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Montag, 14. September 2026

Herbstgefühle

Letzte Woche hat Erin von "Still Live, With Cracker Crumbs" angekündigt, daß sie und Lisa von "Boondock Ramblings" dieses Jahr kein "Comfy Cozy Cinema" auf ihren Blogs haben werden. Stattdessen schreiben sie über "Comfy Cozy Cinema" - Herbstfilme ... und ich ertappte mich bei der Überlegung, daß ich außer Halloweenfilmen nicht wirklich welche kannte und darum wahrscheinlich nicht mitmachen können würde.

Natürlich kenne ich Filme mit Herbstszenen, aber ich hatte sie nie als spezifische Herbstfilme angesehen. Um ehrlich zu sein, hatte ich bisher überhaupt nicht über dieses Thema nachgedacht.
Hier
 erklärt Erin (auf Englisch), was für sie ein Herbstfilm ist. Schaut doch vorbei, und wenn ihr eigene Favoriten habt, laßt es sie wissen und macht vielleicht mit ihr und Lisa beim "Sweater Weather Cinema" mit?

Ich teile Menschen ja oft und gern mit - ob sie es hören wollen oder nicht - daß der Herbst meine Lieblingsjahreszeit ist. Ich liebe die Farben, den Regen, die Luft und natürlich den Abschied vom Sommer (und dem Ventilator).
Dennoch war ich selber überrascht, so viele vom Herbst inspirierten Stücke zu finden, die ich im Laufe der Jahre gemacht habe, das ist nicht mal alles!

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhn2FVSGfwMHOogyLEhu8nB-74fLUQGA9FikgKJGwfuhWPgimityhox4_aR7BmYy5Tlqu75t5wYBI_XcysVu676HGZMqSJK1rZz4wS7R5YJOszF8HwSymmFTRUpUms-J485ZTlUVGgU_Ltz-WzfOrclNPeLcUI_EJpZ9ZVt1rPUWh8n6ak/s1600/image1788985901

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiwHkU5n8ulY1ti-I6gy_E8wRJd7N_aTdMC-J7pve4qEOsF9lQvNloxbPrxAH1zkW0ov8yT6VVRC5OFkxZ07SmXlZRbA_nq7nI1G8tk1X3eFgpQFw1iWfhKimNnJ8opSUYGeGPD2nqhuRHfLrahBVD4zza6EQU68gGSvIix6dFXLqAFEuY/s1600/image1788985313

Und natürlich darf ich meine Herbst-Dawn und meine Feenkönigin Jessica nicht vergessen!

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjOFexd9fMkuH-C0NDOH6WRsugA3b-zeRdWSmAhL8dYeWsJLPN_VqBDlrSgt-ZggRRMWqukl1U-nnH5xajcT-TDk1FlQXgAeb88RmnwiNJUXi-5nUCzJ-u0FKfcut973ltznffPR505hLNDJl0cZJcDfpF1wr3AwPOL10mKt5i6IkQmmAo/s1600/image1788985420

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhCBx67_c3TcJ65KDSGEJzauTKXyuuKxfW_GWb0o08SejGz4mH9LlrVmQsxZEW0DTEYJFtLWCBsbuQPDe4JGL8iGkV-9n6lLvACdo2RS1_jQhLP6STeyZGNcgnGfUueIQJuPR_zAq46iWve9MWQIGuar3XRJW211Zaor4SkbRwePi4DZRI/s1600/image1788986798

Ich schätze, ich drücke meine Gefühle in Perlen und Draht aus?

Sonntag, 19. Juli 2026

Barbies Kleiderschrank - Shift Into Knit

Ich bin keine Fashionista. Ich bin ... man könnte sagen ... eine Kleiderträgerin. Ich mag meine Kleidung bequem und in der richtigen Größe und, wenn möglich, daß sie keine Löcher oder Flecken hat (der Teil ist nicht immer einfach, wenn man Katzen hat, erst kürzlich habe ich entsetzt drei Löcher in einem meiner Kleider gefunden, nachdem meine Lady eine Schmusesitzung auf mir hatte).
Es gibt Dinge, die ich an Kleidung liebe, wie Taschen in Kleidern oder Dreiviertelärmel, aber darüber hinaus bin ich recht anspruchslos und nicht abenteuerlustig.
Das heißt nicht, daß ich gar keine Kleider anschauen mag, vor allem die, die ich niemals selber tragen könnte, des Geldes oder meiner Figur wegen, Mangel an Gelegenheit usw. Es gibt trotzdem noch Wege, Haute Couture in mein Leben zu bringen. Ich meine Barbie und ihre Freundinnen.
Ich war schon immer von Miniaturen fasziniert und Barbies vintage Outfits mit ihren winzigen Reißverschlüssen und Knöpfen und Schnallen sind unglaublich. Das ist mein "Modeleben", entweder über meine eigene kleine Sammlung oder Bilder.
(Und ja, ich weiß, daß Barbies Körper nicht natürlich ist, ich wußte das als Kind und habe nie versucht, ihr nachzueifern ... hätte ich das, wäre was schiefgelaufen).
Ich würde euch gern ab und zu einen Blick in Barbies Kleiderschrank werfen lassen.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich, anstatt euch in dieser neuen Hitzewelle ein leichtes und luftiges Outfit zu zeigen, in "Strick schlüpfe", nun ja, nicht ich, sondern Barbie. Keine Sorge, ihr werdet schon sehen.

Barbie hat im Moment dasselbe Problem wie ich,
daß der Ventilator ihr andauernd Haare über
das Gesicht pustet. Ich sollte sie in kochendem
Wasser "legen", um sie davon abzuhalten,
aber ich habe bei dem Wetter einfach keine Lust.

Ich wollte euch ein neues Modell vorstellen.
Dies ist eine Color Magic Barbie von 1966/67. Obwohl sie dasselbe Gesicht wie die Puppen vor ihr hat, ist der Unterschied, daß an ihrem strahlenden Haar nichts Subtiles ist.
Tatsächlich kam die Color Magic in zwei unterschiedlichen Haarfarben, genannt Golden Blond (goldblond) und Midnight Black (mitternachtschwarz).
Der Körper war der gleiche wie der eines American Girl, das heißt, sie hatte noch keine drehbare Taille, aber knickbare Beine.
Ihr Gesicht konnte eine "soft color" oder "high color" haben. Unser Modell hat ein "soft color" Gesicht, der Lippenstift und das Rouge sind heller und die Nasenlöcher nicht bemalt.

Was aber bedeutet Color Magic?
Diese Schönheiten hatten nicht nur Accessoires dabei wie ein Haarband, das zum Badeanzug paßte, Haarklammern und Bänder, sondern auch zwei Flaschen "Hair Color Changer A & B". A verwandelte Golden Blonde in Scarlet Flame und Midnight Black in Ruby Red. Es veränderte auch die Farbe des Badeanzugs und Outfits, die speziell für die Color Magic gemacht waren. B änderte die Farbe zurück. Oder nicht. Zu dumm, aber es funktionierte nicht wirklich bei Midnight Black, was Puppen, die noch schwarzes Haar haben, seltener macht. Tatsächlich konnte sich das Schwarz in Rot verwandeln, ohne daß die Lösung überhaupt angewendet wurde (ein Problem, da auch die Julia-Puppe hat, die ihr irgendwann kennenlernen werdet).
Es gibt auch eine seltene Color Magic mit platinfarbenen Haaren. Ich habe selber nie eine in echt gesehen, habe aber gelesen, daß sich ihre Haare gar nicht veränderten.

Eine Midnight Black, deren schwarzes Haar sich ein bißchen
verändert hat, eine Ex-Midnight Black, die komplett einer
Ruby Red wurde, und die Golden Blonde aus diesem Post.

Unsere Golden Blonde trägt "Shift Into Knit".
 

Ich glaube nicht, daß Barbie in diesem ärmellosen Strickminikleid zu sehr schwitzen wird (übrigens auch so ein in der Tat existierendes Problem von vintage Puppen), das als #1478 von 1969 bis 1970 produziert wurde.

Es hat ein hellrotorangefarbenes Oberteil (wer erinnert sich noch an die alten Telefone in "hellrotorange"?), das, wie ich finde, toll zum Haar paßt - und einen dunkelblauen Rockteil. Als Accessoires gehören dazu ein goldener Kettengürtel, der in einer goldenen Scheibe endet, und ein Fransenschal.
Es war zu heiß dafür, ihn um den Hals zu wickeln, ich könnte mir sogar vorstellen, daß Barbie ihn tagsüber als Haarband benutzt, weil sie ihr originales nicht mehr hat.


Die Schuhe, die ursprünglich mit dem Outfit kamen, waren entweder klobige rote Pilgrim- oder rote Schleifenschuhe. Leider habe ich im Moment weder die einen noch die anderen, also habe ich Barbie ein Paar moderne rote Pumps gegeben.
Der Schal und der Gürtel sind etwas schwieriger zu finden als das Kleid selber. Kleiner Zubehörteile - wie Schuhe! - sind einfach viel leichter verlorengegangen
.

Seid ihr alt genug, um euch an Kleider wie diese zu erinnern?



Um das klarzustellen, ich habe zwar den Puppenständer aus den Bildern entfernt, aber nichts am Outfit geändert.

Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Mattel verbunden.


Quellen (überwiegend englischsprachig):

1. Sibyl DeWein und Joan Ashabraner: The Collector's Encyclopedia of Barbie Dolls and Collectibles. Paducah, KY, Collector Books, 1994
2. 
Sarah Sink Eames: Barbie Doll Fashion, Vol. II, 1968 - 1974. Paducah, KY, Collector Books, 1997
3. Color Magic Barbies 1966 - 1967. Auf: My Vintage Barbies
4. Iris Schmid: Color Magic Barbie #1150 1966, 1967. Auf: Vintage und Mod Barbies in Deutschland, Europa und weltweit 2 (deutsch, sehr informativer Post!)


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Dienstag, 21. April 2026

Barbies Kleiderschrank - Orange Blossom

Ich bin keine Fashionista. Ich bin ... man könnte sagen ... eine Kleiderträgerin. Ich mag meine Kleidung bequem und in der richtigen Größe und, wenn möglich, daß sie keine Löcher oder Flecken hat (der Teil ist nicht immer einfach, wenn man Katzen hat, erst kürzlich habe ich entsetzt drei Löcher in einem meiner Kleider gefunden, nachdem meine Lady eine Schmusesitzung auf mir hatte).
Es gibt Dinge, die ich an Kleidung liebe, wie Taschen in Kleidern oder Dreiviertelärmel, aber darüber hinaus bin ich recht anspruchslos und nicht abenteuerlustig.
Das heißt nicht, daß ich gar keine Kleider anschauen mag, vor allem die, die ich niemals selber tragen könnte, des Geldes oder meiner Figur wegen, Mangel an Gelegenheit usw. Es gibt trotzdem noch Wege, Haute Couture in mein Leben zu bringen. Ich meine Barbie und ihre Freundinnen.
Ich war schon immer von Miniaturen fasziniert (siehe meinen Post vom Sonntag) und Barbies vintage Outfits mit ihren winzigen Reißverschlüssen und Knöpfen und Schnallen sind unglaublich. Das ist mein "Modeleben", entweder über meine eigene kleine Sammlung oder Bilder.
(Und ja, ich weiß, daß Barbies Körper nicht natürlich ist, ich wußte das als Kind und habe nie versucht, ihr nachzueifern ... hätte ich das, wäre was schiefgelaufen).
Ich würde euch gern ab und zu einen Blick in Barbies Kleiderschrank werfen lassen.

Ich weiß, daß es schon über ein halbes Jahr her ist, daß Barbies Kleiderschrank aufgegangen ist. Das war buchstäblich, weil mir nicht danach war, ihn zu öffnen - den Puppenschrank meine ich, nicht den Kleiderschrank.
Ich bewundere immer, wieviele Bilder andere von ihren Puppen machen, während ich immer fürchte, alles umzuwerfen, aber hier sind wir nun, mit einem hübschen klassischen Outfit, das einfach perfekt für den Frühling ist. Es heißt "Orange Blossom", ein sehr passender Name, wie ihr sehen werdet.


Laßt mich zunächst unser heutiges Modell vorstellen.
Sie ist eine Bubblecut aus den frühen 60ern und es ist leicht zu erkennen, woher der Name kommt.

Bubblecut Barbies (1961 to 1967) gehören zu meinen Lieblingsmodellen, weil sie gleich aussehen. Es gab sie mit verschiedenen Haarfarben, der "Bubble" konnte fester und enganliegender sein oder echt groß, was nicht nur von der Haarlänge abhängt, sondern manchmal auch daran, wie sie eingezogen wurden. Es konnte Unterschiede bei Lippenstift und Nagellack oder sogar bei der Augenfarbe geben. Manche von ihnen haben eine seltene Haarfarbe - wie die "Brownette", ein helleres Braun - oder Lippenfarbe - wie die White Ginger. Es gab sogar Puppen mit einem Seitenscheitel (ob es ein "echter" ist, erkennt man sicher nur am gekreuzten Haareinzug), sie sind gefragt, weil sie nur in Europa und Kanada verkauft wurden. Manche von ihnen haben im Gegensatz zur Standard-Bubblecut sogar knickbare Beine.
Die weißen Lippen unseres Modells deuten darauf hin, daß es sich um eine "Platinum Blonde" handelt. Ich weiß, daß sich das seltsam anhört, aber Haarfarben von Barbies konnten sich durch Oxidation verändern (erinnert ihr euch, daß ich die Diskussion über rothaarige TNTs erwähnt hatte?). Und Lippenfarben ebenso. Die rosa Lippen der platinblonden Bubblecut konnten weiß werden und das Haar dunkler.

Vielleicht habt ihr bemerkt, daß die Ohrring
fehlen. Obwohl es nicht die originalen waren, die
eine Bubblecut hatte, bin ich kein Risiko
eingegangen, um die Gefahr der grünen Ohren
zu vermeiden, und habe sie entfernt.

Nun zu "Orange Blossom".
Man sieht es oft an Barbies Freundin Midge, weil es ein Brautjungfernkleid ist und wir wissen, daß Barbie wunderschöne Hochzeitskleider hatte (sogar schon bevor es Ken gab!).
Tja, in diesem Fall ist Barbie mal die Brautjungfer.


Barbie trägt ein schulterfreies gelbes Etuikleid und ein hübsches Überkleid mit ausgestelltem Rock aus weißer Spitze.
Die weißen Handschuhe gab es je nach Jahr in zwei Längen. Hier hat Barbie die kurzen gewählt.
Ihre Schuhe sind offene weiße Pantoletten mit Absatz.
Der Hut ist ein gelbes Haarband mit Tüll.
Keine Brautjungfer ohne Bouquet. Das hier hat weiße und gelbe Bänder, die zum Outfit passen.

Obwohl die Perlenkette die perfekte Ergänzung zu sein scheint, gehört sie eigentlich nicht zum Outfit. Erinnert ihr euch, daß ich im Post über das Modell "Midnight Blue" geschrieben habe "
Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich eine Kette habe, sie aber von einer anderen Puppe getragen wird." Nun, jetzt wissen wir wohl, wer sie hat. Sie hat sich auch geweigert, sie zurückzugeben (das heißt, der Haken ging nicht auf und es war so spät, als ich diese Bilder macht, daß mir nicht nach Herumpusseln war)!

Auf einer Seite hat sich die Autorin gewundert, warum der Name für dieses Outfit "Orange Blossom" und nicht "Lemon Blossom" ist.
Ich habe auf einer Gartenseite gelesen, daß Zitronenblüten auf der Rückseite der Blütenblätter lila sind, Orangenblüten jedoch nicht, also finde ich tatsächlich, daß der Name wunderbar paßt.


Von Alexander Hardin - Eigenes Werk, CC BY 3.0,
über Wikimedia Commons
 
Es gibt übrigens ein hübsches Blumenmädchenoutfit für Skipper, das dazu paßt. Natürlich wurde es für ein Mädchen angepaßt, aber es ist aus demselben gelben Stoff und weißer Spitze.
Ich habe es selber nicht, aber ihr könnt es euch hier anschauen.

"Orange Blossom" wurde von 1961 bis 1964 unter der Nummer 987 hergestellt. Das Outfit ist nicht so schwer zu finden, obwohl der Hut fehlen kann. Ich weiß das, denn ich habe es zweimal (beide von einer Bubblecut getragen, um Midge eine Pause von der Brautjungfernpflicht zu gönnen), einmal mit den kurzen Handschuhen (1961/62) und einmal mit den langen (1963/64), aber in der Tat fehlt ein Hut und außerdem trägt eine der Damen geschlossene Pumps (die ich soviel eleganter als die offenen finde).

Gundel hat sich gefragt, warum ich diese Bilder
mitten in der Nacht gemacht habe, wenn dies doch
nach Frühlings- oder Sommerhochzeit schreit ...

Um das klarzustellen, ich habe zwar den Puppenständer aus den Bildern entfernt, aber nichts am Outfit geändert.

Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Mattel verbunden.


Quellen (englischsprachig):

1. Sibyl DeWein und Joan Ashabraner: The Collector's Encyclopedia of Barbie Dolls and Collectibles. Paducah, KY, Collector Books, 1994
2. Sarah Sink Eames: Barbie Doll Fashion, Vol. II, 1968 - 1974. Paducah, KY, Collector Books, 1997

3. Vintage Barbie Orange Blossom. Auf: Fashion Doll Guide
4. Vintage Barbie Bubblecut Dolls. Auf: Fashion Doll Guide
5. Bubble Cut Barbies 1961 to 1967. Auf: My Vintage Barbies


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Montag, 25. August 2025

Barbies Kleiderschrank - Midnight Blue

Ich bin keine Fashionista. Ich bin ... man könnte sagen ... eine Kleiderträgerin. Ich mag meine Kleidung bequem und in der richtigen Größe und, wenn möglich, daß sie keine Löcher oder Flecken hat (der Teil ist nicht immer einfach, wenn man Katzen hat).
Es gibt Dinge, die ich an Kleidung liebe, wie Taschen in Kleidern oder Dreiviertelärmel, aber darüber hinaus bin ich recht anspruchslos und nicht abenteuerlustig.
Das heißt nicht, daß ich gar keine Kleider anschauen mag, vor allem die, die ich niemals selber tragen könnte, des Geldes oder meiner Figur wegen, Mangel an Gelegenheit usw. Es gibt trotzdem noch Wege, Haute Couture in mein Leben zu bringen. Ich meine Barbie und ihre Freundinnen.
Ich war schon immer von Miniaturen fasziniert und Barbies vintage Outfits mit ihren winzigen Reißverschlüssen und Knöpfen und Schnallen sind unglaublich. Das ist mein "Modeleben", entweder über meine eigene kleine Sammlung oder Bilder.
(Und ja, ich weiß, daß Barbies Körper nicht natürlich ist, ich wußte das als Kind und habe nie versucht, ihr nachzueifern ... hätte ich das, wäre was schiefgelaufen).
Ich würde euch gern ab und zu einen Blick in Barbies Kleiderschrank werfen lassen.

1965 war ein ausgezeichnetes Jahr. Ich sollte das wissen, denn ich bin 1965 geboren, definitiv ein Zeichen von Qualität.


1965 war auch das Jahr, in dem die erste American Girl Barbie auftauchte, unser Modell von heute ist allerdings von 1966. Ich wünschte mir ernsthaft, ich wäre so gut gealtert wie sie.

Heute präsentiert sie ein Ensemble namens
 "Midnight Blue".


Das elegante Kleid hat eine trägerlose Korsage aus silbernem Lamé und einen vollen mitternachtsblauen Satinrock.
Es wird unter einem weiten Satincape in derselben Farbe getragen, das genau wie der große Kunstpelzkragen in weißem Satin gefüttert ist.


Gewöhnlich wird das Ensemble durch lange weiße Handschuhe, offene blaue Schuhe mit Absatz, ein silbernes Abendtäschchen und eine weiße Perlenkette vervollständigt.
Leider war diese Präsentation so spontan, daß wir das Täschchen und die Halskette nicht finden konnten. Okay, ihr habt mich erwischt. Ich habe nur das goldene Täschchen und das hätte nicht gepaßt. Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich eine Kette habe, sie aber von einer anderen Puppe getragen wird.
Und wenn ich schon am Gestehen bin, einer der Handschuhe ist ein Ersatz (der zu groß ist, was ich gerade erst wieder bemerkt habt, ich muß ihr wirklich einen ordentlichen besorgen), und der Satin hat auf der Rückseite einen kleinen Wasserschaden.
Tatsache ist, daß "Midnight Blue" ein schwer zu findendes Outfit ist und die Preise dementsprechend hoch sind. Ich hatte Glück, das hier zu finden und im Display sieht es doch wunderschön aus, findet ihr nicht? Um das klarzustellen, ich habe zwar den Puppenständer aus dem Bild entfernt, aber nichts am Outfit geändert.

 
"Midnight Blue" ist eins der schwer erhältlichen 1600er Modelle und wurde nur 1965 als #1617 hergestellt (hab ich's nicht gesagt?).
Es war nicht ungewöhnlich, daß es in anderen Ländern, zum Beispiel Japan oder Europa, Farbvariationen gab, aber das heißt nicht, daß die dann einfacher zu bekommen sind. In diesem Fall gibt es ein anderes Blau (manche sagen, die Farbe entsteht durch Ausbleichen im Sonnenlicht, andere sagen, es ist eine Variation), aber auch ein "Midnight Pink" und "Midnight Red" (so von Sammlern genannt, nicht weil der Name Sinn ergeben würde, sondern er das Design leicht identifiziert).
Ich hätte gern beide, aber das rote noch mehr als das rosafarbene.


Ich fand immer, daß dies das perfekte Outfit für die Oper wäre - vielleicht "Die Zauberflöte", schließlich sieht sie selber wie eine "Königin der Nacht" aus!

Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Mattel verbunden.


Quellen (englischsprachig):

1. Sibyl DeWein und Joan Ashabraner: The Collector's Encyclopedia of Barbie Dolls and Collectibles. Paducah, KY, Collector Books, 1994
2. Sarah Sink Eames: Barbie Doll Fashion, Vol. I, 1959 - 1967. Paducah, KY, Collector Books, 1994
3. Vintage Barbie Midnight Blue. Auf: Fashion Doll Guide
4. Vintage American Girl Barbie Dolls 1965 - 1966. Auf: Fashion Doll Guide

Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Dienstag, 22. Juli 2025

Nostalgie - Meine Stacey

Es ist nicht das erste Mal, daß ich einen Teil dieser Geschichte erzählt habe, die an Weihnachten begann, aber in einem Post zu etwas anderem und mit einem schrecklichen Bild.
Diese Geschichte führte viele Jahre später zu meiner Sammlung, also denke ich, sie ist es wert, richtig erzählt zu werden.

Heiligabend 1970, ein aufgeregtes kleines Mädchen wartet darauf, daß sich die Wohnzimmertür öffnet.
Mich erwartete ein nagelneuer Puppenwagen und handgenähte Kleider für mein Dickerchen (keine Ahnung, woher der Name kam).

Die kleine Cat war jedoch ein undankbares Kind, muß ich leider sagen. Ihre älteren Schwestern bekamen Mattel-Puppen, und da die kleine Cat schon immer Miniaturen liebte (was sich bis heute nicht geändert hat), war sie fasziniert. Die kleinen Schuhe, die winzigen Knöpfe und Reißverschlüsse ... Cat begann zu nerven, wie das nur eine Fünfjährige kann. Sie ärgerte ihre Schwestern damit, daß sie ihre Puppen anschauen wollte.
Und als sie lange genug genörgelt und wahrscheinlich alle in den Wahnsinn getrieben hatte, bekam sie endlich versprochen, daß sie ihre eigene Mattel-Puppe bekommen würde, sobald die Läden wieder offen hatte - am 27.
Das kann für meine Familie kein Spaß gewesen sein. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, aber ich bin mir sicher, daß ich nur daran denken konnte, wann endlich der 27. war, und wahrscheinlich wollte ich gleich als erstes morgens losziehen.

Als ich imstande war, Jahre später so richtig darüber nachzudenken, fühlte ich mich deswegen irgendwie schlecht.
Ja, nur irgendwie, denn ich bin immer noch richtig glücklich, daß ich meine Puppe bekam, aber 1. schwammen wir nicht gerade im Geld und 2. muß meine Mutter so enttäuscht über meine Reaktion gewesen sein, nachdem sie diese Puppenkleider selber genäht hatte. Wie hätte sie nicht denken können, daß ich ein verzogenes kleines Gör war? Ich hatte das an ihrer Stelle.

Dennoch nahm sie mich am 27. mit zum Laden und ich bekam meine erste Mattel-Puppe.
Ich habe eine sehr vage Vorstellung von dem Stockwerk des Spielzeugladen, in den wir gingen - den "Fässler" - (Name nach den Erinnerungen meiner Schwester geändert 
😉), aber ich könnte euch nicht sagen, ob ich die Puppe und die zwei Outfits selber aussuchte oder ob meine Mutter das tat. Ich könnte nicht mal sagen, ob meine Schwestern dabei waren und ihren Expertenrat zu dieser Angelegenheit abgaben (es wird irgendwann einen Post geben, in dem es darum geht, wie man zu dieser Zeit zum Experten wurde).
Auf jeden Fall war meine Puppe - ich sollte sagen ist, denn sie ist natürlich noch Teil meiner Sammlung - eine Stacey mit platinblonden Haaren.
Meine Schwester hatte auch eine Stacey, aber mit rotem Haar, und ich hoffe, sie vergibt mir, wenn ich euch erzähle, daß sie stichelte, meine Stacey sei alt, weil sie graue Haare hätte. Geschwister, was?
Ich liebte meine Stacey und ich spielte mit ihr. Dieses arme Mädchen mußte so einiges durchmachen. Eine Fünfjährige hat nicht die Geschicklichkeit, ihre Modepuppe ohne bleibenden Schaden an- und auszuziehen. Ich schätze, das war, warum ich einen Puppenwagen bekommen hatte.

Im Laufe der Jahre wurde Staceys Kopf gelb und ihr Gesicht schwitzt. Das ist nicht meine Schuld, es ist etwas, das einer Menge Vinylpuppen aus der Zeit passiert ist. Ich könnte versuchen, sie restaurieren zu lassen (oder es selber zu probieren), zum Beispiel indem man die Haut bemalt, aber ich denke mir, sie ist eben einfach zusammen mit ihr alt geworden.
Sie war die erste in meiner Sammlung - von der ich nicht wußte, daß ich sie haben würde -, sie wurde als Spielzeug und nicht als Sammlerstück gekauft, und überraschenderweise überlebte sie. Es fühlt sich falsch an, darüber nachzudenken, sie zu verändert, fast als hätte ich eine Schönheits-OP (und auch ich "bemale" meine Haut nicht).

Oh die Geschichten, die diese arme kleine Lady erzählen könnte ...

Ihre kränkliche Gesichtsfarbe ist nicht ihr einziges Problem. Sogar gewaschen wurde ihr Haar nie mehr wie neu.
Da sie jemand *unschuldiges Pfeifen* oft zur Bücherei gehen ließ (die ich in einem Sessel aufgebaut hatte, komplett mit handgemachten Signaturenschildern) und dabei ihre Füße immer zu hart auf dem Boden aufsetzte, verlor sie irgendwann einen halben Fuß.
Vor vielen Jahren nähte meine Schwester (die andere, die eine (aschblonde) Summer Sand TNT Barbie an diesem Weihnachten bekam) ein Abendkleid für sie, aber wegen ihres Fußes kann sie keine Pumps dazu tragen. Stattdessen trägt sie ein Paar vintage weiße lange Schnürstiefel.

Ihr fehlt außerdem ein Finger, er brach ab, weil ich zu oft Armbänder über ihre Hand streifte.
Erinnert ihr euch noch, daß früher die zwei Teile von Kugelschreiben nicht unbedingt direkt zusammengeschraubt wurden? Oft war da noch ein kleiner Metallring dazwischen, in silber oder gold. Es gab ganz dünne und die breiten. Die dünnen konnte man leicht über die Hand bekommen, weil man sie einfach verbiegen konnte und dann bog man sie einfach am Handgelenk wieder hin. Mit den breiteren war das nicht so einfach und wenn man Staceys kleinen Finger oft genaug dabei verbog, dann brach er eben irgendwann einfach ab.

Ein weiteres sehr typisches Problem bei Puppen, mit denen gespielt wurde, waren die Risse im Kopf. Stellt euch ein kleines Mädchen vor, das andauernd den Kopf herunterreißt, um Kleidung oder handgemachte Halsketten anzulegen (jetzt weiß ich, wie man kleine Halsketten mit Haken macht), und ihn dann wieder auf den Hals quetscht, es ist ein Wunder, daß die Risse nicht noch schlimmer sind. Man kann sie zwar kleben, aber ihr kennt ja meine zerbrechliche Verbindung mit Klebstoff.

Stacey war eine sogenannte TNT-Puppe - Twist'n'Turn -, was bedeutete, daß sie nicht nur den Kopf hin und her drehen konnte, sondern auch ihre Taille. Sie hatte außerdem knickbare Beine.
Stacey wurde 1968 als Barbies britische Freundin eingeführt, Teil der "britischen Invasion". Sie brachte den Geist von Mary Quant und Londons Carnaby Street mit sich - eine echte "Mod" Puppe.
Es gab sie in zwei Versionen, die beide nur bis 1971 hergestellt wurden, was wirklich schade ist.
Da war einmal die Talking Stacey, die mit britischem Akzent sprach, einen seitlichen Pferdeschwanz und ein Pony hatte, in platinblond oder rot (auch "Copper Penny" genannt).
Die TNT-Puppen hatten ebenfalls blonde or rote Haare. Die 1968 TNT hatte einen Seitenscheitel und kleine Löckchen an Stirn und Seiten, ihr Pferdeschwanz war am Hinterkopf.

Eine wunderschöne platinblonde TNT Stacey von 1968 - kein gelbes Gesicht! -
mit offenem Haar, sie trägt das "Suburban Shopper"-Kleid (#969, 1959 - 1964)
ohne Accessoires und mit blauen Pumps anstatt der weißen offenen Schuhe.

Die TNT von 1969 bis 1971 hatte kurzes Haar mit Seitenscheitel und Außenrollen, wenn mit ihnen aber gespielt wurde und man sie kämmte und abhängig von der Fülle an Haar (das war nicht immer gleich), konnte das eine sehr üppige Frisur ergeben.

"Copper penny" Stacey - ebenfalls mit gelbem, aber nicht schwitzendem
Gesicht -, die "Sleeping Pretty" (#1636, 1965) ohne Accessoires trägt, einer der
offenen Schuhe hat leider seinen Pompom verloren, was nicht ungewöhnlich ist.

Sie lächeln alle und zeigen dabei Zähne, haben eingezogene Wimpern und Rouge auf den Wangen.
Sie sind nicht nur wegen ihrer Schönheit bei Sammlern beliebt, sondern auch, weil sie nicht sehr lang auf dem Markt waren.

Es gab zwei Sears Exclusive Geschenksets für Stacey, "Stripes Are Happening" (#1545, 1968) und "Stacey Nite Lightning (#1591, 1969). Dies sind die einzigen Outfits, in denen ein Stacey-Label eingenäht ist. Sears Exclusives sind wunderschön, für kleine deutsche Mädchen waren sie leider keine Option.
Stacey erschien auch auf mehreren Koffern, entweder allein oder zusammen mit Barbie, einmal auch mit Barbie und Francie.


Quellen (englischsprachig):

1. Sibyl DeWein and Joan Ashabraner: The Collector's Encyclopedia of Barbie Dolls and Collectibles. Paducah, KY, Collector Books, 1994
2. Sarah Sink Eames: Barbie Doll Fashion, Bd. I, 1959 - 1967. Paducah, KY, Collector Books, 1994
3. Vintage Stacey Dolls 1968 - 1971. Auf: Fashion Doll Guide



Stacey/Barbie/Francie ist ein eingetragenes Warenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Mattel verbunden.

P.S. Falls ihr euch Gedanken um meine Babypuppe macht, so ist das nicht nötig. Sie wurde in ihrem neuen Wagen auf Spaziergänge mitgenommen und auch ihre neuen Kleider trug sie. Als sie schließlich kaputtging (sie verlor immer ihre Gliedmaßen, weil das Plastik ausleierte), erbte mein Teddy, der ungefähr die gleiche Größe hat, den für ihn geeigneten Teil der Kleidung.
Ok, das ist natürlich kein Grund, sich wie ein verwöhntes Gör zu benehmen, aber ich habe mich im Laufe der Jahre oft genug dafür entschuldigt 
😂

Sonntag, 24. Dezember 2023

Christkind Dawn - Das vierundzwanzigste Türchen


Frohen Heiligabend!


Im letztjährigen Adventskalender habe ich euch von der Tradition des Christkinds erzählt, das in meiner Gegend die Gaben bringt - eine engelsgleiche Figur mit Flügeln und goldenen Locken, manchmal mit Heiligenschein, manchmal mit Krone.
Die Idee, irgendwann mal eine Topper Dawn in einen Engel zu verwandeln, so besessen vom Flügelmachen, wie ich bin, war mir gerade in den Kopf gekommen, als ich das erste Mal über die Projekte für den diesjährigen Kalender nachdachte, aber erst als ich im November endlich anfing, an ihr zu arbeiten, kam mir, daß sie nicht einfach nur ein Engel sein würde, sondern das Christkind an Heiligabend, was ja schließlich der Tag der Geschenke hier in Deutschland ist.


P.S. Ich weiß, daß ich normalerweise ein wenig darüber spreche, wie ich ein Outfit gemacht habe, aber es ist Weihnachten und es scheint mir nicht der Zeitpunkt für detaillierte Beschreibungen.
Falls ihr Fragen habt, laßt es mich in den Kommentaren wissen!


Dawn war ein eingetragenes Warenzeichen der Topper Company. Ich bin in keiner Weise mit Topper verbunden.

Donnerstag, 20. Juli 2023

Nostalgie - Midge oder Der Anfang

Vor einigen Jahren, als ich noch die "Fundstücke der Woche" machte, hatte ich ein paar davon "Ich bin eine Sammlerin" genannt und darin Vintagestücke gezeigt. Im Laufe der Zeit sind meine Sammlungen größtenteils nicht mehr gewachsen, aus verschiedenen Gründen, aber sie sind noch da und immer noch geliebt. Ich habe auch einzelne Vintagestücke, die zu keiner bestimmten Sammlung gehören, manche geerbt, manche geschenkt, manche von Flohmärkten, manche interessanter als andere. Ich dachte also, es könnte Spaß machen, immer mal wieder welche davon zu zeigen und ihre Geschichte zu erzählen.

Sammelt ihr und könnt ihr genau sagen, wann und wie eure Sammlung/en angefangen haben? Ich schätze mal, daß ihr es könnt.
Auch wenn das Erwerben und Besitzen eines neuen Stücks aufregend ist, noch mehr wenn es etwas ist, nachdem man lang gesucht hat, ist da außerdem noch der Nervenkitzeln der Jagd. Man kann ein wilder Jäger wie mein Ex sein oder man kann entspannter an die Sache herangehen, so wie ich es getan habe, schlicht weil ich nicht so schnell laufen kann ode auch nicht groß genug bin, um alles um mich herum mit einem Blick aufzunehmen.
Ich mag auf Flohmärkten nicht soviel wie er gefunden haben, aber das machte jeden gute Fund um so besonderer.

Meine Barbiesammlung fing mit einem solchen guten Fund an und es war reines Glück.
Als Kind hatte ich eine TNT Stacey mit platinfarbenen Haaren, ihre Geschichte habe ich schon vor langer Zeit erzählt. Wie meine Schwestern zu Weihnachten Mattelpuppen bekamen und ich als Fünfjährige solange jammerte, bis ich auch eine bekam. Wie ich Bibliothek mit ihr spielte und sie so sehr liebte, daß sie schon sehr lang in recht trauriger Verfassung ist.
Es ist auch Jahre her, daß ich die Geschichte des Billy Boy Barbie-Buchs erzählt habe, das meine Schwester bekam, und wie meine Faszination mit Barbies auf völlig neue Art wieder angefacht wurde. Was kann ich sagen, ich kann winzigen Reißverschlüssen und Knöpfen einfach nicht widerstehen. Und ich habe erwähnt, daß ich eine Midge-Puppe fand.

Ich werde diesen Moment nie vergessen, tatsächlich könnte ich auch fast genau die Stelle auf dem Uni-Flohmarkt zeigen (wo übrigens auch die Steiffsammlung anfing, vielleicht Thema für ein anderes Mal). Nur dank des Billy Boy-Buchs wußte ich, daß die Puppe in dem Karton (nicht ihre eigene Schachtel, sondern eine große) eine "BL" (bendable leg = knickbare Beine Midge, seltener als ihre Vorgängerin mit den geraden Beinen (SL = straight leg), war. War sie in perfektem Zustand? Nein. War ich trotzdem aufgeregt. Ohja, das war ich. Quietschte ich beinahe, als der Verkäufer mir auf meine Frage antwortete, daß sie 4 DM kostetet? Da könnt ihr drauf wetten!
So klar mir das auch im Gedächtnis ist, fehlt mir doch jegliche Erinnerung an das, was sie trug, aber ich denke, es war wahrscheinlich ein Badeanzug, wenn auch nicht unbedingt ihrer. Ich nehme an, ich war so auf ihr Gesicht und ihre Haare fixiert und darauf, daß ich sie identifizieren konnte, daß das Outfit egal war. Das änderte sich natürlich sehr während meiner Sammlerkarriere, als ich immer mehr aus meinen Büchern lernte.

Midge, Barbies beste Freundin, kam ein paar Jahre nach Barbie heraus, 1962, um genau zu sein. Damals konnte man nur die Arme und Beine an den Schultern und Hüften bewegen.
1965 und 1966 bekam Midge nicht nur knickbare Beine, ihre Frisur änderte sich auch von einer festen Außen- hin zu einer lockeren Innenrolle. Es gab sie in drei Haarfarben, blond, tizian und das Brünett meiner Puppe.

Meine Midge hat ihr Haarband verloren, das ihr volles Pony zusammengehalten hätte, sie hat außerdem eine dunkleres Gesicht (und die derzeitige Hitzewelle hat ihr wieder mal klebrige Arme beschert, die gesäubert und gepudert werden müssen), aber für ihr Alter - das dasselbe wie meines sein könnte, falls sie die erste Ausgabe ist - sieht sie immer noch sehr gut aus, auf jeden Fall besser als ich. Kein graues Haar an ihr! ;-)
Ich zögerte nicht, sie in Dinner At Eight zum stecken, obwohl es etwas älter als sie ist (1964). Vielleicht hat sie den hübschen kakifarbenen Hausanzug mit dem luftig aussehenden Übermantel in Burnt Orange mit goldmetallic Fäden ja von ihrer besten Freundin Barbie ausgeliehen, wer weiß? Ich finde einfach, daß das Orange so gut zu ihren Haaren paßt - und den Haaren einer brünetten SL Midge in meinem Besitz, die das gleiche Outfit trägt.


Als ich Midge heimbrachte, war mir nicht einmal klar, daß genau da der erste Stein zu meiner Sammlung von vintage Barbies gelegt worden war.
Mein nächster Glücksfund nicht lang danach machte es mir unmöglich aufzuhören ...

Samstag, 4. März 2023

Vampirfledermaus Angie

Ich muß es vor mir selber zugeben, zur Zeit bin ich mit Schmuck nicht sehr gut. In meiner Schublade liegt ein Paar Ohrringe, das nur darauf wartet, daß ich mich für Ohrhaken entscheide. In einem Tütchen sind auch noch ein paar kleine Perlenherzen, die auf eine Verwendung warten. Immer wieder greife ich zu Dingen und lege sie wieder hin.

Daß ich gerade so wenig Motivation verspüre, hat viel mit dem zu tun, was so los ist, in der großen Welt und in meiner kleinen Welt.
Glücklicherweise scheint das nicht zu bedeuten, daß ich gar nicht mehr kreativ werden kann. Meine Muse dachte offensichtlich, daß es Zeit für mich wurde, an einem Puppendesign zu arbeiten, daß - zusammen mit zwei anderen - seit Monaten auf meinem Tisch lag. Diesmal hatte ich tatsächlich eine Zeichnung von drei Outfits gemacht (während eines Meetings, als ich nicht benötigt wurde), die schon Monate davor in meinem Kopf herumschwirrten, mehr um mich daran zu erinnern, als ihnen im Detail zu folgen.
Meine Puppenoutfits entwickeln sich während des Prozesses, und nicht einmal ich kann sagen, wie sie am Ende aussehen werden.

Für dieses habe ich das allererste Mal eine Angie-Puppe verwendet, eine hübsche Brünette von Topper mit dem Kopfmodell P10.
Ihre Haarfarbe verdammte sie dazu, die Fledermausdame zu werden. Ihr erinnert euch vielleicht daran, daß ich eine ziemliche Faszination für Perlenstickflügel hege (ooh, ich hatte gerade eine Idee für ein weiteres Design), und ich sah Angie definitiv überwiegend in schwarz mit Fledermausflügeln. Würde ich noch Köpfe "rerooten", also neue Haare einziehen, wäre ich möglicherweise sogar in Versuchung gewesen, ihr schwarze Haare zu geben. Und sie für einen romantischeren Vampirnamen Angelina zu nennen.


Bei der ersten Entscheidung ging es darum, ob das Kleid eng werden sollte oder ein opulenter Ballkleid-Stil, der Stil eines fließenden Nachthemds schied von vornherein aus. Ein Gedanke, der mir in den Kopf kam, wahrscheinlich weil ich alte Folgen der Addams Family episodes auf YouTube angeschaut hatte, war ein Kleid wie das von Morticia, aber erstens ist Morticia kein Vampir und zweitens möchte ich meine eigenen Designs machen.
Das Kleid wurde schließlich also zwar eng, aber es gibt keinen auffälligen Ausschnitt, keine langen Ärmel - nicht nur, weil sie mit Perlen schwierig zu machen sind, da die Arme so nah am Körper sind, sondern weil ich den Kontrast der Arme zu den Flügeln wollte - und statt der "Tentakel" am Saum wird der Rock ab einer höheren Stelle weiter und ist hinten etwas länger.


Kristalle auf einen Teil des Rocks aufzunähen, war ein spontaner Entschluß. Schwarz und siamrot ist eine Kombination, die für mich unwiderstehlich ist. Erst als es dunkel wurde und ich das Licht anmachte, bemerkte ich, daß ich Kristalle in dunklem und hellem Siamrot verwendet hatte. Es ist schwer zu glauben, da das dunkle Siamrot auf diesen Bildern fast schwarz aussieht, aber im Tageslicht muß man, wenn man schwarzen Faden benutzt, sehr genau hinschauen, um sie auseinanderzuhalten. Zum Glück gefiel mir der Effekt von verschiedenen "Blutstropfen", darum nähte ich einfach noch ein paar Kristalle im hellen Siamrot auf anstatt alle wieder zu entfernen.


Wie gewöhnlich fädelte und fädelte ich am Kleid, bis es dann fast zu spät war, die Schuhe zu machen. Werde ich das jemals lernen?
Dann wurde mir klar, daß ich noch nie über die Schuhe von Vampirdamen nachgedacht habe. Ballerinas, Stöckel, Slipper? Ich machte es mir einfach und fädelte ein Paar einfache Sandalen, weil sie unter dem langen Kleid sowieso nicht gesehen werden. Sie haben schmale Knöchelriemen, Sohlen und zwei Riemen über den Zehen.


Viel interessanter sind die Flügel, jedenfalls für mich.
Ich hatte keinen Erfolg damit, ein gutes Video hinzubekommen (bis jetzt, ich werde es weiterprobieren), das das Funkeln der roten Stiftperlen mit Silbereinzug in Verbindung mit dem AB-Schimmer der glänzendschwarzen Pailletten zeigt. Ich hätte mattschwarze Pailletten verwenden können oder glänzende ohne das AB-Finish, aber ich liebe den Effekt von Schwarz, das mit einer kleinen Bewegung in Farben explodiert.


Ihr wißt, wie gerne ich Accessoires mache, aber in diesem Fall hätten sie einfach nicht gepaßt.
Angelina bekam nur ein kleines Halsband mit einem "Vampirbiß".

Ich überlege mir immer noch, ob ich mich selber an einem Paar roter Lippen und Vampirzähnen versuchen soll oder die Aufgabe an jemanden outsourcen, der ziemlich wahrscheinlich besser darin ist.
Auch wenn das nicht geschehen sollte, bin ich aber trotzdem wirklich glücklich über meine dunkle Schönheit!


Update April 2024:
Ich habe mich endlich an einem Vampirlächeln versucht, aber nach vielen Versuchen ließ ich das mit den Zähnen sein, weil sie nicht zu den Augen paßten, und ich wollte wirklich die Augen nicht versauen. Ein breites Lächeln paßte einfach nicht und nur zwei weiße Punkte sahen irgendwie lächerlich aus, wenigstens für mich, so als hätte sie Krümel am Mund hängen.
Die roten Lippen jedoch passen viel besser zum Gesamtbild als die rosafarbenen!


Dawn war ein eingetragenes Warenzeichen der Topper Company. Ich bin mit Topper in keiner Weise verbunden.

Samstag, 20. August 2022

Dawn im Urlaub

Immer noch Sommer, immer noch heiß ... Dawn brauchte verzweifelt Urlaub. Anders als Jessica im letzten Jahr hat sie nicht nur einen Wochenendtrip geplant, also mußte das Packen genau durchdacht sein.


Als erstes entschloß sich Dawn zu etwas Drastischen (über das sogar ich kürzlich in einem schwachen Moment nachgedacht habe und das sagt einiges aus).
Sie brauchte einen Haarschnitt und anders als ich wollte sie nicht "soviel wie nötig, so wenig wie möglich". Einen Pixie wollte sie nicht, so mutig war sie dann doch nicht, aber es mußte schon ein gutes Stück ab. Da, ihr Kopf fühlte sich jetzt soviel leichter an und der Hut paßte auch besser!
Dawn liebt diesen Hut, weil sie ihn auf so viele Arten tragen kann. Die Krempe ist an einer Stelle hochgeklappt und verziert, die kann sie vorne tragen, wie sie es einmal in einer Hercule Poirot-Episode gesehen hat - auch wenn der dort gezeigte Sonnehut eine viel breitere Krempe gehabt hatte - nach hinten oder so, wie sie ihn letztendlich trug, an der Seite.


Bei Temperaturen, wie wir sie gerade haben, bestand Dawn auf einem Tanktop, am besten in einer frischen Farbe. Das limonengrüne wäre ja nicht grad meine persönliche Wahl gewesen, aber sie hatte recht, es paßte großartig zu den neuen schwarzen Leinenhosen und ihrem liebsten alten Ledergürtel.
Nun nur noch die weißen Turnschuhe mit den Gummisohlen und sie war bereit.
Als Schmuck wählte sie ein einfaches Armband.





Erst hatte sie ja mit leichtem Gepäck reisen wollen, nur mit einem kleinen Rucksack - ich konnte nicht anders, ich mußte darauf hinweisen, wie sehr er mich an ein grummeliges Gesicht erinnerte. Kommt schon, sagt nicht, daß ihr das nicht auch seht.


Dann aber holte sie doch noch Großvaters ramponierten alten Lederkoffer von der Bühne (für Nichtschwaben, das ist der Dachboden).
Man weiß nie, wann man Lust darauf hat, tanzen zu gehen, nicht wahr? Ihre Lieblingsminikleider wanderten in den Koffer, als ich sie aber fragte, ob sie dazu hochhackige Schuhe, Sandlen oder Ballerinas mitnehmen wollte, meinte sie, ihre Turnschuhe würden völlig ausreichen.


Ich bin sicher, sie hat alles, was sie braucht, und wenn nicht, kann sie immer noch einkaufen gehen.

Nun eine Extrainfo über Dawn, ich hoffe, sie hat nichts dagegen, daß ich euch das erzähle.
Es gibt Topperpuppen, die sichtbare Nippel und Nabel haben, zu diesen gehört auch sie. Ich habe völlig vergessen, sie zu fotografieren, bevor sie angezogen war, also werdet ihr mir das einfach glauben müssen.


So, Dawn ist auf ihre Reise gegangen, ich frage mich, ob sie mir ein Geschenk von dort mitbringt, wo auch immer sie hingefahren ist!
Immerhin hat sie mir schon diese Bilder von einer der örtlichen Skulpturen geschickt ... die mir seltsam vertraut erscheint ;-)

Für die, die sich für Perlenfädeltechniken interessieren:
- Das Tanktop und der Gürtel sind Peyote.
- Die Hosen, die Turnschuhe (außer den Sohlen) und der Rucksack sind Herringbone.  Der "Reißverschluß" läßt sich übrigens nicht öffnen, ich arbeite mit Perlen, ich bin keine Zauberin.
- Der Koffer ist Perlenstickerei auf weißem Grund und mit einem dunkelblauen Satinstoff gefüttert. Die inneren Riemen sind Wildlederimitat mit goldenen Biegeringen. Wie auch für den Rucksack habe ich zwei verschiedene Brauntöne verwendet, um den Eindruck von abgenutztem Leder zu verstärken. Die Ränder und der Mittelstreifen am Boden sind aus schmalem Metallband, daß ich etwas angefeilt habe, um ein ramponiertes Aussehen zu erreichen. Die Schnallen und Scharniere sind goldene Delicaperlen.

Dawn war ein Markenzeichen der Topper Company. Ich bin in keiner Weise mit Topper verbunden.

Montag, 2. Mai 2022

Dawn trägt jetzt Boho

Gewöhnlich brauche ich eine Pause, nachdem ich ein Puppenoutfit fertigemacht habe. Ich nehme mir eine Weile, um mich in dem Gefühl zu sonnen und meine eigene Arbeit zu bewundern - ja, ich weiß, das klingt nicht sehr bescheiden, aber es ist überwiegend ein sehr interessanter Weg von den ersten paar Perlenreihen bis zur fertigen Puppe, und ich bin immer selber fasziniert, daß es tatsächlich passiert ist!
Diesmal war mein Perlenmojo stark genug dafür, nur ein paar Tage nach Fertigstellung des Brautkleids mit einer neuen Puppe anzufangen, und wieder einmal gab es Experimente, Mißerfolge und eine komplette Planänderung.
Wißt ihr, mein erster Plan war rosa gewesen, aber ich hatte Probleme, das gleiche Rosa in zwei Größen zu bekommen, 11er und 15er, also sah ich mir die Farben an, die ich schon hatte, und entschied mich stattdessen für ein Lüster-Opakrot, das zu meinen Favoriten gehört.
Zum Glück sieht Rot mit goldenen Akzenten an diesem Mädchen mit ihrem langen blonden Haar großartig aus, und glücklicherweise hat sie nicht soviel Angst vor Farbe wie ich oft selber oder dieses Kleid wäre nun schwarz ;-)

Mein zweiter Plan war eine Art Abendkleid gewesen, über das ich nicht mehr sagen möchte, für den Fall, daß ich irgendwann doch noch eine Variation davon mache (wie oft habe ich das schon über etwas gesagt?). Der Grund, diesen Plan nicht weiterzuverfolgen waren die Handschuhe.
Wußtet ihr, daß Dawn echt kleine Hände hat? Perlenhandschuhe sahen einfach zu klobig aus, selbst mit 15ern, und natürlich bestand keine Chance für mich, mit Perlen einen Daumen zu machen.
Also wurden die Handschuhe stattdessen zu Ärmeln, 3/4 lang, was eine von mir bevorzugte Länge ist.
Als ich noch Strickerin war, habe ich Ärmel gehaßt. Das war mein altes Problem, wenn ich dasselbe zweimal machen soll, laaaangweilig. Diesmal habe ich die Ärmel zuerst gemacht, das ist definitiv neu für mich.

Was ich wirklich daran mag, diese Puppenoutfits zu machen, ist, wie eines das andere beeinflußt, oft unerwartet. Nach den Ärmeln habe ich das Top gemacht und nachdem ich oben am Top angekommen war - ich fange oft bei der Taille an, weil die Perlen dort nicht versuchen wegzurennen - und es mit den Ärmeln verband, kam es mir. Ein Carmen-Ausschnitt!
Und der Carmen-Ausschnitt wiederum schrie nach einem weiteren, fließenden Rock.
Ihr denkt vielleicht zuerst, daß dieses Kleid nicht soviel anders aussieht als das der Feenkönigin, aber tatsächlich hat es ein paar Dinge, die ich so das erste Mal gemacht habe.
Da sind der Ausschnitt und meine ersten langen Ärmel, da sind winzige Kristallverzierungen (dabei müßt ihr mir vertrauen, das sieht man hier schlecht), und nicht nur ist die Taille ein bißchen höher angesetzt, was Dawns hübsche Figur betont, sondern der Rock weitet sich ebenfalls schon etwas höher, und nachdem er einige Reihen lang immer an den gleichen Stellen weiter wird, fällt er dann gerade heruner, während der Rock der Feenkönigin rundherum zunimmt und zwar bis ganz nach unten.
Das ist der Spaß daran, diese Kleider zu machen, auch wenn man dadurch eingeschränkt ist, daß die Perlen nicht flexibel sind, kann man trotzdem noch mit Designs spielen.
Ich glaube, Dawn gefällt es auch, von der Art, wie sie ihr neues Kleid herzeigt, zu urteilen.



Das Kleid schien nicht viele Accessoires zu brauchen, also trägt Dawn nur ein paar einfache Goldsandalen - ich bin mir sicher, sie wäre auch gern barfuß gelaufen - eine klassische zweifarbige Kugelkette aus beschichtetem Hämatit und eine süße kleine Gänseblümchenkette. Vielleicht hat sie sie gerade erst selber gemacht, bevor sie zum Markt ging?
Ja, sie ist mit ihrem Einkaufsnetz, das sie zweifelsohne auch selber gemacht hat, auf dem Markt gewesen und hat einen riesigen Maiskolben mit nach Hause gebracht, der das Netz bis obenhin ausfüllt. Hoffentlich ist er Bio, aber ich bin sicher, Dawn weiß, was sie tut! ;-)


Ich habe bereits mindestens zwei neue Designs im Kopf, eins davon erfordert allerdings mehr Planung wegen der Technik, die ich wohl anwenden muß, also kann ich nicht versprechen, wann es mehr zu sehen geben wird.

Dawn war ein eingetragenes Warenzeichen der Topper Company. Ich bin mit Topper in keiner Weise verbunden.