Mittwoch, 23. November 2022

Die Laterne

Vor ungefähr einem Monat habe ich euch meine handgemachten Miniatur-Ordner gezeigt und euch versprochen, ein Bild des Büros in der Laterne, für das ich sie gemacht habe, nachzuliefern, wenn es erst einmal fertig ist.
Wie erwähnt, ist die Laterne ein Abschiedsgeschenk für eine liebe Kollegin, die in der EDV-Abteilung arbeitet, weshalb meine Freundin die Idee zu einem Minibüro hatte.


Sie hatte auch die Idee, die elektronischen Geräteminis - ich bezweifle, daß jemand von uns dreien, die an dieser Kollaboration beteiligt sind, schnell etwas Handgemachtes hinbekommen hätte, also sind sie im Laden gekauft - und Filz in der Farbe des Teppichs bei der Arbeit zu besorgen, und das fand ich am besten, eine Spielfigur, die sie ruchlos ihrer Mutter stahl, in eine Schreibtischlampe zu verwandeln, eine Idee, die dann ihr Mann umsetzte.
Dann machte sie den kleinen Block von Klebezetteln für den Schreibtisch und legte noch eine extra große Notiz als Erinnerung an eine Verabredung dazu.

Ihr Mann, der talentiert im Umgang mit Holz ist (ich freue mich schon darauf, den wunderschönen Schwibbogen aufzustellen, den er für mich gemacht hat), entfernte die hölzernen Streben vom Glas, damit man das Büro auch bei geschlossener Tür gut sehen kann, dann machte er den tollen Schreibtisch und das Wandregal und brachte die LEDs an.

Ihr wißt schon, daß ich den Papierkorb und die Ordner gemacht habe, dann entwarf ich noch ein schnelles Poster mit einem EDV-Witz, das meine Freundin ausdruckte und mit Klebestreifen an die "Wand" klebte. Klebeband ist bei der Arbeit allgegenwärtig.
Aus dieser Sicht ist es etwas schwierig zu sehen, aber die zwei grünen Dinger auf dem Schreibtisch sind dicke kleine Bleistifte, die ich aus einem hölzernen Schaschlikspieß und Etikettenschnipseln gemacht habe, grün angemalt, um an einen bekannten deutschen Bleistifthersteller zu erinnern.

Auf diesem Bild könnt ihr die Details etwas besser sehen.


Ich kann mir sogar vorstellen, daß unsere Kollegin das kleine Büro noch etwas mehr ausstatten kann, falls sie Lust dazu hat.
Es hat großen Spaß gemacht, und hätten wir zusammenkommen können, um hieran zu arbeiten, wer weiß, was uns noch alles eingefallen wäre? Ich finde, wir geben ein ganz schön gutes Team ab!

Zu guter Letzt ist hier ein Bild der ganzen Laterne.

Montag, 14. November 2022

Geschenke aus Perlen

In den letzten paar Wochen habe ich für den Adventskalender, den ich bald wieder auf diesem Blog machen werde, Posts vorbereitet und Dinge gemacht. Könnt ihr es fassen, daß bald Dezember ist?

Ich hätte diese kleinen Schachteln gern für einen der Kalenderposts aufgehoben, brauche sie aber bald für einen Showcase, werde sie also nicht vor euch geheim halten.
Ursprünglich wollte ich ja Bilder von meinen Topper-Puppen machen, wie sie Geschenke bringen, aber sie kippten immer wieder um, weil die Schachteln zu klein sind, als daß sie sie mit beiden Händen halten könnten - die Hände sind zu weit auseinander - und etwas zu schwer, wenn ich sie von einer ihrer Hände baumeln lasse. Schließlich weigerten sie sich, es auch nur noch einmal zu probieren ;-)

Diese Schächtelchen werden noch Ösen bekommen, damit sie als Anhänger getragen, aber auch an einem echtes Geschenk
angebracht oder als Ornament an einen Weihnachtsbaum gehängt werden können.


Sie sind aus Delica-Perlen gefädelt, zwei der Bänder sind aus Rocailles und für die Dekoration habe ich kleine Tropfenperlen benutzt.

Dieses aus Rocailles war das erste, das ich gemacht habe, sehr weihnachtlich mit dem Grün und Gold, findet ihr nicht?


Mittwoch, 26. Oktober 2022

Mini-Ordner

"Wie wäre es mit dem Miniatur-Laptop, Tablet und Handy und vielleicht die Bücher? Schau dir diesen Schreibtisch an, G. wird so einen machen." "Großartige Idee! Ich könnte versuchen, einen Papierkorb zu machen. Und wie wäre es mit Ordnern statt Büchern? Ich schaue mal, ob ich online etwas finden kann."
Dieses sehr gekürzte Gespräch zwischen meiner Freundin und mir drehte sich um ein Geschenk, das unser Standort einer lieben Kollegin, die uns verläßt, schenken möchte. Sie arbeitet in der EDV und, von einer Laterne mit einer Elfentür und Accessoires inspiriert, hatte meine Freundin die Idee, ein kleines Büro in einer Lampe zusammenzustellen.


Also machten wir uns alle an die Arbeit, meine Freundin ging los, um die Laterne zu besorgen und etwas Filz, der wie der Teppichboden bei der Arbeit aussieht, ihr Mann machte den Schreibtisch und ich suchte nach Ordnern.
Der Papierkorb kam allerdings als erstes dran. Ich nahm braunen Draht, häkelte eine Scheibe für den Boden, um ihn stabil zu machen, und strickte den Rest, damit man sehen kann, was im Korb ist, zum Beispiel kleine Papierkugeln und zerknüllte Taschentücher, aber das erst dann, wenn alles zusammenkommt.
Online fand ich Ordner, dachte mir aber, daß ich die wahrscheinlich selber machen könnte. Spoileralarm, ich konnte und dabei habe ich mich nur einmal an einem festgeklebt!

Meine Freundin scannte einen echten Ordner ein und ich druckte den Scan auf Etiketten aus. Ich klebte sie auf gefaltete Pappe, die auf etwas größer als zwei Zentimeter zugeschnitten wurde, klebte handgemachte Etiketten mit Stichwörtern auf die Rücken und bohrte Löcher hinein.
Leider waren alle meine Biegeringe zu groß für die Schlitze auf dem Deckel (die etwas schwer an dem liegenden Ordner zu erkennen sind), aber nachdem ich die Ordner mit Pappleporellos gefüllt hatte - Pappe, um ihnen etwas Gewicht zu geben, Leporellos, weil es einfacher war, sie einzukleben - wäre ohnehin nicht mehr viel Platz für Ringe gewesen. Ich glaube, man versteht es trotzdem.
Das Nette war, daß ich nicht einmal zu sorgfältig sein mußte, weil die Ordner aussehen sollten, als wären sie schon lang in Gebrauch, genau wie manche unserer echten Ordner bei der Arbeit.



Wenn erstmal alles beieinander und zusammengestellt ist, werde ich davon auch ein Bild zeigen.
Ich hoffe, es gefällt unserer Kollegin!

Sonntag, 23. Oktober 2022

Oben auf dem Hügel

Der Achathügel ist mitten im Nirgendwo, so nirgendwo, daß keiner wirklich weiß, wo das ist.
Es ist kein großer Hügel und es gibt nicht viel zu sehen, nur ein paar Steine und ein paar Bäume, über denen Mond und Sterne am Nachthimmel scheinen. Natürlich sind da auch noch die drei Häuser.
Auch weiß niemand, wer in den drei Häusern wohnt. Keiner hat bemerkt, wie sie gebaut wurden und wer sie gebaut hat. Sie waren plötzlich da, mit ihren eisig aussehenden Wänden und den leuchtendroten Dächern. Manchmal kann man Geräusche hören, bei denen man sich fragt, was da geschieht. Zwergenwerkstätten? Ein paar von Santas Elfen, die ein Territorium erforschen?
Kein einziger war schon tapfer genug, um anzuklopfen und hallo zu sagen ... würdet ihr?


Tatsächlich ist es ziemlich so passiert.
Die Häuser waren auf einmal da. Alles war auf einmal da. Ich hatte nur den Achat"hügel" auf die Unterlage geklebt geklebt und dafür eine Fassung gefädelt. Der Rest war Magie. Oder meine Muse. Meine magische Muse?

Ich frage mich immer mal wieder, ob es gut ist, so zu arbeiten, oder ob ich mich selber dazu herausfordern sollte, etwas zu planen, mit Skizzen zum Beispiel oder einer Liste von Farben, die ich benutzen möchte.
Andererseits sind das die Stücke, die beim Arbeiten am meisten Spaß machen. Manchmal tut es mir leid, wenn ich mich selber auf ein Stück Unterlage beschränkt habe, das für die Gedanken in meinem Kopf nicht groß genug ist. Doch dann kann es auch wieder echt spannend sein, diese Herausforderung anzunehmen, wenn einem plötzlich die richtige Idee in den Kopf kommt.

In diesem Fall fühlt es sich beinahe so an, als ob meine einzig echten Beiträge die Doppelreihe Daggerperlen und die gefädelte Kette waren, weil ich sie ther hand, those are the pieces that are the most fun. Sometimes I'm sorry if I have limited myself by using a piece of backing that isn't big enough for the thoughts in my head. Then again, it can be really exciting to take on the challenge if the right idea suddenly pops into your mind.

Als das Mittelstück fertig war (mit schwarzem Kunstleder für die Rückseite übrigens), schaute ich zur Inspiration meine Perlen durch. Die Daggerperlen hatten genau die richtige Farbe und zum Glück hatte ich gerade die blauen Kristalle bestellt, die ich für die Kette benutzt habe.

Nun muß ich nur noch herausfinden, wer in diesen Häusern lebt.

Samstag, 8. Oktober 2022

Rulaman und die Mookait"zahn"kette

Als ich ein Kind war, hatte ich ein Lieblingsbuch, naja, mit all meinen anderen Lieblingen ;-) Man kann am Aussehen des Buches erkennen, daß es viele Male gelesen wurde. Das Buch heißt "Rulaman" und wurde 1878 von David Friedrich Weinland, einem deutschen Zoologen, geschrieben.
Der Jugendroman spielt in der Zeit der Höhlenmenschen, die in unserer Gegend lebten. Während es Mängel hat, schließlich ist die Forschung weitergegangen, hat es doch alles, Liebe, Kämpfe mit den Bewohnern der anderen Höhlen und mit gefährlichen Tieren, Alltag, Verrat, Rache, Geburt, Tod, Reisen - und die "alte Parre", die Älteste in der Familie.
Ich war immer ein Fan von ihr, zäh bis zum bitteren Ende.

Illustration aus dem Buch (von Heinrich Leutemann)

Was nun hat Rulaman mit einer meiner neuen Halsketten zu tun?
Im Buch gibt es ein Kapitel darüber, wie die Gruppe den gefährlichen Höhlenlöwen jagt, der für den Tod vieler Familienmitglieder verantwortlich ist. Seine Fangzähne werden den tapfersten Männern gegeben. Damals fand ich das zutiefst faszinierend. Heute würde es mich wahrscheinlich traurig machen.

Ich hatte schon eine Weile diese Mookait"zähne".  Mehr als einmal versuchte ich es mit Drahtwickeln, aber es klappte nie. Sie waren oben zu breit, um eine schöne Wicklung hinzubekommen, und die Formen, obwohl ähnlich, waren eben nicht gleich, die Perlenlöcher waren schief, auf einer Seite anstatt durch die Mitte, mal höher, mal tiefer - es gefiel mir einfach nicht, wie das aussah.
Schließlich hatte ich doch noch eine Idee. Wie wäre es mit Perlenkappen? Oder noch besser, zur Anpassung an die unterschiedlichen Formen und Perlenlöcher, wie wäre es mit Peyotebändern, die die Steine hielten, und kleinen "Griffen" oben, die ich, je nachdem wieviel von einem Stein herausschaute, länger oder kürzer machen konnte?


Es klappte großartig. Ich benutzte eine Mischung aus verkupferten Delicas und welchen in der Farbe "beere galvanisiert" für einen kleinen Kontrast. Galvanisierte Perlen sind immer ein Risiko, weil die Farbe abreiben kann, sodaß darunter eine Silberfarbe erscheint. Dadurch, daß ich von vornherein eine Mischung benutzt habe, tragen die kleinen Stellen, an denen das Silber durchscheint, zum vintage Look bei.
Ich machte 15 "Zähne", bevor mir die Perlen ausgingen. Ich habe aber noch mehr von den Steinen, vielleicht werde ich die mit einer anderen Delicafarbe kombinieren.
Für die Kette habe ich eine altkupferfarbene Rolokette ausgewählt.
Sind die Farben des Mookaits nicht wunderschön?

Donnerstag, 22. September 2022

Hüte, Hüte, Hüte

Dieser Post ist von zwei Dingen inspiriert.
Das eine ist ein Blogpost über die Hüte meiner Freundin Michelle von My Bijou Life. An der Linkparty konnte ich nicht teilnehmen, weil ich keine Selfies mache, aber ich dachte mir, ich könnte doch trotzdem über meine sehr kleine Hutsammlung bloggen.
Das andere ist, daß diese Anstifterin mich mit ihrem Post dazu brachte, einen neuen Hut zu kaufen ;-)
Ich habe ihn für ein neues Projekt besorgt, weiß aber noch nicht, wann ich anfange, daran zu arbeiten - tatsächlich habe ich im Moment ein Problem damit, zu entscheiden, was ich als nächstes machen will, weil einiges auf der Liste steht.

Zurück zu meiner Sammlung.
Obwohl ich nur Hüte trage, wenn es regnet, liebe ich vor allem Vintage-Hüte. Ich liebe Netze, ich liebe Pailletten, ich liebe Samt und Filz.
Leider kooperieren meine langen Haare nicht so recht mit den meisten Hüten, die ich habe, weil sie sich hinten am Kragen verfangen, damit die Hüte hoch- und mir in die Augen schiebt, was sich dann wiederum nicht mit meiner Brille verträgt. Wahrscheinlich müßte ich versuchen, mir im Nacken einen Dutt zu machen, aber das Beste, was ich hinbekomme, ist ein krummer Zopf.
Das größere Problem ist jedoch, daß ich eine T-Shirt-, Jeans- und Turnschuhfrau bin, zum Teil weil es das einfachste Outfit für mich ist, in dem ich mich auch am meisten wohlfühle, zum Teil, weil süße Schuhe für mich nicht in Frage kommen, weil ich einfach nicht mehr darin laufen kann. T-Shirt und Jeans passen nicht sehr gut zu eleganten Vintage-Hüten, was eine absolute Schande ist.

Die meisten meiner Hüte habe ich bei Besuchen in Trödel- und Antiquitätenläden in den USA gekauft. Meine Schwester war bei dieser Reise dabei und sie liebt Vintage-Hüte genauso wie ich. Wir hatten soviel Spaß, denn auf den Flohmärkten oder in den Läden in Deutschland, die wir besuchten, gab es nicht gerade viele Hüte, also war das recht neu für uns.

Jetzt aber zu den Hüten!
Wie ihr sehen könnt, bevorzuge ich hauptsächlich dunkle Farben.






Was ich aber am meisten liebe, sind Melonen (die von Briten Bowler, in den USA Derby genannt werden). Wer weiß, vielleicht hat es damit zu tun, daß ich schon als Mädchen ein Fan von Emma Peel and John Steed war?
Mit einer Melone fing auch alles an, auf einem riesigen Flohmarkt in der Bay Area, zu dem uns unsere Freundin brachte. Es war Liebe auf den ersten Blick.



Dann kaufte ich in einem Antiquitätenladen in Santa Rosa diese Damenmelone. Ich erinnere mich nicht an den Namen des Ladens, aber ich weiß noch, daß auf dem kleinen Fernseher dort "Ein Goldfisch an der Leine" lief. Ist es nicht komisch, welche Dinge einem im Gedächtnis bleiben?


Kommen wir mit den zwei Mützen zum Ende, die ich tatsächlich trage.
Da ist einmal meine geliebte Harris Tweed Baker Boy Kappe. Sie ist eines meiner bunteren Stücke, und inzwischen wünsche ich mir, ich hätte mehr als eine genommen, als sie noch verschiedene Größen hatten anstatt einer einzigen Größe mit Elastikband.
Ihre beste Eigenschaft ist, daß sie einfach perfekt paßt, wenn ich alle Haare darunterstecke.


Die zweite erinnert ein wenig an eine Cloche-Form. Ich habe sie selber aus ein paar Knäueln "Wash+Filz-it" gehäkelt, die ich als Sonderangebot in einem Ständer vor einem Laden fand. Filzen in der Waschmaschine war eine völlig neue Erfahrung für mich, daher schätzte ich mich glücklich, die Größe genau hinzubekommen - ihr habt es wahrscheinlich schon erraten, mit all meinen Haaren daruntergesteckt.
Tatsächlich ist sie so perfekt, daß ich mich sogar stur weigerte, sie meiner Mutter zu schenken, als sie sie bewunderte. Ich bin gewöhnlich großzügig mit so etwas, aber nicht nur hatte ich keine Wolle mehr, sondern ich war auch ganz sicher, daß keine Chance bestand, solch ein Wunder noch einmal hinzubekommen!


Und noch ein PS. Ich habe den Hut vergessen, den die Katze an der Treppe trägt!

Montag, 19. September 2022

Der Herbst ist da

Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit, aber dieses Jahr schien es, als ob, anstatt einen sanften Übergang zu planen, Sommer seine Aktentasche um 17 Uhr packte und nach Hause ging und Herbst am Morgen danach zur Arbeit kam, lachte und erstmal den Thermostat runterdrehte.
Anders als in früheren Jahren nehme ich das mit einem Körnchen Salz. Angesichts der derzeitigen Energiesituation überlege ich, ob ich die Heizung anschalten sollte oder überhaupt kann? Muß ich schon wieder nach der perfekten Strickjacke suchen (ich habe sehr spezifische Anforderungen und habe nur einziges Mal eine gefunden, die ich verschenkt habe, was ich bis heute bereue)? Werde ich Herbst und Winter im Bett verbringen und mich mit Gundel und dem Dekan zudecken müssen, und wie bekomme ich sie dazu, auch dort zu bleiben?

Ich beschloß, mich erstmal in eine Decke zu kuscheln und auf etwas anderes zu konzentrieren - Herbstfarben.
Sei der Dekan in dieses Haus eingezogen ist, habe ich meinen Webrahmen nicht mehr herausgeholt und Delicas nur für Peyotefassungen benutzt, aber jetzt machte ich mich über meinen Vorrat her und bereitete eine Mischung aus Bernstein mit Silbereinzug, transparentem Bernstein mit AB-Finish, ein bißchen Ringelblume mit Silbereinzug und zwei Rottönen, um daraus ein Paar Herbstblätter macht. Wer liebt Herbstblätter nicht?
Ich habe sie in Ziegelsteinstich gearbeitet und dachte daran, ein paar Perlen aus meinem Mookaitvorrat dazuzunehmen, dann aber erinnerte ich mich - wieder einmal - daran, wie ich für ein Schulprojekt auf einem Spaziergang mit meiner Oma Blätter sammelte und wie sich manche von diesen Blättern an den Seiten aufrollten.
Nachdem ich ein paar Variationen ausprobiert hatte, entschied mich schließlich für diese und krönte sie mit ein paar dunkelroten feuerpolierten Kristallen.

Mein zweites Paar Herbstohrringe ist aus derselben Perlenmischung, diesmal war ich jedoch entschlossen, Mookait zu verwenden, der die perfekten Farben dafür hat.
Zuerst wollte ich für jeden Ohrring nur ein Peyoteröhrchen machen, aber wie ihr sehen könnt, konnte ich nicht aufhören! Kupfer paßt wundervoll zu dieser Farbkombination, oxidiert oder nicht, also nahm ich Kupferdrähte, um die Röhrchen und Perlen zusammenzuhalten und an meine selbstgemachten Kupferkomponenten und -ohrhaken zu hängen.
Dieses Paar hat wirklich Spaß gemacht und ich kann es mir auch gut in vielen anderen Farbkombinationen vorstellen!


Ein bißchen Spaß zum Schluß. Bei Jahreszeitenwechsel muß ich immer an Monty Pythons Heiligen Gral denken ;-)