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Samstag, 2. Juni 2012

Samstagnachtgedanken

1. Chai.
Ihr wißt, daß ich keinen Samstagspost ohne Chai machen würde. Geschmack des Tages ist Power Chai, stärker als der letzte, den ich hatte, der sehr cremig und mild war. Falls ihr also das Gefühl habt, daß ich gewaltig rüberkomme, kommt es vom Chai, da bin ich mir sicher.

2. One Hit Wonders.
Es ist erstaunlich, was man findet, wenn man Schränke ausräumt. Ich würde alles schwören, daß nicht ich es war, die diese 2 CDs da reingetan hat, aber wen interessiert das?
Jetzt gerade höre ich diesen Song, der aus demselben Jahr wie ich stammt. Ein großartiger Jahrgang, wenn ihr mich fragt. Na, nun fragt mich schon!




Ich erinnere mich, wie ich diese Sammlung nur wegen eines Songs, den ich sonst nirgends finden konnte, gekauft habe. AOL-Radio (oh ja, ihr hört richtig, AOL, und ich liebte meinen Oldie-Kanal), danke dafür.

3. Kaputte Ohrhaken.
Ja, ich habe es geschafft, das Ende von einem Marquise-Ohrhaken abzubrechen. Und das hat hierzu geführt. Weil ich einfach so bin. Wenn das Leben einem Limonade gibt, dann ... äh ... tut man sie in eine Amphore. Oder irgendsowas in der Art. Ihr versteht schon.



4. Wie man einen Ohrhaken kaputtmacht.
Es ist passiert, als ich diese Ohrringe hier gemacht habe. Ich muß euch sagen, daß ich ganz schön verliebt in sie bin. Ich werde vielleicht noch mehr in diesem Stil machen müssen, was denkt ihr?


5. Ihr seid jetzt wahrscheinlich alle meines Gequatsches überdrüssig, also ... das war alles, Leute!

Freitag, 18. Mai 2012

Freitagabend

Ich bin wirklich müde, also zeige ich euch nur das Neueste, dann bin ich wieder draußen wie ein Blitz, ok?

Ich bin immer noch in die Kombination aus klaren Rocailles mit Farbeinzug und galvanisierten Rocailles verliebt. Die optische Täuschung, die einen denken läßt, man hätte ein 3D-Stück mit Struktur vor sich, ist einfach toll, egal wie oft ich damit arbeite. Ich bin wirklich froh, daß ich darüber gestolpert bin, weil es so viel Spaß macht.
Dieses neue schmale Armband ist mit galvanisiertem Roségold und klaren Perlen mit gelbem Einzug gemacht, solch eine sonnige und doch auch erdige Kombination!
Es ist in meinem Zibbet-Shop erhältlich.


Völlig anders ist diese Kette, die noch nicht gelistet ist. Ich bin sehr in Versuchung, sie selber zu behalten, nur ist dieses Hellblau nicht unbedingt meine Farbe.
Reines Glitzern, ich schwöre es.



Ich bin nur froh, daß ich meinen ganz eigenen "Drachen" habe, der sich um den Hort kümmert und ihn beschützt! ;-)
Junge, sieht er auf diesem Bild gemein aus!!


Mittwoch, 4. Januar 2012

Ein neues Jahr - eine neue Technik

Tatsächlich wäre dies keine neue Technik für mich gewesen, wenn ich gleich dem ganzen Tutorial gefolgt wäre, das ich einmal von Yoola Design erworben hatte, aber ihr kennt mich, verspielt und ungeduldig, wie ich bin, komme ich mit Tutorials nicht gut zurecht und das hat mit der Anleitung selber überhaupt nichts zu tun, nur mit mir *Luft hol* So, das mußte raus.

Vielleicht kam es aber auch nur zur falschen Zeit für mich.
Jetzt schlug jemand das Thema "Neue Techniken" für den ersten Blogring meines Teams in der Jewelry Artisans Community für das neue Jahr vor(es werden keine Namen genannt), und ich mußte mir etwas ausdenken. Es ist nicht so, als wäre da nichts auf meiner Liste, aber davon fällt nichts unter die Kategorie "Eilig", also war ich erst ganz schön am Grübeln.
Dann jedoch fiel mir diese Technik wieder ein. Ich habe sie als Häkeln mit Draht beschrieben gesehen (es ist anders als das Drahthäkeln, das ich bis jetzt schon gemacht habe) oder als Stricken mit Draht. Das fertige Produkt sieht für mich ein gestricktes Stück aus, aber man kann den Draht nicht so gut  mit Stricknadeln fassen, ein Häkelhaken funktioniert da viel besser. Es erinnert auch an die Arbeit mit einer Strickliesel, nur ohne die Strickliesel, und man kann nicht nur Schläuche machen, sondern auch glatte Stücke.

Das ist tatsächlich auch das, was ich gemacht habe, Armbänder und eine Halskette. Dieses Jahr hat gerade erst angefangen, ich habe Zeit, Verschiedenes auszuprobieren, hoffe ich.
Laßt mich euch zeigen, was ich bisher habe.

Das hier war mein erster Versuch. Man kann es an den unregelmäßigen Maschen sehen. Ich hatte vorgehabt, ein einfaches Armband ohne irgendwelche Extras zu machen, aber ich konnte mich nicht zurückhalten, also machte ich stattdessen einen langen Drahtstreifen, dessen Ränder ich dann zusammenhäkelte, damit ich das Armband mit kleinen Perlen füllen konnte.
Dieses Band ist nicht im mindesten perfekt, aber ich habe schon eine Menge daraus gelernt und werde das Design im Kopf behalten.


Mein zweiter Versuch verlangte nach einem etwas dickeren Draht und Perlen. Was für ein netter Zufall, daß noch blaue Rocailles auf dem dunkelblauen Draht aufgezogen waren. Ja, das hatte definitiv Suchtfaktor, da es so hübsch herauskam.


Nun begann ich mich zu fragen, ob das auch mit größeren Perlen funktionieren würde. Vor einer Weile hatte ich mir ein paar Röhrchen mit großen Miyuki-Perlen besorgt, ohne eine Vorstellung, wofür ich sie überhaupt verwenden wollte.
Ich suchte mir die klaren Würfel mit dem Silbereinzug aus und kombinierte sie mit schwarzem Draht. Über die Würfel am Rand entlang war ich dann aber nicht ganz so glücklich. Es war ok, aber runde Perlen hätte besser ausgesehen ... oder vielleicht überhaupt keine?


Das brachte mich zu meinem nächsten Stück, und diesmal beschloß ich, in die Vollen zu gehen. Leuchtendrote Miyuki-Würfel und klare Swarovskikristalle mit Regenbogenlüster ... bling, bling, bling. Glaubt mir, diese Bilder können euch eine vage Vorstellung geben, aber sie können das Funkeln nicht zeigen. Sehr gut gefällt mir auch, daß die Würfel dem Armband ein schönes Gewicht geben, es aber trotzdem noch wunderbar flexibel ist.

Ihr wißt, wie ich immer versuche, meinen Vorrat aufzubrauchen? Tja, auf geht's. Hm, noch mehr Würfel. Ich muß wirklich hingehen und als nächstes nach ein paar runden Perlen suchen, was?




Ich bin nicht die einzige in meinem Team, die eine neue Technik ausprobiert. Bitte besucht auch:
Jewelry Art by Dawn
Bead Sophisticate

Oh, und übrigens, ich hatte gerade noch eine neue Idee für Armband #3. Irgendwo habe ich noch diese blauen Würfel ... bleibt dran!

Samstag, 26. November 2011

Inspiration gegen Vorrat

Es ist eine Win-Win-Situation, wenn das passiert. In diesem Fall habe ich drei Anhänger.

Ich habe das Design für jeden Tag, eine hübsche Lampworkperle von Melissa Vess, an einem Tropfen hängend, der aus Feinsilberdraht gehäkelt ist. Ich sehe ihn zum Beispiel mit einer Bluse und Jeans.

Gehäkelter Tropfenanhänger mit Lampworkperle

Ich habe das ungewöhnliche Design, ein Unikat, modern, kühn, voller Kontrast zwischen den schwarzen und den weißen Anteilen.
Es besteht aus einem weißen Muschelstück, einem mattschwarzen Achat, beide in Fassungen aus gehäkeltem Feinsilberdraht gefangen, und opalinen und schwarzen Swarovskikristallen.

Aus Silber gehäkelter Unikatanhänger in schwarz und weiß

Zu guter Letzt habe ich ein elegantes und feminines Design, zierlich und schön, aus Apatiten gemacht, die sich beinahe in einer kleinen "Schüssel" aus gehäkeltem Feinsilberdraht verstecken, wo sie eine weiße Perle umranden. Von dieser Schüssel hängt ein Stift mit fünf weiteren Perlen.

Apatit-, Perlen- und Silberhäkelanhänger

Und wißt ihr was? Sie sind alle schon gelistet. Klickt einfach auf die Bildunterschriften!

Donnerstag, 24. November 2011

Haltet den Dieb! ;-)

Erinnert euch ihr an die Slouchies? Ich habe euch hier von ihnen erzählt. Was ihr noch nicht wißt, ist, daß einer von ihnen in mein Haus gezogen ist, wo er seither auf meinem Schreibtisch steht, an mein Kästchen mit den Visitenkarten gelehnt, und mich anlächelt.
Dies ist, was Cleody der Welt erzählt hat, bevor ich meinen Slouchy adoptierte:
"Dieser kleine Slouchy war unartig.
Anscheinend hat sich dieser Kleine auf ihrem Heimatplaneten angewöhnt, anderen Slouchies ihren hübschen Krimskrams zu klauen. Nachdem er durch das Portal kam, beschlossen wir, ihm noch eine Chance zu geben. Es war jedoch offensichtlich, daß seine Liebe zu glänzenden Dingen zu groß war. Er fing an, wie wild herumzurennen, zu kichern und herumzuhöpfen, sich in meinem Schmuck herumzurollen und anderen Slouchies glänzende Dinge abzunehmen.
Dieser Kleine ist keine Gefahr für andere, also darf er so leben wie jeder andere Slouchy auch. Um ihn aber vom Stehlen abzuhalten, schläft er in einer winzigen Gefängniszelle, die aus Eisstielen gemacht ist, und jede Nacht, bevor er in die Zelle geht, macht er seine Taschen leer. Bis jetzt war es ein ganz gutes System.
Ich hoffe, daß, wer auch immer diesen Kleinen adoptiert, nichts dagegen hat, wenn ab und zu ein Schmuckstück verschwindet.
Er ist ein kleiner Dieb, aber wer könnte diesem kleinen verschmitzten Lächeln widerstehen?"

Ja, nun sagt mir, daß es nicht so ist, als wäre ich nicht gewarnt worden, aber es ist wahr, ich kann diesem kleinen Schmunzeln nicht widerstehen, und der Kleine bringt mich jedesmal zum Lächeln, wenn ich ihn ansehe. Manchmal diskutiere ich neue Designs oder Fotos mit ihm, und bisher war er sehr hilfreich.
Aus irgendeinem Grund fing ich an, ihn Ben zu nennen.

Nun ja, heute schaute ich hinüber zur Box und Ben war weg, aber nicht allein. Er hatte sich ein paar meiner ungelisteten Stücke geschnappt und war abgehauen. Ich fand ihn schließlich in meiner Bibliothek, wo er versuchte, sich dem Hintergrund anzupassen. Zu dumm, daß braunes Holz und ein Gefängnisanzug nicht so recht zusammenpassen. Um seinen Hals trug er drei lange Lariats, gehäkelte Schlauchketten, alle mit Lampworkperlen von Deronda Designs


Allerdings zögerte er nicht, sie mir zurückzugeben, und er brachte mein Herz zum Schmelzen, also ließ ich das Paar Ohrringe tragen, das ich heute fertiggemacht hatte, gunmetalfarbene Kreolen mit funkelnden Swarovskikristallen rundherum.


Ich bin froh, daß er meine letzten zwei gelisteten Stücke übersehen hatte, ein Armband und Ohrringe, ebenfalls beide mit Lampworkperlen von zweien meiner Lieblings"feuer"damen, von den Pink Beach Studios und Melissa Vess.

Schlaucharmband mit Lampworkperle

Gehäkelte Kreolen mit Lampworkperlen

Ich schätze, nun, da Ben Blut geleckt hat, muß ich ein extra Auge auf ihn haben. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was passieren wird, wenn er sich mit Ponder zusammentut, meinem anderen Meisterdieb! ;-)

Freitag, 18. November 2011

Feinarbeit

Ihr wißt, daß ich von Zeit zu Zeit versuche, Stücke fertigzustellen. Ganz bestimmt bin ich nicht die einzige, die einen Haufen unfertiger Stücke herumliegen hat oder einen Vorrat an Perlen etc., der mir meinen eigenen Tennisplatz finanzieren würde (nein, ich spiele nicht Tennis, das erleichtert die Entscheidung für den Vorrat), und hin und wieder kommt dann der Moment, in dem man sein schlechtes Gewissen beruhigt und ein Stück fertigstellt oder ein paar Perlen aus dem Vorrat verbraucht (Draht, Cabochons, Clay, Wolle, was auch immer euer Gift sein mag). Danach kann man glücklich vierzehn neue WIPs anfangen und einen Haufen neue Perlen bestellen, und es wird sich so richtig anfühlen!

Ich habe tatsächlich beides fertiggebracht (UND sogar ein Stück gelistet), und ich hoffe, daß ihr so beeindruckt von mir seid wie ich selber. Ich glaube, ich habe mir das Recht verdient, nachher im Überfluß Delicas zu bestellen. Wenn ich nun noch genug Ruhe bekäme, um Fotos zu machen, wäre alles gut, aber es ist schwierig, sich auf das richtige Licht zu konzentrieren, wenn eine heulende Katze vor der Tür sitzt. Also bekommt ihr jetzt erstmal nur von einem Stück Bilder zu sehen.

Diese Kette fing ursprünglich als Muster für eine Bestellung an. Der Mittelteil ist Feinsilber, mit der Strickliesel verarbeitet, zusammen mit meinen geliebten dunkelroten und schwarzen Swarovskikristallen, eine Farbkombination, nach der ich verrückt bin, weil sie so fantastisch aussieht. Für jede Seite häkelte ich einen sehr feinen Silberschlauch und wo das Gestricklieselte (nein, das ist wohl kein Fachausdruck) auf den Häkelschlauch traf, habe ich noch einen kleinen Blickfang eingearbeitet, indem ich zwei Reihen an Kristallen herumwickelte.
Es ist zierlich, es ist elegant, es funkelt ... und es wird hoffentlich morgen in meinem Shop gelistet sein!




Samstag, 5. November 2011

Wolkentränen

Es war einmal eine kleine Regenwolke. Sie war ziemlich goldig für eine, die nicht fluffig und weiß wie Wattebällchen ist, aber das bemerkte niemand.
Wann immer sie zum Spielen nach draußen ging, fingen all die Leute da unten an, ihre Regenschirme zu öffnen oder rannten los.
Die kleine Wolke war sehr traurig darüber. Nur weil sie dunkel und grau war, hieß das doch nicht, daß man Angst vor ihr haben mußte. Sie hatte niemals jemandem etwas getan und hatte das auch nicht vor.
Eines Tages, als gerade wieder mal ein Haufen Leute bei ihrem Anblick geflüchtet war, fing sie an zu weinen. Plötzlich hörte sie ein Lachen, und überrascht sah sie nach unten. Da stand eine Frau und lächelte sie an, sie hatte die Tränen der Wolke in ihrer Hand aufgefangen ... und sie glitzerten und waren wunderschön ...

Tears of the cloud one of a kind pendant

Kitschig, hm? Ich sage ja nicht, daß ich diese ausgedachte Frau bin, aber ich mag Regen, nicht nur, wenn ich drinnen bin und ihn durch das Fenster sehen kann.
Der schöne graue Achatcabochon erinnerte mich an eine Regenwolke, also beschloß ich, wirklich eine daraus zu machen. Ich häkelte eine Fassung für den Cabochon, dann fertigte ich die einzelnen Teile der Wolke, befestigte sie an der Fassung und aneinander und fügte noch eine handgewickelte Öse hinzu.
Die glitzernden Tränen sind klare Swarovski-Kristalle, die nicht nur für Kontrast in diesem Unikat sorgen, sondern auch für Bewegung. Die kleine Wolke ist nun in meinem Studio erhältlich.

Samstag, 17. September 2011

Willkommen, Herbst!

Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit und ich freue mich wirklich darauf.

Als das Starving Artists Team sich für "Wechsel der Jahreszeiten" als Thema für die September-Herausforderung entschied, fing mein Gehirn an zu rattern wie blöd. Meine erste Idee war es, Blätter in verschiedenen Farben zu häkeln - mit Swarovski-Kristallen, um die Farben noch mehr zu betonen - und sie an einer Kette baumeln zu lassen, die an Ohrhaken befestigt ist. Ich behalte die Idee mal im Kopf, man weiß ja nie.

Dann dachte ich, es wäre nett, einen Baum mit all den unterschiedlichen Farben zu haben - das Grün, das noch da ist, aber nicht mehr lang, die Gelb- und Rottöne des Herbstes ... also dachte ich mir diesen kleinen Baumanhänger an einer feinen Schlauchkette aus.
Jeder der winzigen Äste ist einzeln gehäkelt, wobei Swarovskikristalle die Blätter darstellen. Man kann den Anhänger natürlich von beiden Seiten tragen, eine Seite zeigt mehr Gelb und Grün und die andere alle drei Farben.


Da es in der Natur nicht nur ein Braun gibt, beschloß ich, den Schlauch aus einer etwas anderen Farbe zu machen. Ich finde, das macht die Kette lebendiger. Natürlich ist es kein Problem, falls jemand Schlauch und Anhänger in derselben Farbe bevorzugt.

Die Kette ist jetzt in meinem ArtFire-Studio erhältlich.

Dienstag, 7. Juni 2011

Neun Tage

Als ich das erste Mal in London war, zusammen mit einer Freundin und ihrer fünfjährigen Tochter, gingen wir auch in die National Gallery. Wir wanderten herum, nur um die Kleine plötzlich auf einer der Bänke sitzend und ein großes Gemälde anstarrend zu finden. Sie konnte uns nicht sagen, was genau ihr daran gefiel, da sie bestimmt nicht verstand, worum es dabei ging, und ich kann euch ebensowenig sagen, was mir daran gefällt. Tatsache ist, daß wir, während wir in der Galerie waren, mehr als einmal zurückkamen, auf dieser Bank saßen und stumm starrten.
Lady Jane Grey wurde wegen Hochverrats hingerichtet, nachdem sie neun Tage lang auf England's Thron gesessen hatte.

Die Hinrichtung von Lady Jane Grey von Paul Delaroche (1833)

Die Herausforderung für diesen Monat in der Handmade in Europe-Gilde hatte das Thema "Berühmte Hinrichtungen, Morde, Mörder etc.". Von Zeit zu Zeit muß man mal etwas ganz anderes machen.
Lady Jane war die erste, die mir einfiel. Mein Spitzenhalsband aus Draht ist von ihrer Hinrichtung inspiriert worden oder sollte ich sagen, vom Moment nach ihrer Hinrichtung.


Natürlich ist das eine Assoziation, die ihr nicht haben müßt. Es kann euch auch wieder an Vampire erinnern (tut mir leid, das machen die dunkelroten Kristalle mit mir) oder einfach ein feminines Schmuckstück sein, das liegt ganz bei euch.
Es ist jetzt mit mehr Bildern in meinem Shop, damit ihr selber entscheiden könnt.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bürostühle, ein Kissen, Gurke und Eiszapfen

Gestern war ... naja, interessant.
Ich machte früher Schluß bei der Arbeit, gönnte mir eine kleine Pause an meinem Lieblingsplatz auf der Bank auf dem Heimweg, um in der Sonne zu lesen und dann ...

... wer würde zwei gute Bürostühle an einer Straßenecke hinstellen? Auch noch auf der Straße. Sie standen da nur so und warteten. Vielleicht war es ein Angebot, sich zu setzen? Oder vielleicht warteten sie darauf, in einer Art Straßenstuhlrennen benutzt zu weren? Das hätte dann allerdings den Hügel hinaufgehen müssen, da es sich um eine Einbahnstraße in dieser Richtung handelt.

Während ich noch darüber sinnierte, stolperte ich über die Gurkenscheibe. Um die Ränder herum etwas angetrocknet lag sie da auf der Straße. War sie gerade von einem belegten Brötchen gefallen? Eine einzige einsame Gurkenscheibe? Es mag euch seltsam erscheinen, aber in meinem Kopf versuche ich, mir mögliche Geschichten um so etwas herum vorzustellen, und ich sehe jemanden, der ein Käsebrötchen ohne dieses bißchen Vitamin ißt. Ist das nicht traurig?

Wenn ihr meint, das Beste schon gehört zu haben, liegt ihr falsch. Denn da kam ich dann um die Ecke und sah das Kissen. Ein nicht so kleines buntes Kissen, das mitten auf dem Gehweg lag, noch in Plastik eingepackt. War das hier Versteckte Kamera oder was?? Ich hob es auf und fand eine Adresse auf dem Plastik. Es war nicht weit weg, also beschloß ich, es hinzubringen.
Liebt ihr nicht auch Eckhäuser? Egal was ich mache, ich gehe immer zuerst auf die falsche Seite und muß dann wieder ganz in die andere Richtung, um die Tür zu finden. Ich klingelte, aber es kam keine Antwort. Zum Glück fuhr gerade eine Nachbarin mit ihrem Auto voller Einkäufe heran und sah etwas verwirrt erst mich, dann das Kissen an. Ich erzählte ihr, ich hätte es gefunden und würde es abgeben wollen, und sie sagte zu mir "sie schläft wahrscheinlich". Mist, ich dachte wirklich, dieses Mal würde ich die Geschichte herausfinden. Hatte sie es vom Postamt abgeholt und es vom Fahrrad herunter verloren? Warum ging sie nicht den Weg zurück, so weit war es doch nicht? Oder hatte der Paketbote es auf dem Weg verloren? Warum schlief sie um 2 Uhr mittags? Hatte sie Nachtschicht oder machte sie nur ein Nickerchen?
Fragen, Fragen, Fragen!

Ich schaffte es schließlich nach Hause, bereit für eine Konfrontation mit der nächsten Frage in meinem Gehirn - was sollte ich für die Mai-Herausforderung des Starving Artists Teams machen? Die Herausforderung war, von einem Bild inspiriert zu werden.
Auf einmal kam es mir. Es war so heiß ... kalt ... Winter ... Eis ... Eiszapfen ... dingdingding!
Wenigstens wurde heute eine Frage beantwortet.
Das ist das Bild, das mich inspirierte.


Und das ist, was ich aus dieser Inspiration gemacht habe. Es ist ein Eiszapfenanhänger mit vielen klaren, glitzernden Swarovski-Kristallen.
Mission erfüllt!


P.S. Ich denke immer noch über die Gurke nach ....

Samstag, 21. Mai 2011

Selbstverteidigung

Wart ihr schon mal in dieser Situation? Ihr geht einfach so ein bißchen spazieren, seht dieses dunkle Schloß oben auf dem Hügel da und denkt, ihr geht mal vorbei, um ihre Ahnengalerie anzuschauen. Als ihr an das Schloßtor klopft, öffnet es sich einfach von selber und als nächstes stürmt ein Vampir auf euch zu, offensichtlich höchst interessiert an eurem Hals?
Nun, würdet ihr euch nicht besser fühlen, wenn ihr etwas hättet, mit dem ihr euch verteidigen könntet? Wie ein Kreuz?
Ok, im Ernst jetzt. Ich habe keine Ahnung, ob dieses Kreuz gegen Vampire hilft, aber es sieht ganz sicher so aus, als ob es das sollte.
Dunkelrote und schwarze Swarovsi-Kristalle um einen großen schwarzen Glascabochon herum auf schwarzem Draht geben eine ziemlich umwerfende Kombination ab. Das hier ist ein Hingucker. Groß, glitzernd und unmöglich zu übersehen. Wie hätte ich widerstehen können, diesen Anhänger zu machen??

Ihr könnt ihn jetzt in meinem ArtFire-Studio finden.


Samstag, 7. Mai 2011

Big Bling Theory

Ein schlechtes Wortspiel, ich weiß, aber nachdem ich dieses Wochenende an einem glitzernden Swarovski-Armband nach dem anderen gearbeitet habe, fiel mir nichts Schlaues mehr ein.

Schwarz, kristall, silber, padparadscha, montanablau, kristall AB, kupfer - all diese Farben findet ihr in den Armbändern. Sie haben unterschiedliche Längen und Breiten und Muster ... jetzt glaube ich, daß ich eine ganze Weile keinen Swarovski-Kristall mehr sehen wollen werde!
Naja, nachdem ich natürlich Bilder gemacht und diese sechs gelistet haben werde ;-)


Dienstag, 8. März 2011

Jetzt will ich Süßes!

Ich komme mit meinen WIPs ziemlich gut voran. Manchmal muß ich ein Teil abmachen, das den ganzen Prozeß gestoppt hat, manchmal muß ich das Stück bis auf seine Grundmauern abreißen (bildlich gesprochen ;-)).
Das ist mit einem einfachen Häkelschlauch aus silbernem Kupferdraht passiert. Er sah einsam aus, nachdem ich die "Charms" abgemacht hatte, die ich angebracht hatte, um den Effekt zu testen.
Vielleicht war es die Schuld meiner kürzlichen Schlauchformexperimente, daß ich auch mit diesem deutlichen größeren Schlauch herumspielte. Als ich ihn leicht zusammengedrückt und zur Spirale geformt hatte, wurde ich an die Nußschnecken, die meine Schwester manchmal macht, erinnert. Oder Mohn. Zimt? Und plötzlich war da diese Idee. Statt Nüssen, die aus spiralgeformtem Teig lugen .... Swarovski-Kristalle, die aus einer Drahtspirale herausschauen?
Spiral nebula (Spiralnebel) war geboren. Gut, nicht so leicht und schnell. Es war schon eine ziemliche Arbeit für meine Finger, aber ich bin mit dem Resultat zufrieden.


Und wo kriege ich nun meine Schneckennudeln her??

Samstag, 8. Januar 2011

Das Wochenende ist fast vorbei ...

... was bedeutet, daß mein Tagesjob ums Eck auf mich wartet. Es wird so hart sein, wieder richtig früh aufzustehen!

Weil ich nicht weiß, ob Mabel von dieser Tatsache überwältigt sein wird (ich habe festgestellt, daß Musen sich schnell langweilen) und nach Maui oder Australien abhaut (in welchem Fall sie mir ein paar Opale mitbringen könnte), habe ich die Chance genutzt, noch schnell an einem weiteren Stück zu arbeiten, einem großen Kreuz mit vielen Swarovski-Kristallen - blau und klar - und einer facettierten mitternachtsblauen Glasperlen in der Mitte.


Die Sucht hat übernommen, das ging schnell.

Hier ist es, wenn ihr mehr Bilder sehen möchtet, könnt ihr hier in meinem ArtFire-Studio finden.

P.S. "Sie hat schon wieder Geschichten über uns erzählt." "Ach nö, du machst Witze, was hat sie diesmal gesagt?" "Sie hat gesagt, wir benutzen den neuen Karton nicht." "Doh, was weiß sie schon?  Laß es uns ihr zeigen."
Und das ist das, was sie heute abend gemacht haben. Im Überfluß. Greebo, Esme und Ponder.

Hier ist nur ein Beispiel. Laßt den Menschen wie einen Narren aussehen. Wirklich gut gemacht.