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Freitag, 14. März 2014

Mehr Farben (diesmal ohne die Queen) und ein WIP

Gestern habe ich euch von meiner Liebe zu Farbvariationen desselben Designs erzählt.
Heute möchte ich euch etwas über meine Freude an Farbe im allgemeinen erzählen und habe dafür den Turmalin ausgesucht. Eine Freundin schenkte mir einen Strange von Turmalinchips, und wie immer konnte ich nicht anders als von den vielen Farben beeindruckt zu sein. Auf den ersten Blick möchte man denken, es ist nur rosa und grün, aber dann schaut man genauer und findet zum Beispiel das hier.


Könnt ihr sehen, daß es da nicht nur grün, blau, rosa, gelb gibt, sondern daß zwei der Chips auch Regenbogenfarben zeigen, einer einen dunkelgrünen und einen hellrosa Anteil hat und einer blau und rosa ist? Und das ist nicht mal ein sehr gutes Foto.

Ich habe mich in die Farben der Turmaline verliebt, als ich ein Kind war. Wir hatten ein einbändiges Knaur-Lexikon mit sehr wenigen Farbtafeln, die wir uns immer wieder anschauten. Die, die wir am meisten liebten waren die zwei mit den Flaggen der Welt, den Fischen der Tiefsee und den Mineralien. Die Illustrationen waren keine Fotos, sondern gemalt. Meine Lieblinge waren der Mondfisch, die kenianische Flagge und der Turmalinkristall, der halb grün, halb rosa war, was mich tief beeindruckte.
Ich wollte für diesen Post ein Bild davon machen, da ich sicher war, mir das alte Lexikon auf einem Flohmarkt gekauft zu haben, aber jetzt meine ich mich zu erinnern, daß es so sehr auseinanderfiel, daß es nicht mehr repariert werden konnte.

Stattdessen habe ich ein Bild von einem WIP gemacht, der Drahtstrickkette, die ich mit den restlichen Turmalinen gemacht habe ....


.... und nur so zum Spaß ist hier eine Nahaufnahme des "Regenbogenchips". So klein und dennoch so reich an Farben!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Schatz

Es war wie ein Abenteuerfilm gewesen - der Dschungel, die Schlangen und die Spinnen, ein konkurrierendes Team (auch wenn sie keine vergifteten Pfeile trugen, sondern Laptop und elektronische Geräte), die Hitze, die Aufregung, und nun waren sie hier am Tor des Tempels.
Sie sahen einander an. Wer sollte zuerst hineingehen? Es würde keine Falle geben, es würde keinen Fluch geben. Dies war das 21. Jahrhundert, keiner von ihnen glaubte an Flüche und keiner von ihnen trug eine Peitsche und trug einen verbeulten Hut. Sie waren Wissenschaftler und dennoch ... in dieser Umgebung konnten sogar hartgesottene Wissenschaftler plötzlich von Zweifeln überfallen werden, was in diesem uralten Tempel zu erwarten war.
Wieder schauten sie einander an und lachten, leicht peinlich berührt. Zusammen öffneten sie das schwere Steintor und, ihre Taschenlampen hochhaltend, schritten sie ins Dunkel.
Plötzlich fing eine der Taschenlampen ein Funkeln ein, also gingen sie darauf zu und da war es - das Gesicht des Gottes.



Als ich dieses Stück fertiggemacht hatte, erinnerte es mich so sehr an eine antike maske, daß mir auf einmal dieses Bild in den Sinn kam. Ich selber wäre zu feige, mir meinen Weg durch einen Dschungel zu kämpfen (die Käfer wären mein kleinstes Problem, aber die Hitze und die Feuchtigkeit und seltsames Essen), aber wir alle haben wahrscheinlich von einem Moment geträumt, in dem wir einen Schatz finden.

Dieser Schatz ist jetzt in meinem Zibbet-Shop, wo ihr auch mehr Bilder sehen könnt.