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Montag, 31. August 2026

Meine August-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.

"Hildur - Die Toten am Meer" von Satu Rämö, Erstveröffentlichung 2024

(Hildur 4)


Hildur Rúnarsdóttir ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden Islands.
Vier Skelette werden auf dem Hof von Hildurs verstorbenen Eltern gefunden. Ein schwer verletzter Küchenarbeiter entkommt von einem Kreuzfahrtschiff. Und eine enge Freundin von Hildurs Mutter stirbt unerwartet in ihrem Seniorenheim.
Stehen diese Fälle in Verbindung.

Ich habe das dritte Buch in der Reihe übersprungen, weil es um Tiermißhandlung ging, war aber auch nicht zu begeistert von diesem hier. 

"Zwei Sommer mit Christiane" (enthält die Bücher "Recht nette Mädchen" und "100 Tage mit Christiane") von Barbara Hug, Erstveröffentlichung 1954 und 1957


Das erste Buch erzählt die Geschichte der vier Andresen-Töchter Andrea, Martina, Petra und Christiane, die mit ihrer Mutter in einer kleinen Stadt in Südwestdeutschland leben.
Das zweite Buch, das ein paar Jahre später spielt, erzählt die Geschichte von Christiane, die sich um Martinas Sohn kümmert, während sie und ihr Mann zum Arbeiten in Italien sind.

In dieser Hitze brauchte ich eine nette und schnelle Lektüre (in diesem Fall habe ich es im Laufe der Jahre des öfteren nochmal gelesen) und ich liebe diese zwei Bücher seit meiner Kindheit. Sie sind nicht so fluffig, wie sie sich vielleicht anhören, da sie auch Themen wie Geflüchtete nach dem Krieg, Armut, Gemeinschaft und Nachdenken über die Zukunft aufgreifen.


"The Third Man" = "Der dritte Mann" von Graham Greene, Erstveröffentlichung 1950


Rollo Martins wird von seinem alten Freund Harry Lime ins Wien der Nachkriegszeit - noch unter den alliierten Mächten aufgeteilt - eingeladen. Als er ankommt, erfährt er jedoch, daß Harry bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Rollo trifft Major Calloway, der ihm erzählt, daß Harry in eine Schieberei mit verdünntem Penicillin verwickelt war, aber Rollo glaubt ihm nicht und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Ich habe den Film noch einmal für einen einfach nur so Samstag-Blogpost angeschaut und dann die Novelle gelesen, die ursprünglich nur ein Drehbuchkonzept für den Film war und in ein paar Details ein wenig davon abweicht.


"Miss Buncle Married" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1936


Miss Buncle, nun mit ihrem Verleger Mr. Abbott verheiratet, hat ein neues Haus in Wandlebury gefunden und hat noch genauso viel Interesse an ihren neuen Nachbarn, wie sie es an denen in Silverstream hatte, aber wird sie ein Buch über sie schreiben?

Ich mochte das erste "Miss Buncle"-Buch wirklich gern, denke aber, daß ich das hier sogar noch lieber mochte. Ich habe nicht so viel gelacht, aber mir sind die Leute mehr ans Herz gewachsen, besonders Barbara und Arthur als Ehepaar.
"Der Garten - als Garten - interessierte Arthur nicht sehr, aber der Garten in Verbindung mit Barbara interessierte ihn enorm. Barbara war bezaubernd im Garten, so eifrig und zufrieden und glücklich, so überrascht zu sehen, daß die Dinge, die sie im Herbst gepflanzt hatte - oder die zu pflanzen sie veranlaßt hatte - tatsächlich wuchsen. Barbara war mehr Barbara denn je, wenn sie ihrem Garten war, und Arthur konnte von der Mischung niemals genug bekommen."

"Lulu in Hollywood" = "Lulu in Berlin und Hollywood" von Louise Brooks, Erstveröffentlichung 1982


Das Buch enthält sieben autobiographische Essays der Tänzerin und des Stummfilmstars Louise Brooks, zum Beispiel ihre Sicht auf Bogart, auf Gish und Garbo oder ihre Erfahrung mit dem Filmen in Berlin. Es gibt auch eine spätere Ausgabe mit einem achten Essay.

Ich hatte schon vorher von Louise Brooks gehört, aber noch keinen Film mit ihr gesehen. Der interessanteste Essay war für mich der letzte, der vom Filmdreh von "Die Büchse der Pandora" (in der Filmographie steht "Buchse" 
🙄) in Berlin handelt.

"The Three Investigators in The Mystery of the Flaming Footprints" = "Die drei ??? und die flammende Spur" von M. V. Carey (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), first published in 1971 😸
(Die drei ??? 15 (amerikanisch), 22 (deutsch))


Warum ist der exzentrische Mann, der The Potter genannt wird, gerade dann verschwunden, wenn er seine Tochter und seinen Enkel erwartet? Wer sind die Männer, die Mrs. Dobson und Tom beobachten? Wieder einmal werden die drei ??? mit den Geheimnissen eines kleinen europäischen Landes konfrontiert.

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe.

"The Red House Mystery" = "Das Geheimnis des roten Hauses" von Alan Alexander Milne, Erstveröffentlichung 1922


Antony Gillingham wollte einfach nur seinen Freund Bill Beverley besuchen, der gerade im Red House weilt, aber stattdessen finden er und Matthew Cayley - der Cousin des Hausbesitzers Mark Ablett - eine Leiche im Büro!
Gillingham wird zum regelrechten "Holmes" und macht Bill zu seinem "Watson".

Ich hatte nicht gewußt, daß Milne einen Krimi geschrieben hat - nur diesen einen -, bevor ich es in einem Buchpost von Jeanie von "The Marmelade Gypsy"
 gesehen habe. Danke, Jeanie, er hat mir echt Spaß gemacht! Wie schade, daß Gillingham ein "One Hit Wonder" geblieben ist.

"Take Six Girls: The Lives of the Mitford Sisters" von Laura Thompson, Erstveröffentlichung 2015 (auch als "The Six")


Man könnte meinen, dies ist eine Biographe der sechs Mitford-Schwestern Nancy, Pamela, Diana, Unity, Jessica, and Deborah (es gab auch noch einen Bruder Tom), die für ihre sehr unterschiedlichen Ansichten über das Leben und Politik in ihrer Zeit bekannt sind (Kommunismus, Antisemitismus, Faschismus, um nur ein paar Stichwörter zu nennen).

So einfach war es dann aber doch nicht.
Es war interessant, wenn man schon etwas über die Familie weiß - ich hatte Dokumentationen gesehen - aber man sollte sich besser auf eine Menge Namen (und Spitznamen!) und Zeitsprünge einstellen, und man sollte wirklich erst Nancys Romane gelesen habe, auf die beständig verwiesen wird, genauso wie auf Namen, die nie erklärt wurden.
In Kürze, das ist nicht wirklich das, was ich von einer Biographie erwarte. Ich war nie in Gefahr, nicht fertigzulesen, hatte aber das Gefühl, es mit etwas Fangirling/Whitewashing zu tun zu haben - ich kann Faschismus auch nicht ein bißchen entschuldigen, nur weil jemand eine starke Persönlichkeit, Intelligenz, ein wunderschönes Gesicht und Eleganz hat, und das ist nur ein Beispiel.
Vielleicht ist es ja zu schwierig, das Mitford-"Phänomen" in nur einem einzigen Buch zu erklären.


"Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" von Thomas Mann, Erstveröffentlichung 1922 (das erste Fragment)


Der unbeendete Roman (zwischen 1910 und 1913 und dann wieder zwischen spät 1950 und 1954) erzählt die Geschichte von Felix Krull, der nach dem Selbstmord seines Vaters, eines zahlungsunfähigen Schaumweinfabrikanten, nach Paris geht, um in einem Hotel zu arbeiten, und dann den Platz des Marquis de Venosta auf einer Weltreise einnimmt, die die Eltern des Marquis bezahlen, um ihren Sohn von einer französischen Sängerin loszueisen (und wenn ihr denkt, daß das ein langer Satz war, solltet ihr das Buch sehen).
Die Handlung endet damit, daß Krull in Lissabon ist, dem ersten Bestimmungsort auf der Reise.

Wikipedia zufolge - ich hatte ehrlich keine Lust darauf, noch andere Quellen zu konsultieren 
- soll der Roman eine Parodie auf Goethes Autobiographie "Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit" sein. Erinnert mich daran, das nicht zu lesen, weil ich schon mit diesem hier ernsthaft gekämpft habe (und es ist mir egal, wieviel davon autobiographisch war).
Es ist praktisch ein Wunder und ein Zeichen meiner Hingabe an dieses Projekt (jeden Monat mindestens einen deutschen Klassiker zu lesen), daß es kein DNF wurde. Es gab lange Teile, die mich fast zu Tränen langweilten.
Ich sage Handlung, aber es passiert nicht wirklich etwas! Die Hauptfigur ist ein selbstgefälliger kleiner Punk und das pompöse Geschwafel - das soll der Parodieteil sein, nehme ich an - machte mich glücklich bei dem Gedanken, daß ich das nicht im Alltag ertragen muß.


"Tennis Shoes" von Noel Streatfeild, Erstveröffentlichung 1937
(Shoes 2)



Dr. Heath und sein Vater waren gute Tennisspieler gewesen, aber der Vater ist jetzt zu alt und Dr. Heath hat im 1. Weltkrieg eine Beinverletzung erlitten.
Was ist aber mit den Kindern - den Zwillingen Jim und Susan, der jüngeren Nicky und David? Haben sie, was man braucht, um erfolgreiche Tennisspieler zu werden?

Dies ist das zweite Buch in der "Schuh-Reihe", obwohl die einzige Verbindung die Schuhe im Titel sind.
Ich habe nie Tennis gespielt, ich schaue kein Tennis an, aber nach Felix Krull brauchte ich etwas Leichtes und das Buch war perfekt dafür - obwohl ich gestehen muß, daß ich kein Fan von Dr. Heaths Motivations- und Erziehungsmethoden, seine Kinder betreffend, war.

"Go Gentle" von Maria Semple, Erstveröffentlichung in 2026


Adora Hazzard, frühere Comedyschreiberin, die dann Philosophin wurde und die Zwillinge eines reichen Ehepaars unterrichtet, lebt in New York und hat in ihrem Gebäude einen "Zirkel" von alleinstehenden Frauen gestartet, die sich gegenseitig unterstützen - dann trifft sie zufällig einen Mann und ihr Leben ist nicht mehr, was es war.

Ich bin mir nicht sicher, was dieses Buch sein möchte. Ich mochte die Idee des Zirkels, mir gefielen die philosophischen Zitate, und dann bekommen wir Flashbacks (Triggerwarnung sexuelle Belästigung), Kunstkriminalität und eine Liebesgeschichte, was mir alles sehr konfus erschien. Spoiler:
Bei ungefähr 60% war ich sehr nah daran, mit dem Lesen aufzuhören. Vielleicht hätte ich das lieber tun sollen.

"Death on the Cherwell" von Mavis Doriel Hay, Erstveröffentlichung 1935


Vier Studentinnen des Persephone College in Oxford treffen sich auf dem Dach des Bootshauses, um eine Geheimgesellschaft zu gründen, als ein Kanu angetrieben wird, in dem sie die Leiche ihrer Quästorin (ja, ich weiß, heute heißt das bei uns nicht mehr so, aber das ist ja auch ein altes Buch) Myra Denning liegt.
Die jungen Damen fragen sich, wie eine ertrunkene Frau in ihr Kanu zurückgelangen kann ...

Ich habe eine Schwäche für vintage Krimis, die in Cambridge und Oxford spielen (ich glaube, es wird Zeit, zum hundertsten Mal "Aufruhr in Oxford" zu lesen), wahrscheinlich weil ich an einer Universität arbeitet, die aus einer Menge Beton gemacht ist.
Hat mir wirklich gut gefallen.


"Goodbye, Mr. Chips" = "Lebwohl, Mr. Chips" (auch mit leicht anderem Titel) von James Hilton, Erstveröffentlichung 1933 (in der Weihnachtsausgabe von "British Weekly") und 1934 (als Buch)


Mr. Chipping war jahrzehntelang Lateinlehrer an der Brookfield School - einem privaten Internat - und hat sogar noch ausgeholfen, nachdem er in Ruhestand gegangen ist.
Nun erinnert er sich an sein Leben in und für die Schule.

Für einen zukünftigen Blogpost about die Novelle und Verfilmungen noch einmal gelesen (diesmal auf Englisch, ich selber besitze die deutsche Übersetzung).

Ein witziges kleines P.S. Dies ist als Übersetzung des Buchs in Urdu gelistet. Natürlich kann ich kein Urdu lesen und kann euch nicht sagen, ob das stimmt ... und ich habe absolut keine Ahnung, wie dieses Cover im mindesten Sinn machen sollte, falls es stimmt!


"To You Mr. Chips!" von James Hilton, Erstveröffentlichung 1938


In diesem Buch spricht Hilton ein wenig über seine eigenen Schulerfahrungen und erzählt ein paar weitere Geschichten über Mr. Chips.

Als ich "Goodbye, Mr. Chips" noch einmal las, erfuhr ich zufällig von diesem Buch, das ich vorher nicht kannte.

"Bright Young Things: Lives in the Roaring 20s" von Alison Maloney, Erstveröffentlichung 2012


Das Buch gibt kurze Einblicke in das Leben des "Smart Sets", vor allem im London der 1920er.
Es enthält Kapitel über Jazz, Cocktails, Skandale, Debütantinnen und mehr.
Eine schnelle Lektüre mit Zitaten und Kurzbiographien, ein netter Appetitanreger für den Einstieg, wenn man an dieser Zeit interessiert ist.

"Victorian Fairy Painting" von Jeremy Maas u. a., Erstveröffentlichung 1997


Das Buch erschien aus Anlaß der Ausstellung "Victorian Fairy Painting", die von London nach Iowa City, Toronto und New York reiste.
Es enthält einen Katalog mit Kurzbiographien und Kommentaren und Essays über Feen in der Malerei, in Büchern und Erzählungen, in der Musik und in der Illustration, aber auch die Verbindung zur Bühne, vor allem Shakespeare.

Ich stieß darauf, nachdem ich das Sketchbuch von Charles Altamont Doyle gefunden hatte, welches in meiner Juli-Zusammenfassung aufgeführt ist.

"Japanese Gothic" von Kylie Lee Baker, Erstveröffentlichung 2026


Nachdem er seinen Zimmergenossen im College umgebracht hat, flüchtet Lee in das Haus in Japan, in das sein Vater gezogen ist. Etwas ist jedoch seltsam an diesem Haus, das früher einmal Samurais gehört hat. Wer ist das Mädchen, das aus einer anderen Welt und Zeit hereinschaut?

Immer wieder mal denke ich, daß ich ein Buch außerhalb meiner Komfortzone lesen sollte. Dieses hier hätte keins davon sein sollen.



DNF

"The Suspicions of Mr Whicher or The Murder at Road Hill House" = "Der Verdacht des Mr Whicher" von Kate Summerscale, Erstveröffentlichung 2008


Das Sachbuch erzählt die Geschichte eines Kindesmords im viktorianischen England und von Jack Whicher, der einer der ursprünglichen acht Angehörigen von Londons neuem "Detective Branch" in Scotland Yard war.

Ich habe die Fernsehserie gesehen, deren erste Episode von diesem Fall handelte, und wollte das Buch mehr wegen Whicher als wegen des Falls lesen, gab aber recht früh auf, weil es so langweilig zu lesen war.




Übrigens, falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs  bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.

Sonntag, 31. August 2025

Meine August-Bücher

Nachdem ich es tatsächlich geschafft habe, den Überblick über die Bücher zu behalten, die ich im Juli gelesen habe, habe ich beschlossen, ich versuche das mal so weiterzumachen, hier ist also mein August-Post.
Nochmal - für mich ist interessant, wieviele Bücher ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im gleichen Monat angefangen) und wieviele ich den Katzen vorgelesen habe, was natürlich länger dauert, diese sind mit 
😸 markiert.
Vielleicht füge ich hier und da einen kleinen Hinweis darauf hinzu, warum ich ein Buch ausgewählt habe, aber ich werde die Bücher nicht bewerten, weil ich Bewertungen ohne Erklärung nicht mag, und ich gestehe, daß ich dafür gerade nicht die Geduld habe. Die Katzen lehnen es ebenfalls ab, Bewertungen abzugeben 
😉
 

1. "Verschwundene Fracht" = "Cargo of Eagles" von Margery Allingham (von ihrem Ehemann Philip Youngman Carter nach ihrem Tod fertiggestellt), Erstveröffentlichung 1968
(Albert Campion 19)



Ein Dorf voller Schmuggler und Geheimnisse und schließlich auch noch Mord.
Campion und seine Kollegen müssen einen Fall lösen, der mit dem Raub auf einer Jacht zusammenzuhängt scheint, der Jahre zuvor geschehen ist.


Dies ist Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir eine ganze Ladung Bücher von Marsh und Allingham besorgt habe.

2. 
"Der Tod des Narren" = "Death of a Fool" (auch als "Off With His Head") von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1956
(Roderick Alleyn 19)



Während des "Tanzes der fünf Söhne", einem alten folkloristischen Ritual, das Elemente des Moriskentanzes, Schwerttanzes und Mummenschanz enthält, wird "der Narr", Vater der fünf Söhne getötet.
Alleyn ermittelt in dem kleinen Dorf, dessen Bewohner ihre Geheimnisse nicht leicht preisgeben.

Dies ist Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir eine ganze Ladung Bücher von Marsh und Allingham besorgt habe.

3. 
"Mord im Atelier" = "Artists in Crime" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1938
(Roderick Alleyn 6)



Eine Klasse mit jungen Künstlern muß geschockt mit ansehen, wie ihr Modell vor ihren Augen stirbt, von einem Messer getötet, das in der Drapierung auf dem Podest, auf dem sie posiert, versteckt ist.
Die Tatsache, daß Alley sich gerade in die Künstlerin verliebt hat, die die Klasse leitet, macht die Ermittlung für ihn nicht einfacher.


Dies ist Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir eine ganze Ladung Bücher von Marsh und Allingham besorgt habe.

4. 
"The Velveteen Rabbit or How Toys Become Real" von Margery Williams, Erstveröffentlichung 1922


Ein kleiner Junge bekommt einen Samthasen zu Weihnachten. Zuerst spielt er nicht damit, aber eines Tages gibt ihm die Nanny den Hasen zum Einschlafen und von da an wird er sein Lieblingsspielzeug. Wird der Hase "wirklich" werden, wie ihm das weise Pferdchen gesagt hat?

Ich habe schon so oft von diesem Buch gehört, es aber vorher nie selber gelesen, weil es hier in Deutschland kein Kinderbuchklassiker ist. Es war an der Zeit, ein paar Minuten zu investieren und das zu ändern.

5. "The Last Bookshop in London" von Madeline Martin, Erstveröffentlichung 2021
 

Grace muß vom Land nach London ziehen, gerade als die Stadt beginnt, sich auf den Krieg mit Deutschland vorzubereiten. Sie bekommt eine Anstellung als Verkaufsassistentin in einem Buchladen, was ihr Leben verändern wird.

Eine Freundin hat Martins neuestes Buch empfohlen und ich dachte mir, ich könnte mit ihren älteren anfangen, solange ich auf der Warteliste für das neue stehe.

6. "Treasure Island" von Robert Louis Stevenson, Erstveröffentlichung 1883 😸



Um mit Stevensons Worten zu sprechen "... erfahren, daß es um Freibeuter geht, daß es im Pub Admiral Benbow an der Küste von Devon beginnt, daß es um eine Karte und einen Schatz und eine Meuterei und ein verlassenes Schiff geht ... Es ist ein recht alberner und entsetzlicher Spaß ..."

"Die Schatzinsel" war als einer der Weihnachtsvierteiler im Fernsehen Teil meines Lebens (ich schaue sie immer noch regelmäßig an, mein Favorit), aber, Schande über mich, ich hatte sie nie gelesen.
Nun will der Dekan unbedingt Freibeuter werden, ich hätte wissen sollen, daß das passieren würde!

7. "Das Todesspiel" = "A Man Lay Dead" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1934
(Roderick Alleyn 1)




Ein junger Journalist wird zu einer Wochenendparty in einem Landhaus eingeladen. Es wird verkündet, daß man das beliebte Mörderspiel spielen wird, doch bald wird aus dem Spiel grausame Realität.

Dies ist Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir eine ganze Ladung Bücher von Marsh und Allingham besorgt habe.

8. 
"The Three Investigators in The Secret of Skeleton Island" = "Die drei ??? und die Geisterinsel" von Robert Arthur, Jr. (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1966 😸
(Die drei ??? 6 (amerikanisch), 11 (deutsch))   

 
Jemand sabotiert die Crew, die auf der Geisterinsel filmt. Peters Vater, der zur Crew gehört, schaltet Die drei ??? ein. Gibt es einen Geist oder einen Piratenschatz oder was könnte sonst der Grund für die Sabotage sein?

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das sechste in der Originalreihe und das elfte in der deutschen Reihe.

9. 
"The Enchanted Greenhouse" = "The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung" von Sarah Beth Durst, Erstveröffentlichung 2025
(Spellshop 2)



Die Bibliothekarin Terlu wurde in eine Statue verwandelt, um sie dafür zu bestrafen, daß sie auf magische Weise eine empfindungsfähige Pflanze erschaffen hat.
Jahre später findet sie sich, wieder lebendig, auf einer Insel mit einem riesigen verzauberten Gewächshaus wieder, dessen Magie zu versagen scheint, und mit dem einsamen Gärtner, der sich darum kümmert und hofft, daß sie ihm dabei helfen kann, es zu retten.

Ich habe auch das erste Buch gelesen und das zweite erwischt, als es gerade in der Bibliothek eingegangen ist.


10. "Mary Poppins in the Kitchen" von P. L. Travers, Erstveröffentlichung 1975


Ellen, das Mädchen, ist krank, Mrs. Brill, die Köchin, muß ihrer Schwester helfen gehen, deren Kinder krank sind, und Mr. und Mrs. Banks haben eine Reise für eine Woche geplant! Wer wird das Essen kochen? Nun, Mary Poppins natürlich, mit Hilfe der Kinder und einiger ihrer Freunde und Verwandten.

Seltsamerweise hatte ich dieses kurze Mary-Poppins-Buch noch nicht gelesen.

11. 
"Skinner's Baby" von Henry Irving Dodge, Erstveröffentlichung 1917 😸


Das zweite Buch in der unbeschwerten Skinner-Reihe (das ebenfalls einen Stummfilm inspirierte, der allerdings als verloren angesehen wird) handelt von den ersten Jahren von Baby Skinner, dem Sohn von Skinner und Honey, und davon, wie sich die Art und Weise, wie man sein Kind erzieht, als erstaunlich gut für das Geschäft erweisen kann.

Ich habe das erste Buch gelesen, nachdem ich eine der Stummfilmversionen davon angeschaut habe, und habe die anderen als leichte Lektüre auf meine Liste gesetzt.
Das "Training" des Kinds, wie es im Buch heißt, ist in mancher Hinsicht recht progressiv, wenn man das Alter des Buchs bedenkt.

Mein Bibliothekarinnenherz mochte, das dies vom Archivexemplar des Verlags digitalisiert wurde - "außer mit Erlaubnis des/der Bibliothekars/in", aah, die Macht! 😄



12. 
"The Woman in the Hall" von Gladys Bronwyn Stern, Erstveröffentlichung 1939


"Besuche machen" hat in diesem Buch, das im England der 20er spielt, eine andere Bedeutung. In Lornas Welt heißt Besuche machen, eine oder beide ihrer kleinen Töchter zu reichen und berühmten Leuten in der Stadt mitzunehmen, um ihnen mit erfundenen Geschichten, die auf die Tränendrüse drücken, Geld abzuschwindeln - ein gefährliches Spiel für sie, aber auch für die Mädchen, als sie älter werden.

Dies war eine Empfehlung von Liz von "Adventures in reading, running and working from home" (hier ist ihre Rezension auf Englisch) und ich habe es wirklich sehr gern gelesen.
Ich habe gesehen, daß es auch einen Film davon gibt, mit Jean Simmons als eine der Schwestern. Will ich ihn anschauen? Ich weiß noch nicht.

13. 
"My Man Jeeves" von Pelham Grenville Wodehouse, Erstveröffentlichung 1919


Dies ist eine Sammlung von komischen Kurzgeschichten, in denen zur Hälfte Jeeves und Bertie Wooster vorkommen und zur anderen Hälfte Reggie Pepper, ein Prototyp von Bertie.
Bertie Wooster ist ein englischer Gentleman, einer der reichen Müßiggänger, und Jeeves ist sein Kammerdiener, dessen Intelligenz Bertie und seine Freunde aus der einen oder anderen Patsche hilft.

Lisa von
 Boondock Ramblings hat angefangen, "Jeeves und Wooster"-Geschichten zu lesen, und da meine letzte Wodehouse-Lektüre Ewigkeiten her war, habe ich für den Anfang diese Sammlung ausgesucht.

14. 
"Told After Supper" = "Erzählt nach dem Abendessen" von Jerome K. Jerome, Erstveröffentlichung 1891


Mit der Hilfe von "etwas" Weihnachtspunsch, erzählt eine Gruppe von Männer einander Geistergeschichten. Nach dem Abendessen.

Das ist ein Titel, den ich aus meinem DNF "Ghostland" habe. Eine kurze aber sehr lustige Lektüre mit großartigen Illustrationen, das könnte definitely von jetzt an eine Rituallektüre für Heiligabend werden.

15. 
"The Thwarting of Baron Bolligrew" = "Der kleine dicke Ritter" von Robert Bolt, Erstveröffentlichung 1962


Ein Herzog sendet einen seiner Ritter auf die Bolligru-Inseln, um sich dem bösen Baron und einem Drachen, die dort leben, entgegenzustellen.

Ich habe das Original-Kindertheaterstück für einen anstehenden Blogpost über den deutschen Kinderroman, der auf dem Stück basiert, gelesen.

16. 
"Witches Abroad" = "Total verhext" von Terry Pratchett, Erstveröffentlichung 1991 😸
(Scheibenwelt 12 - Hexen 3)


Warum verlassen drei Hexen ihr Heim in Lancre, um nach Genua zu fliegen und zu verhindern, daß ein Mädchen den Prinzen heiratet?
Kleiner Tip - Geschichten können gefährlich sein und Spiegel ebenfalls.

Es war langsam Zeit, daß der Dekan anfängt, etwas über die Scheibenwelt zu lernen, immerhin ist er nach einem ihrer Zauberer benannt.
Das ist eins der Bücher, die ich immer wieder lese, diesmal aber zum ersten Mal auf Englisch.

17. 
"Mylord mordet nicht" = "Swing, Brother, Swing" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1949
(Roderick Alleyn 15)



Der Akkordeonspieler einer Big Band wird auf der Bühne ermordet. Alleyn muß herausfinden wie, von wem und warum.


Dies ist Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir eine ganze Ladung Bücher von Marsh und Allingham besorgt habe.
Ich habe gesagt, ich würde die Bücher nicht bewerten, aber um ehrlich zu sein, auf das hier hätte ich sehr gut verzichten können.

18. "Born a Crime" = "Born a Crime - Als Verbrechen geboren" von Trevor Noah, Erstveröffentlichung 2016


Trevor Noah, nun als Comedian bekannt und ehemaliger Host der "Daily Show", wurde in Südafrika geboren, als Sohn einer Xhosa-Frau und eines Schweizers, was unter Apartheid ein Verbrechen war. Das Buch erzählt die Geschichte, wie er unter diesen Bedingungen aufwuchs.

Das Buch war die Empfehlung einer meiner Freundinnen.

19. 
"The Black Dudley Murder" (US-Title, in UK als "The Crime at Black Dudley") = "Mord in Black Dudley" (auch als "Der italienische Dolch") von Margery Allingham, Erstveröffentlichung 1929
(Albert Campion 1)



Während einer Hausparty auf Black Dudley wird der Gastgeber getötet. Waren es die offensichtlichen Gauner, die unter den Gästen sind, wer genau sind sie und wonach suchen sie?


Dies ist Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir eine ganze Ladung Bücher von Marsh und Allingham besorgt habe.

20. 
"The Very Secret Society of Irregular Witches" = "Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen" von Sangu Mandanna, Erstveröffentlichung 2022


Hexen sollen nicht lang zusammen an einem Ort sein, um zu vermeiden, daß sie entdeckt werden.
Deshalb ist sich Mika Moon nicht ganz sicher, was geschehen wird, als sie das Angebot erhält, drei Hexenkinder in Magie zu unterrichten.

Mandannas neues Buch war gerade ein Neuzugang auf Overdrive Baden-Württemberg, ich dachte mir, während ich dafür auf der Warteliste stehe, nehme ich mir das hier als schnelle Lektüre vor.


21. "The Willows" = "Die Weiden" von Algernon Blackwood, Erstveröffentlichung 1907


In dieser übernatürlichen Erzählung sind der Erzähler und sein Freund, der Schwede, auf einem Kanutrip die Donau hinunter, als sie vom Wetter gezwungen werden, einen Halt auf einer kleinen Insel voller Weiden einzulegen.
Bald beginnen sie mysteriöse Wesen um sich herum zu spüren.

Diese Novelle war einer der Titel aus dem DNF dieses Monats, die ich mir notiert habe.

22. "The Windsor Knot" = "Das Windsor-Komplott" von S. J. Bennett, Erstveröffentlichung 2020
(Her Majesty the Queen Investigates 1 = Die Fälle Ihrer Majestät 1)



Als ein Musiker auf Windsor Castle ermordet wird, ermittelt die Queen höchstpersönlich - natürlich nicht offen - mit Hilfe ihrer Assistentin Rozie.

Ich glaube, ich bin dank einer Empfehlung in Overdrive hierüber gestolpert, und dachte mir, ich probiere das mit dem "Cozy Crime" nochmal, um den Monat zu beenden.



DNF:

"Ghostland: In Search of a Haunted Country" von Edward Parnell, Erstveröffentlichung 2019


Aus der Beschreibung: "In Ghostland geht Parnell auf die Suche nach den 'abgekapselten Orten' der Britischen Inseln, unseren einsamen Mooren, unseren moosbewachsenen Friedhöfen, unseren kargen Küsten und unseren volkstümlichen Wäldern. Er erkundet, wie diese Landschaften ein kaleidoskopisches Spektrum von Literatur und Kino heraufbeschworen und geformt haben ..."

Ich habe auf Seite 258 von 405 aufgegeben, mitten in einem Kapitel.
In dem Buch geht es um die Reise des Verfassers, auf der er nicht nur Orte besucht, die eine Verbindung zu Literatur und Filmen haben, und Geschichten von Autoren, Büchern und Filmen erzählt - was mein Interesse erregt hatte - sondern auch Orte, die mit seinem eigenen Leben verbunden waren. Das vermischt er mit seiner Leidenschaft für die Natur, vor allem für Vogelbeobachtung, und den Tragödien in seinem Leben.
Obwohl jede Geschichte an sich immer noch interessant war - sonst wäre ich ja gar nicht so weit gekommen - wurde mir die Mischung irgendwann dann doch zu viel, und als ich merkte, daß es anfing, mich zu nerven, mußte ich aufhören.