Erstens ... es steht euch frei, sie als Oktopoden zu bezeichnen, falls ihr das bevorzugt, aber während ich das immer selber gesagt habe, mag ich jetzt, wie witzig es sich anhört, wenn man Oktopusse sagt, und es ist nicht mal falsch (danke, Duden).
Zweitens, als Claire das Thema für die Art Elements August Themenchallenge ankündigte, - Oktopus - legte ich in meinem Sessel einen kleinen Tanz hin. Nicht nur liebe ich Oktopusse, sondern ich bin vielleicht auch ein klein wenig besessen davon, sie zu machen. Anfangs wurde ich von dem Polymer Clay-Oktopus inspiriert, den meine Freundin Star gemacht hat und der mich genau in diesem Moment anschaut.
Ich brauchte schon einige Stunden, um meinen Oktopus aus Draht zu häkeln. Der Mann kam später dazu und es war nicht gedacht, daß er in den Tentakeln endet, aber ihr wißt ja, wie solche Dinge passieren. Sie sind bis heute in ihrer tödlichen (?) Umarmung und sitzen in der Meeresabteilung meiner Steiffsammlung.
Dann kam Hank, der kleine Lampworkdieb, ebenfalls aus Draht gehäkelt.
Nach einer langen Pause vom Oktopusmachen (aber ohne je die Liebe zu ihnen zu verlieren) fing ich mit dem Drahtweben an, und das setzte mich erst richtig in Gang. Anstatt euch jede einzelne Geschichte zu erzählen, habe ich eine kleine Collage gemacht (minus einem, von dem ich anscheinend kein Bild gemacht habe). Da ist der winzige Barney ganz oben, und nun könnt ihr sehen, wie ich mehr und mehr davon besessen war, diese Tentakel zu verdrehen. Mann, es macht aber auch Spaß, sie zu weben!!
Also beschloß ich, ein großes Stück für diese Challenge zu machen, und vielleicht noch ein kleines. Das kleine ist noch nicht passiert, und ich dachte ehrlich nicht mal, daß ich das große rechtzeitig hinbekommen würde, obwohl ich diesmal wirklich früh angefangen habe. Mein erster Schritt war es, kleine Cabochons zu bestellen.
Warum? Das hier ist warum.
Ich wollte meine eigenen Oktopusbabys, aber statt sie alle in einer Farbe zu machen, entschied ich mich für eine Vielzahl an Farben. Ich wählte Achat, Sodalith, Zoisit, Jaspis, Aventurin, Amethyst, Rosenquarz und mehr. Jeder Cabochon bekam sein eigenes Webmuster, und voilà, eine Armee von Oktopusbabys, bereit, die Welt zu übernehmen, muahahaaaaaa!
Tatsächlich war das der einfache Teil. Wie sollte ich sie jetzt zusammensetzen? Ich hätte sie von einer Kette baumeln lassen können, aber eine Tentakelarmee ist nicht ganz so effektiv, wenn sich diese Tentakel immer verheddern. Ich legte sie immer wieder aus, mal so, mal so, ich glaube, sie wurden meiner ziemlich müde.
Erst vor zwei Tagen wußte ich plötzlich, was ich tun wollte. Das Video hätte mich viel eher auf die Idee bringen sollen. Diese Babys brauchten eine Mutter! Eine meiner leichtesten Übungen - nun ja, nicht wirklich, denn jetzt wurde ich so langsam nervös, ob ich das rechtzeitig hinkriegen würde. UND ich wußte immer noch nicht, wie ich das alles letztendlich zusammensetzen sollte. Ein wenig Tiefatmung, eine Menge Gefluche und etwas dramatisches Brüllen "Ich kann das hier nicht, ich bin nutzlos!" später hatte ich es dann - fast. Schwer zu glauben und doch wahr, es kann einem genau die Kettensorte ausgehen, die man braucht, während alle anderen noch reichlich da sind. Ich fand aber gerade noch genug, um meine Babys an den Enden zu verbinden. Puh.
Ich mache selten große übertriebene Halsketten, aber das hier ist eine davon, und ich liebe jeden kleinen Tentakel. Ein Bild zu machen war jedoch nicht einfach, es war etwas überfüllt im Lichtzelt und etwas zu früh am Morgen, um ein Foto im Garten zu machen, und außerdem hatte ich nur vier Stunden Schlaf. Ich versuche es später nochmal besser hinzubekommen, also habt bitte Geduld mit mir.
Meine Damen und Herren, dies ist ein Blog Hop. Wieder einmal bitte, nein, befehle ich euch, zu diesen Links zu gehen und zu sehen, was die anderen Teilnehmer so zu bieten haben. Es ist es wert, ehrlich. Tut es jetzt. Danke ;-) Gäste Cat (das bin ich ;-)) - Evie und Beth - Hope - Karen - Kathy - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarajo - Tammy AE Teammitglieder Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lindsay - Marsha
Zu guter Letzt möchte ich Claire für dieses fantastische Thema danken. Ich habe so ein Gefühl, daß sie und ich dieselbe Liebe für Oktopusse teilen ....
P.S. Ups, ich habe beinahe meinen eigenen Fimo-Oktopus vergessen. Das geht gar nicht, er ist so schon grummelig genug! ;-)
Ich liebe den Mond. Es ist nicht das erste Mal, daß ich das auf meinem Blog erwähne. 2009 sprach ich über mein allerliebstes Perigäum, es war ein magisches Erlebnis, das ich nie vergessen habe - ein RIESIGER Mond und wir direkt auf dem Weg hinein. Naja, nicht wirklich, aber es fühlte sich so an. Ich hatte den Mond noch nie so groß gesehen und auch seither nicht mehr, und nein, obwohl es etwa 5 Uhr morgens war, weiß ich, daß es kein Traum war. Es stand also außer Frage, daß ich an der Art Elements Design Challenge teilnehmen würde, für die Lindsay das Thema Mond wählte. Diesmal würde ich aber nicht nur teilnehmen, ich würde dies meistern wie eine Große, indem ich früh beginnen würde. Ich hatte massenhaft Ideen.
Die Kuh, die über den Mond springt, war die erste, sogar noch bevor ich das Bild im Post sah. Meine Inspiration kam aus einer anderen Quelle, Mary Poppins. Es würde aber ein großer Mond sein müssen, damit ich eine Kuh in einer guten Größe hinbekommen würde, und wie sollte ich sie befestigen? Ich grüble noch darüber nach. Dann war da Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz über einen Maikäfer, der zwei brave Kinder mit zum Mond nimmt. Hans Baluscheks Illustrationen hätten eine großartige Inspiration abgegeben. Ich hatte das Buch aber nicht, hätte es jedoch der Details wegen haben wollen. Noch eins für die Liste. Theodor Storm. Der kleine Häwelmann, in dem es um das Bübchen ging, das nicht schlafen wollte und sein Wägelchen für einen kleinen Ausflug auf dem Mondstrahl benutzt. Noch eine Inspiration. Grmpf. Das wurde schwieriger als ich es geplant hatte.
Sollte es denn eigentlich wieder ein Vollmond werden? Als ich ein Kind war, machte ich aus dem C meines Vornamens einen abnehmenden Mond (unter dem ich übrigens geboren wurde, was ich heute das erste Mal nachgeschlagen habe) mit großer Nase, einem rollenden Auge und einem breiten Grinsen zu meiner Signatur. Es wäre lustig, ihn zu machen, wenn ich erst einmal besser beim Löten war, aber nicht jetzt. Wollte ich denn überhaupt Draht benutzen? Entscheidungen, Entscheidungen! Ich dachte immer länger nach und wartete auf die richtige Idee, aber dann wurde mir klar, daß ich nicht einmal einen Mond hatte, den ich benutzen konnte. Ich hatte ziemlich kleine Magnesitperlen, die dem noch am nächsten kamen, aber sie überzeugten mich nicht. Fimo kam nicht in Frage, ich war nicht in der Stimmung für helle Farben und schwarze Katzenhaare. Ich hatte einen Rosenquarzcabochon. Gab es so etwas wie einen "pink moon"? Ein Lied von Nick Drake, Pink Moon, aus seinem gleichnamigen dritten und letzten Studioalbum. Noch nie gehört. Was tat ich?? Ich ging in die falsche Richtung und die Zeit ging mir aus.
Dann hatte ich Glück (war auch Zeit!). Bei der Suche nach etwas anderem fand ich den Cabochon, den ich die ganze Zeit im Sinn gehabt hatte, ein geschnitztes Mondgesicht mit geschlossenen Augen. Es schrie nach einem Nachthimmel, Kratern und Sternen. Endlich kam ich der Sache näher! Zunächst fädelte ich eine einfache Peyote-Fassung mit meinen geliebten Hämatit AB und klaren AB Rocailles in Größe 11 und 15. Nächster Halt - Mondsteine. Ich hatte keine, aber ich hatte einen Ring, den ich ohnehin schon eine Weile lang auseinandernehmen wollte. Ich kreierte "Krater", indem ich Rocailles um die Mondsteine herumfädelte, die ich auf die Fassung genäht hatte. Zu guter Letzt mußten noch ein paar Fransen mit einer Mischung aus allen Perlen dazu.
Wieder ein Projekt in letzter Minute fertig, ich werde gut darin! ;-)
Willkommen zur dieswöchigen Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge. Es geht diesmal nur um Cabochons. Cabochon kommt aus dem Französischen und bezeichnet einen Stein, der gewöhnlich auf der Rückseite flach und oben glatt poliert ist, nicht facettiert.
Ich erinnere mich daran, wie ich begann, mit Draht zu häkeln. Perlen waren für mich als Anfängerin soviel einfacher zu beherrschen, weil ich sie sicher mit Draht befestigen konnte. Die Fassungen für Cabochons mußten genau richtig sein, was bei Freiform-Steinen sogar noch schwieriger war (und manchmal ist). Facettierte Steine waren eine völlig andere Geschichte, wegen ihrer facettierten Unterseiten, die nicht unbedingt für all meine Fassungen geeignet sind, und man möchte ja nicht, daß zum Beispiel ein Anhänger die ganze Zeit krumm sitzt oder ein Ring einem dauernd in den Finger bohrt. Stellt euch nur mal vor, daß es eine Zeit gab, in der ich auf Cabochons herabschaute, weil sie nicht funkelten. Oder auf undurchsichtige Steine. Oder auf undurchsichtige Cabochons! ;-)
Jetzt ist Zeit, mit dem Reden aufzuhören und stattdessen zu mit dem Zeigen einiger Stücke für diese Woche anzufangen. Viel Spaß.
Ich webe immer noch mit Draht. Als ich diesen hellbläulich-grünlichen Cabochon in einer meiner geheimnisvollen Büchsen fand, wo ich Draht und extrem hoffnungslose WIPs aufbewahre, wollte ich nur einen einfachen Anhänger daraus machen. Zuvor hatte ich versucht, ihn zum Hintergrund für eine Weide mit Daggerperlen als Äste zu machen, aber als mir das selbst nach dem dritten Versuch noch nicht gefiel, landete er einfach in der Büchse.
Heute befreite ich ihn aus seiner Häkelfassung und begann in einer Mischung aus hellgold und silber zu weben. Ziemlich bald beschloß, daß er einen netten Ring abgeben würde. Als ich mich dann um die Drahtenden kümmern wollte, die in alle Richtungen hinausstanden, dachte ich, es wäre witzig, ein paar davon über den Stein laufen zu lassen.
And diesem Punkt flüsterte mir Sallah ins Ohr "Aspisvipern ... sehr gefährlich. Du gehst am besten zuerst." Nicht in echt natürlich, ich habe in diesem Moment nicht Jäger des verlorenen Schatzes angeschaut (folgt dem Link, wenn ihr nicht wißt, wovon ich rede ;-)). Ihr seht vielleicht keine Schlange, die über den Stein gleitet, ich jetzt schon.
Ich habe nie zuvor einen Gedanken auf Steppenläufer (Tumbleweeds) verschwendet. Für mich waren sie nur etwas in Westernfilmen, ein Haufen verflochtener Zweige oder was auch immer, die über eine leere Straße oder durch die Wüste rollten und damit eine Stimmung von Stille oder Einsamkeit erzeugten. Das änderte sich, als eine meiner liebsten Cabochonquellen, Stones That Rock, anfing, Tumbleweed-Cabochons anzubieten. Von unserer Reise nach Schottland her kannte ich schon die Heathergems. In einem schwachen Versuch, nicht zu viel Geld auszugeben, hatte ich es mir verkniffen, ein Schmuckstück zu kaufen, und Cabochons sind nicht erhältlich. Als ich also die Tumbleweed-Cabochons sah, sprang ich darauf so an wie meine Katzen auf ein neues Spielzeug und bestellte einen, der gestern ankam.
Das habe ich von der Website gestohlen und übersetzt: "Dies ist kein Stein, sondern gefärbtes Tumbleweed. Das Tumbleweed wird in der Wüste von Arizone geerntet, entrindet, dann werden die gefärbten Stengel 30 Tage lang erhitzt und gepreßt. So entstehen Tumbleweed-Klötze. Diese können in Scheiben geschnitten und anschließend zu einzigartigen Cabochons verarbeitet werden. Dies ist sehr leicht."
Ich hoffe, bald damit etwas zu machen, also bleibt dran!
Ratet mal, was ich gefunden habe, als ich heute in unseren kleinen Garten gegangen bin! Eine Gruppe von ganz besonderen Spinnen, die die Frühlingssonne genossen, auf Blumen und Büschen herumkrochen.
Ok, ok. Obwohl es witzig gewesen wäre, eine neue Spezies zu entdecken, muß ich zugeben, daß diese kleinen Krabbler tatsächlich meine eigenen Kreaturen sind. Bitte stellt euch jetzt vor, wie ich meinen Kopf zurückwerfe und in Gelächter eines verrückten Wissenschaftlers ausbreche. Ich hatte diese winzigen, gerade mal knapp über einen Zentimeter großen Gesichter-Cabochons seit mehr als zwei Jahren in meinem Vorrat. Ich holte sie aus ihrem kleinen Tütchen, steckte sie zurück, holte sie heraus, aber ich wußte, daß es nicht einfach sein würde, eine Fassung für sie zu machen, ohne etwas von den Gesichtszügen zu verstecken. Diesmal war ich bereit dazu, es in der Drahtstricktechnik zu versuchen und ein paar Perlen dazuzunehmen. Als ich die erste fertig hatte, kam mir auf einmal die Idee, eine Spinne zu machen. Nachdem dann die erste Spinne fertig war, konnte ich mich nicht mehr stoppen ... und jetzt möchte ich eine ganze Spinnenarmee machen und die Weltmacht an mich reißen, mwahahaaaaaa! ;-)
Ich bin sicher, nicht die einzige zu sein, die schon im Gras gelegen ist und den Wolken beim Vorüberziehen zugesehen hat und dabei, wie sie witzige oder vertraute Formen annehmen. Man braucht für dieses Spiel keine Wolken, es funktioniert mit vielen Dingen, von strukturierten Fliesen bis hin zu Steinen ... oder diesem Cabochon. Es ist ein mexikanischer Cantera-Opal und er ist nicht sehr groß, gerade mal etwas über 1,2 cm. Cantera-Opale sind das mexikanische Äquivalent zu australischen Boulder-Opalen. Der Opal ist immer noch in der Matrix, wie ein Fenster in eine andere Welt, was nicht schwer zu glauben ist, wenn man sich diesen kleinen Kerl anschaut (offensichtlich stark vergrößert, aber nicht farbbearbeitet oder ähnliches).
Wenn ich ihn anschaue, stelle ich mir mir vor, wie ich, die Welt unter mir, durch eine Wolkenmasse fliege, und ist das da womöglich ein großer See? Ich glaube nicht, daß ich betonen muß, daß ich auf einem Drachen in diese magische Welt fliege ;-)
Was seht ihr? P.S. Ich gebe Stones That Rock die "Schuld" an meiner neuen Cantera-Opal-Abhängigkeit. Bevor ich dort meinen ersten sah, hatte ich nie davon gehört.
Mein Plan war es, einen meiner kleinen mexikanischen Cantera-Opale zu nehmen und damit etwas zu machen. Stattdessen stolperte ich über diesen wunderschönen Glascabochon - glaubt mir, meine Bilder werden ihm nicht gerecht - und beschloß einen kleinen Quickie. Nur eine ganz einfache gestrickte Drahtfassung, wißt ihr, keine Extras, keine Perlen, keine doppelten Schichten, nichts. Sehr lustig. Manchmal frage ich mich, ob ich mich selber kenne. Die Bilder können nicht zeigen, was genau ich gemacht habe. Es gibt doppelte Schichten hier drin, die jetzt die Süßwasserperlen halten und die Fassung wuchs auch ein paar Reichen in die Höhe. Ich glaube, ich sollte doch ab und zu WIP-Bilder machen, aber es ist schwer, sich daran zu erinnern, wenn man in einem Projekt gefangen ist. Also schaut euch einfach nur die schönen Farben an. Leider war dieser Cabochon ein Geschenk und ich weiß nicht, woher er kam. Ich schätze, ich muß mal irgendwann ein bißchen stöbern gehen.
Ich spiele immer noch mit Lampwork- und Süßwasserperlen. Da ist dieser Cabochon, der wie flüssiger Honig aussieht und wie Blumen, die mich an Art Deco erinnern, absolut schön. Ich wählte den Draht (warmes Gold) und fing an. Ich schätze, ich ließ mich etwas hinreißen, denn als ich verglich, war die Scheibe schon zu groß geworden und wellte sich am Rand, was mich an eine Blume erinnerte. Dies verlangte nach einer schnellen Änderung des Plans. Anstatt den Cabochon in die Fassung zu setzen, fügte ich eine Öse und eine weiße Perle hinzu. Ein einfaches Design, aber effektiv, fand ich.
Darum machte ich noch zwei in anderen Farben, dunkelblau mit weißer Perle und dunkellila mit zartrosaner Perle. Wenn ich sie liste, werde ich anbieten, daß man aus den vielen Drahtfarben und den zwei Perlenfarben, die ich auf Lager habe, wählen kann.
Nun hatte ich also drei Anhänger, aber das war ja nicht das, was ich machen wollte, richtig? Also fing ich nochmal an und schließlich hatte ich die Fassung um den Lampworkcabochon fertig. Dies ist normal der Moment, wenn Mabel, meine Muse, übernehmen muß. Wird es ein Ring werden? Ein Anhänger? Sie brauchte eine Weile, wahrscheinlich war sie davon erschöpft, die Anhänger zu zaubern, aber auf einmal war die Idee da. Ein Armband sollte es werden, das aussah wie eine Armbanduhr. Gesagt - oder eher gedacht -, getan. Hier ist es, das "Honigblumenband".
Es ist schon eine Weile her, daß ich Deronda erwähnt habe. Die Frau mit den süchtigmachenden Glasperlen? Inzwischen habe ich einen kleinen Vorrat an Perlen und Cabochons, die von meinen Lieblings"lampies" gemacht wurden und es wurde wirklich Zeit, ein paar davon in neuen Stücken einzuarbeiten.
Letztes Mal habe ich mir ein paar Blasenperlen von Deronda gegönnt. Die rosafarbene wurde in einen einfachen kleinen Anhänger mit einem Häkelschlauch, der nur aus Kettenmaschen ist, verwandelt.Die blauen, die ich ewig lang anstarren könnte, sind nun der untere Teil dieser großen Ohrringe, ebenfalls mit Häkelschläuchen, diesmal aber aus dichten Maschen gemacht. Was ich daran mag, diese Art Schlauch mit Glasperlen zu verwenden, ist, daß die Ohrringe nicht zu schwer werden. Ich kann selber nicht allzulang schwere Ohrringe tragen und ich bin sicher, das geht auch anderen so.Meine absoluten Lieblinge sind aber die "Melties", die geschmolzenen Cabochons. Die Blasen auf diesem Cabochon sehen für mich wie große Beeren aus und es kommt mir vor, als schmecke ich etwas Süßes auf der Zunge, wenn ich sie ansehe.Ich finde, das Muster auf der Rückseite ist genauso schön wie die Vorderseite, weshalb ich dafür gesorgt habe, daß der Anhänger von beiden Seiten getragen werden kann, auch wenn die Fassung auf der Rückseite breiter ist. Wir wollen ja nicht, daß der Cabochon rausrutscht, nicht wahr?
Wenn ihr Glas mögt, geht mal auf Deronda's ArtFire-Studio. Dort gibt es noch soviel mehr Perlen, nach denen ich giere. Immer wenn ich gerade etwas bestellt habe und es auf dem Weg ist, zack, sind noch mehr Schönheiten in ihrem Studio!
Dies ist übrigens eine Vorschau. Keins dieser Stücke ist bisher gelistet.
Hermy war aufgeregt. Er hatte eine Einladung zu einer Party und Sternenparties machen üblicherweise Riesenspaß. Sie hatten Milch von der Milchstraße, sie sprachen viel und tanzten und es wurde sehr spät. Am nächsten Morgen wachte Hermy mit Kopfschmerzen vom Lärm auf und vom Schlafmangel hatte er immer noch verquollene Augen. Was war das noch, worüber seine Freunde und er die Nacht zuvor geredet hatten? Ihre Zukunft, genau. Das war gegen Ende hin gewesen, als das einzige, nach dem er schließlich gesehnt hatte, sein Bett war. Und was wollten sie werden? Stille Sterne, spektakuläre Sterne, nein, das war es nicht ... schreiende (shouting) Sterne! Sie hatten sogar ein Gelübde abgelegt, diesem Pfad aus der Tiefe ihrer kleinen Herzen nachzufolgen. Also wurde Hermy ein schreiender Stern. Nicht alle seiner Nachbarn waren glücklich darüber ... wenn sie nur gewußt hätten und ihm hätten sagen können, daß die Freunde gelobt hatten, Sternschnuppen (shooting stars) zu werden!
Wir hatten heute großartigen Regen. Bin ich in alberner Stimmung? Da könnt ihr drauf wetten! ;-)
P.S. Normalerweise lassen sich meine Blogposts direkt aus meinem englischen Blog heraus übersetzen. Heute ist das leider nicht möglich, darum in Klammern die englische Erklärung.
.... und es war eine von den Schmelzcabochons von Deronda Designs, die ich in den Händen hatte. Damit wollte ich schon ewig etwas machen. Schaute es doch nur an, ist es nicht wundervoll? Es erinnert mich an heiße Schokolade mit einem Klacks geschlagener Sahne und nun schmilzt die Sahne langsam in die Schokolade. Ich kann sie fast auf meiner Zunge schmecken. Da es ein Cabochon ist, brauchte er natürlich eine Fassung, aber ziemlich lange war ich mir unsicher, ob ich Draht in einem passenden Farbton oder Silber verwenden sollte. Heute entschied ich mich endlich und ich glaube, es war die richtige Entscheidung.
Um an meinen Vergleich mit der Schokolade anzuknüpfen, werde ich einfach sagen, daß die Fassung eine silberne Tasse darstellt. Dann habe ich auf jeder Seite drei Sterlingsilberkettchen befestigt.
Ihr solltet euch mal Derondas Studio auf ArtFire ansehen und dabei entweder gute Nerven oder den Geldbeutel dabeihaben, es ist Versuchung pur. Ich war bisher noch nie enttäuscht und werde immer wieder zurückkommen!
Schon eine ganze Weile wollte ich den Versuch unternehmen, Gesichtercabochons aus Fimo zu machen. Aber ihr wißt, wie ich bin. Zu viele Ideen auf einmal, leicht abzulenken, wenn ich das Bedürfnis habe, mit etwas zu experimentieren. Gestern führte mich dieses Bedürfnis dann zu einem Gesichtercabochon. Die ganze Woche war es so heiß gewesen, daß meine Motivation gleich null war. Ich startete ein paar armselige Versuche, mit Fimo zu spielen, aber nicht viel kam dabei heraus. Ich saß in meinem "Labor", dachte nach, rollte eine Fimokugel zwischen meinen Händen, mischte Farben, verdrehte die Kugel, ließ sie durch die Nudelmaschinen und plötzlich fand ich mich mit einer Scheibe auf dem Tisch wieder, in die ich mit meinen Zeigefingern zwei Vertiefungen gedrückt hatte. Augenhöhlen! Ich hatte die Farben gemischt, damit sie dunklem Holz ähneln sollten, was perfekt für ein Gesicht war. Ich dachte, es wäre sicher richtig gut, wenn es wie eine alte Stammesmaske aussähe. Und schließlich hatte ich mein erstes Gesicht fertig. Aber ... was damit tun?
Zuerst dachte ich daran, einfach eine Fassung für es zu machen. Als ich nach einer passenden Farbe suchte, stieß ich auf meinen Messingdraht. Das ist der Draht, mit dem ich fünf Projekte begonnen hatte, die ich praktisch direkt wieder wegwarf. Messing ist störrisch und hart und macht die Hände beim Häkeln wirklich kaputt. Aber - 1. hatte ich nicht versprochen zu benutzen, was ich habe? 2. die Sturheit setzte ein 3. die Farbe paßte perfekt zu dem Cabochon. Seufz. Wozu sind Finger überhaupt gut? Sie werden heilen.
Als die Fassung fertig war, schien es, als würde noch etwas fehlen. Da beschloß ich, den Anhänger in einen Stern zu verwandeln.
Ich glaube, es war die richtige Entscheidung, und ihr?