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Montag, 31. August 2026

Meine August-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.

"Hildur - Die Toten am Meer" von Satu Rämö, Erstveröffentlichung 2024

(Hildur 4)


Hildur Rúnarsdóttir ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden Islands.
Vier Skelette werden auf dem Hof von Hildurs verstorbenen Eltern gefunden. Ein schwer verletzter Küchenarbeiter entkommt von einem Kreuzfahrtschiff. Und eine enge Freundin von Hildurs Mutter stirbt unerwartet in ihrem Seniorenheim.
Stehen diese Fälle in Verbindung.

Ich habe das dritte Buch in der Reihe übersprungen, weil es um Tiermißhandlung ging, war aber auch nicht zu begeistert von diesem hier. 

"Zwei Sommer mit Christiane" (enthält die Bücher "Recht nette Mädchen" und "100 Tage mit Christiane") von Barbara Hug, Erstveröffentlichung 1954 und 1957


Das erste Buch erzählt die Geschichte der vier Andresen-Töchter Andrea, Martina, Petra und Christiane, die mit ihrer Mutter in einer kleinen Stadt in Südwestdeutschland leben.
Das zweite Buch, das ein paar Jahre später spielt, erzählt die Geschichte von Christiane, die sich um Martinas Sohn kümmert, während sie und ihr Mann zum Arbeiten in Italien sind.

In dieser Hitze brauchte ich eine nette und schnelle Lektüre (in diesem Fall habe ich es im Laufe der Jahre des öfteren nochmal gelesen) und ich liebe diese zwei Bücher seit meiner Kindheit. Sie sind nicht so fluffig, wie sie sich vielleicht anhören, da sie auch Themen wie Geflüchtete nach dem Krieg, Armut, Gemeinschaft und Nachdenken über die Zukunft aufgreifen.


"The Third Man" = "Der dritte Mann" von Graham Greene, Erstveröffentlichung 1950


Rollo Martins wird von seinem alten Freund Harry Lime ins Wien der Nachkriegszeit - noch unter den alliierten Mächten aufgeteilt - eingeladen. Als er ankommt, erfährt er jedoch, daß Harry bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Rollo trifft Major Calloway, der ihm erzählt, daß Harry in eine Schieberei mit verdünntem Penicillin verwickelt war, aber Rollo glaubt ihm nicht und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Ich habe den Film noch einmal für einen einfach nur so Samstag-Blogpost angeschaut und dann die Novelle gelesen, die ursprünglich nur ein Drehbuchkonzept für den Film war und in ein paar Details ein wenig davon abweicht.


"Miss Buncle Married" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1936


Miss Buncle, nun mit ihrem Verleger Mr. Abbott verheiratet, hat ein neues Haus in Wandlebury gefunden und hat noch genauso viel Interesse an ihren neuen Nachbarn, wie sie es an denen in Silverstream hatte, aber wird sie ein Buch über sie schreiben?

Ich mochte das erste "Miss Buncle"-Buch wirklich gern, denke aber, daß ich das hier sogar noch lieber mochte. Ich habe nicht so viel gelacht, aber mir sind die Leute mehr ans Herz gewachsen, besonders Barbara und Arthur als Ehepaar.
"Der Garten - als Garten - interessierte Arthur nicht sehr, aber der Garten in Verbindung mit Barbara interessierte ihn enorm. Barbara war bezaubernd im Garten, so eifrig und zufrieden und glücklich, so überrascht zu sehen, daß die Dinge, die sie im Herbst gepflanzt hatte - oder die zu pflanzen sie veranlaßt hatte - tatsächlich wuchsen. Barbara war mehr Barbara denn je, wenn sie ihrem Garten war, und Arthur konnte von der Mischung niemals genug bekommen."

"Lulu in Hollywood" = "Lulu in Berlin und Hollywood" von Louise Brooks, Erstveröffentlichung 1982


Das Buch enthält sieben autobiographische Essays der Tänzerin und des Stummfilmstars Louise Brooks, zum Beispiel ihre Sicht auf Bogart, auf Gish und Garbo oder ihre Erfahrung mit dem Filmen in Berlin. Es gibt auch eine spätere Ausgabe mit einem achten Essay.

Ich hatte schon vorher von Louise Brooks gehört, aber noch keinen Film mit ihr gesehen. Der interessanteste Essay war für mich der letzte, der vom Filmdreh von "Die Büchse der Pandora" (in der Filmographie steht "Buchse" 
🙄) in Berlin handelt.

"The Three Investigators in The Mystery of the Flaming Footprints" = "Die drei ??? und die flammende Spur" von M. V. Carey (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1971 😸
(Die drei ??? 15 (amerikanisch), 22 (deutsch))


Warum ist der exzentrische Mann, der The Potter genannt wird, gerade dann verschwunden, wenn er seine Tochter und seinen Enkel erwartet? Wer sind die Männer, die Mrs. Dobson und Tom beobachten? Wieder einmal werden die drei ??? mit den Geheimnissen eines kleinen europäischen Landes konfrontiert.

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe.

"The Red House Mystery" = "Das Geheimnis des roten Hauses" von Alan Alexander Milne, Erstveröffentlichung 1922


Antony Gillingham wollte einfach nur seinen Freund Bill Beverley besuchen, der gerade im Red House weilt, aber stattdessen finden er und Matthew Cayley - der Cousin des Hausbesitzers Mark Ablett - eine Leiche im Büro!
Gillingham wird zum regelrechten "Holmes" und macht Bill zu seinem "Watson".

Ich hatte nicht gewußt, daß Milne einen Krimi geschrieben hat - nur diesen einen -, bevor ich es in einem Buchpost von Jeanie von "The Marmelade Gypsy"
 gesehen habe. Danke, Jeanie, er hat mir echt Spaß gemacht! Wie schade, daß Gillingham ein "One Hit Wonder" geblieben ist.

"Take Six Girls: The Lives of the Mitford Sisters" von Laura Thompson, Erstveröffentlichung 2015 (auch als "The Six")


Man könnte meinen, dies ist eine Biographe der sechs Mitford-Schwestern Nancy, Pamela, Diana, Unity, Jessica, and Deborah (es gab auch noch einen Bruder Tom), die für ihre sehr unterschiedlichen Ansichten über das Leben und Politik in ihrer Zeit bekannt sind (Kommunismus, Antisemitismus, Faschismus, um nur ein paar Stichwörter zu nennen).

So einfach war es dann aber doch nicht.
Es war interessant, wenn man schon etwas über die Familie weiß - ich hatte Dokumentationen gesehen - aber man sollte sich besser auf eine Menge Namen (und Spitznamen!) und Zeitsprünge einstellen, und man sollte wirklich erst Nancys Romane gelesen habe, auf die beständig verwiesen wird, genauso wie auf Namen, die nie erklärt wurden.
In Kürze, das ist nicht wirklich das, was ich von einer Biographie erwarte. Ich war nie in Gefahr, nicht fertigzulesen, hatte aber das Gefühl, es mit etwas Fangirling/Whitewashing zu tun zu haben - ich kann Faschismus auch nicht ein bißchen entschuldigen, nur weil jemand eine starke Persönlichkeit, Intelligenz, ein wunderschönes Gesicht und Eleganz hat, und das ist nur ein Beispiel.
Vielleicht ist es ja zu schwierig, das Mitford-"Phänomen" in nur einem einzigen Buch zu erklären.


"Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" von Thomas Mann, Erstveröffentlichung 1922 (das erste Fragment)


Der unbeendete Roman (zwischen 1910 und 1913 und dann wieder zwischen spät 1950 und 1954) erzählt die Geschichte von Felix Krull, der nach dem Selbstmord seines Vaters, eines zahlungsunfähigen Schaumweinfabrikanten, nach Paris geht, um in einem Hotel zu arbeiten, und dann den Platz des Marquis de Venosta auf einer Weltreise einnimmt, die die Eltern des Marquis bezahlen, um ihren Sohn von einer französischen Sängerin loszueisen (und wenn ihr denkt, daß das ein langer Satz war, solltet ihr das Buch sehen).
Die Handlung endet damit, daß Krull in Lissabon ist, dem ersten Bestimmungsort auf der Reise.

Wikipedia zufolge - ich hatte ehrlich keine Lust darauf, noch andere Quellen zu konsultieren 
- soll der Roman eine Parodie auf Goethes Autobiographie "Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit" sein. Erinnert mich daran, das nicht zu lesen, weil ich schon mit diesem hier ernsthaft gekämpft habe (und es ist mir egal, wieviel davon autobiographisch war).
Es ist praktisch ein Wunder und ein Zeichen meiner Hingabe an dieses Projekt (jeden Monat mindestens einen deutschen Klassiker zu lesen), daß es kein DNF wurde. Es gab lange Teile, die mich fast zu Tränen langweilten.
Ich sage Handlung, aber es passiert nicht wirklich etwas! Die Hauptfigur ist ein selbstgefälliger kleiner Punk und das pompöse Geschwafel - das soll der Parodieteil sein, nehme ich an - machte mich glücklich bei dem Gedanken, daß ich das nicht im Alltag ertragen muß.


"Tennis Shoes" von Noel Streatfeild, Erstveröffentlichung 1937
(Shoes 2)



Dr. Heath und sein Vater waren gute Tennisspieler gewesen, aber der Vater ist jetzt zu alt und Dr. Heath hat im 1. Weltkrieg eine Beinverletzung erlitten.
Was ist aber mit den Kindern - den Zwillingen Jim und Susan, der jüngeren Nicky und David? Haben sie, was man braucht, um erfolgreiche Tennisspieler zu werden?

Dies ist das zweite Buch in der "Schuh-Reihe", obwohl die einzige Verbindung die Schuhe im Titel sind.
Ich habe nie Tennis gespielt, ich schaue kein Tennis an, aber nach Felix Krull brauchte ich etwas Leichtes und das Buch war perfekt dafür - obwohl ich gestehen muß, daß ich kein Fan von Dr. Heaths Motivations- und Erziehungsmethoden, seine Kinder betreffend, war.

"Go Gentle" von Maria Semple, Erstveröffentlichung in 2026


Adora Hazzard, frühere Comedyschreiberin, die dann Philosophin wurde und die Zwillinge eines reichen Ehepaars unterrichtet, lebt in New York und hat in ihrem Gebäude einen "Zirkel" von alleinstehenden Frauen gestartet, die sich gegenseitig unterstützen - dann trifft sie zufällig einen Mann und ihr Leben ist nicht mehr, was es war.

Ich bin mir nicht sicher, was dieses Buch sein möchte. Ich mochte die Idee des Zirkels, mir gefielen die philosophischen Zitate, und dann bekommen wir Flashbacks (Triggerwarnung sexuelle Belästigung), Kunstkriminalität und eine Liebesgeschichte, was mir alles sehr konfus erschien. Spoiler:
Bei ungefähr 60% war ich sehr nah daran, mit dem Lesen aufzuhören. Vielleicht hätte ich das lieber tun sollen.

"Death on the Cherwell" von Mavis Doriel Hay, Erstveröffentlichung 1935


Vier Studentinnen des Persephone College in Oxford treffen sich auf dem Dach des Bootshauses, um eine Geheimgesellschaft zu gründen, als ein Kanu angetrieben wird, in dem sie die Leiche ihrer Quästorin (ja, ich weiß, heute heißt das bei uns nicht mehr so, aber das ist ja auch ein altes Buch) Myra Denning liegt.
Die jungen Damen fragen sich, wie eine ertrunkene Frau in ihr Kanu zurückgelangen kann ...

Ich habe eine Schwäche für vintage Krimis, die in Cambridge und Oxford spielen (ich glaube, es wird Zeit, zum hundertsten Mal "Aufruhr in Oxford" zu lesen), wahrscheinlich weil ich an einer Universität arbeitet, die aus einer Menge Beton gemacht ist.
Hat mir wirklich gut gefallen.


"Goodbye, Mr. Chips" = "Lebwohl, Mr. Chips" (auch mit leicht anderem Titel) von James Hilton, Erstveröffentlichung 1933 (in der Weihnachtsausgabe von "British Weekly") und 1934 (als Buch)


Mr. Chipping war jahrzehntelang Lateinlehrer an der Brookfield School - einem privaten Internat - und hat sogar noch ausgeholfen, nachdem er in Ruhestand gegangen ist.
Nun erinnert er sich an sein Leben in und für die Schule.

Für einen zukünftigen Blogpost about die Novelle und Verfilmungen noch einmal gelesen (diesmal auf Englisch, ich selber besitze die deutsche Übersetzung).

Ein witziges kleines P.S. Dies ist als Übersetzung des Buchs in Urdu gelistet. Natürlich kann ich kein Urdu lesen und kann euch nicht sagen, ob das stimmt ... und ich habe absolut keine Ahnung, wie dieses Cover im mindesten Sinn machen sollte, falls es stimmt!


"To You Mr. Chips!" von James Hilton, Erstveröffentlichung 1938


In diesem Buch spricht Hilton ein wenig über seine eigenen Schulerfahrungen und erzählt ein paar weitere Geschichten über Mr. Chips.

Als ich "Goodbye, Mr. Chips" noch einmal las, erfuhr ich zufällig von diesem Buch, das ich vorher nicht kannte.

"Bright Young Things: Lives in the Roaring 20s" von Alison Maloney, Erstveröffentlichung 2012


Das Buch gibt kurze Einblicke in das Leben des "Smart Sets", vor allem im London der 1920er.
Es enthält Kapitel über Jazz, Cocktails, Skandale, Debütantinnen und mehr.
Eine schnelle Lektüre mit Zitaten und Kurzbiographien, ein netter Appetitanreger für den Einstieg, wenn man an dieser Zeit interessiert ist.

"Victorian Fairy Painting" von Jeremy Maas u. a., Erstveröffentlichung 1997


Das Buch erschien aus Anlaß der Ausstellung "Victorian Fairy Painting", die von London nach Iowa City, Toronto und New York reiste.
Es enthält einen Katalog mit Kurzbiographien und Kommentaren und Essays über Feen in der Malerei, in Büchern und Erzählungen, in der Musik und in der Illustration, aber auch die Verbindung zur Bühne, vor allem Shakespeare.

Ich stieß darauf, nachdem ich das Sketchbuch von Charles Altamont Doyle gefunden hatte, welches in meiner Juli-Zusammenfassung aufgeführt ist.

"Japanese Gothic" von Kylie Lee Baker, Erstveröffentlichung 2026


Nachdem er seinen Zimmergenossen im College umgebracht hat, flüchtet Lee in das Haus in Japan, in das sein Vater gezogen ist. Etwas ist jedoch seltsam an diesem Haus, das früher einmal Samurais gehört hat. Wer ist das Mädchen, das aus einer anderen Welt und Zeit hereinschaut?

Immer wieder mal denke ich, daß ich ein Buch außerhalb meiner Komfortzone lesen sollte. Dieses hier hätte keins davon sein sollen.



DNF

"The Suspicions of Mr Whicher or The Murder at Road Hill House" = "Der Verdacht des Mr Whicher" von Kate Summerscale, Erstveröffentlichung 2008


Das Sachbuch erzählt die Geschichte eines Kindesmords im viktorianischen England und von Jack Whicher, der einer der ursprünglichen acht Angehörigen von Londons neuem "Detective Branch" in Scotland Yard war.

Ich habe die Fernsehserie gesehen, deren erste Episode von diesem Fall handelte, und wollte das Buch mehr wegen Whicher als wegen des Falls lesen, gab aber recht früh auf, weil es so langweilig zu lesen war.




Übrigens, falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs  bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.

Dienstag, 30. September 2025

Meine September-Bücher

Bereit für die September-Liste?
Für mich ist es interessant zu sehen, wieviele Bücher in einem Monat fertigbekommen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen habe) und wieviele ich den Katzen vorgelesen habe, was natürlich länger dauert, diese sind mit 
😸 markiert.
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (die Katzen weigern sich ebenfalls zu bewerten 
😉)

1. "Neighbors and other stories" = "Nachbarn : Storys" von Diane Oliver, Erstveröffentlichung 2024


1966 ist Diane Oliver bei einem Unfall gestorben, erst 22 Jahre alt.
Damals waren vier ihrer Kurzgeschichten veröffentlicht worden, noch zwei erschienen nach ihrem Tod, und erst viel später wurden acht weitere gefunden.
Dieses Buch enthält all diese Geschichten über Rasse und Rassismus in den USA der 50er und 60er, hauptsächlich aus der Sicht junger Frauen erzählt.

Ich fand das Buch zufällig auf Overdrive, als ich nach einem anderen Namen suchte, und die Beschreibung zog mich an.

2
. "The Grace of Wild Things" von Heather Fawcett, Erstveröffentlichung 2023


Die 12jährige Grace läuft aus dem Waisenhaus weg und bietet sich der Hexe, die im nahegelegenen Wald wohnt, als Lehrling an.
Sie machen einen Handel. Lernt Grace, alle 100 1/2 Zauber aus dem Zauberbuch der Hexe zu wirken, bevor der alte Kirschbaum wieder blüht, wird die Hexe sie als Lehrling annehmen. Versagt sie, muß sie der Hexe ihre Magie geben.

Dieses Buch war in einem Blogpost erwähnt worden und hörte sich gut an. Es ist von "Anne auf Green Gables" inspiriert, aber auf hexenhafte, etwas düstere Weise.

3. "Wenn Geister sterben" = "Death of a Ghost" von Margery Allingham, Erstveröffentlichung 1934
(Albert Campion 6)



Als ein junger Maler während der (mehr oder weniger) privaten Enthüllung eines Gemäldes des verstorbenen Lafcadio getötet wird, muß Campion, der ein Freund von Lafcadios Witwe Belle ist, in der überraschenden trüben Welt der Londoner Kunstszene ermitteln.

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.

4. "The Three Investigators in The Mystery of the Fiery Eye" = "Die drei ??? und der Fluch des Rubins" von Robert Arthur, Jr. (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht)), Erstveröffentlichung 1967 😸
(Die drei ??? 7 (amerikanisch), 3 (deutsch))


Wo ist der geheimnisvolle Stein versteckt, den Horatio August seinem Großneffen August August hinterlassen hat?
Werden die drei ??? Gus dabei helfen können, ihn zu finden? Ist das eine blöde Frage, weil wir sowieso alle wissen, daß Justus dieses Rätsel lösen wird?

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das siebte in der Originalreihe und das dritte in der deutschen Reihe.

5. "Trau keiner Lady" = "The Beckoning Lady" von Margery Allingham, Erstveröffentlichung 1955
(Albert Campion 15)



Campion wollte nur einen kleinen Urlaub mit seiner Frau Amanda, Sohn Rupert und seinem Freund, Chefinspektor Luke, aber ihnen ist keine Ruhe vergönnt, stattdessen gibt es eine Leiche unter einer Brücke.

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.

6. "Der Geist der Gouvernante" = "The China Governess" von Margery Allingham, Erstveröffentlichung 1963
(Albert Campion 17)



Als der adoptierte Erbe Timothy Kinnit mehr über seine biologischen Eltern erfahren möchte, bevor er die amerikanische Erbin Julia heiratet, wird Campion auf die Sache angesetzt.
Die Dinge sind allerdings noch komplizierter - und mörderischer - als erwartet.

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.

7. "Meet Me at Rainbow Corner" von Celia Imrie, Erstveröffentlichung 2024


Das ist die Geschichte von Dot, einer Krankenschwester, und Lilly, einer Fahrerin/Sekretärin, die während des Zweiten Weltkriegs nach London abgestellt sind, und die der Menschen, die sie in Rainbow Corner (auch als der American Red Cross Club bekannt) kennenlernen, was ihrer beider Leben verändern wird.

Das Buch war ein Zufallsfund auf Overdrive.

8. 
"Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord" von Fred Vargas, Erstveröffentlichung 1991
(Kommissar Adamsberg ermittelt 1)



Dies ist der erste Fall für den unorthodoxen Commissaire Adamsberg in Paris.
Wer ist der Mann, der die seltsamen blauen Kreidekreise rund um willkürliche Gegenstände auf den Straßen von Paris zeichnet? Niemand schenkt ihnen viel Beachtung außer Adamsberg - bis in einem von ihnen eine Leiche gefunden wird.

Mein kleiner Bruder hat mir schon vor einer Weile von der Vargas-Reihe erzählt, ich dachte, ich probiere es mal damit.
Erst hinterher hat mir gesagt, daß er es nicht fertig gelesen und überhaupt bloß ein anderes aus der Serie kennt 😂

9. "Judaslohn" = "Traitor's Purse" von Margery Allingham, Erstveröffentlichung 1941
(Albert Campion 11)



Albert Campion erwacht im Krankenhaus. Er leidet unter Amnesie und weiß nicht, wer er ist und was er vorhat, außer daß es etwas wirklich Wichtiges ist.
Auf der Flucht vor der Polizei und dem Feind findet er Stück für Stück heraus, welche Katastrophe er abwenden muß.


Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge (wie ihr sehen könnt, hatte ich einen guten Monat und habe mehrere zu einem guten Preis von einer Verkäuferin erstanden).

10. 
"The Three Investigators in The Secret of Skeleton Island" = "Die drei ??? und die silberne Spinne" von Robert Arthur, Jr. (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1967 😸
(Die drei ??? 8 (amerikanisch), 24 (deutsch))   


Original: Nachdem sie den jungen Prinzen Djaro von Varania kennenlernen, werden die drei ??? vom Geheimdienst gebeten, wegen eines Gerüchts, daß es eine Verschwörung gibt, die Djaro vom Thron stoßen soll, nach Varania zu reisen. Als das Symbol der Macht, die silberne Spinne, vermißt wird und in ihrem Zimmer auftaucht, müssen Jupiter, Peter und Bob mit Hilfe von Djaros Unterstützern vor dem derzeitigen Regenten Duke Stefan und seinen Verschwörern flüchten.

Ich besitze die deutsche Ausgabe, habe sie aber schon ewig nicht mehr gelesen. Hier wurde einiges verändert, die Handlung mit der Verschwörung, des Verlusts der silbernen Spinne und der Flucht mit Hilfe von Freunden, in diesem Fall vor dem derzeitigen Geschäftsführer, bleibt aber im Grunde erhalten.
Es geht nämlich um Lars, den Erben einer Firma in einer kleinen schwedischen Kolonie in Texas, die alte schwedische Traditionen pflegt.
Vielleicht wollte man einfach Klischees über europäische Monarchien damit vermeiden?

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das achte in der Originalreihe und das vierundzwanzigste in der deutschen Reihe.

11. 
"Mord vor vollem Haus" = "Light Thickens" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1982
(Roderick Alleyn 32 (das letzte Buch))



Seltsame und verstörende Dinge geschehen während der Proben für "Macbeth" im "Dolphin" in London, die die Vorstellung nähren, daß das Stück verflucht ist.
Dann wird dem Hauptdarsteller während einer Aufführung der Kopf abgeschlagen. Wer hat ihn getötet und warum?


Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge. Was lese ich denn, wenn ich damit durch bin? (Es fehlen noch zehn von den Marshs und sechs der Allinghams (manche der Kurzgeschichten nicht eingeschlossen), aber wir arbeiten uns heran).

12. 
"Carbonel" = "Carbonel - König der Katzen" von Barbara Sleigh, Erstveröffentlichung 1955 😸
(Carbonel 1)


Die zehnjährige Rosemary möchte ihrer verwitweten Mutter helfen und in den Ferien putzen gehen. Überzeugt davon, ihre eigene Ausrüstung mitbringen zu müssen, geht sie auf den Markt, wo sie einer alten Frau einen Besen und einen schwarzen Kater abkauft.
Ihre Überraschung ist riesig, als der Kater anfängt zu sprechen und ihr erzählt, daß die alte Frau eine Hexe ist, die ihn als Kätzchen gestohlen und mit einem Zauber an sich gebunden hat, sodaß er nicht versuchen kann, seinen Thron als der rechtmäßige König der Katzen zurückzuerobern. Rosemary und ihr neuer Freund John tun ihr Bestes, um ihm zu helfen.

Das Kinderbuch wurde von Buchbloggerin Nicole von Momlit empfohlen. Es ist entzückend und macht so Spaß beim Lesen. Ich hoffe, die beiden anderen in der Reihe sind genauso gut.

13. 
"Stiff Upper Lip, Jeeves" = "Was tun, Jeeves" oder "SOS, Jeeves" von Pelham Grenville Wodehouse, Erstveröffentlichung 1963
(Wooster and Jeeves 13)



Bertie Wooster ist ein englischer Gentleman, einer der reichen Müßiggänger, und Jeeves ist sein Kammerdiener, dessen Intelligenz Bertie und seine Freunde aus der einen oder anderen Patsche hilft.
In diesem Fall ist die Patsche, daß Madeline Bassett versucht, einen Vegetarier aus ihrem Verlobten Gussie Fink-Nottle zu machen, was sich ungut auf die Beziehung auswirkt. Wooster hat Angst, daß sie sich trennen und Madeline dann versucht, ihn zu heiraten. Die Angelegenheit wird außerdem durch eine Bernsteinfigur, eine Vikariatsstelle, die für eine andere Heirat unbedingt nötig ist, und die Tochter eines amerikanischen Millionärs, die als Köchin arbeitet, kompliziert.

Lisa von Boondock Ramblings hat angefangen, "Jeeves und Wooster"-Geschichten zu lesen, und da meine letzte Wodehouse-Lektüre Ewigkeiten her war, bin ich ebenfalls mit eingestiegen.

14. "Emily Wilde's Encyclopaedia of Faeries" = "Emily Wildes Enzyklopädie der Feen" von Heather Fawcett, Erstveröffentlichung 2023
(Emily Wilde-Reihe 1)



Emily Wilde ist eine Gelehrte zur Feenkunde in Cambridge, wo sie daran arbeitet, eine Enzyklopädie über Feen in verschiedenen Ländern zusammenzustellen. Um sie fertigzustellen, besucht sie das Dorf Hrafnsvik, aber sie lernt und erfährt mehr dort, als sie hätte erwarten können.

Dieses Buch wurde in einem Blogpost erwähnt und hörte sich interessant an.

15. "Raffles: The Amateur Cracksman" = "Ein Einbrecher aus Passion" von Ernest William Hornung, Erstveröffentlichung 1899


A. J. Raffles - nationaler Kricketheld und Gentleman-Dieb im spätviktorianischen Großbritannien. Zusammen mit seinem jüngeren Freund Harry "Bunny" Manners stiehlt er vorzugsweise Schmuck von der Oberschicht, nicht nur wegen des Geldes, sondern auch des Nervenkitzels.

Dies ist die erste Sammlung der "Raffles"-Kurzgeschichten (auf Deutsch sind übrigens alle als "Engelhörnchen" erschienen). Ich habe sie auf meine Liste gesetzt, nachdem ich den Stummfilm mit John Barrymore angeschaut hatte.

16. 
"Skinner's Big Idea" von Henry Irving Dodge, Erstveröffentlichung 1918 😸


Das dritte Buch in der Skinner-Serie (das ebenfalls einen Stummfilm inspirierte, der jedoch als verloren gilt) erzählt davon, wie Skinners Partner auf eine lange Geschäftsreise gehen und ihn mit der Aufgabe zurücklassen, mehrere der "alten Männer" im Büro zu feuern.
Skinner will das aber nicht tun und hat eine große Idee ...

Ich habe das erste Buch gelesen, nachdem ich eine der Stummfilmversionen davon angeschaut habe und dann die anderen für eine schnelle Lektüre auf meine Liste gesetzt.
Es ist interessant, daß es in der Bibliothek des Disney-Studios war (aber an eine andere Bibliothek weitergegeben wurde, es gab noch einen Aufkleber). Ich frage mich warum.


17. 
"The Dancing Floor" von Barbara Michaels, Erstveröffentlichung in 1997 


Nach dem Tod ihres Vaters reist Heather nach England, um sich Gärten anzusehen, eine Reise, die sie zusammen hatten unternehmen wollen.
In Troytan House findet sie jedoch mehr als einen verlorenen Garten.
Heather wird in ein Abenteuer aus Hexerei, Familienproblemen und Liebe hineingezogen.

Barbara Michaels ist eines der Pseudonyme von Barbara Mertz. Ich kenne eine Menge der Bücher, die sie unter dem Namen Elizabeth Peter geschrieben hat, aber keines von denen unter dem Namen Michaels.
Nachdem ich das erste nicht fertiggelesen hatte, bekam ich von Erin von Still Life, With Cracker Crumbs das hier empfohlen.

18. 
"The Bookshop on the Corner" (auch als "The Little Shop of Happy Ever After") = "Wo das Glück in Büchern wohnt" (auch als "Wo das Glück zu Hause ist") von Jenny Colgan, Erstveröffentlichung 2016
(Happy Ever After-Reihe 1)



Nina ist Bibliothekarin in Birmingham, aber ihre Bibliothekszweigstelle wird geschlossen und sie verliert ihre Stelle.
Wie wäre es damit, einen mobilen Buchladen aus einem Van zu machen? Nina schafft sich ein neues Leben in einem kleinen Dorf in Schottland, Liebe eingeschlossen.

Das war ein Zufallsfund auf Overdrive. Bibliothekarin, Buchladen, Schottland, das war einen Versuch als schnelle, leichte Lektüre wert, oder?



DNF:

1. "Coffin, Scarcely Used" von Colin Watson, Erstveröffentlichung 1958 
😸
(A Flaxborough Mystery 1)


Wer tötet respektable Männer in der Stadt Flaxborough? Wie respektabel sind sie allerdings wirklich?

Ich habe drei Viertel des Buchs geschafft, langweilte mich aber mehr und mehr und blätterte dann direkt zum Ende, das mich nicht überraschte.
Erst dann fiel mir ein, daß ich mal die DVD-Box der Fernsehserie besessen hatte, die nach mehreren der 12 Flaxborough-Romane gedreht worden war und die ebenso langweilig fand. Duh.

2. "Emily Wilde's Map of the Otherlands" = "Emily Wildes Atlas der Anderswelten" von Heather Fawcett, Erstveröffentlichung 2024
(Emily Wilde-Reihe 2)



Emily Wilde ist eine Gelehrte zur Feenkunde in Cambridge, wo sie daran arbeitet, einen Atlas der Anderswelten zusammenzustellen, nachdem sie ihre Enzyklopädie der Feen abgeschlossen hat.
Um ihrem Freund (und möglicherweise mehr) Wendell bei der Suche nach einer Tür in sein Reich zu helfen, reist sie mit ihm nach Österreich.

Ich schaffte es halb durch das Buch, aber für meinen Geschmack wiederholte sich einfach zu viel. Von Feen angegriffen werden, entkommen, sich viele Notizen machen, von anderen Feen angegriffen werden, entkommen ... wiederholen.
Als mir auffiel, daß mich wirklich nur noch interessierte, ob ihr Hund Shadow überleben würde, hörte ich mitten in einem Satz auf (und schaute mir natürlich wegen Shadow den Schluß an).

Donnerstag, 19. Dezember 2024

Fröhliche Weihnachten

"Du wirst dir ein Auge ausschießen."
Entweder kennt ihr dieses Zitat, fangt an zu lachen und kommt direkt mit einem eigenen Zitat um die Ecke, vielleicht den gelben Augen von Scut Farkus oder dem Pferd des Neffen des Lone Rangers (Victor), oder ihr kennt es nicht, was bedeutet, daß ihr noch nie " Fröhliche Weihnachten" gesehen habt.

Ralphie und sein verzweifelter Weihnachtswunsch nach einem offiziellen Red Ryder Luftgewehr sind seit vielen Jahren Teil meines Lebens, zunächst dank des deutschen Fernsehens, dann, nachdem sie aus unbekannten Gründen aufgehört haben, den Film zu zeigen, auf englischer DVD.
Die Weihnachtszeit wäre nicht dieselbe ohne diesen Film, ohne Ralphie in seinem Häschenkostüm, einem Geschenk von Tante Clara, die unter dem falschen Eindruck leidet, daß er ein auf ewig vier Jahre altes Mädchen ist, ohne seinen Vater, der besessen von seinem Preis aus einem Kreuzworträtselwettbewerb ist, einer Lampe in Form eines Damenbeins, und seine Frau beschuldigt, diese absichtlich zerstört zu haben, ohne Ralphie, der versucht, überall (nicht immer ganz so) subtile Hinweise bezüglich des Red Ryder fallen zu lassen, und natürlich ohne die Nachbarshunde, die den Truthahn stehlen.
Oh, und falls ihr wissen möchtet, ob Ralphie sein Luftgewehr bekommt, solltet ihr euch den Film anschauen.

Wußtet ihr, daß die Geschichten im Film Teil einer Sammlung sind,  "In God We Trust: All Others Pay Cash" von Jean Shepherd? Soweit ich sehen kann, wurde es aber nie ins Deutsche übersetzt.

1. Auflage 1966, Bild in "Fair Use"
über Wikipedia


Jean Shepherd was ein amerikanischer Humorist, der für das Radio auftrat. Irgendwann wurde er überzeugt, seine Radiogeschichten niederzuschreiben, fiktionale Geschichten, gemischt mit Faken aus seiner eigenen Kindheit.
Er hat übrigens auch am Film mitgeschrieben und als Erzähler fungiert, was er brilliant gemacht hat (schließlich hatte er Erfahrung vom Radio)
Also mußte ja auch das Buch gut sein, oder? Njaa (das soll ein Geräusch sein, das Unsicherheit ausdrückt) .... Ich kaufte das Buch, kämpfte damit auf zu vielen meiner Pendlerfahrten, schaffte es mit Müh und Not bis zum Ende und rührte es nie wieder an.
Versteht mich nicht falsch, es gab Teile, die mich zum Kichern oder Lachen brachten, aber es waren viele, viele Wörter, viele, viele Beschreibungen, und der Rahmen, in den die Geschichten eingebettet waren - der erwachsene Ralphie kehrt nach Hause zurück und erzählt in der Bar seines alten Freundes Flick von seinen Erinnerungen - hat für mich nicht wirklich funktioniert.
Rezensionen zufolge, die ich gelesen habe, sind wie immer nicht alle meiner Meinung, aber so manche denken genau wie ich.
Ich schätze, ich werde mich einfach an den Film halten, vielen Dank.

P.S. Ich hatte gar nicht über die Fortsetzungen Bescheid gewußt und den Sommerfilm werde ich mir auch sparen, aber ich warte gerade auf die zweite Fortsetzung, also werde ich vielleicht irgendwann eine Kurzrezension zu diesem Post hinzufügen, sobald der Film da ist.
Und da sind wir auch schon - A Christmas Story Christmas von 2022 (keine deutsche Version).
Es ist 1973. Ralphie ist erwachsen und hat jetzt seine eigene Familie. Er hat sich eine Auszeit von der Arbeit genommen, um einen Science-Fiction-Roman zu schreiben, aber sein episches Werk von 2000 Seiten wird von allen Verlegern abgelehnt.
Kurz vor Weihnachten ruft seine Mutter an, um ihm zu sgen, daß sein Vater gestorben ist, also macht sich die Familie auf, um Weihnachten mit ihr zu verbringen.
In Gedanken an seinen Vater möchte Ralph dies zum allerbesten Weihnachten machen, aber es funktioniert nicht ganz so (wie erwartet ;-)).

Tatsächlich war ich etwas überrascht - vorsichtig, wie ich bei Fortsetzungen nun mal bin - daß mir der Film wirklich gefallen hat.
Natürlich ist es eine andere Mutter (Melinda Dillon war zu der Zeit schon 82 und hatte vor Jahren mit dem Schauspielern aufgehört), aber es sind ein paar vertraute Charaktere aus dem ersten Film dabei, was, wie ich finde, zum Spaß sehr beiträgt. Wird er Kult werden wie der erste? Ich bezweifle es, weil die Eltern so ein wichtiger Teil davon waren, aber ich war nicht enttäuscht.