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Dienstag, 12. Mai 2026

Nostalgie - Schnecken

"Als Mr. Peter Knoppert das Beobachten von Schnecken zu seinem Hobby machte, hatte er keine Ahnung, daß seine Handvoll von Exemplaren im Handumdrehen auf Hunderte wachsen würde. ... 'Mir war Natur in meinem Leben vorher immer egal', sagte Mr. Knoppert oft - er war Partner in einer in einem Maklerbüro, ein Mann, der sein gesamtes Leben der Finanzwissenschaft gewidmet hatte - 'aber Schnecken haben mir die Augen für die Schönheit der Tierwelt geöffnet.'" (Anmerkung: eigene Übersetzung, da ich die Geschichte auf Deutsch nicht da habe)
Das ist aus dem Anfang einer von Patricia Highsmiths Kurzgeschichten über Menschen und Schnecken, diese heißt "Der Schneckenforscher", die andere "Auf der Suche nach X. Claveringi" (die englischen Geschichten könnt ihr hier finden (obwohl es für Claveringi zwei Versionen gibt)).


Highsmith liebte Schnecken und hielt Hunderte von ihnen als Haustiere. Sie nahm sie mit zu Partys, auf Salat in ihrer Handtasche sitzend, und sie schmuggelte sie in ihrem BH nach Frankreich hinein, weil sie sie nicht in England zurücklassen wollte.
Ich las ihre beiden Schneckengeschichten in jungem Alter in einer Anthologie, aber "Der Schneckenforscher" beeindruckte mich mehr, und das Bild, das ich mir vom Ende ausmalte, hat sein eigenes Zimmerchen in meinem Kopf und springt jedesmal heraus, wenn ich eine Schnecke sehe.
Wenn ihr die Geschichten kennt, könnt ihr euch vorstellen warum. Habe ich erwähnt, daß es eine Horror-Anthologie war?

Es gibt noch andere Schnecken in meinen Kindheitserinnerungen, wie die Süßwasserschnecken in den Teichen des Parks nahe unserem Haus.


Wir liefen auf den Mäuerchen herum und hielten nach Schnecken Ausschau (wir haben sie immer dort gelassen, falls ihr euch das fragen solltet). Meinen Erinnerungen nach schätze ich, daß es Post- und Spitzhornschnecken waren. Von der Posthornschnecken gab es weniger und ich war überzeugt, daß sie das zu den Schneckenköniginnen machte, also war es sehr aufregend, eine von ihnen zu sehen.

Links: Posthornschnecke
Rechts: Spitzhornschnecke
Bild von Se90 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Natürlich waren wir auch von Landschnecken fasziniert (nicht Nacktschnecken, sie waren mir unheimlich, vor allem nach einem großen Regen, als der Weg in den Wald hinauf von ihnen übersät war, es sah wie eine Invasion aus). Die, die man hier am häufigsten sieht, ist die Gartenbänderschnecke, aber es war etwas Besonderes, Weinbergschnecken zu finden.
Einmal fanden meine Freundin und ich zwei von ihnen auf der Straße und beschlossen, sie an einen sicheren Ort in einem Garten zu setzen, aber der Gartenbesitzer war draußen und sagte, wir sollen es ja nicht wagen, also ließen wir sie auf einer Mauer zurück (obowhl sie und andere Schneckenarten keine Schädlinge sind!). Hinterher machte ich mir recht lang große Sorgen bezüglich ihres Schicksals und dachte, wir hätten eine wirklich sichere Stelle für sie finden müssen. Tut mir leid, kleine Schnecken!
Ich möchte mich außerdem dafür entschuldigen, eins von diesen nervigen Kindern gewesen zu sein, die manchmal eure Augen anstupsten, um zu sehen, wie ihr sie einzieht, und dafür, daß wir euch am Haus hochgehoben haben, wir wußten nicht, daß euch das wehtun kann.

Tatsächlich habe ich seit Jahren keine Weinbergschnecken mehr in freier Wildbahn gesehen, aber Schnecken haben mich in meiner Kreativität inspiriert, im Drahtwickeln, Nadelfilzen und Perlenstickerei.



Und dann ist da natürlich noch Nelly.
Nelly gab es in zwei Farben, blau und braun mit Tupfen, und in einer Größe von 10 cm. In den 60ern hatte Steiff einige Designs, die nur kurze Zeit hergestellt wurden - 1961 bis 1963 für Nelly - und als Schmusekumpel ziemlich ungewöhnlich waren.


Außer Nelly gab es zum Beispiel Fledermäuse und bunte Spinnen (und ich könnte jetzt noch wegen der Geschichte Tränen vergießen, die uns die Dame vom Spielwarenladen erzählte, daß sie sie nicht verkaufen konnten und statt Süßigkeiten beim Faschingsumzug in der Stadt hinauswarfen, argh!).
Als der Ex und ich unseren ersten Steiff-Preisführer kauften, wußten wir sofort, daß wir sie alle wollten, nicht wegen ihrer Seltenheit, sondern wir sie richtig süß fanden (finde ich immer noch).

Nelly ist aus Baumwollsamt mit Lederimitat auf der Unterseite und hat ein bemaltes Gummihaus und Gummifühler, deren Enden gern mal abbrachen, wie ihr an einem davon sehen könnt.
Ist dieses kleine Paar nicht einfach goldig?


Ist euch aber etwas an ihnen aufgefallen? Mit diesen Häusern sind sie keine Landschnecken und ich habe bis heute nie darüber nachgedacht. Ich frage mich, warum Steiff sich dafür entschieden hat.

Da habt ihr's, meine Schneckenerinnerungen.
Ich habe euch die eine erspart, als ich versehentlich auf ei.... nein, vergessen wir das.

Samstag, 28. März 2020

Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Zwerge

Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal bei den Art Elements-Challenges mitgemacht habe, und eine Menge ist seither passiert - und passiert noch.
Ich bin nicht hier, um heute über ein Virus zu sprechen, sondern darüber, wie ich versuche, mich wenigstens manchmal etwas davon abzulenken. Die Art Elements-Challenge für März schien mir eine sehr gute Gelegenheit zu sein und ich konnte dem Thema, das Jenny dafür ausgewählt hatte, nicht widerstehen - Zwerge.
Tatsächlich heißt das Thema auf Englisch Gnomes, also Gnomen, obwohl es ja auch ein englisches Wort für Zwerge gibt. Worum also ging es?
Ich mußte doch mal nachschauen, wie genau das im Deutschen unterschieden wird. Das war dann nicht so einfach, denn offensichtlich sind auch wir uns da ganz und gar nicht einig. Gnomen, Zwerge, Kobolde, Wichtel ... dieser Post wäre sehr lang geworden.
Da die meisten Bilder in Jennys Post das zeigten, was auch zu unserem Gartenzwerg geworden ist (der auf Englisch ja "garden gnome" heißt), entschied ich mich dafür.


Obwohl ich Deutsche bin, habe ich doch nie das Klischee des Gartenzwergbesitzers erfüllt. Das bedeutet aber nicht, daß ich keine in anderer Leute Gärten gesehen hätte. Irgendwie erinnere ich mich am besten an die, die in dem sehr kleinen Garten hinter dem Haus einer Freundin waren. Es gab nur ein recht kleines Rasenstück mit mindestens einem liegenden Reh und einem Zwerg. Klassisch. Wir mußten sie jedesmal zur Seite räumen, wenn wir Krocket spielen wollten.
Natürlich kenne ich all die Klischees, deutsche Gärten, die voll von Zwergen sind, aber ich kann mich nicht erinnern, daß ich jemals einen solchen gesehen hätten. Wenn ich mir das so überlege, müssen die Zwerge, die ich kannte, sehr einsam gewesen sein.
Andererseits genossen sie die Einsamkeit ja vielleicht, so wie der schlafende Zwerg, den ich schon mal auf meinem Blog gezeigt habe.



Mein Projekt war von mehreren Dingen inspiriert.
Dazu gehörten Bilder aus meiner Kindheit wie das mit dem Schneckenreiter in Jennys Post.
Dann waren da noch die unglaublichen Polymer Clay-Schnecken meiner Freundin Star, von denen manche winzige Kobolde (ha!) trugen. Eine davon ist Maeve, die Schneckenrennreiterin, und sie ist nicht einmal die kleinste Koboldreiterin (ja, das bedeutet, daß ihr euch alle von Stars Schnecken anschauen sollt ... aber wartet, erst nachdem ihr diesen Post gelesen habt!).



Natürlich würde mein Zwerg etwas größer als diese Kobolde sein, aber ich beabsichtigte trotzdem, ihn auf einer Schnecke reiten zu lassen. Ich fing also mit der Schnecke an, entschlossen, ein Paar meiner geliebten vintage Glasaugen zu benutzen, die ich bisher nur einmal verwendet hatte.
Eine kleine Erinnerung oder für die, die es nicht wissen, mein Ex und ich haben Steifftiere gesammelt. Eines unserer Fundstücke war eine Dose voller vintage Glasaugen für alle möglichen Arten von Plüschtieren plus ein paar andere Sachen. Ein paar davon benutzten wir oder tatsächlich mein Ex, da er besser darin war, sie zu befestigen, vor allem in größeren Köpfen, weil man die Schnur wirklich festziehen muß, damit die Augen richtig sitzen, und sie dann verknoten muß.
Da gab es aber auch noch diese kleinen Augen, für die wir nie eine Verwendung fanden. Die Dose - und ihr habt das vielleicht schon erwartet, es WAR eine Keksdose! - stand viele Jahre herum, da ich nicht viel zu meinem Teil der Sammlung hinzufügte und sie darum völlig vergaß. Als ich aber mit dem Nadelfilzen anfing, erregte sie direkt wieder meine Aufmerksamkeit.
Schaut nur, wieviele es sind! Ich mag sogar das Wachspapiertütchen, in dem sie kamen.


Die Glas"stäbe" erinnerten mich an Schneckenaugen, also dachte ich mir, ich könnte einfach um die Stäbe herumfilzen und am oberen Teil ein bißchen Klebstoff nehmen, damit das Glas nicht herausrutschen würde. Obwohl ich meinen Fingerschutz trug, piekste ich mir ganz schön oft in die Finger, aber es funktionierte so, wie ich mir das vorgestellt hatte, yay! Von den Augen ging es dann weiter zum Körper, was auch gut lief, aber fragt mich gar nicht nach dem Häuschen. Es dauerte ewig, weil ich nicht einfach eine Kugel obendrauf setzen wollte, ich wollte es sichtbar schnirkelig machen, wenigstens ein bißchen. Schließlich nahm ich noch eine Kontrastfarbe dazu - von unseren Gartenschnecken inspiriert, auch wenn da die Farben andersherum sind - um es etwas deutlicher herauszuheben.


Als nächstes kam der Zwerg dran. Ich hatte bisher noch keine Figur gemacht, aber ich wußte, daß ich etwas brauchen würde, um die Gliedmaßen zu verstärken, und die Pfeifenreiniger, die ich hatte, waren viel zu groß. Zuletzt nahm ich etwas von meinem Edelstahldraht. Ich hatte schon bessere Ideen in meinem Leben, aber obwohl das noch länger als das Schneckenhaus dauerte, gab ich doch nicht auf.
Herr Zwerg bekam eine braune Hose, taupefarbene Stiefel mit schwarzen Riemen, die zu seiner hohen taupefarbenen Mütze paßte, die um den Rand herum eine kleine rote Zickzackverzierung hatte, und eine waldgrüne Tunika, die dank seines Gürtels, den ich aus etwas Satingeschenkband und einem Kupferjumpring gefertigt hatte, hochmodisch ist.
Seine Nase und Hände sind riesig. Ich bin sicher, er kann sich seinen Weg durch den gesamten Wald erschnüffeln, und hätte er eine Axt, könnte er diese Zweige nur so weghacken!  Seine Augen sind Rocailles (psst, ich glaube, er ist vielleicht ein klein bißchen neidisch auf Schneggles Augen).



Natürlich waren die Chancen dafür, daß ich Herrn Zwergs Glieder so hindrehe, damit er selbständig auf der Schnecke sitzt, gleich null. Vielleicht seht ihr, daß ich ihn schon in einer angedeuteten Sitzhaltung entworfen habe. Ich hätte ihn schon richtig hinsitzen lassen können und dann befestigen (was für ein schrecklicher Gedanke), aber er war einfach zu groß geworden. Die beiden fielen immer wieder um, und während sie sich dabei kaputtlachten, beschloß ich, daß sie letztendlich doch lieber zusammen gehen würden. Oder kriechen.
Nun ja, ich bin mir sicher, daß es Schneggle nichts ausmachte, Herrn Zwerg nicht tragen zu müssen. Immerhin hat er zwei Füße, die (beinahe) perfekt funktionieren, nicht wahr?



Dies ist nicht nur eine Design Challenge, sondern auch ein Blog Hop, also schaut euch auch bitte die Posts der anderen an! Danke!

Gäste

Cat (das bin ich ;-)) - Hope - Linda - Sarajo - Tammy  

AE-Teammitglieder


Cathy - Claire - Jennifer - Jenny - Lesley - Marsha - Niky

P.S. Hallo ihr. Hier spricht Herr Zwerg. Ich wollte euch erzählen, was die Dame nicht sagt. Schneggle und ich sind gefangen. Wald, ja genau. Zusammen gehen? In einer Vase?? Ja, das habt ihr richtig gelesen. Sie. Hat. Uns. In. Eine. Vase. Gesteckt.
Natürlich hat sie gesagt, es wäre nur vorübergehend, solange wir noch im Lichtzelt herumhängen. Ohne ein Versteck ist es dort zu gefährlich für uns. Wegen Gundel. Der riesigen Pantherdame, die versucht hat, unschuldige Filzwesen wie uns zu kidnappen. Letztens hätte sie die Voodoopuppe gestohlen, sagt sie. Und den schwarzen Katzenkopf. Beide konnten gerettet werden. 
Es ist nicht lustig, in einer Vase zu stecken. Schließlich sind wir keine Djinns!
Wenn ihr ihr also bitte sagen könntet, daß sie uns freilassen soll, falls sie das noch nicht getan hat, wenn ihr diesen Post lest, wüßten wir das zu schätzen. Sehr sogar. Danke!

Donnerstag, 31. Mai 2018

Art Elements Design Challenge und Blog Hop - Gezeitentümpel

Diese Challenge ist nicht zu verwechseln mit den Oldies but Goodies, die normalerweise donnerstags hier auftauchen. Als meine Freundin Laney zur Mai-Challenge auf der Art Elements-Seite postete, beschloß ich spontan, als Gast mit einzusteigen, um mich zu inspirieren und auch meinem Blog einen kleinen Kick zu gaben.
Das Thema waren Gezeitentümpel und Lesley von Art Elements-Team zeigte uns in diesem Post ein paar wunderschöne Inspirationen.

Nun zur ersten Überraschung - ich bin nicht wirklich ein Strandmädchen. Ich lebe nicht annähernd am Meer, und ich bin auch nicht die Art von Mensch, der ooh und aah macht, wenn er einen Sandstrand mit Palmen sieht.
Es ist aber nicht so, als wäre ich noch nie an einem Strand gewesen. Ein absoluter Pflichtteil eines jeden Trips in die Bay Area war zum Beispiel ein Tag an einem bestimmten Strand. Wir sprechen hier nicht von schönem Sand und tiefblauem Ozean. Wir sprechen von der Art, die mich überwältigte, weil man nichts als Wasser sehen konnte und weil alles, an das ich denken konnte, die faszinierenden und schrecklichen Kreaturen waren, die vielleicht dort draußen waren. Ich kann ja immer noch dem "Weißen Hai" die Schuld für dieses Gefühl anhängen (auch wenn das ein alter Favorit von mir ist, "Der Weiße Hai", nicht das Gefühl). Während ich genau aus diesem Grund nicht gerade bereitwillig ins Meer gesprungen wäre, genoß ich den Rest doch wirklich - nach hübschen Muscheln Ausschau halten, im seichten Wasser spazierengehen, unser Picknick vor den Möwen zu verteidigen.
Natürlich gab es auch noch andere Strände.

Und da war dann noch der Strand in Wales, den wir niemals fanden. Ich glaube immer noch, daß sie dieses Schild nur aufgehängt hatten, um uns in das Feld mit der großen Kuhherde zu locken, damit sie uns zertrampeln konnten. Nein, ernsthaft, wir fanden einfach den Weg nicht, nachdem wir diesen Pfad ausprobiert hatten und diese Straße, und schließlich gingen wir zurück und landeten stattdessen in einem Teehaus. Nicht die schlechteste Alternative, wenn ihr mich fragt. Es war so heiß an dem Tag, ich hätte keinen einzigen Schritt mehr laufen könnten, nicht für den schönsten Strand auf der Welt!

Ich kann nicht mal sagen, ob ich je mit eigenen Augen einen Gezeitentümpel gesehen hatte, obwohl ich eine sehr klare Vorstellung davon hatte. Ich wußte sofort, daß ich etwas auf eine perlengewebte Armband-Basis in einer meiner Lieblingsfarben, hämatit AB, aufbringen wollte. Natürlich hat ein Armband nur so viel Platz, und ich mußte entscheiden, was drauf sollte.

Dies ist das Ergebnis.
Das grüne Seeglas kommt von einem dänischen Strand. Ein Freund hat es für mich nach Hause gebracht. Die kleinen Schneckenhäuser und die Muschel sind von italienischen und griechischen Stränden und waren ein Mitbringsel von einer Kollegin. Und natürlich mußten auch noch Perlen dazu, die all diese Elemente sozusagen miteinander verbanden und eine Mischung aus grau-klaren und metallisch-eisblauen Rocailles, um sie festzuhalten.



Es sind so viele talentierte Leute, die Teil dieses Blog Hops sind, ich hoffe, ihr werdet die Gelegenheit nutzen, euch anzuschauen, was sie kreiert haben. Ich werde mein Bestes tun, an diesem Wochenende herumzukommen.
Und ein großes Danke an Art Elements, daß ich hier als Gast mitmachen darf!

Gäste

Raven - Kelly - Kathy - Tammy - Alyson - Elaine - Mischelle - Deborah - Anita - Jill - Shirlee - Sarajo - Melissa - Jenny

AE Team-Mitglieder

Caroline - Cathy - Claire - Jen - Laney - Lesley - Marsha - Niky - Sue - Lindsay - Jenny

Freitag, 2. Dezember 2011

Freitagsgedanken - illustrierte Ausgabe

Ich wette, ihr kennt die Aufregung, wenn man ein lang erwartetes Päckchen im Briefkasten findet. Dies hier landete gestern in meiner Post, als Teil eines Tauschs in meiner Perlenwebgruppe (wenn ihr neugierig seid und mehr über das Perlenweben wissen möchtet, schaut euch Erin Simonetti's Blog an, aber setzt euch, bevor ihr reinschaut), es kam den weiten Weg von Australien von der wunderbaren Gretchen.
Ist es nicht wunderschön, und es fällt auch so herrlich. Und es ist MEINS!


Ich habe schon eine Weile lang keins meiner eigenen Webabenteuer mit euch geteilt. Das hier sind nur ein paar meiner neuesten Armbänder. Wie ihr seht, experimentiere ich noch immer.


Von dieser Schnecke wollte ich euch auch schon eine Weile erzählen. Die talentierte ColtPixy (pssst, sie macht gerade einen 50 %-Sonderverkauf in ihrem ArtFire-Studio!!) tauschte sie gegen etwas von meinen Sachen. Ich bin total in sie verliebt, könnt ihr verstehen warum?


Was hab ich sonst noch so gemacht ... laßt mich nachdenken. Ich habe noch ein paar Stücke gelistet, ich habe Bilder gemacht, ich habe Blogposts vorbereitet und ich muß jedesmal kichern, wenn ich den Namen Tesla höre, aber das ist eine lange Geschichte. Ich habe gekocht, ich kämpfe mit Level 50 eines Onlinespiels und brülle dabei oft /$%§/$/"". Ich gebe Esme ihre Pillen und bin glücklich, daß sie hinterher wieder zu mir kommt anstatt sich zu verstecken. Ich arbeite an einem Augenanhänger, etwas unheimlich, aber witzig.
Und ich hatte heute nachmittag ein viel zu langes Nickerchen, das mich vom Wäschezusammenlegen abhielt. Was für eine Schande ;-) Davon kriegt ihr auch kein Bild zu sehen. Ach ja, ich sollte gaaaaanz dringend zwei Mails schreiben.

Noch ein letztes Bild, bevor ich gehe, für die, die Ponder's Blog nicht lesen. Ist er nicht wie ein Besucher aus der Vergangenheit?


Donnerstag, 8. April 2010

Willkommen zu der "Kleinen Gärtnershow"

Zu spät, um noch abzuhauen, die Tür ist verschlossen.
Das ist keine Gartenshow, weil ich nichts über Blumen weiß!
Trotzdem sind Blumen heute mein Thema, aber nicht die Sorte, die verwelkt, wenn ich näherkomme. Ich habe eine Lösung gefunden. Gebt mir Blumen, die hart sind, die mich aushalten und die kein Wasser brauchen!
!

Eine davon kennt ihr schon aus einem früheren Post. Sie hatte hier herumgelegen und tat mir leid, also beschloß ich, sie einzupflanzen. Ich wollte jedoch nichts im Laden Gekauftes benutzen.
Dann fiel mein Blick auf das braune Fimo, das ich eigentlich für einen Baum verwenden wollte. Das Design hatte nicht so funktioniert, wie ich es wollte, aber .... hmm .... mit ein bißchen Rot darin .... organisches Aussehen .... unebene Ränder ... oh ja, und eine winzige Schnecke oben drauf!
Als die Schale den Ofen verlassen hatte und beim Abkühlen war, fing ich an, mir Gedanken über die "Erde" zu machen. Sand? Nö. Ich würde ihn festkleben müssen, damit die Pflanze nicht herausfallen würde. Geklebter Sand? Ich denke nicht. Steine? Dekosteine, die ich gerne als Hintergrund für meine Bilder benutze?
Ich hatte noch genug davon, also fing ich an, die Blume mit den Steinen in die Schale zu kleben (nachdem ich nachgeschaut hatte, ob der Kleber für Fimo geeignet war).
Als ich ungefähr halb fertig war, klebte ich mich selber an die Steine. Es mußte einfach passieren. Kleber mag mich nicht. Als ich versuchte, meine Hand von den Steinen zu lösen, zog ich die ganze Schale mit mir und Steine fingen an, in alle Richtungen zu fliegen. Habt ihr gesehen, daß sie schwarz mit silber sind?
Ich bin draufgetreten. Mit meinen weißen Socken trat ich auf schwarz, silber und Kleber. Manchmal muß man Dinge opfern, nehme ich an. Ich opferte meine Socken für dieses Projekt. Sie waren ohnehin nicht mehr die Jüngsten, die Ferste wurde langsam schon etwas fadenscheinig, und ich hatte einfach keine Lust, das ganze Zeug abzupicken und sie dann in die Waschmaschine zu werfen.

Ich brauchte zwei Sitzungen, um alles so festzukleben, daß nichts herausfallen konnte.
Hier ist das Ergebnis.



Die anderen Blumen sind ganz anders. Es sind Rosen aus Fimo, auch viel kleiner. Ich weiß, es gibt viele Rosenohrringe da draußen, also wollte ich dem Design einen kleinen Extrakick geben.


Ich liebe es, das Häkeln mit Draht und Kneten zu verbinden, meiner Meinung nach kann es sich gegenseitig in einem Design sehr gut ergänzen.
Und mein Kopf ist voller Ideen! Bleibt dran!

Montag, 1. Februar 2010

Wörter mit S

Hmmmm, fangen wir mit dem Wort schnüffeln an. Denn das tue ich. Mein Kopf fühlt sich wie ein mit Wasser gefüllter Ballon an, mein Hals tut weh und meine Nase versucht, den Marathon zu laufen.
Mein Niesen ist schon ein Gewinner. Ich muß ehrlich sein, ich niese nicht wie eine Dame ... ha-püh. Ich niese wie ein explodierender Elefant und wann immer ich es heute tue, springen Katzen in alle Richtungen. Ich habe aber das Gefühl, daß sie sich sehr langsam daran gewöhnen.

Meine zweite Wahl wäre dann einer der Gründe für das sehr undamenhafte Schnüffeln. Schnee. Ja, es hat wieder angefangen und es hat heute noch nicht aufgehört. Große, fluffige Flocken kommen herunter. Ihr werdet mir vergeben, daß ich jetzt nicht dort hinaus springe, um Bilder zu machen. Stattdessen habe ich welche von zwei verschiedenen Fenstern aus aufgenommen.


Falls ich mich jemals besser fühle (ich jammere gern, wenn ich eine Erkältung habe, also nehmt diese melancholische Äußerung nicht zu ernst ;-)), werde ich hinausgehen und eine Schneemannvoodoopuppe bauen. Wenn ich die dann zerstöre, bedeutet das, daß der Schnee auch weg sein wird. Richtig? Richtig? Enttäuscht eine sterbende Frau nicht! (Ja, das ist eine leichte Überreaktion für eine Erkältung, aber schaut nochmal, was ich vorher geschrieben habe ... jammern ... melancholisch ... blabla.)


Nummer 3 hat meine Lebensgeister etwas gehoben. Ich habe heute ein Päckchen bekommen und darin war mein brandneuer Snoopypyjama aus Flanell. Meine beiden ersten waren hellrosa und Woodstock war noch mit drauf, aber dies war der einzige, den ich schnell genug finden konnte, um meinen Snoopybedarf zu befriedigen, nachdem die ersten zwei inzwischen kaputt sind. Er ist hellblau und darauf steht "You're my sweetest", gleich "Du bist mein/e Süßeste/r", (noch ein Wort mit S, yay).



Zu guter Letzt kommt die einzige meiner heutigen Leistungen. Slimy die Schnecke ist schon eine Weile nackt in meinem Projekttäschchen "herumgerannt" (Schnecken rennen nicht, für den Fall, daß ihr das nicht gewußt habt), aber heute hat er endlich seine Schale bekommen.



Und wenn ihr euch jetzt fragt, was das mit den S-Worten soll, gar nichts. Und wenn ihr euch wundert, welche Mittelchen ich für meine Erkältung nehme, gar keine. Ich bin einfach nur manchmal ein ...

........ Simpel! ;-)