Aus der Jewelry Artisans Community "Unsere September-Challenge ist zu Ehren des Sommerendes. Viele von uns sind bereit, der extremen Sommerhitze Ade zu sagen, und freuen sich auf die kühleren Herbsttage. Aber bei Sommer geht es nicht nur um heiße Tage; er bringt uns wunderschöne Blumen, süßes, saftiges Obst und buntes Gemüse. Eins der Dinge, an denen ich erkenne, daß das Ende des Sommers nah ist, ist es, wenn die großen, auffallenden Sonnenblumen auftauchen. In Anerkennung dessen ist eure Challenge, dieses Sonnenblumenfoto zu benutzen ..."
Mein erster Plan war, einen Anhänger aus Draht und Rocailles zu häkeln. Ich hatte schon vorher einmal einen großen gelben Blumenanhänger gemacht, nun wollte ich eine kleinere Version davon machen. Ich mache es kurz, es wurde nicht so, wie ich wollte. Eine Blume, ja, eine Sonnenblume, nein.
Ich mußte mir einen Plan B ausdenken, aber vielleicht wißt ihr ja, wie das ist, wenn etwas nicht hinhaut und man nicht bereits einen neuen Plan aus dem Ärmel schütteln kann, dann ist es manchmal schwierig, die Motivation dafür zu finden, zum Projekt zurückzukehren.
Stattdessen amüsierte ich mich mit diesem und jenem, und während eines dieser "jenen" fand ich einen Cabochon aus Mahagoni-Obsidian in meinem Vorrat. Draht stand diesmal nicht zur Debatte, aber das bedeutete ja ... an dieser Stelle starb das Projekt beinahe einen schnellen Tod ... eine Peyotefassung.
Tatsache ist, daß ich keine Freundin von Peyote bin. Fragt mich nicht warum, versucht nicht, mich zu überzeugen, manche Techniken bleiben einem, andere nicht. Peyote nicht. Zeit, es nochmal zu versuchen? Ich schäme mich nicht zu sagen, daß der erste Versuch mich fast die Wände hochtrieb. Peyote und ich wurden nicht plötzlich beste Kumpel, aber wir taten unser Bestes beim zweiten Mal ;-)
Für die Blütenblätter kehrte ich aber zum Ziegelsteinstich zurück, weil ich sie gerne steifer und stabiler haben wollte.
Jetzt brauche ich eine Pause, aber wer weiß, vielleicht kommt Peyote ja doch wieder zurück? Ich habe da noch diese Rivolis, die eine Freundin mir geschickt hat ........
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Freitag, 30. September 2016
Samstag, 27. Dezember 2014
Sterne - Das siebenundzwanzigste Türchen
Sterne sind überall in der Weihnachtszeit, noch mehr als gewöhnlich das Jahr über.
Wenn ich an Sterne und Weihnachten denke, stelle ich sie mir in oder auf einem Baum vor oder draußen in einer kalten Winternacht.
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| Aus Draht gestrickter und gehäkelter Stern mit Kristallen von Cat's Wire |
Der Stern, über den ich jedoch heute sprechen möchte, ist der Zimbelstern in der Kirche, in die ich als Kind ging. Damals wußte ich nicht, ja, dachte nicht einmal daran, was Zimbel waren. Alles, was wir sahen, war der kleine Stern ganz oben an der Orgel mit den kleinen Glöckchen, nicht was dahinter steckte. Wenn wir "O du fröhliche" sangen, begann der Stern sich zu drehen, die Zimbel fingen an zu klingen, und der besondere Klang, der so ausschließlich zu Weihnachten gehörte, gab uns ein ganz warmes und geborgenes Gefühl.
Obwohl ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr persönlich gehört habe, ist das Gefühl immer noch da ...
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| Prototyp Sternanhänger von Jewelry Art by Dawn |
Mittwoch, 21. August 2013
Gib mir ein Paar Lampworkperlen ...
...
und ich mache dir ein Paar Ohrringe. Gib einer ganzen Gruppe von Künstlern je ein Paar Lampworkperlen, dann bekommst du ein paar sehr unterschiedliche Ohrringe.
Das haben wir bei der Lampwork-Ohrring-Herausforderung in der Jewelry Artisans Community herausgefunden.
Unsere Nicole vom N Valentine Studio spendierte großzügig die Lampworkperlen, die in unglaublich kurzer Zeit ankamen, sogar von Kanada nach Deutschland und England!
Und das ist, was wir damit angestellt haben.
Caroline, unser Crafty Chimp, sagt, daß sie ihre Ohrringe nicht zu üppig bevorzugt. Ich sage, ein Paar "Baumler" sind einfach klasse!
Das nächste unserer Mitglieder, das seine Ohrringe fertiggestellt hatte, war Michele von MCStoneworks. Eine von Micheles Spezialitäten ist die Verwendung von Patinas auf ihren schönen Stücken. Um das Gelb der Perlen aufzugreifen, hat sie gleich auch noch die Vögelchen gelb gemacht!
Ich wurde langsam nervös, also legte ich eine Extraschicht ein ;-) Ich zeige euch meine aber erst am Schluß.
Dawn von Jewelry Art by Dawn gefiel es so gut, daß blau auf beiden Seiten der Perlen war, also beschloß sie, etwas anderes auszuprobieren und drehte sie einfach auf die Seite. Sie fand außerdem die perfekt passenden Lapisperlen dazu.
Wir warten noch auf zwei weitere Mitglieder, die ihre Ohrringe posten müssen, aber wir wollen nicht ungeduldig sein. Oder? ODER???
Nö, wir sind nicht aufdringlich und ich sorge schon dafür, daß ihr auch noch zu sehen bekommt, was sie gemacht haben.
Und zu hoffentlich guter Letzt sind hier meine Ohrringe.
Ich habe mich für Herbstfarben entschieden und Ringe aus braunem Kupferdraht mit einem Mix von Rocailles dazu kombiniert.
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr den ganzen Thread zur Herausforderung hier finden. Wir würden uns freuen, euch in unserer "Community" willkommen zu heißen, und wenn ihr Schmuckkünstler seid, warum teilt ihr dann nicht eure Stücke mit uns?
Das haben wir bei der Lampwork-Ohrring-Herausforderung in der Jewelry Artisans Community herausgefunden.
Unsere Nicole vom N Valentine Studio spendierte großzügig die Lampworkperlen, die in unglaublich kurzer Zeit ankamen, sogar von Kanada nach Deutschland und England!
Und das ist, was wir damit angestellt haben.
Caroline, unser Crafty Chimp, sagt, daß sie ihre Ohrringe nicht zu üppig bevorzugt. Ich sage, ein Paar "Baumler" sind einfach klasse!
Das nächste unserer Mitglieder, das seine Ohrringe fertiggestellt hatte, war Michele von MCStoneworks. Eine von Micheles Spezialitäten ist die Verwendung von Patinas auf ihren schönen Stücken. Um das Gelb der Perlen aufzugreifen, hat sie gleich auch noch die Vögelchen gelb gemacht!
Ich wurde langsam nervös, also legte ich eine Extraschicht ein ;-) Ich zeige euch meine aber erst am Schluß.
Dawn von Jewelry Art by Dawn gefiel es so gut, daß blau auf beiden Seiten der Perlen war, also beschloß sie, etwas anderes auszuprobieren und drehte sie einfach auf die Seite. Sie fand außerdem die perfekt passenden Lapisperlen dazu.
Wir warten noch auf zwei weitere Mitglieder, die ihre Ohrringe posten müssen, aber wir wollen nicht ungeduldig sein. Oder? ODER???
Nö, wir sind nicht aufdringlich und ich sorge schon dafür, daß ihr auch noch zu sehen bekommt, was sie gemacht haben.
Und zu hoffentlich guter Letzt sind hier meine Ohrringe.
Ich habe mich für Herbstfarben entschieden und Ringe aus braunem Kupferdraht mit einem Mix von Rocailles dazu kombiniert.
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr den ganzen Thread zur Herausforderung hier finden. Wir würden uns freuen, euch in unserer "Community" willkommen zu heißen, und wenn ihr Schmuckkünstler seid, warum teilt ihr dann nicht eure Stücke mit uns?
Samstag, 17. September 2011
Willkommen, Herbst!
Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit und ich freue mich wirklich darauf.
Als das Starving Artists Team sich für "Wechsel der Jahreszeiten" als Thema für die September-Herausforderung entschied, fing mein Gehirn an zu rattern wie blöd. Meine erste Idee war es, Blätter in verschiedenen Farben zu häkeln - mit Swarovski-Kristallen, um die Farben noch mehr zu betonen - und sie an einer Kette baumeln zu lassen, die an Ohrhaken befestigt ist. Ich behalte die Idee mal im Kopf, man weiß ja nie.
Dann dachte ich, es wäre nett, einen Baum mit all den unterschiedlichen Farben zu haben - das Grün, das noch da ist, aber nicht mehr lang, die Gelb- und Rottöne des Herbstes ... also dachte ich mir diesen kleinen Baumanhänger an einer feinen Schlauchkette aus.
Jeder der winzigen Äste ist einzeln gehäkelt, wobei Swarovskikristalle die Blätter darstellen. Man kann den Anhänger natürlich von beiden Seiten tragen, eine Seite zeigt mehr Gelb und Grün und die andere alle drei Farben.
Da es in der Natur nicht nur ein Braun gibt, beschloß ich, den Schlauch aus einer etwas anderen Farbe zu machen. Ich finde, das macht die Kette lebendiger. Natürlich ist es kein Problem, falls jemand Schlauch und Anhänger in derselben Farbe bevorzugt.
Die Kette ist jetzt in meinem ArtFire-Studio erhältlich.
Dienstag, 12. Juli 2011
Flieg mich zum Mond
Vor vielen Jahren schaute ich eine Dokumentation über Picasso an. Er erzählte, ähm, Zeug, das ich vergessen habe, ich erinnere mich nur daran, wie er auf einer Glasscheibe malte. Er fing an zu malen, und dann fügte er hier ein bißchen dazu und dort ein bißchen dazu, dann übermalte er plötzlich alles, und obwohl ich kein großer Fan seiner Bilder bin, war ich hypnotisiert davon, wie sich das Bild dadurch ständig veränderte. Ich habe vergessen, womit er anfing, und ich erinnere mich nicht, wie es zum Schluß aussah. Ich weiß noch, daß da irgendwann ein Hahn war.
Das Faszinierende war, wie das Bild den ganzen Prozeß über in Bewegung war, viel mehr als ich es erwartet hatte.
Ich bin nicht Picasso und ich bin keine Malerin. Ich weiß nicht, was ihn dazu antrieb, so zu arbeiten, wie er es tat, vielleicht hätte ich besser zuhören sollen.
Was ich weiß ist, daß ich immer noch davon fasziniert bin, wenn sich ein Design ständig unerwartet verändert.
What I do know is that I'm still fascinated by a design changing all the time.
Die Juli-Herausforderung des Starving Artists Teams ist "Flieg mich zum Mond". Mein erster Gedanke war ein geschnitzter Fimomond, der zweite war Mondsteine. Halbmond. Nein, Vollmond. Hatte ich noch genügend Mondsteine? Ein kleiner Vollmond aus Silber und Mondsteinen. Ja, mit baumelnden Sternenanhängerchen. Ein Anhänger. Wo ist mein Feinsilber? Oh ja, oben. Toll, jetzt habe ich vergessen, die Sternchen mit herunterzubringen. Warte, was ist das? Ein paar übriggebliebene Mondsteine, kleinere. Sterne. Der Vollmond umgeben vom Nachthimmel. Schwarzer Draht mit Mondsteinsternen. Ein flacher Anhänger. Nein, jetzt da ich ich beim schwarzen Draht angelangt bin, glaube ich, daß ein gewölbter Look besser ist. Wie wäre es mit einem zweilagigen Rand, jetzt da der Rand sich ohnehin so nett nach ihnen dreht. Hm, weißt du was? Vielleicht sollte dies gar kein Anhänger sein, es wäre ein ziemlich cooler Ring. Groß, aber leicht, und auf jeden Fall anders. Auf Sterlingsilberdraht.
Seht ihr, was ich meine? Wenn ihr den Ring jetzt anseht, werdet ihr die Gedanken, die darin stecken, überhaupt nicht kennen, oder die Zeit, die hineingesteckt wurde. Ich weiß es, und das ist, warum ich so sehr liebe, was ich tue.
Und da ist er nun, in meinem Shop.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Bürostühle, ein Kissen, Gurke und Eiszapfen
Gestern war ... naja, interessant.
Ich machte früher Schluß bei der Arbeit, gönnte mir eine kleine Pause an meinem Lieblingsplatz auf der Bank auf dem Heimweg, um in der Sonne zu lesen und dann ...
... wer würde zwei gute Bürostühle an einer Straßenecke hinstellen? Auch noch auf der Straße. Sie standen da nur so und warteten. Vielleicht war es ein Angebot, sich zu setzen? Oder vielleicht warteten sie darauf, in einer Art Straßenstuhlrennen benutzt zu weren? Das hätte dann allerdings den Hügel hinaufgehen müssen, da es sich um eine Einbahnstraße in dieser Richtung handelt.
Während ich noch darüber sinnierte, stolperte ich über die Gurkenscheibe. Um die Ränder herum etwas angetrocknet lag sie da auf der Straße. War sie gerade von einem belegten Brötchen gefallen? Eine einzige einsame Gurkenscheibe? Es mag euch seltsam erscheinen, aber in meinem Kopf versuche ich, mir mögliche Geschichten um so etwas herum vorzustellen, und ich sehe jemanden, der ein Käsebrötchen ohne dieses bißchen Vitamin ißt. Ist das nicht traurig?
Wenn ihr meint, das Beste schon gehört zu haben, liegt ihr falsch. Denn da kam ich dann um die Ecke und sah das Kissen. Ein nicht so kleines buntes Kissen, das mitten auf dem Gehweg lag, noch in Plastik eingepackt. War das hier Versteckte Kamera oder was?? Ich hob es auf und fand eine Adresse auf dem Plastik. Es war nicht weit weg, also beschloß ich, es hinzubringen.
Liebt ihr nicht auch Eckhäuser? Egal was ich mache, ich gehe immer zuerst auf die falsche Seite und muß dann wieder ganz in die andere Richtung, um die Tür zu finden. Ich klingelte, aber es kam keine Antwort. Zum Glück fuhr gerade eine Nachbarin mit ihrem Auto voller Einkäufe heran und sah etwas verwirrt erst mich, dann das Kissen an. Ich erzählte ihr, ich hätte es gefunden und würde es abgeben wollen, und sie sagte zu mir "sie schläft wahrscheinlich". Mist, ich dachte wirklich, dieses Mal würde ich die Geschichte herausfinden. Hatte sie es vom Postamt abgeholt und es vom Fahrrad herunter verloren? Warum ging sie nicht den Weg zurück, so weit war es doch nicht? Oder hatte der Paketbote es auf dem Weg verloren? Warum schlief sie um 2 Uhr mittags? Hatte sie Nachtschicht oder machte sie nur ein Nickerchen?
Fragen, Fragen, Fragen!
Ich schaffte es schließlich nach Hause, bereit für eine Konfrontation mit der nächsten Frage in meinem Gehirn - was sollte ich für die Mai-Herausforderung des Starving Artists Teams machen? Die Herausforderung war, von einem Bild inspiriert zu werden.
Auf einmal kam es mir. Es war so heiß ... kalt ... Winter ... Eis ... Eiszapfen ... dingdingding!
Wenigstens wurde heute eine Frage beantwortet.
Das ist das Bild, das mich inspirierte.
Und das ist, was ich aus dieser Inspiration gemacht habe. Es ist ein Eiszapfenanhänger mit vielen klaren, glitzernden Swarovski-Kristallen.
Mission erfüllt!
P.S. Ich denke immer noch über die Gurke nach ....
Montag, 23. Mai 2011
Was ist in einem Namen?
"Das, was wir Rose nennen, es duftete als jedes andere Wort genauso süß."
Danke, Mr. Shakespeare.
Tut mir leid, euch jetzt zu enttäuschen, aber diese Rose duftet überhaupt nicht, weil sie aus Fimo ist. Ich habe ein paar Schnitzwerkzeuge bekommen und dies ist eines der ersten Ergebnisse. Ich mag keinen grünen Daumen haben, aber es kann nicht passieren, daß ich diese Rose zuviel oder zu wenig gieße. Schön, nicht?
Das andere, was ich an dieser Kette mag, ist die Art, wie die Häkelbänder in der Mitte angesetzt sind. Die Idee kam mir plötzlich und ich denke, ich bin da wirklich auf etwas für andere große Mittelstücke gestoßen. Mein Gehirn arbeitet schon ....
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| Summer scent |
Übrigens, diese Kette wurde für die Herausforderung der Polymer Clay Smooshers gemacht, die diesmal das Thema "Fusion" (von Materialien und/oder Techniken) hat.
Samstag, 19. März 2011
Tribal
Als ich sah, daß die Herausforderung der Polymer Clay Smooshers für diesen Monat das Thema "Tribal" war, war ich zunächst ein bißchen ratlos. Es könnte damit zu tun gehabt haben, daß das Wort "tribal" im Deutschen üblicherweise auf eine spezielle Art von Tätowierungen anspielt.
Die Idee für mein erstes Stück kam von einem Onlinespiel. Wer würde es wagen zu sagen, daß Inspiration nicht von so ziemlich überall herkommen kann? Ich auf keinen Fall. Im Spiel ging es um archäologische Funde und das hier ist dabei herausgekommen.
Es wäre jedoch falsch zu sagen, daß ich nur von diesem Spiel inspiriert wurde. Die Netztechnik, an Reißzähnen angewandt, auch wenn diese hier aus Fimo gemacht sind, rufen praktisch Delia Stone aus. Danke, Delia!
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| "Rulaman" Reißzahnohrringe aus Fimo |
Das zweite Stück war eine Mischung aus Inspirationen. Ich war nicht sicher, welche Art Tier ich verwenden wollte, einen Bär, einen Eisbär, eine Wildkatze ... also fing ich einfach an, das Fimo zu schneiden und es endete als Ameisenbär. Ich liebe Ameisenbären, also war ich auch damit ganz glücklich ;-)
Die Schlauchkette, die zum Anhänger gehört, ist aus brüniert-farbigem Draht mit Rocailles, die rundherum gehen.
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| Tribal-Kette "Ameisenbär" |
Diese Herausforderungen brachte mich zu einem meiner Lieblingsbücher aus der Kindheit zurück, "Rulaman".
Wie ihr vielleicht wißt oder auch nicht, lebe ich in Süddeutschland, in Schwaben. In unserer Gegend gibt es ein paar ganz schön coole Höhlen, die wir als Kinder natürlich besichtigen mußten, mit der Familie oder auf Schulausflügen. Im Jahr 1878 schrieb David Friedrich Weinland, ein schwäbischer Zoologe und Autor, über diese Höhlen, als sie noch bewohnt waren. Meine Patentante gab mir das Buch, und ich kann nicht sagen, wie oft ich es seither gelesen habe. Höhlenmenschen, Kämpfe mit Höhlenbären und -löwen, Begräbnisrituale (einer der Kämpfe lief nicht so gut), Jagdbeschreibungen, Sommertrecks an den See, um die Fischvorräte aufzufüllen, die Ankunft der ersten Cromagnons, all das war in so lebendiger Sprache beschrieben - und obendrauf noch die Tatsache, daß es genauso hätte passiert sein können, wo ich jetzt lebte .... wow.
Das Buch wird übrigens immer noch aufgelegt. Ich meine ja nur so ...
Donnerstag, 17. Februar 2011
Habt ihr Schokolade?
Ich bin vom "Nadelspitzen"-Käfer gebissen worden, kein Zweifel. Und auch wenn ihr vielleicht denkt, daß das langweilig wird, ist es eine weitere Muschel, die ich in meinem Netz gefangen habe.
Der Unterschied ist, daß diese Muschel aus Fimo gemacht ist und daß sie nicht geplant war. Tatsächlich habe ich an einer Fimo-Idee gearbeitet. Der erste Versuch wurde etwas zu groß, also machte ich mich an einen zweiten. Plötzlich wurde ich durch eine Welle von Ungeduld erfaßt. Ich griff mir das das Fimo vor mir und mischte es, dann drückte ich es genauso plötzlich auf die Muschel vor mir (nun wißt ihr, daß zum anderen Projekt eine Muschel gehört, aber das ist alles, was ich euch erzähle, für den Fall, daß es nicht klappt ;-)). Vorsichtig drehte ich mein Fimo nach außen, damit das Muster auf der richtigen Seite war und schnitt es in die richtige Form.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich erinnerte es definitiv an diese Schokoladenmuscheln ... Gelüste stiegen in mir auf. Die einzige Chance, meine Gedanken von Schokolade wegzulenken, war mit der Nadelspitze anzufangen, also tat ich das. Die rosa Süßwasserperlen passen perfekt zur Farbe der Muschel.
Die Herausforderung der Polymer Clay Smooshers in diesem Monat ist "Natur". Ich denke, ich habe meinen ersten Beitrag :-) Die Kette ist jetzt in meinem ArtFire-Studio erhältlich.
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| "Guiltfree chocolate"-Kette |
Mittwoch, 5. Januar 2011
Mythologie
Für mich war der erste Mythos, als ich die Mythologie kennenlernte, warum das Reader's Digest-Buch "Märchen und Sagen" auf Seite 732 anfing und keine Märchen enthielt. Na, vergebt mir, schließlich war ich nur ein kleines Kind. Ich fand nie heraus, ob meine Patin auch den anderen Band besaß.
Es war mir egal, weil ich dieses Buch liebte. Prometheus und der Zyklop, Aeneas und Mucius Scaevola, Baldur und Loki, Siegfried und Kriemhild, sie waren alle da. Ich las es immer wieder.
Als die Umfrage für die Herausforderung der Polymer Clay Smooshers also mit dem Ergebnis "Mythologie" endete, war ich wirklich aufgeregt. Das einzige Problem war, daß es so schwer war zu entscheiden, was ich auswählen sollte.
Ich blieb für meine Stücke bei den Griechen hängen.
Eine meiner Lieblingsgeschichten war schon immer die von Philemon und Baucis, dem alten Ehepaar, das den Göttern Gastfreundschaft erwies, als keiner der Reichen in ihrer Stadt es tat. Die Reichen bekamen eine Flut, und Philemon und Baucis bekamen ihr Haus in einen Tempel umgewandelt, dessen Wächter sie wurden, bis ihre Zeit kam. Einer ihrer Wünsche war es gewesen, daß keiner den anderen überleben solle, als es also Zeit wurde, wurden sie in ein Paar ineinander verschlungene Bäume verwandelt.
Diesem wunderschönen Schluß zu Ehren machte ich einen Anhänger, der die verschlungenen Bäume zeigt, wobei die Platte aus Fimo ist und die Fassung aus gehäkeltem Draht.
Für mein zweites Stück wählte ich einen weiteren meiner Lieblingscharaktere aus - Medusa. Die Gorgonendame war eine Schönheit gewesen, aber nachdem sie mit dem falschen Mann geflirtet (und mehr) hatte, verwandelte Pallas Athene sie in eine gräßliche Kreatur, genau wie ihre Schwestern es waren. Sie war die einzige sterbliche Gorgone, aber sie hatte eine wertvolle Waffe. Ein Blick auf ihr Haar aus Schlangen, ihre scharfen Eckzähne, ihre lange Zunge und ihre glühenden Augen verwandelten Menschen in Stein.
Perseus besiegte und köpfte sie schließlich, geschützt von einem verspiegelten Schild.
Meine Medusa ist aus einem Fimogesicht gemacht, das ich in einer Fassung aus gehäkeltem Draht einschloß, der ich kleine Drahtschlangen hinzufügte, die ihre Zungen herausstrecken. Ich befestigte den Kopf an einer Haarspange, etwas Neues für mich. Ich kann mir gut vorstellen, das zu tragen - ich muß vielleicht eine für mich selber machen ;-)
Beide Stücke sind jetzt in meinem ArtFire-Studio.
Übrigens läuft immer noch mein Sonderverkauf mit 20 % Rabatt auf alles!
Übrigens läuft immer noch mein Sonderverkauf mit 20 % Rabatt auf alles!
Dienstag, 14. September 2010
Häßliche Perlen - eine Herausforderung, Teil 3

Ich bin immer noch nicht fertig mit den "häßlichen" Perlen aus unserer SJA-Herausforderung.
Es gibt bisher noch keine Idee für die Matrioschkas, jedenfalls keine, die mir wirklich zusagt, aber ich habe heute Teil Nummer 2 für die Vasenperlen fertiggemacht.
Die Tatsache, daß diese Perlen so schwer sind, brachten mich darauf, daß sie gut an einem Lariat oder etwas Ähnlichem funktionieren würden, und das ist, worauf ich schließlich gekommen bin.
Ich häkelte einen sehr schmalen Schlauch aus braunem Kupferdraht, um den allgemein erdigen Look zu bewahren. An jedem End befestigte ich eine Vasenperle. Einfach so sah es etwas langweilig aus, also fügte ich ein paar Riverstone-Perlen hinzu und für "den Tropfen Wasser" ein paar klare Würfelperlen mit abgerundeten Ecken und Regenbogenschimmer.
Es gibt keinen Verschluß, man knotet die Kette einfach ein oder zwei Mal oder macht einen Knoten mit beiden Enden. Man kann die Enden auf der gleichen Höhe lassen oder eins etwas höher als das andere tragen.

Dies ist eine lange Kette. Allein der Schlauch ist 75 cm lang, die Vasenperlen nicht eingerechnet.
Montag, 13. September 2010
Herausforderungen
Ich mag Herausforderungen. Kreative Herausforderungen, meine ich. Die andere Sorte, hm, das kommt auf meine Stimmung an und wie es mir momentan geht. Dabei denke ich neues System bei der Arbeit oder meinen Haushalt organisieren, mit solchen Herausforderungen kämpfe ich wirklich.
Aber die kreativen Herausforderungen sind gut für mich. Oft genug überrasche ich mich selber, nicht notwendigerweise weil ich den Heiligen Gral aus Kupferdraht gehäkelt habe (hm, das wäre doch mal was ....) oder weil ich Michelangelos David in Fimo kopiert habe, sondern wegen der Umwege, die meine Kreativität gerne nimmt.
Ich habe mal einen Fernsehbericht über Picasso gesehen. Er malte live, auf Glas. Ich bin kein Fan von Picasso, aber ich liebte es, dem Prozess zuzusehen. Wo gerade noch ein Hahn war, war auf einmal etwas ganz anderes. Ich erinnere mich nicht mehr, was es war, aber ich sehe immer noch diesen Hahn vor mir. Leider kam es nie als Wiederholung oder wenn doch, dann habe ich es verpaßt. Ich hätte es gern noch einmal gesehen, vorbereiteter darauf, richtig aufmerksam zu sein.
Denkt nicht, daß ich jetzt versuche, mich mit Picasso zu vergleichen, aber was ich versuche zu sagen ist, daß es für viele von uns vermutlich das gleiche ist. Wir beginnen etwas und plötzlich sagt unsere Muse uns, wir sollen rechts gehen statt links.
Letztes Wochenende begann ich an noch einem Stück für die Häßliche-Perlen-Herausforderung zu arbeiten. Ich bin entschlossen, all diese Perlen zu verbrauchen, und ich sah es vor mir, aber dann brach ich den Draht ab. Das wäre nun kein echtes Problem gewesen, ich hätte es leicht reparieren können, aber ganz plötzlich war da diese andere Idee, die perfekt für die Herausforderung "Ernte" von Handmade in Europe war. Natürlich hätte ich das andere Stück auch erst fertigmachen können, aber manchmal funktioniert es einfach nicht so.
Ich präsentiere "Candy Apple", ein Unikat mit der braunen "Ast"kette und dem Apfelanhänger, inklusive einen goldigen kleinen Wurm, der übrigens die Idee des Langen war :-D

Aber die kreativen Herausforderungen sind gut für mich. Oft genug überrasche ich mich selber, nicht notwendigerweise weil ich den Heiligen Gral aus Kupferdraht gehäkelt habe (hm, das wäre doch mal was ....) oder weil ich Michelangelos David in Fimo kopiert habe, sondern wegen der Umwege, die meine Kreativität gerne nimmt.
Ich habe mal einen Fernsehbericht über Picasso gesehen. Er malte live, auf Glas. Ich bin kein Fan von Picasso, aber ich liebte es, dem Prozess zuzusehen. Wo gerade noch ein Hahn war, war auf einmal etwas ganz anderes. Ich erinnere mich nicht mehr, was es war, aber ich sehe immer noch diesen Hahn vor mir. Leider kam es nie als Wiederholung oder wenn doch, dann habe ich es verpaßt. Ich hätte es gern noch einmal gesehen, vorbereiteter darauf, richtig aufmerksam zu sein.
Denkt nicht, daß ich jetzt versuche, mich mit Picasso zu vergleichen, aber was ich versuche zu sagen ist, daß es für viele von uns vermutlich das gleiche ist. Wir beginnen etwas und plötzlich sagt unsere Muse uns, wir sollen rechts gehen statt links.
Letztes Wochenende begann ich an noch einem Stück für die Häßliche-Perlen-Herausforderung zu arbeiten. Ich bin entschlossen, all diese Perlen zu verbrauchen, und ich sah es vor mir, aber dann brach ich den Draht ab. Das wäre nun kein echtes Problem gewesen, ich hätte es leicht reparieren können, aber ganz plötzlich war da diese andere Idee, die perfekt für die Herausforderung "Ernte" von Handmade in Europe war. Natürlich hätte ich das andere Stück auch erst fertigmachen können, aber manchmal funktioniert es einfach nicht so.
Ich präsentiere "Candy Apple", ein Unikat mit der braunen "Ast"kette und dem Apfelanhänger, inklusive einen goldigen kleinen Wurm, der übrigens die Idee des Langen war :-D

Samstag, 4. September 2010
Häßliche Perlen - eine Herausforderung, Teil 2
Ich dachte nicht, daß ich so schnell zurück wäre. Scheint, Mabel hat Überstunden gemacht und hat sich ein paar Designs für häßliche Perlen ausgedacht.
Ich muß euch warnen, zwei davon sind nicht wirklich ich. Wie ich sagte, diese Herausforderung schubst mich über meine persönlichen Grenzen. Ja, es ist wahr, ich habe KEINEN Häkelhaken dafür benutzt.
Keine Angst, es hat nicht lang gedauert, bis ich wieder bei meinen geliebten Häkelhaken war, wie ihr an Teil Nr. 3 sehen werdet.
1. Die grünen Perlen mit den schwarzen Spiralen drauf
Tatsächlich gefallen mir diese Perlen, obwohl ich kein großer Liebhaber von grün bin. Wären sie etwas kleiner gewesen, hätte ich vielleicht versucht, sie mit Häkelperlen zu kombinieren, aber irgendwie schien mir, ich müsse das Spiralmuster aufgreifen. Und vielleicht haben sich die 70er an meine Gehirnoberfläche gearbeitet ... oder an Mabels ...
Ich habe einen kleinen Test durchgeführt und obwohl es nicht am Hals "fließt", dank der leicht federnden Art, ist es erstaunlich bequem.

2. Die "Farbpaletten"perlen
Ein Problem mit diesen Perlen ist die "Füllung". Während der Puder in den grünen Perlen sich recht gut mit Essig entfernen ließ, haben die Paletten etwas in sich, das fast wie Beton aussieht. Ich versuchte, soviel wie möglich herauszuholen, aber ich hatte etwas Angst, sie zu zerbrechen (tatsächlich zerbrach eine, die mir herunterfiel, obwohl von gar nicht weit oben), also suchte ich nach einem Weg, die Löcher etwas zu verdecken. Meine Balisilberperlen waren zu klein, die Baliwürfelchen waren nicht zur Hand, was immer ein Problem ist, wenn man eine schlafende Katze auf den Füßen hat und zu sehr um sein Leben fürchtet, als daß man sich bewegt), also griff ich stattdessen zu Rocailles, was eigentlich ganz gut rauskam, finde ich. Wahrscheinlich wäre das Silber in der Kombination sogar etwas zu öde gewesen. Auf Silber aufgezogen und mit einem schwarzen doppelten Wildlederband versehen, sah es gar nicht häßlich für mich aus.

3. Die Vase
Jeder sah Vasen in diesen Perlen. Aber was in die Vasen reintun? Blumen, ja, aber wie? Dies ist, worauf ich gekommen bin. Gehäkelte Blüten mit Rocailles, grüne Blätter und alles von Sterlingsilberdraht zusammengehalten, der durch das Perlenloch geht. Es ist schade, daß die Perlen so schwer sind, sonst würden sie hübsche Ohrringe abgeben!

Alles, was nun noch übrig ist, sind die Matrioschka-Perlen und noch vier Vasenperlen. Ich habe noch eine Idee für die Vasen, aber das wird etwas länger dauern, was die Matrioschkas angeht, so bin ich noch immer ziemlich ratlos. Etwas Draht, ein paar Ohrhaken, ich weiß, aber das wäre so unoriginell, findet ihr nicht?
Erneut - ich werde euch auf dem laufenden halten ;-)
P.S. Und während ich kämpfte und arbeitete und nachdachte und designte (ich habe euch noch nicht mal meine Strandkiesel gezeigt!), nutzte jemand anders die Chance, meinen Computersessel zu besetzen und bezaubernd auszusehen. Esme, meine Halbvampirette (sie hat kürzlich einen ihrer Fangzähne verloren, daher halb).

Ich muß euch warnen, zwei davon sind nicht wirklich ich. Wie ich sagte, diese Herausforderung schubst mich über meine persönlichen Grenzen. Ja, es ist wahr, ich habe KEINEN Häkelhaken dafür benutzt.
Keine Angst, es hat nicht lang gedauert, bis ich wieder bei meinen geliebten Häkelhaken war, wie ihr an Teil Nr. 3 sehen werdet.
1. Die grünen Perlen mit den schwarzen Spiralen drauf
Tatsächlich gefallen mir diese Perlen, obwohl ich kein großer Liebhaber von grün bin. Wären sie etwas kleiner gewesen, hätte ich vielleicht versucht, sie mit Häkelperlen zu kombinieren, aber irgendwie schien mir, ich müsse das Spiralmuster aufgreifen. Und vielleicht haben sich die 70er an meine Gehirnoberfläche gearbeitet ... oder an Mabels ...
Ich habe einen kleinen Test durchgeführt und obwohl es nicht am Hals "fließt", dank der leicht federnden Art, ist es erstaunlich bequem.

2. Die "Farbpaletten"perlen
Ein Problem mit diesen Perlen ist die "Füllung". Während der Puder in den grünen Perlen sich recht gut mit Essig entfernen ließ, haben die Paletten etwas in sich, das fast wie Beton aussieht. Ich versuchte, soviel wie möglich herauszuholen, aber ich hatte etwas Angst, sie zu zerbrechen (tatsächlich zerbrach eine, die mir herunterfiel, obwohl von gar nicht weit oben), also suchte ich nach einem Weg, die Löcher etwas zu verdecken. Meine Balisilberperlen waren zu klein, die Baliwürfelchen waren nicht zur Hand, was immer ein Problem ist, wenn man eine schlafende Katze auf den Füßen hat und zu sehr um sein Leben fürchtet, als daß man sich bewegt), also griff ich stattdessen zu Rocailles, was eigentlich ganz gut rauskam, finde ich. Wahrscheinlich wäre das Silber in der Kombination sogar etwas zu öde gewesen. Auf Silber aufgezogen und mit einem schwarzen doppelten Wildlederband versehen, sah es gar nicht häßlich für mich aus.

3. Die Vase
Jeder sah Vasen in diesen Perlen. Aber was in die Vasen reintun? Blumen, ja, aber wie? Dies ist, worauf ich gekommen bin. Gehäkelte Blüten mit Rocailles, grüne Blätter und alles von Sterlingsilberdraht zusammengehalten, der durch das Perlenloch geht. Es ist schade, daß die Perlen so schwer sind, sonst würden sie hübsche Ohrringe abgeben!

Alles, was nun noch übrig ist, sind die Matrioschka-Perlen und noch vier Vasenperlen. Ich habe noch eine Idee für die Vasen, aber das wird etwas länger dauern, was die Matrioschkas angeht, so bin ich noch immer ziemlich ratlos. Etwas Draht, ein paar Ohrhaken, ich weiß, aber das wäre so unoriginell, findet ihr nicht?
Erneut - ich werde euch auf dem laufenden halten ;-)
P.S. Und während ich kämpfte und arbeitete und nachdachte und designte (ich habe euch noch nicht mal meine Strandkiesel gezeigt!), nutzte jemand anders die Chance, meinen Computersessel zu besetzen und bezaubernd auszusehen. Esme, meine Halbvampirette (sie hat kürzlich einen ihrer Fangzähne verloren, daher halb).

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Freitag, 3. September 2010
Häßliche Perlen - eine Herausforderung, Teil 1
Was ist Häßlichkeit? Wie Schönheit liegt sie im Auge des Betrachters. Textur, Form, Farbe ...
Wenn du kein orange magst, ist ein Karneol vermutlich häßlich für dich, wenn du lila haßt, ist Amethyst vermutlich nicht dein Stein.
Wenn du nicht auf Piercings über den ganzen Körper verteilt stehst, findest du manche Punker vielleicht häßlich, und vielleicht denken sie ja dasselbe über dich in deinem feinen Kostümchen und den Hochhackigen.
Heutzutage kommt es mir manchmal vor, als ob wirklich alles get und es ab und zu eben das Beste ist, einfach wegzuschauen. Oder vielleicht doch nicht?
Auf SJA haben ein paar Unvoreingenommene eine "Herausforderung mit häßlichen Perlen" gestartet. Häßliche Perlen wurden ausgetauscht und nun sind die Teilnehmer herausgefordert, etwas daraus zu machen, mit ein paar oder allen Perlen. Letzte Woche sind meine Perlen angekommen und ich muß zugeben, daß ich zuerst dachte, es gäbe überhaupt keine Chance für mich, irgendetwas daraus zu machen, weil sie so außerhalb des für mich Gewohnten lagen.

Nur eine Idee stieg sofort in mir auf. Die blauen Perlen sahen wie Augen aus. Große Augen. Tier mit großen Augen. Bingo! Eine Eule! Natürlich hatte ich noch nie eine Eule mit blauen Augen gesehen, also schätzte ich mal, er würde etwas Besonderes sein müssen.
Ich fing an und überließ mich wie üblich meinem Haken. Als ich den Körper fertig hatte - der 3D ist, man kann das etwas besser im zweiten Bild sehen, und in vier Teilen gefertigt, hättet ihr das gesehen? - und die Augen befestigt waren, dachte ich über den Schnabel nach. Hatte ich eine Perlen, die einen guten Schnabel abgeben würde? Keine der anderen Häßlichen schrien wirklich "hier".

An dieser Stelle hätte ich mehr den konservativen Look vorziehen und einen goldenen Draht benutzen können, aber das wäre ja nicht besonders gewesen. Stattdessen wählte ich den grünen Draht.

Ich weiß nicht, was ihr denkt, aber ich sah den kleinen Kerl und liebte ihn, so wie ich alle meine Tierchen liebe. Sein Name ist Mr. Hoot, was soviel heißt wie Herr Ruf, könnte man vielleicht sagen.
Also, ist er nun häßlich? Oder nur ein bißchen albern? Seltsam? Oder besonders? Ich denke, er ist besonders, weil er mich dazu gebracht hat, außerhalb meiner Grenzen zu denken. Normal mache ich ein Tier und wähle dann die Augen aus, die zu ihm passen, aber dieses Mal war es andersrum.
Wißt ihr was? Ich freue mich wirklich darauf, dieses Wochenende mit den anderen Perlen zu spielen. Auch wenn mein Gehirn zu rauchen anfängt, die Herausforderung ist gut für mich. Es tut gut, hin und wieder vom üblichen Weg geschubst zu werden.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Wenn du kein orange magst, ist ein Karneol vermutlich häßlich für dich, wenn du lila haßt, ist Amethyst vermutlich nicht dein Stein.
Wenn du nicht auf Piercings über den ganzen Körper verteilt stehst, findest du manche Punker vielleicht häßlich, und vielleicht denken sie ja dasselbe über dich in deinem feinen Kostümchen und den Hochhackigen.
Heutzutage kommt es mir manchmal vor, als ob wirklich alles get und es ab und zu eben das Beste ist, einfach wegzuschauen. Oder vielleicht doch nicht?
Auf SJA haben ein paar Unvoreingenommene eine "Herausforderung mit häßlichen Perlen" gestartet. Häßliche Perlen wurden ausgetauscht und nun sind die Teilnehmer herausgefordert, etwas daraus zu machen, mit ein paar oder allen Perlen. Letzte Woche sind meine Perlen angekommen und ich muß zugeben, daß ich zuerst dachte, es gäbe überhaupt keine Chance für mich, irgendetwas daraus zu machen, weil sie so außerhalb des für mich Gewohnten lagen.

Nur eine Idee stieg sofort in mir auf. Die blauen Perlen sahen wie Augen aus. Große Augen. Tier mit großen Augen. Bingo! Eine Eule! Natürlich hatte ich noch nie eine Eule mit blauen Augen gesehen, also schätzte ich mal, er würde etwas Besonderes sein müssen.
Ich fing an und überließ mich wie üblich meinem Haken. Als ich den Körper fertig hatte - der 3D ist, man kann das etwas besser im zweiten Bild sehen, und in vier Teilen gefertigt, hättet ihr das gesehen? - und die Augen befestigt waren, dachte ich über den Schnabel nach. Hatte ich eine Perlen, die einen guten Schnabel abgeben würde? Keine der anderen Häßlichen schrien wirklich "hier".

An dieser Stelle hätte ich mehr den konservativen Look vorziehen und einen goldenen Draht benutzen können, aber das wäre ja nicht besonders gewesen. Stattdessen wählte ich den grünen Draht.

Ich weiß nicht, was ihr denkt, aber ich sah den kleinen Kerl und liebte ihn, so wie ich alle meine Tierchen liebe. Sein Name ist Mr. Hoot, was soviel heißt wie Herr Ruf, könnte man vielleicht sagen.
Also, ist er nun häßlich? Oder nur ein bißchen albern? Seltsam? Oder besonders? Ich denke, er ist besonders, weil er mich dazu gebracht hat, außerhalb meiner Grenzen zu denken. Normal mache ich ein Tier und wähle dann die Augen aus, die zu ihm passen, aber dieses Mal war es andersrum.
Wißt ihr was? Ich freue mich wirklich darauf, dieses Wochenende mit den anderen Perlen zu spielen. Auch wenn mein Gehirn zu rauchen anfängt, die Herausforderung ist gut für mich. Es tut gut, hin und wieder vom üblichen Weg geschubst zu werden.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
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