann Bloggen so kompliziert sein?
Wie auch immer, ohne weitere Umschweife ...
Ähm ... ihr denkt vielleicht, daß das sehr einfach sein müßte, für mich ist es das aber nicht.
Schauen wir mal, wie weit ich komme.
Mein Geburtstag.
Das war doch jetzt einfach, oder? Nicht, daß mein Geburtstag für mich ein so besonderer Tag wäre. Ich habe ihn nie so gefeiert, wie das viele andere tun (außer einmal, aber das ist eine lange Geschichte), es gibt keine Party, klein oder groß. Ich bekomme vielleicht ein, zwei Besucher, was ich mag, und ich bin ein oder zwei Geschenken nicht abgeneigt, vor allem kleinen Überraschungen, aber ich bin genauso glücklich damit, den Tag ganz allein zu verbringen (warum verspüre ich den Drang, ein Smiley dazuzusetzen, um klarzumachen, daß ich das wirklich so meine?)
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| Das nenne ich mal eine nachhaltige Geburtstagskarte, ich fand die Idee klasse! |
Das heißt übrigens nicht, daß ich einer von den Menschen bin, die ein Problem mit ihrem Geburtstag haben, also der ansteigenden Zahl. Ich schätze mal, ich bin einfach über die Kindheitserregung hinaus.
Witzige Tatsache - ich habe an dem Tag immer Urlaub genommen, egal ob ich Pläne hatte oder nicht, also war es immer "mein" Tag.
Eiskaffee.
Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, ob es Eiskaffee auch in anderen Ländern gibt.
Während des zweiten Besuchs meiner amerikanischen Freundin Jenn in Deutschland gingen wir in ein Café und fragten sie, ob sie gern einen probieren würde. Sie lehnte das vehement ab, weil sie dachte, daß wir Kaffee mit Eiswürfeln meinten, und sie war sehr überrascht zu sehen, was wir bekamen. Nachdem sie probiert hatte, mußte sie sofort ihren eigenen haben und er wurde zu einem ihrer Favoriten (neben Leberkäswecken).
Ich trinke selten Kaffee, jahrelang - damals war der geeiste Kaffee bei uns noch kein Ding - war es die einzige Weise, wie ich ihn überhaupt trank.
Sommererinnerungen.
Sommererinnerungen waren tatsächlich schon mal ein Thema für die 10 am 10. Ich habe gute Erinnerungen, aber den Post zu lesen half mir bei diesem hier nicht, denn das sind Dinge, die so nicht mehr geschehen werden, zum Beispiel wegen meiner eingeschränkten Mobilität - keine Sommerflohmärkte, keine Reisen, keine langen Waldspaziergänge usw.
Ich habe aber noch die Erinnerungen, schöne und witzige!
Sommerregen.
Nach einem heftigen Hagel vor einigen Jahren bin ich bei Gewitter nicht mehr ganz so entspannt, aber ein schöner langer Regen nach einer heißen Phase ist absolut das Beste.
Wenn andere reinrennen, gehe ich hinaus, um mich abzukühlen.
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| Ich liebe dieses alte Bild und ich kann es hören, riechen und fühlen. |
Bäume, Seen und Teiche.
Meiner Meinung nach sind das in der Sommerhitze die besten Plätze. Manch anderer würde wahrscheinlich einen Strand wählen, aber ich bin kein so Strandfan, was gut paßt, da es in der Gegend keine gibt.
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| Gemeinfrei über pxhere |
Ich weiß nicht, wie gute meine Chancen sind, irgendwohin zu kommen, aber zumindest habe ich es diesen Monat schon an einen meiner Lieblingsplätze geschafft. Extrapunkte dafür, daß dort so früh am Morgen noch niemand war außer einem Radfahrer, der ein Bild machte und wieder ging.
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| Der Lautertopf, die Quellen des kleinen Flüßchens Lauter. |
Jammern.
Wie ihr sehen könnt, greife ich jetzt ernsthaft nach Strohhalmen hier!
Ich liebe es, im Sommer zu jammern. Nun ja, ich liebe es nicht, daß ich jammern muß, also heißt "Liebe" in dem Fall eher, daß ich nicht anders kann. Manchmal ist es vielleicht eher ein armseliges Stöhnen. Sehr nervig.
Mein Ventilator.
Auf Englisch funktioniert das Wortspiel besser - I'm my fan's biggest fan, ich bin der größte Fan meines Ventilators - und es ist mir egal, wenn mir Leute sagen, daß ein Ventilator nichts bringt. Mir bringt er was. Wenn das nur in meinem Kopf ist, bitte, Hauptsache es funktioniert.
Das wär's dann von einer mürrischen Sommerhasserin.
Tut mir leid, aber ich habe einfach nicht mehr als diese recht schwachen sieben zusammengebracht, da Sommer die Jahreszeit ist, die ich am wenigsten mag.
Nach einer sehr heißen Woche habe ich mehreren Leuten erklärt, daß ich mich sehr auf September und meine Lieblingsjahreszeit freue.
Ich habe sogar in der Familie recherchiert, um mich auf zehn zu bringen, aber das einzige, was uns klar wurde, war, daß wir in mancher Hinsicht sehr unterschiedlich sind! 😂










































