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Dienstag, 25. Februar 2025

Schwarze Nemesis

Heute sind es fünf Jahre, seit ich mich von Ponder verabschieden mußte.
Ich habe immer noch solche Probleme damit. Ich war nicht darauf vorbereitet und war so nicht bereit dafür und er hinterließ das größte Loch je.
Das erinnerte mich auch daran, daß die Geschichte, wie Ponder und Esme hier einzogen, noch nie erzählt wurde, weder auf seinem noch meinem Blog, und jetzt schien der richtige Moment dafür zu sein.

Stellt euch einen gewöhnlichen Samstag in unserem kleinen Tierpark am Ort vor.
Eine Frau kommt den Weg zum Eingang herunter. Sie hält mich an und fragt mich, ob wir das Tierheim sind. Ich sage ihr, daß wir oft verwechselt werden, aber nein, das sind wir nicht, und soweit ich weiß, hat das Tierheim heute auch nicht geöffnet.
Sie gibt einen ungeduldigen Ton von sich und informiert ich, daß sie im Auto zwei schwarze Kätzchen hat, die sie umgehend abgeben muß. Sie können sie nicht behalten, sie machen Ärger (Kätzchen, was für eine Überraschung) und sie hätte niemals dem Flehen ihrer Kinder nachgeben sollen, als die Katze ihrer Freundin Junge hatte. Sie haben schon eine erwachsene Katze und außerdem ist eines der Kätzchen schon auf dem Balkongeländer herumgetanzt (ich dachte immer, daß das bestimmt Ponder war).


Es wäre extrem nett ausgedrückt, wenn ich sagen würde, daß ich kein gutes Gefühl bei der Sache hatte. Allein der Gedanke, ein Kätzchen auf den Balkon zu lassen, damit es auf das Geländer springen konnte, erweckte in mir den Drang ... nun ja ...
Bis zu diesem Tag bin ich zutiefst überzeugt davon, daß sie einfach auf dem Weg nach Hause die Autotür geöffnet hätte, hätte ich nicht gesagt, daß ich mal schauen wollte.
Inzwischen war der Ex dazugekommen und als ich "schwarze Kätzchen" sagte, seufzte er nur und sagte, ja, schauen wir mal.



Wir gingen zum Auto, in dem ihre Tochter mit traurigem Gesicht saß, zwei Kätzchen in den Armen.
Es gab keinen Transportkorb, keine Decke, nichts, was mich nur noch mehr davon überzeugte, daß sie es nicht wieder mit nach Hause geschafft hätten. Ein kurzer Blick zum Ex - nicht daß es mich auch nur einen Deut gejuckt hätte, wenn er versucht hätte, nein zu sagen - und ich nahm sie ihr vorsichtig ab. Man konnte sehen, daß sie versuchte, tapfer zu sein, aber es war definitiv das Richtige von mir, sie zu nehmen, auch wenn sie das nicht wußte.

Der erste Schritt war offensichtlich, sie beide nach Hause zu schaffen, diesmal saß also ich mit zwei Kätzchen, von denen eines deutlich zappeliger war als das andere, in den Armen
im Auto. Wir hätten einen Transportkorb vom Zoo nehmen können, aber wir wohnten ja praktisch um die Ecke und wollten sie nicht mit Zoodüften verwirren, also lieferte der Ex mich daheim ab, wo ich die beiden erstmal im Hasenzimmer in Quarantäne steckte und bei ihnen blieb, bis sie einschliefen.

Zu der Zeit hatten wir schon vier Katzen, Gandalf, Merlin, Meffi, und Greebo, und wir hatten zwei mehr nicht eingeplant, aber eine meiner Kolleginnen hatte mich kurz davor gefragt, ob wir von einem Kätzchen für eine ihrer Freundinnen wüßten. Vielleicht würde die Freundin ja auch zwei nehmen?
Seien wir mal ehrlich, ich wußte, daß ich sie nicht fragen würde, und der Ex genauso. Er hatte meinen Blick gesehen, als ich ihm sagte, sie seien schwarz. Möglicherweise brachte mich allein der Gedanke schon ein wenig zum Sabbern.
Außerdem ging ich direkt in den Chat des Katzendiabetesforums und glaubt mir, auch diese Damen ermutigten mich nicht dazu, sie abzugeben.

Wenigstens waren sie nicht krank und auch nicht zu ung, wahrscheinlich um die zehn bis zwölf Wochen, dafür konnte man dankbar sein. Sie brauchten nicht nur keine Milch mehr, sie aßen auch wie die Großen, vor allem der Junge. Ich muß zugeben, daß ich mich nicht daran erinnere, ob ich ihnen direkt heimlich Namen gab oder offiziell, was bereits ein Zeichen dafür gewesen wäre, daß sie nirgendwohin gehen würden - benannt nach einem Zauberer und einer Hexe, wie es in unserem Haus Tradition war.
Ponder war sogar schon in diesem Alter ein Ausbruchskünstler. Wenn jemand die Tür zum Quarantänezimmer aufmachte, schoß der Kleine wie eine Rakete heraus und sprang direkt in die Menge der Große, um ihr Futter zu stehlen. Sie waren gewöhnlich so verwirrt, daß sie nicht mal versuchten, ihn in die Schranken zu weisen. Esme folgte, wenn man sie ließ, etwas langsamer, aber nicht weniger selbstbewußt. Ich wünschte echt, es gäbe Videos davon.
Nachdem das ein paar Mal passiert war, war der Ex mir einen resignierten Blick zu und sagte, ich solle die Tür offenlassen, weil "wir beide wissen, daß sie nirgendwohin gehen".
Glaubt mir, er spielte das Opfer nur. Genau wie Meffi verliebte sich Esme sofort in ihn, was er wiederum liebte, und Ponder war von Anfang an mein Kumpel.


Ponder und Esme wuchsen zu großen Katzen heran. Wenn ich vom oberen Stockwerk auf sie herunterblickte, fühlte es sich an, als würde ich zwei Panther durch die Wohnung streifen sehen, manchmal war das sogar ein bißchen unheimlich, darum gab ich ihnen verschiedene Namen wie zum Beispiel die "schwarze Nemesis". Ich habe mich oft gefragt, wie ihre Eltern wohl ausgesehen haben.
Ponder war liebevoll und anhänglich und seine laute Stimme und seine Nase erinnerten mich an Siamkatzen, Esme konnte zur Warnung beißen, wenn sie etwas haßte (wenn ich zum Beispiel Bilder von Dingen auf der "verhexten" Kommode machte oder wagte zu pfeifen), ihr runder Kopf und süße Stupsnase (nicht platt!) ließen mich an Perserkatzen denken. Ponder hatte die weißen Flecken auf Brust und Bauch, die schwarze Katzen so oft haben, Esme war ganz schwarz.
Ponder liebte es, hochgenommen und geschmust zu werden, und ich liebte es, mit ihm zu tanzen (manchmal sogar mit ihm und Greebo gleichzeitig), Esme tolerierte es, wenn sie gut drauf war, aber sie warf sich einem nicht in die Arme.
Erst nachdem der Ex gegangen war, fand sie heraus, daß ich zum Schmusen ganz gut geeignet war und sie liebte es, mit ihren Beinen um meinen Arm herum einzuschlafen, meine Hand auf ihrem Bauch.

Ich könnte endlose Geschichten von den beiden erzählen, aber Katzenfanatiker können etwas anstrengend werden, ich weiß.
Manche der Geschichten sind schon auf Ponders Blog und vielleicht kommen ja noch welche nach.

Manchmal denke ich, Ponder hat mir den Dekan als großen Witz geschickt oder weil er nicht wollte, daß Gundel und mir als eingefleischten Couchsitzern langweilig wurde. Esme lernte Gundel nicht mehr kennen, da ich sie schon vier Jahre vor Ponder verlor, aber ich erinnere mich noch daran, wie sich Ponder und Gundel gegenseitig jagten, nachdem sie nach ihrem Leben auf der Straße erstmal mit uns warm geworden war. Sie gab ihm freche kleine Klapse auf den Hintern, drehte sich dann um und rannte, und es sah so witzig aus, meinen großen Bub hinter diesem kleinen Mädchen herrennen zu sehen, andersherum war es noch witziger.

Ich glaube, es muß Schicksal gewesen ein, daß die Frau an einem Samstag im Zoo auftauchte, als wir gerade da waren und daß ich die erste war, die ihr begegnete.
Ponder und Esme brachten etwas Besonderes in die Katzengang und ich bin froh, daß wir das nicht verpaßt haben.
Manchmal nenne ich Gundel aus Versehen Esme ... wenn sie neben mir einschläft, ihre Beine um meinen Arm herum, meine Hand auf ihrem Bauch.
Mir fehlen meine wunderschönen Panther.

Samstag, 16. Mai 2020

Einfach nur so Samstag - Drei Millionen Bälle

Wir haben drei Millionen Noppenbälle in diesem Haus. Glaubt mir ruhig, ich weiß es. Diese Sorte von Bällen gibt es hier seit 2011, als wir das erste Mal welche als Zugabe zum Katzenfutter bekamen. Wie ich das weiß? Ich habe nachgeschaut, weil ich kein Leben habe.
Was ich jedoch nicht weiß ist, wo sind sind. Ich habe nie einen weggeworfen, aber ich besorge immer neue, weil sie ein essentieller Teil des Katzenlebens hier sind.
Dies war Esme mitten in einer Nacht 2012.



Dies war Gundel 2017. Erinnert euch das an was?



I habe mich sogar schon mal in einem von Ponders Blogposts über das typische Plonkgeräusch eines Balls, der auf den Boden fallengelassen wird, beschwert.
Meffi und die Jungs spielten auch gern damit, aber Meffi hatte zuviel Würde zum Apportieren, und Ponder war so schnell, daß ich nie ein besseres Bild hinbekommen habe. Greebo spielte Ball, aber apportieren tat er nur seinen ganz besonderen extra großen Haushaltsgummi.


Esme bevorzugte die gelben Bälle, Gundel macht da keinen Unterschied. Ich denke manchmal, daß sie den gelben Ball nicht ganz so gut sehen kann, aber oft kann ich das selber nicht auf den Holzböden oder dem Boden im Flur.
Esme ließ ihren Ball immer auf meinem Schreibtisch fallen, wenn sie spielen wollte, oder sie brachte ihn ins Bett. Wie oft hatte ich mich nachts gewundert, wenn Esme so geduldig neben mir saß, und sagte ihr, sie müsse mir ihren Ball bringen, und dann fand ich einen davon am nächsten Tag in meine Decken gesteckt. Ich fühlte mich jedes Mal schlecht, bis ich endlich lernte, nach diesen Bällen zu suchen, wenn wenn die Schweigende Schwarze Katze neben mir saß.
Ponder brachte sie ins Bett, ließ sie aber direkt auf mich drauf fallen, weil er wußte, was für eine Idiotin ich war, und null Vertrauen hatte, daß ich es je kapieren würde. 
Gundel bringt sie manchmal ins Bett, aber meistens zu meinem Computersessel, wenn ich dort sitze. Sie dribbelt sie auch gern durch die Wohnung, wenn ich im Bett bin.

Ich bin klasse mit Noppenbällen. Ich versuche, sie ausschließlich den Flur rauf und runter zu werfen, weil die Chancen dann besser stehen, daß ich sie wiederfinden kann. Der Sinn der Noppen ist es allerdings, daß man nicht weiß, wohin sie springen werden, was einer Katze mehr Spaß macht. Im Laufe der Zeit habe ich mir ein paar großartige Trickshots beigebracht.
Okay. Alles gelogen. Ich bin mie im Bälle werfen. Meine Trickshots sind Zufälle. Die Bälle landen in Jackentaschen an meiner Garderobe, sie stecken zwischen Jacken oder sogar in Falten fest, sie treffen Wasser- und Futterteller. Ich werfe sie so, daß sie zu mir zurückkommen und vor meinen Füßen landen. Vor einer Weile fand der Mann, der an der Heizung arbeitete, ein paar hinter der Waschmaschine. Sie sind unter dem Bett, unter Sideboards, hinter Türen, unter dem Kleiderschrank und was weiß ich wo noch.
Fast neun Jahre an Bällen, Bällen, Bällen, und obwohl ich heute sogar die große Runde gemacht habe und wie eine Idiotin (Ponder hätte das geliebt) auf dem Boden herumgekrochen bin, während Gundel im Flur auf mich gewartet und sich gefragt hat, wann ich endlich zur Spielstunde auftauche, waren das die einzigen, die ich gefunden habe. Erst vor zwei Tagen hatte ich noch vier von den blauen, wie ... wo .... warum?? Und wo versteckt sich der Ball, der heute ins Bad gesprungen ist? Weder Gundel noch ich konnten ihn finden!
Ich habe sie jetzt erstmal versteckt und nur einen für Gundel draußengelassen, damit wir morgen richtig Spaß haben können!



Falls ihr übrigens den Unterschied zwischen den Bällen der gleichen Farbe bemerkt habt - matt und glänzend - das ist, weil der Hersteller die Gummimischung ändern mußte. Zum Glück hat das keine meiner Katzen je gemacht, aber es gab Katzen, die an diesen Bällen kauten und schafften, kleine Stücke davon abzubeißen und sie sogar zu verschlucken. Um das zu vermeiden, ist der Gummi nun nicht mehr so weich, aber das heißt auch, die Bälle springen nicht mehr so hoch. Hmmm ... nun frage ich mich, ob ich vielleicht mal die oberen Gefilde nach diesen alten Exemplaren absuchen sollte ...

Freitag, 12. Oktober 2012

Ich bin so froh ...

... daß sich Schmuck nicht bewegt, wenn ich versuche, ein Bild davon zu machen. Wie ihr sehen könnt, habe ich nicht so viel Glück mit den Katzen, in diesem Fall Esme ...


Mittwoch, 11. April 2012

Schaut!

Schau! Das ist Jane. Sie trägt ihr rotes Lieblingskleid.
Schau! Da ist Janes Katze. Es ist ein Katzenmädchen. Sie heißt Blacky. Blacky spielt gern mit ihrem Katzenspielzeug.


Genau wie Esme. Schau! Das ist zur Zeit Esmes Lieblingsspielzeug, ein gelber Ball mit Knubbeln, der dunk, dunk, dunk auf dem Holzboden macht ... früh am Morgen, spät in der Nacht. Monatelang war dieser Ball so uninteressant wie das Biotrockenfutter, das ich der Dame anzubieten wagte, aber auf einmal tauchte er wieder auf. Er fällt die Treppe hinunter und wird dann wieder hochgeschleppt.
Sobald ich aber versuche, ein Bild von den faszinierenden Dribbelspielen zu machen, bekomme ich stattdessen das hier ... ein Gesicht ohne jeglichen Ausdruck und einen einsamen Ball, der sich fragt, was er falsch gemacht hat, daß er auf einmal ignoriert wird.
"Was? Ball? Was für ein Ball?"


"Das ist nicht meiner. Ich habe ihn im Leben noch nie gesehen."


Aber nicht lang ... (und ohne Witz, von etwa 30 Bildern, die ich ins Dunkle hinein geschossen habe, war das das einzige, in der sie tatsächlich die Pfote am Ball hatte)



Und wenn ihr wissen wollt, was ich sonst noch so mache außer Strichmännchen und ihre Katzen zu zeichnen und Esme dabei zuzusehen (und zuzuhören!), wie sie mit ihrem Ball spielt, hier habt ihr es.
Ich nehme Perlen und packe sie in Schläuche aus gestricktem Draht. Sie haben keine Knubbel, machen aber genauso süchtig (und ein paar davon sind sogar schon gelistet, z.B. hier) ;-)




Freitag, 17. Februar 2012

Was habe ich in letzter Zeit so gemacht ...

... hm, das ist eine ziemlich gute Frage und ich wünschte, ich hätte eine gute Antwort.
Laßt mich euch stattdessen ein paar Bilder zeigen, um euch einen Eindruck zu geben.



Noch Fragen? ;-)

Freitag, 6. Januar 2012

Vor fünf Stunden ...

... war ich schrecklich müde. Es war zu spät für ein Nickerchen und zu früh für's Bett.
Nun bin ich auf einmal wieder wach und sitze immer noch hier und versuche was fertigzukriegen. Montag heißt es wieder arbeiten, und ich schätze, ich habe das Gefühl, in die Tage davor noch Zeug reinzupacken, nur je mehr ich packe, um so weniger packe ich wieder aus, um es tatsächlich auch zu tun.
Es ist nicht so, als hätte ich heute nichts getan, und es ist nicht so, als hätte ich keine Entschuldigung für die Zeit, während der ich nichts getan habe, und übrigens, wen juckt's, ob ich mitten in der Nacht was tue?
Jeder außer mir hier schläft.
Wißt ihr was? Ich denke, ich genehmige mir einen Drink und entscheide dann, was ich tun möchte.

Oh, übrigens ... meine Entschuldigung ;-)

Freitag, 30. Dezember 2011

Entschuldigungen

Ich könnte euch einen Haufen Dinge aufzählen, die schuld daran sind, warum ich in letzter Zeit so eine faule Blogschreiberin bin, und alle wären wahr, aber das würde keinen Unterschied machen, nicht wahr?

Also schiebe ich einfach alles auf Esme. Keine Chance, ordentlich am Computer zu arbeiten, mit einer riesigen Katze wie die hier, die alles übernimmt ;-)


Dienstag, 24. Mai 2011

Betrug

Das ist nicht das, an das ihr jetzt vielleicht denken mögt. Kein Onlinebetrug, meine  Bankkarte blieb nicht im Geldautomat stecken und ich habe an der Kasse im Supermarkt das richtige Wechselgeld herausbekommen.
Nein, auch wenn es hart ist, es zuzugeben - ich bin der Betrüger.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ihr eine Weile nichts von meinen Katzen gehört habt. Ponder hat jetzt seinen eigenen Blog und da erzählt er alles knallhart. Bevor er aber Esme die Chance gibt, mich dort drüben zu verpetzen ... naja, ich habe beschlossen, ich muß es selber tun. Hier ist das Bild, das meinen Ruf zerstören könnte.
Esme behauptet, daß ich das hier als Zweizimmerwohnung vermietet habe. Und sie war mit ihrem Schlafzimmer nicht zufrieden. Hauptsächlich, weil dort kein Bett war, nur ein Boden. Mit Teppich, aber bei weitem nicht so nett wie das Schlafzimmer ihres Bruders, ein schöner, alter, großer Bürostuhl mit einer sauberen Decke ... mit Kätzchen drauf!!



Ich schätze also, ich werde mich einfach offiziell bei Esme entschuldigen. Ich weiß, daß sie mich für sehr lange Zeit unter strenger Beobachtung halten wird.
Wünscht mir Glück.

Samstag, 8. Januar 2011

Das Wochenende ist fast vorbei ...

... was bedeutet, daß mein Tagesjob ums Eck auf mich wartet. Es wird so hart sein, wieder richtig früh aufzustehen!

Weil ich nicht weiß, ob Mabel von dieser Tatsache überwältigt sein wird (ich habe festgestellt, daß Musen sich schnell langweilen) und nach Maui oder Australien abhaut (in welchem Fall sie mir ein paar Opale mitbringen könnte), habe ich die Chance genutzt, noch schnell an einem weiteren Stück zu arbeiten, einem großen Kreuz mit vielen Swarovski-Kristallen - blau und klar - und einer facettierten mitternachtsblauen Glasperlen in der Mitte.


Die Sucht hat übernommen, das ging schnell.

Hier ist es, wenn ihr mehr Bilder sehen möchtet, könnt ihr hier in meinem ArtFire-Studio finden.

P.S. "Sie hat schon wieder Geschichten über uns erzählt." "Ach nö, du machst Witze, was hat sie diesmal gesagt?" "Sie hat gesagt, wir benutzen den neuen Karton nicht." "Doh, was weiß sie schon?  Laß es uns ihr zeigen."
Und das ist das, was sie heute abend gemacht haben. Im Überfluß. Greebo, Esme und Ponder.

Hier ist nur ein Beispiel. Laßt den Menschen wie einen Narren aussehen. Wirklich gut gemacht.

Freitag, 7. Januar 2011

Ich frage mich ...

Was ist falsch an diesem Bild? Nachdem ich beinahe das fünfte Mal heute über diesen Karton gestolpert wäre, hatte ich das Gefühl, daß irgendwas nicht ganz stimmte. Dann wußte ich es plötzlich. Da ist keine Katze drin!!


Wie in allen Haushalten, die von felinen Herrschern regiert werden, bleiben neue Kartons hier nicht lange leer. Ich habe genug Beispiele als Beweis.

Esme zieht ihre Kartons oft wie in diesem Fall nicht leer vor. Ich bin nicht sicher, ob sie diese Bücher je gelesen hat, aber sie hat mit ihnen wochenlang zusammen kampiert, bevor sie sich einen neuen Platz zum Abhängen gesucht hat.


Vor ihr gab es schon einen anderen Kartonbewohner. Gandalf hatte damals noch ein Handtuch darin, das man auch als Dach benutzen konnte, wenn er absolute Ruhe einforderte. Sieht das nicht gemütlich aus?


Ich bin nicht sicher, was Greebo hier vorhatte. Auf jeden Fall sieht er hochkonzentriert aus. Vielleicht versuchte er den Karton durch schiere Willenskraft dazu zu bekommen abzuheben?


Es gibt viele Bilder von Ponder in unterschiedlichen Kartons. Mein liebstes ist das hier, obwohl er mich mit diesem entschlossenen Blick etwas nervös gemacht hat.


Meffi sieht auf diesem Bild aus, als ob sie bereit war, sich einpacken zu lassen. Das hier ist ein ungewöhnliches Bild, die kleine Diva zieht gewöhnlich Körbe vor, in denen herumgetragen zu werden sie liebt.


Ich habe keine Zweifel, daß Merlin in diesem Karton sehr bequem geschlafen hat. Nicht. Ihr wißt, wie Katzen sind. Sie hören nie auf, uns zu überraschen.


Nun also zurück zu meiner Frage.
Was stimmt nicht mit diesem großen und neuen und hübschen Karton, daß keine unserer Katzen ihn ausprobieren will .....?
Irgendwelche Theorien?

Dienstag, 19. Oktober 2010

Kannst du mich sehen?


Ignoriere die Katze hinter dem Vorhang .... ignoriere die Katze hinter dem Vorhang ...

Samstag, 4. September 2010

Häßliche Perlen - eine Herausforderung, Teil 2

Ich dachte nicht, daß ich so schnell zurück wäre. Scheint, Mabel hat Überstunden gemacht und hat sich ein paar Designs für häßliche Perlen ausgedacht.
Ich muß euch warnen, zwei davon sind nicht wirklich ich. Wie ich sagte, diese Herausforderung schubst mich über meine persönlichen Grenzen. Ja, es ist wahr, ich habe KEINEN Häkelhaken dafür benutzt.
Keine Angst, es hat nicht lang gedauert, bis ich wieder bei meinen geliebten Häkelhaken war, wie ihr an Teil Nr. 3 sehen werdet.


1. Die grünen Perlen mit den schwarzen Spiralen drauf
Tatsächlich gefallen mir diese Perlen, obwohl ich kein großer Liebhaber von grün bin. Wären sie etwas kleiner gewesen, hätte ich vielleicht versucht, sie mit Häkelperlen zu kombinieren, aber irgendwie schien mir, ich müsse das Spiralmuster aufgreifen. Und vielleicht haben sich die 70er an meine Gehirnoberfläche gearbeitet ... oder an Mabels ...
Ich habe einen kleinen Test durchgeführt und obwohl es nicht am Hals "fließt", dank der leicht federnden Art, ist es erstaunlich bequem.



2. Die "Farbpaletten"perlen
Ein Problem mit diesen Perlen ist die "Füllung". Während der Puder in den grünen Perlen sich recht gut mit Essig entfernen ließ, haben die Paletten etwas in sich, das fast wie Beton aussieht. Ich versuchte, soviel wie möglich herauszuholen, aber ich hatte etwas Angst, sie zu zerbrechen (tatsächlich zerbrach eine, die mir herunterfiel, obwohl von gar nicht weit oben), also suchte ich nach einem Weg,
die Löcher etwas zu verdecken. Meine Balisilberperlen waren zu klein, die Baliwürfelchen waren nicht zur Hand, was immer ein Problem ist, wenn man eine schlafende Katze auf den Füßen hat und zu sehr um sein Leben fürchtet, als daß man sich bewegt), also griff ich stattdessen zu Rocailles, was eigentlich ganz gut rauskam, finde ich. Wahrscheinlich wäre das Silber in der Kombination sogar etwas zu öde gewesen. Auf Silber aufgezogen und mit einem schwarzen doppelten Wildlederband versehen, sah es gar nicht häßlich für mich aus.


3. Die Vase
Jeder sah Vasen in diesen Perlen. Aber was in die Vasen reintun? Blumen, ja, aber wie? Dies ist, worauf ich gekommen bin. Gehäkelte Blüten mit Rocailles, grüne Blätter und alles von Sterlingsilberdraht zusammengehalten, der durch das Perlenloch geht. Es ist schade, daß die Perlen so schwer sind, sonst würden sie hübsche Ohrringe abgeben!



Alles, was nun noch übrig ist, sind die Matrioschka-Perlen und noch vier Vasenperlen. Ich habe noch eine Idee für die Vasen, aber das wird etwas länger dauern, was die Matrioschkas angeht, so bin ich noch immer ziemlich ratlos. Etwas Draht, ein paar Ohrhaken, ich weiß, aber das wäre so unoriginell, findet ihr nicht?
Erneut - ich werde euch auf dem laufenden halten ;-)


P.S. Und während ich kämpfte und arbeitete und nachdachte und designte (ich habe euch noch nicht mal meine Strandkiesel gezeigt!), nutzte jemand anders die Chance, meinen Computersessel zu besetzen und bezaubernd auszusehen. Esme, meine Halbvampirette (sie hat kürzlich einen ihrer Fangzähne verloren, daher halb).


Mittwoch, 18. August 2010

Menschennervmodus - an!

In meinem Schmuckforum, Starving Jewelry Artists, gibt es immer ein Tagesthema, das nicht notwendigerweise mit Schmuck zu tun hat, einfach so, um einander besser kennenzulernen. Gestern war das Thema Haustiere und wie sie einen manchmal nerven. Erst hatte ich Angst zu antworten, weil ich dachte, ich könne vielleicht nie mehr aufhören. Oh ja, so sehr ich die pelzigen Biester auch liebe, ich drohe ihnen regelmäßig an, sie zu verkaufen. Ich bin nicht sicher, ob ich ihre Blicke richtig interpretiere, aber für mich sieht es aus wie "Ehrlich gesagt, meine Liebe, das ist mir egal". Ich sollte nicht so oft Filme zitieren, wenn sie um mich herum sind, sie verwenden es nur gegen mich.

Aber was tun sie, um mich am meisten zu nerven? Sehen wir doch mal.


- Meffi und Greebo sind "Schlecker". Irgendwann werde ich ein Bild von mir posten, aber ich werde keine Nase haben und ich werde keine Arme haben, nur herausstehende Knochen, weil sie den Rest heruntergeschleckt haben. Oh, das habe ich vergessen, ich werde auch keine Haare haben, weil Greebo, wann immer er eine Chance bekommt, sein Bestes tut, um sie zu fressen. Macht euch keine Sorgen um sie, es ist kein Zeichen von Mangelerscheinungen, ich habe das prüfen lassen. Sie sind einfach nur seltsam.


- Esme und ihre "fünf Minuten". Neben der Tatsache, daß sie es nicht erträgt, wenn ich pfeife - was ihr, wenn ihr euch erinnert, bereits einen Blogpost eingebracht hat - denkt sie, sie darf mich mit ihrem Gequietsche nerven. Wenn die dumme Menschenmama nicht gleich versteht, kann sie so sauer werden, daß sie hochspringt und dabei meinen Arm anvisiert. Sie beißt nicht, es ist mehr à la "Hör mir zuuuuuuuu". Was ich gerne würde, wenn ich irgendeine Idee hätte, was sie will. Es ist normalerweise weder Futter noch Spielen noch Schmusen. Was gibt es denn noch??


- Esme und ihr Benehmen, wenn ich versuche, auf der Kommode im "Spielzimmer" ein Foto zu machen. LAUTES Gequietsche, mich anspringen, den Stuhl, den Tisch, die Kommode. Rauf, runter, rauf, runter, von Minute zu Minute lauter. Wenn ich woanders ein Foto mache, kein Problem. Eine Meinung dazu ist: Die Kommode ist von einem Geist besessen und sie möchte mich warnen. Örks.

- Ponder und Esme denken, meine Tastatur gehört ihnen. Habe ich euch je erzählt, wie ich dachte, mein Monitor sei kaputt, weil er plötzlich schwarz war, als ich hochschaute? Meine einzige Entschuldigung, es war dunkel und besagte Katze, die die Sicht versperrte, ist schwarz. Und groß. Und albern. Ponder, wer sonst. Ich bekam fast einen Herzanfall, als sich der "schwarze Monitor" auf einmal bewegte. Normalerweise sind sie so laut, aber sie können sich auch in einer halben Sekunde ohne den kleinsten Laut materialisieren. Kürzlich parkte Ponder seinen dicken Kopf auf meiner Strg-Taste, was ich nicht bemerkt hatte. Ich mußte das + benutzen und die Schrift auf den Schirm wurde immer größer. Nachdem ich erst ein wenig verwirrt war, sah ich, wie Ponder sich bewegte. Auf der Taste. Er war nicht amüsiert, als
ich ihn dann bewegte!


- Bettzeit. Warum müssen mich Meffi und Ponder immer als Trampolin benutzen?? Warum denkt Greebo, meine Seite des Betts gehört ihm? Ich bin schon mit einem Bein im Bett und dem anderen Fuß fest auf dem Boden außerhalb des Betts aufgewacht, während meine Katze sich streckt, als ob er sich um einen Eintrag im Guiness-Buch als der Welt größte Katze bemüht.

- T-shirts müssen Löcher haben, oder? Die Jungs klammern sich zu gern mit allem, was sie haben, an mir fest. Alles sind in diesem Fall ein paar sehr spitze Krallen. Sie wollen mir nicht wehtun, da bin ich mir sicher, sie wollen mich nur festhalten. Greebo hat so Angst, mich zu verlieren, daß mich mein Dermatologe einmal fragte, ob ich starken Juckreiz hätte. Ich sagte, nein, warum, und er wies auf die Mordskratzer auf meinen Schultern hin. Sein Blick, als ich sagte, das war mein Kater, sprach Bände. ich möchte nicht mal wissen, was genau er denkt, worauf ich stehe. Ich habe darüber nachgedacht, Greebo das nächste Mal als Beweis mitzunehmen.


Ihr wißt, ich könnte weitermachen, aber gerade jetzt ist der große, schwarze, alberne Kater in der Hängematte gelandet. Das Schnurren und der anbetende Blick (was für Schauspieler sie doch alle sind!) läßt mich all das Generve gerade völlig vergessen. Ich werde es nur genießen, mit einer der vier besten Katzen in meiner Welt zu schmusen ;-)

Freitag, 21. Mai 2010

Die Hängematte

Ich höre oft von Katzen, die ihre Menschen ausschimpfen, weil diese zuviel Zeit am Computer verbringen.
Wenn ich mich in meinem Lehnstuhl niederlasse, muß ich eine Decke um meine Beine wickeln. Ich nenne sie die Hängematte, weil normalerweise, sobald ich sitze or viele Male, bevor ich tatsächlich bereit bin, mein schwarzer Panther sich darauf breitmacht, als wäre sie eine. Er streckt sich aus, im Vertrauen, daß ich ihn nicht fallenlassen werde,
legt seinen Kopf auf meinen Arm (bevorzugt den rechten, bei seltenen Gelegenheiten entscheidet er, andersherum dazuliegen) und fängt an zu schnurren.

Und dann verwandelt der schwarze
Panther alias Ponder, sich in ein süßes, anbetungswürdiges, harmloses, unschuldiges kleines Kätzchen. Der Kater, der durch das Haus saust wie eine gedopte Rakete, wird ganz schmusig und schläfrig. Das Monster, das gern seine Krallen in höchst empfindliche Stellen schlägt, legt sanft seine Pfote auf meine Schulter.
Er kann stundenlang dort liegen und als die Katzensklavin, als die ihr mich schon kennt, ist es schwer für mich, ihn runterzuwerfen, selbst wenn meine Beine anfangen wehzutun, wenn ich durstig oder hungrig bin.
Wie könnte ich ihm widerstehen?
Ich bin verloren.


Andererseits, welch bessere Entschuldigung könnte man für lange Computersitzungen haben? ;-)

P.S. Gerade eben hat seine Schwester Esme einen ihrer selteneren Hängemattenbesuche gemacht. Zu eurer Information ein "Archivbild" .....


Samstag, 3. April 2010

Ein Joghurt, eine Katze und ich

Zunächst möchte ich mich für die Bilderqualität entschuldigen. Es ist nicht einfach, ein Bild zu machen mit einem Arm ausgestreckt, im Versuch, eine sich bewegende Katze scharf draufzukriegen, ohne daß man das Display sehen oder beide Hände benutzen kann.

Folgendes ist nicht heute passiert, aber es passiert jedesmal, wenn ich es wage, ein Joghurt oder Quark zu essen.
Plötzlich sitzt neben mir ein pelziges Mädchen mit großen runden Augen und hypnotisiert mich. Esme liebt Joghurt und Quark.
Ihr werdet sehen.




Mensch, Mama, das ist gut. Das ist Biojoghurt, nicht?


Mmmmmmm, danke, daß du mir so viel übriggelassen hast!


Ich wünschte nur, es wäre einfacher, da mit meiner Zunge reinzukommen!


Nicht wegziehen, hier ist noch ein bißchen was am Rand.


Jetzt sieht es leer aus, wie schade!


Was meinst du damit, mein Gesicht saubermachen?


Oh, schon gut. Beruhig dich!

P.S. Ich wünschte, ich hätte den Schielblick einfangen können, den sie normalerweise bekommt, wenn sie sich darauf konzentriert, dort reinzukommen. Ich verspreche, sobald ich ein Bild davon habe, lasse ich es euch wissen. Das ist es wert, sie sieht unwiderstehlich aus, wenn sie so guckt.