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Samstag, 31. März 2012

Gas-Koch- und Backrezeptkalender

Man muß es ihm lassen. Er ist gut darin, Sachen zu finden, die ich mag. Heute schlug in unserem Briefkasten der "Gas-Koch- und Backrezeptkalender 1952" auf.
Ihr wißt nicht, was ihr kochen sollt? Verzweifelt nicht, euer Kalender, präsentiert von den Hamburger Gaswerken, hat für euch darüber nachgedacht - naja, nicht der Kalender selber, aber ein paar schlaue Leute mit Gasherd, nehme ich an - und bietet euch ein Rezept für jeden Tag des Jahres. Das macht das Planen doch wirklich einfach.


Und das ist, was ihr kriegt:
Sonntag ......... Fleischgerichte
Montag .......... Einfaches für alle Tage
Dienstag ........ Abendbrot oder Vorspeisen
Mittwoch ....... Gemüse vielseitig zubereitet
Donnerstag .... Süße Nachspeisen
Freitag ........... Fisch, pikant und abwechslungsreich
Sonnabend ..... Kuchen, Kleingebäck und Torten

Die 30. Woche enthält nur Einmachrezepte und die 51. Woche ausschließlich Weihnachtsbäckerei. Mensch, die haben wirklich an alles gedacht, was?

Und natürlich bekommt man diese niedlichen Bilder mit den lustigen kleinen Sprüchen, damit man den Kalender auch aufhängen kann, ohne nur Rezepte anschauen zu müssen. Ihr denkt, das wär's? Falsch. Von Zeit zu Zeit gibt es auch noch kleine Geschichten hintendrauf.
 
Wenn ihr meint, ich sei ironisch, habt ihr euch wieder getäuscht. Ich liebe solche Dinge, und das erste, was ich gemacht habe, war das Rezept für meinen Geburtstag nachzuschlagen (den Tag, ich war 1952 noch nicht geboren, obwohl ich gern und häufig die Alterskarte ausspiele).
"Spanische Sandwiches", irgendjemand?



Wow. Jetzt habe ich so ein richtiges Fifties-Feeling. Zu dumm, daß ich keine Sardellen esse, aber wie immer, falls jemand von euch das ausprobieren will, laßt mich wissen, wie es geworden ist! ;-)

Freitag, 9. März 2012

Einer dieser Momente

Zu früh, um ins Bett zu gehen, zu müde, mehr zu tun als am PC herumzuhängen und mühsam die Augen offenzuhalten. Warum ich so müde bin, fragt ihr? Klein, schwarz, pelzig und beharrlich, vor allem kurz nach 5 morgens. Richtig, ich sagte 5. Wenn er einmal die Pflichten an mich weitergegeben hat - ich bin nicht sicher, was die sind, aber ich denke, sie müssen schrecklich wichtig sein - wandert er zum nächsten bequemen Sessel und schläft in Sekunden ein, während ich hellwach bin.


Das hat mir allerdings die Zeit gegeben, ein paar Sachen fertigzumachen. Vielleicht hat er ja einen Deal mit Mabel, meiner Muse.
Ich habe den gewebten Teil eines schmalen Armbands fertiggestellt, das tatsächlich zum Listen vorgesehen ist. Ich habe es aufgegeben, am Rand zu arbeiten, als ich einfach vergaß, daß das Röhrchen mit den Perlen offen war. Ich liebe das Geräusch von Perlenregen. Es ist sehr beruhigend. NICHT!


Ich habe fast das zweite Mal eine kleine Lady verbrannt. Monty Python und die Hexe fallen einem dabei ein. Oh, die Lade ist aus Fimo und gehäkeltem Draht und sie ist nicht verbrannt. Ich denke allerdings, ich muß ihre Arme nochmal aufwickeln. Sie sehen aus wie die Arme einer Mumie, nur in Silber. Geplant ist der Look von langen Handschuhen. Ich habe mir überlegt, das Bild von ihr zu posten, auf dem ihr noch die Arme fehlen, aber nein. Es ist nicht Halloween und es ist schlimm genug, daß ich euch schon die Assoziation mit der Mumie eingeredet habe. (Neugierig jetzt, hehe?)

Ich bin außerdem auf Abenteuer ausgezogen, indem ich meinen antiken Götzenbildanhänger fertiggemacht habe. Das hat Spaß gemacht. Er ist nicht nur fertig, sondern sogar auch schon gelistet.

Götzenbildanhänger

Nun warten noch der "Orden" und die große "Rosenblüte" auf ihr Listing. Sie sind in einem ähnlichen Stil wie das Götzenbild gemacht und sehen doch so anders aus.
Natürlich ist ein Unterschied, daß der "Orden" dank des Trommelsteins ganz schön schwer ist.




Ich wollte euch auch ein Bild von Buster, unserem Kaninchen zeigen. So süß. Leider kann ich euch kein Bild zeigen. Mein Hirn hat vergessen, mich daran zu erinnern, daß ich eins machen wollte.
Oh, und die Pfeilspitze. Nein, davon kann ich euch noch nicht erzählen. Vergeßt, daß ich was gesagt habe.
Ich werde den heutigen Tag nun abschließen, bevor ich noch anfange, richtig peinlich zu werden und im Schlaf zu bloggen. Momentan würde ich das gar nicht für unmöglich halten! ;-)

Oh, wartet!! Eins noch. Bis Sonntag könnt ihr in meiner Armband-Kategorie auf Zibbet 15 % sparen, warum seht ihr es auch nicht mal an? Der Couponcode ist CUFF (= Armband ... originell, was?).

Samstag, 25. Februar 2012

Samstagnachtgedanken

Was machen andere Leute um - laßt mich schauen - 11 an einem Samstagabend?
In einer Bar oder Disco rumhängen?
Einen Film im Kino ansehen?
In einem schicken oder nicht so schicken Restaurant essen?

Ich wette, ich weiß, was sie nicht tun.

Sie essen keine Veggie-Würstchen direkt aus der Packung, weil sie kein Abendessen hatten (kein Bild, es waren nur noch ein paar und die sind jetzt weg).

Sie trinken keinen kalten Chai aus einem Weihnachtsbecher mit Schneemännern drauf.



Sie überlegen nicht, welchen Film sie für den morgigen Zitatepost nehmen sollen (Peck oder nicht Peck, das ist hier die Frage).


Sie spielen nicht immer wieder Liegestuhl für den pelzigen Meister (wartet, das ist wahrscheinlich nicht mal so ungewöhnlich ....)


Sie gehen keine Kochbroschüren aus den 30ern durch und lesen Kartoffelrezepte, während sie einem Podcast zuhören, mit dem man Hindi lernen kann.


Aaah, ich weiß, daß ich was Besonderes bin. Freut ihr euch nicht darüber? Das heißt nämlich, daß ich jetzt ein altes Kartoffelrezept mit euch teile.

250 g gekochte und geriebene Kartoffeln
50 g Fett
1 Löffel Mehl
1 großes Ei
Salz
evtl. geriebener Käse oder Muskat

Aus den Zutaten stellt man einen geschmeidigen Teig her, formt kleine Bällchen daraus, läßt sie in siedendem Salzwasser gar werden (Probekloß machen) und gibt sie in die Gemüse- oder Brühsuppe.
(Laßt mich wissen, wie sie waren, falls ihr es ausprobiert!)

P.S. Ich war heute nicht die ganze Zeit seltsam drauf. Ich habe auch an drei Projekten gearbeitet, von denen ich eins jetzt fertig habe. Und ich habe endlich diesen Halskragen hier gelistet. Es besteht noch Hoffnung für mich, meint ihr nicht?

Drahtstrickhalskragen mit Miyuki-Glasdreiecken

Habt ein tolles Wochenende!

Freitag, 17. Februar 2012

Was habe ich in letzter Zeit so gemacht ...

... hm, das ist eine ziemlich gute Frage und ich wünschte, ich hätte eine gute Antwort.
Laßt mich euch stattdessen ein paar Bilder zeigen, um euch einen Eindruck zu geben.



Noch Fragen? ;-)

Samstag, 11. Februar 2012

Wie peinlich ... oder wie man eine neue Sprache lernt. Samstagsgedanken.

Ihr wißt, daß es manchmal hilft, wenn man andere wissen läßt, daß man etwas vorhat. Damit herauszuplatzen macht andere darauf aufmerksam und es besteht die Chance, daß du gefragt wirst, wie es so läuft, dann gibt man vielleicht weniger schnell auf

Einige meiner Freunde wissen schon, daß ich seit Jahren vorhabe, Hindi zu lernen. Ich liebe, wie es sich anhört.
Ich kann von eins bis zehn zählen, ich kenne ein paar Farben und ich kann fragen, wo die Koffer sind. Das wird mich nicht viel weiterbringen.
Heute bin ich aufgestanden und habe mit die Plastikbox mit dem Lehrbuch and den zwei CDs aus dem anderen Zimmer geholt, wo sie schon lang schmoren.
All-around confidence ... Zutrauen rundherum ... tss, hört sich das nicht klasse an?


Ich habe festgestellt, daß ich momentan nur ein Problem habe, vielleicht ist das ja der Grund, daß ich mit diesem Buch bisher noch nicht gearbeitet habe? Ich kriege die CDs nicht raus. Sie stecken fest, als wären sie für einen Spaceshuttleflug gesichert worden. Keine Sorge, vielleicht flöge ja die ganze Box herum, die CDs allein nicht. Ich fürchte, ich könnte sie zerbrechen. Vielleicht sollte ich bis morgen warten. Ich werde die Box aber auf meinem Schreibtisch liegenlassen. Nur für den Fall ;-)

Donnerstag, 26. Januar 2012

Am Leben und strampelnd

Irgendwie.

Nicht viel Neues in meiner Welt. Ich kann immer noch nicht stepptanzen und habe immer noch kein 3 Sterne Restaurant.

Die Katzen machen mich immer noch verrückt und heute hat Meffi mir die Milch geklaut. Es geht nichts darüber, neben sich einen kleinen Schlabberlaut zu hören und einen Tigerkopf in deinem Becher zu entdecken. Ich wünschte, ich hätte eine Kamera zur Hand gehabt, der Blick, den sie mir zuwarf, als ich sie fragte, was sie da mache, war unvergleichlich und zeigte mir mal wieder meine Grenzen in diesem Haus auf.

Zur Zeit arbeite ich an einem Webprojekt, ihr werdet vielleicht bald Bilder sehen können. Tatsächlich habe ich ein Stück auf beiden meiner Webrahmen, aber mir sind die gunmetalfarbenen Delicas ausgegangen. Ich hätte nie gedacht, daß das mal passieren würde, da ich jedes Mal, wenn ich Perlen bestellen, gunmetal und schwarz auf meiner Liste habe. Ich schätze, die Katzen haben sie genommen, um mich in den Wahnsinn zu treiben.

Picnik macht dicht und darüber bin ich immer noch sehr ärgerlich. Egal ob es Shampoo, meine Lieblingskekse oder mein Lieblingsphotoeditor sind, früher oder später werden sie mir weggenommen, sprich fliegen aus dem Programm. Meistens dann, wenn ich wirklich, wirklich süchtig danach geworden bin. Ok, es ist seltsam, nach Shampoo süchtig zu sein. Ich habe es an erster Stelle erwähnt, weil sie das schon dreimal mit mir gemacht haben!

Heute habe ich post bekommen, meine freie Probe der Preciosa Ornela "Zwillingsperlen". Ich habe noch keine Ahnung, was ich damit tun soll, aber ein Geschenk, vor allem wenn man schon ganz vergessen hat, daß man es bestellt hat, ist immer schön!
Tut mir leid wegen des schlechten Bildes, sie sind noch in ihrem Tütchen.


Genug willkürliche Gedanken für heute. Ich glaube, die Spülmaschine ist soweit, ausgeräumt zu werden. Was für ein aufregendes Leben ich doch manchmal führe! ;-)

Freitag, 13. Januar 2012

Zwei Seelen, ach ...

... wohnen in meiner Brust, sagte der gute alte Faust. nicht daß ich mich an viel vom Faust erinnern kann, ich bin kein Goethe-Fan, und als unsere Deutschlehrerin uns in unserem letzten Jahr fragte, welches Stück wir noch durchnehmen wollten, war ich die einzige, die nicht für Faust stimmte. Wie immer schweife ich ab, tut mir leid.

Habt ihr manchmal das Gefühl, daß in eurer Brust zwei Seelen wohnen?
Neulich fühlte ich mich so, als ich zwei meiner letzten Entwürfe anschaute. Sie könnten nicht unterschiedlicher voneinander sein und dennoch wurde mir gesagt, daß es nicht schwer zu sehen ist, daß ich beide gemacht habe.

Wißt ihr was? Vielleicht ist es nur eine Seele, zu verspielt, um sich binden zu lassen. Ich denke, es macht großen Spaß, seine kreative Seele wandern zu lassen. Von ernsthaft zu albern, von einfach zu kompliziert, von modern zu altmodisch. Das können alles Facetten von einem sein und es wäre schade, diese zu verstecken.

Lion head pendant

Queenie


Lady Eleanor
Sleepy Star
Grape pie



Freitag, 6. Januar 2012

Vor fünf Stunden ...

... war ich schrecklich müde. Es war zu spät für ein Nickerchen und zu früh für's Bett.
Nun bin ich auf einmal wieder wach und sitze immer noch hier und versuche was fertigzukriegen. Montag heißt es wieder arbeiten, und ich schätze, ich habe das Gefühl, in die Tage davor noch Zeug reinzupacken, nur je mehr ich packe, um so weniger packe ich wieder aus, um es tatsächlich auch zu tun.
Es ist nicht so, als hätte ich heute nichts getan, und es ist nicht so, als hätte ich keine Entschuldigung für die Zeit, während der ich nichts getan habe, und übrigens, wen juckt's, ob ich mitten in der Nacht was tue?
Jeder außer mir hier schläft.
Wißt ihr was? Ich denke, ich genehmige mir einen Drink und entscheide dann, was ich tun möchte.

Oh, übrigens ... meine Entschuldigung ;-)

Freitag, 4. November 2011

Willkürliche Fragen

Habt ihr auch das Gefühl, daß euer Gehirn ständig am Schaffen ist? Könnt ihr hören, wie es tickt, und manchmal den Rauch riechen?


Das Gehirn ist ein Wunder. Trotzdem denke ich manchmal, mit meinem stimmt was nicht. Warum sonst würde es sich diese detailreichen und oh so verrückten Träume (die manchmal trotzdem ziemlich witzig sein können) ausdenken, warum sonst würde es mich auf diese schnellen Gedankengänge mitschleppen, die mit Blumenkohl beginnen können und bei einer Prinzessin im Märchenland enden?
Und warum stellt es andauernd Fragen, auf die ich keine Antwort habe?

Wie kommt's, daß man eine Katze auf einem Fleck sitzen sieht, sich für eine Sekunde umdreht, und wenn man sich zurückdreht, sitzt da eine andere Katze an genau diesem Fleck?

Warum geht man in einen Laden, um etwas zu kaufen, und kauft schließlich alles andere, nur das "Etwas" vergißt man? Was man natürlich nicht merkt, bevor man wieder daheim ist.

Wie kommt's, daß immer die Katze, die zum Tierarzt muß, verschwindet, wenn man heimkommt, während die anderen dableiben?

Warum wache ich früh auf, wenn ich einen freien Tag habe, aber muß beinahe wachgeschüttelt werden, wenn es ein Arbeitstag ist?

Existiert die Stadt, von der ich seit Jahren träume, und wenn sie existiert, wo ist sie und würde ich mich dort ohne Stadtplan zurechtfinden?

Warum mag ich Blumenkohl und Broccoli, kann Romanesco aber nicht ausstehen?

Wohin gehen einzelne Socken wirklich? Gibt es sowas wie einen Sockenclub? Und warum kommen sie genau dann zurück, wenn ich den anderen weggeworfen habe?

Werde ich es noch erleben, daß endlich alle Staffeln von "Murphy Brown" auf DVD herauskommen?

Wer war der Narr, der Laptoptasten so gemacht hat, daß man sie nicht selber wieder aufsetzen kann, wenn eine abgeht? *meine krumme Strg-Taste anstarrend*

Seht ihr, was ich meine? Stattdessen könnte ich mich auf den Wäschekorb da konzentrieren oder diese schrecklich unorganisierte Materialschublade. In meinen Träumen, Leute, in meinen Träumen! ;-)

Montag, 6. Juni 2011

Zuggeschichten

Mir ist aufgefallen, daß ich lange keine meiner Zuggeschichten erzählt habe. Teils hat das mit der Tatsache zu tun, daß ich keine wirklich guten haben, außer vielleicht den jungen Mann, der seinem Freund einen Hiphopsong vorführte, mit Tanz und allem ... nur war er nicht sehr gut, was er selber zugab.

Heute aber ist Montag und ich erinnerte mich an letzte Woche Montag, als ich spät von einem Abendessen mit Freunden heimkam. Ich hatte den Zug verpaßt, was vielleicht gut war, da ich gerade in den Bahnhof kam, als eine alte Freundin, die ich lang nicht gesehen hatte, auf dem Weg zu ihrem Zug vorbeilief.
Trotzdem mußte ich noch 45 Minuten auf dem Bahnsteig verbringen. Ich stand da, natürlich nicht die einzige, die wartete, als plötzlich eine Frau, die einen großen Koffer zog, auf mich zugerannt kam und rief: "Warten Sie auf den Zug nach U.?" Ich sagte ja und da schrie sie mich an: "Der hat Verspätung!!!!" Bevor ich noch versuchen konnte, ihr zu sagen, daß weder der letzte (ich sollte wissen, daß er pünktlich war, weil ich ihn darum verpaßt hatte ;-)) noch der jetzige, der erst in dreißig Minuten abfahren würde, Verspätung hatten, stürmte sie davon.
Warum sie das mit mir teilen mußte, weiß ich nicht, alles was ich weiß ist, daß ich ein paar sehr seltsame Blicke von dem Mädchen auf der Bank neben mir bekam.
Warum sie dachte, daß der Zug Verspätung hätte und was ich daran ändern könnte oder auch nicht, kann ich nicht verstehen. Wollte sie, daß ich ihr auf einem Protestmarsch zum Serviceschalter folgte? Ich werde es nie wissen.


Ich hatte Glück, daß ich rechtzeitig aus dem Zug kam. Ich war so müde, daß ich hinausstolperte, da kam ein älterer Mann auf mich zugerannt. Was zum ... dann sah ich das Handy in seiner Hand und die Gruppe, die neben dem Zug stand. Er wollte nur, daß ich ein Bild von ihnen machte, puh. Das konnte ich sowohl verstehen als auch tun.
Trotzdem muß ich zugeben, daß ich froh war, als ich daheim war und die einzigen, die mich ansprangen, meine Katzen waren! ;-)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bürostühle, ein Kissen, Gurke und Eiszapfen

Gestern war ... naja, interessant.
Ich machte früher Schluß bei der Arbeit, gönnte mir eine kleine Pause an meinem Lieblingsplatz auf der Bank auf dem Heimweg, um in der Sonne zu lesen und dann ...

... wer würde zwei gute Bürostühle an einer Straßenecke hinstellen? Auch noch auf der Straße. Sie standen da nur so und warteten. Vielleicht war es ein Angebot, sich zu setzen? Oder vielleicht warteten sie darauf, in einer Art Straßenstuhlrennen benutzt zu weren? Das hätte dann allerdings den Hügel hinaufgehen müssen, da es sich um eine Einbahnstraße in dieser Richtung handelt.

Während ich noch darüber sinnierte, stolperte ich über die Gurkenscheibe. Um die Ränder herum etwas angetrocknet lag sie da auf der Straße. War sie gerade von einem belegten Brötchen gefallen? Eine einzige einsame Gurkenscheibe? Es mag euch seltsam erscheinen, aber in meinem Kopf versuche ich, mir mögliche Geschichten um so etwas herum vorzustellen, und ich sehe jemanden, der ein Käsebrötchen ohne dieses bißchen Vitamin ißt. Ist das nicht traurig?

Wenn ihr meint, das Beste schon gehört zu haben, liegt ihr falsch. Denn da kam ich dann um die Ecke und sah das Kissen. Ein nicht so kleines buntes Kissen, das mitten auf dem Gehweg lag, noch in Plastik eingepackt. War das hier Versteckte Kamera oder was?? Ich hob es auf und fand eine Adresse auf dem Plastik. Es war nicht weit weg, also beschloß ich, es hinzubringen.
Liebt ihr nicht auch Eckhäuser? Egal was ich mache, ich gehe immer zuerst auf die falsche Seite und muß dann wieder ganz in die andere Richtung, um die Tür zu finden. Ich klingelte, aber es kam keine Antwort. Zum Glück fuhr gerade eine Nachbarin mit ihrem Auto voller Einkäufe heran und sah etwas verwirrt erst mich, dann das Kissen an. Ich erzählte ihr, ich hätte es gefunden und würde es abgeben wollen, und sie sagte zu mir "sie schläft wahrscheinlich". Mist, ich dachte wirklich, dieses Mal würde ich die Geschichte herausfinden. Hatte sie es vom Postamt abgeholt und es vom Fahrrad herunter verloren? Warum ging sie nicht den Weg zurück, so weit war es doch nicht? Oder hatte der Paketbote es auf dem Weg verloren? Warum schlief sie um 2 Uhr mittags? Hatte sie Nachtschicht oder machte sie nur ein Nickerchen?
Fragen, Fragen, Fragen!

Ich schaffte es schließlich nach Hause, bereit für eine Konfrontation mit der nächsten Frage in meinem Gehirn - was sollte ich für die Mai-Herausforderung des Starving Artists Teams machen? Die Herausforderung war, von einem Bild inspiriert zu werden.
Auf einmal kam es mir. Es war so heiß ... kalt ... Winter ... Eis ... Eiszapfen ... dingdingding!
Wenigstens wurde heute eine Frage beantwortet.
Das ist das Bild, das mich inspirierte.


Und das ist, was ich aus dieser Inspiration gemacht habe. Es ist ein Eiszapfenanhänger mit vielen klaren, glitzernden Swarovski-Kristallen.
Mission erfüllt!


P.S. Ich denke immer noch über die Gurke nach ....

Mittwoch, 2. Februar 2011

Ich bin eingeschnappt

Ich hatte Pläne. Pläne, zu den es zum Beispiel gehörte, auf einem Stuhl zu sitzen, länger als fünf Minuten. Ich habe ein paar Tage frei und ich habe mich drauf gefreut.
Stattdessen sind die hier (und mein Bett) zur Zeit meine besten Freunde.


Manchmal ist das Leben einfach nicht fair.

Freitag, 28. Januar 2011

Schlußfolgerungen und Dellen

Ich liebe Sherlock Holmes, ich habe ihn immer geliebt. Ich habe mir immer gewünscht, daß ich so schlau wie er sein könnte, seine Fähigkeit des schlußfolgernden Denkens hätte und vielleicht in London leben würde.
Die Art, wie er den Beruf eines Mannes oder einer Frau an einem Tintenfleck auf dem Arm erkennt oder ihre Vergangenheit von einer verblichenen Tätowierung, ihre Identität selbst hinter einer Maske oder die Lebensumstände eines Mannes von einem genauen Blick auf seine Melone ... einfach Wahnsinn.

Und dann frage ich mich manchmal, was er über mich sagen würde. Würde er erkennen, daß ich Bibliothekarin bin, an meinen langen Haaren und der Brille (ihr wärt überrascht, wieviele Leute mir früher zu sagen pflegten, daß das perfekte Gründe dafür wären, Bibliothekarin zu werden)? Er wäre sicher imstande, an meinen Kleider vier verschiedene Arten und Farben von Katzenhaar aufzuspüren, also wären meine pelzigen Freunde wohl kein Geheimnis für ihn, aber könnte er wohl aufgrund eines Blicks auf meine Melone etwas über  mich sagen? Die stieß diesen Gedankengang übrigens an ... neulich setzte ich meinen Hut auf und da kam mir "Der blaue Karfunkel" in den Sinn.
Dann schaute ich meinen Fingernagel an.



Egal wie oft und sorgfältig ich ihn feile, da ist immer diese kleine Delle, die zurückkommt. Würde Sherlock wissen, daß das die Stelle ist, wo mein Nagel meinen Häkelhaken berührt, um ihn beim Arbeiten stillzuhalten? Ich muß zugeben, ich weiß nicht, wie die Engländer ihre Häkelhaken halten. Hier sieht man zwei verschiedene Arten, Leute halten sie entweder wie Stifte oder wie zum Beispiel Hämmer. Ich bin von der Hammersorte, das andere klappt bei mir nicht.

Genug geschwafelt. Ich glaube, ich werde jetzt mal meine Delle feilen .....

Samstag, 18. Dezember 2010

Das achtzehnte Türchen - Sehr beiläufige Gedanken zu Engeln


Ich glaube, es war in einem Buch von Astrid Lindgren, in dem sich ein Kind fragte, wie Engel ihre Gewänder über ihre Flügel bekommen. Die Frage klang immer absolut gerechtfertigt für mich. Wie machen sie es?
Und warum habe ich diesem armen kleinen Kerl keine Arme gegeben? Er ist kein Vogel, der allein mit Flügeln zurechtkommt.



Was ist es, das uns an Engeln, diesen Boten Gottes, fasziniert?
Warum sehen Engel männlich aus und haben die bekannten männliche Namen?

Was auch immer die Antworten auf diese Fragen sein mögen, so ist die Weihnachtsgeschichte ohne Frage schwer vorstellbar ohne Engel.
Engel erzählten Maria und Joseph über das Kind, das geboren werden würde. Man wird kaum eine Krippe ohne kleine Engel finden, die singen oder Musik machen.

Und vergeßt nicht: "Jedes Mal, wenn ein Glöckchen klingelt, bekommt ein Engel seine Flügel." ;-)

Ich frage mich, was ich tun muß, damit der kleine Kerl von oben Arme bekommt ...

Samstag, 23. Oktober 2010

Bibliotheksbesuch - eine Fotostory

Ich spreche nicht von einer öffentlichen Bibliothek, sondern meiner eigenen daheim. Zur Zeit ist sie verbotene Zone für die Katzen, weil mein Lichtzelt dort steht und weil viele Steine, fertige Stücke und einfach Zeug da so rumliegt. Ab und zu geht eine Katze zusammen mit mir hinein.
Heute war es Ponder. Er hatte sich den ganzen Nachmittag wie ein kleines Kind benommen. "Spiel mit mir." "Ich habe Hunger." "Ich möchte schmusen." Also gingen wir schließlich zusammen in die Bibliothek. Ich fing an, Bilder zu machen, aber dann fand ich eine Fadenkette, die ich kaputtgemacht hatte und wir entschlossen uns stattdessen zu einem netten Fadenspiel.
Ich weiß, daß es aussehen muß, als ob ich die anderen vernachlässige, aber Ponder ist wirklich derjenige, der mich leicht Bilder machen läßt, während die anderen genau bis zu dem Moment, in dem ich die Kamera heraushole, Blödsinn machen - dann frieren sie ein.
Hier ist nun unsere Geschichte.

"Wirf, Mom! Ich verspreche, daß ich nicht meine Krallen benutzen werde!"



Ja. Genau.


Autsch! Ich war zu langsam. Wann werde ich es jemals lernen??


"Das war lustig, aber ich glaube, ich höre etwas."


Gedämpfter Ton: "Hier ist etwas unter Roosevelt. Gib mir einen Moment." (Roosevelt ist der Name des Bären. Er ist seit 1988 bei uns und hat schon eine Menge gesehen!)


"Ich haaaaaaaab's fast."


"Roosevelt, was denkst du? Sieht lecker aus?" (Vergrößert das Bild, um das köstliche Mahl zu sehen.)


Glücklicher Seufzer. "Ich liebe Nachtisch. Roosevelt, eine Rückenmassage wäre jetzt nett!"


Nachdem er sich dermaßen vollgestopft hat, ist er jetzt im Sessel hinter mir, friedlich schlafend.
Und von unterm Schreibtisch kann ich ein Schnarchen hören ... Greebos Lieblingsplatz ...


P.S. Übrigens, ich weiß, daß Ponder nicht sprechen kann. Jedenfalls nicht die Menschensprache ;-)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Halloween kommt näher



Ich habe den Gedanken von Halloween immer geliebt. Ich glaube, das erste Mal, daß ich davon gelesen habe, war in den "Mary Poppins"-Büchern (die ich auch heute noch liebe, die ich auf Englisch und Deutsch habe und die ich vermutlich hundertmal gelesen habe).
Aber Halloween ist kein deutscher Feiertag. Er kommt von den Kelten, die damals in Irland, dem Vereinigten Königreich und Nordfrankreich wohnten.

In Deutschland benutzten wir keine Kürbisse, um die Geister zu verscheuchen, sondern Rüben. In einigen Gegenden versuchen Leute, diese alten Tradition wieder aufleben zu lassen, vor allem weil sie finden, daß Halloween, das langsam begonnen hat, auch Deutschland zu erobern,
viel zu sehr ein Geschäft geworden ist. Damit mögen sie recht haben, aber ich liebe es trotzdem.

Ich erinnere mich an mein erstes richtiges Halloween. In meiner Heimatstadt gab es früher eine Army-Basis und als Teenager war ich Mitglied in einem deutsch-amerikanischen Club, der Kontakt hieß. An Halloween hatten wir geplant, uns um eine Gruppe Kinder zu kümmern, damit ihre Eltern Halloween allein feiern konnten. So funktionierte es allerdings nicht ganz. Keine Kinder tauchten auf, also beschloß unser Koordinator, daß wir allein durch das amerikanische Wohngebiet ziehen würden, um bei dem Spaß mitzumachen. Ich erinnere mich, daß wenigstens drei von uns ein Kostüm trugen. Kathy war ein aalglatter Vampir im Anzug, ihre Haare mit Gel zurückgekämmt, sie sah toll aus. Bob trug ein Superman-Outfit, aber mit einem "SK" für "Super Kontakt" auf der Brust!
Und ich war von meiner Schwester als Frankensteins Braut verkleidet worden. Ich trug ein Bettuch als Kleid, sie hatte meine Arme bandagiert, mein Gesicht mit Makeup weiß gemacht und roten Lippenstift aufgetragen. Dann toupierte sie meine Haare - die damals schon lang waren - bis sie hochstanden, als wäre ich elektrifiziert worden. (Es war so ein Theater am nächsten Tag, die "Hexen" wieder aus den Haaren zu bekommen!).

Also ging's los Richtung Wohngebiet. Leute, glaubt mir, ich hatte so einen Spaß!
Ich konnte nicht fassen, wie sehr die Leute sich bemüht hatten, dies zu einem großartigen Halloween zu machen. Ich erinnere mich an den großen, mit Süßigkeiten gefüllten Kessel in einem Keller. Man lief durch all diese unechten (? ;-)) Spinnweben und wurde dann von einer echt gruseligen Hexe begrüßt, die einem ins Gesicht keckerte.
Oder der Typ, der mich auf seinen Schoß zog und ausrief "Liebling, du bist DOCH von den Toten zurückgekehrt!" *lol*


Wir hatten soviel Spaß, daß wir beschlossen, noch chinesisch essen zu gehen. Denkt dran, dies war 1982 oder 1983, absolut keine Halloweenfeier in der gesamten Stadt. Ich muß sagen, sie nahmen es ziemlich gelassen hin, als wir dort in unseren Kostümen einliefen. Ein paar Leute standen jedoch von ihren Tischen auf, um uns zu fragen, ob wir von einem Maskenball kämen, und unser Vampir erklärte ihnen dann Halloween.

Ohje, die alte Frau und ihre Erinnerungen wieder mal, was? ;-)
Aber es wird noch mehr kommen ..... also lebt in Furcht, mwahahahaaaaa!

Samstag, 18. September 2010

Ich mag es ...


- daß, wenn ich Lust auf Schokolade habe, die Chance besteht, daß im Schrank noch ein eingepackter Osterhase steht, der noch nicht abgelaufen ist

- daß, wenn ich mit meinem Kinn oder Gesicht eine Katzenkopf berühre, ich immer einen kleinen Kopfstoß zurückbekomme

- wenn dieser erste Schluck Chai meine Kehle hinunterläuft

- wenn ich eine Schublade öffne und etwas finde, daß meine Kreativität aufweckt

- daß es dort draußen Leute gibt, die ich nie persönlich getroffen habe und bei denen ich mich trotzdem anlehnen kann

- wenn ich heimkomme und meine Füße hochlegen kann

- wenn mein Badewasser kalt wird, weil ich zuerst mein Buch fertiglesen MUSS

- wenn ich aus einem Traum erwache, der mich den ganzen Tag glücklich macht

- wenn ich auf dem Heimweg an einer meiner Lieblingsstellen eine Pause mache und den Vögeln beim Singen zuhöre

- daß es andere Frauen außer mir GIBT, die nicht in hohen Hacken laufen können

- wenn ich endlich diese nervige Motte fange, nachdem ich sie zwei Stunden lang gejagt habe

- daß ich Freunde habe, die mich zum Lachen bringen

- wenn ich beim Lesen eines Buches oder beim Gucken eines Films in eine andere Welt eintauchen kann

- wenn sie im Radio ein Lied spielen, das ich liebe und seit Ewigkeiten nicht mehr gehört habe

- wenn ich mir Gehirnwellen mit anderen teile

- wenn ich ein Buch auf dem Flohmarkt finde, daß ich schon ewig gesucht habe, oder wenn es jemand für mich findet

- daß mir Regen oder Gewitter nichts ausmachen

- wenn ich zu Musik einschlafe

- daß ich niemals zu spät aufgewacht bin und die Station verpaßt habe, an der ich aus dem Zug aussteigen mußte

- daß ich meine liebsten alten Fernsehserien wieder und wieder auf DVD anschauen kann


Was mögt ihr?

Dienstag, 7. September 2010

Glaubt ihr an Geister?

Spätnachts an diesem Wochenende schlief Ponder in der Hängematte. Da ich in letzter Zeit lang arbeite und kaputt bin, wenn ich nach Hause komme, habe ich nicht viel Hängemattenzeit für ihn. Er haßt es, seiner besonderen Zeit am Computer beraubt zu sein, also genoß er es am Wochenende gründlichst. Sogar so sehr, daß mir die Füße einschliefen im Versuch, ihm richtig gefällig zu sein.
Plötzlich aber sprang er auf, rannte zur Treppe und begann, nach oben zu starren, wobei er diese komischen hohen Töne machte, die ich von ihm noch nie gehört hatte. Von seiner Schwester, ja, aber nicht von Pon.

Ich rief ihn, aber er bewegte sichnicht. Also ging ich hinüber, um mir die aufregende Spinne, Fliege oder Käfer
anzusehen, die ihn so sehr faszinierte. Nichts. Ich hörte nichts, ich sah nichts. Er starrte weitere fünf Minuten singend dort hinauf. Und ich nützte die Chance, ein Bild zu machen. Auf einmal schaute er mich an, lief über den Schreibtisch des Langen und verlangte, wieder geschmust zu werden.


Ich frage mich immer noch, was er hörte oder sah. Gespenster? Geister? Eine Sorte seltenen unsichtbaren Käfer? Etwas auf dem Dachboden, das meine lächerlich schwachen Ohren nicht hören konnten? Eine Maus, einen Marder oder eine Fledermaus? Lebt ein Geist auf unserem Dachboden? Wartete er darauf, daß sich das Katzenportal öffnete, damit er zu einer coolen Party gehen konnte? Oder dachte er nur, es wäre mal an der Zeit, mich ein bißchen zu ängstigen?
Ich weiß es nicht und werde es wahrscheinlich nie wissen. Mist. In meinem nächsten Leben möchte ich eine Katze sein.


Montag, 26. Juli 2010

Morgen


Seit ich den Film "Dave" gesehen habe, muß ich immer an Sigourney Weaver denken, wie sie mit dünnem Stimmchen "Tomorrow (Annie's song)" singt, wenn ich das Wort "tomorrow" auf Englisch höre oder lese. Soviel zum Pawlowschen Hund.

Bis morgen ist es nur noch ein Tag und dieser Tag ist der Tag, an dem wir nach Wales fliegen. Ah, ich kann eure erschreckten kleinen Gesichter sehen. Ihr wißt, was das heißt, nicht wahr? Bilder! Ich werde am Sonntag zurück sein, ihr habt also ein paar Tage, richtig gut durchzuatmen und euch seelisch auf meine Rückkehr vorzubereiten.

In einem verzweifelten Versuch, auf dem Laufenden zu bleiben, aufzuholen, was auch immer, habe ich in den letzten Tagen in meinem armen
vernachlässigten DaWanda-Shop ein paar Dinge gelistet. Nur um ihn dann in einem Weilchen auf Urlaubsmodus zu setzen. Das war wahrscheinlich nicht sehr schlau. Ich hätte aufregendere Dinge tun künnen, wie z.B. Socken zusammenlegen.
Warum fehlt immer ein Socken? Wo sind alle meine Socken hin? Gibt es ein Paralleluniversum, das von einzelnen Socken bewohnt wird? Vielleicht steckt eine tiefere Bedeutung hinter all dem?

Ups, zurück zum Thema.

Benimmt euch und spielt schön miteinander oder ihr werdet alle aus dem Sandkasten geworfen. Und bitte habt eine großartige Zeit!


P.S. Schaut euch das Bild an. Drei einzelne Socken!!

Dienstag, 20. April 2010

Musensharing


Man kann sich eine Pizza teilen, Kekse, ein Auto, ein Haus - aber wie ist es mit Musensharing?

Gestern habe ich von meiner eigenen Muse erzählt. Ich werde keine Abstimmung mehr brauchen. Der Name Mabel fiel und eine Mabel ist sie nun. Es ist mir egal, ob sie einverstanden ist. Oft genug ist es ihr egal, ob ich damit einverstanden bin, daß sie wegrennt und mich in einer kreativen Trockenperiode zurückläßt.

Aber was für eine Art Muse ist sie? Taugt sie nur für's Schmuckmachen? Und eine Idee für den Blog? Oder ist sie der Phantasiefunken in meinem Kopf, der mich zu Kreativität auf allen Gebieten führt?
Ist sie schuld daran, wenn einer meiner seltenen Kuchen nicht den Erwartungen entspricht, obwohl sie ihn so einfach klingen ließ? Ist sie diejenige, die mich mit Grimassen und schlechten Wortspielen (hoffentlich von Zeit zu Zeit auch guten) versorgt?
Ich weiß, daß sie stricken kann, sie kann häkeln, mag das aber nur mit Draht tun, sie hat Spaß an Perlen, wenn sie gute Laune hat, kann sie Menschen zum Lachen bringen, aber sie kann auch sehr kreativ schnippisch sein.
Sie schreibt ab und zu (hauptsächlich für sich selber) und sie kritzelt gern.


Wenn ich sie teile, könnte sie dann nur für Leute, die mir in Stil und Eigenarten ähneln, eine Muse sein, oder könnte sie sich für andere auch ändern?
Ich wünschte, sie könnte.

Ihr zwei Leute, für die ich dies geschrieben habe (und für die eine, ich weiß, ich bin spät dran mit der Lieferung, Anruf, sorry), könnten jederzeit ein Stück meiner Muse haben ;-)