Als unsere Challengemeisterin der Jewelry Artisans Community Sonnenblumen für unsere neue Challenge wählte, war meine Reaktion, daß ich ganz "ausgeblumt" war, weil ich in den Jahren zuvor schon mehrere gemacht hatte.
Und dann, in einem plötzlichen Ausbruch von Produktivität und unterstützt vom 80er Charme von Richard Carpenter's "Robin Hood" als Hintergrundgeräusch, begann ich ein Paar Ohrringe zu machen.
Seid nicht zu aufgeregt, dies ist nur ein weiteres Beispiel von Ohrringen, die sich auf magische Weise in einen Anhänger verwandeln.
Zuerst stickte ich zweimal die Mitte aus Perlen. Wie konnte mir nicht auffallen, daß die Blütenblätter daraus sehr große Ohrringe machen würden?
Naja, es fiel mir tatsächlich auf und trotzdem beschloß ich weiterzumachen. Ich habe selber immer begeistert große, witzige Ohrringe getragen.
Als ich mit den fröhlichen gelben Blütenblättern anfing - ich habe dieser Tage echt meine Kindheitsliebe für gelb wiederentdeckt - wurde mir aber schnell klar, daß ich das nicht durchziehen würde. So viele Blätter! Eine Reihe in Ziegelsteinstich, eine etwas kleinere in Herringbonestich und eine dritte kleine als Umrandung für die Mitte dauerte wie so oft viel länger, als ich erwartet hatte.
Nur daran zu denken, das ein zweites Mal machen zu müssen, führte zum Verwurf der Ohrringidee.
Eine versteckte Öse und eine süße kleine Lampworkbiene später ... tadaaa.
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Dienstag, 4. Juli 2023
Sommer, Sonne, Sonnenblume
Samstag, 30. Juni 2018
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Sonnenblumen
Ich geb's zu. Als ich Susan's Post für die June Design Challenge auf Art Elements
mit dem Thema "Sonnenblumen" sah, dachte ich, das hab ich in der Tasche, aber ach, ich lebe jetzt seit 53 Jahren mit mir zusammen und weiß immer noch so wenig *seufz* Ja, natürlich gab es da Dinge, die dazwischenkamen, dazu neigt das Leben nun mal, aber ich hätte wirklich wissen müssen, daß ich Ideen hegen würde, bis kurz vor der Enthüllung hübsch in meinem Gehirn weggepackt - aber ich hab's geschafft.
Vor ein paar Wochen erwähnte ich hier schon mal die Sonnenblumen, die ich früher als Teenager hatte. Da wir keinen richtigen Garten hatten, blieb mir nur ein kleiner Fleck. Da ich außerdem mit dem gesegnet bin, was ich gerne zehn schwarze Daumen nenne, alle davon linke, und das mir als Rechtshänder, haben Pflanzen in meiner Gegenwart nicht wirklich gute Chancen. Diese paar Sonnenblumen jedoch taten echt ihr Bestes an einer wahrscheinlich nicht so perfekten Stelle. Die höchste war vielleicht so 75 cm, würde ich mal schätzen, aber die anderen waren viel kleiner. Am Ende war da dann nur noch eine letzte winzige Blume, vielleicht 12 cm hoch. Als ein Freund meines kleinen Bruders sie ausrupfte, wurde ich, sagen wir doch, ein bißchen harsch (nur Worte, keine Gewalt). Er war aber ein Naturtalent im Heulen (das ist nett ausgedrückt, er war nicht mehr so klein, und ich hatte ihn auch zuvor schon gewarnt. Als ich ihn Jahrzehnte später traf, schien er jedenfalls nicht zu traumatisiert, um mit mir zu reden, ich würde also sagen, wir sind beide drüber hinweggekommen ;-)).
Das war also eine Inspiration, die andere war offensichtlich das erste Bild im Challenge-Post, Van Goghs Sonnenblumengemälde oder soll ich eher sagen, eins davon?
"“Der Öffentlichkeit ist kaum bewußt, daß Van Gogh eine Serie von Sonnenblumenbildern geschaffen hat”, sagt Leo Jansen, ein Kurator am Van Gogh Museum und Herausgeber der Briefe des Künstlers. “Neun von zehn Leuten, denen ich es erzähle, ist das neu.”" Das ist aus einem BBC-Artikel über die "unbekannte Geschichte" hinter den Sonnenblumengemälden (auf Englisch). Jepp, noch etwas zum Gestehen, ich wäre eine dieser neuen Personen gewesen. Tatsächlich habe ich auch nie darüber nachgedacht, denn - und bitte denkt jetzt daran, daß die Wahrnehmung von Kunst für jeden unterschiedlich ist - ich bin kein so großer Fan davon. Ich habe eines von Van Goghs Sonnenblumenbildern in der National Gallery in London gesehen, und es wurde nicht zu einem meiner Favoriten.
Wie wurde es dann trotzdem zu einer Inspiration für mein Stück?
Was ich als erstes wußte war, daß ich die Blumen fädeln wollte. Ich hatte schon mal für eine andere Challenge eine Sonnenblume gefädelt, mit einem Mahagoni-Obsidian-Cabochon, war aber nicht völlig glücklich mit den Blütenblättern gewesen, daher hatte ich es schließlich wieder zerlegt. Ich hatte auch schon einmal eine große Sonnenblume aus Draht und Perlen gehäkelt.
Diesmal wollte ich etwas anderes, etwas Zierlicheres, eine gute Entscheidung, wenn man bedenkt, daß ich ohnehin schon spät dran war. Ich sah mich nach Schachbrettkristallen für das Innere um, fand aber keine in Braun, also entschied ich mich stattdessen für Rivolis. Ich fädelte zwei Blüten und zwei Blätter - nicht so leicht für mich wie es sich anhört, da ich kaum jemals ohne Webrahmen fädle - aber jetzt was?
Auf ein Armband nähen? Ein Paar Ohrringe daraus machen, was tatsächlich einer meiner allerersten Pläne gewesen war? Zumindest noch ein zusätzliches Blatt machen, da ich die Regel der ungeraden Zahl eklatant ignoriert hatte (übrigens genau wie Van Gogh in einigen seiner Gemälde!) und eine Brosche arbeiten?
Nichts davon, denn plötzlich hatte ich eine andere Idee, die wahrscheinlich wirklich davon erzeugt wurde, daß ich die Van Gogh-Bilder anschaute, auch wenn mir das nicht bewußt gewesen war. Eine Vase. Aber eine gefädelte Vase? Nicht, ich hatte keine Ahnung, wie ich das am besten bewerkstelligen sollte, und die Zeit zum Experimentieren ging mir aus.
Draht. Natürlich. Gewebter Draht. Mit etwas Struktur. Einem Hauch von Dreidimensionalität.
Hier habt ihr es. Ich hab's geschafft. Einen Tag vor der Enthüllung. Und es gefällt mir. Etwas, daß man für zukünftige Spielereien im Kopf behalten kann. Andere Blumen? Größer? Oxidiertes Kupfer oder ein anderer Draht? Die Zeit wird es zeigen!
Hoffentlich läßt Art Elements mich das nächste Mal wieder mitmachen, und diesmal fange ich früh..... vergeßt es, ich weiß ja, das werde ich nicht. Vielleicht brauche ich ja diesen Druck, wer weiß? ;-) Aber träumen kann ich doch trotzdem, richtig?
Nun zu all den anderen Teilnehmern an dieser Challenge. Ich freue mich schon darauf, ihre Posts mit Oohs und Aahs durchzugehen, warum ihr nicht auch? :-D
Gäste
Alysen - Anita - Cat (c'est moi) - Divya - Jill - Kathy - Linda - Linda - Mischelle - Norma - Raven - Sarajo - Tammy
AE Team-Mitglieder
Caroline - Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lesley - Sue
Vor ein paar Wochen erwähnte ich hier schon mal die Sonnenblumen, die ich früher als Teenager hatte. Da wir keinen richtigen Garten hatten, blieb mir nur ein kleiner Fleck. Da ich außerdem mit dem gesegnet bin, was ich gerne zehn schwarze Daumen nenne, alle davon linke, und das mir als Rechtshänder, haben Pflanzen in meiner Gegenwart nicht wirklich gute Chancen. Diese paar Sonnenblumen jedoch taten echt ihr Bestes an einer wahrscheinlich nicht so perfekten Stelle. Die höchste war vielleicht so 75 cm, würde ich mal schätzen, aber die anderen waren viel kleiner. Am Ende war da dann nur noch eine letzte winzige Blume, vielleicht 12 cm hoch. Als ein Freund meines kleinen Bruders sie ausrupfte, wurde ich, sagen wir doch, ein bißchen harsch (nur Worte, keine Gewalt). Er war aber ein Naturtalent im Heulen (das ist nett ausgedrückt, er war nicht mehr so klein, und ich hatte ihn auch zuvor schon gewarnt. Als ich ihn Jahrzehnte später traf, schien er jedenfalls nicht zu traumatisiert, um mit mir zu reden, ich würde also sagen, wir sind beide drüber hinweggekommen ;-)).
Das war also eine Inspiration, die andere war offensichtlich das erste Bild im Challenge-Post, Van Goghs Sonnenblumengemälde oder soll ich eher sagen, eins davon?
"“Der Öffentlichkeit ist kaum bewußt, daß Van Gogh eine Serie von Sonnenblumenbildern geschaffen hat”, sagt Leo Jansen, ein Kurator am Van Gogh Museum und Herausgeber der Briefe des Künstlers. “Neun von zehn Leuten, denen ich es erzähle, ist das neu.”" Das ist aus einem BBC-Artikel über die "unbekannte Geschichte" hinter den Sonnenblumengemälden (auf Englisch). Jepp, noch etwas zum Gestehen, ich wäre eine dieser neuen Personen gewesen. Tatsächlich habe ich auch nie darüber nachgedacht, denn - und bitte denkt jetzt daran, daß die Wahrnehmung von Kunst für jeden unterschiedlich ist - ich bin kein so großer Fan davon. Ich habe eines von Van Goghs Sonnenblumenbildern in der National Gallery in London gesehen, und es wurde nicht zu einem meiner Favoriten.
Wie wurde es dann trotzdem zu einer Inspiration für mein Stück?
Was ich als erstes wußte war, daß ich die Blumen fädeln wollte. Ich hatte schon mal für eine andere Challenge eine Sonnenblume gefädelt, mit einem Mahagoni-Obsidian-Cabochon, war aber nicht völlig glücklich mit den Blütenblättern gewesen, daher hatte ich es schließlich wieder zerlegt. Ich hatte auch schon einmal eine große Sonnenblume aus Draht und Perlen gehäkelt.
Diesmal wollte ich etwas anderes, etwas Zierlicheres, eine gute Entscheidung, wenn man bedenkt, daß ich ohnehin schon spät dran war. Ich sah mich nach Schachbrettkristallen für das Innere um, fand aber keine in Braun, also entschied ich mich stattdessen für Rivolis. Ich fädelte zwei Blüten und zwei Blätter - nicht so leicht für mich wie es sich anhört, da ich kaum jemals ohne Webrahmen fädle - aber jetzt was?
Auf ein Armband nähen? Ein Paar Ohrringe daraus machen, was tatsächlich einer meiner allerersten Pläne gewesen war? Zumindest noch ein zusätzliches Blatt machen, da ich die Regel der ungeraden Zahl eklatant ignoriert hatte (übrigens genau wie Van Gogh in einigen seiner Gemälde!) und eine Brosche arbeiten?
Nichts davon, denn plötzlich hatte ich eine andere Idee, die wahrscheinlich wirklich davon erzeugt wurde, daß ich die Van Gogh-Bilder anschaute, auch wenn mir das nicht bewußt gewesen war. Eine Vase. Aber eine gefädelte Vase? Nicht, ich hatte keine Ahnung, wie ich das am besten bewerkstelligen sollte, und die Zeit zum Experimentieren ging mir aus.
Draht. Natürlich. Gewebter Draht. Mit etwas Struktur. Einem Hauch von Dreidimensionalität.
Hier habt ihr es. Ich hab's geschafft. Einen Tag vor der Enthüllung. Und es gefällt mir. Etwas, daß man für zukünftige Spielereien im Kopf behalten kann. Andere Blumen? Größer? Oxidiertes Kupfer oder ein anderer Draht? Die Zeit wird es zeigen!
Hoffentlich läßt Art Elements mich das nächste Mal wieder mitmachen, und diesmal fange ich früh..... vergeßt es, ich weiß ja, das werde ich nicht. Vielleicht brauche ich ja diesen Druck, wer weiß? ;-) Aber träumen kann ich doch trotzdem, richtig?
Nun zu all den anderen Teilnehmern an dieser Challenge. Ich freue mich schon darauf, ihre Posts mit Oohs und Aahs durchzugehen, warum ihr nicht auch? :-D
Gäste
Alysen - Anita - Cat (c'est moi) - Divya - Jill - Kathy - Linda - Linda - Mischelle - Norma - Raven - Sarajo - Tammy
AE Team-Mitglieder
Caroline - Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lesley - Sue
Freitag, 30. September 2016
Pack die Vorräte an - Gefädelter Perlenanhänger Sonnenblume
Aus der Jewelry Artisans Community "Unsere September-Challenge ist zu Ehren des Sommerendes. Viele von uns sind bereit, der extremen Sommerhitze Ade zu sagen, und freuen sich auf die kühleren Herbsttage. Aber bei Sommer geht es nicht nur um heiße Tage; er bringt uns wunderschöne Blumen, süßes, saftiges Obst und buntes Gemüse. Eins der Dinge, an denen ich erkenne, daß das Ende des Sommers nah ist, ist es, wenn die großen, auffallenden Sonnenblumen auftauchen. In Anerkennung dessen ist eure Challenge, dieses Sonnenblumenfoto zu benutzen ..."
Mein erster Plan war, einen Anhänger aus Draht und Rocailles zu häkeln. Ich hatte schon vorher einmal einen großen gelben Blumenanhänger gemacht, nun wollte ich eine kleinere Version davon machen. Ich mache es kurz, es wurde nicht so, wie ich wollte. Eine Blume, ja, eine Sonnenblume, nein.
Ich mußte mir einen Plan B ausdenken, aber vielleicht wißt ihr ja, wie das ist, wenn etwas nicht hinhaut und man nicht bereits einen neuen Plan aus dem Ärmel schütteln kann, dann ist es manchmal schwierig, die Motivation dafür zu finden, zum Projekt zurückzukehren.
Stattdessen amüsierte ich mich mit diesem und jenem, und während eines dieser "jenen" fand ich einen Cabochon aus Mahagoni-Obsidian in meinem Vorrat. Draht stand diesmal nicht zur Debatte, aber das bedeutete ja ... an dieser Stelle starb das Projekt beinahe einen schnellen Tod ... eine Peyotefassung.
Tatsache ist, daß ich keine Freundin von Peyote bin. Fragt mich nicht warum, versucht nicht, mich zu überzeugen, manche Techniken bleiben einem, andere nicht. Peyote nicht. Zeit, es nochmal zu versuchen? Ich schäme mich nicht zu sagen, daß der erste Versuch mich fast die Wände hochtrieb. Peyote und ich wurden nicht plötzlich beste Kumpel, aber wir taten unser Bestes beim zweiten Mal ;-)
Für die Blütenblätter kehrte ich aber zum Ziegelsteinstich zurück, weil ich sie gerne steifer und stabiler haben wollte.
Jetzt brauche ich eine Pause, aber wer weiß, vielleicht kommt Peyote ja doch wieder zurück? Ich habe da noch diese Rivolis, die eine Freundin mir geschickt hat ........
Mein erster Plan war, einen Anhänger aus Draht und Rocailles zu häkeln. Ich hatte schon vorher einmal einen großen gelben Blumenanhänger gemacht, nun wollte ich eine kleinere Version davon machen. Ich mache es kurz, es wurde nicht so, wie ich wollte. Eine Blume, ja, eine Sonnenblume, nein.
Ich mußte mir einen Plan B ausdenken, aber vielleicht wißt ihr ja, wie das ist, wenn etwas nicht hinhaut und man nicht bereits einen neuen Plan aus dem Ärmel schütteln kann, dann ist es manchmal schwierig, die Motivation dafür zu finden, zum Projekt zurückzukehren.
Stattdessen amüsierte ich mich mit diesem und jenem, und während eines dieser "jenen" fand ich einen Cabochon aus Mahagoni-Obsidian in meinem Vorrat. Draht stand diesmal nicht zur Debatte, aber das bedeutete ja ... an dieser Stelle starb das Projekt beinahe einen schnellen Tod ... eine Peyotefassung.
Tatsache ist, daß ich keine Freundin von Peyote bin. Fragt mich nicht warum, versucht nicht, mich zu überzeugen, manche Techniken bleiben einem, andere nicht. Peyote nicht. Zeit, es nochmal zu versuchen? Ich schäme mich nicht zu sagen, daß der erste Versuch mich fast die Wände hochtrieb. Peyote und ich wurden nicht plötzlich beste Kumpel, aber wir taten unser Bestes beim zweiten Mal ;-)
Für die Blütenblätter kehrte ich aber zum Ziegelsteinstich zurück, weil ich sie gerne steifer und stabiler haben wollte.
Jetzt brauche ich eine Pause, aber wer weiß, vielleicht kommt Peyote ja doch wieder zurück? Ich habe da noch diese Rivolis, die eine Freundin mir geschickt hat ........
Mittwoch, 16. September 2015
Oldies but Goodies - Sonnenblumen
Am Montag habe ich euch von meiner traurigen Erfahrung mit Kakteen erzählt. Heute werde ich eine weitere Erfahrung mit euch teilen, diesmal mit Sonnenblumen.
Ich muß mit dem Besuch auf einem Bauernhof, als ich ein Kind war, beginnen. Ich bin nicht sicher, warum wir dort waren, meine Freundin, ihre Familie und ich, aber ich erinnere mich an die Ferkelchen und daran, wie die Bäuerin mir ein paar Tausendschönchen mitgab, damit ich sie daheim einpflanzen konnte. Glaubt es oder nicht, sie überleben tatsächlich eine ganze Weile. Wir hatten daheim keinen Garten, nur einen eingefaßten Streifen mit Erde entlang der Hofeinfahrt, und meine Mutter sagte, ich könne eine Ecke davon nutzen.
Nachdem die Tausendschönchen weg waren, hatte ich meine Gärtnermotivation noch nicht verloren und pflanzte ein paar Sonnenblumen. Die ersten waren ungefähr einen Meter hoch. Ich benutzte ihre Kerne, um neue heranzuziehen, völlig unwissend, was ihre Bedürfnisse anging. Die letzte Generation bestand dann aus Zwergen, aber ich liebte sie, weil sie mir gehörten. Als ein Freund meines kleinen Bruders sie also herausriß, habe ich es ihm richtig gegeben. Verbal. Er fing an zu heulen. Verurteilt mich nicht, ich mußte einiges von dem Haufen erdulden, und um ehrlich zu sein, war der Kerle damals ein bißchen eine Heulsuse (was er mir viele Jahre bestätigte, als wir uns zufällig in einem Zug trafen).
Diese Sonnenblumen von der dieswöchigen Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge sind schön genug, um euch das Sommergefühl zurückzugeben, wenn ihr auf den Herbst zugeht, so wie wir hier.
1 Jewelry Art by Dawn
2 MC Stoneworks
3 Salara Jewelry
4 RioRita
5 Cat's Wire
6 Violetmoon's Corner
Ich muß mit dem Besuch auf einem Bauernhof, als ich ein Kind war, beginnen. Ich bin nicht sicher, warum wir dort waren, meine Freundin, ihre Familie und ich, aber ich erinnere mich an die Ferkelchen und daran, wie die Bäuerin mir ein paar Tausendschönchen mitgab, damit ich sie daheim einpflanzen konnte. Glaubt es oder nicht, sie überleben tatsächlich eine ganze Weile. Wir hatten daheim keinen Garten, nur einen eingefaßten Streifen mit Erde entlang der Hofeinfahrt, und meine Mutter sagte, ich könne eine Ecke davon nutzen.
Nachdem die Tausendschönchen weg waren, hatte ich meine Gärtnermotivation noch nicht verloren und pflanzte ein paar Sonnenblumen. Die ersten waren ungefähr einen Meter hoch. Ich benutzte ihre Kerne, um neue heranzuziehen, völlig unwissend, was ihre Bedürfnisse anging. Die letzte Generation bestand dann aus Zwergen, aber ich liebte sie, weil sie mir gehörten. Als ein Freund meines kleinen Bruders sie also herausriß, habe ich es ihm richtig gegeben. Verbal. Er fing an zu heulen. Verurteilt mich nicht, ich mußte einiges von dem Haufen erdulden, und um ehrlich zu sein, war der Kerle damals ein bißchen eine Heulsuse (was er mir viele Jahre bestätigte, als wir uns zufällig in einem Zug trafen).
Diese Sonnenblumen von der dieswöchigen Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge sind schön genug, um euch das Sommergefühl zurückzugeben, wenn ihr auf den Herbst zugeht, so wie wir hier.
1 Jewelry Art by Dawn
2 MC Stoneworks
3 Salara Jewelry
4 RioRita
5 Cat's Wire
6 Violetmoon's Corner
Samstag, 14. Mai 2011
Sonne und Mond
Ich habe eine geheime Schublade. Manchmal hebe ich darin für ein Weilchen Sachen auf, bis ich die Zeit und Energie finde, zum Beispiel Bilder zu machen. Und manchmal vergesse ich, daß ich daran etwas gelagert habe. Dann erwartet mich eine Überraschung, so wie gestern.
Als ich sie öffnete, kam nämlich eine Kette heraus. Es war ein spontanes Zwischendurch-Projekt gewesen, was vielleicht der Grund dafür ist, warum ich es vergessen habe. Vielleicht ist der Grund ja, daß jemand mein Gehirn gestohlen hat. Ich sollte nochmal nach Zombies schauen. Wartet, ich glaube, ich kann einen hören!
*Fahrstuhlmusik*
Ok, das war falscher Alarm. Es war nur Greebo, der irgendwo hinter mir schnarcht. Er ist an meinem Gehirn nicht interessiert.
Zurück zum archäologischen Fund. Das ist sie, eine von meinen Schlauchketten mit Anhänger.
Ich hatte diesen Mondsteincabochon schon vor so langer Zeit gekauft, aber er ist nicht sehr groß und deshalb war es eine kleine Herausforderung, dafür eine Fassung zu machen. Die brünierte Fassung allein machte das ganze zu dunkel, also fügte ich noch goldfarbenen Draht hinzu.
Als ich fertig war, blieb mir die Ironie nicht verborgen. Der Anhänger erinnerte mich jetzt an eine Sonnenblume, so mit der brünierten und der goldenen Farbe, aber in der Mitte war ein Mondstein! Vielleicht bin das ja aber auch nur ich. Vielleicht sehen andere etwas völlig Unterschiedliches darin, wer weiß?
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