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Donnerstag, 8. Oktober 2026

Stummfilme - Le monstre

Diesmal habe ich echt richtig Zeit in den Film für heute investiert, zweieinhalb Minuten! Soviel zur Aufmerksamkeitsspanne, Leute ...
Der Kurzfilm, den ich für euch habe, ist "Le monstre" von 1903 und ist von Georges Méliès, also wißt ihr vielleicht, was euch erwartet. It's a kind of magic .... (gebt ruhig zu, daß ihr es gesungen habt)

Hier ist die sehr kurze Handlung voller Spoiler 
😉


Ein ägyptischer Prinz und ein Priester treffen sich in einer Vollmondnacht vor der Sphinx.
 
Bitte beachtet, daß die Sphinx noch ihre Nase hat 😉

Der Priester bringt eine dekorierte Truhe und nimmt ein Skelett heraus, was den Prinzen dazu bringt, sich verzweifelt abzuwenden.
Als nächstes wickelt der Priester das Skelett in Stoff und es beginnt einen seltsamen Tanz, während dessen es sich verzerrt, schrumpft und größer wird.


Der Priester wickelt noch mehr Stoff um das Skelett und als er ihn wieder entfernt, ist es zu einer schönen jungen Frau wiederbelebt worden. Der Prinz kann es nicht glauben, er streckt sehnsüchtig die Hand nach ihr aus ...


... aber der Priester verhüllt sie wieder, hebt sie hoch und wirft sie dem Prinzen zu, der schockiert feststellt, daß sie wieder zu einem Skelett geworden ist, und dem flüchtenden Priester hinterherrennt.
 


Letzte Woche habe ich frech behauptet, daß die Geschichte in diesen Filmen. Ja, jetzt kommt ein "aber".
ABER offensichtlich war an dieser Geschichte doch mehr dran. Für diesen Film war eine Sprechbegleitung vorgesehen (erinnert ihr euch, daß ich auch in dem Post über "Namakura Gatana" einen "benshi" oder Erzähler erwähnt habe?), was aus Méliès' Katalogen zu entnehmen war (siehe die Quelle), und die uns erzählt, daß das Skelett die Frau des Prinzen ist.
Hat jemand "Die Mumie" mit Boris Karloff gesehen? Auch er hat fast 30 Jahre später versucht, seine große Liebe wiederzubeleben, und hatte ebenfalls keinen Erfolg damit.
Laßt euch das eine Warnung sein.

Die Menschen sind schon lang vom alten Ägypten fasziniert und sind das auch heute noch, in der Literatur, Kunst, Filmen, Wissenschaft 
(und ich war selbst nicht ganz immun, wie eines meiner Schmuckstücke zeigt, das von Khepri inspiriert wurde (ich hatte das nicht so geplant, aber es ist trotzdem immer noch einer meiner persönlichen Favoriten)).


Nun ist die Frage - hat der Priester versagt oder hat er es absichtlich gemacht? Und wer ist das Monster in diesem Film? Was meint ihr?


Quelle und weitere Lektüre:

Fritzi Kramer: The Monster (1903) - A Silent Film Review. Auf: Movies Silently, 6. Oktober 2017


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Stummfilme - La légende du fantôme

Da wir auf Halloween zugehen, schien es mir der richtige Moment zu sein mit ein paar Horror-/Fantasyfilmen anzufangen.
Heute habe ich einen sehr frühen Kurzfilm für euch. Es ist "La légende du fantôme" von 1908 (hier mit dem englischen Titel).


Hier die Handlung (Spoiler?).

Eine junge Dame sitzt an ihrem Spinnrad, als sie etwas vom Friedhof draußen hört. Durch das Fenster sieht sie etwas fliegen und hört einen Fluch.
Als nächstes sehen wir, wie sie hinausgeht und im Friedhof nach etwas sucht.


Plötzlich ist sie von einer Gruppe Skeletten umgeben und ein Geist steigt aus einem Grab und schickt sie auf eine Mission, "zu gehen und den Teufel zu finden, ihn herauszufordern und zu bezwingen, damit er ihr die unauslöschliche Flamme gibt, die sie zum Meeresboden mitnehmen wird, um nach der schwarzen Perle zu suchen und sie mit zurückzubringen.

Nicht überrascht sein, ein Teil des Film ist
koloriert, in überraschend kräftigen Farben.

Die Skelette und die Dame verwandeln sich in Kriegerinnen.
Sie besteigen ein Vehikel, das sie in die "unteren Regionen" bringt.


Satan wird jedoch gewarnt, versammelt seine Armee und fährt in seinem eigenen Vehikel in die Schlacht (während seine Armee, ähm, viel herumhüpft und tanzt und springt) ...


... bevor sie schließlich das Vehikel der Dame anhalten und sie in das Satanmobil hinüberziehen (jemand nannte es so in einem Kommentar und für mich paßt das).

Wählt euer Fahrzeug! Beide sind ziemlich cool,
moderne Autos sind im Vergleich zu ihnen langweilig.

Dann haben sie zusammen eine "fête" in den unteren Regionen. Habt Geduld mit mir, Leute, ich weiß ja auch nicht, was hier geschieht.
Es wird noch mehr getanzt, bevor ein paar Dämonen in einen See springen. Die Höhlenwand öffnet sich, um das Satanmobil einzulassen. Sie steigen aus und Satan gibt der Dame die Flamme des Lebens.
Warum? Ich habe absolut keine Ahnung, für mich sieht er nicht sehr "bezwungen" aus. Es könnte aber eine Falle sein.


Ein Frosch bringt die Dame zum Meeresboden. Ihre Reise wird durch verschiedene gemalte Szenen repräsentiert, die sich nacheinander öffnen, vertikal oder horizontal, ein sehr schöner Effekt.


Sie kommen an und die Königin des Meeres
(oder was auch immer) beschwört eine riesige Muschel mit einer Meerjungfrau (oder was auch immer) darin herauf, reicht unserer Dame die schwarze Perle und bringt sie in ihrem Kahn, der von einem Pferd (keinem Seepferdchen) 
gezogen wird, wieder hinauf.


Leider ist Satan auf Rache aus (wahrscheinlich weil ihm aufgefallen ist, daß er gar nicht bezwungen war?) und bewirft sie mit Feuer. Das Vehikel ist weg, all die Kriegerinnen sind tot - außer unserer Heldin - und blau. Und die unauslöschliche Flamme ist ausgegangen (ob es wohl eine Garantie dafür gibt?)!

Ich muß einfach nochmal ein Bild des Vehikels zeigen ...

Sie kehrt zum Friedhof zurück, reicht dem Geist die schwarze Perle, er trinkt daraus (seltsam, ich meine, es ist ja keine Kokosnuß) - und verwandelt sich in eine Art Prinz!

Vielleicht hätte sie einfach den Frosch küssen können/sollen?

Unsere Dame jedoch stirbt (Erschöpfung, die Nachwirkungen von Satans Angriff oder Schock über dieses unerwartete Ergebnis, wer weiß) ... und wir sind im Himmel und sie haben zwei Kinder (nochmal, fragt nicht mich, was hier abgeht)!


Ende.
Nein, ernsthaft, das ist es.

Ich bin nicht die einzige, die verwirrt war, aber wißt ihr was - es hat trotzdem Spaß gemacht, das anzuschauen. Es war sehr, sehr seltsam und ich hätte meinen können, daß ich einen Drink zuviel hatte, wenn es tatsächlich nur Wasser mit etwas Fruchtsirup war, aber es hat Spaß gemacht.
Ein Drink hätte es vielleicht noch spaßiger gemacht.

Segundo de Chomón ist ein neuer Name für mich, scheint aber einer zu sein, an den man sich erinnern sollte.
Laut der englischen Wikipedia (als erste Quelle) war er "ein spanisch-französischer Pionier als Filmregisseur, Kameramann und Drehbuchautor" und "wird als der bedeutendste spanische Stummfilmregisseur in einem internationalen Kontext betrachtet". Wie Méliès war er für seine Kameratricks und optische Illusionen bekannt, und davon haben wir eine Menge in diesem Film, die wirklich sehr cool anzusehen waren.
Wie bei Méliès (denkt daran, daß das auf den sehr wenigen Filmen beruht, die ich bisher kenne) hatte ich das Gefühl, daß die Geschichte nicht das Wichtigste war, sondern auszuprobieren, was man mit aufwendigen und schönen Sets und opulenten Kostümen, natürlich coolen Fahrzeugen und etwas Filmmagie machen konnte.
Irgendwie frage ich mich dabei immer, wie das am Set wohl war. "Wir brauchen mehr Leute! Wo sind die Echsen- und Fischleute? Wir brauchen Tänzer! Wir brauchen von allem mehr! Spritzendes Wasser, Funken und die Mädchen müssen mit etwas herumwedeln! Wir brauchen mehr, mehr, mehr von allem!"


"Und wir brauchen eine Extraszene für den Frosch."
Absolut. Ich bin ein Fan des sehr sprungfreudigen Frosches (und habe mich gefreut, ihn als Star in einem anderen Kurzfilm zu sehen).


Das war wieder mal eine wilde Fahrt, meine Lieben, aber auch sehr interessante 15 Minuten.
Ist das nicht, wie wir unsere Märchen lieben?
Mehr von allem!

Dienstag, 29. September 2026

Meine September-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.

"The Palm House" von Gwendoline Riley, Erstveröffentlichung 2026 


Die Geschichte der Freundschaft von Laura and Putnam. Und ein paar anderen Leuten.

Ein Neuzugang auf OverDrive.
Vielleicht hätte es geholfen, wenn mich irgendeiner der Charaktere interessiert hätte oder ich sie womöglich sogar gemocht hätte. Oder war es vielleicht der Stil? "Blabla", sagte er. "Blubb", sagte er. "Ja", sagte ich. "Blah", sagte er. "Nein", sagte ich. Meine Englischlehrerin hätte den Tafelschwamm nach mir geworfen, wenn ich so geschrieben hätte. Ich habe nur nicht aufgegeben, weil ich meinen Monat nicht mit einem DNF anfangen wollte.

"Aufruhr in Oxford" von Dorothy L. Sayers, Erstveröffentlichung 1935 


Harriet Vane kehrt für das Gaudy, ein Treffen für Alumnae, in ihre Alma Mater, das Shrewsbury College für Frauen in Oxford zurück.
Als im College anonyme Briefe und häßliche Graffitis in Verbindung mit Vandalismus auftauchen, bitten die Dozentinnen Harriet um Hilfe, weil sie einen Skandal vermeiden möchte. Sie kann das Rätsel nicht allein lösen und holt Lord Peter Wimsey dazu.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich dieses Buch gelesen habe. Es ist auf jeden Fall ein ungewöhnlicher Krimi und dank der vielen klassischen Zitate und der Länge ist es wahrscheinlich nicht für jeden etwas, aber ich liebe es und es ist ein echtes Wohlfühlbuch für mich
.

"Effi Briest" von Theodor Fontane, Erstveröffentlichung 1895 (die Schreibweise "Effie" auf dem Umschlag ist ein Druckfehler!) 


Als junger Mann machte Baron Geert von Innstetten Luise Briest den Hof, konnte sie aber wegen seines Status zu dieser Zeit nicht heiraten.
Nun spricht er vor, um um Effis Hand anzuhalten, Luises Tochter (falls ihr euch das fragt, sie ist 17, er ist 38), was von Luise befürwortet wird.
Effi wird von seinem verbesserten sozialen Status angezogen, aber dank des Unterschieds im Alter und ihrer beider Wesensart ist die Ehr nicht das, was sie sich erhofft haben, besonders als Effi den charmanten Major Crampas kennenlernt.

Dies ist Teil meiner persönlichen Herausforderung, wenigstens einen deutschen Klassiker im Monat zu lesen.
Mir hat dieser Roman, der ein Beispiel des literarischen Realismus ist, wirklich gut gefallen.

"The Fairy Ring or Elsie and Frances Fool the World" von Mary Losure, Erstveröffentlichung 2012 


1917. Die Kusinen Elsie und Frances können Feen und Kobolde sehen, und um ihre Familie davon abzubringen, sich über sie lustig zu machen, machen sie Fotos mit Papierpuppen, die Elsie gemalt und ausgeschnitten hat. Sie hatten nicht erwartet, die Aufmerksamkeit von Feengläubigen zu erregen, wie zum Beispiel Arthur Conan Doyle.

Die Geschichte der Cottingley Fairies als Erzählung für Kinder war schnell zu lesen. Ich kann nur immer wieder staunen, wie bereitwillig manche Menschen dies als wahr akzeptierten. Frances behauptete allerdings bis zu ihrem Tod, daß die Fotos ja ein Schwindel gewesen sein mochten, daß sie aber tatsächlich Feen gesehen hatte.

"Deadly Nightshade" von Elizabeth Daly, Erstveröffentlichung 1940
(Henry Gamadge 2)


Detective Mitchell bittet Henry Gamadge - Berater für alte Bücher, Briefe usw. -, ihm bei einem Fall von Vergiftung durch Belladonna zu helfen. Ein Kind stirbt, eines wird vermißt. War es ein Unfall oder steckt etwas noch Unheimlicheres dahinter?

Das war eine Empfehlung auf The Internet Archive. Ich muß gestehen, daß ich immer noch ein wenig verwirrt bin, aber trotzdem noch daran interessiert, mehr Gamadge-Bücher auszuprobieren.


"Under Water with Ogden Nash" von Ogden Nash, Erstveröffentlichung 1997


Eine Sammlung von Ogden Nashs Gedichten über Tiere im und auf dem Wasser.

Ich habe etwas anderes gesucht und wurde vom Umschlagbild angezogen. Die Gedichte sind überwiegend sehr kurz, daher dauerte das Durchblättern nur Minuten, aber ich hatte Spaß daran und an den wunderschönen Illustrationen.

"After Tea and Other Stories" von Dorothy Whipple, Erstveröffentlichung 1941 😸


Die Kurzgeschichten beschäftigen sich mit menschlichen Beziehungen - zwischen Eltern und Kindern, Freunden, Paaren, Geschwistern, Nachbarn - und wie sie sich in bestimmten Situationen verändern.

Ich mochte Whipples "High Wages" wirklich gern und dasselbe gilt für diese Geschichten.
Ich habe außerdem festgesstellt, daß Gundel nicht viel Geduld dafür aufbringt, vorgelesen zu bekommen, wenn es zu heiß ist (der Sommer hat uns beide ziemlich unleidig werden lassen), darum haben wir hierfür länger als üblich gebraucht, aber jetzt da die Temperaturen etwas heruntergegangen sind, sind wir wieder in der Spur
 😄

"A Tiger's Wedding: My Childhood in Exile" von Isla Blair, Erstveröffentlichung 2011


Die Eltern der Schauspielerin Isla Blair waren Teil des British Raj in Indien, ihr Vater war Manager einer Teeplantage. Wie zu diesen Zeiten üblich, wurden Kinder irgendwann "nach Hause" geschickt, um dort die Schule zu besuchen.
Blair erzählt von ihren Kindheitserfahrungen, Jahre ohne Eltern außer zu seltenen Besuchen und wie sie und ihre Schwester die Beziehung wieder aufbauen mußten, nachdem ihre Eltern endlich heimkehrten, nachdem Plantagen von lokalen Managern übernommen wurden.

Das war ein Zufallsfund auf The Internet Archive.
Es ist schwer, sich vorzustellen, wie es sein muß, als kleines Kind so weit entfernt von den Eltern zu sein, und die Schulerinnerungen waren recht traurig. Die Teile über Indien schienen etwas klischeehaft, aber ich kann nicht sagen, ob das am Inhalt lag oder der Art, wie diese Erinnerungen beschrieben waren.
Der letzte Teil darüber, wie Blair ihre Karriere startete und dann ihre eigene Familie hatte, fühlte sich etwas am Schluß angeklebt an, weil er ziemlich kurz war.

"I See You've Called In Dead" von John Kenney, Erstveröffentlichung 2025 


Der Nachrufschreiber Bud Stanley, geschieden und in mittlerem Alter, macht einen großen Fehler. Nach einem fehlgeschlagenen Blind Date betrinkt er sich und veröffentlicht seinen eigenen Nachruf.
Von seinem Job suspendiert trifft er zufällig auf eine Frau, die Trauerfeiern und Beerdigungen von Fremden besucht und ihn dazu ermutigt, das auch zu tun, um etwas über das Leben zu lernen.

Ein Neueintrag auf OverDrive.
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen wollte, weil ich nicht wußte, was mich erwarten würde - es zeigte sich, daß es Lachen und Tränen waren. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte.

"An Island Rooing" von Joan Grigsby, Erstveröffentlichung 1933 


Das Buch erzählt von einer Expedition nach Shetland, die die Verfasserin 1931 unternommen hat. Es ist in vier Teile aufgeteilt - The Isle, The Croft, The Fishing, Landfall (Die Insel, Der Hof, Das Fischen, Die Landung).

Liz von "Adventures in reading, running and working from home" hat das Buch auf ihrem Blog besprochen (ihr könnt den englischen Post hier finden) und ich war auf der Suche nach etwas außerhalb meiner Komfortzone, sprich den üblichen Genres, also las ich es. Ich werde nicht behaupten, daß ich alles verstanden habe (ich weiß nichts über Schiffahrt), was mir aber am besten gefiel, waren die Abschnitte über das Stricken und die Körbe, die für die Heringe benutzt wurden.
Das Exemplar, das ich online gelesen habe, hatte außerdem etwas für mein Bibliothekarinnenherz.

Ich werde meiner Abteilung den Teil über das nasse Wetter
vorschlagen 😉 "In nassem Wetter müssen die Entleiher die Bücher
während des Transports zur und von der Bibliothek schützen."

"The Three Investigators in The Mystery of the Nervous Lion" = "Die drei ??? und der rasende Löwe" von Nick West (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1971 😸
(Die drei ??? 16 (amerikanisch), 12 (deutsch))


Die drei Fragezeichen werden in das Dschungelland, eine Wildtierfarm gerufen. George, der zahme Löwe, soll in einem Film mitspielen, ist in letzter Zeit aber sehr nervös. Werden die Jungs herausfinden warum?

Kein Favorit aus der Serie. Erstens mögen wir die Vorstellung solcher Farmen nicht und zweitens wurde ein schwarzer Panther (!) erschossen. Uns gefiel auch das Original-Umschlagbild nicht.
Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe.

"The Match Between the Winds" von Shirley Climo, Erstveröffentlichung 1991 


Das Buch ist die Nacherzählung einer Volkssage von Borneo. Der Westwind und der Ostwind, die Kusins sind, machen einen Wettbewerb. Wem wird es gelingen Kodock, den Baumfrosch, von seinem Blatt zu blasen?

Eine weitere Minutenlektüre. Ich bin ein großer Fan der Cartoonistin, Animatorin, Kinderbuchautorin und Illustratorin Liz Climo. Ich hatte nicht gewußt, daß ihre Mutter Kinderbuchautorin ist, bis Liz es auf ihrem Instagram erwähnte. Ich habe sie nachgeschlagen und die Umschlagillustration von Roni Shepherd hat mich direkt angezogen.

"The Astral Library" von Kate Quinn, Erstveröffentlichung 2026 


Alix ist an einem Tiefpunkt in ihrem Leben, als sie eingeladen wird, Nutzerin der Astral-Bibliothek zu werden und ein Buch auszuwählen, um darin zu leben.

Ein Neuzugang auf OverDrive. Ich mochte die Idee, in einem Buch zu leben, echt gern. Das Buch wurde allerdings zu einem Kommentar über den Zweck von Bibliotheken und ihre Zukunft in einer geldorientierten Welt.
Obwohl ich bei vielen der Punkte, die erwähnt werden, zustimme - ich bin eine Bibliothekarin der altmodischen Sorte -, hat die Kombination davon mit Fantasy einfach nicht für mich funktioniert und ich mußte kämpfen, um das Buch fertigzulesen. Ich fand außerdem, daß sich viel wiederholt hat und daß das Buch zu langatmig für diese Handlung war (wenn ich vor jemandem weglaufe, gebe ich mich keinen Modebeschreibungen hin usw.). Zu viel Verschiedenes in ein Buch gequetscht.

"Miss Elizas englische Küche" = "Miss Elizas English Kitchen" von Annabel Abbs, Erstveröffentlichung 2021 


Eliza Acton ist als Autorin eines von Großbritanniens ersten Kochbüchern (1845 veröffentlicht) bekannt.
Das Buch erzählt die Geschichte, wie und warum sie damit begann, und die die ihrer Assistentin Ann.

Dies war ein Zufallsfund in meiner Bibliothek. Obwohl ich selber selten koche, höre und lese ich gern darüber. Es hätte mir gefallen, wenn es mehr ums Essen als um Poesie gegangen wäre, aber es war eine schnelle Lektüre.

"The Two Mrs. Abbotts" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1943


Wir sind im Jahr 1942 und die Dinge haben sich geändert. Barbara und Arthur Abbott haben nun zwei Kinder, Jerry Abbotts Ehemann und Arthurs Neffe Sam ist im Krieg.
Wir lernen Leute kennen, die neu in den Kreisen von Wandlebury sind.

Ich fand dieses Buch, das das letzte in der "Miss Buncle"-Trilogie ist, sogar noch ruhiger als das zweite. Es hat mir gefallen und war vor allem genau richtig für den Tag, an dem ich es gelesen habe.
Dennoch fühlte es sich mehr wie einzelne Geschichten an, die irgendwie verbunden sind und nicht so sehr wie eine fließende Handlung, wenn ihr versteht, was ich meine - und natürlich hätte ich mir viel mehr Barbara und Arthur gewünscht, als wir bekommen haben!

"Cotillion" = "Damenwahl" von Georgette Heyer, Erstveröffentlichung 1952


Matthew Penicuik hat die verwaiste Kitty, Tochter eines Schulfreundes, bei sich aufgezogen. Nun will er sein Testament machen und erklärt seinen Großneffen, daß der von ihnen, der Kitty heiratet, sein Geld bekommen wird. Er hat damit gerechnet, daß Kitty und Jack heiraten, aber Jack weigert sich, so in Zugzwang gebracht zu werden.
Also überredet Kitty Freddy, eine Verlobung mit ihr vorzutäuschen und sie mit nach London zu nehmen, um Jack eifersüchtig zu machen.
Die Dinge verlaufen jedoch nicht wie erwartet.

Ich liebe es, Georgette Heyer immer wieder mal zu lesen, und "Damenwahl" ist einer meiner absoluten Favoriten von ihren Büchern.

"The Snark Was a Boojum" von Gerald Verner und Chris Verner, Erstveröffentlichung 2015 (Gerald Verner schrieb das Buch 1957, sein Sohn Chris stellte es 2015 fertig)


Jemand begeht Morde, die auf Lewis Carrolls Nonsensballade  "The Hunting of the Snark" (deren deutsche Übersetzungen unterschiedliche Titel hatten - "Die Jagd nach dem Schnark/Schnatz/Schlarg", sie ist im Deutschen auch nicht so bekannt wie das Original im englischen Sprachraum).
Der Amateurdetektiv Simon Gale ermittelt mit Hilfe des Rechtsanwalts Je
ff Trueman.

Ich glaube, das war eine Empfehlung auf The Internet Archive und der Titel zog mich an, da ich "The Hunting of the Snark" gelesen habe.
Interessanterweise stellte ich fest, daß ich - obwohl ich dieses Whodunit gern mochte - wirklich Ermittler bevorzuge, die ruhiger, eleganter sind, gern auch mit etwas Humor. Simon Gale sprach nicht, er rief, dröhnte, knurrte, brüllte, er war ungeduldig, grimmig, schlug mit der Faust auf den Tisch und war insgesamt etwas zuviel für mich.

"Die Abenteuer des starken Wanja" von Otfried Preußler, Erstveröffentlichung 1968


Wanja, Sohn eines Bauern, erfährt, daß es sein Schicksal ist, Zar zu werden, also macht er sich auf ins Abenteuer.

Ich habe das Buch für einen Blogpost nochmal gelesen, daher die sehr kurze Beschreibung.

"Someone Saw a Spider: Spider Facts and Folktales" von Shirley Climo, Erstveröffentlichung 1985 😸


Das Buch ist eine Sammlung von interessanten Fakten über Spinnen und von Volksmärchen aus Afrika, Japan, Portugal, Schottland und anderen Ländern.

Liz Climo (siehe oben) hat dieses Buch, das ihre Mutter geschrieben hat, kürzlich auf Instagram erwähnt.
Ich finde Spinnen absolut faszinierend.

"Die Erscheinung" von Anselma Heine, Erstveröffentlichung 1912


Auf einem Schiff zurück nach Deutschland, nachdem er einige Zeit auf der Insel Nauru verbracht hat, lernt Dr. Arnold Riedhammer die Holländerin Johne Stevens kennen. Sie fühlen sich so voneinander angezogen, daß sie zusammenbleiben wollen, sobald Johne ihre unglückliche Ehe hinter sich gelassen hat, aber eines Tages ist Johne plötzlich weg.

Ich habe diese Novelle gelesen, weil eine Episode in einem Stummfilm, den ich gesehen habe, darauf basiert.

"Mrs. Palfrey at the Claremont" = "Mrs Palfrey im Claremont" von Elizabeth Taylor, Erstveröffentlichung 1971



Die verwitwete Laure Palfrey zieht als eine von mehreren älteren Dauerbewohnern ins Claremont Hotel in London. Die einzige Familie, die sie in der Stadt hat, ist ihr Enkel, der sie niemals besucht.
Dann lernt sie den jungen Ludovic, einen angehenden Schriftsteller, kennen, als sie vor seinem Gebäude stürzt. Sie kommen ins Gespräch und irgendwann bittet sie ihn darum, sich als ihren Enkel auszugeben, um die anderen Hotelbewohner davon abzuhalten, sie über ihre Familie auszufragen.

Deb von Readerbuzz hat letztens ein Buch von Elizabeth Taylor (nicht die Schauspielerin) geteilt. Es hörte sich interessant an und ich habe das hier willkürlich nach seinem Titel ausgewählt.
Es war zweifellos eine gute Lektüre und ich werde auf jeden Fall nach mehr von Taylors Büchern Ausschau halten, aber ich fand das Buch auch zutiefst deprimierend, vielleicht weil der Humor zu sanft war und ich mir mich selber in dieser Situation vorstellte, alt und einsam zu sein.
Ich wußte übrigens nicht von dem Film von 2005, bevor ich das Buch gelesen habe.



Falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.

Donnerstag, 6. August 2026

Stummfilme - Der blaue Vogel

Ich hatte schon früher von dem blauen Vogel des Glücks gehört, gesehen, wie er Schmuck und Kunst inspiriert, habe sogar ein Lied gefunden, aber ich konnte mich nicht daran erinnern, jemals eine Ursprungsgeschichte gehört zu haben, außerdem schien mir, daß er in Deutschland nicht so bekannt war. Woher kam der blaue Vogel des Glücks? Es scheint, daß das Symbol in vielen Kulturen zu finden ist.
Auf jeden Fall habe ich heute für euch
 "Der blaue Vogel" von 1918. Schnallt euch an, das wird eine wilde Fahrt.


Fangen wir wie üblich mit der Handlung an (Spoileeer!).

Es war einmal eine ärmliche Familie - Daddy Tyl, Mummy Tyl, ihr Sohn Tyltyl und ihre Tochter Mytyl.
Auf der anderen Straßenseite war das Haus der reichen Kinder und in der Nähe die Hütte der armen Nachbarin Berlingot und ihrer kleinen Tochter.
Berlingot hat ihrer Tochter vom Vogel des Glücks erzählt und das kranke Mädchen denkt, daß sie vielleicht auch glücklich wäre, wenn sie Mytyls Vogel hätte. Mytyl lehnt es jedoch ab, ihr ihren Vogel zu geben - was ich ehrlich gesagt für ein Kind nicht so ungewöhnlich halte.

Eeeenttäuscht!

In der Nacht schauen die zwei Kinder bei der Feier zu, die im Haus der reichen Kinder stattfindet, und denken sich, wie schön es wäre, aus Spaß statt aus Hunger zu essen, als Berlingot hereinkommt und fragt, ob sie "den Vogel, der blau ist", haben. Aber ist es Berlingot? Nein, es ist tatsächlich die Fee Bérylune, die ihnen sagt, daß sie sich auf die Suche nach dem blauen Vogel des Glücks machen müssen. Sie gibt Tyltyl eine Samtkappe. Den Diamanten darauf zu drehen wird den Kinder das Innere von Dingen zeigen.

Ich bin eine Fee und ich erschrecke gern mitten in der Nacht
Kinder, damit sie mit mir auf eine magische Mission gehen.

Tyltyl dreht den Diamanten und die Dinge zeigen ihre wahre Seele - Brot, Milch, Wasser, Feuer, Licht, Zucker, die Familienkatze und der Hund, sie alle werden die Kinder begleiten.

Abflug!

Es ist eine gefährliche Mission und als die Katze fragt, meint Bérylune, daß der Tod auf alle wartet, die mit den Kindern gehen. Toll. Das nenne ich mal Motivation. Ich bin nicht überrascht, daß die Katze nicht glücklich ist.

Tja, ja, ihr werdet alle sterben. Findet euch damit ab.

Als erstes halten sie bei Bérylunes Palast an - den sie von dem verstorbenen Herrn Blaubart geerbt hat (wenn sie eine Verwandte von ihm ist, könnte das den sicheren Tod am Ende der Reise erklären).
Die Katze nutzt die Gelegenheit und versucht die anderen "Dinge" zu überzeugen, daß es in ihrem eigenen Interesse liegt, das Auffinden des Vogels zu verhindern, auch wenn das das Leben der Kinder gefährdet. Der Hund droht, die Katze erst zu erwürgen und dann zu verpfeifen.
Ich habe es echt satt, daß Katzen so oft zum Bösewicht gemacht werden, distanziert, verräterisch, selbstsüchtig oder was auch immer genannt werden. Ich sag's nur. In meinen Augen half es dem Film nicht, denn ich habe auch sein Makeup gehaßt, das ihn echt gemein aussehen ließ.
Okay, zurück zur Handlung.

Die Gruppe besucht verschiedene Paläste, um nach dem blauen Vogel zu suchen ...
- den Palast der Nacht (sehr cool, da gibt es Geister)
- den Friedhof der glücklichen Toten (wo sie nicht nur ihre toten Großeltern treffen, sondern auch ihre toten Geschwister, sieben an der Zahl!)
- den Palast des Glücks (mit den Luxuriösen, wie zum Beispiel Schläft-Mehr-Als-Notwendig, aber auch den Freuden, von den beinahe alle seltsamerweise durch junge Damen in ätherischen aber recht knappen Outfits (siehe unten) repräsentiert werden, mit Ausnahme der Freude der mütterlichen Liebe)
- im Königreich der Zukunft, wo wir die Kinder finden, die darauf warten, geboren zu werden (ein künftiges Tyl-Kind inklusive, ich wünschte, sie hätten uns seinen Namen gesagt) und wir sehen, wie ihre Mütter auf sie warten,
 

aber den richtigen Vogel finden sie nirgendwo.

Das Oberste Glück zeigt den Kindern das Glück der Reinen
Luft, das Glück des Frühlings, die Freuden der Reinen
Gedanken, die Freude von Wald Wiese und Tal, das Glück
die Sterne aufgehen zu sehen und das Glück zu lieben.

Also sagen sie Lebwohl zu den "Dingen", deren Seelen nun wieder unsichtbar für sie sein werden, während der Hund die Katze verprügelt, ist ja klar, und kehren nach Hause zurück, nur um festzustellen, daß ihr Vogel viel blauer als vorher aussieht. Der blaue Vogel war die ganze Zeit in ihrem eigenen Heim!
Oh, und falls ihr euch fragt, Bérylune ist ja so ein Scherzkeks! Niemand ist gestorben, es sei denn, ihr zählt, daß die meisten von ihnen in den unbelebten Zustand zurückkehren.
Natürlich geben sie der Witwe Berlingot den Vogel für ihre Tochter und es macht sie "so glücklich, so glücklich"! Die Witwe kommt mit ihrer Tochter zurück, die ebenfalls so glücklich ist ... bis der Vogel auf einen hohen Baum abhaut.
Tyltyl tröstet sie, indem er ihr sagt, daß es ausgereicht hat, den Vogel zu finden und ihn im Herzen zu behalten, bevor er die vierte Wand durchbricht und dem Publikum sagt, daß sie nach dem Vogel "zuerst in eurem eigenem Heim suchen sollen, WO ER AM EHESTEN ZU FINDEN IST!".
Ähm, ich reagiere echt nicht gut darauf, wenn mich Leute anschreien, aber okay.


Vielleicht habt ihr gemerkt, daß der Film nicht komplett mein Ding war.
Ich bereue nicht, ihn angeschaut zu haben. Es sind wunderschöne Bilder in dem Film, die es das wert machten. Manche davon waren atmosphärisch, traumartig, und erinnerten mich an den viktorianischen Feenhype (wahrsheinlich rein wegen der Anzahl an tanzenden und hüpfenden Frauen). Wie ihr sehen könnt, ist auch die Färbung wirklich schön und trägt zum romantischen Gefühl bei.
Ich mochte auch die Tricks, die an
 Méliès erinnerten, das tanzende Feuer, das Wasser, das aus dem Wasserhahn rann, oder die Milch vom Tisch, bevor sie zu Menschen wurden.
Und ihr wißt wahrscheinlich inzwischen, daß ich das Bizarre interessant finde.

Wovon ich allerdings kein großer Fan bin ist, wenn man mir ohne jegliche Feinheit Moral an den Kopf wirft.
Nicht daß an der Botschaft an sich etwas falsch wäre. Reine Luft, Frühling und durch den Wald tanzen hört sich völlig in Ordnung an, aber im Grunde sagt man uns, daß wir mit dem zufrieden sein sollen, was wir haben, egal wie wenig es ist. Und die Tyls und Berlingot haben echt wenig, während die reichen Kinder auf der anderen Straßenseite das Gesicht vollstopfen, und das fand ich einfach nicht gut. Und natürlich die Katze. Das hat mich echt geärgert.
Aber natürlich ist alles sehr symbolisch und eine Allegorie. Was an mich irgendwie verschwendet ist. Tut mir leid.

Der Film basiert auf einem Theaterstück von
 Maurice Maeterlinck, einem belgischen Stückeschreiber und Poeten, der 1911 den Literaturnobelpreis gewann.
Ich habe das Stück nicht gelesen und keine der anderen Verfilmungen gesehen (es scheint, die Version von 1940 mit Shirley Temple war recht beliebt?) und habe das auch nicht vor. Tatsächlich hatte ich "Der blaue Vogel" das erste Mal in Noel Streatfeilds "Ballet Shoes" erwähnt gesehen, das ich vor einer Weile gelesen habe, so fand ich auch den Film.

Würde ich empfehlen, ihn anzuschauen? Sagen wir mal, er ist eine Erfahrung, aber wenn ich es täte, dann nur für die Bilder und Atmosphäre und nicht die Geschichte. Oh, und ich fand die Musik zu der Version, die ich angeschaut habe, toll.


Ausgewählte Quellen und weitere Lektüre (englischsprachig):

1. Richard Hildreth: The Blue Bird. Essay auf: San Francisco Silent Film Festival 2004
2. Lea Stans: Obscure Films: "The Blue Bird" (1918). Auf: Silent-ology, 9. September 2017
3. Fritzi Kramer: The Blue Bird (1918) - A Silent Film Review. Auf: Movies Silently, 21. Februar 2016


Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.


Eine letzte ernsthafte Frage - kann mir jemand das Design dieses Huts erklären? Gibt es einen Grund dafür, daß er so aussieht? Ist das wohl eine Anspielung auf eine übergroße phrygische Mütze, was denkt ihr?