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Montag, 1. August 2022

Ein Igelchen im Garten

Ich habe noch nie vorher einen Igel in unserem Garten gesehen. Vielleicht war ja mal einer da, wenn dem aber so war, hat er sich mir nicht gezeigt.
Heute aber hatten wir einen kleinen Gast, Geppo (Geppo ist nach dem vermeintlichen Gründer meiner Heimatstadt Göppingen benannt, der ein alemannischer "Fürst" war).
Er mußte von Stelle zu Stelle getragen werden, weil es heiß war und es sehr schwer ist, lange Entfernungen zu laufen oder sogar irgendwo hinaufzuklettern, wenn man gerade mal 3 cm lang ist!

Der erste Halt waren ein paar Sukkulenten, aber Geppo wurde schnell mutiger und wollte immer höher gehen!



Nächster Halt - der Engelskopfberg!



Von seiner eigenen Courage beeindruckt war Geppos nächstes Ziel der Löwenkopfberg. "Ich habe keine Angst vor einem Löwen!"


Ihr seid nicht beeindruckt? Nun, und wie sieht es jetzt aus?


Danach war unser Igelchen müde, ihm war sehr heiß und er hatte großen Durst, also war ein Ausflug zum Vogelbad an der Reihe.


Und hier sind ein paar Blumen, die zu wackelig waren, als daß Geppo darauf hätte sitzen können, also schaute er sie sich von meiner Hand aus an.





Für die, die es nicht wissen, wie meine anderen Igel ist Geppo eine nach meinem eigenen Design aus Draht gehäkelte Miniatur. Keiner meiner Igel sieht je ganz wie ein anderer aus. Geppo beispielsweise hat bronzebeschichtete Hämatitaugen und eine funkelnde Kristallnase :-)

Donnerstag, 24. Mai 2018

Oldies but Goodies - Garten

Es ist Mai und die Leute sprechen über ihre Gärten, wie sie Dinge pflanzen, wie diese Pflanzen sich so machen, über Gartengestaltung, über neue Gartenräume, über Entspannung im Garten.
Wir hatten nie einen Garten, als ich Kind war. Erst war da ein großer Hof, der dann klein wurde, als noch ein Haus darauf gebaut wurde (das ist laaaaaange her), dann bauten sie die Garagen und verlegten Steine, die sehr schön für meine Rollschuhe geeignet waren. Wenn ich Gartengefühl wollte, ging ich zu meiner besten Freundin, wo es Blumen gab, Kräuter und wunderschöne alte Kirschbäume - oh diese gelben Kirschen!
Was wir hatten, war ein Streifen Erde entlang der Einfahrt, mit Büschen, und dort hatte ich eine kleine Stelle mit Tausendschönchen und später ein paar Sonnenblumen, die anfangs ziemlich groß waren und dann immer kleiner nachwuchsen.

Ich schätze, was ich zu sagen versuche ist - wieder einmal - , daß ich keine Ahnung habe. Ich kenne kaum Pflanzennamen, ich habe auch keinen Schimmer, wieviel Wasser sie brauchen oder Sonne oder Liebe, aber ich erkenne eine Blume, wenn ich eine sehe ;-)
Einige der JAC-Mitglieder sind jedoch tolle Gärtner, und während ich nur Schmuck von unserer neuesten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge zeige, bin ich sicher, ich hätte euch auch Schönheiten aus ihren Gärten zeigen können, hätte ich nur früher daran gedacht zu fragen!
Habt ihr denn einen Garten?


1/8/12 Jewelry Art by Dawn
2/5/9/10 Cat's Wire
3/6/11 MC Stoneworks
4/7/13 RioRita

Mittwoch, 9. August 2017

Oldies but Goodies - Rund um den Garten

Unser Haus hat keinen richtigen Garten. Ich schätze, ich denke immer, es muß einen Rasen geben, damit ein Garten "richtig" ist. Pflanzen haben wir aber. Viele davon. Sie sind in Töpfen oder in einem erhöhten Streifen hinter dem Haus. Tatsächlich ist es recht nett (solange nicht von mir erwartet wird, Gartenarbeit zu machen, ihr erinnert euch, daß ich Blumen durch ein bloßes Hallo töten kann ;-)).

Ein Garten ist aber mehr als Büsche, Bäume und Blumen. Für diese Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge gab es schon einige Beiträge neben Blumen, und wieder einmal bitte ich euch, bei JAC reinzuschauen, da meine Auswahl verglichen mit dem, was ihr sehen könnt, wenn ihr euch durchklickt, tatsächlich sehr klein ist.
Was, denkt ihr, braucht ein Garten noch?


1 Jewelry Art by Dawn
2 MC Stoneworks
3 RioRita
4 Cat's Wire
5 Violetmoon's Corner

Freitag, 3. Juli 2015

Pack die Vorräte an - Cottage Garden Armband

Okay, es ist nicht wirklich ein Cottage Garden, aber ihr müßt zugeben, es wäre schwierig gewesen, auch noch eßbare Pflanzen mit drauf zu bekommen. Mir gefiel einfach die Idee, als meine Freundin, der Chimp, ein WIP-Bild sah und meinte, es erinnere sie an einen.

Ich weiß nicht, ob ihr meinen Yin Yang-Anhänger gesehen habt, mit dem die Idee eigentlich ihren Anfang nahm. Seine kleinen Akzente mit den Glascabochons in ihren Rocailles-Fassungen im Ziegelsteinstich erinnerten mich an Blumen.
Ich hatte schon aus vielen verschiedenen Grüns eine Perlensuppe zusammengekocht, um die Basis zu weben, die ich dann mit einem Picotrand aus winzigen grünen Rocailles verzierte.
Von diesen Glascabochons war noch eine ganze Reihe in meinem Vorrat. Immer wenn ich eine Blüte fertig hatte, nähte ich sie auf das Band, bis es schließlich elf waren, jede in einer anderen Farbe. Mir fiel auf, daß ich bei den Delicas viel mehr Farben als bei den Rocailles habe. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

Nun brauchten diese Blüten noch Stengel. Ich hatte ursprünglich die gleichen Perlen wie in der Umrandung verwenden wollen, aber es stellte sich heraus, daß sie etwas zu dunkel waren, um sich tatsächlich abzuheben, also benutzte ich stattdessen transparente zartgelbe Perlen mit Fäden in zwei verschiedenen Grüntönen.

Es war geplant, es dabei zu belassen, aber dann erinnerte ich mich an meine kleinen Lampworkbienen von Izzybeads. Ich fand, eine davon würde einen großartigen kleinen Baumelakzent am Armband abgeben. Auf dem Weg zur Schublade jedoch schlug die Inspiration zu. Wie wäre es damit, eine ihrer lächelnden Sonnen zu verwenden, um meine Blumen wachsen zu lassen? Noch besser!

Bitte schön.
"Ein Gänseblümchen liebte sehr
ein zweites gegenüber,
drum rief's: "Ich schicke mit 'nem Gruß
dir eine Biene rüber!"
Da rief das andere: "Du weißt,
ich liebe dich nicht minder,
doch mit der Biene, das laß sein,
sonst kriegen wir noch Kinder!"


Donnerstag, 17. April 2014

Arachnophilia

Ratet mal, was ich gefunden habe, als ich heute in unseren kleinen Garten gegangen bin! Eine Gruppe von ganz besonderen Spinnen, die die Frühlingssonne genossen, auf Blumen und Büschen herumkrochen.























Ok, ok. Obwohl es witzig gewesen wäre, eine neue Spezies zu entdecken, muß ich zugeben, daß diese kleinen Krabbler tatsächlich meine eigenen Kreaturen sind. Bitte stellt euch jetzt vor, wie ich meinen Kopf zurückwerfe und in Gelächter eines verrückten Wissenschaftlers ausbreche.
Ich hatte diese winzigen, gerade mal knapp über einen Zentimeter großen Gesichter-Cabochons seit mehr als zwei Jahren in meinem Vorrat. Ich holte sie aus ihrem kleinen Tütchen, steckte sie zurück, holte sie heraus, aber ich wußte, daß es nicht einfach sein würde, eine Fassung für sie zu machen, ohne etwas von den Gesichtszügen zu verstecken.
Diesmal war ich bereit dazu, es in der Drahtstricktechnik zu versuchen und ein paar Perlen dazuzunehmen. Als ich die erste fertig hatte, kam mir auf einmal die Idee, eine Spinne zu machen. Nachdem dann die erste Spinne fertig war, konnte ich mich nicht mehr stoppen ... und jetzt möchte ich eine ganze Spinnenarmee machen und die Weltmacht an mich reißen, mwahahaaaaaa! ;-)

Samstag, 9. April 2011

Gartenviecher

Frühling ist wirklich da - die Blumen kommen zurück und die Bienen, die Vögel zwitschern wieder laut. Oh, und die Schnecken sind auch schon wieder zugange.
Heute möchte ich euch die Viecher vorstellen, die unseren kleinen Garten im Winter nicht verlassen haben und auch hier sind, um den Frühling zu begrüßen.

Alle haben schon Leute getäuscht, das kann passieren, wenn man sie nur aus dem Augenwinkel sieht.

Frau Katze. Sie hat ein hartes Leben. Sie ist getreten und fallengelassen worden und nach ein paar Jahren unabsichtlicher Mißhandlung ist von ihr nicht mehr viel mehr übrig als ihr Kopf.


Herr Eidechse. Er wechselt gern mal den Standort. Momentan genießt er es, auf einen kleinen Plausch bei Frau Katze zu sitzen.


Jung-Schneckerich. Er war der letzte Zugang zu unserer Viechertruppe. Wenigstens frißt er nicht viel.


Wir sehen uns dann unten vorm Haus!

Samstag, 14. August 2010

Einmal um's Haus herum

Ich wollte eigentlich nur den Müll runtertragen, aber dann sah ich ihn - Spidy. Also ging ich wieder hinauf und holte meine Kamera. Oh, wie ich in diesen Momenten wünsche, ich könnte wirklich mit einer Kamera umgehen! Das Licht hätte auch besser sein können, aber es kommt erst später hierhin.
Spidy arbeitete hart an seinem wunderschönen Netz, er hielt nur für eine Sekunde innen, wenn das Lüftchen zu stark wurde.


Ich weiß nicht, ob er schließlich streikte, weil ich ihn permanent belästigte, oder ob er nur eine Pause brauchte, aber hier ist er, so gut wie ich ihn einfangen konnte, als er stillsaß. Oder vielleicht hatte er auch nicht bemerkt, daß er ein Stückchen ausgelassen hatte?

Da ich schon mal dabei war, schaute ich mich nach Neuem um.

Ich liebe Fuchsien, schon immer. Vielleicht sind es ihre mutigen Farbkombination, die ich niemals zu tragen wagen würde, aber diese Fuchsie kann das locker durchziehen.



Dies ist die Knospe einer Pflanze, von der ich den Namen nicht weiß.


Und bevor ich vom Postboten zur Tür zurückgerufen wurde, sagte ich noch Hallo zu dieser Rose.


Genießt euer Wochenende!

Mittwoch, 31. März 2010

Blumengespräche

Vielleicht habe ich schon früher einmal erwähnt, daß ich einen "schwarzen Daumen" habe. Ich kann nicht gut mit Pflanzen. Ich sage Hallo zu einer Blume und sie fällt um und ist tot.
Im Haus kann ich keine Blumen haben, weil die Katzen immer denken, das sei ein besonderes Geschenk für sie. Ich gehe lieber kein Risiko ein.


Nichtsdestotrotz mag ich Blumen. Oft fällt mir auf, daß ich achtlos an ihnen vorbeigehe, nur die schönen Farben sehe, vielleicht an einer Rose im Sommer rieche, aber sie nie richtig von nahem anschaue.
Manchmal jedoch nehme ich mir einen Moment, gehe in die Hocke und sehe mir die Details einer Pflanze an. Und wenn ich zufällig eine Kamera dabeihabe, mache ich ein Bild.


Diese Woche fühlte sich wieder sehr nach Frühling an. Es war warm, es war sonnig und plötzlich bemerkte ich, wie die Blumen in unserem "Garten" (es ist kein echter Garten, sondern ein Streifen mit Pflanzen darin hinter unserem Haus) gewachsen waren. Ihr wundert euch, wie es dort Blumen geben kann, wenn ich doch die Schwarzer-Daumen-Krankheit habe? Unsere Nachbarn kümmern sich darum und zwar gut.


Dies sind die Hyazinthen, die wir von Freunden bei einem Besuch bekommen haben. Der Lange hatte sie auf die Garderobe gestellt, aber nachdem Ponder anfing, diese mit einem aufgeregten Heulen zu erklimmen, wußten wir, daß sie nach draußen mußten. Als wir sie bekommen haben, waren sie nur kleine Knospen, aber das hat sich ganz schön geändert und die Biene war glücklich darüber.



Die Narzissen machen sich bereit für Ostern, darum ja auch Osterglocken genannt.


Ein paar der Weidenkätzchen haben sich noch nicht geöffnet, diese hier aber sind schon flauschig und fühlen sich ganz weich an.


Tausendschönchen gehören zu meinen Lieblingsblument. Ich habe mich in sie verliebt, als ich ungefähr 12 war und ein paar bekam, um sie in mein eigenes kleines Stück Erde vor dem Haus zu pflanzen. Sie und die Sonnenblumen waren das einzige, was nicht sofort starb, vielleicht mag ich sie darum so gern.


Dieses Stiefmütterchen ist noch nicht für den Frühling bereit, wie es aussieht. Das ist in Ordnung so, ich liebe die Knospe genauso, wie sie ist. Veilleicht schläft sie ja gern aus, so wie ich früher?


Unsere Gartenkatze schaut sich das alles von hinter dem Hyazinthentopf aus an. Nicht ohne Grund. Die arme Kitty ist hauptsächlich ein Kopf und nur noch ein halber Körper, seit der Nachbar sie hat fallenlassen. Sie war ursprünglich bemalt, aber mir gefällt, wie sie jetzt aussieht. Und niemand würde vermuten, daß sie kaputt ist, so wie sie versteckt ist.


Und das ist, was ich damit meine, wenn ich sage, ich nehme mir einen Moment Zeit für die Details. Im Stehen ist mir dieser Tropfen zuerst nicht aufgefallen. Als ich mich bückte, war ich fasziniert, wie ich es immer bin, von Tropfen auf Blättern, welchen, die von Zweigen hängen oder auf Tischen sitzen. Ich bin froh, mir diesen Moment genommen zu haben.


Ich hoffe, ihr habt die kleine Tour durch unseren "Garten" auch genossen! Schönen Frühling allerseits!