Ist es nicht seltsam, wie man manchmal etwas anschauen kann und einfach nichts damit anzufangen weiß? Ich nehme an, das passiert den meisten kreativen Menschen, wenn nicht sogar allen.
Und manchmal dauert es Jahre und Jahre und Jahre, dann auf einmal - bumm.
Ich erinnere mich daran, diese Mondsteine gekauft zu haben, weil mich die verschiedenen Farben und die - für mich - ungwöhnliche Form faszinierte. Ungewöhnlich, weil ich runde Steine benutzte. Die Form (und Größe) waren für mich jedoch ein großes Problem, weil ich keinen Weg finden konnte, sie in eines meiner Stücke einzuarbeiten. Damals häkelte und strickte ich nur mit Draht, und mein einziger Versuch, mit den Mondsteinen zu arbeiten war irgendwie okay, aber definitiv nicht okay genug. Nachdem ich das Stück - ein Drahtstrickkragen - ein paar Jahre lang immer wieder angeschaut hatte, nahm ich es schließlich auseinander und die Mondsteine wanderten in die Schublade zurück.
Kürzlich suchte ich aber nach etwas in dieser Schublade, holte dies und das heraus, und als ich das Tütchen mit den Mondsteinen in der Hand hielt, war es wie eine Offenbarung - eine Trockensteinmauer!
Es war recht passend, daß ich als Hintergrundunterhaltung Inspector Barnaby laufen hatte. Ländliches England, hier komme ich ;-)
Das Glück war auf meiner Seite, die Mauer wurde gerade. Nun fehlte nur noch jemand or etwas, das darauf saß. Wartet, wie wäre es mit einer Katze?? Das war natürlich ein Witz. Eine Katze war die erste Wahl, und da ich in meinem "Arbeitskästchen" einen schwarzen Glascabochon hatte - tatsächlich purer Zufall - wollte sie offensichtlich schwarz sein.
Um den 3D-Effekt zu verstärken, gab ich Kopf und Schenkeln eine extra Schicht Rocailles und dem Schwanz eine zusätzliche Schicht matter Kristalle. Die Katze bekam außerdem rundherum zwei Reihen Rocailles, damit sie nicht mit dem Hintergrund verschmelzen würde.
Ich liebe den Hintergrund. Diese Hexagonperlen funkeln so richtig, was durch das willkürliche Aufsticken noch stärker wird. Die kleinen "Sterne" bemerkt man kaum. Das war so zeitaufwendig, aber meiner Meinung nach war es das echt wert.
Aus dem ganzen einen Anhänger zu machen war schwieriger als gedacht. Gefädelte Ketten gefielen mir nicht, die Ösen, die ich probierte, waren nicht besser. Letztendlich beschloß ich, eine dieser Kunstseideketten zu besorgen und dafür eine Schlauchöse (keine Ahnung, wie das offiziell heißt) zu fädeln.
Nun wünschte ich, es wären mehr Mondsteine übrig, da ich sehr in Versuchung bin, noch eine Trockensteinmauer zu machen. Hatte ich nicht noch irgendwo ein paar Tilaperlen .....
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Donnerstag, 9. Februar 2023
Auf der Mauer
Donnerstag, 25. Juni 2020
Oldies but Goodies - Junimond
Ich bin ein Junikind, dem gebe ich normalerweise die Schuld daran, daß ich den Mond so sehr liebe.
Juni-Geburtssteine sind der Mondstein, der Alexandrit und die Perle. Ich erinnere mich, daß ich als Teenager sehr enttäuscht war, denn für mich war eine Perle kein Stein. Ich hätte etwas Glitzeriges und nicht so "Altes" lieber gehabt. Der Mondstein war okay, aber auch nicht wirklich aufregend. Damals wußte ich vom Alexandrit noch nicht mal etwas.
Menschen werden älter und lernen Dinge, und manchmal ändern sich mit den Jahren auch die Geschmäcker. Inzwischen kann ich den Schimmer einer Perle und eines Mondsteins wertschätzen. Ich weiß nicht, wann ich herausfand, daß Mondsteine unterschiedliche Farben haben können, aber ich gebe zu, daß mein persönlicher Favorit immer noch der weiße ist, weil er für mich so ein magisches Aussehen hat.
Das Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge war diese Woche der Junimond, was das Tor für verschiedene Stücke weit aufmachte, da wir mit den Regeln recht großzügig sind. Es hatte aber trotzdem keiner einen Junikäfer im Angebot ;-)
Stattdessen präsentiere ich euch eine Vielfalt an durch den Mond inspirierten Schmuckstücken. Seid ihr bereit für eine Mondreise mit uns?
1 und 7 Cat's Wire
2 und 4 Jewelry Art by Dawn
3 und 6 RioRita
5 und 8 My Bijou Life
Juni-Geburtssteine sind der Mondstein, der Alexandrit und die Perle. Ich erinnere mich, daß ich als Teenager sehr enttäuscht war, denn für mich war eine Perle kein Stein. Ich hätte etwas Glitzeriges und nicht so "Altes" lieber gehabt. Der Mondstein war okay, aber auch nicht wirklich aufregend. Damals wußte ich vom Alexandrit noch nicht mal etwas.
Menschen werden älter und lernen Dinge, und manchmal ändern sich mit den Jahren auch die Geschmäcker. Inzwischen kann ich den Schimmer einer Perle und eines Mondsteins wertschätzen. Ich weiß nicht, wann ich herausfand, daß Mondsteine unterschiedliche Farben haben können, aber ich gebe zu, daß mein persönlicher Favorit immer noch der weiße ist, weil er für mich so ein magisches Aussehen hat.
Das Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge war diese Woche der Junimond, was das Tor für verschiedene Stücke weit aufmachte, da wir mit den Regeln recht großzügig sind. Es hatte aber trotzdem keiner einen Junikäfer im Angebot ;-)
Stattdessen präsentiere ich euch eine Vielfalt an durch den Mond inspirierten Schmuckstücken. Seid ihr bereit für eine Mondreise mit uns?
1 und 7 Cat's Wire
2 und 4 Jewelry Art by Dawn
3 und 6 RioRita
5 und 8 My Bijou Life
Mittwoch, 3. Juni 2020
Zierlich
Der Mondstein in diesem Anhänger ist ein alter Begleiter von mir. Tatsächlich ist er fast ganz von Anfang an dabei, seit ich Schmuck mache. Es waren ursprünglich zwei, aus denen ich Drahthäkelanhänger gemacht hatte - nicht ganz einfach mit einem so kleinen Cabochon - der eine ist verkauft, den anderen habe ich irgendwann zerlegt.
Ich liebe Mondsteine, weil ich den Mond liebe. Ich finde, sie verdienen ihren Namen wirklich.
So klein dieser auch ist hat er doch ein hübschen blauen Schimmer, weshalb ich dafür hellblaue Rocailles zu den klaren Rocailles und Kristallen ausgesucht habe. Ich habe überwiegend Faden ebenfalls in hellblau verwendet, um auch den klaren Perlen einen Anflug von Farbe zu geben, nur der Picotrand, der auf der Kristallreihe sitzt, ist mit weißem Faden gemacht.
Die Öse eingerechnet ist der ganze Anhänger nur 2,5 Zentimeter, also brauchte er auch eine zierliche Kette. Als ich auf der Suche nach etwas anderem auf YouTube ging, war eine meiner Empfehlungen ein Tutorial für eine Spiral-Herringbonekette mit zwei Perlen.
Ich wünschte, das Internet würde aus meinem Kopf rausbleiben!
Dennoch war das eine Empfehlung, die für mich paßte - ich verstehe immer noch nicht, warum YouTube zu denken scheint, daß ich auf verrückte Enthüllungsgeschichten über das englische Königshaus stehe, nur weil ich einem Kanal über viktorianisches Kochen folge! - denn der zierliche Look war perfekt für meinen Anhänger.
Außerdem ist es kein bißchen schwierig, und bei allem, was passiert ist und gerade noch passiert, sowohl persönlich als auch in der Welt, und was mir ständig im Kopf herumspukt, war es ein guter Weg, sich mal eine Weile in einem repetitiven Prozeß zu verlieren.
Um den eisigen Look zu verstärken, habe ich für die Kette klare Rocailles benutzt, einmal ganz klar, einmal mit Silbereinzug, und sie mit einem einfachen Klickverschluß versehen.
In der Jewelry Artisans Community haben wir ein paar winzige Challenges, sechs Mal im Jahr - winzig, weil nicht viele mitmachen - die letzte war es, eine eigene Kette zu einem Schmuckstück zu machen.
Ich habe oft Drahtschlauchketten zu meinen Anhängern gemacht, meistens gehäkelt oder gestrickt, aber ich mache nie Gliederketten aus Draht. Mein Plan war es, so eine in Angriff zu nehmen, aber ich hatte nicht das Gefühl, daß ich zur Zeit den Nerv dazu hätte.
Also wird es wohl das hier sein müssen.
Ich liebe Mondsteine, weil ich den Mond liebe. Ich finde, sie verdienen ihren Namen wirklich.
So klein dieser auch ist hat er doch ein hübschen blauen Schimmer, weshalb ich dafür hellblaue Rocailles zu den klaren Rocailles und Kristallen ausgesucht habe. Ich habe überwiegend Faden ebenfalls in hellblau verwendet, um auch den klaren Perlen einen Anflug von Farbe zu geben, nur der Picotrand, der auf der Kristallreihe sitzt, ist mit weißem Faden gemacht.
Die Öse eingerechnet ist der ganze Anhänger nur 2,5 Zentimeter, also brauchte er auch eine zierliche Kette. Als ich auf der Suche nach etwas anderem auf YouTube ging, war eine meiner Empfehlungen ein Tutorial für eine Spiral-Herringbonekette mit zwei Perlen.
Ich wünschte, das Internet würde aus meinem Kopf rausbleiben!
Dennoch war das eine Empfehlung, die für mich paßte - ich verstehe immer noch nicht, warum YouTube zu denken scheint, daß ich auf verrückte Enthüllungsgeschichten über das englische Königshaus stehe, nur weil ich einem Kanal über viktorianisches Kochen folge! - denn der zierliche Look war perfekt für meinen Anhänger.
Außerdem ist es kein bißchen schwierig, und bei allem, was passiert ist und gerade noch passiert, sowohl persönlich als auch in der Welt, und was mir ständig im Kopf herumspukt, war es ein guter Weg, sich mal eine Weile in einem repetitiven Prozeß zu verlieren.
Um den eisigen Look zu verstärken, habe ich für die Kette klare Rocailles benutzt, einmal ganz klar, einmal mit Silbereinzug, und sie mit einem einfachen Klickverschluß versehen.
In der Jewelry Artisans Community haben wir ein paar winzige Challenges, sechs Mal im Jahr - winzig, weil nicht viele mitmachen - die letzte war es, eine eigene Kette zu einem Schmuckstück zu machen.
Ich habe oft Drahtschlauchketten zu meinen Anhängern gemacht, meistens gehäkelt oder gestrickt, aber ich mache nie Gliederketten aus Draht. Mein Plan war es, so eine in Angriff zu nehmen, aber ich hatte nicht das Gefühl, daß ich zur Zeit den Nerv dazu hätte.
Also wird es wohl das hier sein müssen.
Donnerstag, 31. Januar 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Mond
Ich liebe den Mond. Es ist nicht das erste Mal, daß ich das auf meinem Blog erwähne. 2009 sprach ich über mein allerliebstes Perigäum, es war ein magisches Erlebnis, das ich nie vergessen habe - ein RIESIGER Mond und wir direkt auf dem Weg hinein. Naja, nicht wirklich, aber es fühlte sich so an. Ich hatte den Mond noch nie so groß gesehen und auch seither nicht mehr, und nein, obwohl es etwa 5 Uhr morgens war, weiß ich, daß es kein Traum war.
Es stand also außer Frage, daß ich an der Art Elements Design Challenge teilnehmen würde, für die Lindsay das Thema Mond wählte. Diesmal würde ich aber nicht nur teilnehmen, ich würde dies meistern wie eine Große, indem ich früh beginnen würde. Ich hatte massenhaft Ideen.
Die Kuh, die über den Mond springt, war die erste, sogar noch bevor ich das Bild im Post sah. Meine Inspiration kam aus einer anderen Quelle, Mary Poppins. Es würde aber ein großer Mond sein müssen, damit ich eine Kuh in einer guten Größe hinbekommen würde, und wie sollte ich sie befestigen? Ich grüble noch darüber nach.
Dann war da Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz über einen Maikäfer, der zwei brave Kinder mit zum Mond nimmt. Hans Baluscheks Illustrationen hätten eine großartige Inspiration abgegeben. Ich hatte das Buch aber nicht, hätte es jedoch der Details wegen haben wollen. Noch eins für die Liste.
Theodor Storm. Der kleine Häwelmann, in dem es um das Bübchen ging, das nicht schlafen wollte und sein Wägelchen für einen kleinen Ausflug auf dem Mondstrahl benutzt. Noch eine Inspiration. Grmpf. Das wurde schwieriger als ich es geplant hatte.
Sollte es denn eigentlich wieder ein Vollmond werden? Als ich ein Kind war, machte ich aus dem C meines Vornamens einen abnehmenden Mond (unter dem ich übrigens geboren wurde, was ich heute das erste Mal nachgeschlagen habe) mit großer Nase, einem rollenden Auge und einem breiten Grinsen zu meiner Signatur. Es wäre lustig, ihn zu machen, wenn ich erst einmal besser beim Löten war, aber nicht jetzt. Wollte ich denn überhaupt Draht benutzen?
Entscheidungen, Entscheidungen!
Ich dachte immer länger nach und wartete auf die richtige Idee, aber dann wurde mir klar, daß ich nicht einmal einen Mond hatte, den ich benutzen konnte. Ich hatte ziemlich kleine Magnesitperlen, die dem noch am nächsten kamen, aber sie überzeugten mich nicht. Fimo kam nicht in Frage, ich war nicht in der Stimmung für helle Farben und schwarze Katzenhaare. Ich hatte einen Rosenquarzcabochon. Gab es so etwas wie einen "pink moon"? Ein Lied von Nick Drake, Pink Moon, aus seinem gleichnamigen dritten und letzten Studioalbum. Noch nie gehört. Was tat ich?? Ich ging in die falsche Richtung und die Zeit ging mir aus.
Dann hatte ich Glück (war auch Zeit!). Bei der Suche nach etwas anderem fand ich den Cabochon, den ich die ganze Zeit im Sinn gehabt hatte, ein geschnitztes Mondgesicht mit geschlossenen Augen. Es schrie nach einem Nachthimmel, Kratern und Sternen. Endlich kam ich der Sache näher!
Zunächst fädelte ich eine einfache Peyote-Fassung mit meinen geliebten Hämatit AB und klaren AB Rocailles in Größe 11 und 15.
Nächster Halt - Mondsteine. Ich hatte keine, aber ich hatte einen Ring, den ich ohnehin schon eine Weile lang auseinandernehmen wollte. Ich kreierte "Krater", indem ich Rocailles um die Mondsteine herumfädelte, die ich auf die Fassung genäht hatte. Zu guter Letzt mußten noch ein paar Fransen mit einer Mischung aus allen Perlen dazu.
Wieder ein Projekt in letzter Minute fertig, ich werde gut darin! ;-)
Bitte stattet auch all den anderen Teilnehmern an dieser Challenge einen Besuch ab. Ich verspreche, daß es eure Zeit wert sein wird.
Gäste
Jenny - Melissa - Kathy - Sarajo - Hope - Sarah - Rebecca - Divya - Anita - Rozantia - Raven - Cat (das bin ich!) - Evia - Alysen - Beth - Tammy
AE Team
Claire - Laney - Caroline - Cathy - Sue - Niky - Jenny - Jen - Lindsay
P.S. Kennt ihr den Mond von The Mighty Boosh? Der könnte mich mit noch mehr Ideen versorgen ...
Es stand also außer Frage, daß ich an der Art Elements Design Challenge teilnehmen würde, für die Lindsay das Thema Mond wählte. Diesmal würde ich aber nicht nur teilnehmen, ich würde dies meistern wie eine Große, indem ich früh beginnen würde. Ich hatte massenhaft Ideen.
Die Kuh, die über den Mond springt, war die erste, sogar noch bevor ich das Bild im Post sah. Meine Inspiration kam aus einer anderen Quelle, Mary Poppins. Es würde aber ein großer Mond sein müssen, damit ich eine Kuh in einer guten Größe hinbekommen würde, und wie sollte ich sie befestigen? Ich grüble noch darüber nach.
Dann war da Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz über einen Maikäfer, der zwei brave Kinder mit zum Mond nimmt. Hans Baluscheks Illustrationen hätten eine großartige Inspiration abgegeben. Ich hatte das Buch aber nicht, hätte es jedoch der Details wegen haben wollen. Noch eins für die Liste.
Theodor Storm. Der kleine Häwelmann, in dem es um das Bübchen ging, das nicht schlafen wollte und sein Wägelchen für einen kleinen Ausflug auf dem Mondstrahl benutzt. Noch eine Inspiration. Grmpf. Das wurde schwieriger als ich es geplant hatte.
Sollte es denn eigentlich wieder ein Vollmond werden? Als ich ein Kind war, machte ich aus dem C meines Vornamens einen abnehmenden Mond (unter dem ich übrigens geboren wurde, was ich heute das erste Mal nachgeschlagen habe) mit großer Nase, einem rollenden Auge und einem breiten Grinsen zu meiner Signatur. Es wäre lustig, ihn zu machen, wenn ich erst einmal besser beim Löten war, aber nicht jetzt. Wollte ich denn überhaupt Draht benutzen?
Entscheidungen, Entscheidungen!
Ich dachte immer länger nach und wartete auf die richtige Idee, aber dann wurde mir klar, daß ich nicht einmal einen Mond hatte, den ich benutzen konnte. Ich hatte ziemlich kleine Magnesitperlen, die dem noch am nächsten kamen, aber sie überzeugten mich nicht. Fimo kam nicht in Frage, ich war nicht in der Stimmung für helle Farben und schwarze Katzenhaare. Ich hatte einen Rosenquarzcabochon. Gab es so etwas wie einen "pink moon"? Ein Lied von Nick Drake, Pink Moon, aus seinem gleichnamigen dritten und letzten Studioalbum. Noch nie gehört. Was tat ich?? Ich ging in die falsche Richtung und die Zeit ging mir aus.
Dann hatte ich Glück (war auch Zeit!). Bei der Suche nach etwas anderem fand ich den Cabochon, den ich die ganze Zeit im Sinn gehabt hatte, ein geschnitztes Mondgesicht mit geschlossenen Augen. Es schrie nach einem Nachthimmel, Kratern und Sternen. Endlich kam ich der Sache näher!
Zunächst fädelte ich eine einfache Peyote-Fassung mit meinen geliebten Hämatit AB und klaren AB Rocailles in Größe 11 und 15.
Nächster Halt - Mondsteine. Ich hatte keine, aber ich hatte einen Ring, den ich ohnehin schon eine Weile lang auseinandernehmen wollte. Ich kreierte "Krater", indem ich Rocailles um die Mondsteine herumfädelte, die ich auf die Fassung genäht hatte. Zu guter Letzt mußten noch ein paar Fransen mit einer Mischung aus allen Perlen dazu.
Wieder ein Projekt in letzter Minute fertig, ich werde gut darin! ;-)
Bitte stattet auch all den anderen Teilnehmern an dieser Challenge einen Besuch ab. Ich verspreche, daß es eure Zeit wert sein wird.
Gäste
Jenny - Melissa - Kathy - Sarajo - Hope - Sarah - Rebecca - Divya - Anita - Rozantia - Raven - Cat (das bin ich!) - Evia - Alysen - Beth - Tammy
AE Team
Claire - Laney - Caroline - Cathy - Sue - Niky - Jenny - Jen - Lindsay
P.S. Kennt ihr den Mond von The Mighty Boosh? Der könnte mich mit noch mehr Ideen versorgen ...
Samstag, 14. Mai 2011
Sonne und Mond
Ich habe eine geheime Schublade. Manchmal hebe ich darin für ein Weilchen Sachen auf, bis ich die Zeit und Energie finde, zum Beispiel Bilder zu machen. Und manchmal vergesse ich, daß ich daran etwas gelagert habe. Dann erwartet mich eine Überraschung, so wie gestern.
Als ich sie öffnete, kam nämlich eine Kette heraus. Es war ein spontanes Zwischendurch-Projekt gewesen, was vielleicht der Grund dafür ist, warum ich es vergessen habe. Vielleicht ist der Grund ja, daß jemand mein Gehirn gestohlen hat. Ich sollte nochmal nach Zombies schauen. Wartet, ich glaube, ich kann einen hören!
*Fahrstuhlmusik*
Ok, das war falscher Alarm. Es war nur Greebo, der irgendwo hinter mir schnarcht. Er ist an meinem Gehirn nicht interessiert.
Zurück zum archäologischen Fund. Das ist sie, eine von meinen Schlauchketten mit Anhänger.
Ich hatte diesen Mondsteincabochon schon vor so langer Zeit gekauft, aber er ist nicht sehr groß und deshalb war es eine kleine Herausforderung, dafür eine Fassung zu machen. Die brünierte Fassung allein machte das ganze zu dunkel, also fügte ich noch goldfarbenen Draht hinzu.
Als ich fertig war, blieb mir die Ironie nicht verborgen. Der Anhänger erinnerte mich jetzt an eine Sonnenblume, so mit der brünierten und der goldenen Farbe, aber in der Mitte war ein Mondstein! Vielleicht bin das ja aber auch nur ich. Vielleicht sehen andere etwas völlig Unterschiedliches darin, wer weiß?
Montag, 19. April 2010
Auf dem Ringtrip
Von Zeit zu Zeit gehe ich zusammen mit meiner Muse meinen Perlenvorrat durch. Sie weist mich auf Perlen hin, die ich vergessen habe or welche, von denen ich nicht mehr viel habe. Manchmal findet sie sogar ein halbvergessenes angefangenes Stück.
Perfekte Projekte für solche Gelegenheiten sind Ringe. Es macht Spaß, sie zu machen, wiel man immer eine neue Kombination von Draht und Perlen verwenden kann.
Das ist, was sie sich dieses Wochenende hat einfallen lassen.
Als erstes fand sie ein angefangenes Stück, das ich schon vor einer ganzen Weile gemacht und dann unter etwas anderem "verloren" hatte. Ich hatte mich noch nicht entschieden, ob ich einen Anhänger, ein Collier oder einen Ring daraus machen wollte. Mein erster Versuch mit einem Ring war an einem Tag, an dem ich sehr ungeduldig war, schiefgegangen, also wanderte es in das Kästchen.
Was ich bis jetzt hatte, war eine Art gehäkelte Kuppe aus Sterlingsilber mit facettierten kleinen Mondsteinen. Zu hübsch, um in einer WIP-Box herumzuhängen mit ihren blauen Blitzen und dem Funkeln.
Ich wurde stur und schaffte es schließlich. Eins geschafft, nur noch eine Million übrig. Jaaaaa!

Dann gab mir meine Muse (Ich frage mich, ob sie einen Namen braucht, Zeit für eine neue Umfrage? Laßt mich wissen, was ihr denkt!) ein paar wunderhübsche mattierte 4 mm Amethystperlen, die übriggeblieben waren, nachdem ich meine Winterbeerenkette gemacht hatte.
Perfekt für diesen Ring in Feinsilberdraht, findet ihr nicht?

Ich habe nur einmal probiert, mit der Strickliesel Messingdraht zu verstricken. Es war kein Erfolg, weil er sich nicht so wie Kupfer biegen läßt. Also hatte ich immer noch diese häßliche Kette herumliegen. Es ist immer schwer für mich, etwas wegzuwerfen, aber es gab keine Chance, sie zu retten. Schnipp, schnipp, schnipp, willkommen zurück, kleine Jaspiswürfel.
Ich finde, an diesem Ring sehen sie viel besser aus (was ihr auf diesem Bild nicht sehen könnt ist, daß bei diesem Ring der Draht in einer anderen Richtung gehäkelt ist als bei den anderen, ich bin ja manchmal soooo innovativ :-P)

Als ich die Bilder machen wollte, um die Ringe zu listen, fand ich ein paar, nein, eher fand ich keine (es war ein sehr negatives Gefühl) geladenen Akkus. Zehn Akkus und alle leer? Das verzögerte das Listen etwas, aber ich hoffe, daß sie bald in einem meiner Shops zu finden sein werden. Die Ringe, nicht die Akkus ;-)
Perfekte Projekte für solche Gelegenheiten sind Ringe. Es macht Spaß, sie zu machen, wiel man immer eine neue Kombination von Draht und Perlen verwenden kann.
Das ist, was sie sich dieses Wochenende hat einfallen lassen.
Als erstes fand sie ein angefangenes Stück, das ich schon vor einer ganzen Weile gemacht und dann unter etwas anderem "verloren" hatte. Ich hatte mich noch nicht entschieden, ob ich einen Anhänger, ein Collier oder einen Ring daraus machen wollte. Mein erster Versuch mit einem Ring war an einem Tag, an dem ich sehr ungeduldig war, schiefgegangen, also wanderte es in das Kästchen.
Was ich bis jetzt hatte, war eine Art gehäkelte Kuppe aus Sterlingsilber mit facettierten kleinen Mondsteinen. Zu hübsch, um in einer WIP-Box herumzuhängen mit ihren blauen Blitzen und dem Funkeln.
Ich wurde stur und schaffte es schließlich. Eins geschafft, nur noch eine Million übrig. Jaaaaa!

Dann gab mir meine Muse (Ich frage mich, ob sie einen Namen braucht, Zeit für eine neue Umfrage? Laßt mich wissen, was ihr denkt!) ein paar wunderhübsche mattierte 4 mm Amethystperlen, die übriggeblieben waren, nachdem ich meine Winterbeerenkette gemacht hatte.
Perfekt für diesen Ring in Feinsilberdraht, findet ihr nicht?

Ich habe nur einmal probiert, mit der Strickliesel Messingdraht zu verstricken. Es war kein Erfolg, weil er sich nicht so wie Kupfer biegen läßt. Also hatte ich immer noch diese häßliche Kette herumliegen. Es ist immer schwer für mich, etwas wegzuwerfen, aber es gab keine Chance, sie zu retten. Schnipp, schnipp, schnipp, willkommen zurück, kleine Jaspiswürfel.
Ich finde, an diesem Ring sehen sie viel besser aus (was ihr auf diesem Bild nicht sehen könnt ist, daß bei diesem Ring der Draht in einer anderen Richtung gehäkelt ist als bei den anderen, ich bin ja manchmal soooo innovativ :-P)

Als ich die Bilder machen wollte, um die Ringe zu listen, fand ich ein paar, nein, eher fand ich keine (es war ein sehr negatives Gefühl) geladenen Akkus. Zehn Akkus und alle leer? Das verzögerte das Listen etwas, aber ich hoffe, daß sie bald in einem meiner Shops zu finden sein werden. Die Ringe, nicht die Akkus ;-)
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