Ich möchte euch von meinen Arbeitsboxen erzählen. Im Moment habe ich leider mehr als eine. Es gibt Zeiten, da bin ich schrecklich, was die Organisation meiner Perlen betrifft. Nicht im Allgemeinen. Ich habe Vorratsboxen und -schubladen für meine Perlen und sortiere nach Typ. Das Problem ist, daß Perlen, die für ein Projekt dort herauskommen, nicht unbedingt wieder darin landen, wenn ich fertig bin. Stattdessen wandern sie in Arbeitsboxen. Da ist zum Beispiel eine Box mit einer kopflosen Barbie darin, für die ich im Frühling angefangen habe, ein Outfit zu fädeln. Ich hatte an einer Stelle Probleme, also mußte ich eine Pause einlegen. Da Outfits direkt auf die Puppen gefädelt werden, muß ich die gesamte Puppe festhalten - darum muß auch der Kopf runter, um Halsrisse durch das viele Drehen zu vermeiden - und das kann sehr unbequem sein. Bisher habe ich die Motivation für einen neuen Versuch noch nicht aufgebracht.
Vorratsbox, die für den Moment zur Arbeitsbox wurde. Perlenröhrchen neigen dazu, übereinander zu fallen, wenn man die Box bewegt. Und es ist immer Faden darin und manchmal kleine Teststücke, aber die sind hier unter dem Deckel versteckt.
Eine Arbeitsbox kann eine ganze Weile herumstehen. Vielleicht suche ich Perlen für ein anderes Projekt aus und sie enden anschließend in der Box. Irgendwann mache ich es mir dann zur Herausforderung, etwas nur aus dem machen, das in der Box ist, das kann echt Spaß machen. Meistens beginnt ein Stück als vage Idee und verändert sich dann komplett. Meine aktuelle Box ist tatsächlich die Vorratsbox für die Würfelperlen. Es sind auch noch ein paar andere Perlentypen darin, die in derselben Überraschungsbestellung waren und nicht aufgeräumt wurden. Darunter sind lange Stäbchenperlen. Ich benutze Stäbchenperlen nicht oft. Es sind ein paar in Christbaumhängern und ich habe eine ganze Ladung in meinen ersten Perlenstickturnschuhen aufgebraucht, aber das waren kürzere.
Diese gedrehten Stäbchenperlen aber sind 12 mm lang und ich hatte nicht mal vorgehabt, sie zu benutzen, weil ich keine Ahnung hatte wie. Was ich machen wollte, waren ein paar einfache Perlendreiecke, um einen Charm in die Mitte zu hängen. Ich habe nie ein Dreieck gefädelt, kein glattes, keins in 3D, also ging ich auf YouTube, um eine Vorstellung zu bekommen ... und kam wieder einmal vom Weg ab, als ich ein Tutorial mit Delicas, aber auch 6 mm Stäbchenperlen sah. Es ist eins dieser graphischen 3D Tutorials, und da ich mit Tutorials sowieso ein Problem habe, mußte ich mich erst an das Format gewöhnen und so einige Fehler durch Auftrennen ausbügeln.
Das sind echt große Dreiecke, jede Seite 6 1/2 cm. Es ist wirklich schön, wie die gedrehten Stäbchen das Licht einfangen, und auch hier mag ich den Kontrast zwischen matt und glänzend in den Würfeln. An diesen Babys ist nichts unauffällig!
3D Peyotedreiecke bestehen aus zwei Schichten, die in der letzten Reihe verbunden werden. Die zweite Schicht machte mir klar, daß ich richtig schlecht darin bin, im Uhrzeigersinn zu arbeiten. Notiz - nächstes Mal anders machen. Oh, und die Anhänger? Die wären selbst mir hier eindeutig zuviel gewesen.
Vielleicht sollte ich dasselbe Design mit kleineren Stäbchen und Delicas ausprobieren? Den Würfeln erstmal ade sagen und eine neue Arbeitsbox anfangen? Spoileralarm - kleineres Design ja, neue Box nein.
Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot! Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).
Ein Freund hat das Zeppelin-Museum besucht und mir dieses Bild geschickt, da er weiß, daß ich, obwohl ich den Film nie gesehen habe, ein Perlenbild nach einem "Metropolis"-Filmposter gewebt habe (ich habe ihn, aber das ist einfach so nicht mein Genre ... und wie ist es möglich, daß ich niemals einen Post über das Perlenbild geschrieben habe??) Ich liebe dieses Poster. Ist es nicht wundervoll?
Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen. Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben. Diese Woche fällt unser Spotlight auf Innerdialects.
Rayla von Innerdialects schreibt: "Danke, daß ihr hier seid. Wir sind sicher, daß ihr Worte oder Bilder finden könnt, die euch ansprechen. Als mich jemand vor Jahren mit dem Bloggen bekannt machte, sagte ich, daß es sich wie eine Höhle mit einem "Sesam öffne dich"-Paßwort anhörte. Es klang nach Spaß und gefährlich und tief. Es konnte dunkel sein, es konnte ein Licht sein, das man in oder mit sich trägt. Es hat sich gezeigt, daß Bloggen all das und mehr ist. Ich habe mit drei weiteren Blogs angefangen, die jeweils Bibelverse, Worte und ein paar Briefe an meine Kinder enthielten. Noel (Jeff) und ich habe 3 unglaublich wunderbare Kinder, die inzwischen zu eigenständigen Persönlichkeiten herangewachsen sind. Als ich anfing, war da dieser Drang zu schreiben; aber wenn man ein Leben als Mutter und Ehefrau führt und freiberuflich schreibt und Kunst macht... puh, es war/ist fantastisch, das zu tun: ein Jonglierakt. Es gibt harte Tage, wenn jemand krank ist, aber selbst dann und vielleicht besonders in diesen Zeiten ist da diese Reise zum Licht und darum geht es bei Innerdialects."
Marsha von Marsha
in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um
ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha
hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet
oder in diesem Fall schreibt einfach gern! Melynda von Scratch
Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles,
wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei
Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich
nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke! Lisa von Boondock
Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr. Cat vonCat's
Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele
Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit
erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach
nur so". Rena von Fine Whatever Blog schreibt
über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer"
Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie
Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.
Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).
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Ihr wißt es nicht, habt aber vielleicht schon mal von einem anderen Film von Maurice Tourneur gehört. Oder darüber gelesen - in meinem Post über "Der blaue Vogel". Sprechen wir heute über "The Wishing Ring: An Idyll of Old England" von 1914.
Wie gewöhnlich erstmal die Handlung (mit Spoilern).
Giles ist der Sohn des Earl of Bateson und einer dieser Studenten, die ihr Studium extrem ernstnehmen. Zumindest erzählt er das seinem Vater. Leider sieht die Realität etwas anders aus und Giles wird aus der Schule geworfen - und dann daheim hinausgeworfen, als sein Vater die Wahrheit erfährt. Vielleicht hätte er nicht versuchen sollen, Dad die Geschichte von Ferien "als Belohnung für vorbildliches Betragen" zu verkaufen. So eine Nummer zieht man nicht bei einem grummeligen alten Mann ab, der an Gicht leidet. Der Earl weigert sich, Giles zurückkommen zu lassen, bis er ohne fremde Hilfe eine halbe Krone verdient hat.
Es stimmt, Giles ist absolut verantwortungslos und meint, ihm stünde alles zu, was er will. Er nimmt sich einfach Obst von einer Frau, und als sie protestiert, wirft er es auf sie. Er tritt einen kleinen Hund (das ist nur impliziert, man sieht es nicht) und lacht darüber. An diesem Punkt mögen wir Giles nicht. Der Hund läuft nach Hause und wir erfahren, daß er der Gefährte von Sally ist, der Tochter des armen Pfarrers.
Zum Glück hat Giles einen vermögenden Patenonkel, Squire Annesley. Der Squire, dem gerade sein Gärtner davongelaufen ist, nachdem er ihn ausgeschimpft hat, weil jemand einige seiner Rosen gestohlen hat, steht kurz vor einer Reise und beschließt zu helfen, indem er Giles aufträgt, sich während seiner Abwesenheit um seine Rosen zu kümmern. Giles entdeckt den Rosendieb recht schnell, es ist Sally. Ihr Argument, daß Blumen ein Geschenk Gottes an die Menschen ist, arm oder reich, überzeugt ihn nicht so recht. Als sie ihm aber zeigt, daß die Blumen als Dekoration für die bescheidene Kirche gedacht sind, läßt er sie nicht nur behalten, sondern lädt sie auch noch auf ein Marmeladenbrot ein. Dann lädt Sally ihn nach Hause ein, um ihm ihren Vater vorzustellen. Es liegt eindeutig Liebe in der Luft, da Giles sogar noch lächelt, als Sally völlig schräg sing und er ihr Löwenzahngebräu trinken muß!
Auf ihrem ersten gemeinsamen Spaziergang, besuchen sie ein Roma-Lager und Sally kauft einen silbernen "Wunschring". Der Squire schickt Giles einen Brief und bitten ihn, alle Nachbarn zu einem Gartenfest einzuladen, um seine Rückkehr zu feiern. Natürlich schließt er Sally und ihren Vater ein, aber sie hat nichts anzuziehen, also schickt ihr "der Wunschring" alias Giles ein neues Kleid, einen Hut und Schuhe.
Auf dem Gartenfest finden Sally und der Pfarrer Giles' wahre Identität heraus, als er den Brief des Earls fallen läßt, und Sally begibt sich auf die Mission, Vater und Sohn zu versöhnen, indem sie Geschenke bringt, ihren Hund vorstellt und den Earl zu einer Schachpartie herausfordert. Er ist bezaubert, weigert sich aber, über Giles zu sprechen.
Da sie glaubt, daß ein Heilmittel für die Gicht helfen wird, besucht Sally noch einmal die Roma und bekommt gesagt, daß sie um Mitternacht bei Mondlicht ein Zauberkraut auf der Teufelsklippe pflücken soll, was sie sofort in Angriff nimmt.
Ich bin gesetzlich verpflichtet, Filmszenen mit Katzen zu erwähnen. Diese Katze wird sogar zweimal gezeigt.
Am nächsten Morgen stellt der Pfarrer fest, daß Sally weg ist, und bittet ein paar Dorfjünglinge, ihm bei der Suche zu helfen. Einer davon denkt daran, den Hund mitzunehmen, der sie zu Sally führt, die von der Teufelsklippe gefallen ist. Als der Earl davon hört, vergißt er seine Gicht völlig, verlangt nach einem Pferd und macht sich auf den Weg. Leider lahmt das Pferd und er bittet beim Gasthaus um ein neues. Der Wirt rennt zum Squire, wo ihm Giles sagt, er solle das Pferd aus dem Stall nehmen - wofür der Earl eine halbe Krone zahlt, die der Wirt zu Giles trägt, er erzählt ihm dann auch gleich von Sallys Unfall.
Als sich Giles und sein Vater an Sallys Bett begegnen, wird der Earl wütend und will gehen, aber Sally reicht ihm die halbe Krone und Giles sagt ihm, daß er ihn selber unwissentlich damit bezahlt hat.
Alle sind zum Hochzeitsfest eingeladen, Dorfjünglinge und -mädchen, Lehrer und Soldaten, Roma - und natürlich Sallys Hund!
Ich liebe es zu sehen, wie das junge Mädchen ißt. Das nenne ich mal Konzentration.
Vom Titel her und nachdem ich "Der blaue Vogel" gesehen hatte, stellte ich mir vor, daß das noch so ein Märchen mit Moral sein würde, aber tatsächlich ist es eine Romcom und so eine süße! Der Titel ist etwas irreführend, der Wunschring spielt keine so große Rolle, außer daß er Giles erlaubt, Sally anonym das neue Partykleid zu schenken.
Ich liebte zu sehen, wie Sallys unkompliziertes und enthusiastisches Verhalten - vielleicht etwas zu unkompliziert, was die Rosen betrifft, hätte sie den Squire nicht darum bitten können? - Giles verändert, aber ich denke, man konnte schon erkennen, daß Giles kein ganz böser Junge ist, als ihm der Squire auftrug, sich um seine Rosen zu kümmern. Keine Beschwerde, Schürze angelegt und los ging es, auch wenn wir nicht wissen, wie gut er es gemacht hat. Es war auch schön zu sehen, wie schnell Sally das Herz des Earls für sich gewann. Das hatte für mich Vibes à la "Der kleine Lord", es genügte, daß Sally ungehemmt sie selbst war, genau wie Cedric, keine Vorstellung von Klassenunterschieden oder Schüchternheit.
Wir haben eine charmante Romanze, wir haben unsere witzigen Stellen, wir haben unser Drama, was könnte einem daran nicht gefallen? Vor allem bei Bildern, die so schön sind wie das hier? Gebt es zu, das sieht nach einer schönen Stelle für ein Päuschen aus.
Der Film basiert auf Owen Davis' Theaterstück von 1910, was den Anfang und das Ende mit der Vorbühne und dem Vorhang erklärt und auch den stummen Chor aus vier jungen Mädchen, denen wir während des Films mehrfach begegnen.
Nun kommen wir aber zum wirklichen Helden, Gyp William als "Die Waise". Oh wartet, ich habe bis jetzt gar kein Waisenkind erwähnt? Nun, nicht unter diesem Namen ... ja, unser kleiner Gyp wird im Vorspann als vierter genannt, und wenn ihr mich fragt, verdient er das auch für seine großartige Darstellung!
Oh, und übrigens, dies war ein weiterer Glücksfund, als der Filmhistoriker Kevin Brownlow in einer nicht mehr bestehenden Filmbibliothek darauf stieß und zunächst nicht mal dachte, daß er die gewünschte Summe wert war!
Definitiv ein Eintrag für meine Liste von Lieblingsstummfilmen.
Es
tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber
mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand
für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit
finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel
interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen
Eindruck vermitteln können.
Letzte Woche hat Erin von "Still Live, With Cracker Crumbs" angekündigt, daß sie und Lisa von "Boondock Ramblings" dieses Jahr kein "Comfy Cozy Cinema" auf ihren Blogs haben werden. Stattdessen schreiben sie über "Comfy Cozy Cinema" - Herbstfilme ... und ich ertappte mich bei der Überlegung, daß ich außer Halloweenfilmen nicht wirklich welche kannte und darum wahrscheinlich nicht mitmachen können würde.
Natürlich kenne ich Filme mit Herbstszenen, aber ich hatte sie nie als spezifische Herbstfilme angesehen. Um ehrlich zu sein, hatte ich bisher überhaupt nicht über dieses Thema nachgedacht. Hier erklärt Erin (auf Englisch), was für sie ein Herbstfilm ist. Schaut doch vorbei, und wenn ihr eigene Favoriten habt, laßt es sie wissen und macht vielleicht mit ihr und Lisa beim "Sweater Weather Cinema" mit?
Ich teile Menschen ja oft und gern mit - ob sie es hören wollen oder nicht - daß der Herbst meine Lieblingsjahreszeit ist. Ich liebe die Farben, den Regen, die Luft und natürlich den Abschied vom Sommer (und dem Ventilator). Dennoch war ich selber überrascht, so viele vom Herbst inspirierten Stücke zu finden, die ich im Laufe der Jahre gemacht habe, das ist nicht mal alles!
Und natürlich darf ich meine Herbst-Dawn und meine Feenkönigin Jessica nicht vergessen!
Ich schätze, ich drücke meine Gefühle in Perlen und Draht aus?
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Habt ihr euch je gefragt, wo euer Hirn hinverschwunden ist, ohne es euch zu sagen? Letztens war ich in der Küche und habe ein "Notbrot" in den Ofen geschoben (ich backe nicht und mir war das Brot vom Bäcker ausgegangen, aber gewöhnlich habe ich etwas zum Aufbacken im Kühlschrank für solche Fälle). Ich stellte den Timer ein und dann kochte ich Wasser für meinen Lieblingstee, füllte Gundels Teller auf - ihr wißt schon, die Dinge, die man so macht, wenn man wartet. Dann kehrte ich zu meinem Buch zurück, aber eine kleine Stimme sagte mir, daß ich irgendetwas vergessen hatte. Das hatte ich in der Tag. Ich hatte den Timer gestellt, aber den Ofen nicht angemacht! Ich bin wahrhaftig die Königin der Küche ...
Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen. Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben. Diese Woche fällt unser Spotlight auf Di-alog.
Di von Di-alog schreibt: ... nun ja, ich konnte tatsächlich nichts finden, aber ich kann euch sagen, daß Di eine Modebloggerin ist, die ihre Outfits vorführt und manchmal auch die ihres Manns Roger. Vielleicht weiß ja eine der anderen Gastgeberinnen mehr!
Marsha von Marsha
in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um
ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha
hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet
oder in diesem Fall schreibt einfach gern! Melynda von Scratch
Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles,
wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei
Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich
nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke! Lisa von Boondock
Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr. Cat vonCat's
Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele
Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit
erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach
nur so". Rena von Fine Whatever Blog schreibt
über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer"
Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie
Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.
Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englisch/holländisch).
Nicole spricht über verrückte Kleidergrößen. Macht mit beim Linkup! Richtlinien: Diese Linkparty ist nur für Blogposts. Alle anderen Links werden gelöscht. Bitte
verlinkt nur Blogposts, die ihr selber geschrieben habt. Bitte verlinkt
direkt zur URL eures Blogposts und nicht der Homepage eures Blogs. Bitte verlinkt nicht auf
Videos, Verkaufsanzeigen oder Links auf sozialen Medien, wie zum
Beispiel YouTube-Videos oder -Shorts, Instagram- oder Facebook-Reels,
TikTok-Videos oder anderen Beiträge auf sozialen Medien. Bitte besucht auch andere Blogs und laßt einen Kommentar da. Zur Beachtung: Wenn
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Letzte Woche habe ich über eine Affäre gesprochen, die für jemanden ein tragisches Ende fand, die heutige Affäre ist ganz anders. Wenn ich euch sage, daß Charley Chase hier dabei ist, erinnert ihr euch vielleicht daran, daß er für Komödien bekannt war. Ich denke, nach dem Drama der letzten Woche, haben wir eine solche verdient. Hier ist "Mighty Like a Moose" von 1926 (scheint, ich stecke gerade in diesem Jahr fest, aber das ist reiner Zufall!).
Beginnen wir mit der Handlung (Spoileralarm!).
Mr. Moose hat vorstehende Zähne und Mrs. Moose hat eine große Nase.
Die Nachbarskinder - kein Respekt. Ich mußte dieses Bild einfügen, weil es mich an die Szene aus "Fröhliche Weihnachten" erinnerte, in der die Kinder ihrer Lehrerin einen Streich spielten, indem sie falsche vorstehende Zähne trugen (aus Wachs, wie man in dem Buch lesen kann, das den Film inspirierte ... ich schweife ab, sorry).
Mr. und Mrs. Moose haben beide seit Monaten gespart, um ihre Ehepartner mit einem Facelift zu überraschen - et voilà.
Mr. Mooses Zahnarzt läßt ein Vorher-Nachher-Bild machen und gibt seinem Patienten außerdem falsche Zähne, damit seine Familie ihn noch erkennen kann. Außerdem lädt er ihn auf eine Party ein, aber Mr. Moose lehnt ab, da er verheiratet sei. Dann begegnet er Mrs. Moose im Flur, sie erkennen sich jedoch gegenseitig nicht und beginnen einen Flirt, also lädt er sie zur Party ein. Beide fühlen sich nicht gut dabei, ihre Ehepartner zu hintergehen, aber andererseits können sie nicht widerstehen, nachdem sie die Auswirkungen ihrer jeweiligen Operationen gesehen haben.
Sie kommen getrennt zu Hause an und bemerken sich anfangs auch nicht, indem sie eine Art "Tanz" um einander herum aufführen - einer kommt in den Raum, wenn die andere gerade herausgeht. Auf der Party versucht Mr. Moose einen Tanz mit seinem Date zu erhaschen, aber stattdessen wird sie ihm quasi entrissen, während er zu einem Tanz mit einer Dame gebeten wird, die nur die Polka kann (leider habe ich es nicht geschafft, einen Screenshot zu bekommen, der wirklich zeigt, wie witzig dieser Tanz ist). Was niemand weiß ist, daß die Polizei schon darauf wartet, eine Razzia auf der Party durchzuführen, da sie den Doktor des Alkoholbesitzes verdächtigen (Prohibitionszeiten!), sie "verhaften zur Übung alle". Mr. Moose hat die Polizisten entdeckt und warnt Mrs. Moose. Sie drehen sich beide herum, mit dem Ergebnis, daß die Polizei ein Bild von ihnen macht. Ihr erinnert euch, sie wissen nicht, daß sie ein Ehepaar sind.
Daheim ist Mr. Moose überrascht, als sein Date kurz nach ihm sein Haus betritt. Er hört, wie sie dem Mädchen von der Operation erzählt, und ist schockiert, daß seine Frau ihn hintergangen hat. Also sagt er Mrs. Moose als ihr Date, daß er nicht ohne sie leben kann, kommt dann mit den falschen Zähnen zurück, und schließlich täuscht er einen Kampf zwischen "dem Date" und "dem Ehemann" vor (mit Hilfe eines pendelnden Stiefels).
Unglücklicherweise für ihn hat Mrs. Moose die Zeitung gefunden, in der auch das Vorher-Nachher-Bild ihres Mannes ist. Als sie ihn dafür schlägt, daß er versucht hat, sie mit dem falschen Kampf zu täuschen, verliert er die falschen Zähne. Wo sind sie? Oh, gefunden!
Verwechslungen sind schon lang eine Grundlage für Komödien. Als also ein Blogger schrieb, daß er nicht versteht, wie sie sich gegenseitig nicht erkennen konnten, brachte mich das zum Lachen. Mein Lieblingsbeispiel - Clark Kent/Superman. Aus irgendeinem seltsamen Grund wissen Leute immer noch, wer ich bin, selbst ohne meine Brille. Wenigstens erfahren wir, daß Mrs. Moose sich auch neue Kleider gekauft hat, die ihr Mann noch nicht kennt.
Ich war außerdem vom unmittelbaren Erfolg der OPs entzückt. Keine Verbände, keine Spuren, keine Schmerzen, die zwei hüpfen aus den Behandlungsstühlen und alle sind glücklich. Wünschten wir uns nicht, daß es wirklich so einfach wäre? Falls ihr euch übrigens fragt, Nasen-OPs gibt es schon ganz schön lange - zum ersten Mal um 600 v. Chr. in Indien. Im Westen wurden sie im späten 19. Jahrhundert wirklich populär und wurden später nicht nur rein für die Ästhetik durchgeführt, sondern auch um Männern zu helfen, die im Krieg verwundet wurden.
Der Kampf, den Mr. Moose mit sich selber führte, war natürlich auch nicht realistisch, vor allem am Ende, als er sekundenschnell die Identitäten wechselte und immer von derselben Seite kam. All das war clever geschnitten, nur Superman hätte so schnell sein können.
Ist das alles aber irgendwie wichtig? Natürlich nicht! Der gesamte Film nutzte die wundervolle Choreographie, um das Publikum zum Lachen zu bringen, und bei mir hat das sowas von gut geklappt. Ich hatte auch Spaß mit den witzigen Zwischentiteln. Mein Favorit war der, als Mr. Moose ins Haus kommt und von seinem Hund attackiert wird, der ihn mit den neuen Zähnen nicht erkennt, sodaß er die falschen einsetzen muß.
Das ist natürlich eine Anspielung auf EMI's Nipper, der "His Master's Voice", der Stimme seines Herrn zuhört (schaut euch meinen Post über Nipper an, falls ihr nicht wißt, wovon ich spreche).
Schlußfolgerung - ist der Film realistisch? Nein. Ist er witzig? Sowas von! Für mich sogar so witzig, daß ich laut lachen mußte. Bis jetzt mochte ich jeden Charley Chase-Film, den ich gesehen habe, und ich freue mich darauf, mehr davon zu erforschen.
Es
tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber
mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand
für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit
finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel
interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen
Eindruck vermitteln können.
Es ist wieder Zeit für die Global Writing Challenge an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Meine
Posts werden etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit den
Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht
live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei. Aktuell sind dabei: Deb’s World, Suzy Turner, Within a World of My Own, Once Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren. Ihr könnt mitspielen und bei unserem Link Up mitmachen! Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal?Hier sind die Vorgaben für die kommenden Monate: Oktober - Geburtstag November - Aberglaube Dezember - Warum bloggst du?
Die Vorgabe für heute war "Poesie", ausgewählt von Marsha. Oh, Marsha. Wenn man mich fragen würde, würde ich sagen, daß ich absolut keine poetische Ader habe. Ich habe selber nie ein Gedicht geschrieben, nicht mal schlechte als Teenager - es sei denn, ihr laßt die Gruppenarbeit in unserem Literaturkurs gelten - und das erste, was ich mit Gedichten assoziiere ist es, sie im Deutschunterricht aufzusagen, Limericks in der Englischstunde und natürlich die diversen Poesiealben in meinem Leben, die von anderen und mein eigenes.
Meine erste echte Begegnung mit Gedichten - von Kinderreimen mal abgesehen - war wahrscheinlich, als ich in den 70ern dieses Büchlein in der Tombola beim Gemeindefest gewann. Pflichtbewußt las ich die Gedichte, alle 28 Beispiele von "großen deutschen Balladen" (acht davon von Goethe, war ja klar), denn das tut man, wenn man etwas gewinnt (ich habe auch die bunten Plastikeierbecher und -löffel benutzt, die ich beim selben Fest gewonnen habe), aber das einzige, das wirklich hängenblieb, war die Elfenballade "Erlkönig", vielleicht wegen des gruseligen Schlusses.
Gedichte in der Schule aufsagen und interpretieren zu müssen, machte sie nicht interessanter für mich. Ich muß gestehen, daß ich oft erst am Tag vorher damit anfing, sie auswendig zu lernen, was gewöhnlich auch gut klappte. Es passierte nur zwei Mal, daß ich mich schmerzhaft durch Gedichte stotterte, Goethes "Der Zauberlehrling" und Mörikes "Der Feuerreiter"
(die tatsächlich beide in diesem Buch sind). Ist es nicht seltsam, wie ich mich immer noch daran erinnern kann, wie peinlich es war, aber nicht an die Noten, die ich bekam? Wahrscheinlich ist der Grund dafür, daß ich weiß, beides verdient zu haben, die Peinlichkeit aber schwerer wog. In einem Jahr fragte ich meine Deutschlehrerin, was ich bekommen würde, wenn ich Schillers "Die Bürgschaft" aufsagen würde. Es war offensichtlich als Scherz in einer Unterhaltung gemeint, aber sie forderte die gesamte Klasse heraus, das für eine extra 1 zu tun (als kleinem Teil der mündlichen Note), und zu ihrer Überraschung tat es ungefähr ein Drittel der Klasse. Die Ballade hat 150 Zeilen und ich kann nur noch die ersten sieben. Fragt mich ja nicht, wieviel ich noch von "Der Zauberlehrling" weiß!
Ich mag eine Menge klassische Musik, aber als ich noch Geige spielte (im 17. Jahrhundert) oder in Chören sang (bis ins späte 19. Jahrhundert, bevor mich eine Schilddrüsen-OP den größten Teil meines Stimmumfangs kostete), suchte ich aktiv danach und nun stolpere ich nur noch durch Zufall darüber. Dasselbe ist es mit den Gedichten. Ich hasse nicht alle Gedichte, die unvermutet vor mir auftauchen, zum Beispiel auf den sozialen Medien oder als Teil eines Romans. Heutzutage sind die einzigen Gedichte, die ich absichtlich lese, vonBill Bilston. Sie materialisierten sich dank einer Freundin, die sie auf Facebook teilte, und blieben hängen. Schaut euch seine Homepage (englisch) mit dem Newsletter an und ihr versteht wahrscheinlich warum. Ich besitze sogar eins (bis jetzt) seiner Bücher. Welches das ist, wird euch ebenfalls nicht überraschen.
Was ist aber mit Songtexten? Ich habe einen (englischen) Artikel von René Ostberg auf "Britannica" gefunden, der so endet "Die Debatte darüber, ob Lieder Gedichte sind (oder ob Gedichte Lieder sind), endet vielleicht niemals. Aber niemand kann leugnen, daß Poesie und Musik Kunstformen von universeller Kraft und Schönheit sind." Wenn Lieder keine Gedichte sind, was heißt das dann für ein Gedicht, das zu einem Lied wurde? Wie zum Beispiel Franz Schuberts Vertonung von "Erlkönig"? Ist es noch ein Gedicht, weil es ein "Poet" geschrieben hat - und wie definieren wir Poet? Kann ein Musiker nicht auch ein Poet sein? Ihr dürft gern darüber diskutieren, aber denkt dabei daran, daß im Deutschen heutzutage eher das Wort "Lyriker" verwendet wird - lyrische Texte wurden zum Spiel einer Lyra gesungen. Und auf Englisch heißen Liedtexte "song lyrics".
Vielleicht habt ihr schon mal von der Musikreihe "Pop & Poesie" des Radiosenders SWR1 gehört, die es schon lang gibt. Man hört ein Lied und die deutsche Übersetzung. Ich habe das immer gehaßt, weil der Text über das Lied gesprochen wurde und ich doch das Lied hören wollte. Das Format wurde jedoch so populär, daß die Idee sich 2008 zu "Pop & Poesie in Concert" entwickelte. Schauspieler*innen tragen das Original und die deutschen Übersetzungen vor - im Sommer als Open Air - und dann spielt die Band den Song. Ein wichtiger Teil des Konzerts ist die Interaktion zwischen Moderator, Aufführenden und Publikum. Ich hasse Menschenmengen, also war ich nie dort, aber ich kann mir vorstellen, daß man in diesem Format Liedtexte anders erfahren und fühlen kann - wie Poesie eben. Es gibt auf jeden Fall Songtexte, die ich als solche ansehe, und glaubt mir, davon kenne ich viel mehr auswendig. Also habe ich vielleicht ja doch eine kleine poetische Ader. Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben. Amyverwendet Poesie zum Spaß mit Freunden und Familien. Ihre Großmutter hat einen Gedichtband veröffentlicht und ihre Mutter schrieb jedes Jahr ein Weihnachtsgedicht für ihre Karten. Suzyschreibt über darüber, wie sie aus Versehen zur veröffentlichten Poetin wurde, obwohl sie sich selber nie als "Poesie-Person" gesehen hatte! Debbieblickt auf Posts von 2016 zurück, als sie mit Hilfe von Online-Magnet-Tiles Gedichte gemacht hat - es war Teil einer Phase, die sie durchmachte! Wer hätte gedacht, daß sich das zehn Jahre später als nützlich erweisen würde?
Sally erzählt von einigen ihrer liebsten amerikanischen Poeten und Gedichten. Marshaschreibt über ihre beiden Lieblingsgedichte. Sie fragt sich, ob ihr überrascht sein werdet!
Die Vorgabe dieses Monats bereiteteLeslie Probleme.
Ihr seid dran! Gedichte - ja oder nein?
P.S. Ich habe ganz vergessen, daß ich auch noch ein paar von Heinz Erhardts Gedichten kann. Wer erinnert sich noch an ihn?