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Sonntag, 17. Mai 2026

Nostalgie - Frankenwolf und Freundschaft

Ich möchte euch ein bißchen von meinem Frankenwolf-Mädchen erzählen.
Frankenwolf verdankt ihre Existenz meiner Freundin Jenn und einem gemeinsamen Freund von uns. Besagter Freund - ebenfalls Sammler - hatte sie irgendwann darum gebeten, eine Steiff-Handpuppe und eine Steiff-Figur zu nehmen und in eine neue Kreation zu verwandeln.
Das inspirierte Jenn, dasselbe mit Frankenwolf zu machen.


Das mag sich nun recht gruselig für euch anhören, zwei Steifftiere zu köpfen und zusammenzunähen, aber das ist natürlich nur ein Teil der Geschichte.
Schauen wir uns Frankenwolfs Spender an.

Steiff hat eine lange Geschichte der Herstellung von Deutschen Schäferhunden, es gibt sie seit über 100 Jahren. Ihre Vorfahren jedoch hatten 
immer noch ein schlechtes Image, was wahrscheinlich der Grund dafür war, daß es bis 1956 dauerte, bevor sie in Steiffs Produktion auftauchten.
Der erste Wolf von Steiff war eine Handpuppe namens Loopy nach dem lateinischen "lupus" für Wolf. Das überrascht mich nicht, da es nicht nur nette, kuschelige Handpuppen gab, sondern es auch nützlich sein konnte, einen "Bösewicht" zu haben (wie unseren Teufel aus der Kindheit - kein Steiff - der mit seinem roten Kopf mein Liebling war). Loopy wurde von 1956 bis 1978 hergestellt. Er hat einen offenen Mund mit vier Fangzähnen und eine lange rote Filzzunge. Es war aber nicht ungewöhnlich, daß eine Zunge und/oder Zähne irgendwann während des Spielens verloren gingen.

Ich habe die Handpuppe rechts immer Oma Wolf genannt,
sie scheint ein sehr glücklicher Wolf zu sein.

Der Wolf blieb ein seltenes Tier in Steiffs Verkaufslinie. Es gibt zwei Größen eines stehenden Loopys - der kleinere hat einen geschlossenen, der größere einen offenen Mund - die nur ein Jahr lang 1964 gemacht wurden (einer meiner persönlichen Favoriten). Später tauchten Wölfe manchmal als Begleiter auf, zum Beispiel mit einer Rotkäppchen-Puppe oder einem Eisbär.
Die Handpuppe, die für Frankenwolf benutzt wurde, war in sehr schlechter Verfassung. Tatsächlich ist überraschend, daß sie noch alle Fangzähne hatte. Bevor auch der Kopf weggeworfen wurde, war das hier definitiv die bessere Wahl.

Der Körper kam von einer Micki-Figur, die ein anderes Problem hatte.
Zunächst ein (sehr kurzes) Wort über Mecki. Er ist ein Igel, der ursprünglich aus einem deutschen Puppenfilm stammte und das Maskottchen einer Fernsehzeitschrift wurde, wo er seinen eigenen Comic bekam. Meckis Frau heißt Micki, die Kinder Macki und Mucki. Der Charakter war immer recht beliebt gewesen (um ehrlich zu sein, ich selber war nie ein Fan), also sicherte sich Steiff die Lizenzrechte und stellte ab 1951 seine eigenen Versionen der gesamten Familie her.
Die frühen Versionen hatten ein kleines Problem. Die Köpfe waren aus Gummi gemacht, das dazu neigte auszutrocknen und sich zu zersetzen. Spätere Versionen waren aus einem anderen Material gemacht.

Bilder von NoName_13 über Pixabay

Nun, und Micki hatte dasselbe Problem, aber ihr Körper war noch ganz in Ordnung (auch wenn sie ihre Schürze verloren hatte und ihre Schuhe etwas abgenutzt sind).
Jenn nähte außerdem einen Schwanz und andere Arme an.

Frankenwolf ist aber mehr für mich als nur eine einzigartige Ergänzung meiner Sammlung.

Vor ein paar Jahren habe ich ein wenig davon erzählt, wie ich Jenn kennengelernt habe. Der Ex und ich waren das erste Mal in den USA und hatten die Möglichkeit, FAO Schwarz in San Francisco (der vor über 20 Jahren geschlossen wurde) zu besuchen. Steiff hat im Laufe der Jahre einige wundervolle und gefragte FAO Schwarz-Specials gemacht, von denen ihr welche hier in diesem Video sehen könnt. Wir waren wie Kinder im Süßigkeitenladen ... nein, halt, Spielzeugladen 😉

FAO Schwarz Manhattan, Bild von Rob Young
aus dem Vereinigten Königreich,
CC BY 2.0, via Wikimedia

Als wir uns (und unsere Brieftaschen auch so ein kleines bißchen) erschöpft hatten, fragten wir, ob es so etwas wie einen amerikanischen Steiff-Club gäbe oder irgendeinen Weg, mit anderen Sammlern in Kontakt zu treten. Darüber hatten sie keine Informationen, aber sie gaben uns Jenns Nummer (ich muß daran erinnern, daß Datenschutz damals noch kein so großes Ding war und in diesem Fall bin ich darüber sehr froh). Jenn hatte für sie früher Studio-Steifftiere - erstaunliche Plüschtiere in Lebensgröße - repariert.
Dann saßen wir in unserem Hotelzimmer und der Ex beschloß, daß ich Jenn anrufen mußte. Ich war so nervös. Wie erklärt man einer Fremden am besten, daß man ihre Nummer vom Spielzeugladen hat, weil man eine deutsche Steiff-Sammlerin ist? Ich hätte mir keine Sorgen machen müssen. Nach fünf Minuten bot sie an, uns überall herumzuführen. Ich sagte ihr, daß wir leider am nächsten Tag zurückflogen, das hätte das dann beenden können - tat es aber nicht.
Wir tauschten Adressen aus und fingen an, uns gegenseitig Briefe zu schreiben, dann wechselten wir von Briefen zu Telefongesprächen, was euch vielleicht zeigt, wie wichtig das für uns geworden war. Das war vor Handys und SMS, Mails oder Chats.

Im Jahr darauf reisten wir wieder in die USA und diesmal würden wir Jenn in San Francisco treffen und ich dann mit ihr nach Hause fahren, wohin der Ex dann nach dem Ende seiner Konferenz nachkommen würde. Da verliebte ich mich dann übrigens auch in White Dude, den Kater, den die vorherigen Bewohner in Jenns Haus zurückgelassen hatten und der mit uns nach Deutschland zurückging, weil ihre eigenen Katzen ihn nicht dort haben wollten, kleine Punks (ich liebte sie trotzdem).


Das war vor fast 35 Jahren.
Wir besuchten Jenn, sie besuchte uns, später dann nur mich. Wir haben eine Menge Geschichten und Erinnerungen, gute und nicht so gute, denn so ist das Leben eben.
Ich wünschte, wir hätten keine 9300 Luftmeilen zwischen uns liegen und könnten einfach miteinander abhängen, Tee trinken (oder Leitungswasser, auf dem sie besteht 
😉), Kuchen essen, quatschen, lachen und Dinge tun, die Spaß machen. Die Entfernung macht spontane Dates ein kleeein wenig schwierig. Der Zeitunterschied und Arbeitspläne können es auch schwer machen, miteinander zu reden, aber wenn wir reden, decken wir eine ganze Menge an Themen ab.

Als ich sagte, daß Frankenwolf für mich mehr bedeutet als nur ein Spielzeug, habe ich das damit gemeint. Freundschaft. Sie tut das ... und mein kleiner Gnom, den ihr schon kennt, tut das ... und die Überraschungen, die Jenn mir von Flohmärkten mitgebracht hat, die Teddys, die zu nähen sie mir beigebracht hat, und das eine Mal, als sie mir als Zeichen ihrer Freundschaft einen Zweitschlüssel zu ihrem Haus gab, wobei mir die Tränen kamen.
Kann bitte endlich jemand den Transporter erfinden, den ich so dringend brauche?
Aber auch wenn wir uns seit einigen Jahren nicht gesehen haben, denken wir an einander, und ich hoffe wirklich, daß ich ihre Ohren jetzt zum Klingeln gebracht habe. Wie wir immer am Ende eines Gesprächs zueinander sagen .... love ya, my Jenn.

Donnerstag, 11. August 2022

Der Igel, der beinahe entkommen wäre

Gestern habe ich noch einen kleinen Igel gemacht (tatsächlich heute nochmal einen, einer davon wird ein Geschenk). Da mir der gunmetalfarbene Draht ausgegangen ist, den ich für das Stachelkleid benutzt hatte, aber noch eine große Spule braunen Draht von damals habe, als ich dachte, ich wolle einen Baum häkeln (es zeigte sich, daß ich das gar nicht wollte), wollte ich ihn für die Stacheln ausprobieren.

Kurz danach bekam ich überraschend Besuch und zeigte das Igelchen. Das war das letzte Mal, daß ich ihn sah. Wir sprechen hier über 3,2 cm, nichts, was man leicht sehen würde.
Ich suchte überall. Gewöhnlich ist meine Schreibtischschublade ein vorübergehender Stop für Stücke, damit ich sie nicht verliere, bevor die Beschreibung fertig ist, Bilder gemacht sind usw., aber nicht diesmal.
Obwohl es keinen Sinn ergab, grub ich bis ganz nach unten. Warum würde ich ihn nicht obendrauf legen, wenn ich als nächstes Bilder machen wollte?
Ich suchte auf Regalen weiter, in der Vitrine direkt neben mir, ich schaute sogar im Kühlschrank nach! Ich rief meine Besucherin an, um zu fragen, ob sie ihn vielleicht versehentlich mit nach Hause genommen hatte.

Natürlich wren meine Freunde überzeugt, denen ich etwas vorjammerte, daß die schuldige Partei selber ziemlich klein, pelzig, gestreift und sehr schnell war. Ich muß zugeben, daß ein Teil von mir dasselbe dachte. Der Dekan tut sich sehr schwer damit, seine diebischen Pfoten von Dingen zu lassen, die unbewacht herumliegen. Nur war der Igel gar nicht unbewacht und ich dachte, daß zwei Leute es wohl bemerkt hätten, wenn ein Kater ihnen etwas direkt unter den Nasen weggestohlen hätte. Er ist dabei nie zurückhaltend, mehr so "Juhuuu! Ich hab's und jetzt werde ich es wie verrückt durch die Gegend hauen und es dann da verstecken, wo du kriechen mußt, um es zurückzubekommen!"
Nein, ich war mir recht sicher, daß es meine eigene Dummheit gewesen war.

Diesen Morgen rief ich meine Besucherin an, um ihr zu erzählen, daß ich immer noch keinen Erfolg gehabt hatte. Wir sinnierten noch über ein paar weitere mögliche Stellen, als mein Blick auf das Gedeck fiel, das sie mir mitgebracht hatte (und wovon ihr irgendwann noch in einem Nostalgiepost hören werdet, sorry).
Vielleicht hatte ich den Igel ja in die Tasse getan, als ich das Gedeck in die andere Vitrine (nicht die, in der ich geschaut hatte) gestellt hatte??
Nein. Nicht in die Tasse, nicht auf die Untertasse, nicht auf den Teller .... aber er saß fröhlich genau daneben!
Ihr habt keine Ahnung, wie erleichtert ich war. Ich hätte ihn dort vielleicht in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten gefunden, aber so war es viel besser für meinen Geisteszustand!

Und hier sind nun beide zusammen. Geht es nur mir so oder gucken sie irgendwie süffisant drein?
Der Dekan wurde übrigens dafür entschädigt, daß er verdächtigt wurde. Seine Gefühle waren sehr verletzt, er findet, er ist der unschuldigste Kater auf der ganzen Welt, vielleicht sogar in der gesamten Galaxie. Mann, Mann, Mann ...

Montag, 1. August 2022

Ein Igelchen im Garten

Ich habe noch nie vorher einen Igel in unserem Garten gesehen. Vielleicht war ja mal einer da, wenn dem aber so war, hat er sich mir nicht gezeigt.
Heute aber hatten wir einen kleinen Gast, Geppo (Geppo ist nach dem vermeintlichen Gründer meiner Heimatstadt Göppingen benannt, der ein alemannischer "Fürst" war).
Er mußte von Stelle zu Stelle getragen werden, weil es heiß war und es sehr schwer ist, lange Entfernungen zu laufen oder sogar irgendwo hinaufzuklettern, wenn man gerade mal 3 cm lang ist!

Der erste Halt waren ein paar Sukkulenten, aber Geppo wurde schnell mutiger und wollte immer höher gehen!



Nächster Halt - der Engelskopfberg!



Von seiner eigenen Courage beeindruckt war Geppos nächstes Ziel der Löwenkopfberg. "Ich habe keine Angst vor einem Löwen!"


Ihr seid nicht beeindruckt? Nun, und wie sieht es jetzt aus?


Danach war unser Igelchen müde, ihm war sehr heiß und er hatte großen Durst, also war ein Ausflug zum Vogelbad an der Reihe.


Und hier sind ein paar Blumen, die zu wackelig waren, als daß Geppo darauf hätte sitzen können, also schaute er sie sich von meiner Hand aus an.





Für die, die es nicht wissen, wie meine anderen Igel ist Geppo eine nach meinem eigenen Design aus Draht gehäkelte Miniatur. Keiner meiner Igel sieht je ganz wie ein anderer aus. Geppo beispielsweise hat bronzebeschichtete Hämatitaugen und eine funkelnde Kristallnase :-)

Donnerstag, 9. Juni 2022

Hallo, kleiner Igel

Vor fast genau sieben Jahren habe ich eine kleine Igelfamilie gemacht.
Heute ist noch einer dieser kleinen Kerle in meinem Haus aufgetaucht. Vielleicht haben die großen, denen ich immer mal auf dem morgendlichen Weg zum Bahnhof begegnet bin, sie geschickt, um nach mir zu schauen, weil wir uns nicht mehr getroffen haben, seit ich wegen der Pandemie mit Homeoffice angefangen hatte ;-)

Es war lange her gewesen, daß ich einen Igel gemacht hatte, es war aber auch eine Weile her, daß ich das letzte Mal mit Draht gehäkelt hatte.
Es ist so komisch, wie gut es sich einerseits anfühlte - als besuche man eine Freundin, die man lang nicht gesehen hat - aber auch wie anders die Bewegung für Hände und Handgelenke ist als bei den verschiedenen Perlentechniken. Tatsächlich mußte ich mich erst wieder etwas daran gewöhnen.
Außerdem mußte ich ein wenig experimentieren, ihr erinnert euch ja vielleicht daran, daß ich niemals Muster aufschreibe, also mußte ich ein paar Dinge erst wieder austüfteln. Das Gute dabei ist, daß ich etwas anderes ausprobiert habe und sehr zufrieden mit dem Ergebnis war (und ich spreche nicht mal über die Ohren ... ja, sie ist mein erster Igel mit Ohren, die anderen zogen wahrscheinlich vor, mir nicht zuzuhören ;-)).

Sie reist bald übers Meer. Sichere Reise, meine Kleine!


Freitag, 5. Juni 2015

Pack die Vorräte an - Aus Draht gehäkelte Igelfamilie

Sogar ein paar Perlen zählen! In diesem Fall sind es die Hämatitperlen, die ich für die Nasen und Augen dieser kleinen Igelfamilie benutzt habe.


Ich sehe nicht so oft Igel. Unser kleiner Garten besteht hauptsächlich aus höhergelegenen Stellen und Töpfen und ist nicht sehr interessant für sie. Manchmal, wenn ich wirklich früh zum Zug laufe, sehe ich aber einen von ihnen die leere Straße überqueren. Sie kommen aus einem Garten und gehen den nächsten anschauen.
Neulich war einer ein wenig verwirrt und kämpfte sich die paar Treppen zum Friseur hinauf, aber ich schätze, er hatte seine Schlüssel vergessen ;-) Stattdessen kam er wieder herunter und verschwand um die Ecke.

Diese drei hier sind aber ein bißchen kleiner als die übliche Sorte ...

Sonntag, 27. Dezember 2009

Im Garten

Die erste nähere Begegnung mit einem Igel, an die ich mich lebhaft erinnere, - außer sie überfahren auf der Straße zu sehen :-( - war vor vielen Jahren in unserem örtlichen Zoo, dem Tierpark in Göppingen. Es war Winter und ich mistete den Känguruhstall aus. Natürlich ist dort im Winter noch mehr Heu als während des Sommers, um unsere kleinen Bennetts warmzuhalten. Ich mistete also vor mich hin und steckte gerade meine Mistgabel in den Heuhaufen im Eck, als der Haufen sich plötzlich bewegte.

Natürlich wißt ihr schon, was es war, aber ich damals nicht. Ich war schon früher von Ratten angesprungen worden und sprang automatisch zurück. Aber anstelle einer Ratte sah ich einen Igel, einen ziemlich großen Burschen sogar. Kein Wunder, daß die Känguruhs im vorderen Stallteil geblieben waren!

Wir entschieden, ihm woanders ein neues Nest zu machen, wo er nicht die ganze Zeit gestört würde.
Ich kann mir nicht sicher sein, aber ich möchte gern glauben, daß er es war, die viele Jahre lang immer wieder zurückkam, um den Winter im Tierpark zu verbringen.

Dann war da natürlich noch der kleine Kerl, der von Frieda hochgezogen wurde, der guten Seele des Tierparks über viele, viele Jahre. Als er (oder sie, ich erinnere mich nicht) kräftiger war, brach er jede Nacht aus seiner Kiste aus und verwüstete die Küche. So ein kleines Wesen, aber so voller Energie. Sie muß ihn tatsächlich gut gefüttert haben!

Im Garten bei meiner Schwester waren auch immer wieder einmal Igel. Sie erschreckten ab und zu die Katzen, wenn sie laut grunzten. Das geschah den Katzen recht, man stört ein Paar nicht in intimen Momenten, auch wenn Katzen denken, es ist ihnen immer und überall erlaubt, sich einzumischen.

Eine sehr enge Begegnung mit einem Igel war, als wir einen "retten" mußten. Meine Schwester und Mutter begleiteten mich eines Nachts nach Hause und da saß er mitten auf der Straße. Meine Schwester und ich haben beide weiche Herzen und wir waren sicher, daß er überfahren werden würde. Natürlich hatte ich keine Handschuhe dabei, aber zu guter Letzt saß er in einem Garten neben der Straße (ich war so froh, daß keiner herauskam und fragte, was ich in ihrem Garten machte!), vermutlich ein bißchen verwirrt darüber, was ihm jetzt widerfahren war.

Gestern fragte sich eine liebe Plurk-Freundin, die auch Igel liebt, ob ich ein Ornament aus Draht machen könnte. Das war eine Herausforderung, der ich nicht widerstehen konnte.
Ich verwendete gunmetal- und elfenbeinfarbenen Kupferdraht. Das Problem war, daß der elfenbeinfarbige anders beschichtet ist, was bedeutet, daß es schwerer ist, mit ihm zu arbeiten. Der Draht fühlt sich auch nicht so biegsam wie der gunmetalfarbene an. Einem Konzert von Max Raabe und seinem Orchester zuzuhören half mir, entspannt genug zu bleiben, um das Stück fertigzustellen.

Heute beschloß ich, es auf andere Art zu probieren, außerdem mit Bronzedraht anstelle des elfenbeinfarbenen. Der Bronzedraht ist auch nicht so glatt wie mein geliebter Kupferdraht und außerdem benutzte ich kleinere Haken, also dauerte es etwas länger, aber am Ende war ich ziemlich glücklich mit dem Design. Ich denke, ich war von meinen Steiffigeln inspiriert.
Ich schätze, ich bin noch nicht fertig mit dem Experimentieren. Ich brauche einen guten Weg, Ohren und Füße zu befestigen. Und dann war da noch die Idee, ein paar Bauernhoftiere zu machen .... hmm ........


Hier seht ihr sie zusammen auf ihrem kleinen Stück (künstlichem) Gras und Blumen.