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Samstag, 1. August 2026

Meine Juli-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.

Wie ihr sehen könnt, war das für mich ein viel besserer Lesemonat als der letzte. Es war eine solche Vielfalt, daß ich sogar an das Limit meiner Tags stieß, ich wußte nicht mal, daß es dafür eins gibt!

"Silent Murders" von Mary Miley, Erstveröffentlichung 2014
(Roaring Twenties Mystery 2)


Leah, die junge Vaudeville-Schauspielerin, ist zu Jessie Beckett geworden und beginnt als Scriptgirl für die Pickford-Fairbanks Studios ein neues Leben in Hollywoods Stummfilmindustrie.
Als ein berühmter Regisseur erschossen wird, fängt Jessie an zu ermitteln.

Ich hatte auf Fritzi Kramers Stummfilmblog etwas über eins von Mileys Büchern gelesen und im Februar mit dem ersten angefangen.
Ich neige dazu, ein Problem mit Amateurdetektivinnen und -detektiven zu haben, die schlauer als die Polizei und alle anderen sind, aber ich mochte dieses Buch lieber als das erste, was mit den Schauplätzen und vertrauten Namen zu tun hatte, aber auch damit, daß ich erkannte, welche Teile auf welchen historischen Fakten basierten, ohne die "historische Notiz" am Ende zu lesen. Der erste Mord beruhte zum Beispiel auf dem Mord an
 William Desmond Taylor, über den ich ebenfalls schon gelesen habe.

"Carl Sandburg at the Movies: A Poet in the Silent Era 1920 - 1927" von Carl Sandburg, Erstveröffentlichung 1985


Carl Sandburg war Dichter, Biograph, Journalist und Herausgeber. Er war außerdem der Kinoexperte für die "Daily News".
Für dieses Buch wählten Dale und Doug Featherling einige der besten Filmkolumnen von Sandburg aus und fügten eine kurze Einführung für jedes Jahr und Fußnoten zu den erwähnten Personen hinzu.

Ihr werdet zweifelsohne immer mal wieder ein Zitat hieraus zu lesen bekommen. Was ich an dem Buch nicht mochte war, daß es mir Appetit auf den ein oder anderen Film machte, von dem ich dann leider entdecken mußte, daß er verschollen ist.

"Schloss Gripsholm : eine Sommergeschichte" von Kurt Tucholsky, Erstveröffentlichung 1931


Dies ist die Geschichte eines Liebespaars, das einen Sommerurlaub in Schweden verbringt, auf Gripsholms slott. Nicht alles ist jedoch Spaß und Liebe, als sie einem kleinen Mädchen aus dem nahegelegenen Kinderheim begegnen, das von einer sadistischen deutschen Leiterin geführt wird.

Ich hatte seit der Schule keine deutschen Klassiker mehr gelesen und beschloß, es jetzt mit einem im Monat zu versuchen. Keine Ahnung, wie dieses Projekt ausgehen wird.

Ich liebe das Cover mit einer Illustration von George Barbier von 1925. Es erinnert mich an die Wandmalereien von Oskar Schlemmer im Badhaus der Märklin-Villa in unserer Stadt.

"Ballet Shoes" = "Ballettschuhe" von Noel Streatfeild, Erstveröffentlichung 1936 
😸
(Shoes 1)


Das Buch erzählt die Geschichte von drei Mädchen, die von dem Paläontologen Groß-Onkel-Matthew, genannt Gom (Gum im Original), auf seinen Reisen adoptiert wurden. Als Gom wieder auf Reisen geht, bleiben Pauline, Petrova und Posy bei seiner Nichte Sylvia und deren früherem Kindermädchen, genannt Nana.
Als ihnen das Geld ausgeht und Gom nach Jahren immer noch nicht daheim ist, müssen sie Zimmer vermieten und die Mädchen werden in der
 Children's Academy of Dancing and Stage Training aufgenommen, was ihnen dann erlaubt, auf der Bühne zu arbeiten und so den Haushalt zu unterstützen.

Ich hatte Noel Streatfeild nicht gekannt - einige ihrer Bücher wurden erst vor nicht allzulanger Zeit ins Deutsche übersetzt - bevor Erin von "Still Life, With Cracker Crumbs" erwähnte, daß sie eins ihrer Bücher las.
Ihre "Shoes"-Reihe für Kinder ist beliebt und das nächste steht schon auf meiner Liste.


"J. M. Barrie & the Lost Boys: The Love Story that Gave Birth to Peter Pan" von Andrew Birkin, Erstveröffentlichung 1931


Obwohl es mit seiner Kindheit beginnt, konzentriert sich das Buch wirklich auf die Beziehung von Barrie mit den fünf Llewelyn Davies-Söhnen George, John, Peter, Michael, und Nicholas.

Ich habe zwar "Wenn Träume fliegen lernen" gesehen, das von diesem Buch inspiriert wurde (aber sehr "Hollywood" ist), mein Interesse an Barrie wurde allerdings geweckt, als ich "Peter Pan" angeschaut und gelesen habe.
Das Buch ist keine Biographie, die man einfach mal so durchliest. Es gibt eine Menge Namen, eine Menge Fotos, eine Menge Zitate aus Stücken, Romanen und Briefen und eine Menge (manchmal verwirrende) Auszüge aus Barries Notizbüchern. Ich fand es trotzdem sehr interessant und habe es sehr gern gelesen, obwohl ich mir - wie andere - nicht sicher bin, was es letztendlich über Barrie und die Jungen aussagt (es gibt zwei Lager für "pädophil/asexuell"), aber werden wir das überhaupt je sicher wissen können?

"Das gelbe Haus" von Mieko Kawakami, Erstveröffentlichung 2023


Drei junge Frauen versuchen im Japan der 90er zu überleben.
Die Geschichte wird vom Standpunkt Hanas aus erzählt, die ihre Mutter verlassen hat und bei einer neuen Mutterfigur einzieht, Kimiko, später kommen noch Ran and Momoko dazu. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, fühlen sie sich gezwungen, sich kriminellen Kreisen anzuschließen.

Das Buch war ein doppeltes Geschenk an ein Familienmitglied, das mich fragte, ob ich ein Exemplar haben wollte (das ich nicht behalten werde, da ich bezweifle, daß ich es nochmal lesen wollen würde, einfach wegen des Genres).

"The Lady Vanishes" = "Eine Dame verschwindet/Die Frau im Zug" von Ethel Lina White, Erstveröffentlichung als "The Wheel Spins" 1936


Zwei Engländerinnen begegnen sich in einem Zug auf dem Kontinent. Dann verschwindet Miss Froy plötzlich und niemand will Iris glauben, daß sie überhaupt existiert. War es nur ein Traum oder ist Miss Froy in Gefahr?

Ich habe den Hitchcock-Film erst kürzlich das erste Mal gesehen (fragt nicht, warum ich so lang dazu gebraucht habe), und nachdem eine Freundin erwähnte, daß er auf einem Buch basierte, mußte ich es natürlich lesen.
Mir gefällt allerdings der Film diesmal tatsächlich besser.


"Dracula" von Bram Stoker, Erstveröffentlichung 1897


Ich bezweifle, daß ich irgendjemand sagen muß, worum es in dem Buch geht - den Vampir Dracula, der von seinem Heim in Transylvanien nach London reist, um das Böse der Untoten zu verbreiten.

Das Buch war schon ewig auf meiner Liste gewesen. Die Geschichte wird hauptsächlich durch Briefe und Tagebucheinträge (von mehreren Hauptfiguren) erzählt, von denen manche recht langatmig und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sind (selbst ich mußte manchmal ein bißchen kämpfen). Ich bin jedoch nicht überrascht, daß der Roman die Fantasie der Menschen anregte.


"Dunkles Glas und Fisch in der Lampe" von Ingeborg Engelhardt, Erstveröffentlichung 1963


Ein junger Glasmacher muß vom griechischen Aquileia in die römische Kolonie Niedergermanien flüchten.

Für einen Blogpost nochmal gelesen.


"Death - das Kabinett des Dr. Leng" von Douglas Preston und Lincoln Child, Erstveröffentlichung 2023
(Pendergast 21)


Agent Pendergasts Mündel Constance Greene kehrt ins Jahr 1880 zurück, um ihre Schwester davor zu bewahren, durch den Serienmörder Dr. Enoch Leng getötet zu werden.

Falls ihr gemeint habt, die Pendergast-Bücher könnten nicht verrückter werden - doch, sie können.

"Billard um halb zehn" von Heinrich Böll, Erstveröffentlichung 1959


Das Buch spielt am 6. September 1958 und erzählt die Geschichte der Architektenfamilie Fähmel zwischen 1907 und diesem Tag - in Geschichten, Rückblicken, Erinnerungen.

Ich hatte seit der Schule keine deutschen Klassiker mehr gelesen und beschloß, es jetzt mit einem im Monat zu versuchen (womöglich sogar mehr wie in diesem Monat, aber ohne Druck). Keine Ahnung, wie dieses Projekt ausgehen wird.
Ich war kein Fan des Stils. Ganze Seiten von dahingeschmissenen Gedanken oder Bildern in Satzstücken, durch Strichpunkte getrennt, zu lesen, war recht erschöpfend.


"Death of a Busybody" von George Bellairs, Erstveröffentlichung 1942
(Inspector Littlejohn 3)


Nachdem eine ältere Dame, die etwas zu sehr damit beschäftigt ist, die Sünder und Sünderinnen ihres Dorfs zur Reue zu drängen, tot in der Senkgrube der Pfarrei gefunden wird, wird Inspektor Littlejohn von Scotland Yard mit der Ermittlung beauftragt.

Ich hatte noch nie zuvor von George Bellairs gehört, sah ihn aber als unterschätzten Schriftsteller erwähnt.
Das Buch war eine nette kleine Abwechslung und eine schnelle Lektüre. Ich werde mir den Namen mal merken.

"Stone Blind" = "Stone Blind - Der Blick der Medusa" von Natalie Haynes, Erstveröffentlichung 2023


Dies ist eine Nacherzählung des griechischen Medusa-Mythos mit dem Anspruch, Medusa ihre Stimme wiederzugeben.

Falls euch eine Menge Sichtweisen nichts ausmachen und ihr antike Mythen mögt, könnte das ein Buch für euch sein. Ich erwartete zwar mehr Medusa und weniger von all den anderen Göttern/Göttinnen (halb oder ganz) und Sterblichen, die ihren Weg kreuzten, und ich mochte es nicht so gern wie "Pandora's Jar", habe es aber dennoch gern gelesen.


"The Doyle Diary : the last great Conan Doyle mystery; with a Holmesian investigation into the strange and curious case of Charles Altamont Doyle by Michael Baker" von Charles Altamont Doyle, Erstveröffentlichung 1978


Charles Altamont Doyle, der Vater von Arthur Conan Doyle, war Künstler - wie drei seiner älteren Brüder, nur nicht so erfolgreich - und Beamter.
Doyle litt an Depressionen und Alkoholismus. Dieses Skizzenbuch wurde zwischen März und Juli 1889 geschaffen, während seines Aufenthalts auf Sunnyside, Montrose Royal Lunatic Asylum.


Ich stieß im Fernsehen auf die kurzlebige Serie "Houdini und Doyle" und erfuhr so von Doyles Vater, was mich neugierig machte.
Das Buch hat eine Einführung in Doyles Leben und eine Transkription der Texte und Notizen, zum Glück, da ich nicht alles so leicht lesen konnte. Ich mochte die Illustrationen sehr und kann nur empfehlen, daß ihr selber mal reinschaut.

"Kitten Caboodle : a collection of feline fiction" herausgegeben von Barbara Silverberg, Erstveröffentlichung 1969 😸


Silverberg hat hier Katzengeschichten und -gedichte aus allen möglichen Genres gesammelt - Humor, Geistergeschichten, Legenden und Märchen, sogar Science Fiction.

Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen, weil es mit Katzenzeichnungen von 
Théophile-Alexandre Steinlen illustriert ist, dessen Poster für "Le Chat Noir" ich vor ein paar Wochen bei meinen Lieblingskatzen mit aufgeführt habe.

"The Cornish Coast Murder" = "Mord in Cornwall" von John Bude, Erstveröffentlichung 1935


Wenn ein Mann getötet wird, den niemand mag, hat man eine Menge Verdächtige. In Verbindung mit verwirrenden Spuren sorgt das für eine schwierige Ermittlung. Was für ein Glück, daß der örtliche Pfarrer gern Krimis liest.

Ich entdecke gerne Krimiautor*innen, die neu für mich sind. Dieses Whodunit hatte einen guten Anfang, aber dann wurde es soooo langsam vor einem Ende, das mich mehr ärgerte als überraschte.
Es war aber das erste Buch dieses Verfassers, also denke ich, ich werde ihm irgendwann nochmal eine Chance geben.

"The Inimitable Jeeves" = "Der unvergleichliche Jeeves" von Pelham Grenville Wodehouse, Erstveröffentlichung 1923
(Wooster und Jeeves 1)


Bertie Wooster ist ein englischer Gentleman, einer der reichen Müßiggänger, und Jeeves ist sein Kammerdiener, dessen Intelligenz Bertie und seine Freunde aus der einen oder anderen Patsche hilft, in diesem Fall hauptsächlich Berties Freund Bingo Little, der sich ständig neu verliebt.

Ich habe vor Urzeiten ein paar Wodehouse-Bücher gelesen, erinnere mich aber nicht, ob dieses darunter war.


"Hildur - Das Grab im Eis" von Satu Rämö, Erstveröffentlichung 2023
(Hildur 2)


Hildur Rúnarsdóttir ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden Islands. Immer noch vom Verschwinden ihrer beiden Schwestern 25 Jahre zuvor verfolgt ist sie auf Fälle vermißter Kinder spezialisiert.
Diesmal wird ein Kommunalpolitiker beim Langlauf erschossen. Hildur findet heraus, daß der Mord mit dem Absturz eines Privatflugzeugs vor einiger Zeit in Verbindung steht.

Ich habe letzten Monat das erste Buch in der Reihe gelesen, das hier hat mir besser gefallen.


"Love Insurance" von Earl Derr Biggers, Erstveröffentlichung 1914


Lord Harrowby wendet sich mit einer Bitte an Lloyd's of London. Er wird sich bald mit einer amerikanischen Erbin vermählen, Cynthia Meyrick, und möchte eine Versicherung abschließen für den Fall, daß sie ihre Meinung ändert.
Lloyd's schickt den Assistenten Dick Minot mit ihm nach Florida, um sicherzustellen, daß die Hochzeit stattfindet. Auf der Zugfahrt dorthin begegnet Dick jedoch zufällig Cynthia und verliebt sich in sie. Nun ist er hin und her gerissen zwischen dem Vertrauen seiner Arbeitgeber und seiner Liebe zu ihr ... und das ist nicht die einzige Verwicklung.

Ich wollte wieder mal einen Stummfilm mit Reginald Denny anschauen, und als ich sah, daß das Buch, auf dem er basierte, von Earl Derr Biggers war, der die Charlie-Chan-Bücher geschrieben hatte, war ich neugierig.


"Mephisto" von Klaus Mann, Erstveröffentlichung 1936


Der Roman erzählt den Aufstieg von Hendrik Höfgen vom provinziellen Theaterschauspieler bis zum Intendanten des Staatstheaters in Berlin, indem er sich auf opportunistische Weise mit dem neuen Nazi-Regime arrangiert.
Höfgen basiert auf Gustaf Gründgens, dem früheren Freund und Schwager von Mann.

Ich hatte seit der Schule keine deutschen Klassiker mehr gelesen und beschloß, es jetzt mit einem im Monat zu versuchen (womöglich sogar mehr wie in diesem Monat, aber ohne Druck). Keine Ahnung, wie dieses Projekt ausgehen wird.
Das Buch fing ziemlich langsam an, aber als dann die Nazis an die Macht kommen, wurde es recht eindringlich. Unnötig zu sagen, daß es im Buch nicht viele sympathische oder bewunderswerte Charaktere gibt. Es ist erstaunlich, daß dies sogar vor dem Krieg geschrieben wurde.


"The Case of the Jumbo Sandwich" von Christopher Bush, Erstveröffentlichung 1965
(Ludovic Travers 60)



Eine Freundin bittet Privatdetektiv Ludovic Travers um Rat, nachdem sie um eine erhebliche Geldsumme betrogen wurde.
Zu diesesm Zeitpunkt hat Travers noch keine Ahnung, wie kompliziert dieser Betrugsfall werden wird ...

Ich habe damit angefangen, Bush zu lesen, nachdem Liz von Adventures in Reading, Running, and Working from Home eines seiner Bücher für eine 1952er Challenge besprochen hatte.



Übrigens, falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs  bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.

Sonntag, 26. Juli 2026

Aus meinem Kinderbuchschrank - Dunkles Glas und Fisch in der Lampe

Heute habe ich für euch das Buch "Dunkles Glas und Fisch in der Lampe".
Es kam 1963 heraus. Ingeborg Engelhardt, die Verfasserin, schrieb mit dem Ziel Romane, Geschichte für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Anstatt jedoch Bücher über berühmte Persönlichkeiten einer bestimmten Zeit, eines Landes oder einer Region zu schreiben, erzählten ihre Bücher Geschichten von gewöhnlichen Leuten. Dafür besuchte sie auch einige der Orte, an denen ihre Romane spielen, und recherchierte zum Beispiel in Archiven.


Ich muß das erste Mal gelesen haben, als ich ungefähr 11 war, denn es war eine Empfehlung meiner Lateinlehrerin, die fest daran glaubte, daß Kinder nicht nur durch reine Fakten, sondern auch Geschichten und Bilder lernen sollten (sie und ihr Mann reisten viel und in der letzten Unterrichtsstunde vor Ferien zeigte sie uns Dias).
Das paßt gut dazu, daß sie außerdem für die kleine Schulbücherei für die unteren Klassen verantwortlich war, in der meine Freundin und ich glückliche Stunden damit verbrachten auszuhelfen. Ich erinnere mich, wie angetan sie davon war, daß ich Bibliothekarin wurde.
Frau Evler, dieser Post ist für Sie.


Germania inferior (Niedergermanien, rot
gekennzeichnet) im Römischen Reich
um die Zeit des Buches, Bild von
 ArdadN (gemeinfrei) auf Wikipedia

Wir sind in Germania inferior (Niedergermanien), gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr., in 
Colonia Claudia Ara Agrippinensium, um ganz präzise zu sein, der Hauptstadt der Provinz und dem militärischen Hauptquartier, aus dem sich die Stadt Köln entwickelte.

Römerturm in Köln (der einzige
erhaltene 
von 19 römischen Türmen,
die Teil der Stadtbefestigung waren),
Bild von MediatusCC BY-SA 3.0
über Wikimedia Commons

Während einer Sturmnacht suchen drei Reisende Unterkunft in einer Herberge, ein Junge und seine beiden ägyptischen Sklaven. Sie fragen nach einem Glasmacher namens Timon, den sie am nächsten Tag aufsuchen.

Der Junge ist Lysander, Sohn des bekannten Glasmachers Ennion von Aquileia, der von Kaiser Domitian hingerichtet wurde, angeblich dafür, unzerbrechliches Glas erfunden zu haben, was das wirtschaftliche Gleichgewicht gestört hätte.
Nach der Flucht aus Aquileia, um dem Zorn des Kaisers zu kommen, der auch sein Erbe beschlagnahmt hat, sind Lysander nur die Sklaven Nemo und sein Bruder Mutus geblieben, die mit seinem Vater zusammengearbeitet haben.
Nun möchte er für Ennions alten Freund Timon arbeiten, bis er nach Hause zurückkehren kann. Timon steht davor, seine Glashütte zu schließen, da er nicht mit Glasmachern aus anderen römischen Provinzen mithalten kann. Seine Tochter Fides, genannt Fugilo ("Vögelchen") überredet ihn jedoch, Lysander eine Chance zu geben, obwohl es sich für sie als gefährlich erweisen könnte, einem Gesuchten Gastfreundschaft zu gewähren.
Lysander wiederum, der anfangs bei ihnen wohnt, ist schockiert, als er in ihrer Öllampe einen eingeritzten Fisch entdeckt und so erfährt, daß Timon und Fugilo Christen sind.

römisches Parfümfläschchen
(etwa 1. bis 3. Jahrhundert),
 Bild von Hermann
 Junghans
, CC BY-SA 3.0,
über Wikimedia Commons

Mit ihrem schönen Glas erregen Lysander, Nemo und Mutus die Aufmerksamkeit eines großen Kaufmanns, der einen Handel mit ihnen macht, um es an reiche Leute außerhalb der Provinz zu verkaufen.
So verbreitet sich der Ruf der Glashütte, bis ein gotischer König und seine Tochter auftauchen und Lysander um die Nachbildung eines Glases bitten, das wichtig für ein Hochzeitsritual ist. Der erfahrene Nemo nimmt sich der Aufgabe an, aber Lysander hält das fertige Glas zurück, weil er sich in die schöne Svanadis verliebt hat und nicht möchte, daß sie nach Hause zurückkehrt.
Er findet außerdem heraus, daß Nemo tatsächlich derjenige ist, der das unzerbrechliche Glas erfunden und weiterexperimentiert hat. Nemo bietet an, das Geheimnis mit seinem Meister im Austausch für seine und Mutus' Freiheit zu teilen.
Alles ändert sich jedoch, als die Glashütte in Flammen aufgeht.

Römisches Glas in der Form des
Gladiatorenhelms eines
Secutors, Bild von BS Thurner
Hof, CC BY-SA 3.0, über
Wikimedia Commons
 

Es ist immer noch faszinierend für mich, daß die Römer früher hier waren, nicht nur in Köln, sondern auch in meiner eigenen Stadt (die zu Germania superior ("Obergermanien") gehörte). Als unsere älteste Kirche vor Jahrzehnten renoviert wurde, fanden die Archäologen heraus, daß an dieser Stelle eine "villa rustica" gewesen war, ein Landgut für die Versorgung der Soldaten.

Außerdem fand ich auch schon damals Glas aufregend (und liebte natürlich die Vorstellung von unzerbrechlichem Glas).
Das Rheinland war eine der großen Regionen der Glasherstellung in der römischen Welt und es gab dekoriertes Glas, das eine Besonderheit der Region war.
Die sogenannten "Schlangenfadengläser" waren mit Glasfäden - klar oder farbig - verziert, die sich um das Glas schlängelten und aufgedrückt wurden. Ich konnte kein Bild finden, daß ich hätte teilen dürfen, aber ihr könnt hier eins finden, das wunderschöne Beispiele zeigt, die in europäischen Museen vorhanden sind oder im Banner einer Seite auf der Webseite des Römisch-Germanischen Museums in Köln, das die weltweit größte Sammlung an römischen Glas besitzt.

Wir erfahren aber nicht nur die Geschichte von Lysander, dem Glasmacher.
Wir hören auch von ihm als Flüchtling in ein fremdes Land, das so ganz anders als das seine ist (Schnee!), als Sohn, der sich fragt, was der wahre Grund hinter dem Tod seine Vaters ist und der sich um seine Mutter und Schwestern sorgt, die er zurücklassen mußte (zu Recht, wie wir am Schluß herausfinden), als jungem Mann, der der sich in eine Prinzessin verliebt, von einem Stamm, der für ihn aus Barbaren besteht, als Meister, der von seinem Sklaven betrogen wird (von seinem Standpunkt aus) und als Mann, der mit einem Glauben konfrontiert wird, der nicht der seine ist.

Foto von Mina Meh auf Unsplash

Ich habe das Buch als Kind verschlungen und später danach auf Flohmärkten gesucht.
Als das Internet da war, sah ich meine Chance gekommen, aber ich erinnerte mich nicht an die Verfasserin und war mir des Titels nicht sicher.
Schließlich postete ich auf dem Schwarzen Brett einer Antiquariatsverkaufsseite (es existiert leider nicht mehr, so schade, denn es war sehr interessant zu sehen, wonach andere suchten, und auch so informativ) und jemand nannte mir den Titel.
Nachdem ich es gekauft hat, stellte ich glücklicherweise fest, daß ich es immer noch so gern mochte wie mit 11.

Habt ihr solche Bücher aus eurer Vergangenheit?

Sonntag, 31. Mai 2026

Meine Mai-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.


"Die Jungens von Burg Schreckenstein" von Oliver Hassencamp, Erstveröffentlichung 1959


Was für eine Überraschung für die Schüler einer überfüllten Jungenschule, als ihnen gesagt wird, daß sie in ein Internat umziehen werden - auf eine Burg!
Nach der Erforschung von Burg Schreckenstein fangen die Jungens (na, hat das einen vintage Touch?) an, sich selber Ritter zu nennen, und beschließen, dem ritterlichen Kodex zu folgen.

Als ich ein Kind war, hatten wir - ich schätze mal meine Brüder - die ersten drei Bände dieser Reihe, die Hassencamp zwischen 1959 und 1988 (als er in einem Autounfall ums Leben kam) schrieb. Die Reihe hat 27 Bände und ist vielen noch ein Begriff, erschienen sind die Bücher (und zwei Filme) noch in den 2000ern. Kürzlich ist mir aufgefallen, daß ich nur Band 2 und 3 geerbt hatte, darum habe ich mir jetzt Badn 1 gekauft und gleich nochmal gelesen.

"The Gift of Not Belonging: How Outsiders Thrive in a World of Joiners" von Rami Kaminski, Erstveröffentlichung 2025


In diesem Buch stellt der Psychiater Dr. Kaminski einen neuen Persönlichkeitstyp vor, nicht introvertiert, nicht extrovertiert, sondern otrovertiert - seiner Definition nach "jemand, der in eine andere Richtung schaut".
Wenn meinem Exemplar nicht der Umschlag fehlen würde, könntet ihr eine Gruppe von grünen Chamäleons auf einem Zweig und über ihnen ein blaues sehen - den "Otrovert", der sich besser in einer Gruppe aufhalten kann als ein "Introvert", aber dennoch als Art Beobachter außerhalb davon steht.
Mein Problem mit dem Buch ist, daß ich, obwohl mich manche Passagen zu beschreiben scheinen, andere extrem verallgemeinernd fand, sich manchmal wiederholend, manchmal selber der Beschreibung dessen, was "den Otrovert" definiert, widersprechend - dem Test im Buch nach bin ich übrigens total einer, was ich glauben kann oder nicht, genau wie einem Persönlichkeitstest in einem Magazin beim Arzt im Wartezimmer, da wir keinen Anhaltspunkt bekommen, worauf genau er basiert.
Es gibt Anekdoten über Patienten, aber nichts Konkretes, Studien oder Literaturhinweise, die mir das Gefühl geben würden, daß dies mehr sein könnte als jemand, der mir erzählt, daß man eine Art Superkraft hat, weil man anders ist als die Leute, die mehr in der Gemeinschaft leben, was der Verfasser (der natürlich ein "Otrovert" ist) mißzubilligen scheint.
Das hier ist nur ein Beispiel: "Dadurch, daß sie sich auf ihre reichhaltigen, vielschichtigen inneren Welten einlassen, erhalten sie Zugang zu einem fantastisch komplexen Universum aus Gedanken, Erinnerungen und Fantasie, auf das der Mensch, der sich in der Gemeinschaft bewegt, keinen Zugriff hat." Echt jetzt, ernsthaft?
Also ja, das schien mir einfach eine neue Schublade zu sein, in der man Menschen unterbringen kann (inklusive verführerischer Superkraft), aber ich glaube nicht an solche Schubladen. Ich habe das Buch gebraucht bekommen und frage mich, ob der vorherige Besitzer wohl ebenso darüber dachte wie ich.

"The Silent Bullet" von Arthur B. Reeve, Erstveröffentlichung 1910
(Craig Kennedy, Scientific Detective 1)


Craig Kennedy ist Professor an der Columbia University und er ist überzeugt davon, daß es auch eine Professur in Kriminalwissenschaft geben müsse.
Mit Hilfe seines Freundes, des Journalisten Walter James - ja, sie teilen sich eine Wohnung - nutzt er seine wissenschaftlichen Kenntnisse, um der Polizei und Privatleuten zu helfen.

Ich habe den "fliegenden Fischen" dafür zu danken, daß ich den "amerikanischen Sherlock Holmes" entdeckt habe (es gab wohl nicht viel auf Deutsch), da jemand bei dem Video kommentiert hatte, daß Coke Ennyday vielleicht eine Sherlock-Holmes-Parodie war, der Name aber definitiv durch Professor Kennedy inspiriert wurde.
Die Geschichten wurden anfangs in "The Cosmopolitan" veröffentlicht.
Dieses Buch enthält 12 Geschichten, in denen Kennedy versteckte Mikrophone, Lügendetektoren, einen Defibrillator, Magneten und mehr verwendet (kommt noch jemandem dabei "Murdoch Mysteries" in den Sinn?).
Ich ziehe zwar immer noch Sherlock Holmes vor, aber es war eine unterhaltsame Lektüre, und da Reeve noch eine Menge mehr geschrieben hat, ist mein Ordner für Vintage Krimis mal wieder gewachsen.

"Last Ditch" = "Feines Ohr für falsche Töne" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1977
(Roderick Alleyn 29)



Alleyns Sohn Ricky ist auf einer der Kanalinseln, um ein Buch zu schreiben.
Der Frieden ist jedoch gestört, als eine junge Frau nach einem Reitunfall tot aufgefunden wird. Oder war es gar kein Unfall?

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.

"The Life Cycle of the Common Octopus" = "Der Lebenszyklus des Gemeinen Oktopus" von Emma Knight, Erstveröffentlichung 2025


Ein Coming-of-Age-Roman über zwei Freundinnen, Pen und Alice aus Kanada, die in Edinburgh studieren.

Das Buch wurde auf einem Blog erwähnt und ich muß zugeben, daß ich es wegen "Oktopus" (Spoiler, es ist eine Metapher) und "Edinburgh" gelesen habe. Es war okay, aber nicht substantiell genug, daß es mir lang im Gedächtnis bleiben würde.

"Photo Finish" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1980
(Roderick Alleyn 31)



Als seine Frau Troy in die Luxusresidenz eines Millionärs auf einer Insel in einem neuseeländischen See eingeladen wird, um das Porträt der berühmten Opernsängerin Isabella Sommita zu malen, wird Alleyn ebenfalls mit eingeladen, um in der Sache eines Paparazzo zu ermitteln, der ihr folgt.
Nach der Aufführung einer Oper, die Sommitas Liebhaber geschrieben hat, steckt ein Teil der Gruppe wegen eines heftigen Sturms auf der Insel fest. Dann wird die Sängerin in ihrem Zimmer gefunden ... ermordet ...

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts und ich habe jetzt alle 33 Roderick Alleyn-Bücher gelesen.

"An American Comedy" von Harold Lloyd (in Zusammenarbeit mit Wesley W. Stout), Erstveröffentlichung 1928 (diese Ausgabe wurde mit kleineren Korrekturen plus einem Interview von 1966 reproduziert)


Dies ist die Autobiographie von Harold Lloyd am Höhepunkt seiner Karriere. So irgendwie. Ich fand, es war eine Mischung von ein paar Geschichten aus seinem Leben, ohne allzusehr in die Details zu gehen, es sei denn, sie waren leicht genug, und Geschichten darüber, wie sich seine Filmkarriere entwickelte und wie er Filme entwickelte. Das war tatsächlich sehr recht interessant (wenn auch etwas veraltet, was keine Überraschung ist), aber ich weiß, daß Dinge ausgelassen wurden (zum Beispiel im Hinblick auf seinen Unfall mit einer Bombe), also werde ich eine "echte" Biographie lesen, wenn möglich.
Was mir gefiel war, daß jemand wirklich mit diesem Exemplar gearbeitet hat. Es gab eine Menge Sternchen, markierte Abschnitte und ein paar Randbemerkungen. Für mich sieht es aus, als ob jemand versucht hätte zu erforschen, wie man Komödien macht.


Ich vergnüge mich damit, mich durch Biographien mit Filmbezug arbeiten.

"The Ex Hex" = "Ex Hex" von Erin Sterling, Erstveröffentlichung 2021
(Graves Glen 1)



Nachdem sie mit Rhys Schluß gemacht hat, verflucht die Hexe Vivienne ihn. Das ist nicht ernstgemeint, aber als Rhys nach neun Jahren in Viviennes Heimatstadt zurückkehrt, um die Ley-Linien der Stadt aufzuladen, spielt die Magie wegen des Fluchs verrückt und sowohl die Stadt als auch Rhys sind in Gefahr.

Ich habe das Buch zufällig auf OverDrive gefunden und mir gefiel die Idee der wilden Magie. Leider ging es hauptsächlich um die Liebesgeschichte, aber nicht auf eine Weise, die mich fesselte. Ich werde die anderen Bände in der Reihe nicht lesen.


"Bury Your Secrets" von Kerry Watts, Erstveröffentlichung 2024
(DI Fraser Brodie 1)



Ein in der Gemeinde beliebter Mann wird auf grausige Art ermordet. Am nächsten Tag wird eine weitere Leiche aufgefunden. Ein dritter Mann verschwindet.
DI Brodie und die Insel Lewis auf den Äußeren Hebriden haben es mit einem Serienkiller zu tun - erneut. Brodie wird an die Morde erinnert, die sein eigener Zwillingsbruder vor Jahrzehnten begangen hat.

Das Buch wurde auf einem Blog empfohlen und hörte sich wie einer der Polizeithriller an, die ich gerne mal im Fernsehen anschaue. Es war eine schnelle Lektüre, aber "das Geheimnis" wurde so oft erwähnt, daß es langweilig wurde, und ehrlich, ich war bei nicht mal der Hälfte des Buches ziemlich sicher, daß ich wußte, wer der Killer war (ich hatte recht). Ich würde das zweite Buch in der Reihe wahrscheinlich testen, um zu sehen, ob sich das verbessert, aber meine Bibliothek hat es sowieso nicht.


"Celia's House" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1943 😸


Das Buch umfaßt ungefähr 40 Jahre von Dunnian House, einem schottischen Landsitz. Im Haus haben schon immer Dunnes gewohnt und das Buch beginnt mit der unverheirateten Celia 1905 und erzählt dann die Geschichte ihres Neffen und seiner Familie, die nach Celias Tod einziehen.

Ich hatte DES nicht gekannt, bevor ich auf Liz' Blog "Adventures in reading, running, and working from home" auf die Rezension eines anderen Buchs von ihr stieß. Ich glaube, ich hatte beide Bücher markiert, um mich daran zu erinnern, daß DES eine Menge geschrieben hat, dann aber zufällig dieses zuerst ausgewählt.
Es war sanft, charmant und genau das, was ich im Moment brauchte. Hinterher stellte ich fest, daß Liz auch davon eine kurze Rezension hatte. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch von dieser Autorin für mich bleiben.


"A Handful of Time" von Helen Foley, Erstveröffentlichung 1961


Frances wird von der Polizei gebeten, nach Cornwall zu reisen, um die Leiche ihre Freundin Fanny zu identifizieren, die bei einem Segelunfall ertrunken ist.
Auf der Fahrt erinnert sie sich an die Geschichte ihrer Freundschaft, nachdem sie sich in den 30ern als Studentinnen in Cambridge kennengelernt haben, wie sie zusammengewohnt und es durch den Krieg geschafft haben - Fanny ist Österreicherin, hat aber seit der Schule in England gelebt -, von Freunden und Liebhabern.

Ich fand dieses Buch auf
 "The Neglected Books Page" und es hörte sich interessant an - was es auch war, aber irgendwann wurde es dann doch etwas zäh.

"The Mysterious Mr. Badman : A Yorkshire Bibliomystery" von William Fryer Harvey, Erstveröffentlichung 1934


Als der Deckenproduzent Athelstan Digby anbietet, sich um den Buchladen seiner Gastgeber zu kümmern, während sie außer Haus sind, erwartet er nicht, daß innerhalb von Stunden drei Männer nach demselben ominösen Buch fragen.
Er weiß nichts über das Geheimnis, das mit diesem Buch verbunden ist, aber nachdem eine Leiche gefunden wird, kann ihn nichts davon abhalten zu ermitteln.

Das ist einer meiner Zufallsfunde, ein vintage Krimi mit einem ordentlichen Schuß an Spaß.


"The Cat Who Came in From the Cold" = "Das Kätzchen, das aus dem Regen kam" von Deric Longden, Erstveröffentlichung 1991 😸


Ein winziges Kätzchen auf einem Eimer im Garten des Nachbarn im Regen ... die Schriftsteller Deric and Aileen können nicht anders als sich zu verlieben.
Dies ist die Geschichte von Thermal und seinen Abenteuern in einem Viertel in Huddersfield.

Ich hatte das dringende Bedürfnis nach einem vertrauten Wohlfühlbuch und das hier, das vor Jahrzehnten meine Katzenbuchsammlung begründete, ist immer eine gute Wahl!


"Robert My Father" by Sheridan Morley, first published in 1993


Die Biographie des britischen Schauspielers Robert Morley, von seinem ältesten Sohn geschrieben, der Theater- und Filmkritiker und Schriftsteller war.

Ich kannte Morley natürlich aus alten Filmen, aber ich hatte nichts über seine lange Theaterkarriere sowohl als Schauspieler als auch als Stückeschreiber gewußt. Als jemand, der praktisch nichts über Theater weiß, war es für mich manchmal schwer, durch Listen an Namen von mir unbekannten Leuten zu waten, aber die Geschichten machten das wieder wett.


"Pandora's Jar: Women in the Greek Myths" von Natalie Haynes, Erstveröffentlichung 2022


In zehn Kapiteln stellt Haynes Frauen aus der klassischen Literatur und Mythologie vor, zum Beispiel Pandora, Medea, Medusa, und erzählt die Geschichten, indem sie sie in den Mittelpunkt stellt anstatt die männliche Perspektive.

Ich schaute mir die Sachbücher auf OverDrive an und wählte dieses aus, weil es interessant klang. Eine gute Wahl, es hat mir richtig gut gefallen!



DNF:

"The Frozen River" = "Der gefrorene Fluß" von Ariel Lawhon, Erstveröffentlichung 2025


Die Hebamme Martha Ballard wird gerufen, um die Leiche eines Mannes zu untersuchen, die im Eis des gefrorenen Flusses gefunden wurde. Er ist einer von zwei Männern, die der Vergewaltigung angeklagt wurden, und Martha stellt fest, daß er aufgehängt wurde, bevor man ihn in den Fluß geworfen hat. Nicht jeder möchte diesen Mord aufgeklärt sehen, aber Martha ist entschlossen.

Ich habe nach ungefähr einem Drittel aufgegeben. Ich wollte Martha dafür mögen, daß sie stark ist und für Gerechtigkeit kämpft, aber ich mochte sie nicht, und noch schlimmer, das Buch wurde für mich immer zäher.
Es ist von einer wahren Geschichte inspiriert und die echte Martha klingt äußerst faszinierend. Ich würde lieber die Biographie über sie lesen als dieses Buch.

Mittwoch, 29. April 2026

Meine April-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.
Er ist einen Tag zu früh gepostet, da der Donnerstag für meine Stummfilmposts reserviert ist.


"Catweazle" von Richard Carpenter, Erstveröffentlichung 1970 😸


Catweazle ist ein Zauberer, der im England des 11. Jahrhunderts lebt. Von normannischen Soldaten verfolgt entkommt er, indem er in einen See springt - und in den 1970er wieder auftaucht!
Zum Glück trifft er den Jungen Edward, genannt Karotte (in der deutschen Fernsehserie heißt er Harold!), der sein Bestes tut, damit Catweazle versteckt und sicher ist. Zusammen haben sie einige urkomische Abenteuer, während Catweazle versucht, einen Weg in seine eigene Zeit zurück zu finden.

Ich habe das Buch für einen Blogpost nochmal gelesen.

"The Alington Inheritance" = "Der Alington Fluch" von Patricia Wentworth, Erstveröffentlichung 1958
(Miss Silver 31)


Von der alten Gouvernante ihrer Mutter aufgezogen hat Jenny niemals gewußt, daß ihre verstorbenen Eltern verheiratet waren und sie damit die Erbin der Alington-Reichtümer ist. Ihr entfernter Cousin Mac und seine Mutter sind nicht bereit, das Geld so einfach aufzugeben, als sie also zufällig Macs Plan hört, sie zu heiraten, um so die Kontrolle darüber zu behalten, läuft Jenny davon.
An der Stelle endet es allerdings nicht ...


Noch mehr Ohrenklingeln für Liz, auf deren Blog ich auf Wentworth stieß, deren Miss-Silver-Reihe gerade richtig zu meiner Lektüre von vintage Krimis paßt.

"The Art of Annemieke Mein: Wildlife Artist in Textiles" von Annemieke Mein, Erstveröffentlichung 1992


Annemieke Mein ist eine australische Textilkünstlerin, die in Holland geboren wurde. Das Buch zeigt einige ihrer Arbeiten, die in unterschiedlichen Techniken und einer Vielzahl von Materialien geschaffen wurden. Sie hat Erklärungen über die Inspiration und die Kunstwerke selber hinzugefügt.

Ich habe das erste Mal dank eines Style Imitating Art Challenge-Posts auf Marshas Blog von Mein erfahren, wobei das Kunstwerk "Whirlpool Frog" von Salazar ausgewählt wurde.
Meins Kunst ist faszinierend und das Buch kann natürlich nur eine kleine Vorstellung davon vermitteln. Ich wünschte, ich könnte etwas davon persönlich sehen.

"O diese Rasselbande" von Rosemarie Ditter, Erstveröffentlichung 1953


Eine Geschichte von Schule und Freundschaft.

Für einen zukünftigen Blogpost nochmal gelesen.

"Stan: the Life of Stan Laurel" von Fred Lawrence Guiles, Erstveröffentlichung 1980


Die Biographie von Stan Laurel, über seine Anfänge in Vaudeville, seine Filmkarriere ohne und dann mit Oliver Hardy und über sein Privatleben.

Eine der Filmbiographien auf meiner Liste (darauf steht auch noch eine weitere über Laurel und Hardy).

"Meet the Newmans" von Jennifer Niven, Erstveröffentlichung 2026


Del, Dinah und ihre Söhne Guy und Shep sind seit 12 Jahren Amerikas Lieblingsfamilie - auf dem Bildschirm in schwarzweiß.
Nun ist es 1964 und die Zeiten ändern sich.
Dann hat Del einen Unfall und Dinah muß übernehmen.
Wird es die Familie verändern, die echte und die im Fernsehen?

Ein Neueintrag auf OverDrive.
Für mich war es eine schnelle und einfache Lektüre und ich konnte manche der Themen nachvollziehen, aber 
es gab eine Menge davon, die mir am Ende etwas zu hübsch und schnell abgewickelt wurden, was ich schade fand.

"Poirot and Me" von David Suchet und Geoffrey Wansell, Erstveröffentlichung 2013


David Suchet spielte Agatha Christies belgischen Detektiv Hercule Poirot in 70 Folgen im Laufe von 25 Jahren - in kürzeren, aber auch längeren Filmen. In diesem Buch spricht er darüber, wie er die Rolle angegangen ist und was Poirot für ihn bedeutet.

Ich bin kein Fan von Christies Büchern, ich bin kein Fan von allen Verfilmungen, ich bin nicht mal ein Fan von allen 70 Folgen, aber ein Riesenfan von David Suchets Poirot, also war das echt interessant.

"Steeple Folly" von M. E. Atkinson, Erstveröffentlichung 1950
(Locketts 14)


Die drei Lockett-Kinder sind in Quarantäne, weil einer von ihnen Röteln hatte (obwohl es ganz am Anfang heißt, daß es Diphterie war?). Da Bill für eine wichtige Einstiegsprüfung büffeln muß, werden sie in ein Dorf geschickt, in dem ein angesehener Tutor lebt.

Was für ein Glück, daß das genau dort ist, von wo die Roberts-Kinder geschrieben haben, um die Locketts wegen ihrer Abenteuer aufzuziehen!
Zeit für ein neues Abenteuer.

Nachdem ich einen Blogpost über das erste Buch geschrieben hatte, einem Lieblingsbuch aus meiner Kindheit, habe ich mir die Bücher besorgt, die mir aus der Reihe noch fehlten. Das hier ist das letzte.

"Why the Whales Came" = "Als die Wale kamen" von Michael Morpurgo, Erstveröffentlichung 1985 😸


Wie all den anderen Kindern auf der Scilly-Insel Bryher ist es Gracie und ihrem Freund Daniel nicht erlaubt, auf die Inselseite zu gehen, auf der der geheimnisvolle und gefürchtete Vogelmann lebt.
Natürlich gehen sie trotzdem dorthin und freunden sich mit dem alten Mr. Woodcock an, der ein ruhiges Leben in seinem Cottage führt und Vögel aus Holz schnitzt. Er warnt sie, niemals die nahegelegene Insel Samson zu besuchen, weil ein Fluch darauf liegt.
Dann beginnt der Erste Weltkrieg und Gracies Vater wird auf See vermißt ...

Das Buch war ein Zufallsfund auf The Internet Archive.

"The Penguin Pool Murder" von Stuart Palmer, Erstveröffentlichung 1931
(Hildegarde Withers 1)


Hildegarde Withers hat ihre Schulklasse mit ins New York Aquarium genommen. Da weiß sie noch nicht, daß sie dort in einen Mordfall hineingezogen werden wird, aber sie kann nicht widerstehen, Inspector Piper ihre Hilfe anzubieten.

Die Verfilmungen wurden in einem Stummfilmblog erwähnt, dem ich folge, also suchte ich nach Palmers Büchern, weil ich noch nie zuvor von Miss Withers gehört hatte.

"Magpie Murders" = "Die Morde von Pye Hall" von Anthony Horowitz, Erstveröffentlichung 2016
(Susan Ryeland 1)



Als die Lektorin Susan Ryeland das Manuskript für den neuesten Atticus Pünd-Krimi des Bestsellerautors Alan Conway liest, stellt sie mit Überraschung fest, daß das letzte Kapitel fehlt.
Dann ist Conway tot und Susan beginnt zu ermitteln.

Ich fand das Buch recht einfach zu lesen, obwohl es ein komplettes Buch im Buch gibt, konnte aber das Gefühl nicht loswerden, daß der Autor so richtig stolz auf all die kleinen Ostereier, Anspielungen (die mir sonst eigentlich Spaß machen) und Hinweise war. Bei mir sorgte das jedoch nur dafür, daß ich mich andauernd fragte, ob die Folgen von "Inspector Barnaby", an die ich erinnert wurde, vor oder nach diesem Buch kamen, und daß ich keinerlei Drang verspüre, die Folgebände zu lesen.

"Darling Girls" von Sally Hepworth, Erstveröffentlichung 2024


Jessica, Norah und Alicia sind keine biologischen Schwestern, aber durch das gemeinsame Leben als Pflegekinder im Haus von Miss Fairchild fühlen sie sich als Schwestern.
Als Jahre später eine Leiche unter dem Haus gefunden wird, kehren alte Kindheitserinnerungen zurück. Wessen Knochen sind es und wer hat sie dort hingebracht?

Das war heftig. Ich habe es fertiggelesen, weil es eine Empfehlungen zusammen mit meinem DNF war und ich dieses nicht auch noch abbrechen wollte.
Ich hatte einen Thriller erwartet, aber das war es nicht wirklich, obwohl es einen Mord gab. Über Erinnerungen von Kindern, die im Pflegesystem mißhandelt wurden, zu lesen, wurde nach einer Weile wirklich 
schwer für mich.

"When in Rome" = "Im Preis ist Sterben inbegriffen" oder "Sterben inbegriffen" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1970
(Roderick Alleyn 26)


Wegen einer Ermittlung zu einem Drogenring in Rom meldet sich Roderick Alleyn zu einer Führung von Sebastian Mailer mit einer recht illustren Touristengruppe an, um mehr über ihn zu erfahren.
Während der Führung verschwindet Mailer und später wird eine Postkartenverkäuferin, die ihn angespuckt hatte, tot in der von ihnen besuchten Basilika gefunden. Ist Mailer nicht nur ein Drogenhändler und Erpresser, sondern auch ein Mörder?

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge. Die letzten beiden Marsh-Bücher sind schon auf dem Weg!

"Going Gangster" von M. E. Atkinson, Erstveröffentlichung von 1940
(Locketts 5)


Diesmal sind es nur Jane und Bill, die ein Abenteuer erleben, da Oliver schon in der Schule ist, während Jane Bill, der sich nach einer Krankheit erholt, eine Woche lang Gesellschaft leistet.
Sie werden von einer alten Bekannten hineingezogen, durch ein Versprechen gebunden. Sie rekrutiert ihre Hilfe dabei, ein Mädchen von der Schule, die sie haßt, zu ihren Eltern zurückzubringen, die Romani sind (wahrscheinlich, das Buch ist schließlich aus den 40ern und benutzt nicht dieses Wort).


Nachdem ich einen Blogpost über das erste Buch geschrieben hatte, einem Lieblingsbuch aus meiner Kindheit, habe ich mir die Bücher besorgt, die mir aus der Reihe noch fehlten.

"The Three Investigators in The Secret of the Crooked Cat" = "Die drei ??? und die schwarze Katze" von William Arden (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1970 😸
(Die drei ??? 13 (amerikanisch), 7 (deutsch))


Warum sollte jemand einen Jahrmarktspreis stehlen wollen? Hat die schwarze Katze ein Geheimnis und ist darum wertvoller?
Justus, Peter und Bob merken bald, daß ein Jahrmarkt ganz schön gefährlich sein kann.


Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das dreizehnte in der Originalreihe und das siebte in der deutschen Reihe.


"Mistresses : True Stories of Seduction, Power and Ambition" von Leigh Eduardo, Erstveröffentlichung 2005


Eduardo erzählt die Geschichte von acht berühmten Geliebten vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, von Barbara Villiers bis La Belle Otero.

Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen, weil es in einem Kapitel um Marion Davies geht. Es hat in mir das Interesse erweckt, über die eine oder andere Person zu lesen mehr im Detail zu lesen (nicht unbedingt die Frauen, um die es im Buch geht), aber Teile davon wirkten auf mich eher reißerisch - sollte das die Leser schockieren? Ich habe mich außerdem gefragt, warum gerade diese acht, es schien mir eine seltsame Mischung.

"Vanishing Culture: A Report on Our Fragile Cultural Record" von Luca Messara et al., Erstveröffentlichung 2026 😸


Habt ihr je über die Erhaltung von Materialien in Bibliotheken und Archiven nachgedacht und über die Möglichkeit, einfach auf Informationen zuzugreifen? Wir halten es oft für selbstverständlich, daß physikalische und digitale Medien auf irgendeine Art archiviert werden, aber ist das wirklich so?

The Internet Archive hatte sein Buch auf Instagram (CC BY 4.0) angekündigt und als Bibliothekarin fand ich das Thema wirklich interessant.
Ich bin mir nicht sicher, wie interessiert Gundel daran war, aber es ihr vorzulesen, während sie mit mir schmuste oder neben mir lag, half mir dabei, mich auf die Kapitel über Medien zu konzentrieren, über die ich nichts oder nicht viel wußte.



DNF:

"The Maid" = "The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt" von Nita Prose, Erstveröffentlichung 2022
(Molly Gray 1)



Molly ist Zimmermädchen in einem hochklassigen Hotel.
Eines Tages findet sie einen der Stammgäste tot auf seinem Bett.

Ich bin einer Empfehlung gefolgt und wollte es wirklich fertiglesen, um mit einer neuen Freundin darüber zu sprechen, habe aber bei ungefähr einem Drittel abgebrochen, weil mir leider weder der Stil noch die Art, wie die Hauptfigur dargestellt wurde, gefielen.

"Yesteryear" von Caro Claire Burke, Erstveröffentlichung 2026


Eines Morgens wacht Natalie, eine erfolgreiche "Tradwife"-Influencerin an einem Ort auf, der ihr Zuhause ist, aber auch nicht, mit einem Ehemann und Kindern, die vertraut aber nicht wie ihre zu sein scheinen, in einer Umgebung ohne Technologie und Annehmlichkeiten.

Ich hatte kein zweites DNF für diesen Monat erwartet. Vielleicht sehe ich da irgendetwas nicht, aber es war einfach nicht was ich dachte, daß es sein würde, und für mich hat es aus mehreren Gründen nicht gepaßt, darum habe ich irgendwann aufgegeben, obwohl ich ziemlich weit gekommen war.