Ich muß zugeben, daß ich wieder mal ohne Idee oder Inspiration in diese Art Elements-Challenge eingestiegen bin, weil ich das Thema einfach liebte, das Niky ausgewählt hat - Bienen.
Hier ist ein altes Bild aus unserem kleinen Garten hinten und eines aus dem wundervollen Cambridge University Botanic Garden.
Nun zur Challenge.
Ich habe nicht viele gelbe Perlen. Ich habe ein paar Delicas, ein paar tschechische Rocailles, und ich hatte ein Armband, das darauf wartete, auseinandergenommen zu werden, mit Drahthäkelblumen aus Riverstone- und gelben Katzenaugenperlen. Ich dachte, die Katzenaugenperlen würden nette kleine Bienenkörper abgeben, aber ich konnte ja kaum schwarze Streifen aufmalen. Stattdessen beschloß ich also, keine Bienen zu machen, sondern etwas zu weben, das von Bienenfarben inspiriert war.
Der Plan war eine Perlenwebbasis in schwarz und gelb mit Katzenaugenverzierungen. Wegen des Kontrastes benutzte ich schwarze Rocailles und gelben Faden, und weil ich nicht wollte, daß die Katzenaugen zu hoch saßen, dachte ich mir, ich würde nette kleine Ausschnitte für sie im der Basis freilassen.
Ich webte also und fing dann an, Fäden einzunähen. Neun Perlen bedeuteten neun Ausschnitte bedeuteten 54 Fäden zusätzlich zum Einnähen. Die Anzahl war nicht das Problem, mir macht das Einnähen nichts aus, aber obwohl ich die Kettfäden auf beiden Seiten ziemlich lang gelassen hatte, waren die meisten dieser Fäden sehr kurz. Schließlich waren sie ja keine extra Fäden. Die eine Reihe, in der sich drei Ausschnitte "trafen" - nicht die klügste Idee, die ich je hatte - resultierte darin, daß ich aus einem langen Faden acht herauskriegen mußte. Überwiegend führte ich die Nadel also entlang des Kettfadens, fädelte dann ein, zog sie durch, ging mit der Nadel durch eine der waagerechten Reihen, fädelte ein, zog durch .... für nur einen von 54 Fäden. Wiederholen, wiederholen, wiederholen ... Ich habe kürzere Nadeln, sie sind aber etwas zu dick für meinen Geschmack.
Endlich konnte ich die Katzenaugen einnähen. Als ich aber fertig war, schaute ich mir mein Armband an und dachte, wow, das ist wirklich, wirklich ... LANGWEILIG! Ächz.
Was nun? Ich mußte mir was einfallen lassen, um das ein bißchen aufzupeppen. Ich versuchte dies und das, und schließlich gab ich all den kleinen gelben Bienen Flügel aus klaren 15er Rocailles mit AB-Finish. Sie sind ziemlich zart, also wollte ich nicht, daß sie auf dem Armband herumflattern, und ich befestigte jede Flügelspitze an der gewebten Basis.
Leider war ich immer noch nicht glücklich. Es half nichts, diese Bienen brauchten ihre Streifen. Was wenn ich jeder einen Streifen aus 15ern Rocailles machte? Natürlich würden sie nicht fest an den Körpern sitzen, aber man bekäme doch die Vorstellung von Bienen. Erst als ich alle neun Katzenaugen "bemalt" hatte, fand ich, daß ein zweiter Streifen sogar noch besser wäre o.O
Okay dann. Hm. Nun wünschte ich, ich hätte von Anfang an daran gedacht und den Bienen eine grüne Basis zum Draufsitzen gegeben. Nicht daß ich die Perlen dafür gehabt hätte. Nicht daß ich ganz von vorne anfangen wollte. Nicht daß es auch nur Sinn machte, jetzt darüber nachzudenken. Nachtfliegende Bienen. Gibt es Bienen, die nachts fliegen? Offensichtlich weiß man nicht soviel über Bienen und ihren Schlaf, außer daß sie schlafen oder zumindest Nickerchen halten. Arbeiterbienen arbeiten auch nachts im Stock, aber Bienen fliegen nicht nachts.
Nun ja, meine taten es nun und das sah ganz schön düster aus. Ich konnte ihnen doch wenigstens ein paar Blumen geben? Also tat ich das.
Glaubt mir, in diesen Basisperlen steckt eine MENGE Faden und eine Menge Zeit in diesem Armband!
Jetzt mußte ich aber nur noch die Bandenden und den Verschluß anbringen, diesmal in einem Goldton, der hier besser paßt als meine üblichen Silber- und Kupfertöne.
Wow. Ich war mir ehrlich nicht sicher, daß ich das rechtzeitig schaffen würde. Ich bin fast von meiner eigenen Geduld beeindruckt :-P
Dies ist ein Blog Hop, schaut euch also bitte auch die Posts der anderen Teilnehmer an!
Gäste
Alysen - Cat (das bin ich ;-)) - Evie and Beth - Hope - Kathy - Kelly - Sarajo - Tammy
AE-Teammitglieder
Cathy - Jennifer - Jenny - Marsha - Niky - Sue
Ich werde diesen Post mit einer Bildcollage von Bienen beenden (bei Tag fliegende ;-)), die mir eine Freundin geschickt hat. Sind sie nicht schön?
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Donnerstag, 30. April 2020
Samstag, 28. März 2020
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Zwerge
Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal bei den Art Elements-Challenges mitgemacht habe, und eine Menge ist seither passiert - und passiert noch.
Ich bin nicht hier, um heute über ein Virus zu sprechen, sondern darüber, wie ich versuche, mich wenigstens manchmal etwas davon abzulenken. Die Art Elements-Challenge für März schien mir eine sehr gute Gelegenheit zu sein und ich konnte dem Thema, das Jenny dafür ausgewählt hatte, nicht widerstehen - Zwerge.
Tatsächlich heißt das Thema auf Englisch Gnomes, also Gnomen, obwohl es ja auch ein englisches Wort für Zwerge gibt. Worum also ging es?
Ich mußte doch mal nachschauen, wie genau das im Deutschen unterschieden wird. Das war dann nicht so einfach, denn offensichtlich sind auch wir uns da ganz und gar nicht einig. Gnomen, Zwerge, Kobolde, Wichtel ... dieser Post wäre sehr lang geworden.
Da die meisten Bilder in Jennys Post das zeigten, was auch zu unserem Gartenzwerg geworden ist (der auf Englisch ja "garden gnome" heißt), entschied ich mich dafür.
Obwohl ich Deutsche bin, habe ich doch nie das Klischee des Gartenzwergbesitzers erfüllt. Das bedeutet aber nicht, daß ich keine in anderer Leute Gärten gesehen hätte. Irgendwie erinnere ich mich am besten an die, die in dem sehr kleinen Garten hinter dem Haus einer Freundin waren. Es gab nur ein recht kleines Rasenstück mit mindestens einem liegenden Reh und einem Zwerg. Klassisch. Wir mußten sie jedesmal zur Seite räumen, wenn wir Krocket spielen wollten.
Natürlich kenne ich all die Klischees, deutsche Gärten, die voll von Zwergen sind, aber ich kann mich nicht erinnern, daß ich jemals einen solchen gesehen hätten. Wenn ich mir das so überlege, müssen die Zwerge, die ich kannte, sehr einsam gewesen sein.
Andererseits genossen sie die Einsamkeit ja vielleicht, so wie der schlafende Zwerg, den ich schon mal auf meinem Blog gezeigt habe.
Mein Projekt war von mehreren Dingen inspiriert.
Dazu gehörten Bilder aus meiner Kindheit wie das mit dem Schneckenreiter in Jennys Post.
Dann waren da noch die unglaublichen Polymer Clay-Schnecken meiner Freundin Star, von denen manche winzige Kobolde (ha!) trugen. Eine davon ist Maeve, die Schneckenrennreiterin, und sie ist nicht einmal die kleinste Koboldreiterin (ja, das bedeutet, daß ihr euch alle von Stars Schnecken anschauen sollt ... aber wartet, erst nachdem ihr diesen Post gelesen habt!).
Natürlich würde mein Zwerg etwas größer als diese Kobolde sein, aber ich beabsichtigte trotzdem, ihn auf einer Schnecke reiten zu lassen. Ich fing also mit der Schnecke an, entschlossen, ein Paar meiner geliebten vintage Glasaugen zu benutzen, die ich bisher nur einmal verwendet hatte.
Eine kleine Erinnerung oder für die, die es nicht wissen, mein Ex und ich haben Steifftiere gesammelt. Eines unserer Fundstücke war eine Dose voller vintage Glasaugen für alle möglichen Arten von Plüschtieren plus ein paar andere Sachen. Ein paar davon benutzten wir oder tatsächlich mein Ex, da er besser darin war, sie zu befestigen, vor allem in größeren Köpfen, weil man die Schnur wirklich festziehen muß, damit die Augen richtig sitzen, und sie dann verknoten muß.
Da gab es aber auch noch diese kleinen Augen, für die wir nie eine Verwendung fanden. Die Dose - und ihr habt das vielleicht schon erwartet, es WAR eine Keksdose! - stand viele Jahre herum, da ich nicht viel zu meinem Teil der Sammlung hinzufügte und sie darum völlig vergaß. Als ich aber mit dem Nadelfilzen anfing, erregte sie direkt wieder meine Aufmerksamkeit.
Schaut nur, wieviele es sind! Ich mag sogar das Wachspapiertütchen, in dem sie kamen.
Die Glas"stäbe" erinnerten mich an Schneckenaugen, also dachte ich mir, ich könnte einfach um die Stäbe herumfilzen und am oberen Teil ein bißchen Klebstoff nehmen, damit das Glas nicht herausrutschen würde. Obwohl ich meinen Fingerschutz trug, piekste ich mir ganz schön oft in die Finger, aber es funktionierte so, wie ich mir das vorgestellt hatte, yay! Von den Augen ging es dann weiter zum Körper, was auch gut lief, aber fragt mich gar nicht nach dem Häuschen. Es dauerte ewig, weil ich nicht einfach eine Kugel obendrauf setzen wollte, ich wollte es sichtbar schnirkelig machen, wenigstens ein bißchen. Schließlich nahm ich noch eine Kontrastfarbe dazu - von unseren Gartenschnecken inspiriert, auch wenn da die Farben andersherum sind - um es etwas deutlicher herauszuheben.
Als nächstes kam der Zwerg dran. Ich hatte bisher noch keine Figur gemacht, aber ich wußte, daß ich etwas brauchen würde, um die Gliedmaßen zu verstärken, und die Pfeifenreiniger, die ich hatte, waren viel zu groß. Zuletzt nahm ich etwas von meinem Edelstahldraht. Ich hatte schon bessere Ideen in meinem Leben, aber obwohl das noch länger als das Schneckenhaus dauerte, gab ich doch nicht auf.
Herr Zwerg bekam eine braune Hose, taupefarbene Stiefel mit schwarzen Riemen, die zu seiner hohen taupefarbenen Mütze paßte, die um den Rand herum eine kleine rote Zickzackverzierung hatte, und eine waldgrüne Tunika, die dank seines Gürtels, den ich aus etwas Satingeschenkband und einem Kupferjumpring gefertigt hatte, hochmodisch ist.
Seine Nase und Hände sind riesig. Ich bin sicher, er kann sich seinen Weg durch den gesamten Wald erschnüffeln, und hätte er eine Axt, könnte er diese Zweige nur so weghacken! Seine Augen sind Rocailles (psst, ich glaube, er ist vielleicht ein klein bißchen neidisch auf Schneggles Augen).
Natürlich waren die Chancen dafür, daß ich Herrn Zwergs Glieder so hindrehe, damit er selbständig auf der Schnecke sitzt, gleich null. Vielleicht seht ihr, daß ich ihn schon in einer angedeuteten Sitzhaltung entworfen habe. Ich hätte ihn schon richtig hinsitzen lassen können und dann befestigen (was für ein schrecklicher Gedanke), aber er war einfach zu groß geworden. Die beiden fielen immer wieder um, und während sie sich dabei kaputtlachten, beschloß ich, daß sie letztendlich doch lieber zusammen gehen würden. Oder kriechen.
Nun ja, ich bin mir sicher, daß es Schneggle nichts ausmachte, Herrn Zwerg nicht tragen zu müssen. Immerhin hat er zwei Füße, die (beinahe) perfekt funktionieren, nicht wahr?
Dies ist nicht nur eine Design Challenge, sondern auch ein Blog Hop, also schaut euch auch bitte die Posts der anderen an! Danke!
Gäste
Cat (das bin ich ;-)) - Hope - Linda - Sarajo - Tammy
AE-Teammitglieder
Cathy - Claire - Jennifer - Jenny - Lesley - Marsha - Niky
P.S. Hallo ihr. Hier spricht Herr Zwerg. Ich wollte euch erzählen, was die Dame nicht sagt. Schneggle und ich sind gefangen. Wald, ja genau. Zusammen gehen? In einer Vase?? Ja, das habt ihr richtig gelesen. Sie. Hat. Uns. In. Eine. Vase. Gesteckt.
Natürlich hat sie gesagt, es wäre nur vorübergehend, solange wir noch im Lichtzelt herumhängen. Ohne ein Versteck ist es dort zu gefährlich für uns. Wegen Gundel. Der riesigen Pantherdame, die versucht hat, unschuldige Filzwesen wie uns zu kidnappen. Letztens hätte sie die Voodoopuppe gestohlen, sagt sie. Und den schwarzen Katzenkopf. Beide konnten gerettet werden.
Es ist nicht lustig, in einer Vase zu stecken. Schließlich sind wir keine Djinns!
Wenn ihr ihr also bitte sagen könntet, daß sie uns freilassen soll, falls sie das noch nicht getan hat, wenn ihr diesen Post lest, wüßten wir das zu schätzen. Sehr sogar. Danke!
Ich bin nicht hier, um heute über ein Virus zu sprechen, sondern darüber, wie ich versuche, mich wenigstens manchmal etwas davon abzulenken. Die Art Elements-Challenge für März schien mir eine sehr gute Gelegenheit zu sein und ich konnte dem Thema, das Jenny dafür ausgewählt hatte, nicht widerstehen - Zwerge.
Tatsächlich heißt das Thema auf Englisch Gnomes, also Gnomen, obwohl es ja auch ein englisches Wort für Zwerge gibt. Worum also ging es?
Ich mußte doch mal nachschauen, wie genau das im Deutschen unterschieden wird. Das war dann nicht so einfach, denn offensichtlich sind auch wir uns da ganz und gar nicht einig. Gnomen, Zwerge, Kobolde, Wichtel ... dieser Post wäre sehr lang geworden.
Da die meisten Bilder in Jennys Post das zeigten, was auch zu unserem Gartenzwerg geworden ist (der auf Englisch ja "garden gnome" heißt), entschied ich mich dafür.
Obwohl ich Deutsche bin, habe ich doch nie das Klischee des Gartenzwergbesitzers erfüllt. Das bedeutet aber nicht, daß ich keine in anderer Leute Gärten gesehen hätte. Irgendwie erinnere ich mich am besten an die, die in dem sehr kleinen Garten hinter dem Haus einer Freundin waren. Es gab nur ein recht kleines Rasenstück mit mindestens einem liegenden Reh und einem Zwerg. Klassisch. Wir mußten sie jedesmal zur Seite räumen, wenn wir Krocket spielen wollten.
Natürlich kenne ich all die Klischees, deutsche Gärten, die voll von Zwergen sind, aber ich kann mich nicht erinnern, daß ich jemals einen solchen gesehen hätten. Wenn ich mir das so überlege, müssen die Zwerge, die ich kannte, sehr einsam gewesen sein.
Andererseits genossen sie die Einsamkeit ja vielleicht, so wie der schlafende Zwerg, den ich schon mal auf meinem Blog gezeigt habe.
Mein Projekt war von mehreren Dingen inspiriert.
Dazu gehörten Bilder aus meiner Kindheit wie das mit dem Schneckenreiter in Jennys Post.
Dann waren da noch die unglaublichen Polymer Clay-Schnecken meiner Freundin Star, von denen manche winzige Kobolde (ha!) trugen. Eine davon ist Maeve, die Schneckenrennreiterin, und sie ist nicht einmal die kleinste Koboldreiterin (ja, das bedeutet, daß ihr euch alle von Stars Schnecken anschauen sollt ... aber wartet, erst nachdem ihr diesen Post gelesen habt!).
Natürlich würde mein Zwerg etwas größer als diese Kobolde sein, aber ich beabsichtigte trotzdem, ihn auf einer Schnecke reiten zu lassen. Ich fing also mit der Schnecke an, entschlossen, ein Paar meiner geliebten vintage Glasaugen zu benutzen, die ich bisher nur einmal verwendet hatte.
Eine kleine Erinnerung oder für die, die es nicht wissen, mein Ex und ich haben Steifftiere gesammelt. Eines unserer Fundstücke war eine Dose voller vintage Glasaugen für alle möglichen Arten von Plüschtieren plus ein paar andere Sachen. Ein paar davon benutzten wir oder tatsächlich mein Ex, da er besser darin war, sie zu befestigen, vor allem in größeren Köpfen, weil man die Schnur wirklich festziehen muß, damit die Augen richtig sitzen, und sie dann verknoten muß.
Da gab es aber auch noch diese kleinen Augen, für die wir nie eine Verwendung fanden. Die Dose - und ihr habt das vielleicht schon erwartet, es WAR eine Keksdose! - stand viele Jahre herum, da ich nicht viel zu meinem Teil der Sammlung hinzufügte und sie darum völlig vergaß. Als ich aber mit dem Nadelfilzen anfing, erregte sie direkt wieder meine Aufmerksamkeit.
Schaut nur, wieviele es sind! Ich mag sogar das Wachspapiertütchen, in dem sie kamen.
Die Glas"stäbe" erinnerten mich an Schneckenaugen, also dachte ich mir, ich könnte einfach um die Stäbe herumfilzen und am oberen Teil ein bißchen Klebstoff nehmen, damit das Glas nicht herausrutschen würde. Obwohl ich meinen Fingerschutz trug, piekste ich mir ganz schön oft in die Finger, aber es funktionierte so, wie ich mir das vorgestellt hatte, yay! Von den Augen ging es dann weiter zum Körper, was auch gut lief, aber fragt mich gar nicht nach dem Häuschen. Es dauerte ewig, weil ich nicht einfach eine Kugel obendrauf setzen wollte, ich wollte es sichtbar schnirkelig machen, wenigstens ein bißchen. Schließlich nahm ich noch eine Kontrastfarbe dazu - von unseren Gartenschnecken inspiriert, auch wenn da die Farben andersherum sind - um es etwas deutlicher herauszuheben.
Als nächstes kam der Zwerg dran. Ich hatte bisher noch keine Figur gemacht, aber ich wußte, daß ich etwas brauchen würde, um die Gliedmaßen zu verstärken, und die Pfeifenreiniger, die ich hatte, waren viel zu groß. Zuletzt nahm ich etwas von meinem Edelstahldraht. Ich hatte schon bessere Ideen in meinem Leben, aber obwohl das noch länger als das Schneckenhaus dauerte, gab ich doch nicht auf.
Herr Zwerg bekam eine braune Hose, taupefarbene Stiefel mit schwarzen Riemen, die zu seiner hohen taupefarbenen Mütze paßte, die um den Rand herum eine kleine rote Zickzackverzierung hatte, und eine waldgrüne Tunika, die dank seines Gürtels, den ich aus etwas Satingeschenkband und einem Kupferjumpring gefertigt hatte, hochmodisch ist.
Seine Nase und Hände sind riesig. Ich bin sicher, er kann sich seinen Weg durch den gesamten Wald erschnüffeln, und hätte er eine Axt, könnte er diese Zweige nur so weghacken! Seine Augen sind Rocailles (psst, ich glaube, er ist vielleicht ein klein bißchen neidisch auf Schneggles Augen).
Natürlich waren die Chancen dafür, daß ich Herrn Zwergs Glieder so hindrehe, damit er selbständig auf der Schnecke sitzt, gleich null. Vielleicht seht ihr, daß ich ihn schon in einer angedeuteten Sitzhaltung entworfen habe. Ich hätte ihn schon richtig hinsitzen lassen können und dann befestigen (was für ein schrecklicher Gedanke), aber er war einfach zu groß geworden. Die beiden fielen immer wieder um, und während sie sich dabei kaputtlachten, beschloß ich, daß sie letztendlich doch lieber zusammen gehen würden. Oder kriechen.
Nun ja, ich bin mir sicher, daß es Schneggle nichts ausmachte, Herrn Zwerg nicht tragen zu müssen. Immerhin hat er zwei Füße, die (beinahe) perfekt funktionieren, nicht wahr?
Dies ist nicht nur eine Design Challenge, sondern auch ein Blog Hop, also schaut euch auch bitte die Posts der anderen an! Danke!
Gäste
Cat (das bin ich ;-)) - Hope - Linda - Sarajo - Tammy
AE-Teammitglieder
Cathy - Claire - Jennifer - Jenny - Lesley - Marsha - Niky
P.S. Hallo ihr. Hier spricht Herr Zwerg. Ich wollte euch erzählen, was die Dame nicht sagt. Schneggle und ich sind gefangen. Wald, ja genau. Zusammen gehen? In einer Vase?? Ja, das habt ihr richtig gelesen. Sie. Hat. Uns. In. Eine. Vase. Gesteckt.
Natürlich hat sie gesagt, es wäre nur vorübergehend, solange wir noch im Lichtzelt herumhängen. Ohne ein Versteck ist es dort zu gefährlich für uns. Wegen Gundel. Der riesigen Pantherdame, die versucht hat, unschuldige Filzwesen wie uns zu kidnappen. Letztens hätte sie die Voodoopuppe gestohlen, sagt sie. Und den schwarzen Katzenkopf. Beide konnten gerettet werden.
Es ist nicht lustig, in einer Vase zu stecken. Schließlich sind wir keine Djinns!
Wenn ihr ihr also bitte sagen könntet, daß sie uns freilassen soll, falls sie das noch nicht getan hat, wenn ihr diesen Post lest, wüßten wir das zu schätzen. Sehr sogar. Danke!
Mittwoch, 27. November 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Fossilien
Der erste Gedanke, als Niky "Fossilien" als Thema für die neue Art Elements Design Challenge im November ankündigte, war offensichtlich, in den Spiegel zu schauen.
Ich habe mich schon lange als Fossil bezeichnet, da ich manchmal das Gefühl habe, nicht so richtig in diese moderne Welt zu passen ;-) Nun da ich hier sitze finde ich, ich hätte nur so zum Spaß etwas mit der Idee als Grundlage tun sollen, aber die Tage sind mir auf höchst unproduktive Weise durch die Finger geschlüpft, also war es dafür viel zu spät.
Tatsächlich war ich ohnehin spät dran. Irgendwie dachte ich, der Monat sei viel länger und daß die Enthüllung nicht vor Monatsende sei. Als ich an das tatsächliche Datum erinnert wurde, geriet ich fast in Panik. Es bedeutet, daß ich am Wochenende davor etwas machen MUSSTE, da diesmal keinerlei Chance auf eine meiner Aktionen in letzter Minute bestand.
Ich hatte mehrere Ideen, aber ein Problem mit der Umsetzung. Kennt ihr diese Tage, wenn man das Gefühl hat, die Zeit geht einem aus und man einfach nur Mist macht? Glaubt es oder nicht, ich fing drei Anhänger an und machte sie alle wieder kaputt, weil ich hier die Asymmetrie nicht mochte und dort die Fassung und warum wollte dieser Ammonit eigentlich nicht so drinbleiben, wie ich das wollte? Ich denke, ich wollte es einfach erzwingen und das ging nicht, also legte ich Draht und Fossilien beiseite - Ammoniten in unterschiedlichen Größen und einen wunderschönen Cabochon aus fossilen Korallen.
Als das Enthüllungsdatum wie ein Damoklesschwert über mir zu hängen begann, gab ich das mit dem Draht auf.
Stattdessen griff ich zu einer Flasche und meinen Delicas. Ich habe in letzter Zeit ja einige dieser umperlten Fläschchen gemacht, aber das Muster, das ich im Sinn hatte, erforderte eines, das etwas größer war.
Ich war schon immer von Dinosauriern fasziniert? Welches Kind wäre das nicht gewesen? Eines meiner Lieblingsbücher war "Mamal" von Niels Meyn, ein schwedisches Jugendbuch aus den 40ern (übersetzt 1956), in dem es um eines der ersten Säugetiere auf dem Planet Erde ging. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich dieses Buch ausgeliehen habe, und ich war am Boden zerstört, als die Bücherei es aussonderte. Dank des Internet besitze ich es nun selber und kann mir meine liebste Illustration anschauen, den Kampf zwischen dem T. Rex und dem Triceratops. Es tut mir leid, Triceratops, Kinder können grausam sein, und ich weiß, daß ich nicht genug Mitgefühl darüber gezeigt habe, daß dir am Ende vom T. Rex der Bauch aufgerissen wurde.
Dann war da noch Sir Arthur Conan Doyles "Die vergessene Welt" von 1912. Ich las es vorwärts und rückwärts und noch einmal.
Ich erinnere mich nicht an den Titel des Buches mit dem Mädchen und dem Deutschen Schäferhund, das ich, glaube ich, zu Weihnachten bekam. Ich erinnere mich, daß der Hund weg sollte, das aber letztendlich nicht geschah, weil er dem Mädchen half, irgendein Fossil zu finden, wenn auch nicht das Krokodil, das sie sich erhofft hatte.
Ihr merkt schon, Dinos und Fossilien überall!
Ich lebe nur etwa 15 km vom Urweltmuseum Hauff entfernt, und meine Gegend hat viele Fossilien zu bieten. Eines der großartigsten Ausstellungsstücke im Museum ist die weltgrößte Kolonie von Seelilien, aber natürlich gibt es noch mehr. Sogar ein Krokodil! ;-)
Statt also ein Fossil für ein Design zu benutzen, beschloß ich, ein Fossil aus Perlen zu machen, inspiriert von meiner Dinofaszination und vom Jurassic Park-Logo, das ein T. Rex-Skelett zeigt.
Leider hatte ich keine Chance, es rechtzeitig fertigzubekommen, also kann ich heute nur ein WIP zeigen. Trotzdem bin ich froh, so weit gekommen zu sein, wenn man bedenkt, daß ich nur den Sonntagabend hatte und etwas Zeit am Montag und Dienstag nach der Arbeit.
Als Kontrast wählte ich einen schwarzen Hintergrund, da ich für das Fossil selber eine Mischung aus zwei leicht unterschiedlichen Beigetönen benutzte. Der Look gefiel mir besser als die Vorstellung von ausgebleichten weißen Knochen.
Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich vielleicht sogar versucht, auf der Rückseite einen Triceratops zu machen, um damit den Kampf aus Mamal zu ehren! ;-)
Dies ist ein Blog Hop, also hüpft bitte mit mir zu den Blogs all der anderen Teilnehmer, damit wir zusammen ihre Posts und "Fossilienkreationen" anschauen können.
Gäste
Beth and Evie - Cat (das bin ich ;-)) - Dawn - Divya - Kathy - Michelle - Sarajo - Tammy
AE Team-Mitglieder
Jennifer - Jenny - Lesley - Niky - Susan
Ich habe mich schon lange als Fossil bezeichnet, da ich manchmal das Gefühl habe, nicht so richtig in diese moderne Welt zu passen ;-) Nun da ich hier sitze finde ich, ich hätte nur so zum Spaß etwas mit der Idee als Grundlage tun sollen, aber die Tage sind mir auf höchst unproduktive Weise durch die Finger geschlüpft, also war es dafür viel zu spät.
Tatsächlich war ich ohnehin spät dran. Irgendwie dachte ich, der Monat sei viel länger und daß die Enthüllung nicht vor Monatsende sei. Als ich an das tatsächliche Datum erinnert wurde, geriet ich fast in Panik. Es bedeutet, daß ich am Wochenende davor etwas machen MUSSTE, da diesmal keinerlei Chance auf eine meiner Aktionen in letzter Minute bestand.
Ich hatte mehrere Ideen, aber ein Problem mit der Umsetzung. Kennt ihr diese Tage, wenn man das Gefühl hat, die Zeit geht einem aus und man einfach nur Mist macht? Glaubt es oder nicht, ich fing drei Anhänger an und machte sie alle wieder kaputt, weil ich hier die Asymmetrie nicht mochte und dort die Fassung und warum wollte dieser Ammonit eigentlich nicht so drinbleiben, wie ich das wollte? Ich denke, ich wollte es einfach erzwingen und das ging nicht, also legte ich Draht und Fossilien beiseite - Ammoniten in unterschiedlichen Größen und einen wunderschönen Cabochon aus fossilen Korallen.
Als das Enthüllungsdatum wie ein Damoklesschwert über mir zu hängen begann, gab ich das mit dem Draht auf.
Stattdessen griff ich zu einer Flasche und meinen Delicas. Ich habe in letzter Zeit ja einige dieser umperlten Fläschchen gemacht, aber das Muster, das ich im Sinn hatte, erforderte eines, das etwas größer war.
Ich war schon immer von Dinosauriern fasziniert? Welches Kind wäre das nicht gewesen? Eines meiner Lieblingsbücher war "Mamal" von Niels Meyn, ein schwedisches Jugendbuch aus den 40ern (übersetzt 1956), in dem es um eines der ersten Säugetiere auf dem Planet Erde ging. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich dieses Buch ausgeliehen habe, und ich war am Boden zerstört, als die Bücherei es aussonderte. Dank des Internet besitze ich es nun selber und kann mir meine liebste Illustration anschauen, den Kampf zwischen dem T. Rex und dem Triceratops. Es tut mir leid, Triceratops, Kinder können grausam sein, und ich weiß, daß ich nicht genug Mitgefühl darüber gezeigt habe, daß dir am Ende vom T. Rex der Bauch aufgerissen wurde.
Dann war da noch Sir Arthur Conan Doyles "Die vergessene Welt" von 1912. Ich las es vorwärts und rückwärts und noch einmal.
Ich erinnere mich nicht an den Titel des Buches mit dem Mädchen und dem Deutschen Schäferhund, das ich, glaube ich, zu Weihnachten bekam. Ich erinnere mich, daß der Hund weg sollte, das aber letztendlich nicht geschah, weil er dem Mädchen half, irgendein Fossil zu finden, wenn auch nicht das Krokodil, das sie sich erhofft hatte.
Ihr merkt schon, Dinos und Fossilien überall!
Ich lebe nur etwa 15 km vom Urweltmuseum Hauff entfernt, und meine Gegend hat viele Fossilien zu bieten. Eines der großartigsten Ausstellungsstücke im Museum ist die weltgrößte Kolonie von Seelilien, aber natürlich gibt es noch mehr. Sogar ein Krokodil! ;-)
Statt also ein Fossil für ein Design zu benutzen, beschloß ich, ein Fossil aus Perlen zu machen, inspiriert von meiner Dinofaszination und vom Jurassic Park-Logo, das ein T. Rex-Skelett zeigt.
Leider hatte ich keine Chance, es rechtzeitig fertigzubekommen, also kann ich heute nur ein WIP zeigen. Trotzdem bin ich froh, so weit gekommen zu sein, wenn man bedenkt, daß ich nur den Sonntagabend hatte und etwas Zeit am Montag und Dienstag nach der Arbeit.
Als Kontrast wählte ich einen schwarzen Hintergrund, da ich für das Fossil selber eine Mischung aus zwei leicht unterschiedlichen Beigetönen benutzte. Der Look gefiel mir besser als die Vorstellung von ausgebleichten weißen Knochen.
Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich vielleicht sogar versucht, auf der Rückseite einen Triceratops zu machen, um damit den Kampf aus Mamal zu ehren! ;-)
Dies ist ein Blog Hop, also hüpft bitte mit mir zu den Blogs all der anderen Teilnehmer, damit wir zusammen ihre Posts und "Fossilienkreationen" anschauen können.
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Beth and Evie - Cat (das bin ich ;-)) - Dawn - Divya - Kathy - Michelle - Sarajo - Tammy
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Donnerstag, 31. Oktober 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Augen
Als Laney das Thema für die Oktober Design Challenge auf Art Elements - Augen - verkündete, dachte ich nicht einmal daran, nicht teilzunehmen, obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich machen könnte (wie üblich ;-)).
Ich war schon immer von Augen fasziniert. Wäre ich eine bessere Fotografin, würde ich meine Katzen Tag und Nacht damit ärgern, von ihren Augen Bilder zu machen. Seit ich ein Kind war, habe ich Augen gezeichnet, ich mache das manchmal immer noch, wenn ich in einer Besprechung sitze, aber ich finde, sie sind nicht gut, also hat keine dieser Kritzeleien überlebt.
Ich habe Augen aus Draht und aus Perlen gemacht.
Augen sind in vielen meiner HeatherCat-Stücke wichtig, und ich kann euch gar nicht sagen, wie ich oft ich schon die Augen in meinen Fanwand-Porträts herausgerissen habe, sogar wenn das ganze Porträt schon fertiggewebt war, manchmal nur um eine Perlen für einen besseren Effekt auszutauschen. Es ist erstaunlich, wie ein winziger "Lichtreflex" ein Auge aufhellen oder es unglaublich gruselig machen kann.
Dieses Paar Ohrringe begann als Körbchen, das zu groß wurde, weil ich mich bei den Maschen verzählt hatte. Hin und wieder starre ich ein Stück geformten Draht einfach an, egal ob er verhäkelt, verstrickt oder verwoben ist, und manipuliere ihn so, daß etwas anderes daraus wird. In diesem Fall wurde es die Form eines Auges.
Erinnert ihr euch an Gozer aus Ghostbusters? Gozer hatte diese glühenden roten Augen, man sah kaum das Weiße. Sie waren die Inspiration für diese Ohrringe. Ich wollte sie dunkel und gruselig und starrend, mit Weiß dabei hätten sie zu menschlich gewirkt. Ich wünschte, ich hätte rote Lampworkperlen in der Größe gehabt, aber diese blaugrünen passen auch ganz gut. Die Wimpern sollen zum Look nicht von dieser Welt beitragen.
Meine zweite Idee war ganz anders.
Katzenaugen. Ich könnte mich in ihnen verlieren. Nicht daß ich anderer Tiere Augen in all ihrer Vielfalt nicht liebe, aber Katzenaugen sind die besten, und ich wollte ein paar aus Perlen fädeln. Keine ausgefeilten mit vielen Schattierungen, denn ich hatte einfach nicht die Zeit dafür, dafür mit den Perlenfarben, die ich zur Hand hatte, ein Muster zu entwerfen. Stattdessen holte ich mir meine Inspiration von ein paar Studio Ghibli-Animefilmen, die ich kürzlich gesehen hatte. Ich wollte die Augen groß und eindrucksvoll.
Dies war mein erster Versuch.
Der Ring war ziemlich breit, und ich fand, daß die oberen Reihen eigentlich nicht wirklich nötig waren. Wie wäre es, wenn ich zwei davon wegließe und stattdessen etwas hinzufügte, was noch mehr "Katze" aussagte als nur die Augen?
Mein erster Prototyp war etwas schief. Ich hatte versucht, außer Ohren auch noch eine Nase unterzubringen, und die Nase haute nun wirklich gar nicht hin. Leider hatte ich schon alle Fäden eingewebt und hatte zunächst Schwierigkeiten, sie wiederzufinden!
Nun mußte ich natürlich unterschiedliche Farbkombinationen ausprobieren, und die Augen sind auch nicht alle komplett gleich. Das hier könnte ganz schön obsessiv werden ......
Das ist es von mir für heute, aber dies ist ein Blog Hop, und ich möchte euch bitten, auch bei den anderen vorbeizuschauen. Viel Spaß!
Gäste
Beth and Evie - Cat (that's me ;-)) - Dawn - Elaine - Hope - Kathy - Michelle - Tammy
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Claire - Cathy - Jennifer - Jenny - Laney - Marsha - Niky - Susan
Ich war schon immer von Augen fasziniert. Wäre ich eine bessere Fotografin, würde ich meine Katzen Tag und Nacht damit ärgern, von ihren Augen Bilder zu machen. Seit ich ein Kind war, habe ich Augen gezeichnet, ich mache das manchmal immer noch, wenn ich in einer Besprechung sitze, aber ich finde, sie sind nicht gut, also hat keine dieser Kritzeleien überlebt.
Ich habe Augen aus Draht und aus Perlen gemacht.
Augen sind in vielen meiner HeatherCat-Stücke wichtig, und ich kann euch gar nicht sagen, wie ich oft ich schon die Augen in meinen Fanwand-Porträts herausgerissen habe, sogar wenn das ganze Porträt schon fertiggewebt war, manchmal nur um eine Perlen für einen besseren Effekt auszutauschen. Es ist erstaunlich, wie ein winziger "Lichtreflex" ein Auge aufhellen oder es unglaublich gruselig machen kann.
Dieses Paar Ohrringe begann als Körbchen, das zu groß wurde, weil ich mich bei den Maschen verzählt hatte. Hin und wieder starre ich ein Stück geformten Draht einfach an, egal ob er verhäkelt, verstrickt oder verwoben ist, und manipuliere ihn so, daß etwas anderes daraus wird. In diesem Fall wurde es die Form eines Auges.
Erinnert ihr euch an Gozer aus Ghostbusters? Gozer hatte diese glühenden roten Augen, man sah kaum das Weiße. Sie waren die Inspiration für diese Ohrringe. Ich wollte sie dunkel und gruselig und starrend, mit Weiß dabei hätten sie zu menschlich gewirkt. Ich wünschte, ich hätte rote Lampworkperlen in der Größe gehabt, aber diese blaugrünen passen auch ganz gut. Die Wimpern sollen zum Look nicht von dieser Welt beitragen.
Meine zweite Idee war ganz anders.
Katzenaugen. Ich könnte mich in ihnen verlieren. Nicht daß ich anderer Tiere Augen in all ihrer Vielfalt nicht liebe, aber Katzenaugen sind die besten, und ich wollte ein paar aus Perlen fädeln. Keine ausgefeilten mit vielen Schattierungen, denn ich hatte einfach nicht die Zeit dafür, dafür mit den Perlenfarben, die ich zur Hand hatte, ein Muster zu entwerfen. Stattdessen holte ich mir meine Inspiration von ein paar Studio Ghibli-Animefilmen, die ich kürzlich gesehen hatte. Ich wollte die Augen groß und eindrucksvoll.
Dies war mein erster Versuch.
Der Ring war ziemlich breit, und ich fand, daß die oberen Reihen eigentlich nicht wirklich nötig waren. Wie wäre es, wenn ich zwei davon wegließe und stattdessen etwas hinzufügte, was noch mehr "Katze" aussagte als nur die Augen?
Mein erster Prototyp war etwas schief. Ich hatte versucht, außer Ohren auch noch eine Nase unterzubringen, und die Nase haute nun wirklich gar nicht hin. Leider hatte ich schon alle Fäden eingewebt und hatte zunächst Schwierigkeiten, sie wiederzufinden!
Nun mußte ich natürlich unterschiedliche Farbkombinationen ausprobieren, und die Augen sind auch nicht alle komplett gleich. Das hier könnte ganz schön obsessiv werden ......
Das ist es von mir für heute, aber dies ist ein Blog Hop, und ich möchte euch bitten, auch bei den anderen vorbeizuschauen. Viel Spaß!
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Beth and Evie - Cat (that's me ;-)) - Dawn - Elaine - Hope - Kathy - Michelle - Tammy
AE Teammitglieder
Claire - Cathy - Jennifer - Jenny - Laney - Marsha - Niky - Susan
Sonntag, 29. September 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Laub
"Laub? Das kriege ich hin!"
Als ich das September-Thema für die Art Elements Design Challenge, das Caroline uns gab, sah, war ich voll und ganz zuversichtlich, daß ich das glänzend hinbekommen würde. Ich hatte schon zuvor Blätter und Blattmuster in Draht und in Perlen gemacht, und ich dachte sogar, daß ich dieses Mal mehr als ein Stück schaffen würde.
BUMM! Leider ist das kein "ich hab's geschafft" BUMM, sondern eins von der Sorte "das Leben kommt dazwischen".
Dies ist also der Teil, in dem ich zu den billigen Entschuldigungen komme, in diesem Fall Arbeit und Gesundheit oder eigentlich eine Kombination von beidem, die dazu neigt, zwar nicht meine Kreativität abzutöten, dafür aber die Fähigkeit, meine Ideen in tatsächliche Dinge umzusetzen. Ich hatte zum Beispiel gehäkelte Drahtblätter in Herbstfarben vor meinem inneren Auge gesehen, aber nachdem ich eins zweimal wieder aufgeribbelt hatte, war mir nicht nach einem neuerlichen Versuch.
Ich vergaß sogar, daß ich schon etwas angefangen hatte, das ich an meinen Puppenkopf hängte, um mich dann für einen Verschluß und Verzierungen zu entscheiden.
Erst vor ein paar Tagen sah ich es zufällig wieder (und ich laufe ständig an diesem Kopf vorbei!) und hatte geplant, gestern nach der Rückkehr von der Arbeit noch etwas daran zu arbeiten, aber dank einer liegengebliebenen S-Bahn brauchte ich drei Stunden, um nach Hause zu kommen, und alles, was ich dort noch wollte, war etwas zu essen und Schlaf.
Heute morgen nun war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob es mir ohne ein paar größere Änderungen überhaupt gefiel. Nun fürchte ich, daß es in die Schublade der Ewigen WIPs wandern wird, was kein schöner Aufenthaltsort ist, wie ich gehört habe ;-)
Ich bin froh, daß ich nicht vor euch stehe - naja, tatsächlich sitze - ohne irgendetwas vorweisen zu können.
Ich mache diese Sorte von Blättern gern, man kann sie großartig in Ohrringen, Anhängern oder Halsketten verwenden, und es macht immer Spaß, sie mit dem zu verzieren, was ich gerade so finde.
Hier habe ich für das perfekte Herbstgefühl schokoladenbraune Süßwasser- und matte Karneolperlen verwendet. Schließlich ist Herbst meine liebste Jahreszeit!
Nun kommt das gute Zeug, eine Liste all der anderen Challenge-Teilnehmer, und ich bin mir sicher, daß sie viel mehr zu zeigen haben. Ich freue mich schon darauf, all die Posts und Bilder zu durchstöbern!
Bitte schaut vorbei, ich weiß, ihr werdet nicht enttäuscht werden!
Gäste
Alison - Alysen - Anita - Beth and Evie - Cat (that's me ;-)) - Dawn - Divya - Hope - Jill - Karen - Kathy - Laurie - Mary - Michelle - Sarah - Sarajo - Tammy
AE-Teammitglieder
Claire - Cathy - Caroline - Jenny - Lesley - Marsha - Niky - Susan
Als ich das September-Thema für die Art Elements Design Challenge, das Caroline uns gab, sah, war ich voll und ganz zuversichtlich, daß ich das glänzend hinbekommen würde. Ich hatte schon zuvor Blätter und Blattmuster in Draht und in Perlen gemacht, und ich dachte sogar, daß ich dieses Mal mehr als ein Stück schaffen würde.
BUMM! Leider ist das kein "ich hab's geschafft" BUMM, sondern eins von der Sorte "das Leben kommt dazwischen".
Dies ist also der Teil, in dem ich zu den billigen Entschuldigungen komme, in diesem Fall Arbeit und Gesundheit oder eigentlich eine Kombination von beidem, die dazu neigt, zwar nicht meine Kreativität abzutöten, dafür aber die Fähigkeit, meine Ideen in tatsächliche Dinge umzusetzen. Ich hatte zum Beispiel gehäkelte Drahtblätter in Herbstfarben vor meinem inneren Auge gesehen, aber nachdem ich eins zweimal wieder aufgeribbelt hatte, war mir nicht nach einem neuerlichen Versuch.
Ich vergaß sogar, daß ich schon etwas angefangen hatte, das ich an meinen Puppenkopf hängte, um mich dann für einen Verschluß und Verzierungen zu entscheiden.
Erst vor ein paar Tagen sah ich es zufällig wieder (und ich laufe ständig an diesem Kopf vorbei!) und hatte geplant, gestern nach der Rückkehr von der Arbeit noch etwas daran zu arbeiten, aber dank einer liegengebliebenen S-Bahn brauchte ich drei Stunden, um nach Hause zu kommen, und alles, was ich dort noch wollte, war etwas zu essen und Schlaf.
Heute morgen nun war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob es mir ohne ein paar größere Änderungen überhaupt gefiel. Nun fürchte ich, daß es in die Schublade der Ewigen WIPs wandern wird, was kein schöner Aufenthaltsort ist, wie ich gehört habe ;-)
Ich bin froh, daß ich nicht vor euch stehe - naja, tatsächlich sitze - ohne irgendetwas vorweisen zu können.
Ich mache diese Sorte von Blättern gern, man kann sie großartig in Ohrringen, Anhängern oder Halsketten verwenden, und es macht immer Spaß, sie mit dem zu verzieren, was ich gerade so finde.
Hier habe ich für das perfekte Herbstgefühl schokoladenbraune Süßwasser- und matte Karneolperlen verwendet. Schließlich ist Herbst meine liebste Jahreszeit!
Nun kommt das gute Zeug, eine Liste all der anderen Challenge-Teilnehmer, und ich bin mir sicher, daß sie viel mehr zu zeigen haben. Ich freue mich schon darauf, all die Posts und Bilder zu durchstöbern!
Bitte schaut vorbei, ich weiß, ihr werdet nicht enttäuscht werden!
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Samstag, 31. August 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Oktopusse
Erstens ... es steht euch frei, sie als Oktopoden zu bezeichnen, falls ihr das bevorzugt, aber während ich das immer selber gesagt habe, mag ich jetzt, wie witzig es sich anhört, wenn man Oktopusse sagt, und es ist nicht mal falsch (danke, Duden).
Zweitens, als Claire das Thema für die Art Elements August Themenchallenge ankündigte, - Oktopus - legte ich in meinem Sessel einen kleinen Tanz hin. Nicht nur liebe ich Oktopusse, sondern ich bin vielleicht auch ein klein wenig besessen davon, sie zu machen.
Anfangs wurde ich von dem Polymer Clay-Oktopus inspiriert, den meine Freundin Star gemacht hat und der mich genau in diesem Moment anschaut.
Ich brauchte schon einige Stunden, um meinen Oktopus aus Draht zu häkeln. Der Mann kam später dazu und es war nicht gedacht, daß er in den Tentakeln endet, aber ihr wißt ja, wie solche Dinge passieren. Sie sind bis heute in ihrer tödlichen (?) Umarmung und sitzen in der Meeresabteilung meiner Steiffsammlung.
Dann kam Hank, der kleine Lampworkdieb, ebenfalls aus Draht gehäkelt.
Nach einer langen Pause vom Oktopusmachen (aber ohne je die Liebe zu ihnen zu verlieren) fing ich mit dem Drahtweben an, und das setzte mich erst richtig in Gang. Anstatt euch jede einzelne Geschichte zu erzählen, habe ich eine kleine Collage gemacht (minus einem, von dem ich anscheinend kein Bild gemacht habe). Da ist der winzige Barney ganz oben, und nun könnt ihr sehen, wie ich mehr und mehr davon besessen war, diese Tentakel zu verdrehen. Mann, es macht aber auch Spaß, sie zu weben!!
Also beschloß ich, ein großes Stück für diese Challenge zu machen, und vielleicht noch ein kleines. Das kleine ist noch nicht passiert, und ich dachte ehrlich nicht mal, daß ich das große rechtzeitig hinbekommen würde, obwohl ich diesmal wirklich früh angefangen habe. Mein erster Schritt war es, kleine Cabochons zu bestellen.
Warum? Das hier ist warum.
Ich wollte meine eigenen Oktopusbabys, aber statt sie alle in einer Farbe zu machen, entschied ich mich für eine Vielzahl an Farben. Ich wählte Achat, Sodalith, Zoisit, Jaspis, Aventurin, Amethyst, Rosenquarz und mehr. Jeder Cabochon bekam sein eigenes Webmuster, und voilà, eine Armee von Oktopusbabys, bereit, die Welt zu übernehmen, muahahaaaaaa!
Tatsächlich war das der einfache Teil. Wie sollte ich sie jetzt zusammensetzen? Ich hätte sie von einer Kette baumeln lassen können, aber eine Tentakelarmee ist nicht ganz so effektiv, wenn sich diese Tentakel immer verheddern. Ich legte sie immer wieder aus, mal so, mal so, ich glaube, sie wurden meiner ziemlich müde.
Erst vor zwei Tagen wußte ich plötzlich, was ich tun wollte. Das Video hätte mich viel eher auf die Idee bringen sollen. Diese Babys brauchten eine Mutter!
Eine meiner leichtesten Übungen - nun ja, nicht wirklich, denn jetzt wurde ich so langsam nervös, ob ich das rechtzeitig hinkriegen würde. UND ich wußte immer noch nicht, wie ich das alles letztendlich zusammensetzen sollte.
Ein wenig Tiefatmung, eine Menge Gefluche und etwas dramatisches Brüllen "Ich kann das hier nicht, ich bin nutzlos!" später hatte ich es dann - fast. Schwer zu glauben und doch wahr, es kann einem genau die Kettensorte ausgehen, die man braucht, während alle anderen noch reichlich da sind. Ich fand aber gerade noch genug, um meine Babys an den Enden zu verbinden. Puh.
Ich mache selten große übertriebene Halsketten, aber das hier ist eine davon, und ich liebe jeden kleinen Tentakel.
Ein Bild zu machen war jedoch nicht einfach, es war etwas überfüllt im Lichtzelt und etwas zu früh am Morgen, um ein Foto im Garten zu machen, und außerdem hatte ich nur vier Stunden Schlaf.
Ich versuche es später nochmal besser hinzubekommen, also habt bitte Geduld mit mir.
Meine Damen und Herren, dies ist ein Blog Hop. Wieder einmal bitte, nein, befehle ich euch, zu diesen Links zu gehen und zu sehen, was die anderen Teilnehmer so zu bieten haben. Es ist es wert, ehrlich. Tut es jetzt. Danke ;-)
Gäste
Cat (das bin ich ;-)) - Evie und Beth - Hope - Karen - Kathy - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarajo - Tammy
AE Teammitglieder
Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lindsay - Marsha
Zu guter Letzt möchte ich Claire für dieses fantastische Thema danken. Ich habe so ein Gefühl, daß sie und ich dieselbe Liebe für Oktopusse teilen ....
P.S. Ups, ich habe beinahe meinen eigenen Fimo-Oktopus vergessen. Das geht gar nicht, er ist so schon grummelig genug! ;-)
Zweitens, als Claire das Thema für die Art Elements August Themenchallenge ankündigte, - Oktopus - legte ich in meinem Sessel einen kleinen Tanz hin. Nicht nur liebe ich Oktopusse, sondern ich bin vielleicht auch ein klein wenig besessen davon, sie zu machen.
Anfangs wurde ich von dem Polymer Clay-Oktopus inspiriert, den meine Freundin Star gemacht hat und der mich genau in diesem Moment anschaut.
Ich brauchte schon einige Stunden, um meinen Oktopus aus Draht zu häkeln. Der Mann kam später dazu und es war nicht gedacht, daß er in den Tentakeln endet, aber ihr wißt ja, wie solche Dinge passieren. Sie sind bis heute in ihrer tödlichen (?) Umarmung und sitzen in der Meeresabteilung meiner Steiffsammlung.
Dann kam Hank, der kleine Lampworkdieb, ebenfalls aus Draht gehäkelt.
Nach einer langen Pause vom Oktopusmachen (aber ohne je die Liebe zu ihnen zu verlieren) fing ich mit dem Drahtweben an, und das setzte mich erst richtig in Gang. Anstatt euch jede einzelne Geschichte zu erzählen, habe ich eine kleine Collage gemacht (minus einem, von dem ich anscheinend kein Bild gemacht habe). Da ist der winzige Barney ganz oben, und nun könnt ihr sehen, wie ich mehr und mehr davon besessen war, diese Tentakel zu verdrehen. Mann, es macht aber auch Spaß, sie zu weben!!
Also beschloß ich, ein großes Stück für diese Challenge zu machen, und vielleicht noch ein kleines. Das kleine ist noch nicht passiert, und ich dachte ehrlich nicht mal, daß ich das große rechtzeitig hinbekommen würde, obwohl ich diesmal wirklich früh angefangen habe. Mein erster Schritt war es, kleine Cabochons zu bestellen.
Warum? Das hier ist warum.
Ich wollte meine eigenen Oktopusbabys, aber statt sie alle in einer Farbe zu machen, entschied ich mich für eine Vielzahl an Farben. Ich wählte Achat, Sodalith, Zoisit, Jaspis, Aventurin, Amethyst, Rosenquarz und mehr. Jeder Cabochon bekam sein eigenes Webmuster, und voilà, eine Armee von Oktopusbabys, bereit, die Welt zu übernehmen, muahahaaaaaa!
Tatsächlich war das der einfache Teil. Wie sollte ich sie jetzt zusammensetzen? Ich hätte sie von einer Kette baumeln lassen können, aber eine Tentakelarmee ist nicht ganz so effektiv, wenn sich diese Tentakel immer verheddern. Ich legte sie immer wieder aus, mal so, mal so, ich glaube, sie wurden meiner ziemlich müde.
Erst vor zwei Tagen wußte ich plötzlich, was ich tun wollte. Das Video hätte mich viel eher auf die Idee bringen sollen. Diese Babys brauchten eine Mutter!
Eine meiner leichtesten Übungen - nun ja, nicht wirklich, denn jetzt wurde ich so langsam nervös, ob ich das rechtzeitig hinkriegen würde. UND ich wußte immer noch nicht, wie ich das alles letztendlich zusammensetzen sollte.
Ein wenig Tiefatmung, eine Menge Gefluche und etwas dramatisches Brüllen "Ich kann das hier nicht, ich bin nutzlos!" später hatte ich es dann - fast. Schwer zu glauben und doch wahr, es kann einem genau die Kettensorte ausgehen, die man braucht, während alle anderen noch reichlich da sind. Ich fand aber gerade noch genug, um meine Babys an den Enden zu verbinden. Puh.
Ich mache selten große übertriebene Halsketten, aber das hier ist eine davon, und ich liebe jeden kleinen Tentakel.
Ein Bild zu machen war jedoch nicht einfach, es war etwas überfüllt im Lichtzelt und etwas zu früh am Morgen, um ein Foto im Garten zu machen, und außerdem hatte ich nur vier Stunden Schlaf.
Ich versuche es später nochmal besser hinzubekommen, also habt bitte Geduld mit mir.
Meine Damen und Herren, dies ist ein Blog Hop. Wieder einmal bitte, nein, befehle ich euch, zu diesen Links zu gehen und zu sehen, was die anderen Teilnehmer so zu bieten haben. Es ist es wert, ehrlich. Tut es jetzt. Danke ;-)
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Cat (das bin ich ;-)) - Evie und Beth - Hope - Karen - Kathy - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarajo - Tammy
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Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lindsay - Marsha
Zu guter Letzt möchte ich Claire für dieses fantastische Thema danken. Ich habe so ein Gefühl, daß sie und ich dieselbe Liebe für Oktopusse teilen ....
P.S. Ups, ich habe beinahe meinen eigenen Fimo-Oktopus vergessen. Das geht gar nicht, er ist so schon grummelig genug! ;-)
Dienstag, 30. Juli 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Blumen
Es ist ein paar Monate her, daß ich das letzte Mal an der Art Elements Design Challenge teilgenommen habe. Während meine Muse sich immer noch auf einem ausgedehnten Urlaub an einem mir unbekannten Ort befindet, reagierte ich sofort auf das Thema in diesem Monat.
Blumen, das ist sogar für mich leicht genug, dachte ich. Der Bonus war, daß ich bereits für die Jewelry Artisans Community challenge ein Blumenstück geplant hatte! Nun mußte ich es nur noch durchziehen, worüber ich mir noch nicht so ganz sicher war.
Hört euch diese Geschichte einfach an, naja, lest sie, okay?
Kurz vor meinem Geburtstag im Juni schenkte mein Kumpel mir etwas Wunderbares. Wir würden Jane Goodall, eine meiner Heldinnen seit meiner Kindheit, in München sehen gehen.
Auf dem Heimweg am nächsten Tag nahmen wir nicht die direkte Route, sondern fuhren hier und dort über die Städtchen und Dörfer (wo wir zum Beispiel entdeckten, daß es so etwas wie Fußballgolf gibt, aber das ist nicht Teil dieser Geschichte). Sommerzeit, Blumen in dn Felder, Klimaanlage im Auto, um uns vor der Hitze draußen zu bewahren ;-) es war sehr entspannt. An einer Stelle wollte ich jedoch aussteigen und ein Bild machen.
Dies war das Feld mit den meisten Mohnblumen auf dem Weg und es brachte mächtig Erinnerungen zurück. Als Kind und Teenager hatte ich eine Freundin mit Dackel. Nah dem Haus, wo wir mit Finni spazieren gingen, war ein großes Feld mit Mohn- und Kornblumen. Es war wunderschön, und ich weiß nicht warum, aber am Geburtstag meiner Freundin - wir haben uns seither aus den Augen verloren - muß ich als erstes immer an dieses Feld denken. Ich schätze, es ist eine dieser verklärten Kindheitserinnerungen an unbeschwerten Spaß.
Wir stiegen also aus und ich machte ein Bild vom Feld auf der anderen und eines von der einzelnen Mohnblume auf unserer Straßenseite. Rannte wahrscheinlich von zu Hause weg, um die Welt zu sehen.
Könnt ihr nicht regelrecht Dorothy und ihre drei Gefährten vor euch sehen, wie sie in dem Mohnfeld einschlafen, das die Böse Hexe gehext hat, damit sie es nicht bis nach Oz schaffen?
Weiter in der Geschichte. Diese Bilder wurden zur Inspiration für mein Blumen/Sommerstück.
Ich hatte einen Plan. Ich würde etwas tun, daß ich bisher erst einmal erfolgreich getan hatte. Ich würde eine Schlauchkette mit einem Muster aus stilisierten Mohnblüten aus Rocailles häkeln. Hört sich auch wieder einfach genug an, nicht wahr?
Das war es nicht. Ihr müßt wissen, daß ich das Perlenhäkeln schon mehrere Male probiert und nie kapiert hatte, weshalb ich immer nach ein paar Reihen aufgab. Dabei hatte ich nicht mal versucht, ein Muster zu machen. Schließlich probierte ich es noch einmal, als ich ein Stück zerlegte, daß ich mit 8er Rocailles gemacht hatte, eine gute Übungsgröße.
Jetzt war ich wild entschlossen. Ich öffnete mein vernachlässigtes Perlenhäkelprogramm, bereit loszulegen - und es funktionierte nicht. Ich konnte es nicht einmal neu herunterladen, aber so Kleinigkeiten würden mich nicht aufhalten, neeeein, nicht dieses Mal! Ich lud die alte Version herunter und entwar eine sehr einfaches Mohnmuster mit den Farben an 11er Rocailles, die ich in meinem Vorrat hatte.
Ich hatte kein Garn außer dem, das noch von meinem Perlenstrickkurs übrig war, gelb oder weiß. Gelb war ganz offensichtlich nicht die richtige Wahl. Ein helleres Blau wäre besser gewesen als Weiß, aber es würde schon gehen.
Das Muster war für mich nicht einfach genug, schien es. Es ist erstaunlich, wie oft man sich verzählen kann, wenn man Perlen aufzieht, oder mitten in einer einfachen Perlenabfolge durcheinanderkommt, sodaß man zum Beispiel etwas wiederholt, was nicht hätte wiederholt werden sollen.
Da gab es einen Moment, in dem ich nur zu bereit war, diese Perlenschnur an die Wand zu werfen. Wieder einmal wurde geflucht, aber endlich hatte ich es geschafft. Es war das erste Wunder.
Ich fing also an zu häkeln und auch wenn die Spannung an manchen Stellen weniger als perfekt ist - schließlich war ich nur daran gewöhnt, mit Draht zu häkeln - und es gelang mir, die Kette fertigzumachen. Das war das zweite Wunder.
Nächster Halt, Klebetrauma. Es gibt keine Möglichkeit zu beschreiben, wie sehr ich Klebstoff hasse und Klebstoff mich haßt. In diesem Fall merkt man das am Verschluß. Mein Kleber war eine Weile nicht in Benutzung und ich mußte erst einen Stopfen entfernen, damit der Kleber überhaupt zu fließen begann. Was er dann auf höchst großzügige und nicht geplante Weise tat. Ihr wärt so stolz auf mich gewesen. Ich habe nur ein klein wenig geflucht und dann mein Bestes getan, den Verschluß zu säubern (und mein Shirt, danke vielmals). Auf den Perlen am Verschluß ist zwar noch etwas, aber dieses Stück ist natürlich sowieso nicht für den Verkauf, also atmete ich tief durch und machte weiter.
Als nächstes feilte ich den Verschluß herunter. Ich hatte nur einen goldfarbenen in der richtigen Größe gehabt, und ich habe es nicht so mit Gold und noch weniger mit glänzendem Gold, also wollte ich wenigstens ein mattes Finish erreichen.
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, etwas an der Kette zu befestigen, einen 3D-Effekt, eine gefädelte Mohnblume vielleicht, nicht unbedingt etwas Großes, nur so als kleines Extra. Nachdem ich drei Versuche mit gefädelten Blüten gemacht hatte, gab ich auf. Mir gefiel der Look einfach nicht, und auch wenn das jetzt eine einfache Kette ist, so ist es für mich doch eine ziemliche Errungenschaft, sie überhaupt fertigbekommen zu haben.
Hier habt ihr es also - eine sehr lange Geschichte und ein sehr einfaches Ergebnis.
Ich hätte noch mehr Blumen machen können. Ich habe Blumenmuster aus Perlen gewebt, ich habe Blumen aus Draht gehäkelt und gestrickt. Ich habe sie aus Fimo gemacht. Mein einziges Tutorial je ist ein Blümchen.
Diese einfache Schlauchkette hatte es diesmal jedoch verdient, der Star zu sein.
Nicht nur eine Designchallenge, sondern auch ein Blog Hop - bitte schaut euch an, was die anderen Teilnehmerinnen zu zeigen haben. Es wird sein als gehe man in einem wunderschönen Garten spazieren! :-)
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Alysen - Cat (das bin ich ;-)) - Divya - Evie and Beth - Hope - Jill - Kathy - Linda - Martha - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarah - Sarajo - Tammy
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Caroline - Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lesley - Marsha - Susan
Blumen, das ist sogar für mich leicht genug, dachte ich. Der Bonus war, daß ich bereits für die Jewelry Artisans Community challenge ein Blumenstück geplant hatte! Nun mußte ich es nur noch durchziehen, worüber ich mir noch nicht so ganz sicher war.
Hört euch diese Geschichte einfach an, naja, lest sie, okay?
Kurz vor meinem Geburtstag im Juni schenkte mein Kumpel mir etwas Wunderbares. Wir würden Jane Goodall, eine meiner Heldinnen seit meiner Kindheit, in München sehen gehen.
Auf dem Heimweg am nächsten Tag nahmen wir nicht die direkte Route, sondern fuhren hier und dort über die Städtchen und Dörfer (wo wir zum Beispiel entdeckten, daß es so etwas wie Fußballgolf gibt, aber das ist nicht Teil dieser Geschichte). Sommerzeit, Blumen in dn Felder, Klimaanlage im Auto, um uns vor der Hitze draußen zu bewahren ;-) es war sehr entspannt. An einer Stelle wollte ich jedoch aussteigen und ein Bild machen.
Dies war das Feld mit den meisten Mohnblumen auf dem Weg und es brachte mächtig Erinnerungen zurück. Als Kind und Teenager hatte ich eine Freundin mit Dackel. Nah dem Haus, wo wir mit Finni spazieren gingen, war ein großes Feld mit Mohn- und Kornblumen. Es war wunderschön, und ich weiß nicht warum, aber am Geburtstag meiner Freundin - wir haben uns seither aus den Augen verloren - muß ich als erstes immer an dieses Feld denken. Ich schätze, es ist eine dieser verklärten Kindheitserinnerungen an unbeschwerten Spaß.
Wir stiegen also aus und ich machte ein Bild vom Feld auf der anderen und eines von der einzelnen Mohnblume auf unserer Straßenseite. Rannte wahrscheinlich von zu Hause weg, um die Welt zu sehen.
Könnt ihr nicht regelrecht Dorothy und ihre drei Gefährten vor euch sehen, wie sie in dem Mohnfeld einschlafen, das die Böse Hexe gehext hat, damit sie es nicht bis nach Oz schaffen?
Weiter in der Geschichte. Diese Bilder wurden zur Inspiration für mein Blumen/Sommerstück.
Ich hatte einen Plan. Ich würde etwas tun, daß ich bisher erst einmal erfolgreich getan hatte. Ich würde eine Schlauchkette mit einem Muster aus stilisierten Mohnblüten aus Rocailles häkeln. Hört sich auch wieder einfach genug an, nicht wahr?
Das war es nicht. Ihr müßt wissen, daß ich das Perlenhäkeln schon mehrere Male probiert und nie kapiert hatte, weshalb ich immer nach ein paar Reihen aufgab. Dabei hatte ich nicht mal versucht, ein Muster zu machen. Schließlich probierte ich es noch einmal, als ich ein Stück zerlegte, daß ich mit 8er Rocailles gemacht hatte, eine gute Übungsgröße.
Jetzt war ich wild entschlossen. Ich öffnete mein vernachlässigtes Perlenhäkelprogramm, bereit loszulegen - und es funktionierte nicht. Ich konnte es nicht einmal neu herunterladen, aber so Kleinigkeiten würden mich nicht aufhalten, neeeein, nicht dieses Mal! Ich lud die alte Version herunter und entwar eine sehr einfaches Mohnmuster mit den Farben an 11er Rocailles, die ich in meinem Vorrat hatte.
Ich hatte kein Garn außer dem, das noch von meinem Perlenstrickkurs übrig war, gelb oder weiß. Gelb war ganz offensichtlich nicht die richtige Wahl. Ein helleres Blau wäre besser gewesen als Weiß, aber es würde schon gehen.
Das Muster war für mich nicht einfach genug, schien es. Es ist erstaunlich, wie oft man sich verzählen kann, wenn man Perlen aufzieht, oder mitten in einer einfachen Perlenabfolge durcheinanderkommt, sodaß man zum Beispiel etwas wiederholt, was nicht hätte wiederholt werden sollen.
Da gab es einen Moment, in dem ich nur zu bereit war, diese Perlenschnur an die Wand zu werfen. Wieder einmal wurde geflucht, aber endlich hatte ich es geschafft. Es war das erste Wunder.
Ich fing also an zu häkeln und auch wenn die Spannung an manchen Stellen weniger als perfekt ist - schließlich war ich nur daran gewöhnt, mit Draht zu häkeln - und es gelang mir, die Kette fertigzumachen. Das war das zweite Wunder.
Nächster Halt, Klebetrauma. Es gibt keine Möglichkeit zu beschreiben, wie sehr ich Klebstoff hasse und Klebstoff mich haßt. In diesem Fall merkt man das am Verschluß. Mein Kleber war eine Weile nicht in Benutzung und ich mußte erst einen Stopfen entfernen, damit der Kleber überhaupt zu fließen begann. Was er dann auf höchst großzügige und nicht geplante Weise tat. Ihr wärt so stolz auf mich gewesen. Ich habe nur ein klein wenig geflucht und dann mein Bestes getan, den Verschluß zu säubern (und mein Shirt, danke vielmals). Auf den Perlen am Verschluß ist zwar noch etwas, aber dieses Stück ist natürlich sowieso nicht für den Verkauf, also atmete ich tief durch und machte weiter.
Als nächstes feilte ich den Verschluß herunter. Ich hatte nur einen goldfarbenen in der richtigen Größe gehabt, und ich habe es nicht so mit Gold und noch weniger mit glänzendem Gold, also wollte ich wenigstens ein mattes Finish erreichen.
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, etwas an der Kette zu befestigen, einen 3D-Effekt, eine gefädelte Mohnblume vielleicht, nicht unbedingt etwas Großes, nur so als kleines Extra. Nachdem ich drei Versuche mit gefädelten Blüten gemacht hatte, gab ich auf. Mir gefiel der Look einfach nicht, und auch wenn das jetzt eine einfache Kette ist, so ist es für mich doch eine ziemliche Errungenschaft, sie überhaupt fertigbekommen zu haben.
Hier habt ihr es also - eine sehr lange Geschichte und ein sehr einfaches Ergebnis.
Ich hätte noch mehr Blumen machen können. Ich habe Blumenmuster aus Perlen gewebt, ich habe Blumen aus Draht gehäkelt und gestrickt. Ich habe sie aus Fimo gemacht. Mein einziges Tutorial je ist ein Blümchen.
Diese einfache Schlauchkette hatte es diesmal jedoch verdient, der Star zu sein.
Nicht nur eine Designchallenge, sondern auch ein Blog Hop - bitte schaut euch an, was die anderen Teilnehmerinnen zu zeigen haben. Es wird sein als gehe man in einem wunderschönen Garten spazieren! :-)
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Alysen - Cat (das bin ich ;-)) - Divya - Evie and Beth - Hope - Jill - Kathy - Linda - Martha - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarah - Sarajo - Tammy
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Donnerstag, 28. Februar 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Raubvögel
Raubvögel, was für ein großartiges Thema für die neue Art Elements Design Challenge! Ich hatte keine Idee, was ich machen könnte, aber ich fand Raubvögel immer toll, also konnte doch gar nichts schiefgehen, oder? Danke, Cathy!
Ich war sogar mutig genug, auf der AE-Facebookseite zu posten, daß ich diesmal gut in der Zeit lang. Yay!
Dieses yay wurde ziemlich schnell zu einem nooooo. Laßt mich das erklären.
Ich hatte zufällig einen "Farbencabochon" (wie ein Fordit, aber kein echter und nicht so farbenfroh), schon in gewebtem Draht gefaßt. Die Tropfenform schien ideal für einen Eulenkörper. Ich liebe Eulen, obwohl ich keine Gelegenheit habe, sie oft zu sehen, auch wenn ich gar nicht so weit vom Wald entfernt wohne. Ich erinnere mich aber, wie wir einmal spätabends nach Hause kamen und einen leisen Ton von einem Baum, der im Hof des Kindertagheims die Straße hinunter stand, hörten. Als wir hinaufschauten, saß dort eine riesige Eule. Ich weiß nicht, ob sie versuchte, uns zu vertreiben oder ob sie Beute entdeckt hatte, aber wir beschlossen, sie nicht lange zu stören, obwohl ich ewig dort hätten stehen können, um sie anzustarren. Sie war wundervoll!
Zurück zu meinem Farbencabochon. Ich hatte den Körper und jetzt brauchte ich nur noch einen Ast, um ihn daraufzusetzen, große Flügel und einen Kopf. Ich brachte ein paar Flügel an, über die ich nicht vollkommen glücklich war.
Leute, die mich kennen, wissen auch, daß ich nicht dazu neige, WIP-Bilder zu machen. Das hat mehrere Gründe. Ich bin zu ful, ich möchte nicht, daß der Kreativitätsfluß gestört wird, ich möchte damit nichts beschreien, und ich bin zu faul, ups, das hab ich schon gesagt.
Es tut mir also leid, aber ich kann euch weder Flügel noch Körper zeigen. Oder den Ast, den ich angefangen hatte, den ich aber aufgab, weil ich keine gute Möglichkeit sah, die Eule daran festzumachen, ohne daß sie dauernd vornübergekippt wäre. Die Flügel sahen, hmm, allerhöchstens okay aus, der Kopf war ganz gut. Dann brach die Perle für den Schnabel, genau nachdem der letzte Draht abgeknipst war. Nennt es Schicksal.
Ihr wollt nicht wissen, was als nächstes passiert ist. Es war kein Riesen-Wutanfall, aber es kam ihm ziemlich nahe. Es mögen ein paar leichte oder weniger leichte Flüche gefallen sein, und als der Seitenschneider in Aktion trat ... es reicht zu wissen, daß ich mich tatsächlich bei der armen Kreatur entschuldigte, bevor ich sie zerschnitt, weil ich in der Hinsicht eben verrückt bin. In einem solchen Fall, wenn ich schon zu lange herumgenoddelt habe und endlich beschließe, dem hier und jetzt ein Ende zu setze, schneide ich. Ich versuche nicht einmal mehr, irgendwas zu retten. Mal rettet man, mal heißt es "zerstöre dieses Ding oder es wird auf ewig zurückkommen, um deine Seele zu verfolgen".
Enschuldigt mich, während ich mal tief Luft hole. Okay. Auf zum nächsten Kapitel.
Im allgemeinen hatte mir die Idee ja gefallen und, was am wichtigsten war, die Zeit war mal wieder fast abgelaufen. Also schaute ich in meinem Cabochonvorrat und fand einen Labradorit in Tropfenform, so geschnitten, daß er aussah wie ein Blatt. Oder - haHA!! - wie Federn.
Als ob die Eule in dem Baum vor so vielen Jahren mir als Inspiration im Geiste beistand, lief es diesmal wesentlich glatter. Ich webte meine Fassung, formte ein paar Äste (Ähnlichkeiten mit Tentakeln sind reiner Zufall, hust hust) und brachte ein paar tschechische Glasblätter an. Ich machte ein kleines Gesicht, bestehend aus Augen - die etwas an einen Kneifer erinnerten, wenn ich mir das so überlege - die ich mit zwei gelben Kristallen "füllte", und einem Schnabel. Der Plan war es, dies an der Fassung zu befestigen, aber auf dem Stein wirkte es irgendwie falsch, also machte ich stattdessen einen kleinen Kopf um das Gesicht herum, was mir wesentlich besser gefiel, vor allem weil ich finde, daß der gewebte Teil im Gesicht nun auch an Federn erinnert.
Zu guter Letzt patinierte ich das Kupfer. Da ich wegen meines Hand- und Daumengelenks ein paar Pausen einlegen mußte, machte ich dies wieder mal am Abend vor der Enthüllung fertig, aber ich hab's geschafft. Jetzt kann ich es also wirklich sagen, YAY!
Dieser Anhänger macht mir große Freude, muß ich gestehen, und ich muß mich zurückhalten, damit ich nicht gleich noch einen mache! ;-)
Dies ist nicht nur eine Challenge, sondern auch ein Blog Hop, also schaut euch doch bitte auch die Post all der anderen Hopper an!
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Tammy - Beth - Cat (das bin ich!) - Anita - Kathy - Alysen - Linda - Rozantia - Jennifer - Hope - Sarajo - Melissa - Sarah
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Caroline - Cathy - Claire - Jen - Jenny - Karen - Laney - Lesley - Lindsay - Marsha - Niky - Sue
Ich war sogar mutig genug, auf der AE-Facebookseite zu posten, daß ich diesmal gut in der Zeit lang. Yay!
Dieses yay wurde ziemlich schnell zu einem nooooo. Laßt mich das erklären.
Ich hatte zufällig einen "Farbencabochon" (wie ein Fordit, aber kein echter und nicht so farbenfroh), schon in gewebtem Draht gefaßt. Die Tropfenform schien ideal für einen Eulenkörper. Ich liebe Eulen, obwohl ich keine Gelegenheit habe, sie oft zu sehen, auch wenn ich gar nicht so weit vom Wald entfernt wohne. Ich erinnere mich aber, wie wir einmal spätabends nach Hause kamen und einen leisen Ton von einem Baum, der im Hof des Kindertagheims die Straße hinunter stand, hörten. Als wir hinaufschauten, saß dort eine riesige Eule. Ich weiß nicht, ob sie versuchte, uns zu vertreiben oder ob sie Beute entdeckt hatte, aber wir beschlossen, sie nicht lange zu stören, obwohl ich ewig dort hätten stehen können, um sie anzustarren. Sie war wundervoll!
Zurück zu meinem Farbencabochon. Ich hatte den Körper und jetzt brauchte ich nur noch einen Ast, um ihn daraufzusetzen, große Flügel und einen Kopf. Ich brachte ein paar Flügel an, über die ich nicht vollkommen glücklich war.
Leute, die mich kennen, wissen auch, daß ich nicht dazu neige, WIP-Bilder zu machen. Das hat mehrere Gründe. Ich bin zu ful, ich möchte nicht, daß der Kreativitätsfluß gestört wird, ich möchte damit nichts beschreien, und ich bin zu faul, ups, das hab ich schon gesagt.
Es tut mir also leid, aber ich kann euch weder Flügel noch Körper zeigen. Oder den Ast, den ich angefangen hatte, den ich aber aufgab, weil ich keine gute Möglichkeit sah, die Eule daran festzumachen, ohne daß sie dauernd vornübergekippt wäre. Die Flügel sahen, hmm, allerhöchstens okay aus, der Kopf war ganz gut. Dann brach die Perle für den Schnabel, genau nachdem der letzte Draht abgeknipst war. Nennt es Schicksal.
Ihr wollt nicht wissen, was als nächstes passiert ist. Es war kein Riesen-Wutanfall, aber es kam ihm ziemlich nahe. Es mögen ein paar leichte oder weniger leichte Flüche gefallen sein, und als der Seitenschneider in Aktion trat ... es reicht zu wissen, daß ich mich tatsächlich bei der armen Kreatur entschuldigte, bevor ich sie zerschnitt, weil ich in der Hinsicht eben verrückt bin. In einem solchen Fall, wenn ich schon zu lange herumgenoddelt habe und endlich beschließe, dem hier und jetzt ein Ende zu setze, schneide ich. Ich versuche nicht einmal mehr, irgendwas zu retten. Mal rettet man, mal heißt es "zerstöre dieses Ding oder es wird auf ewig zurückkommen, um deine Seele zu verfolgen".
Enschuldigt mich, während ich mal tief Luft hole. Okay. Auf zum nächsten Kapitel.
Im allgemeinen hatte mir die Idee ja gefallen und, was am wichtigsten war, die Zeit war mal wieder fast abgelaufen. Also schaute ich in meinem Cabochonvorrat und fand einen Labradorit in Tropfenform, so geschnitten, daß er aussah wie ein Blatt. Oder - haHA!! - wie Federn.
Als ob die Eule in dem Baum vor so vielen Jahren mir als Inspiration im Geiste beistand, lief es diesmal wesentlich glatter. Ich webte meine Fassung, formte ein paar Äste (Ähnlichkeiten mit Tentakeln sind reiner Zufall, hust hust) und brachte ein paar tschechische Glasblätter an. Ich machte ein kleines Gesicht, bestehend aus Augen - die etwas an einen Kneifer erinnerten, wenn ich mir das so überlege - die ich mit zwei gelben Kristallen "füllte", und einem Schnabel. Der Plan war es, dies an der Fassung zu befestigen, aber auf dem Stein wirkte es irgendwie falsch, also machte ich stattdessen einen kleinen Kopf um das Gesicht herum, was mir wesentlich besser gefiel, vor allem weil ich finde, daß der gewebte Teil im Gesicht nun auch an Federn erinnert.
Zu guter Letzt patinierte ich das Kupfer. Da ich wegen meines Hand- und Daumengelenks ein paar Pausen einlegen mußte, machte ich dies wieder mal am Abend vor der Enthüllung fertig, aber ich hab's geschafft. Jetzt kann ich es also wirklich sagen, YAY!
Dieser Anhänger macht mir große Freude, muß ich gestehen, und ich muß mich zurückhalten, damit ich nicht gleich noch einen mache! ;-)
Dies ist nicht nur eine Challenge, sondern auch ein Blog Hop, also schaut euch doch bitte auch die Post all der anderen Hopper an!
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