Ich nenne diesen Post #1, obwohl ich noch nicht mal weiß, ob das eine Serie sein wird, für den Fall, daß es so ist, wird sie wahrscheinlich unregelmäßig und spontan sein und es wird um die kleinen Dinge gehen, die mich an Büchern nerven - wie der heutige Post in der Tat. Es ist kein neues Ärgernis für mich, aber heute habe ich etwas aus einem meiner Bücherschränke geholt und da ist es mir wieder mal ins Auge gesprungen.
Laßt mich aber mit etwas anfangen, das ein bißchen (eigentlich sehr viel) früher lag und nichts mit Büchern zu tun hat. Meine Geschwister und ich hatten früher Briefmarken"sammlungen". Ich kann euch nicht mehr sagen, woher genau diese Briefmarken kamen, und ich sage "Sammlungen", weil wir enthusiastisch waren, aber nicht sehr viel wußten, außerdem waren sie ziemlich klein. Meine liebsten Briefmarkenserien waren nicht die mit bunten Bildern von Tieren, Blumen, Gebäuden, Erfindungen oder was auch immer. Die waren hübsch, aber mich zogen die an, die immer dasselbe Design in verschiedenen Farben hatten. Einer der extra Vorzüge, eine Brieffreundin in England zu haben, die auch manchmal kleine Geschenke schickte, war, unterschiedliche Briefmarken zu bekommen. Die Machin-Serie, die es von 1967 bis 2022 gab, war mein Favorit. So viele hübsche Farben! Ich bin nicht die einzige, es gibt ganze Videos darüber, und als ich gerade meine Schwester nach ihrem Lieblingsdesign fragte, zögerte sie nicht, ebenfalls diese zu nennen.
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Das war aber nicht nur auf Briefmarken beschränkt. Mir gefielen all die Farben für Shampooflaschen, Schokoladentafeln, würde ich länger darüber nachdenken, würde die Liste wachsen.
Nun zu den Büchern. Ich bin sicher, ihr kennt alle die Geschichten über Leute, die in einen Buchladen gehen - jetzt passiert das wahrscheinlich nicht mehr so - und nach zwei Metern blauen oder roten Büchern fragen, um so die Innenausstattung ihres Wohnzimmer zu ergänzen. Eine meiner Mitpraktikantinnen in der Bibliothek war vorher Buchhändlerin gewesen und erzählte uns, daß ihr das tatsächlich selber passiert war. Es kam auch vor, daß jemand eine Enzyklopädie wollte, aber fragte, ob sie auch in einer anderen Farbe käme, weil sie nicht zur Couch paßte.
Vielleicht wißt ihr schon, worauf ich hinauswill. Es ist für mich absolut in Ordnung, wenn Bücher in meinen Schränken unterschiedlich aussehen, das ist ein Zeichen von Vielfalt. Aber ... Dies sind alles Bücher aus Sue Graftons Kinsey Millhone-Serie, die von A bis Y geht (da Grafton sie leider nicht vollenden konnte). Ich weiß, es sind nur 24 Bücher, aber das liegt daran, daß zwei der Krimis in einem Buch sind.
Wenn ihr auf ihre Website geht, seht ihr eine Liste der gesamten englischen Reihe ... und alle Covers sehen gleich aus. Oh, wie ich wünschte, ich hätte diese! Meine Bücher jedoch, naja, ihr seht es ja selber.
Ich fing mit den deutschen Übersetzungen an, aber nicht in Reihenfolge. Ich kaufte ein Buch, es gefiel mir, dann ergänzte ich die Reihe dank Flohmärkten oder Gebrauchtbuchseiten. Also sind es nicht nur zwei Verlage, sondern auch verschiedene Ausgaben von einem davon. Das war außerdem der, der beschloß, die Titel in verschiedenen Richtungen und verschiedenen Stellen auf die Buchrücken zu drucken, ab O zu einem größeren Format zu wechseln und die Reihe dann nach R komplett einzustellen.
Also mußte ich dann auf die englischen Ausgaben umsteigen und nehmen, was ich als erstes in die Finger bekam. Das Ergebnis ist sogar noch wilder als für die deutschen Ausgaben.
Wissen Verlage eigentlich, was das mit einem Gehirn wie dem meinen anstellt?
Eine kleine Warnung voraus - ich habe eine komplizierte Beziehung zu Agatha Christie, über die ich schon zuvor gesprochen habe. Ich bin keine Anhängerin ihres Stils und obwohl ich im Laufe meines Lebens so einige ihrer Bücher gelesen habe, habe ich jetzt endgültig aufgegeben. Ich habe aber auch gesagt, daß ich ihre Handlungen (die meisten) mag und daher Verfilmungen ihrer Bücher bevorzuge. Nicht alle davon jedoch und nicht alle aus denselben Gründen - und das bringt mich zu den vier Miss Marple-Filmen mit der wundervollen Dame Margaret Rutherford.
Sie waren meine Einführung in Agatha Christie als Kind und es ist immer schwer, warme Erinnerungen wie eine robuste alte Lady, die Verbrechen bekämpft und einen trotzdem zum Lachen bringt, zu übertreffen. Tatsächlich laufen die Filme ja an Feiertagen hier noch im Fernsehen, manchmal zwei davon, aber letzte Ostern waren es alle vier ... und obwohl ich die DVD-Box habe, schaue ich sie an, wenn ich sie im Fernsehen erwische. Immer. Ich liebe Rutherfords Miss Marple. Christie-Puristen werden zweifelsohne schockiert sein - es scheint eine endlose Diskussion zu sein, welche Miss Marple die beste ist - und natürlich haben sie recht, wenn sie sagen, daß Rutherford ganz und gar nicht wie die Jane aus den Büchern ist und daß die Filme den Büchern nicht folgen! Sogar Christie war dagegen! Schande! Ich verstehe es ja. Rutherford selber zögerte des Themas wegen, die Rolle zu übernehmen. Ich kann selber eine ausgesprochen nervige Puristin sein, wenn es um Bücher und Verfilmungen geht, aber in diesem Fall ist mir das sowas von egal (und vergessen wir doch nicht Christies Widmung in "Mord im Spiegel" - "Für Margaret Rutherford, in Bewunderung" - nachdem sich die beiden Frauen kennengelernt hatten. Nur die Musik zu hören macht mich schon glücklich.
Wie erwähnt gab es vier Filme.
"16 Uhr 50 ab Paddington" von 1961 beruht auf dem gleichnamigen Buch. Im Buch wird Miss Marples Freundin Mrs McGillicuddy Zeugin eines Mords in einem vorbeifahrenden Zug. Die Polizei kann keine Leiche finden, also bittet sie Miss Marple um Hilfe, diese schickt Lucy Eyelesbarrow, eine freiberufliche Haushälterin nach Rutherford Hall, wo sie die Leiche vermuten. Miss Marple wird im englischen Buch (ich habe die deutsche Übersetzung nicht vorliegen) als "an elderly, frail old lady" beschrieben, eine ältliche, zerbrechliche alte Dame (ältlich und alt?) Der Film ignoriert Mrs McGillicuddy und Lucy. Miss Marple wird Zeugin des Mords, sucht dann zusammen mit dem Dorfbibliothekar Mr Stringer (von Rutherfords Eheman Stringer Davis gespielt) die Gleise ab und nimmt eine Stellung als Haushälterin in Ackenthorpe Hall an, um die Angelegenheit persönlich zu übernehmen.
"Der Wachsblumenstrauß" von 1963 basiert auf dem gleichnamigen Buch". Das passiert im Buch - nach dem Begräbnis von Richard Abernethie gibt seine Schwester Cora einen Kommentar darüber ab, daß er ermordet wurde. Am nächsten Tag wird Cora tot aufgefunden und der Familienanwalt bittet Hercule Poirot darum zu ermitteln. Das ist richtig, es ist ein Poirot-Roman. Im Film sind es Miss Marple und Mr Stringer, die Zeugen vom Tod des alten Mr Enderby werden, und es ist Miss Marple, die Coras Leiche findet und daraufhin im Reiterhotel "Gallop", wo alle Erben und Erbinnen versammelt sind, ermittelt.
Ja, ich hatte mich darüber beschwert, daß Angela Lansburys Miss Marple raucht, aber Rutherfords tanzende Miss Marple nehme ich jederzeit! 😍
"Vier Frauen und ein Mord" von 1964 beruht ebenfalls auf dem gleichnamigen Buch (nur die englischen Filmtitel wichen von den Buchtiteln ab). Nach der Verurteilung von James Bentley für den Mord an seiner Hauswirtin Mrs McGinty kommen Superintendent Spence Zweifel an dessen Schuld und er bittet Poirot, sich in dem Dorf, wo es geschehen ist, umzuhören. Die Krimiautorin Ariadne Oliver ist ebenfalls dabei. Oh, noch ein Poirot-Roman. Keine Sorge, im Film kann Miss Marple den Fall genauso gut lösen, wie er das könnte. Hier ist sie die einzige Geschworene, die Zweifel hat und daher eine Verurteilung verhindert. Nachdem sie in Mrs McGintys Haus Informationen findet, die zu einem Theaterensemble führen, beschließt sie, dieses zu infiltrieren ...
Miss Marple stellt sich mit "The Shooting of Dan McGrew" vor, einem Gedicht, das Rutherford auch im echten Leben gern vortrug. Ich liebe ihre Capes - das waren ihre, keine Kostüme - und hätte wahnsinnig gern eins. Damit bin ich nicht allein!
"Mörder Ahoi!" von 1964 beruht auf keinem Buch von Christie, sondern ist eine Originalgeschichte. Miss Marple sitzt in einem Kuratorium für das Übungsschiff "Battledore". Einer der Kuratoren ist mitten in einer Besprechung tot zusammengebrochen und nachdem Miss Marple entdeckt, daß er vergiftet wurde, zögert sie nicht, sich das Schiff mal selber anzusehen, natürlich in vollem Seemannskostüm!
Mr Stringer hatte einen kleinen Schock, aber Miss Marple ist natürlich vorbereitet
Eine typische Christie-Miss Marple? Für mich ist das zweifellos Joan Hickson (die übrigens einen Auftritt als die Tageshilfe auf Ackenthorpe Hall hat). Die Miss Marple, die am meisten Spaß macht? Mit Abstand Margaret Rutherford. Wenn ihr einen Christie-Krimi und nichts darüber hinaus erwartet, sind die Filme nichts für euch. Ignoriert den Namen Marple und ein Genuß wartet auf euch.
Obwohl Rutherford 72 war, als der letzte Film erschien, - ein Grund dafür, warum es nicht noch mehr gab - ist sie keine "ältliche, zerbrechliche alte Frau". Sie hat eine Riesenpräsenz und füllt den Bildschirm aus. Sie ist eine sture und exzentrische Miss Marple, die keine Angst hat, ihre Meinung zu sagen, und die sie nicht einfach von Polizei, Verdächtigen oder Mördern einschüchtern läßt. Daß (Chef)inspektor Craddock - ebenfalls eine Erfindung der Filme - immer wieder Zweifel an ihr hat, spornt sie nur noch mehr an, die Rätsel zu lösen, die er nicht mal erkennt. Schließlich hat sie Hunderte von Krimis gelesen und ist mehr als vorbereitet. Ihr Erfolg bestätigt das. Warum die Polizei sie sich nicht längst als Beraterin geschnappt hat, verstehe ich nicht.
Mr Stringer läßt sie nie im Stich, obwohl er nicht so viel Courage wie seine furchtlose Anführerin hat. So wie Rutherford ihren Ehemann nicht im Stich gelassen hat, indem sie darauf bestand, daß er an ihrer Seite spielte. Kein Mr Stringer in den Büchern, die Rolle wurde speziell für Stringer Davis kreiert. Im Laufe der Filme erhalten wir auch Einblicke in Miss Marples Vergangenheit. Sie kann soviel mehr als nur stricken (in allen Filmen sieht man sie nur einmal dabei, obwohl sich der Inspektor einmal auch fast auf ihre Strickarbeit setzt). Beim Golfspielen auf dem Grund von Ackenthorpe Hall: "Ich habe schon einmal die Golfmeisterschaft der Damen gewonnen im Jahre 1921." Als sie den vintage Sattel ihrer Mutter im Reiterhotel vorzeigt: "Sie müssen wissen, daß ich zu meiner Zeit viel geritten bin. Junior-Silbersporen Brockbrook 1910." Beim Analysieren der Schnupftabakreste des toten Kuratoren mit dem "Slogums Advanced Chemistry Set for Girls": "Strychnin." Beim Degenkampf mit dem Mörder auf der "Battledore": "Ich war nämlich nationale englische Fechtmeisterin im Jahre 1932."
Ist es ein Wunder, daß sich die Männer links und rechts in sie verknallen? Das ist kein Witz, aber diesmal gibt's keine Spoiler.
Die meisten scheinen darin übereinzustimmen, daß "16 Uhr 50 ab Paddington" der beste der Filme ist und danach "Der Wachsblumenstrauß". Bei den beiden anderen gibt es geteilte Meinung. Ich stimme zu, was die beiden ersten angeht, aber im Gegensatz zu anderen ziehe ich "Mörder Ahoi!" "Vier Frauen und ein Mord" vor, der nicht schlecht, meiner Meinung nach aber nicht so charmant ist.
Margaret Rutherford ist jedoch in allen einfach wunderbar. Wie sie in "Mörder Ahoi!" sagt: "Ich bin immer auf der Höhe, was auch passieren mag." Wer würde ihr das nicht glauben? (Das englische Original gefällt mir allerdings besser "I am always myself. Hmpf.") Warum holt ihr euch nicht einfach was Heißes zum Trinken, eine Decke, macht es euch auf eurer Couch bequem und schaut es euch selber an?
Es
tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber
mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand
für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit
finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel
interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen
Eindruck vermitteln können.
Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot! Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).
Frohen Tag der Arbeit!
Design von Walter Crane zur Feier des "International Workers' Day" 1. Mai 1889, gemeinfrei über Wikimedia
In manch anderen Ländern findet der "Labor Day" zwar nicht am 1. Mai statt, bei uns aber schon, inspiriert vom "Haymarket Riot"
in Chicago 1886 ... obwohl der am 4. Mai anfing, aber natürlich ist der jetzt der "Star Wars Day", denkt ihr, das wußten sie schon, als sie für den Tag der Arbeit den 1. Mai auswählten? 🤡 Feiert ihr den "Star Wars Day"? Oder seid ihr Fans von "Star Trek"? Okay, mir fällt auf, daß ich anfange zu faseln, also machen wir jetzt weiter ...
Seid ihr für das Wochenende bereit? Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen. Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben. Diese Woche fällt unser Spotlight auf Fit Foodie Megha.
Megha von Fit Foodie Megha schreibt: "Willkommen bei Fitfoodiemegha.com von Megha Chhatbar, die von Essen besessen ist. Sie ist eine ehrliche Essenskritikerin, reist leidenschaftlich gern und ist eine begeisterte Malerin, die es außerdem liebt zu lesen, zu kochen, neue Kochstile auszuprobieren und gute Freundschaften zu schließen. Grundsätzlich ist FitfoodieMegha.com euer Führer zu gutem Essen, wobei sie ihre persönlichen Erfahrungen teilt, die sie zum großen Teil dadurch gemacht hat, daß sie das Essensangebot der Stadt ausprobiert und Restaurants bewertet. Der Traum ist es, den Blog auf die Welt des Essens zu erweitern, hoffentlich zu reisen und genug zu essen, um detaillierte Beschreibungen des Essens zu liefern, das jedes Restaurant anbietet!"
Marsha von Marsha
in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um
ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha
hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet
oder in diesem Fall schreibt einfach gern! Melynda von Scratch
Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles,
wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei
Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich
nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke! Lisa von Boondock
Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr. Cat vonCat's
Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele
Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit
erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach
nur so". Rena von Fine Whatever Blog schreibt
über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer"
Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie
Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.
Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).
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Ich weiß, ich hatte Douglas Fairbanks letzte Woche, aber dieser Kurzfilm flog mir quasi vor die Füße - wow, was für eine Überleitung für den Titel 🥳 ich habe für euch "Das Geheimnis der fliegenden Fische" von 1916.
Wenn
ihr euch das Kinoplakat gut anschaut, werdet ihr vielleicht überrascht
sein. Es gibt mehrere Hinweise darauf, wovon der Film handelt. "The 1916
Cocaine
Classic"?? Ich glaube nicht, daß ich das übersetzen muß. Ich schätze,
bevor wir in die Handlung eintauchen, müssen wir hier erstmal über ein
paar Dinge sprechen. 1. Dies ist eine Sherlock-Holmes-Parodie. Wir
wissen alle, daß Sherlock diese ungesunde Angewohnheit hat, die Dr.
Watson nicht gutheißt. Der Name "Coke" Ennyday scheint jedoch mehr eine
Anspielung auf den "amerikanischen Sherlock Holmes", Craig Kennedy, zu
sein, von dessen Existenz ich das erste Mal gehört habe (dann aber
prompt den ersten Roman von Arthur B. Reeve in meinen Vintage
Crime-Ordner gepackt habe). 2. 1916 war lang vor der Zeit, in der der
Hays Code durchgesetzt wurde und sogar noch vor den
Hollywood-Skandalen, die als erstes dazu führten, daß die Studios mit
der Selbstregulierung anhand von Empfehlungen anfingen, die Hays 1924
einführte. Dope wurde auch in anderen Filmen erwähnt. 3. Kokain hat
eine lange Verwendungsgeschichte - Coca Cola zum Beispiel hat seinen
Namen ja aus einem Grund - und erst im 20. Jahrhundert begann sich die
Sicht auf die Droge und ihre medizinischen Anwendungen zu verändern. Der
Harrison Narcotics Tax Act, der die Verwendung von Opiaten reguliert
und besteuerte, ist von 1914. Leider hat Kokain auch in Hollywood seine
Geschichte ... und seine Opfer. 4. Die Geschichte ist von Tod
Browning, dem Regisseur des "Dracula" von 1931, der für Horror- und
Unterweltdramen bekannt war. "Freaks" verfolgt mich immer noch, also
bezweifelte ich, daß dieser Kurzfilm das übertreffen können würde.
Nun
da wir das geklärt haben, können wir zur Handlung übergehen. Ich
möchte, daß ihr nicht mal versucht, sie mit irgendwelcher Logik
anzugehen, weil es keine gibt. Nein, ehrlich, versucht es nicht.
Wir
lernen "den größten wissenschaftlichen Detektiv der Welt" kennen, Coke
Ennyday. Ja, er sieht nicht so recht danach aus, aber dafür kennen wir
ja den Grund.
Wir wissen es sogar noch mehr, wenn wir das hier sehen. Nein, ich meine nicht die Verkleidungen, sondern die Kiste, die davor steht. (Und warum erinnert mich der Bedienstete an Peter Boyle in "Frankenstein Junior", nur mit einer zu kleinen Pagenuniform?)
Ennyday wird von Stadtconstable Doolittle gebraucht - weil sich ein Mann ohne sichtbares Einkommen im Reichtum wälzt (Doolittles Worte, nicht meine). Sehr verdächtig.
Tatsächlich ... buchstäblich im Reichtum wälzend, was an Dagobert Duck erinnert, obwohl der Typ hier nicht in Münzen schwimmt, was sehr viel angenehmer aussieht.
Was sagt ihr dazu, das ganze Geld hat er gemacht, weil er an einem Drogenschmuggel beteiligt ist. Nein, nein ... nein, hört auf ... fragt nicht, warum man ausgerechnet Ennyday hinschicken würde, um sich das anzuschauen ... ich hab's euch gesagt, keine Logik! Ennyday fährt an die Küste und findet heraus, daß die Drogen mit aufblasbaren "fliegenden Fischen" geschmuggelt werden (es heißt, sie seien für diesen Film erfunden worden, nochmal, fragt mich nicht, aber sie erinnern mich wirklich an fliegende Fische - im Original heißen sie springende Fische - und ich denke, sie würden heute noch gut ankommen).
Fliegender Fisch, gemeinfrei über Wikimedia
Nur 25 Cents, um eine Stunde lang auf dem fliegenden Fisch zu reiten, der vom "Fischaufbläser"-Mädchen (Bessie Love) persönlich aufgeblasen ist!
Um es kurz zu machen, mit Hilfe einiger seiner erstaunlichen Verkleidungen - die Bedeutung von erstaunlich sei jedem selber zur Interpretation überlassen - findet Ennyday heraus, daß der verdächtige Typ mit einer jungen Dame und ein paar Asiaten (!!) zusammenarbeitet, die die "Sum Hop-Wäscherei" betreiben (autsch zum Namen ... aber ich habe ein neues englisches Slangwort für Opium gelernt).
Es folgt Chaos (plus ein kleiner Test der geschmuggelten Ware durch Ennyday und dem Beweis, daß die Fischaufbläserin sich gut selbst wehren kann, als sie gekidnappt wird und einer der Männer sie zu belästigen versucht), aber am Ende sind all die Bösewichte bereit, von der Polizei abgeholt zu werden, und es gibt ein Happy End für Ennyday und die Fischaufbläsern (es war damals nicht ungewöhnlich, daß die Charaktere keinen Namen hatten).
Aber ist das das Ende des Films? Nein. Denn als nächstes sind wir im Büro eines Szenarien-Entwerfers, der Doug sagt, er solle das Schreiben von Szenarien aufgeben und sich ans Schauspielern halten, also gehen Doug und Bessie.
Ende!
Ihr habt jetzt wahrscheinlich Fragen. Ich habe Fragen. Ich bezweifle, daß jemand Antworten hat, also ist hier ein Zitat von Fritzi Kramers Blog: "Ich habe einen Rat: stellt all diese Fragen nicht. Lehnt euch einfach zurück, entspannt euch und genießt diesen bizarren Kultklassiker als das, was er ist." Ich mag das Seltsame oder leicht Bizarre, zum Beispiel bin ich Monty-Python-Fan und ich liebe (einige) schräge Cartoons. Und wie Fritzi außerdem vorhersagte - "es ist kein guter Film und es ist keine gute Komödie", aber ich "konnte nicht mal eine Minute wegschauen". Ich gab "whoa" von mir und "was zur ..." und andere Geräusche. Dann erinnerte ich mich daran, wie ich mal mit jemandem einen schlechten Tierhorrorfilm angeschaut habe und wir uns ernsthaft fragten, wie wohl das erste Produktionsmeeting für diesen Film war ... soll heißen, was für "Erfrischungen" nahmen sie wohl zu sich? Hier hatte ich das gleiche Gefühl. Was ging da vor sich?
Lea Stans schreibt, daß "Doug für den Rest seines Lebens so tun würde, als ob "Das Geheimnis der fliegenden Fische" nicht existierte". Ja, kann ich verstehen. Es tut mir nicht leid, ihn angeschaut zu haben. Ich bin noch nicht fertig damit zu analysieren warum.
Es
tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber
mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand
für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit
finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel
interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen
Eindruck vermitteln können.
Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat
angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert). Ich
werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch
ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen
ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben
(Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten).
Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen,
an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen. Er ist einen Tag zu früh gepostet, da der Donnerstag für meine Stummfilmposts reserviert ist.
"Catweazle" von Richard Carpenter, Erstveröffentlichung 1970 😸
Catweazle
ist ein Zauberer, der im England des 11. Jahrhunderts lebt. Von normannischen Soldaten verfolgt entkommt er, indem er in einen See springt - und in den 1970er wieder auftaucht! Zum Glück trifft er den Jungen Edward, genannt Karotte (in der deutschen Fernsehserie heißt er Harold!), der sein Bestes tut, damit Catweazle versteckt und sicher ist. Zusammen haben sie einige urkomische Abenteuer, während Catweazle versucht, einen Weg in seine eigene Zeit zurück zu finden.
Ich habe das Buch für einen Blogpost nochmal gelesen.
"The Alington Inheritance" = "Der Alington Fluch" von Patricia Wentworth, Erstveröffentlichung 1958 (Miss Silver 31)
Von der alten Gouvernante ihrer Mutter aufgezogen hat Jenny niemals gewußt, daß ihre verstorbenen Eltern verheiratet waren und sie damit die Erbin der Alington-Reichtümer ist. Ihr entfernter Cousin Mac und seine Mutter sind nicht bereit, das Geld so einfach aufzugeben, als sie also zufällig Macs Plan hört, sie zu heiraten, um so die Kontrolle darüber zu behalten, läuft Jenny davon. An der Stelle endet es allerdings nicht ...
Noch mehr Ohrenklingeln fürLiz, auf deren Blog ich auf Wentworth stieß, deren Miss-Silver-Reihe gerade richtig zu meiner Lektüre von vintage Krimis paßt.
"The Art of Annemieke Mein: Wildlife Artist in Textiles" von Annemieke Mein, Erstveröffentlichung 1992
Annemieke
Mein ist eine australische Textilkünstlerin, die in Holland geboren wurde. Das Buch zeigt einige ihrer Arbeiten, die in unterschiedlichen Techniken und einer Vielzahl von Materialien geschaffen wurden. Sie hat Erklärungen über die Inspiration und die Kunstwerke selber hinzugefügt.
Ich habe das erste Mal dank eines Style Imitating Art Challenge-Posts auf Marshas Blog von Mein erfahren, wobei das Kunstwerk "Whirlpool Frog" von Salazar ausgewählt wurde. Meins Kunst ist faszinierend und das Buch kann natürlich nur eine kleine Vorstellung davon vermitteln. Ich wünschte, ich könnte etwas davon persönlich sehen.
"O diese Rasselbande" von Rosemarie Ditter, Erstveröffentlichung 1953
Eine Geschichte von Schule und Freundschaft.
Für einen zukünftigen Blogpost nochmal gelesen.
"Stan: the Life of Stan Laurel" von Fred Lawrence Guiles, Erstveröffentlichung 1980
Die Biographie von Stan Laurel, über seine Anfänge in Vaudeville, seine Filmkarriere ohne und dann mit Oliver Hardy und über sein Privatleben.
Eine der Filmbiographien auf meiner Liste (darauf steht auch noch eine weitere über Laurel und Hardy).
"Meet the Newmans" von Jennifer Niven, Erstveröffentlichung 2026
Del, Dinah und ihre Söhne Guy und Shep sind seit 12 Jahren Amerikas Lieblingsfamilie - auf dem Bildschirm in schwarzweiß. Nun ist es 1964 und die Zeiten ändern sich. Dann hat Del einen Unfall und Dinah muß übernehmen. Wird es die Familie verändern, die echte und die im Fernsehen?
Ein Neueintrag auf OverDrive. Für mich war es eine schnelle und einfache Lektüre und ich konnte manche der Themen nachvollziehen, aber es gab eine Menge davon, die mir am Ende etwas zu hübsch und schnell abgewickelt wurden, was ich schade fand.
"Poirot and Me" von David Suchet und Geoffrey Wansell, Erstveröffentlichung 2013
David
Suchet spielte Agatha Christies belgischen Detektiv Hercule Poirot in 70 Folgen im Laufe von 25 Jahren - in kürzeren, aber auch längeren Filmen. In diesem Buch spricht er darüber, wie er die Rolle angegangen ist und was Poirot für ihn bedeutet.
Ich bin kein Fan von Christies Büchern, ich bin kein Fan von allen Verfilmungen, ich bin nicht mal ein Fan von allen 70 Folgen, aber ein Riesenfan von David Suchets Poirot, also war das echt interessant. "Steeple Folly" von M. E. Atkinson, Erstveröffentlichung 1950 (Locketts 14)
Die drei Lockett-Kinder sind in Quarantäne, weil einer von ihnen Röteln hatte (obwohl es ganz am Anfang heißt, daß es Diphterie war?). Da Bill für eine wichtige Einstiegsprüfung büffeln muß, werden sie in ein Dorf geschickt, in dem ein angesehener Tutor lebt.
Was für ein Glück, daß das genau dort ist, von wo die Roberts-Kinder geschrieben haben, um die Locketts wegen ihrer Abenteuer aufzuziehen! Zeit für ein neues Abenteuer.
Nachdem ich einen Blogpost über das erste Buch geschrieben hatte, einem Lieblingsbuch aus meiner Kindheit, habe ich mir die Bücher besorgt, die mir aus der Reihe noch fehlten. Das hier ist das letzte.
"Why the Whales Came" = "Als die Wale kamen" von Michael Morpurgo, Erstveröffentlichung 1985 😸
Wie all den anderen Kindern auf der Scilly-Insel Bryher ist es Gracie und ihrem Freund Daniel nicht erlaubt, auf die Inselseite zu gehen, auf der der geheimnisvolle und gefürchtete Vogelmann lebt. Natürlich gehen sie trotzdem dorthin und freunden sich mit dem alten Mr. Woodcock an, der ein ruhiges Leben in seinem Cottage führt und Vögel aus Holz schnitzt. Er warnt sie, niemals die nahegelegene Insel Samson zu besuchen, weil ein Fluch darauf liegt. Dann beginnt der Erste Weltkrieg und Gracies Vater wird auf See vermißt ...
Das Buch war ein Zufallsfund auf The Internet Archive.
"The Penguin Pool Murder" von Stuart Palmer, Erstveröffentlichung 1931 (Hildegarde Withers 1)
Hildegarde
Withers hat ihre Schulklasse mit ins New York Aquarium genommen. Da weiß sie noch nicht, daß sie dort in einen Mordfall hineingezogen werden wird, aber sie kann nicht widerstehen, Inspector Piper ihre Hilfe anzubieten.
Die Verfilmungen wurden in einem Stummfilmblog erwähnt, dem ich folge, also suchte ich nach Palmers Büchern, weil ich noch nie zuvor von Miss Withers gehört hatte.
"Magpie Murders" = "Die Morde von Pye Hall" von Anthony Horowitz, Erstveröffentlichung 2016 (Susan Ryeland 1)
Als die Lektorin Susan Ryeland das Manuskript für den neuesten Atticus Pünd-Krimi des Bestsellerautors Alan Conway liest, stellt sie mit Überraschung fest, daß das letzte Kapitel fehlt. Dann ist Conway tot und Susan beginnt zu ermitteln.
Ich fand das Buch recht einfach zu lesen, obwohl es ein komplettes Buch im Buch gibt, konnte aber das Gefühl nicht loswerden, daß der Autor so richtig stolz auf all die kleinen Ostereier, Anspielungen (die mir sonst eigentlich Spaß machen) und Hinweise war. Bei mir sorgte das jedoch nur dafür, daß ich mich andauernd fragte, ob die Folgen von "Inspector Barnaby", an die ich erinnert wurde, vor oder nach diesem Buch kamen, und daß ich keinerlei Drang verspüre, die Folgebände zu lesen.
"Darling Girls" von Sally Hepworth, Erstveröffentlichung 2024
Jessica,
Norah und Alicia sind keine biologischen Schwestern, aber durch das gemeinsame Leben als Pflegekinder im Haus von Miss Fairchild fühlen sie sich als Schwestern. Als Jahre später eine Leiche unter dem Haus gefunden wird, kehren alte Kindheitserinnerungen zurück. Wessen Knochen sind es und wer hat sie dort hingebracht?
Das war heftig. Ich habe es fertiggelesen, weil es eine Empfehlungen zusammen mit meinem DNF war und ich dieses nicht auch noch abbrechen wollte. Ich hatte einen Thriller erwartet, aber das war es nicht wirklich, obwohl es einen Mord gab. Über Erinnerungen von Kindern, die im Pflegesystem mißhandelt wurden, zu lesen, wurde nach einer Weile wirklich schwer für mich.
"When in Rome" = "Im Preis ist Sterben inbegriffen" oder "Sterben inbegriffen" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1970 (Roderick Alleyn 26)
Wegen einer Ermittlung zu einem Drogenring in Rom meldet sich Roderick Alleyn zu einer Führung von Sebastian Mailer mit einer recht illustren Touristengruppe an, um mehr über ihn zu erfahren. Während der Führung verschwindet Mailer und später wird eine Postkartenverkäuferin, die ihn angespuckt hatte, tot in der von ihnen besuchten Basilika gefunden. Ist Mailer nicht nur ein Drogenhändler und Erpresser, sondern auch ein Mörder?
Dies
ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer
wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge. Die letzten beiden Marsh-Bücher sind schon auf dem Weg!
"Going Gangster" von M. E. Atkinson, Erstveröffentlichung von 1940 (Locketts 5)
Diesmal sind es nur Jane und Bill, die ein Abenteuer erleben, da Oliver schon in der Schule ist, während Jane Bill, der sich nach einer Krankheit erholt, eine Woche lang Gesellschaft leistet. Sie werden von einer alten Bekannten hineingezogen, durch ein Versprechen gebunden. Sie rekrutiert ihre Hilfe dabei, ein Mädchen von der Schule, die sie haßt, zu ihren Eltern zurückzubringen, die Romani sind (wahrscheinlich, das Buch ist schließlich aus den 40ern und benutzt nicht dieses Wort). Nachdem ich einen Blogpost über das erste Buch
geschrieben hatte, einem Lieblingsbuch aus meiner Kindheit, habe ich
mir die Bücher besorgt, die mir aus der Reihe noch fehlten. "The
Three Investigators in The Secret of the Crooked Cat" = "Die drei ??? und die schwarze Katze" von William
Arden (die Bücher wurden unter Nennung
von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung
1970😸 (Die drei ??? 13 (amerikanisch), 7 (deutsch))
Warum sollte jemand einen Jahrmarktspreis stehlen wollen? Hat die schwarze Katze ein Geheimnis und ist darum wertvoller? Justus, Peter und Bob merken bald, daß ein Jahrmarkt ganz schön gefährlich sein kann. Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das dreizehnte in der Originalreihe und das siebte in der deutschen Reihe. "Mistresses : True Stories of Seduction, Power and Ambition" von Leigh Eduardo, Erstveröffentlichung 2005
Eduardo erzählt die Geschichte von acht berühmten Geliebten vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, von Barbara Villiers bis La Belle Otero.
Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen, weil es in einem Kapitel um Marion Davies geht. Es hat in mir das Interesse erweckt, über die eine oder andere Person zu lesen mehr im Detail zu lesen (nicht unbedingt die Frauen, um die es im Buch geht), aber Teile davon wirkten auf mich eher reißerisch - sollte das die Leser schockieren? Ich habe mich außerdem gefragt, warum gerade diese acht, es schien mir eine seltsame Mischung.
"Vanishing Culture: A Report on Our Fragile Cultural Record" von Luca Messara et al., Erstveröffentlichung 2026 😸
Habt ihr je über die Erhaltung von Materialien in Bibliotheken und Archiven nachgedacht und über die Möglichkeit, einfach auf Informationen zuzugreifen? Wir halten es oft für selbstverständlich, daß physikalische und digitale Medien auf irgendeine Art archiviert werden, aber ist das wirklich so?
The Internet Archive hatte sein Buch auf Instagram (CC BY 4.0) angekündigt und als Bibliothekarin fand ich das Thema wirklich interessant. Ich bin mir nicht sicher, wie interessiert Gundel daran war, aber es ihr vorzulesen, während sie mit mir schmuste oder neben mir lag, half mir dabei, mich auf die Kapitel über Medien zu konzentrieren, über die ich nichts oder nicht viel wußte. DNF:
"The Maid" = "The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt" von Nita Prose, Erstveröffentlichung 2022 (Molly Gray 1)
Molly ist Zimmermädchen in einem hochklassigen Hotel. Eines Tages findet sie einen der Stammgäste tot auf seinem Bett.
Ich bin einer Empfehlung gefolgt und wollte es wirklich fertiglesen, um mit einer neuen Freundin darüber zu sprechen, habe aber bei ungefähr einem Drittel abgebrochen, weil mir leider weder der Stil noch die Art, wie die Hauptfigur dargestellt wurde, gefielen.
"Yesteryear" von Caro Claire Burke, Erstveröffentlichung 2026
Eines Morgens wacht Natalie, eine erfolgreiche "Tradwife"-Influencerin an einem Ort auf, der ihr Zuhause ist, aber auch nicht, mit einem Ehemann und Kindern, die vertraut aber nicht wie ihre zu sein scheinen, in einer Umgebung ohne Technologie und Annehmlichkeiten.
Ich hatte kein zweites DNF für diesen Monat erwartet. Vielleicht sehe ich da irgendetwas nicht, aber es war einfach nicht was ich dachte, daß es sein würde, und für mich hat es aus mehreren Gründen nicht gepaßt, darum habe ich irgendwann aufgegeben, obwohl ich ziemlich weit gekommen war.