Sonntag, 26. Juli 2026

Aus meinem Kinderbuchschrank - Dunkles Glas und Fisch in der Lampe

Heute habe ich für euch das Buch "Dunkles Glas und Fisch in der Lampe".
Es kam 1963 heraus. Ingeborg Engelhardt, die Verfasserin, schrieb mit dem Ziel Romane, Geschichte für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Anstatt jedoch Bücher über berühmte Persönlichkeiten einer bestimmten Zeit, eines Landes oder einer Region zu schreiben, erzählten ihre Bücher Geschichten von gewöhnlichen Leuten. Dafür besuchte sie auch einige der Orte, an denen ihre Romane spielen, und recherchierte zum Beispiel in Archiven.


Ich muß das erste Mal gelesen haben, als ich ungefähr 11 war, denn es war eine Empfehlung meiner Lateinlehrerin, die fest daran glaubte, daß Kinder nicht nur durch reine Fakten, sondern auch Geschichten und Bilder lernen sollten (sie und ihr Mann reisten viel und in der letzten Unterrichtsstunde vor Ferien zeigte sie uns Dias).
Das paßt gut dazu, daß sie außerdem für die kleine Schulbücherei für die unteren Klassen verantwortlich war, in der meine Freundin und ich glückliche Stunden damit verbrachten auszuhelfen. Ich erinnere mich, wie angetan sie davon war, daß ich Bibliothekarin wurde.
Frau Evler, dieser Post ist für Sie.


Germania inferior (Niedergermanien, rot
gekennzeichnet) im Römischen Reich
um die Zeit des Buches, Bild von
 ArdadN (gemeinfrei) auf Wikipedia

Wir sind in Germania inferior (Niedergermanien), gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr., in 
Colonia Claudia Ara Agrippinensium, um ganz präzise zu sein, der Hauptstadt der Provinz und dem militärischen Hauptquartier, aus dem sich die Stadt Köln entwickelte.

Römerturm in Köln (der einzige
erhaltene 
von 19 römischen Türmen,
die Teil der Stadtbefestigung waren),
Bild von MediatusCC BY-SA 3.0
über Wikimedia Commons

Während einer Sturmnacht suchen drei Reisende Unterkunft in einer Herberge, ein Junge und seine beiden ägyptischen Sklaven. Sie fragen nach einem Glasmacher namens Timon, den sie am nächsten Tag aufsuchen.

Der Junge ist Lysander, Sohn des bekannten Glasmachers Ennion von Aquileia, der von Kaiser Domitian hingerichtet wurde, angeblich dafür, unzerbrechliches Glas erfunden zu haben, was das wirtschaftliche Gleichgewicht gestört hätte.
Nach der Flucht aus Aquileia, um dem Zorn des Kaisers zu kommen, der auch sein Erbe beschlagnahmt hat, sind Lysander nur die Sklaven Nemo und sein Bruder Mutus geblieben, die mit seinem Vater zusammengearbeitet haben.
Nun möchte er für Ennions alten Freund Timon arbeiten, bis er nach Hause zurückkehren kann. Timon steht davor, seine Glashütte zu schließen, da er nicht mit Glasmachern aus anderen römischen Provinzen mithalten kann. Seine Tochter Fides, genannt Fugilo ("Vögelchen") überredet ihn jedoch, Lysander eine Chance zu geben, obwohl es sich für sie als gefährlich erweisen könnte, einem Gesuchten Gastfreundschaft zu gewähren.
Lysander wiederum, der anfangs bei ihnen wohnt, ist schockiert, als er in ihrer Öllampe einen eingeritzten Fisch entdeckt und so erfährt, daß Timon und Fugilo Christen sind.

römisches Parfümfläschchen
(etwa 1. bis 3. Jahrhundert),
 Bild von Hermann
 Junghans
, CC BY-SA 3.0,
über Wikimedia Commons

Mit ihrem schönen Glas erregen Lysander, Nemo und Mutus die Aufmerksamkeit eines großen Kaufmanns, der einen Handel mit ihnen macht, um es an reiche Leute außerhalb der Provinz zu verkaufen.
So verbreitet sich der Ruf der Glashütte, bis ein gotischer König und seine Tochter auftauchen und Lysander um die Nachbildung eines Glases bitten, das wichtig für ein Hochzeitsritual ist. Der erfahrene Nemo nimmt sich der Aufgabe an, aber Lysander hält das fertige Glas zurück, weil er sich in die schöne Svanadis verliebt hat und nicht möchte, daß sie nach Hause zurückkehrt.
Er findet außerdem heraus, daß Nemo tatsächlich derjenige ist, der das unzerbrechliche Glas erfunden und weiterexperimentiert hat. Nemo bietet an, das Geheimnis mit seinem Meister im Austausch für seine und Mutus' Freiheit zu teilen.
Alles ändert sich jedoch, als die Glashütte in Flammen aufgeht.

Römisches Glas in der Form des
Gladiatorenhelms eines
Secutors, Bild von BS Thurner
Hof, CC BY-SA 3.0, über
Wikimedia Commons
 

Es ist immer noch faszinierend für mich, daß die Römer früher hier waren, nicht nur in Köln, sondern auch in meiner eigenen Stadt (die zu Germania superior ("Obergermanien") gehörte). Als unsere älteste Kirche vor Jahrzehnten renoviert wurde, fanden die Archäologen heraus, daß an dieser Stelle eine "villa rustica" gewesen war, ein Landgut für die Versorgung der Soldaten.

Außerdem fand ich auch schon damals Glas aufregend (und liebte natürlich die Vorstellung von unzerbrechlichem Glas).
Das Rheinland war eine der großen Regionen der Glasherstellung in der römischen Welt und es gab dekoriertes Glas, das eine Besonderheit der Region war.
Die sogenannten "Schlangenfadengläser" waren mit Glasfäden - klar oder farbig - verziert, die sich um das Glas schlängelten und aufgedrückt wurden. Ich konnte kein Bild finden, daß ich hätte teilen dürfen, aber ihr könnt hier eins finden, das wunderschöne Beispiele zeigt, die in europäischen Museen vorhanden sind oder im Banner einer Seite auf der Webseite des Römisch-Germanischen Museums in Köln, das die weltweit größte Sammlung an römischen Glas besitzt.

Wir erfahren aber nicht nur die Geschichte von Lysander, dem Glasmacher.
Wir hören auch von ihm als Flüchtling in ein fremdes Land, das so ganz anders als das seine ist (Schnee!), als Sohn, der sich fragt, was der wahre Grund hinter dem Tod seine Vaters ist und der sich um seine Mutter und Schwestern sorgt, die er zurücklassen mußte (zu Recht, wie wir am Schluß herausfinden), als jungem Mann, der der sich in eine Prinzessin verliebt, von einem Stamm, der für ihn aus Barbaren besteht, als Meister, der von seinem Sklaven betrogen wird (von seinem Standpunkt aus) und als Mann, der mit einem Glauben konfrontiert wird, der nicht der seine ist.

Foto von Mina Meh auf Unsplash

Ich habe das Buch als Kind verschlungen und später danach auf Flohmärkten gesucht.
Als das Internet da war, sah ich meine Chance gekommen, aber ich erinnerte mich nicht an die Verfasserin und war mir des Titels nicht sicher.
Schließlich postete ich auf dem Schwarzen Brett einer Antiquariatsverkaufsseite (es existiert leider nicht mehr, so schade, denn es war sehr interessant zu sehen, wonach andere suchten, und auch so informativ) und jemand nannte mir den Titel.
Nachdem ich es gekauft hat, stellte ich glücklicherweise fest, daß ich es immer noch so gern mochte wie mit 11.

Habt ihr solche Bücher aus eurer Vergangenheit?

Freitag, 24. Juli 2026

Weekend Traffic Jam - Woche 166

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).



Technik - liebt sie, haßt sie. Im Moment gehöre ich eher zu den Hassern, da ich immer noch mit ein paar letzten Einstellungen kämpfe, die sich stur weigern, das zu tun, was ich will.
Was ich aber noch mehr hasse sind Captchas. Ich weiß nicht, warum Webseiten, die ich schon ewig besuche, plötzlich alle auf einmal beschlossen haben, mich mit Captchas zu ärgern. Nicht ein oder zwei, das wäre für mich ja in Ordnung, sondern haufenweise, bis zu 15. Ich habe genug von Fahrrädern, Fußgängerüberwegen, Bussen und Ampeln. Ich habe genug von winzigen, manchmal sogar unscharfen Bildern. Und gehört die Spitze eines Fahrradlenkers zum Rad oder nicht? Weiß das irgendjemand? 
🤪


Nun, seid ihr für das Wochenende bereit?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.

Diese Woche fällt unser Spotlight auf
 Old New Green Redo.


Sandi von Old, New, Green, Redo schreibt: "Barberry Lane Designs ist die Heimat einer Künstlerin, Sammlerin von Antiquitäten und einzigartigen Dingen, Unternehmerin, historischer Autorin, Gärtnerin, Großmutter und großartigen Köchin."


Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag
.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).



Amalia dachte sich, daß die Fußball-WM mit Kuchen besser wäre.

Lisas Freundin sagt nie "Beruhige dich" und Lisa sagt uns auch warum.

Nancy war bei Bospop - seid ihr neugierig?

Erin und ihr Sohn Wyatt sind halb durch ihren "Frosch und Kröte-Sommer".

Ich mag wirklich, wie sich Angies Devonshire Pie mit Pilzen anhört.


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Donnerstag, 23. Juli 2026

Stummfilme - Ein Hundeleben

Heute habe ich zwei Chaplins für euch. Ich meine nicht zwei Filme mit Chaplin, sondern zwei Chaplins in einem Film - Charlie und seinen Bruder Sydney.
Schauen wir uns "Ein Hundeleben" von 1918 an.


Hier die Handlung mit Spoilern.

Der kleine Tramp versucht das Beste aus seinem Leben auf der Straße zu machen, obwohl er draußen schläft, manchmal gezwungen ist, Essen zu stehlen und seine Zusammenstöße mit dem Gesetz hat.


Es ist nicht so, daß er nicht arbeiten will, aber in der Agentur stoßen ihn die anderen aus dem Weg und am Ende ist für ihn kein Job übrig.
Dann trifft er Scraps. Der kleine Streunerhund hat einen Knochen gefunden, der viele andere Hunde anlockt, und Charlie rettet Scraps aus dem Gerangel.

Ich gebe gerne zu, daß mir dabei gleich
ganz sentimental zumute wurde.
Der Rest des Rudels überfiel in der
Zwischenzeit einen Krämerladen.

An einem Kaffeestand nutzt Scraps die Chance, ein paar Würstchen zu stibitzen und der Tramp stopft sich jedes Mal den Mund mit Essen voll, wenn der Eigentümer grad nicht hinschaut.

Eine köstliche Szene. Der Standeigentümer
ist übrigens Sydney Chaplin.

Nun, da sie etwas zu essen gehabt haben, steuert der Tramp auf eine Tanzhalle zu. Leider bietet das "Green Lantern" zwar kostenlosen Tanz an, erlaubt aber keine Hunde, und sie werden rausgeworfen.
Er will Scraps aber nicht draußen lassen und versteckt ihn schlau. Wenn nur nicht der Schwanz durch ein Loch in der Hose herausgucken würde, wild wedelnd.


In der Bar ist eine neue Sängerin und Hostess, die das Publikum mit ihrem traurigen Lied zu Tränen rührt.
Der Barbesitzer will seine Gäste allerdings glücklich haben ... und durstig! "If you smile and wink, they'll buy a drink." Wenn du lächelst und zwinkerst, kaufen sie einen Drink.
Also versucht sie ihr Glück beim Tramp. Nach etwas Verwirrung bittet er sie um einen Tanz, der, gelinde gesagt, interessant ist.
Als der Bartender allerdings feststellt, daß er kein Geld hat, um Drinks zu kaufen, wirft er ihn hinaus.

Flirten für Anfänger.

Draußen überfallen zwei Gauner einen betrunkenen Gentleman und nehmen sich seine Brieftasche. Da sie von der Polizei verfolgt werden, vergräbt sie einer von ihnen in einem Loch neben dem bevorzugten Schlafplatz des Tramps.
Zum Glück findet Scraps die Brieftasche und zurück geht's zum "Green Lantern".
Inzwischen hat es die Sängerin geschafft, gefeuert zu werden, weil sie es ablehnt, mit einem anderen Kunden zu tanzen. Sie ist verzweifelt, weil der Besitzer sie nicht bezahlen will, aber der Tramp zeigt ihr das Geld, das er gefunden hat, und meint, daß sie aufs Land ziehen werden.
Zu dumm, daß die Gauner sie hören und sich die Brieftasche zurückholen. Der Tramp gibt allerdings nicht so schnell auf und es gelingt ihm, das Geld wiederzubekommen. 

Dem Gauner seine Arme "leihen" -
eine großartige Vorführung.

Die Gauner jagen ihn bis zum Kaffeestand, während des Gerangels fällt die Brieftasche zu Boden - von wo sie Scraps erfolgreich rettet, während die Gauner von der Polizei verhaftet werden und der Tramp entkommt. Der arme Standbesitzer bleibt verwirrt und lädiert zurück.

Am Ende sieht man das glückliche Paar auf ihrem Hof und ein Körbchen steht auf dem Boden - nicht mit einem Baby, sondern einem ganzen Wurf!


Zwei Dinge stechen in diesem Film klar heraus.

1. Scraps (Mutt im echten Leben) hat allen absolut die Show gestohlen. Sorry, Charlie und Edna und die anderen, ihr wart witzig, aber wir wissen alle, wer hier die wahre Heldin war.
2. Das Kleid der Sängerin. Ich konnte einfach nicht über dieses Meisterstück des Modedesigns hinwegkommen. Wir sollten alle solche Kleider tragen, Frauen, Männer, Kinder.
Es sah aus wie ein langer weißlicher Rock mit einem durchsichtigen schwarzen Top, über dem eine Art schwarze Schürze lag, deren zwei Teile an den Hüften durch schwarze Streifen verbunden waren. Aber halt! Da ist noch mehr. Ähm, ein flatterndes Stück Vorhang, das am Rücken befestigt ist?
"Wir brauchen noch ein Kleid für Edna. Oh hey, hier liegen noch ein paar übriggebliebene Stoffteile herum. Damit kann ich was anfangen!" Absolut brilliant 
😂


Nicht nur Scraps führt im Film ein Hundeleben, sondern auch der Tramp und die Sängerin, wenn auch nicht buchstäblich.
Die Assoziation zwischen den Szenen, in denen der Tramp den Kampf um einen Job in der Agentur und Scraps den um den Knochen verliert, ist offensichtlich.
Alle drei wurden zu diesem Leben gezwungen, was es in der Tat besonders herzerwärmend macht zu sehen, wie sie ihr Happy End bekommen (selbst wenn es auf unrechtmäßigem Geld gegründet ist). Ich war vollkommen darauf vorbereitet, sie eine einsame Straße in eine unsichere Zukunft hinuntergehen zu sehen, aber das gefiel mir viel besser.

Ich fand auch die Gags richtig gut und die "Choreographie", in der Chaplin so bewandert war.
In der Tat 32 angenehm verbrachte Minuten.

P.S. Ist euch an den Bildern etwas aufgefallen? Das vertraute Stöckchen fehlt. Ich schätze, ein Stöckchen und eine Leine wären zuviel gewesen.

Dienstag, 21. Juli 2026

Nicht auf meiner Bingokarte

Dies ist nur ein schnelles Update/Geschimpfe/Dampfablassen.
Vor ein paar Tagen sah mein Laptop irgendwie komisch aus. An einer Stelle fing das Gehäuse an, sich zu verbeulen, nicht viel, aber doch genug, daß es nichts Gutes verhieß.
Ich erspare mir Details, sagen wir einfach, daß der überstürzte Kauf eines neuen Laptops nicht auf meiner Bingokarte für das Wochenende stand.

Die Dinge wieder so hinzukriegen, wie ich sie haben will, stand sogar noch weniger auf meiner Bingokarte. Ich arbeite mich heran, aber es gibt immer noch Einstellungen, die hartnäckig gegen mich ankämpfen. Töne, die abgestellt werden müssen (meine Toleranz mit piepsenden Dingen ist mit fortschreitendem Alter gegen Null gegangen). Einen Kartenleser, der noch eintreffen muß.

Ich sage es ehrlich, ich tu mich schwer mit Veränderung, wenn ich erstmal an etwas gewöhnt bin, das gut für mich funktioniert hat.
Bookmarks, Dateien, wo was hinspeichert, das in den Windows-Einstellungen ändern, dies in Firefox, noch was hier und dort und überall ... und warum zum Geier läßt mich das Ding den Sperrbildschirm nicht ändern?? Ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, daß meine Motivation mit jeder Sekunde abnahm.
Und daß ich mein Videospiel nun schon wieder - das dritte Mal - anfangen muß, also das ist dann echt Salz in die Wunden gestreut!
Zum Glück habe ich keine Bilder verloren.

Tatsächlich wollte ich euch einfach wissen lassen, daß ich erstmal alles sortiert kriegen muß - vor allem meine Geduld - bis es wieder normal läuft. Hoffentlich bald.
Bis dahin ist hier ein süßes und seltenes Bild von Gundel, wie sie auf meinem Kissen schläft. Und nicht piepst
.

Sonntag, 19. Juli 2026

Barbies Kleiderschrank - Shift Into Knit

Ich bin keine Fashionista. Ich bin ... man könnte sagen ... eine Kleiderträgerin. Ich mag meine Kleidung bequem und in der richtigen Größe und, wenn möglich, daß sie keine Löcher oder Flecken hat (der Teil ist nicht immer einfach, wenn man Katzen hat, erst kürzlich habe ich entsetzt drei Löcher in einem meiner Kleider gefunden, nachdem meine Lady eine Schmusesitzung auf mir hatte).
Es gibt Dinge, die ich an Kleidung liebe, wie Taschen in Kleidern oder Dreiviertelärmel, aber darüber hinaus bin ich recht anspruchslos und nicht abenteuerlustig.
Das heißt nicht, daß ich gar keine Kleider anschauen mag, vor allem die, die ich niemals selber tragen könnte, des Geldes oder meiner Figur wegen, Mangel an Gelegenheit usw. Es gibt trotzdem noch Wege, Haute Couture in mein Leben zu bringen. Ich meine Barbie und ihre Freundinnen.
Ich war schon immer von Miniaturen fasziniert und Barbies vintage Outfits mit ihren winzigen Reißverschlüssen und Knöpfen und Schnallen sind unglaublich. Das ist mein "Modeleben", entweder über meine eigene kleine Sammlung oder Bilder.
(Und ja, ich weiß, daß Barbies Körper nicht natürlich ist, ich wußte das als Kind und habe nie versucht, ihr nachzueifern ... hätte ich das, wäre was schiefgelaufen).
Ich würde euch gern ab und zu einen Blick in Barbies Kleiderschrank werfen lassen.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich, anstatt euch in dieser neuen Hitzewelle ein leichtes und luftiges Outfit zu zeigen, in "Strick schlüpfe", nun ja, nicht ich, sondern Barbie. Keine Sorge, ihr werdet schon sehen.

Barbie hat im Moment dasselbe Problem wie ich,
daß der Ventilator ihr andauernd Haare über
das Gesicht pustet. Ich sollte sie in kochendem
Wasser "legen", um sie davon abzuhalten,
aber ich habe bei dem Wetter einfach keine Lust.

Ich wollte euch ein neues Modell vorstellen.
Dies ist eine Color Magic Barbie von 1966/67. Obwohl sie dasselbe Gesicht wie die Puppen vor ihr hat, ist der Unterschied, daß an ihrem strahlenden Haar nichts Subtiles ist.
Tatsächlich kam die Color Magic in zwei unterschiedlichen Haarfarben, genannt Golden Blond (goldblond) und Midnight Black (mitternachtschwarz).
Der Körper war der gleiche wie der eines American Girl, das heißt, sie hatte noch keine drehbare Taille, aber knickbare Beine.
Ihr Gesicht konnte eine "soft color" oder "high color" haben. Unser Modell hat ein "soft color" Gesicht, der Lippenstift und das Rouge sind heller und die Nasenlöcher nicht bemalt.

Was aber bedeutet Color Magic?
Diese Schönheiten hatten nicht nur Accessoires dabei wie ein Haarband, das zum Badeanzug paßte, Haarklammern und Bänder, sondern auch zwei Flaschen "Hair Color Changer A & B". A verwandelte Golden Blonde in Scarlet Flame und Midnight Black in Ruby Red. Es veränderte auch die Farbe des Badeanzugs und Outfits, die speziell für die Color Magic gemacht waren. B änderte die Farbe zurück. Oder nicht. Zu dumm, aber es funktionierte nicht wirklich bei Midnight Black, was Puppen, die noch schwarzes Haar haben, seltener macht. Tatsächlich konnte sich das Schwarz in Rot verwandeln, ohne daß die Lösung überhaupt angewendet wurde (ein Problem, da auch die Julia-Puppe hat, die ihr irgendwann kennenlernen werdet).
Es gibt auch eine seltene Color Magic mit platinfarbenen Haaren. Ich habe selber nie eine in echt gesehen, habe aber gelesen, daß sich ihre Haare gar nicht veränderten.

Eine Midnight Black, deren schwarzes Haar sich ein bißchen
verändert hat, eine Ex-Midnight Black, die komplett einer
Ruby Red wurde, und die Golden Blonde aus diesem Post.

Unsere Golden Blonde trägt "Shift Into Knit".
 

Ich glaube nicht, daß Barbie in diesem ärmellosen Strickminikleid zu sehr schwitzen wird (übrigens auch so ein in der Tat existierendes Problem von vintage Puppen), das als #1478 von 1969 bis 1970 produziert wurde.

Es hat ein hellrotorangefarbenes Oberteil (wer erinnert sich noch an die alten Telefone in "hellrotorange"?), das, wie ich finde, toll zum Haar paßt - und einen dunkelblauen Rockteil. Als Accessoires gehören dazu ein goldener Kettengürtel, der in einer goldenen Scheibe endet, und ein Fransenschal.
Es war zu heiß dafür, ihn um den Hals zu wickeln, ich könnte mir sogar vorstellen, daß Barbie ihn tagsüber als Haarband benutzt, weil sie ihr originales nicht mehr hat.


Die Schuhe, die ursprünglich mit dem Outfit kamen, waren entweder klobige rote Pilgrim- oder rote Schleifenschuhe. Leider habe ich im Moment weder die einen noch die anderen, also habe ich Barbie ein Paar moderne rote Pumps gegeben.
Der Schal und der Gürtel sind etwas schwieriger zu finden als das Kleid selber. Kleiner Zubehörteile - wie Schuhe! - sind einfach viel leichter verlorengegangen
.

Seid ihr alt genug, um euch an Kleider wie diese zu erinnern?



Um das klarzustellen, ich habe zwar den Puppenständer aus den Bildern entfernt, aber nichts am Outfit geändert.

Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Mattel verbunden.


Quellen (überwiegend englischsprachig):

1. Sibyl DeWein und Joan Ashabraner: The Collector's Encyclopedia of Barbie Dolls and Collectibles. Paducah, KY, Collector Books, 1994
2. 
Sarah Sink Eames: Barbie Doll Fashion, Vol. II, 1968 - 1974. Paducah, KY, Collector Books, 1997
3. Color Magic Barbies 1966 - 1967. Auf: My Vintage Barbies
4. Iris Schmid: Color Magic Barbie #1150 1966, 1967. Auf: Vintage und Mod Barbies in Deutschland, Europa und weltweit 2 (deutsch, sehr informativer Post!)


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Freitag, 17. Juli 2026

Weekend Traffic Jam - Woche 165

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).



Erinnert ihr euch an die Cartoons von Charlie Brown, der an seine Brieffreundin schreibt? Manchmal war er mutig und benutzte einen Füller anstatt eines Bleistifts und das konnte man an den Tintenklecksen erkennen, die großzügig über das Papier verteilt waren.
Zu meinem Geburtstag habe ich ein Set von farbigen Tinten bekommen, das auch eine Glasfeder enthielt, etwas, was ich als Teenager wollte, mir aber nie kaufte. Mein erster Versuch erinnerte mich stark an Charlie Brown, nicht so sehr wegen der Tinte auf meinem Papier, sondern meinen Händen - und das nicht mal vom Schreiben, sondern davon, die Gummistopfen aus den Fläschchen zu friemeln. Es war, als wäre ein paar winzige erschreckte Tintenfische darin!
So langsam gewöhne ich mich aber daran, damit zu schreiben, das ist doch was.


Es sieht aus, als hätte jemand meine
Fingerabdrücke genommen, aber
ehrlich, ich bin nur ungeschickt.

Nun, seid ihr für das Wochenende bereit?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
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Diese Woche fällt unser Spotlight auf
 Sonata Home Design.


Missy von Sonata Home Design schreibt: "Hi, ich bin Missy und ich glaube, daß es beim Dekorieren eines Heims nicht darum geht, Trends zu folgen...es geht um Komposition und Mut! Mut, sich selber anzunehmen!
Nach mehr als 35 Jahren als Musiklehrerin lehre ich jetzt eine symphonische Herangehensweise an das Design eines Heims. Ich helfe euch dabei, Räume zusammenzustellen, die mit Farbe, Harmonie und Freude angefüllt sind, indem ich genau dieselben Prinzipien anwende, die ich jahrzehntelang im Chorraum gelehrt habe. ...
Durch Sonata Home Design möchte ich euch dazu inspirieren, Farbe mit freudigem Mut anzunehmen und ein Heim zu schaffen, das sich für die Seele gut anfühlt. Erforschen wir die Welt von Design und DIY zusammen!"



Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag
.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).



Judees marokkanisches Blumenkohlgericht sieht so gut aus!

Ich liebe Mohnblumen. Jeanne ebenfalls.

Esme hat für uns Gewürz in einem Karottenkuchen.

Lydia hat ein paar Gedanken zum Erforschen.



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Donnerstag, 16. Juli 2026

Stummfilme - Die verflixte Gastfreundschaft

Kennt ihr Lucky Luke noch, den Helden eines belgischen Western-Comicreihe? Eines der Comicalben heißt "Familienkrieg in Painful Gulch". Die Familien O'Timmins (große Nasen) und O'Hare (große Ohren) stecken in einer jahrzehntealten Familienfehde, ohne sich auch nur zu erinnern warum eigentlich. Lucky Luke wird zum Bürgermeister ernannt, damit er diese Fehde beendet.
Die Geschichte wurde von der historischen Hatfield-McCoy-Fehde in West Virginia und Kentucky im 19. Jahrhundert inspiriert.
Ihr wollt wissen, was das mit Stummfilmen zu tun hat? Ich bin froh, daß ihr gefragt habt.
Darf ich euch "Die verflixte Gastfreundschaft" von 1923 vorstellen?


Die Handlung (Spoiler voraus)!

Nachdem sich sein Vater John und James Canfield gegenseitig erschossen haben, wird Baby Willie McKay von seiner Mutter mit nach New York genommen, wo er aufwächst, ohne von der Fehde zwischen den Familien zu erfahren (ist euch die Ähnlichkeit der Namen zu den echten aufgefallen?), nach dem Tod seiner Mutter zieht ihn die Tante auf.

Das ist übrigens Keatons und Talmadges
erster Sohn Jimmy.

Dann erhält er einen Brief, der ihn auffordert, den Besitz seines Vaters im Süden zu beanspruchen, und er hat große Träume (tatsächlich handelt es sich nur um eine kleine verfallene Hütte).
Bevor er aber fährt, erzählt seine Tante ihm von der Fehde.


Im Zug - "Vorwärts eilte das Eisenmonster auf die Blue Ridge Mountains zu" dem Zwischentitel zufolge (immer von Willies Hund gefolgt!) - lernt er eine junge Dame kennen.
Die Zugfahrt ist recht ereignisreich. Sie müssen einen Tramp vom Zug ziehen, ein Mann bewirft den Lokführer mit Steinen, der daraufhin Holz von seinem Tender zurückwirft, das schnell von dem Mann aufgesammelt wird, sie haben eine sehr ruckelige Fahrt, da die Gleise buchstäblich über Stock und Stein hinweg verlegt sind, sie müssen die Gleise aus dem Weg ziehen, weil sich ein sturer Esel weigert, sich zu bewegen (natürlich läuft er davon, nachdem der Zug vorbeigefahren ist), sie entgleisen und der Zug fährt auf dem blanken Boden weiter, und einmal verliert die Lok sogar die Waggons und ist plötzlich hinter diesen - und das ist noch nicht alles (ich bin froh, daß meine Pendelei nicht so war).


Einmal angekommen erfahren wir - aber nicht Willie - daß die junge Dame im Zug Virginia Canfield ist, denn sie wird von ihrem Vater und den beiden Brüder Clayton und Lee abgeholt.
Später begegnet Willie Lee, der, nachdem er hört, daß Willie ein McKay ist, sofort erfolglos versucht, diesen zu töten, und dann nach Hause rennt, um seinen Vater und Clayton zu informieren. Während sie schon ihre Waffen wählen, sieht Willie zufällig Virginia in ihrem Hof und sie lädt ihn zum Abendessen ein.


Inzwischen sind alle männlichen Canfields hinter Willie her, der mit viel Glück - und auf witzige Art - entkommt.
Als er zum Abendessen auftaucht, sind die Canfields schockiert, ihn als Virginias Gast zu sehen. Dennoch macht Vater Canfield seinen Söhnen klar, daß ihr Ehrenkodex ihnen gebietet, ihm Gastfreundschaft zu gewähren ... aber nur im Haus, während er außerhalb davon Freiwild ist. Willie bekommt das Gespräch zufällig mit und fragt den Butler, wessen Haus das ist.
Von da an haben Willie und die Canfields ein Auge aufeinander, während sie nur darauf warten, daß er das Haus verläßt und sie ihre Chance bekommen
.

Der Pfarrer spricht das Tischgebet, aber
nur er und Virginia halten die Augen geschlossen ...

Zum Glück regnet es in Strömen, als der Pfarrer nach dem Abendessen nach Hause gehen will. Er wird eingeladen zu bleiben und Willie dehnt die Einladung auf sich selber aus, entschlossen, das Haus nie mehr zu verlassen. Als Virginia aber erfährt, daß er ein McKay ist, kann sie sich keine Zukunft für sie beide vorstellen.
Willie hofft in Verkleidung zu entkommen und die Jagd beginnt (die Keaton reichlich Gelegenheit für seine waghalsigen Stunts gibt).


Dank dem Pfarrer gibt es ein Happy End, da es ihm gelingt, Willie und Virginia rechtzeitig miteinander zu verheiraten, bevor die Canfields wieder daheim sind, und wie könnte Dad dem Blick in den Augen seiner Tochter widerstehen?


Mit dem Film hatte ich jetzt mal richtig Spaß!
Ich werde schamlos ein wenig aus Jim Emersons Kritik klauen (der Link ist unten, leider ist es nur ein Teil eines Artikels, dessen Link nicht mehr funktioniert).

"Zu den Dingen, die man dadurch lernt, daß man Buster Keatons "Die verflixte Gastfreundschaft" anschaut, gehören
:

● eine neuartige Methode, einfach Brennholz zu sammeln

● wie man einen Esel von Bahngleisen wegbewegt oder umgekehrt

● wie man ein Boot improvisiert

● wie man aus einem Pferdehintern eine Lady macht

● wie man in einem Wagen mit niedriger Decke einen Zylinder aufsetzt (und warum ein flacher Hut so offensichtlich vorzuziehen ist)

In anderen Worten, diesen Film anzuschauen wird euer Leben maßlos verbessern."


Keaton, der Züge liebte, siedelte den Film früher an als die historische Fehde, damit er eine Nachbildung der britischen Dampflok Stephenson's Rocket von 1829 verwenden konnte. Die Zugfahrt ist mein liebster Teil im Film, sie ist zum Brüllen. Ich tat mich schwer, die Anzahl von Bildern dazu zu beschränken.
Das heißt aber nicht, daß die Jagd nicht ebenfalls witzig und tatsächlich spannend war.
Wie gewöhnlich machte Keaton die meisten seiner Stunts selber. Zwei davon wurden gefährlich für ihn, einmal als ein Draht brach und Keaton im Wasser davongespült wurde - wie man im Film sehen kann, denn der Kameramann hatte Anweisungen weiterzufilmen -  und einmal als er über dem Wasserfall baumelte und soviel Wasser schluckte, daß man ihm den Magen auspumpen mußte!

Es gibt eine Menge visueller Gags, aber kein Slapstick, da das für einen abendfüllenden Film, der von seiner Geschichte abhing, die ja auf tragischen Ereignissen beruhte, nicht gepaßt hätte.
Dies war Keatons zweiter langer Film, der erste war jedoch noch episodisch gewesen. Er war außerdem eine Familienunternehmung. Der Produzent Joseph M. Schenck war Keatons Schwippschwager, Baby Keaton haben wir schon gesehen, Virginia ist Natalie Talmadge - zu der Zeit noch mit Buster verheiratet und mit ihrem zweiten Kind schwanger - und der Lokführer ist Joe Keaton, Busters Vater. 

Rundum eine Empfehlung von mir!


Quellen und weitere Lektüre (englischsprachig):

1. Jim Emerson: Our Hospitality: Buster Keaton and gravity. Auf: RogerEbert.com, Scanners, 14. Dezember 2012
2. Jeffrey Vance: Our Hospitality. Auf: San Francisco Silent Film Festival. Essay. 2019
3. Hal C. F. Astell: Our Hospitality (1923). Auf: Apocalypse Later, 19. November 2023


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.