Dieses Stück hat nicht als Vorratsfresser begonnen. Es begann als ein Paar Lippen, und ich weiß nicht mal, wo diese Idee plötzlich herkam, denn mein ursprünglicher Plan war es gewesen, noch einen Versuch mit einer Olivenholzscheibe zu machen (von einem meiner allerersten Anhänger, den ich grausam auseinandernahm ;-)), und jedes Mal war da dieses eine Problem, daß das Gewebte nicht so wie ich es wollte auf der Scheibe blieb, und schließlich war die Scheibe zerkratzt und ich fing an, sie zu hassen, und warf sie weg, nachdem ich sie noch mehr zerkratzt hatte, um sicherzugehen, daß ich sie nicht wieder aus dem Papierkorb holen würde, um es zum xten Mal zu probieren und ... ja, tut mir leid, ich habe mich da jetzt vielleicht etwas reingesteigert ;-)
Wie ihr sehen könnt, waren Lippen in dieser Situation eine sehr ungewöhnliche Designidee, aber da waren sie nun, und ich frgte mich, ob ich eine Nase dranmachen könnte .... und Augenbrauen .... und wie könnte man die Augen machen? .... und all das, während im Hintergrund True-Crime-Dokumentationen liefen, weil ich besessen wurde, also nicht aufstehen konnte, um eine DVD auszusuchen.
Ihr wißt, wie manche Dinge auf immer mit etwas anderem verbunden sein werden? An dem weißen Perlenwebchoker arbeitete ich, während ich die Akte X-Folge mit den Hunden anschaute und Das Dorf der Verdammten von 1960, meine allererste aus Draht gehäkelte Schweinchenskulptur erblickte das Licht der Welt an Weihnachten zu den Klängen eines Max Raabe-Konzerts, und dieses Gesicht wird mich vielleicht für immer an einen französischen Serienkiller erinnern *Augenrollen* Ich werde darüber hinwegkommen.
Vielleicht wundert ihr euch jetzt noch wegen des Vorrats.
Ich kaufte diese schönen Perlen im März 2012. Ich weiß das so genau, weil ich meine alte Bewertung gefunden habe. Melissa, die sich machte, hörte kurz danach mit dem Lampworken auf, was ich immer noch sehr traurig finde, darum klammere ich mich auch an die Perlen, die ich noch von ihr habe. Diese hier waren jedoch die einzigen Linsen, die ich hatte, und zufällig paßten sie auch noch in der Größe.
Sonst hätte ich, nein, ich weiß wirklich nicht, was ich getan hätte. Perlen bestellt, mir etwas anderes ausgedacht, es ist müßt, sich darüber Gedanken zu machen, weil diese es waren, und sie gaben dem Gesicht ein interessantes Aussehen.
Keine Ahnung, was ich damit tun werde. Wenn ich den richtigen Hintergrund finde, stecke ich es vielleicht ohne das Glas in einen Rahmen und hänge es draußen im Flur auf, um die Nachbarn zu verwirren ;-)
Die Augen lassen mich an eine Maske denken, wahrscheinlich wegen ägyptischer Totenmasken, also vielleicht so etwas wie Sand für den Hintergrund? Natürlich müßte er hell oder dunkel genug sein, um den Kontrast zu behalten, selbst wenn das Kupfer anfängt, eine Patina zu bekommen.
Laßt mich wissen, was ihr denkt!
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Freitag, 27. Juli 2018
Donnerstag, 17. April 2014
Arachnophilia
Ratet mal, was ich gefunden habe, als ich heute in unseren kleinen Garten gegangen bin! Eine Gruppe von ganz besonderen Spinnen, die die Frühlingssonne genossen, auf Blumen und Büschen herumkrochen.
Ok, ok. Obwohl es witzig gewesen wäre, eine neue Spezies zu entdecken, muß ich zugeben, daß diese kleinen Krabbler tatsächlich meine eigenen Kreaturen sind. Bitte stellt euch jetzt vor, wie ich meinen Kopf zurückwerfe und in Gelächter eines verrückten Wissenschaftlers ausbreche.
Ich hatte diese winzigen, gerade mal knapp über einen Zentimeter großen Gesichter-Cabochons seit mehr als zwei Jahren in meinem Vorrat. Ich holte sie aus ihrem kleinen Tütchen, steckte sie zurück, holte sie heraus, aber ich wußte, daß es nicht einfach sein würde, eine Fassung für sie zu machen, ohne etwas von den Gesichtszügen zu verstecken.
Diesmal war ich bereit dazu, es in der Drahtstricktechnik zu versuchen und ein paar Perlen dazuzunehmen. Als ich die erste fertig hatte, kam mir auf einmal die Idee, eine Spinne zu machen. Nachdem dann die erste Spinne fertig war, konnte ich mich nicht mehr stoppen ... und jetzt möchte ich eine ganze Spinnenarmee machen und die Weltmacht an mich reißen, mwahahaaaaaa! ;-)
Ok, ok. Obwohl es witzig gewesen wäre, eine neue Spezies zu entdecken, muß ich zugeben, daß diese kleinen Krabbler tatsächlich meine eigenen Kreaturen sind. Bitte stellt euch jetzt vor, wie ich meinen Kopf zurückwerfe und in Gelächter eines verrückten Wissenschaftlers ausbreche.
Ich hatte diese winzigen, gerade mal knapp über einen Zentimeter großen Gesichter-Cabochons seit mehr als zwei Jahren in meinem Vorrat. Ich holte sie aus ihrem kleinen Tütchen, steckte sie zurück, holte sie heraus, aber ich wußte, daß es nicht einfach sein würde, eine Fassung für sie zu machen, ohne etwas von den Gesichtszügen zu verstecken.
Diesmal war ich bereit dazu, es in der Drahtstricktechnik zu versuchen und ein paar Perlen dazuzunehmen. Als ich die erste fertig hatte, kam mir auf einmal die Idee, eine Spinne zu machen. Nachdem dann die erste Spinne fertig war, konnte ich mich nicht mehr stoppen ... und jetzt möchte ich eine ganze Spinnenarmee machen und die Weltmacht an mich reißen, mwahahaaaaaa! ;-)
Donnerstag, 20. Januar 2011
Schatz
Es war wie ein Abenteuerfilm gewesen - der Dschungel, die Schlangen und die Spinnen, ein konkurrierendes Team (auch wenn sie keine vergifteten Pfeile trugen, sondern Laptop und elektronische Geräte), die Hitze, die Aufregung, und nun waren sie hier am Tor des Tempels.
Sie sahen einander an. Wer sollte zuerst hineingehen? Es würde keine Falle geben, es würde keinen Fluch geben. Dies war das 21. Jahrhundert, keiner von ihnen glaubte an Flüche und keiner von ihnen trug eine Peitsche und trug einen verbeulten Hut. Sie waren Wissenschaftler und dennoch ... in dieser Umgebung konnten sogar hartgesottene Wissenschaftler plötzlich von Zweifeln überfallen werden, was in diesem uralten Tempel zu erwarten war.
Wieder schauten sie einander an und lachten, leicht peinlich berührt. Zusammen öffneten sie das schwere Steintor und, ihre Taschenlampen hochhaltend, schritten sie ins Dunkel.
Plötzlich fing eine der Taschenlampen ein Funkeln ein, also gingen sie darauf zu und da war es - das Gesicht des Gottes.
Als ich dieses Stück fertiggemacht hatte, erinnerte es mich so sehr an eine antike maske, daß mir auf einmal dieses Bild in den Sinn kam. Ich selber wäre zu feige, mir meinen Weg durch einen Dschungel zu kämpfen (die Käfer wären mein kleinstes Problem, aber die Hitze und die Feuchtigkeit und seltsames Essen), aber wir alle haben wahrscheinlich von einem Moment geträumt, in dem wir einen Schatz finden.
Dieser Schatz ist jetzt in meinem Zibbet-Shop, wo ihr auch mehr Bilder sehen könnt.
Samstag, 17. Juli 2010
Ein Buchstabe kann den Unterschied ausmachen
Hermy war aufgeregt. Er hatte eine Einladung zu einer Party und Sternenparties machen üblicherweise Riesenspaß. Sie hatten Milch von der Milchstraße, sie sprachen viel und tanzten und es wurde sehr spät.
Am nächsten Morgen wachte Hermy mit Kopfschmerzen vom Lärm auf und vom Schlafmangel hatte er immer noch verquollene Augen.
Was war das noch, worüber seine Freunde und er die Nacht zuvor geredet hatten? Ihre Zukunft, genau. Das war gegen Ende hin gewesen, als das einzige, nach dem er schließlich gesehnt hatte, sein Bett war.
Und was wollten sie werden? Stille Sterne, spektakuläre Sterne, nein, das war es nicht ... schreiende (shouting) Sterne! Sie hatten sogar ein Gelübde abgelegt, diesem Pfad aus der Tiefe ihrer kleinen Herzen nachzufolgen.
Also wurde Hermy ein schreiender Stern. Nicht alle seiner Nachbarn waren glücklich darüber ... wenn sie nur gewußt hätten und ihm hätten sagen können, daß die Freunde gelobt hatten, Sternschnuppen (shooting stars) zu werden!

Ihr findet mehr Bilder von ihm in meinem Zibbet-Shop.
Wir hatten heute großartigen Regen. Bin ich in alberner Stimmung? Da könnt ihr drauf wetten! ;-)
P.S. Normalerweise lassen sich meine Blogposts direkt aus meinem englischen Blog heraus übersetzen. Heute ist das leider nicht möglich, darum in Klammern die englische Erklärung.
Am nächsten Morgen wachte Hermy mit Kopfschmerzen vom Lärm auf und vom Schlafmangel hatte er immer noch verquollene Augen.
Was war das noch, worüber seine Freunde und er die Nacht zuvor geredet hatten? Ihre Zukunft, genau. Das war gegen Ende hin gewesen, als das einzige, nach dem er schließlich gesehnt hatte, sein Bett war.
Und was wollten sie werden? Stille Sterne, spektakuläre Sterne, nein, das war es nicht ... schreiende (shouting) Sterne! Sie hatten sogar ein Gelübde abgelegt, diesem Pfad aus der Tiefe ihrer kleinen Herzen nachzufolgen.
Also wurde Hermy ein schreiender Stern. Nicht alle seiner Nachbarn waren glücklich darüber ... wenn sie nur gewußt hätten und ihm hätten sagen können, daß die Freunde gelobt hatten, Sternschnuppen (shooting stars) zu werden!

Ihr findet mehr Bilder von ihm in meinem Zibbet-Shop.
Wir hatten heute großartigen Regen. Bin ich in alberner Stimmung? Da könnt ihr drauf wetten! ;-)
P.S. Normalerweise lassen sich meine Blogposts direkt aus meinem englischen Blog heraus übersetzen. Heute ist das leider nicht möglich, darum in Klammern die englische Erklärung.
Montag, 5. Juli 2010
Wenn du dir bei einem Stern etwas wünschst, schau erst, ob er auch wach ist

Schon eine ganze Weile wollte ich den Versuch unternehmen, Gesichtercabochons aus Fimo zu machen. Aber ihr wißt, wie ich bin. Zu viele Ideen auf einmal, leicht abzulenken, wenn ich das Bedürfnis habe, mit etwas zu experimentieren.
Gestern führte mich dieses Bedürfnis dann zu einem Gesichtercabochon. Die ganze Woche war es so heiß gewesen, daß meine Motivation gleich null war. Ich startete ein paar armselige Versuche, mit Fimo zu spielen, aber nicht viel kam dabei heraus. Ich saß in meinem "Labor", dachte nach, rollte eine Fimokugel zwischen meinen Händen, mischte Farben, verdrehte die Kugel, ließ sie durch die Nudelmaschinen und plötzlich fand ich mich mit einer Scheibe auf dem Tisch wieder, in die ich mit meinen Zeigefingern zwei Vertiefungen gedrückt hatte. Augenhöhlen!
Ich hatte die Farben gemischt, damit sie dunklem Holz ähneln sollten, was perfekt für ein Gesicht war. Ich dachte, es wäre sicher richtig gut, wenn es wie eine alte Stammesmaske aussähe. Und schließlich hatte ich mein erstes Gesicht fertig. Aber ... was damit tun?
Zuerst dachte ich daran, einfach eine Fassung für es zu machen. Als ich nach einer passenden Farbe suchte, stieß ich auf meinen Messingdraht. Das ist der Draht, mit dem ich fünf Projekte begonnen hatte, die ich praktisch direkt wieder wegwarf. Messing ist störrisch und hart und macht die Hände beim Häkeln wirklich kaputt. Aber -
1. hatte ich nicht versprochen zu benutzen, was ich habe?
2. die Sturheit setzte ein
3. die Farbe paßte perfekt zu dem Cabochon.
Seufz. Wozu sind Finger überhaupt gut? Sie werden heilen.
Als die Fassung fertig war, schien es, als würde noch etwas fehlen. Da beschloß ich, den Anhänger in einen Stern zu verwandeln.

Ich glaube, es war die richtige Entscheidung, und ihr?
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