Haltet euch an euren Sitzen fest, meine Damen und Herrn, jetzt wird es echt gruselig.
Bitte begrüßt Mister Buster Keaton in "Das verwunschene Haus" von 1921!
Sind eure Nerven bereit für die Handlung (und Spoiler)?
Keaton ist Bankangestellter.
Und einer seiner Kollegen ist ein Gauner, der mit Falschgeld handelt und mit seiner Bande zusammen die Bank ausrauben und sich dann in gruseligen Verkleidungen in einem "Spukhaus" verstecken will.
Der Morgen geht seinen üblichen Gang, vorausgesetzt ihr zählt dazu, wenn Geld auf Klebstoff trifft.
Wenn ihr nun denkt, daß das nicht gruselig ist, scheint ihr meine toxische Beziehung zu Klebstoff vergessen zu haben. Ich schwöre, ich habe laut aufgeschrien, als ich das sah! 😉
In dem Moment taucht die Bande auf und dank des Klebstoffs gelingt es Keaton fast, den Raub zu vereiteln, als ihn aber der Manager mit der Pistole sieht, jagen alle ihm nach.
Es gelingt ihm zu entkommen und sich unwissentlich in dem "Spukhaus" zu verstecken, aber aber er ist nicht der einzige. Eine Theatertruppe flüchtet von der Bühne, nachdem sie "Faust" völlig verhunzt haben und mit Gemüse beworfen werden - ratet mal, wo es sie hinverschlägt.
Also haben wir jetzt Buster, die Theaterleute und die Gangster im Haus, einer erschreckt den anderen.
Es ist nicht hilfreich, daß sich die Treppe immer wieder in eine Rutsche verwandelt, weswegen Buster Wege finden muß, damit er nicht immer wieder hinunterfällt.
Das ist jedoch nicht die einzige Überraschung im Haus. Wir haben die explodierende Kerze, eine Falltür, den "lebenden" Stuhl und natürlich Geister, Skelette, die einen echten Mann zusammenbauen und den Teufel (Mephisto aus dem Theater)!
Keaton rennt und springt und klettert und fällt, aber dann findet er heraus, daß die "Gespenster" nur Männer in Bettüchern sind.
Und schließlich kommen auch der Bankmanager und die Polizei beim Haus an. Sie fallen durch die Falltür in den Keller und verhaften die ganze Bande dank Buster, der sich inzwischen ebenfalls als Gespenst verkleidet hat.
Bevor er weggebracht wird, schlägt der Boss unseren Helden jedoch auf den Kopf und er ist tot.
Zwei Engel zeigen ihm die lange Treppe in den Himmel, die er hinaufgeht ...
... wo ihm dann von Petrus der Zugang verweigert wird, der den Hebel zieht und die Treppe in eine Rutsche verwandelt ...
... direkt in die Hölle.
Ein Hilfsteufel macht sich daran, Buster mit einem brennenden Dreizack zu pieksen ... was ihn aufweckt, da es nur ein Traum war, das Feuer aber ist echt!
Die Tochter des Bankmanagers ist sehr glücklich, ihn am Leben zu sehen, und sie umarmen sich.
Bitte begrüßt Mister Buster Keaton in "Das verwunschene Haus" von 1921!
Sind eure Nerven bereit für die Handlung (und Spoiler)?
Keaton ist Bankangestellter.
Und einer seiner Kollegen ist ein Gauner, der mit Falschgeld handelt und mit seiner Bande zusammen die Bank ausrauben und sich dann in gruseligen Verkleidungen in einem "Spukhaus" verstecken will.
Der Morgen geht seinen üblichen Gang, vorausgesetzt ihr zählt dazu, wenn Geld auf Klebstoff trifft.
Wenn ihr nun denkt, daß das nicht gruselig ist, scheint ihr meine toxische Beziehung zu Klebstoff vergessen zu haben. Ich schwöre, ich habe laut aufgeschrien, als ich das sah! 😉
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| Klebstoff überall, auf Händen, dem Boden, Hintern, Taschen und Haaren! |
In dem Moment taucht die Bande auf und dank des Klebstoffs gelingt es Keaton fast, den Raub zu vereiteln, als ihn aber der Manager mit der Pistole sieht, jagen alle ihm nach.
Es gelingt ihm zu entkommen und sich unwissentlich in dem "Spukhaus" zu verstecken, aber aber er ist nicht der einzige. Eine Theatertruppe flüchtet von der Bühne, nachdem sie "Faust" völlig verhunzt haben und mit Gemüse beworfen werden - ratet mal, wo es sie hinverschlägt.
Also haben wir jetzt Buster, die Theaterleute und die Gangster im Haus, einer erschreckt den anderen.
Es ist nicht hilfreich, daß sich die Treppe immer wieder in eine Rutsche verwandelt, weswegen Buster Wege finden muß, damit er nicht immer wieder hinunterfällt.
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| GIF von nishaane auf Tenor |
Das ist jedoch nicht die einzige Überraschung im Haus. Wir haben die explodierende Kerze, eine Falltür, den "lebenden" Stuhl und natürlich Geister, Skelette, die einen echten Mann zusammenbauen und den Teufel (Mephisto aus dem Theater)!
Keaton rennt und springt und klettert und fällt, aber dann findet er heraus, daß die "Gespenster" nur Männer in Bettüchern sind.
Und schließlich kommen auch der Bankmanager und die Polizei beim Haus an. Sie fallen durch die Falltür in den Keller und verhaften die ganze Bande dank Buster, der sich inzwischen ebenfalls als Gespenst verkleidet hat.
Bevor er weggebracht wird, schlägt der Boss unseren Helden jedoch auf den Kopf und er ist tot.
Zwei Engel zeigen ihm die lange Treppe in den Himmel, die er hinaufgeht ...
... wo ihm dann von Petrus der Zugang verweigert wird, der den Hebel zieht und die Treppe in eine Rutsche verwandelt ...
... direkt in die Hölle.
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Ein Hilfsteufel macht sich daran, Buster mit einem brennenden Dreizack zu pieksen ... was ihn aufweckt, da es nur ein Traum war, das Feuer aber ist echt!
Die Tochter des Bankmanagers ist sehr glücklich, ihn am Leben zu sehen, und sie umarmen sich.
Der aus zwei Spulen bestehende Film (Laufzeit 24 Minuten) ist klar in zwei Teile aufgeteilt, die Bank und das Spukhaus.
Obwohl es in der Bank ein paar witzige Gags gibt, wie zum Beispiel, als Busters Kleider stundenlang in der Tür des Tresors mit Zeitschloß festhängen (warum hat er nicht versucht, sie auszuziehen?), geht es hauptsächlich um die Probleme mit dem Klebstoff, was etwas langweilig wird.
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| "Nachdem sie ihn überall sonstwo gesucht hat, hat die Polizei ihn da gefunden, wo er war." |
Der zweite Teil war jedoch dank Buster Keatons Energy zum Schießen. Es gab ein paar großartige Fallmanöver und Sprünge und ich mochte die Choreographie, wie sich die Charaktere trafen oder verpaßten.
Die Hauptdarstellerin neben Keaton (und dem Klebstoff) war natürlich die Treppen-/Rutschenkombination, deren himmlische Version euch vielleicht bekannt vorkommt, falls ihr den Film "Irrtum im Jenseits" von 1946 mit David Niven gesehen habt (den ich übrigens empfehlen kann).
Ich mochte die unterschiedlichen Arten, mit denen Buster versucht, den Fall die Rutsche hinunter zu vermeiden - die letzten paar Stufen hinaufzuspringen, den Versuch herunterzurutschen, während es noch eine Treppe war, das Geländer hinunterzurutschen, sogar die Rutsche hinaufzurennen!
Obwohl es also nicht der witzigste Keaton-Film war, den ich bis jetzt gesehen habe - man muß auch bedenken, daß dies noch einer von den früheren war - hatte ich doch meinen Spaß damit.
Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr erschreckt 😉



















































