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Samstag, 15. Mai 2021

Ich schau dir in die Augen, Kleines ...

 

Letztes Jahr habe ich diese Collage in einem meiner Nostalgie-Posts über einen Steiff-King Charles-Hund, eine Dose voller vintage Glasaugen für Plüschtiere und eine Schuhfirma benutzt.
Das sind nur ein paar der Augen in dieser Dose, und da meine Sammlung so ziemlich ihre Grenzen erreicht hat, bezweifle ich, daß noch viele neue Augenpatienten auftauchen werden, die sie benötigen.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Idee, was ich mit zumindest ein paar davon machen könnte.
Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, sehen die Augen nicht alle gleich aus. Die meisten davon sind hinten nicht flach, sondern haben einen kleinen (oder im Fall der rosa/roten Augen unten rechts) Hubbel für den Draht. Ich denke auch, daß das den Augen hilft, besser in den Augenhöhlen des Plüschtiers zu sitzen.
Ich kann nur die flachen benutzen und ich habe mir so überlegt, ob es wohl einen Weg gibt, die anderen abzuflachen, aber jetzt habe ich mir erstmal ein Paar alter brauner Augen ausgesucht, von denen ich mehrere habe. Schließlich möchte ich ja keine Augen für Schmuck benutzen, wenn ich sie dann auf einmal doch für einen Patienten brauche.

Ein paar der Augen sind aus farbigem Glas gemacht, aber die wirklich alten, wie die, die ich benutzt habe, haben eine schwarze Glaspupille in klarem Glas und sind auf der Rückseite bemalt, was dem Auge die Farbe gibt. Viele dieser vintage Augen haben schon etwas Farbe verloren, was schade ist. Natürlich könnte man sie selber neu bemalen, aber ich selber benutze dann lieber ein beschädigtes, weil sie für mich einen besonderen Charme haben.
Flach müssen sie sein, wenn man sie in Perlenstickerei benutzen möchte.
In diesem Fall habe ich wegen der Farbe sehr vorsichtig aufgeklebt und mich dann von meiner Muse führen lassen - von den Fassungen, die der Iris etwas extra Glanz geben, zum Weiß der Augen, für das ich drei verschiedene Perlengrößen um die ganze Iris herum benutzt habe, um einen weitäugigen Blick zu erzeugen, dem Schwarz um die Augen herum und den "Wimpern" aus silberbeschichteten Daggerperlen nur am unteren Rand.
Ich frage mich, was sie wohl sehen!

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Augen

Als Laney das Thema für die Oktober Design Challenge auf Art Elements - Augen - verkündete, dachte ich nicht einmal daran, nicht teilzunehmen, obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich machen könnte (wie üblich ;-)).

Ich war schon immer von Augen fasziniert. Wäre ich eine bessere Fotografin, würde ich meine Katzen Tag und Nacht damit ärgern, von ihren Augen Bilder zu machen. Seit ich ein Kind war, habe ich Augen gezeichnet, ich mache das manchmal immer noch, wenn ich in einer Besprechung sitze, aber ich finde, sie sind nicht gut, also hat keine dieser Kritzeleien überlebt.
Ich habe Augen aus Draht und aus Perlen gemacht.
Augen sind in vielen meiner HeatherCat-Stücke wichtig, und ich kann euch gar nicht sagen, wie ich oft ich schon die Augen in meinen Fanwand-Porträts herausgerissen habe, sogar wenn das ganze Porträt schon fertiggewebt war, manchmal nur um eine Perlen für einen besseren Effekt auszutauschen. Es ist erstaunlich, wie ein winziger "Lichtreflex" ein Auge aufhellen oder es unglaublich gruselig machen kann.



Dieses Paar Ohrringe begann als Körbchen, das zu groß wurde, weil ich mich bei den Maschen verzählt hatte. Hin und wieder starre ich ein Stück geformten Draht einfach an, egal ob er verhäkelt, verstrickt oder verwoben ist, und manipuliere ihn so, daß etwas anderes daraus wird. In diesem Fall wurde es die Form eines Auges.
Erinnert ihr euch an Gozer aus Ghostbusters? Gozer hatte diese glühenden roten Augen, man sah kaum das Weiße. Sie waren die Inspiration für diese Ohrringe. Ich wollte sie dunkel und gruselig und starrend, mit Weiß dabei hätten sie zu menschlich gewirkt. Ich wünschte, ich hätte rote Lampworkperlen in der Größe gehabt, aber diese blaugrünen passen auch ganz gut. Die Wimpern sollen zum Look nicht von dieser Welt beitragen.


Meine zweite Idee war ganz anders.
Katzenaugen. Ich könnte mich in ihnen verlieren. Nicht daß ich anderer Tiere Augen in all ihrer Vielfalt nicht liebe, aber Katzenaugen sind die besten, und ich wollte ein paar aus Perlen fädeln. Keine ausgefeilten mit vielen Schattierungen, denn ich hatte einfach nicht die Zeit dafür, dafür mit den Perlenfarben, die ich zur Hand hatte, ein Muster zu entwerfen. Stattdessen holte ich mir meine Inspiration von ein paar Studio Ghibli-Animefilmen, die ich kürzlich gesehen hatte. Ich wollte die Augen groß und eindrucksvoll.

Dies war mein erster Versuch.



Der Ring war ziemlich breit, und ich fand, daß die oberen Reihen eigentlich nicht wirklich nötig waren. Wie wäre es, wenn ich zwei davon wegließe und stattdessen etwas hinzufügte, was noch mehr "Katze" aussagte als nur die Augen?
Mein erster Prototyp war etwas schief. Ich hatte versucht, außer Ohren auch noch eine Nase unterzubringen, und die Nase haute nun wirklich gar nicht hin. Leider hatte ich schon alle Fäden eingewebt und hatte zunächst Schwierigkeiten, sie wiederzufinden!
Nun mußte ich natürlich unterschiedliche Farbkombinationen ausprobieren, und die Augen sind auch nicht alle komplett gleich. Das hier könnte ganz schön obsessiv werden ......




Das ist es von mir für heute, aber dies ist ein Blog Hop, und ich möchte euch bitten, auch bei den anderen vorbeizuschauen. Viel Spaß!

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