Ich habe selber nicht dran gedacht, Bilder vom Schnee zu machen, als wir welchen hatten, weil ich ehrlich gesagt keine Lust hatte, abends raus zu gehen (außer als ich schaufeln mußte und das machte mir wirklich keine Laune auf Bilder).
Als ich dann rausging, sah der meiste Schnee nicht mehr so schön aus. Ich hätte versuchen sollen, von meinem Fenster aus ein Bild zu machen, durch die Häuser hindurch in Richtung Wald, aber vom ersten Stock aus ist die Aussicht nicht sehr gut.
Meine Schwester machte diese Bilder von ihrem Balkon aus (danke!). Ist es nicht seltsam, wie man sie fühlen und riechen kann?
Hier ist also mein bescheidenes (im Vergleich zu so vielen anderen im Moment) Angebot von Schneeimpressionen, Tage nachdem wir tatsächlich Schnee hatten. Vielleicht wird es die Wettergötter ja davon überzeugen, daß wir nicht noch mehr davon brauchen.
Sonntag, 8. Februar 2026
Schnee
Freitag, 7. Februar 2025
Pack die Vorräte an - Schnee zu Wasser
In den letzten zehn Jahren habe ich beinahe 100 Freitags-Posts hinbekommen, in denen es um meine bewußten Versuche ging, etwas aus meinen überwiegend alten Vorräten zu machen. Ich spreche von Material, das seit vielen Jahren bei mir lagert.
Vielleicht habe ich manches davon sogar schon vorher versucht zu benutzen, hatte aber keine rechte Idee oder war nicht glücklich mit dem, was dabei herauskam, und habe es wieder zerlegt.
Der letzte ist von vor einem Jahr, als ich tatsächlich eine zehn Jahre alte Perlensuppe aufbrauchte und deswegen sehr stolz, aber auch ein bißchen erleichtert war.
Ich dachte mir, es wäre an der Zeit, das wieder zu versuchen, meine Schubladen durchzuschauen - obwohl ich, was die Menge meiner Vorräte angeht, noch relativ harmlos bin - und etwas von den Dingen zu benutzen, die es verdienen, endlich das Tageslicht zu sehen.
Das kann einmal etwas recht Kleines und nicht sehr Spektakuläres sein, andere Stücke brauchen viel mehr Zeit, Einsatz oder Herumspielerei.
Ich fing mit dem Schmuckmachen vor etwas mehr als 15 Jahren an. Damals wichtelten wir im Freundeskreis und mein Wichtel schickte mir eine Überraschungsmischung aus Material und Perlen, von der ich immer noch Reste habe.
Die weißen Achatperlen waren Teil dieser Mischung. Es waren nicht viele, also wußte ich nie so wirklich, was ich damit anfangen sollte, und benutzte nur wenige.
Die klaren Delicas sind aus einer Perlenbestellung von vor neun Jahren. Das hört sich unglaublich an, aber ich benutze meistens klare Delicas mit AB-Finish, also hatte ich noch ein ungeöffnetes Röhrchen von den dreien, die ich damals bestellt hatte.
Die klaren Tropfenperlen mit AB sind aus einer der Überraschungperlenmischungen, die ich gerne mitbestelle, weil sie mich oft dazu herausfordern, unterschiedliche Deigns auszuprobieren. Sie erinnern mich immer an Wassertropfen.
Das sah mir nach der perfekten Kombination aus.
Erst als ich die Anhänger fertig hatte, warf ich noch einen Blick in die Vorratsbox mit den einzelnen Perlen. Ein Gedanke war, klare Kristalle zu verwenden - Eis und Wasser - aber als ich den Achat sah, dachte ich stattdessen an Schnee, der zu Wasser schmilzt.
Ich habe zwaar kaum noch welche von den Tropfen, dafür aber genug Dolchperlen, also werde ich vielleicht noch auf die Eis- und Wasseridee zurückkommen, vielleicht das nächste Mal, wenn ich meine Vorräte anpacke?
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Oldies but Goodies, Der erste Schneefall - Das zweite Türchen
Nein, haut nicht mit dem Kopf auf den Schreibtisch, bitte. Ich weiß, ich weiß. Schon wieder Schnee. Aber Leute, erinnert euch doch, was für schöne Dinge ich euch am Montag gezeigt habe, also bleibt bitte bei mir.
Der erste Schneefall als Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge wurde von den Bildern eines Mitglieds inspiriert.
Ich bekam ja erst gestern selber wieder einen Schreck. Wenn ich aufwache, lüfte ich normalerweise den Vorhang an dem Fenster hinter meinem Bett und starre hinauf in den Himmel. Das ist sozusagen meine Wettervorhersage. Ich bin nie auf dem laufenden, also weiß ich nicht einmal, ob ich diese Meteorologen dafür verfluchen soll, daß sie falsch liegen, oder von ihrer Vorhersage beeindruckt sein soll.
Ich sah also aus dem Fenster und sah dicke Flocken herunterkommen. Diesmal war es nicht nur eine leichte Schicht auf Autos und Dächern. Ich kann nicht sagen, daß es ein Geräusch gibt, das ich morgens so sehr hasse wie Schneeschaufeln, die über den Boden kratzen, nicht einmal Bohren oder Hämmern.
Die Panik war um die Mittagszeit vorbei, als der Schnee zu schmelzen anfing. Puh.
Nun bin ich bereit dafür, euch zu zeigen, woran die JAC-Mitglieder durch den ersten Schnee erinnert wurden.
1 Violetmoon's Corner
2 2 Fab Fristers
3 Cat's Wire
4 MC Stoneworks
5 Jewelry Art by Dawn
Samstag, 25. Dezember 2010
Das fünfundzwanzigste Türchen - Weiße Weihnacht
Dienstag, 14. Dezember 2010
Das vierzehnte Türchen - Schneekreaturen

Ich hab's versucht. Wirklich, hab' ich. Ich bin dort hinaus in die Kälte gegangen und ich wollte einen Schneemann bauen. Leider war der Schnee zu pulvrig und alles, was ich hinbekommen habe, war ein Schneehaufen.
Also mußte ich in meinen Bilddateien graben und habe stattdessen das hier herausgesucht.
Ostern 2008 hatten wir Besuch aus Indien. Sie hatte noch nie Schnee gesehen. Wir hatten schon ziemlich Schnee gehabt, aber im März war das alles weg. Nachdem wir aber auf einem Ostermarkt gewesen waren, beschlossen wir, ein bißchen herumzufahren, um ihr die Landschaft zu zeigen, und als wir auf die Schwäbische Alb kamen, stellt euch unsere Überraschung vor ... war da noch Schnee! Genug für Kinder und ihre Schlitten und genug für unsere Freundin, um aufgeregt zu werden.
Ich zeigte ihr, wie man einen Schnee-Engel macht.

Nach dem ersten überraschten Blick warf sie sich ebenfalls auf den Boden. Schnee-Engel-Pärchen! (Und ein Haufen Fußspuren ...)

Damit war meine Lust auf Aktivität befriedigt, ihr wißt, wie ich über Schnee denke. Die zwei anderen beschlossen jedoch, einen Schneemann zu bauen, während ich mit meiner Handykamera Bilder machte. Ihr hättet die Leute sehen sollen, die vorbeigingen. Fast alle stellten sich kurz hin, um zuzuschauen, alle lächelten, ein paar winkten und sagten uns, wie goldig der kleine Kerl aussähe. Und einer machte sogar Bilder.
Angesichts der Zahl von Kindern um uns herum war ich etwas verwundert, daß es der einzige Schneemann dort war.
Ich glaube, mir gefielen seine Ohren und sein "Haar" am besten. Es war fast schwer, ihn dort zurückzulassen, aber ich glaube, er genoß es, schließlich war er der König des Hügels! :-D

Mittwoch, 8. Dezember 2010
Das achte Türchen

Vielleicht erinnert ihr euch daran, daß ich euch schon mal von unserem alten Friedhof erzählt habe.
Gestern auf dem Heimweg kam ich dort am frühen Abend vorbei und die stille Schönheit überwältigte mich. Das ist nun wirklich ein Ort, der gut Schnee tragen kann, sozusagen. Natürlich hatte ich meine Kamera nicht dabei. Also beschloß ich, am nächsten Tag mit meiner Kamera zurückzukommen und ein paar Bilder zu machen, um die Stimmung einzufangen.
Habt Nachsicht mit mir. Dies sind keine professionellen Bilder, ich habe keine Superkamera (und keine Ahnung ;-)), aber wenn ich Glück habe, versteht ihr trotzdem, was ich meine.
Dies ist der Seiteneingang zum Friedhof. Wenn ihr genauer hinschaut, seht ihr die Oberhofenkirche durch die Bäume.

Der Effekt des Lichts, das die Pfeiler durch den Schnee auf dem Boden anleuchtet, ist wunderschön und ein bißchen geheimnisvoll, findet ihr nicht?

Nur ein paar Schritte und ihr seht die Oberhofenkirche in ihrer ganzen Schönheit. Vielleicht bin ich voreingenommen, weil diese Kirche einen wichtigen Teil in meiner Kindheit und Teenagerzeit spielte. Obwohl ich nicht mehr in der Kirche aktiv bin, bekomme ich immer noch dieses besondere Gefühl, wenn ich hier vorbeikomme.

Sieht es nicht friedlich aus? Ein Blick nach links ...

... ein Blick nach rechts, wo der Schnee sanft im warmen Licht einer der Lampen, die über den Friedhof verstreut sind, leuchtet.

Ich wünschte, ich hätte ein Bild von einem meiner Lieblingsgräber machen können, aber dafür war es wirklich zu dunkel. Also ging ich wieder, diesmal durch den anderen Seiteneingang, zurück in die "gewöhnliche" Welt.

Samstag, 4. Dezember 2010
Das vierte Türchen - Es schneit!

Kennt ihr den Namen Wilson Bentley?
Bevor ich diesen Post geschrieben habe, hatte ich nie von ihm gehört. Offensichtlich glaubte man lange, daß er der erste war, der jemals Schneekristalle unter einem Mikroskop fotografierte.
Kennt ihr den Namen Johann Heinrich Ludwig Flögel?
Anscheinend war tatsächlich er der erste.
Diese Bilder wurden aber von Bentley gemacht. Der Farmer nahm über die Jahre Bilder von 5000 Schneekristallen auf und er stellte die These auf, daß es keine zwei identische Schneeflocken gibt.

Kennt ihr den Namen Nancy Knight?
1988 veröffentlichte die Schneeforscherin Bilder von zwei identischen Schneeflocken. Ups. Tut mir leid, Wilson. Ich bin sicher, die Allgemeinheit weiß nicht davon. Ich wußte es nicht.
Ohnehin sind sich Wissenschaftler sicher, daß sie zumindest auf atomarer Ebene nicht identisch waren.
Kennt ihr den Namen Sunny Days Embroidery?
Nicht? Die folgenden Bilder wurden von Fran aufgenommen, deren Studio so heißt. Und die Stücke auf den Bildern (klickt sie an, wenn ihr mehr wissen möchtet ;-)) sind auch von Fran gemacht. Nichtschmelzende Schneeflocken. Ich bin nicht sicher, ob Wilson mit ihnen soviel Spaß gehabt wie mit seiner schmelzenden Sorte, aber ich liebe sie. Die Schneeflocken, die Eiszapfen ... und das sind ja nur die Winterornamente. Es gibt noch soviel mehr! Witzige, niedliche, dekorative, nützliche (vielleicht erinnert ihr euch an meine Spinnwebuntersetzer?). Schaut es euch an!





Ähm, und ist irgendjemand überrascht, daß dies zur Zeit mein Favorit ist??

Donnerstag, 2. Dezember 2010
Das zweite Türchen

Wenn ich an Schnee denke, denke ich an Strumpfhosen. Nicht die weichen und schönen Strumpfhosen von heute, sondern die Sorte, die ich tragen mußte, als ich ein Kind war.
Ich gebe jetzt niemandem die Schuld dafür (außer vielleicht den Strumpffabrikanten in diesen Tagen), daß ich sie tragen mußte, aber sie waren kratzig und ich haßte sie. Im Schnee haßte ich sie noch mehr, wenn ich naß wurde. Die Mischung aus naß und immer noch kratzig ... nicht schön.Sie nach einem Bad anzuziehen, war eine Qual, und das Gefühl, wenn man sie wieder ausziehen durfte, war Seligkeit.
Es ist seltsam, aber irgendwie steckt dieses Gefühl in meinem Kopf fest, wenn ich Schnee sehe. Ich schätze also, Schnee hatte nie die Chance, von mir gemocht zu werden. Sorry.
Montag, 1. Februar 2010
Wörter mit S
Mein Niesen ist schon ein Gewinner. Ich muß ehrlich sein, ich niese nicht wie eine Dame ... ha-püh. Ich niese wie ein explodierender Elefant und wann immer ich es heute tue, springen Katzen in alle Richtungen. Ich habe aber das Gefühl, daß sie sich sehr langsam daran gewöhnen.
Meine zweite Wahl wäre dann einer der Gründe für das sehr undamenhafte Schnüffeln. Schnee. Ja, es hat wieder angefangen und es hat heute noch nicht aufgehört. Große, fluffige Flocken kommen herunter. Ihr werdet mir vergeben, daß ich jetzt nicht dort hinaus springe, um Bilder zu machen. Stattdessen habe ich welche von zwei verschiedenen Fenstern aus aufgenommen.
Falls ich mich jemals besser fühle (ich jammere gern, wenn ich eine Erkältung habe, also nehmt diese melancholische Äußerung nicht zu ernst ;-)), werde ich hinausgehen und eine Schneemannvoodoopuppe bauen. Wenn ich die dann zerstöre, bedeutet das, daß der Schnee auch weg sein wird. Richtig? Richtig? Enttäuscht eine sterbende Frau nicht! (Ja, das ist eine leichte Überreaktion für eine Erkältung, aber schaut nochmal, was ich vorher geschrieben habe ... jammern ... melancholisch ... blabla.)
Nummer 3 hat meine Lebensgeister etwas gehoben. Ich habe heute ein Päckchen bekommen und darin war mein brandneuer Snoopypyjama aus Flanell. Meine beiden ersten waren hellrosa und Woodstock war noch mit drauf, aber dies war der einzige, den ich schnell genug finden konnte, um meinen Snoopybedarf zu befriedigen, nachdem die ersten zwei inzwischen kaputt sind. Er ist hellblau und darauf steht "You're my sweetest", gleich "Du bist mein/e Süßeste/r", (noch ein Wort mit S, yay).
Zu guter Letzt kommt die einzige meiner heutigen Leistungen. Slimy die Schnecke ist schon eine Weile nackt in meinem Projekttäschchen "herumgerannt" (Schnecken rennen nicht, für den Fall, daß ihr das nicht gewußt habt), aber heute hat er endlich seine Schale bekommen.
Und wenn ihr euch jetzt fragt, was das mit den S-Worten soll, gar nichts. Und wenn ihr euch wundert, welche Mittelchen ich für meine Erkältung nehme, gar keine. Ich bin einfach nur manchmal ein ...
........ Simpel! ;-)











