Ich habe es schon mal gesagt und werde es wahrscheinlich noch mehr als einmal sagen - ich hasse es, dasselbe zweimal zu machen.
Als ich aber meine ersten Ohrringe in gefaltetem Peyote gemacht hatte und sie für ein Bild nebeneinander hielt, mußte ich einfach an einen Stern denken.
Ich wußte, daß für diesen Stern mindestens sechs "Strahlen" nötig waren, was eine Menge für jemanden ist, der schon mit zwei gleichen Teilen ein Problem hat, aber es war ja reichlich Zeit für große Pausen zwischen jedem neuen Teil, also war das schon in Ordnung, richtig?
Tatsächlich war es schwer. Offen gesagt war meine Motivation, mehr zu machen, schon nach den ersten drei Teilen praktisch auf Null, aber als ich sie zusammennähte und sah, daß es so aussehen würde, wie ich es mir vorgestellt hatte, half das schon ein bißchen.
Als Farben hatte ich ein transparentes Smaragdgrün mit AB-Finish und ein Peridot mit Farbeinzug in Cranberry gewählt. Die Versuchung, stattdessen Weihnachtsgrün und -rot mit Silbereinzug zu verwenden, war sehr groß gewesen, aber ich glaube, das ware zuviel an Funkeln geworden. Das glänzende Smaragdgrün und das gedämpfte Cranberry aber geben einen schönen Kontrast ab.
Ich konnte einem kleinen Funkeln nicht widerstehen und nähte auf beiden Seiten in der Mitte klare Perlen mit Goldeinzug in Form von Sternen auf. Um das Loch in der Mitte zu verstecken, benutzte ich schwarze österreichische Glasperlen mit einer goldenen Perle.
Und hier ist es, mein Sternenanhänger aus gefaltetem Peyote. Obwohl mir das Ergebnis gut gefällt, glaube ich kaum, daß ich sehr bald nochmal so einen machen werde! ;-)
Samstag, 23. Dezember 2023
Gefalteter Peyote-Stern - Das dreiundzwanzigste Türchen
Samstag, 9. Dezember 2023
Winterkomet - Das neunte Türchen
Der 3D-Stern ist zurück!
Es fing alles mit einem großen Röhrchen Perlensuppe an, mindestens zehn Jahre alt. Ich weiß, daß viele Fädler Perlensuppe hassen, aber ich bin Schwäbin, und es würde sich anfühlen, als würde ich mir das Herz herausreißen, wenn ich Perlen wegwerfen würde, besonders Delicas. Mir fiel auch niemand ein, dem ich sie hätte geben können.
Es war aber einfach genug, die ganze Suppe auszuschütten und nur die gebrauchten Perlen herauszupicken, in diesem Fall überwiegend klare. Mich erschreckt Perlensuppe nicht.
Zuerst hatte ich etwas versuchen wollen, das nicht so geklappt hat, wie ich gehofft hatte, wie so oft, also trennte ich es wieder auf und und machte stattdessen einen Winterkometen oder vielleicht einen Eiskometen.
Das Netz sagt mir, daß Komete zwei Hauptschweife haben - Gas und Staub - und eine Koma.
Nun, dieser Komet hat einen Schweif aus Barockperlen und Quarz, weil Gas und Staub nur sehr schwer aus Perlen zu machen sind. Ein Komet sieht auch nicht aus wie ein 3D-Stern, aber künstlerische Freiheit und Fantasie bewirken Wunder.
Erzählt einfach NASA nicht davon.
Freitag, 1. Dezember 2023
Sternchen - Das erste Türchen
Willkommen zum diesjährigen Adventskalender!
Wie ich gestern angekündigt habe, wird er anders als der letzte sein.
Ich habe mir im Laufe des Jahres Zeit von meiner regulären Kreativzeit abgezwackt, um Weihnachts- und Winterstücke zu machen, und werde jeden Tag eines davon zeigen.
Das heißt, es gibt keine Geschichten oder Traditionen, es sei denn, ein Stück ist davon inspiriert, in welchem Fall ich davon erzählen werde, und sollte ich ein Tutorial ausprobiert haben, werde ich das natürlich dann ebenfalls teilen.
Ich hoffe, euch wird mein kreativer Adventskalender gefallen.
Fangen wir an!
Sterne - es gibt sie immer, aber an Weihnachten spielen sie eine besondere Rolle.
Dieser kleine Stern sollte eine Pause von den 3D-Sternen darstellen. Er ist sowas von flach! ;-)
Für die fünf Strahlen im Ziegelsteinstich habe ich ein schimmerndes transparentes Lila benutzt. Wie ihr euch vorstellen könnt, hat die Form von allein nicht so sehr gut gehalten, also habe ich sie spontan auf etwas Stickuntergrund geklebt und genäht und auf der Rückseite mit Ultrasuede verstärkt.
Dennoch sah der Stern zu einfach aus, also fügte ich noch eine kleine glitzernde Umrandung hinzu.
Ist er jetzt nicht süß?
Freitag, 18. Dezember 2015
Pack die Vorräte an, Weihnachtsstern - Das achtzehnte Türchen
Was für ein Tag. Er begann mit der falschen Gemüsekiste, sodaß der Fahrer nochmal zurückkommen mußte, als er es bemerkte, heruntergefallen Dingen, kaputten Perlen, und natürlich stieg Ponder überdies in einen meiner Perlenbecherchen. Yay, Rocaillesexplosion!
Oh, und ich vergaß von den gestrigen Kugeln, die abends abgeholt wurden, Bilder zu machen. Es waren auch noch lauter verschiedene Muster, die ich euch gern gezeigt hätte!
Stattdessen beschloß ich, mich an einem Weihnachts-Schneeflocken-Sternen-Ornament zu versuchen, aber das habe ich gerade erst fertigbekommen, und ich habe keine Geschichte, die ich zusammen mit dem Bild teilen könnte.
Vielleicht seid ihr ja froh, mal einen Tag nicht mein Gequassel zu lesen ;-)
Ich sollte aber etwas über den Stern sagen. Der einzig echte Vorrat sind die gedrehten Stäbchenperlen, die ich letztes Jahr bestellt hatte. Um nach einem Tutorial ein Schneeflocken-Sternen-Ornament zu machen. Was ich nicht tat. Nicht letztes Jahr, nicht dieses Jahr. Ich habe dieses hier improvisiert und jetzt sieht es ganz schön groß an meinem kleinen Baum aus, aber es gefällt mir trotzdem.
Samstag, 17. Juli 2010
Ein Buchstabe kann den Unterschied ausmachen
Am nächsten Morgen wachte Hermy mit Kopfschmerzen vom Lärm auf und vom Schlafmangel hatte er immer noch verquollene Augen.
Was war das noch, worüber seine Freunde und er die Nacht zuvor geredet hatten? Ihre Zukunft, genau. Das war gegen Ende hin gewesen, als das einzige, nach dem er schließlich gesehnt hatte, sein Bett war.
Und was wollten sie werden? Stille Sterne, spektakuläre Sterne, nein, das war es nicht ... schreiende (shouting) Sterne! Sie hatten sogar ein Gelübde abgelegt, diesem Pfad aus der Tiefe ihrer kleinen Herzen nachzufolgen.
Also wurde Hermy ein schreiender Stern. Nicht alle seiner Nachbarn waren glücklich darüber ... wenn sie nur gewußt hätten und ihm hätten sagen können, daß die Freunde gelobt hatten, Sternschnuppen (shooting stars) zu werden!

Ihr findet mehr Bilder von ihm in meinem Zibbet-Shop.
Wir hatten heute großartigen Regen. Bin ich in alberner Stimmung? Da könnt ihr drauf wetten! ;-)
P.S. Normalerweise lassen sich meine Blogposts direkt aus meinem englischen Blog heraus übersetzen. Heute ist das leider nicht möglich, darum in Klammern die englische Erklärung.
Montag, 5. Juli 2010
Wenn du dir bei einem Stern etwas wünschst, schau erst, ob er auch wach ist

Schon eine ganze Weile wollte ich den Versuch unternehmen, Gesichtercabochons aus Fimo zu machen. Aber ihr wißt, wie ich bin. Zu viele Ideen auf einmal, leicht abzulenken, wenn ich das Bedürfnis habe, mit etwas zu experimentieren.
Gestern führte mich dieses Bedürfnis dann zu einem Gesichtercabochon. Die ganze Woche war es so heiß gewesen, daß meine Motivation gleich null war. Ich startete ein paar armselige Versuche, mit Fimo zu spielen, aber nicht viel kam dabei heraus. Ich saß in meinem "Labor", dachte nach, rollte eine Fimokugel zwischen meinen Händen, mischte Farben, verdrehte die Kugel, ließ sie durch die Nudelmaschinen und plötzlich fand ich mich mit einer Scheibe auf dem Tisch wieder, in die ich mit meinen Zeigefingern zwei Vertiefungen gedrückt hatte. Augenhöhlen!
Ich hatte die Farben gemischt, damit sie dunklem Holz ähneln sollten, was perfekt für ein Gesicht war. Ich dachte, es wäre sicher richtig gut, wenn es wie eine alte Stammesmaske aussähe. Und schließlich hatte ich mein erstes Gesicht fertig. Aber ... was damit tun?
Zuerst dachte ich daran, einfach eine Fassung für es zu machen. Als ich nach einer passenden Farbe suchte, stieß ich auf meinen Messingdraht. Das ist der Draht, mit dem ich fünf Projekte begonnen hatte, die ich praktisch direkt wieder wegwarf. Messing ist störrisch und hart und macht die Hände beim Häkeln wirklich kaputt. Aber -
1. hatte ich nicht versprochen zu benutzen, was ich habe?
2. die Sturheit setzte ein
3. die Farbe paßte perfekt zu dem Cabochon.
Seufz. Wozu sind Finger überhaupt gut? Sie werden heilen.
Als die Fassung fertig war, schien es, als würde noch etwas fehlen. Da beschloß ich, den Anhänger in einen Stern zu verwandeln.

Ich glaube, es war die richtige Entscheidung, und ihr?








