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Montag, 10. August 2026

10 am 10. - Würdest du lieber ...

Es ist wieder Zeit für Marsha in the Middles 10 am 10.
Heute hat sie eine weitere Runde von "Würdest du lieber ..." für uns.



Würdest du lieber Urlaub in Alaska oder in Bali machen?

Ich nehme Alaska, aber nicht im Winter. Zuviel Schnee für mich.

Würdest du lieber ein Musikinstrument oder malen lernen?

Ich hatte Geigenstunden als ich (viel) jünger war, aber mein einer Versuch, zeichnen zu lernen, ging schief (nicht durch meine Schuld) und irgendwie schaffte ich es nie mehr, es nochmal zu versuchen, also nehme ich bitte das Malen.

Gemeinfrei über pxhere

Würdest du lieber Flip Flops oder Turnschuhe tragen?

Turnschuhe. Ich hasse Flip Flops.

Würdest du lieber mit der höchsten Achterbahn fahren oder lieber auf der "Lazy River"-Bahn dahintreiben?

Wenn ich wirklich wählen muß, wird es der Lazy River. Ich war in der Achterbahn - keine riesige - und das ist nichts für mich. Ich habe nie eine Lazy River-Bahn ausprobiert oder auch nur die Gelegenheit dazu bekommen, also weiß ich nicht, ob mir das gefallen würde.

Würdest du lieber auf einen Roadtrip gehen oder einen Flug an einen Ort weit weg nehmen?

Auf jeden Fall einen Roadtrip!

Gemeinfrei über pxhere

Hättest du lieber Geburtstag im Sommer oder im Winter?


Ich habe im Sommer Geburtstag, feiere aber nicht, also wäre jeder Tag des Jahres für mich in Ordnung..

Würdest du lieber auf einen Flohmarkt gehen oder auf einen Kunsthandwerkermarkt?

Ein Kunsthandwerkermarkt ist natürlich echt nett, aber ich würde wegen des Überraschungsfaktors immer den Flohmarkt wählen, wenn ich müßte.

Gemeinfrei über pxhere

Würdest du lieber River Tubing machen oder eine Zipline durch die Bäume nehmen?

Keins von beidem. Ich bin wirklich nicht die Sorte Mensch, die sowas macht, und war es auch nie.

Würdest du lieber auf Safari gehen oder auf eine Whale Watching-Tour
?

Schwierig. Ich bin mir nie sicher, was ich davon halten soll. Ich finde allerdings alle Tiere faszinierend.

Würdest du lieber das Wetter kontrollieren oder mit Tieren sprechen können?

Natürlich hört es sich verführerisch an, die derzeitige Hitze abzuschalten oder den Einfluß des Wetters auf den Planeten zum Besseren verändern zu können, aber ich würde keinem Mensch mit einer derartigen Fähigkeit vertrauen, egal ob sie die Macht ausnutzen würden oder unbeabsichtigt alles durcheinanderbringen, obwohl sie etwas Gutes tun möchten.
Mit Tieren sprechen - tut mir leid, so gern ich gerade wüßte, was Gundel von mir will (wahrscheinlich daß ich das Wetter kontrolliere und besser mache), glaube ich nicht, daß die Menschheit bereit dafür sind zu hören, was sie uns sagen würden.

Samstag, 11. Juli 2026

10 am 10., ähm, 11. - Katzensommer

Wie ihr wißt, mag ich es nicht, zweimal am Tag zu posten, also bin ich einen Tag spät dran für Marsha in the Middles 10 am 10. Ich denke, ihr werdet mir das verzeihen.
Also schauen wir mal, was hat Marsha diesen Monat für uns?


Erzähl uns von deinen zehn Lieblingskatzen? Sie scherzt wohl. Ist das ein Schurkenlachen, das ich da in der Ferne höre? Wie könnte ich es auf zehn beschränken?
Es wird schwierig, aber bitte schön - wie üblich in willkürlicher Reihenfolge.

Katzenhüten. Ich weiß immer noch nicht, was die Firma, für die diese Werbung ist, eigentlich tut (oder tat), aber das ist mir sowieso sowas von egal. Sie ist zum Schießen.



Wenn ich mir so meine Hände anschaue, weiß ich genau, wer das gerade macht, um sich auf das nächste Mal vorzubereiten, wenn ich wage, sie ohne Erlaubnis anzurühren. Kleiner Tip ... sie ist auch schwarz.


Ich glaube nicht, daß ich viel über Franz Marcs "Die weiße Katze" von 1912 sagen muß. Ich liebe dieses Bild.

Aus der Sammlung der Kulturstiftung
Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg
Halle (Saale)


Es ist ziemlich unglaublich, daß es "Simon's Cat" schon seit 18 Jahren gibt.
Ich erinnere mich noch daran, als einer unserer HiWis bei der Arbeit - der ebenfalls einen Kater hatte - meinte, ich müsse mir einfach dieses Video anschauen. Wir konnten das beide so gut nachvollziehen (natürlich ohne Baseballschläger).



Théophile-Alexandre Steinlen hat nicht nur in vielen seiner Illustrationen Katzen mit abgebildet, er hat auch Katzenskulpturen gemacht.
Wir hatten früher einen Druck dieses Plakats, das er 1896 für das Kabarett "Le Chat Noir" entwarf, an unserer Wand hängen. Ich frage mich, wo er abgeblieben ist.


Ich folge Baby Corn auf den sozialen Medien.
Er ist - tatsächlich bin ich mir nicht sicher, daß wir schon wissen, was er alles ist. Er wurde mit ungefähr drei Wochen zusammen mit seinen Schwestern als Katzenwaise bei einem städtischen Tierheim abgegeben. Sie waren normal groß, Baby Corn nicht. Mit jetzt über einem Jahr ist er immer noch klein, er ist wacklig (cerebelläre Hypoplasie) und hat eine witzige flache Frisur. Er kämpft gegen Wind und Mais und er ist weit gereist. Und hinreißen.

Tatsächlich is Baby Corn nicht die einzige Katze mit cerebellärer Hypoplasie, der ich folge. Es gibt da zum Beispiel auch noch
 Elvis Westley und Nuggie. Falls ihr euch fragt warum, ich hatte selber Tiere mit Beeinträchtigungen.



Kennt ihr "The Fabulous Furry Freak Brothers", die Gilbert Shelten 1968 erschuf? Dann kennt ihr auch Fat Freddy's Cat.


Bastet war zunächst eine Löwenkriegergöttin (auch eine Katze, zumindest zum Teil) und wurde später zu der ägyptischen Katzengöttin, mit der wie sie heute gewöhnlich verbinden.

KS_aus_F (Katharina Surhoff) (GFDL)
über Wikimedia Commons
Statue im Senckenberg
Naturmuseum Frankfurt

Mittelalterliche Katzen. Gut, viele mittelalterlichen Tiere sehen fantastisch aus (eine Fantasie, die auf zuviel Käse beruht), aber die Katzen ... urteilt selbst.


Die Katzen aus den Cartoons von Scott Metzger, Mark Parisi - es gibt bei ihnen auch andere Themen - und Lingvistov. Man sieht sie und denkt, jepp, das könnte meine sein.
Ich folge Scott und Mark auf den sozialen Medien und Landysh auf Patreon (ihr könnt alte Lingvistov-Cartoons hier finden), werde hier aber keine ihrer Cartoons teilen.
Stattdessen biete ich euch eine Karikatur an, die mein Animatorfreund vor Urzeiten von mir und dem Ex gemacht hat. Cat, die ein Katzenshirt trägt (ich hatte allerdings nie eine solche Nase!).


Ich hatte nicht geplant, meine eigenen Katzen mit aufzunehmen, weil ich wußte, daß es mich zum Weinen bringen würde, ihre Bilder durchzugehen, und das hat es auch, aber ich konnte sie einfach nicht weglassen. Es hätte sich falsch angefühlt, denn natürlich werden sie immer meine absoluten Lieblingskatzen sein.
Danach habe ich es nicht fertiggebracht, noch eine Collage für die anderen Katzen in der Familie zu machen.



Eine ziemliche Mischung, nicht wahr? Ich wette, meine Liste könnte morgen völlig anders aussehen und dann übermorgen nochmal.
Danke, Marsha, das hat (überwiegend) Spaß gemacht.
Ist euch an dem Post etwas aufgefallen?

Dienstag, 9. Juni 2026

10 am 10., ähm, 9. - Dinge, die wir an der kommenden Jahreszeit lieben

Einen Tag zu früh, sorry, denn morgen ist schon von einem anderen Post besetzt, der am Donnerstag hätte erscheinen sollen, der aber schon mit einem Stummfilmpost besetzt ist. Wie kann Bloggen so kompliziert sein?
Wie auch immer, ohne weitere Umschweife ...


Ähm ... ihr denkt vielleicht, daß das sehr einfach sein müßte, für mich ist es das aber nicht.
Schauen wir mal, wie weit ich komme.

Mein Geburtstag.


Das war doch jetzt einfach, oder? Nicht, daß mein Geburtstag für mich ein so besonderer Tag wäre. Ich habe ihn nie so gefeiert, wie das viele andere tun (außer einmal, aber das ist eine lange Geschichte), es gibt keine Party, klein oder groß. Ich bekomme vielleicht ein, zwei Besucher, was ich mag, und ich bin ein oder zwei Geschenken nicht abgeneigt, vor allem kleinen Überraschungen, aber ich bin genauso glücklich damit, den Tag ganz allein zu verbringen (warum verspüre ich den Drang, ein Smiley dazuzusetzen, um klarzumachen, daß ich das wirklich so meine?)


Das nenne ich mal eine nachhaltige
Geburtstagskarte, ich fand die Idee klasse!

Das heißt übrigens nicht, daß ich einer von den Menschen bin, die ein Problem mit ihrem Geburtstag haben, also der ansteigenden Zahl. Ich schätze mal, ich bin einfach über die Kindheitserregung hinaus.
Witzige Tatsache - ich habe an dem Tag immer Urlaub genommen, egal ob ich Pläne hatte oder nicht, also war es immer "mein" Tag.

Eiskaffee.

Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, ob es Eiskaffee auch in anderen Ländern gibt.
Während des zweiten Besuchs meiner amerikanischen Freundin Jenn in Deutschland gingen wir in ein Café und fragten sie, ob sie gern einen probieren würde. Sie lehnte das vehement ab, weil sie dachte, daß wir Kaffee mit Eiswürfeln meinten, und sie war sehr überrascht zu sehen, was wir bekamen. Nachdem sie probiert hatte, mußte sie sofort ihren eigenen haben und er wurde zu einem ihrer Favoriten (neben Leberkäswecken).
Ich trinke selten Kaffee, jahrelang - damals war der geeiste Kaffee bei uns noch kein Ding - war es die einzige Weise, wie ich ihn überhaupt trank.


Sommererinnerungen.

Sommererinnerungen waren tatsächlich schon mal ein Thema für die 10 am 10. Ich habe gute Erinnerungen, aber den Post zu lesen half mir bei diesem hier nicht, denn das sind Dinge, die so nicht mehr geschehen werden, zum Beispiel wegen meiner eingeschränkten Mobilität - keine Sommerflohmärkte, keine Reisen, keine langen Waldspaziergänge usw.
Ich habe aber noch die Erinnerungen, schöne und witzige!

Sommerregen.

Nach einem heftigen Hagel vor einigen Jahren bin ich bei Gewitter nicht mehr ganz so entspannt, aber ein schöner langer Regen nach einer heißen Phase ist absolut das Beste.
Wenn andere reinrennen, gehe ich hinaus, um mich abzukühlen.

Ich liebe dieses alte Bild und ich kann
es hören, riechen und fühlen.

Bäume, Seen und Teiche.

Meiner Meinung nach sind das in der Sommerhitze die besten Plätze. Manch anderer würde wahrscheinlich einen Strand wählen, aber ich bin kein so Strandfan, was gut paßt, da es in der Gegend keine gibt.

Gemeinfrei über pxhere

Ich weiß nicht, wie gute meine Chancen sind, irgendwohin zu kommen, aber zumindest habe ich es diesen Monat schon an einen meiner Lieblingsplätze geschafft. Extrapunkte dafür, daß dort so früh am Morgen noch niemand war außer einem Radfahrer, der ein Bild machte und wieder ging.

Der Lautertopf, die Quellen des kleinen Flüßchens Lauter.

Jammern.

Wie ihr sehen könnt, greife ich jetzt
ernsthaft nach Strohhalmen hier!
Ich liebe es, im Sommer zu jammern. Nun ja, ich liebe es nicht, daß ich jammern muß, also heißt "Liebe" in dem Fall eher, daß ich nicht anders kann. Manchmal ist es vielleicht eher ein armseliges Stöhnen.
 Sehr nervig.

Mein Ventilator.

Auf Englisch funktioniert das Wortspiel besser - I'm my fan's biggest fan, ich bin der größte Fan meines Ventilators - und es ist mir egal, wenn mir Leute sagen, daß ein Ventilator nichts bringt. Mir bringt er was. Wenn das nur in meinem Kopf ist, bitte, Hauptsache es funktioniert.


Das wär's dann von einer mürrischen Sommerhasserin.
Tut mir leid, aber ich habe einfach nicht mehr als diese recht schwachen sieben zusammengebracht, da Sommer die Jahreszeit ist, die ich am wenigsten mag.
Nach einer sehr heißen Woche habe ich mehreren Leuten erklärt, daß ich mich sehr auf September und meine Lieblingsjahreszeit freue. 
Ich habe sogar in der Familie recherchiert, um mich auf zehn zu bringen, aber das einzige, was uns klar wurde, war, daß wir in mancher Hinsicht sehr unterschiedlich sind!
 😂 

Samstag, 11. April 2026

10 am 10. - Würdest du lieber ...

Zunächst mal, ja, ich weiß, daß es nicht der 10. ist. Ich bin nur komisch in Bezug auf zwei Posts am selben Tag.
Also, ohne Umschweife, hier sind meine 10 am, nun ja, 11. Das sind die Fragen, die Marsha uns gestellt hat.


Würdest du lieber einen Vokuhila oder eine Dauerwelle tragen?

Dauerwelle, obwohl ich das vor vielen Jahren zweimal ohne überzeugende Resultate probiert habe. Ich habe immer von sanften Wellen geträumt, aber die hatte ich nur, wenn meine Haare naß waren, egal wieviel ich herumgeknetet habe. Es ist witzig, daß ich vor Jahren auf einmal ein paar Wellen in meinen sehr langen Haaren bekam, aber seltsamerweise sind es nur ein paar Strähnen und nicht unbedingt die obendrauf.

Hättest du lieber einen Zauberteppich oder eine Kristallkugel?


Leicht. Auf jeden Fall eine Kristallkugel. Sogar als Kind hatte ich schon Probleme damit, an Detektiv Tiegelmann auf seinem magischen Teppich zu denken. Schaut euch das Bild an, macht euch das nicht nervös? Ich meine, ist das wie ein Holzbrett oder hängt er beim Flug durch? Was ist mit Turbulenzen? Kann man echt ein Faß draufstellen? Nein nein, ich möchte bitte die Kristallkugel haben. Ich sage aber nicht, daß ich sie benutzen würde. Sie könnte auf einem Tisch in der Ecke herumstehen und hübsch aussehen.

Würdest du dich lieber sofort irgendwohin teleportieren oder lieber Gedanken lesen können?

Auch einfach. Teleportieren natürlich! Wenn das mit einem Fingerschnipsen funktionieren würde, wäre das toll. Keine Maschinen, dabei denke ich an "Die Fliege" oder eine sehr gruselige Geschichte, die ich mal gelesen habe.
Für jemanden, der nicht sehr mobil ist, hört sich Teleportieren großartig an. Als erstes würde ich ein paar Onlinefreunde besuchen.
Gedanken lesen - nein. Wenn man sieht, wie Gedanken die ganze Zeit im Internet ausgeschüttet werden, ist das tatsächlich ein gräßlicher Gedanke. Es sei denn, man könnte es ab- und anschalten. Nö, nicht mal dann.

Würdest du lieber Brokkoli mit Schokogeschmack oder Schokolade mit Brokkoligeschmack essen?

Ich habe das zuerst als schokoladeüberzogenen Brokkoli gelesen, aber natürlich könnte es ein klein wenig schwierig sein, dafür Schokolade mit Brokkoli zu überziehen (und es hört sich ekelhaft an).
Wo ist hier die Auswahl? Ich könnte ja immer die Augen schließen, um zu vergessen, daß ich Brokkoli esse, und den perfekten Schokogeschmack bekommen, nicht wahr, aber ich glaube, andersherum würde das nicht funktionieren.

Hättest du lieber eine sprechende Toilette oder einen sprechenden Kühlschrank?

Ich mag gar nicht, wenn meine Geräte sprechen. Ich schreie meine Waschmaschine an, wenn sie mich vom Bad aus anpiept, um ihr zu sagen, sie soll die Klappe halten, ich komme, wenn ich soweit bin. Wenn mein Kühlschrank mich anpiept, um mich zu informieren, daß die Tür zu lang offen war, während ich noch versuche, die letzten Teile von der Lebensmittellieferung reinzupressen, rufe ich "Ich weiß, ich weiß, ich beeile mich ja!"
Ich spreche mit unbelebten Objekten, ich muß es echt nicht haben, daß sie zurückquatschen, aber wenn ich wählen muß, wird es der Kühlschrank. Ich frage mich nur, ob wir philosophische Gespräche führen werden oder ob er mich nur an das sterbende Gemüse oder an den lebenden Käse erinnern wird.

Würdest du lieber Glitzer niesen oder Gelee weinen?

Habt ihr schon jemals ein Zeitlupenvideo von einem Nieser gesehen? Und habt ihr je einen meiner Überraschungsnieser gesehen? Ich möchte nicht in einer Welt voller Glitzer leben. Ich mag, wie Glitzer aussieht, aber ich habe ihn aus gutem Grund schon lang aufgegeben.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie schwierig es wäre, Gelee zu weinen, aber angesichts der Körpertemperatur wäre es wahrscheinlich nicht zu schrecklich?

Würdest du lieber einen Schneemann oder eine Sandburg bauen?

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Aus Erfahrung würde ich sagen, daß ich in beidem ziemlich schlecht sind. Ich bin kein großer Strandfan, was das Herumliegen in der Sonne angeht, aber ihr - ich sehe besonders dich an, Marsha - wißt, daß ich Schnee hasse, also wird es die häßliche Sandburg.

Hättest du lieber ein Einhorn oder einen Drachen als Haustier?

Ich werde nicht wählen. Ich ... ich werde beides haben. Ja, und sie werden beste Freunde sein ... und dann werden wir die besten Abenteuer haben und ... und ich werde sie Amalthea und Puff nennen ... und sie werden in meinem Zimmer schlafen ...

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Tut mir leid, aber bei einer solchen Frage kann ich nicht anders als zum Kind werden. Ich hoffe, ich habe meine aufgeregten Schnaufer gehört und vielleicht hatte ich einen Finger im Mund, um besser denken zu können (und habe doch keine weniger klischeehaften Namen gefunden).
Aber ja, ich werde auf jeden Fall beide haben.

Wärst du lieber die witzigste Person im Raum oder die klügste Person im Raum?

Nun, das kommt auf die Umstände an, nicht wahr? Wenn ich für eine Standup-Routine auf der Bühne stehe, würde ich vorziehen, die witzigste zu sein, bei einer Arbeitsbesprechung wäre ich lieber die klügste.
Allgemein gesprochen, würde ich aber immer wählen, die klügste zu sein, hoffentlich nicht auf nervige Art.

Hättest du lieber eine Unterhaltung mit deinem früheren Ich oder deinem zukünftigen Ich?

Ich bin schrecklich bei diesen Zeitreiseangelegenheiten. Ich könnte meinem früheren Ich einige Ratschläge geben, aber was würde das mit meinem gegenwärtigen Ich anstellen? Ich möchte die Kristallkugel nicht benutzen, also warum sollte ich mit meinem zukünftigen Ich sprechen wollen?
Ich würde lieber mit meinem Kühlschrank über flaumigen Käse sprechen.

Wie hättet ihr diese Fragen beantwortet?

Dienstag, 10. Februar 2026

10 am 10. - Dinge, die zu lieben ich hasse


Willkommen zu 10 am 10. im Februar.
Dies ist der Prompt, den uns Marsha von Marsha in the Middle für heute vorgegeben hat - erzählt uns von zehn Dingen, die ihr heimlich liebt, wobei ihr es haßt, daß ihr sie liebt.
Ich glaube, das bekomme ich nicht hin. Entweder gibt es einen Grund dafür, daß ich sie im geheimen liebe, dann möchte ich sie auch nicht für jeden sichtbar ins Netz stellen (das heißt ja nicht, daß es etwas "Schlechtes" ist, vielleicht ist es einfach nur etwas, das ich nicht diskutieren möchte) oder es ist mir eigentlich egal, soll heißen, ich hasse nicht, daß ich sie liebe, weil das eben meine Wahl ist.
Oder sind einfach heimliche Vergnügungen - "schuldige" Vergnügungen im Englischen - gemeint wie an Weihnachten Hallmark-Filme anzuschauen und ein paar davon zu mögen, weil sie nett sind, und welche, weil sie zum Schießen sind? Macht mich das schuldig, nicht intellektuell genug zu sein, also müßte ich es hassen?

Jetzt denke ich, daß ich vielleicht zuviel darüber nachdenke, noch so etwas, worin ich Profi bin (nicht nur im Toast machen)
.

Bild von
Teslariu Mihai auf Unsplash

Ich gebe euch mal ein Beispiel. Ich bin so ein Schwächling, wenn es um meine Katzen geht. Darum lebe ich nicht mit Hunden. Wenn ich sie meine Bosse nenne, trifft es das so ziemlich. Das kann manchmal nerven und mich dazu bringen, meinen Kopf gegen die Wand zu hauen (nicht buchstäblich), aber wie so viele Katzenbedienstete bin ich trotzdem irgendwie stolz drauf, daß sie kleine Punks sind (nicht das Wort, das ich tatsächlich benutzen würde, ich glaube, mehr muß ich nicht sagen). Mag ich es nicht, daß ich das bin? Nein.

Wartet mal, vielleicht hasse ich es, meine Klammern zu lieben, bis jetzt habe ich drei in diesem Post.
Nö, nicht wirklich. Wenn ihr mich in echt kennen würde, würdet ihr wahrscheinlich die Klammern heraushören, wenn ich spreche. Ich kann sie in Gedanken spüren. Sicher, es mag bessere Wege geben, mit meinen hinzugefügten Informationen umzugehen, die außer mir wahrscheinlich niemand auch nur im geringsten interessant findet, aber ...

Vielleicht hasse ich meine Angewohnheit, manche Sätze offen zu lassen, und meine Zuneigung zu Auslassungszeichen ...
Nope. Manche Sätze brauchen zusätzliche Informationen und manche Sätze brauchen kein Ende - nicht, um von einem dramatischen Blick begleitet zu werden, der auf ominöse Dinge hindeutet, die ich in der Luft hängen lasse statt sie zu hinzuschreiben - weil man sowieso weiß, wohin sie führen ...

Oh, und natürlich der Gedankenstrich — den ich nie richtig tippe, einfach weil ich für ALT+0150 zu faul bin (was ich auch immer vergessen, wenn ich es einmal benutzt habe, also ... (oh, und übrigens, der englische em dash hat eine andere Kombination)) - oder genaugenommen der Bindestrich, der durch meine Posts läuft, ohne irgendetwas zu verbinden.
Auch das bedauere ich nicht wirklich.
Ich bin keine Schriftstellerin und gebe nicht vor, eine zu sein, und obwohl es mir leid tut, daß ihr damit umgehen müßt, hasse ich es nicht. Das ist so ziemlich das, was direkt aus meinem Gehirn auf euren Bildschirm fällt, und wenn ihr deshalb mit den Zähnen knirscht, möchte ich mich nochmal dafür entschuldigen, aber ich bezweifle, daß sich das ändern wird.

Wow, ich habe noch nicht mal ein einziges gefunden ... (ominöse Pause)
Ich denke, ich wäre vielleicht besser mit "Dinge, die zu hassen ich liebe" gewesen, obwohl sich das ja anhört, als ob ich etwas hasse, weil mich das erfreut, was überhaupt keinen Sinn ergibt. Argh, ich denke schon wieder zuviel nach!

Während ich schon mal dabei bin, bedient euch gern an ein paar von denen hier, falls ihr welche braucht! Ich habe reichlich davon.
((((((((( ... ... ... ... ... - - - - - —
— — — )))))))))))


Marsha, es tut mir leid, ernsthaft.
Du hast nicht das bekommen, wonach du gefragt hast, aber wer würde sich schon dafür interessieren, daß ich die Tatsache, meine Finger noch immer nicht von Milchprodukten lassen zu können, nicht schätze? Ups, da haben wir ja eins, denkst du, du könntest das so gelten lassen? 
🤡

Samstag, 10. Januar 2026

10 am 10. - Dinge, die ich dieses Jahr nicht tun werde


Die 10 am 10. sind zurück!
Als ich aber Marshas Vorgabe las, war mein erster Gedanke, daß sich das als schwierig für mich erweisen konnte. Laßt mich erklären warum.
Ich könnte zum Beispiel Dinge aufführen wie "Ich werde nicht so viele Kohlehydrate essen wie letztes Jahr." Hört sich wie ein Vorsatz an, nicht wahr? Vorsätze können auf beide Arten formuliert werden, "Ich möchte weniger kaufen ...." oder "Ich will nicht soviel kaufen ..." Ich mache keine Vorsätze, also fällt so etwas raus.
Versuchen wir etwas anderes. "Ich werde dieses Jahr wahrscheinlich kein Museum besuchen." Hm. "Ich werde dieses Jahr wahrscheinlich keinen Kurs belegen, bei dem ich persönlich anwesend sein muß." So werde ich entweder mich selber deprimieren, wenn ich Dinge aufzähle, die ich gern tun würde, aber nicht mehr kann, oder ich werde unglaublich negativ, jammernd und nervig klingen.

Was sind also meine Optionen?
Auf meinen Kommentar antwortete Marsha "Viel Spaß mit all den wilden und seltsamen Dingen, die du nicht tun wirst." Aha, Marsha, eine Herausforderung, ja?

Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich nicht ...

1. ... an einer Winterexpedition teilnehmen.

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Ja. Nein. Kann nicht euer Ernst sein, Leute, schaut euch das an. Habt ihr "Goldrausch" nicht gesehen? Schuhe, ich sag' nur Schuhe!
Aber im Ernst. Ich mag echt keinen Schnee und könnte komplett ohne leben.

2. ... Tiefseetauchen gehen.

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Wißt ihr, was diese Helme euren Haaren antun? 😜
Ich liebe Dokumentationen über den Ozean, aber immer wenn ich an einem Strand war und die Weite des Ozeans gesehen habe, fühlte ich mich seltsam überwältigt. Es war wahrscheinlich zuviel, es als Thalassophobie zu bezeichnen, aber ich bin nie mehr als knöcheltief ins Meer gegangen.

3. ... den Mount Everest besteigen.

Keine der Translation-Apps hat Yeti auf ihrer Liste und welchen anderen Grund sollte ich haben, überhaupt da raufzuklettern?
Ok, derzeit habe ich Probleme mit einem einfachen Hügel, aber ich habe auch nicht das Gen, das den Wunsch nach großen Abenteuern in meinem Leben erzeugt. Kleine Abenteuer sind für mich okay.

4. ... "Ulysses" von James Joyce lesen.

Könnt ihr es fassen, daß ein Familienmitglied mal vorgeschlagen hat, daß wir zusammen "Ulysses" lesen und diskutieren?
Falls ihr es gelesen habt, gut für euch, aber meine zehn Gehirnzellen gründeten eine Gewerkschaft und drohten mit Kündigung. Das geht nicht.
Es gibt Dinge, die ich nicht gemacht haben muß, um mich zu beweisen. Mich durch "Ulysses" zu quälen ist eins davon.

5. ... auf einen Rave gehen.

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Ich kann dieses Bild hören und fühlen und beides ist nicht gut für mich.
Natürlich war ich jung nicht mal ein Fan von Diskos. Merkt ihr, daß ich nie eine Tänzerin war? 
😂
Ich habe einen Tanzkurs geschafft (weil alle hingingen, aber es hat mir keinen Spaß gemacht), aber obwohl ich mich gern zu einem Rhythmus bewege und gelegentlich mit ein paar meiner Katzen getanzt habe, habe ich es vorgezogen, das in der Privatsphäre meines eigenen Zuhauses oder von einem Stuhl aus zu tun.

6. ... Schnecken essen.

Eine Freundin, die mit Polymer Clay
gearbeitet hat, hat diese kleine
Schönheit für mich gemacht.

Zu dumm, daß ich Vegetarierin bin, was?
Selbst davor war ich aber nie abenteuerlustig beim Essen. Ich hätte keine Lust darauf, Ameisen in Schokolade oder Mehlwürmer zu probieren. Wie ist das mit euch?
Ich habe allerdings einmal die Vitaminpellets meiner Kaninchen probiert, um herauszufinden, warum sie SO verrückt danach waren. Irgendwie trocken. Ich schätze, man mußte ein Kaninchen sein, um das zu mögen.

7. ... meine Katzen behalten, sondern stattdessen ein paar Hunde in Pflege nehmen.

"Könnte sie bitte jemand dazu bringen,
mit dem Reden aufzuhören? Kann
sie noch peinlicher werden?"

Ok, das habt ihr mir nicht abgenommen, oder? Meine Katzen auch nicht.
Ich liebe Hunde wirklich, aber ich würde eine schreckliche Mom für sie abgeben, weil ich berüchtigt für meine Unfähigkeit bin, Grenzen zu setzen, also würde ich wahrscheinlich entweder in der ersten Woche gefressen oder auf die Straße hinausgezerrt.
Ich habe Freunden einmal gesagt, daß ich ihre zwei kleineren Hunde gern ein paar Stunden lang in ihrem eigenen Zuhause babysitten würde, aber daß ich beim Spazierengehen mit ihnen die Grenze ziehen müßte.

8. ... wieder damit anfangen, Geige zu spielen.


Keiner, absolut keiner, würde das wollen. Es ist einfach zu lang her.
Ich habe ungefähr fünfeinhalb Jahre lang Geige gespielt, bis ich 16 war. Ich war nicht schlecht, aber ich glaube, ich war auch nicht gut. Ich war nicht wirklich mit dem Herzen dabei und die Geige war nicht meine eigene Wahl gewesen (lange Geschichte).
Ich habe es nochmal in meinen 20ern versucht, aber wie zu erwarten war meine Motivation da noch geringer.

9. ... keine Drei-Sterne-Köchin werden.

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Mehr in der Richtung -10. Ich habe einfach keinen Spaß am Kochen oder Backen und liebe jeden von Herzen, der es für mich tut.
Es gab eine ziemlich kurze Phase, als der Ex und ich zusammenzogen und es einem so schien, daß Kochen da einfach dazugehörte. Ich habe damals sogar Sachen ausprobiert.
Ich würde meinen Mangel an Motivation echt gern auf den Ex und seine Liebe für das Essen seiner Mutter schieben, an das ich nie rankam (ich mochte es auch), aber das wäre einfach nicht wahr. Ich koche einfach nicht gern, egal wie sich Rezepte für mich anhören.

10. ... den großen deutschen Roman schreiben.

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(ein Rezept, kein Roman, mir gefiel nur das Bild)

Vielleicht nächstes Jahr ... 
😉
Ich hatte nie den Ehrgeiz, ein Buch zu schreiben, und ich bin mir ziemlich sicher, daß mir dafür die Geduld fehlen würde. Ich habe mir auf Heimwegen Geschichten ausgedacht, um sie weniger langweilig zu machen, zum Beispiel nach der Geigenstunde, wenn ich den Bus verpaßt hatte, aber nie welche davon aufgeschrieben.

Das war jetzt mal richtig willkürlich und komplett ungeplant, aber am Ende habt ihr doch ein bißchen über mich erfahren. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr das wolltet, aber da habt ihr's nun.
Es ist praktisch ein Wunder, daß ich es bis 10 geschafft habe!

Sonntag, 10. August 2025

10 am 10. - Würdest du lieber ...

Für diese 10 am 10. hat uns "Marsha in the Middle" wieder eine Liste von "Würdest du lieber ..."-Fragen gegeben. Schauen wir mal, ob ich alle beantworten kann - alle 11 davon!! 😉


1. Würdest du lieber frittierte Twinkies oder Butter essen?

Sorry, keine Ahnung. Ich habe mein Lebtag noch kein Twinkie gegessen und habe während meiner USA-Reisen nie überhaupt daran gedacht, darum kann ich das einfach nicht beantworten.

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2. Würdest du einen Hot Dog lieber gekocht oder ungekocht essen?

Gar nicht, ich bin seit mehr als 35 Jahren Vegetarierin. Ich glaube, ich hatte nicht mal davor je einen ungekochten Hot Dog.
Ich hatte Saiten oder Rote ungekocht und ich mochte sie lieber als gekocht, aber ich würde einen Hot Dog nicht damit vergleichen.

3. Würdest du lieber nach Gold oder Edelsteinen graben?

Keins von beidem, weil das harte Arbeit ist.
Ich würde allerdings die Edelsteine dem Gold vorziehen 
😉

Quarz und Amethyst in meinen aus Draht
gehäkelten Sternen für eine Kette

4. Würdest du deine Füße lieber in den Sand oder in den Schnee pflanzen?

Das ist einfach. Ich schaue Schnee gern von drinnen mit einem schönen Getränk in den Händen an, aber ich will nicht im Schnee sein. Also Sand.

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5. Würdest du lieber ein Buch lesen, in dem keine Kapitel gekennzeichnet sind, oder ein Buch, das gar keine Kapitel hat?

Ich schätze mal, das erste.

6. Würdest du lieber Flip Flops mit Strumpfhosen tragen oder Pumps mit Sportsocken?

Ich hasse Flip Flops zutiefst. Ich hasse den Look und ich hasse das Geräusch sogar noch mehr.
Meine Pumpszeiten sind schon lang vorbei, ich würde wahrscheinlich keinen einzigen Schritt mehr darin machen können, aber wenn man mich dazu zwingt, nehme ich sie mit den Socken. Ich hatte erst vor ein paar Tagen einen Traum über Sportsocken, obwohl ich keine Ahnung habe, warum ein Imbißwagen sie austeilen würde und warum wir ein kostenloses Extrapaar bekamen. Sie waren gelb und rot, es wäre ziemlich schwierig, Pumps zu finden, die dazu passen.

Der "British Vogue" zufolge trägt im Moment übrigens jede in London Socken mit Pumps. Zumindest noch im Februar.

7. Würdest du lieber die Zwillinge Polly und Esther oder ihre böse Kusine Latex zu einem vornehmen Abend deiner Wahl tragen?

Polly und Esther. Niemand möchte mich in Latex sehen. Ich weiß, daß ich es nicht will.

8. Würdest du lieber mit deinem "Bestie" einen richtig schlechten Film anschauen oder einen richtig guten Film allein?

Ich würde beides tun. Einen schlechten Film mit einer Freundin oder einem Freund anzuschauen kann absolut zum Brüllen sein, aber gewöhnlich schaue ich Filme allein an.

9. Würdest du lieber innerhalb der Linien malen oder drüber hinaus?

Das kommt auf meine Stimmung an. Es kann eine Konzentrationsübung sein, innerhalb der Linien zu malen, es kann aber auch unglaublich befreiend sein, drüber raus zu malen.
Ich denke, das stimmt so für alle möglichen kreativen Unternehmungen.

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10. Würdest du lieber warmes Root Beer trinken oder kalte "heiße" Schokolade?

Root Beer macht mich krank (es ist nicht das gleiche wie Malzbier, das ich ab und zu mal ganz gern trinke, aber bitte kalt), ich kann nicht mal den Geruch ertragen, aber in Schokolade könnte ich baden, also ist die Wahl einfach. Ich ziehe sowieso kalte Getränke heißen vor.

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11. Hättest du lieber Tacochips oder Selleriefäden in den Zähnen feststecken?

Nun, Sellerie ist noch so etwas, was ich nicht mag, also nehme ich die Tacochips.

Wenn ihr auch sonst nichts gelernt habe, so wißt ihr nun auf jeden Fall eine Menge über alle möglichen Dinge, die ich nicht mag oder hasse! 
😂

Mittwoch, 9. Juli 2025

10. am 10., ähm, 9. - Hunde

Wieder mal früh dran. Der 10. ist Donnerstag - Stummfilmtag.
Also bin ich heute schon hier, um über das Thema zu sprechen, das uns "Marsha in the Middle" vorgegeben hat - unsere Lieblingshunde. Hunde??? Alle wissen, daß ich ein Katzenmensch bin (in ein paar Tagen werdet ihr das noch mehr wissen)!



Glücklicherweise liebe ich Hunde fast so sehr wie Katzen in allen Formen und Größen, habe aber natüarlich nie mit einem zusammengelebt. Marsha hat uns dafür aber einen Ausweg gegeben.
"Es können Hunde sein, die euch gehört haben, mit denen ihr aufgewachsen seid, die im Fernsehen sind, auf Hundefutterdosen, was auch immer!" Sicher, Marsha. Ich verliebe mich immer in Hunde auf Hundefutterdosen, seufz. Aber hey, ich denke, ich kenne ein gutes "was auch immer" ...
Wie üblich ist die Reihenfolge ziemlich willkürlich.

1. Flocki war die erste Hündin, die ich auf dem Bauernhof der Eltern meiner Freundin kennenlernte. Da der Hof nicht in der Nähe lag, konnte ich sie nicht so oft sehen, wie ich das gern hätte. Ich liebte dieses süße Mädchen und vermisse sie immer noch. Ich bekam sogar mal ein T-Shirt mit einem Bild von ihr, das muß noch in meinem Kleiderschrank sein.
Es gibt eine unvergeßliche Geschichte. Meine Freundin besuchte mal ihre Eltern über das Wochenende, und ich kam mit und schlief auf der Wohnzimmercouch. Am nächsten Morgen wachte ich mit einer Nase im Gesicht auf. Die Mutter meiner Freundin meinte, Flocki habe darauf bestanden, mich zuerst zu sehen 
🥰 ein ziemlicher Schock für meine Freundin, die normalerweise die erste war, die an Besuchswochenenden von ihr geweckt wurde. Wenn wir so beim Erzählen auf Flocki kommen, ist diese Geschichte immer dabei ... meine Freundin kann es immer noch nicht fassen, hehe!


2. Von Hera habe ich kein Bild, weil sie der Deutsche Schäferhund auf dem Hof der Eltern meiner Patentante war, als ich noch ein Kind war. Wenn ich an Hera denke, kommt mir als erstes das Bild in den Sinn, wie sie darauf wartet, daß die Kätzchen, die sich an ihrem Napf bedienen, fertig sind.

3. Chloey ist die Hündin eines Familienmitglieds. Sie ist eine französische Mademoiselle, die auf dem Umweg über eine Nothilfe für Polarhunde nach Deutschland kam.
Mit diesen Ohren und diesem Gesicht und dem roten Pelz (je nach Licht heller oder dunkler) erinnert sie mich immer an einen Fuchs, also nenne ich sie gern auf Schwäbisch "onser Fichsle".
Seht ihr, wie sie grinst? Das ist, weil sie genau weiß, daß sie ihre zwei Menschen um jede Pfote gewickelt hat. Das Motto ist: "Alles für den Hund. Alles für den Hund." (Man ist gesetzlich verpflichtet, es zweimal zu sagen, ich weiß daß, weil wir hier dasselbe haben, nur mit "Katz'".


4. ist ein Doppelpack. Kosimo, genannt Kosel, und Nemo, genannt Schnuck, sind die Hunde hier im Haus. Wie ihr sehen könnt, handelt es sich um natürliche Modelle, so natürlich in der Tat, daß sie nicht an komische Pudelhaarschnitte glauben (die traditionell damit zu tun haben, daß Pudel ins Wasser gehen, weil sie zur Entenjagd gezüchtet wurden, die heute aber nur noch der Optik dienen).
Kosel kann sich manchmal gar nicht von mir zurückhalten und ich liebe es, auch wenn er die Angewohnheit hatte, einen meiner rosa Schuhe aus dem Hausflur zu klauen. Er liebt rosa und mußte diesen Flamingo einfach haben, den sein Neffe da gerade zu stehlen versucht. Schaut euch nur diese dunklen Augen an.
Nemo hält sich bei mir ein bißchen mehr zurück, nachdem er mich zum Gruß einmal umzustoßen versucht, aber kürzlich hatten wir eine dicke Umarmung.



5. Struppi war der erste Hund, den ich im Haus meiner besten Kindheitsfreundin kennenlernte. Er war ein Rauhhaardackel und aus irgendeinem Grund denke ich an ihn immer als einen kleinen mürrischen alten Mann. Ich habe kein Bild von ihm, sorry.
Natürlich sind so einige Erinnerungen mit ihm verbunden, ich erzähle euch nur eine davon. Wir saßen im Auto. Die Mutter meiner Freundin hatte uns beiden ein Butterbrot mit Salami gemacht. Ah, ihr wißt, wo das hier hinführt, nicht wahr? Meine Freundin und ich saßen auf den Rücksitzen und Struppi neben mir. Einen Moment sah er aus dem Fenster, im nächsten war die Salami von meinem Brot verschwunden und er schaute immer noch aus dem Fenster!
In meiner Unschuld hatte ich die Brotscheibe hochgehalten und eine Sekunde weggeschaut. Es war praktisch ein Angebot, das er so schnell annahm, daß ich es nicht mal mitbekam.

6. Finni war die Hündin einer weiteren Freundin, ebenfalls ein Dackel, aber Langhaar.
Ich kann mich nicht erinnern, daß Finni jemals etwas anderes als lieb war, ziemlich erstaunlich für einen Dackel, eine Rasse, die sehr stur sein kann (ich kannte noch mehr außer Struppi und Finni). Das einzige, bei dem sie extrem stur sein konnte, war, daß sie eine bestimmte Trockenfuttersorte absolut verschmähte.
Es gibt irgendwo ein Bild von ihr, ein Polaroid, in einem Stapel loser Fotos, ich weiß nicht, wie gut es nach all den Jahren noch aussieht. Falls ich es finde, werde ich es hier noch einfügen.

Natürlich habe ich im Laufe der Jahre noch viele Hunde getroffen und manchmal war es Liebe auf den ersten Blick, aber oft mußten wir uns schon nach einer einzigen flüchtigen Begegnung trennen ... beim Tierarzt, im Zug, in der Stadt ...
Also kommt hier nun das "was auch immer".
Es gibt ein paar Hunde im Internet, in die ich vernarrt bin (oder sollte ich sagen, zu denen ich eine parasoziale Beziehung habe?).

7. Es fing mit Olive und Mabel an.
Sie sind die Begleiterinnen des schottischen Sportkommentators Andrew Cotter. Als Corona zuschlug und es keine Sportveranstaltungen gab, kommentierte Cotter "The Dog's Breakfast Grand Final", das Finale beim Hundefrühstück - das die ältere und erfahrenere Olive übrigens gewann. Sorry für den Spoiler.
Cotter machte dann noch mehr witzige Videos, zum Beispiel Olive und Mabel, die auf ihren Profilen für Onlinedating schwindelten oder einem Fitneßstudio beitraten, aber es hat sogar schon etwas Beruhigendes, ihm einfach zuzusehen, wie er mit den Labradoren durch seinen Garten geht.



8. Ich fand Ollie und Tato auf Instagram und verguckte mich sofort in sie. Ihre Videos machen mich glücklich und geben mir einen Moment lang Frieden, schwer benötigt dieser Tage. Wen würde es nicht glücklich machen zu sehen, wie Labradore ihre eigene Version des König der Löwen machen (sehr eindrucksvoll), wie Ollie sich um seinen eigenen Kürbis kümmert oder Tato (der Babyraptor) und sein Pläneschmieden gegen Santa?
Tiervideos sind das einzige Mal, daß mich nicht mal KI-Stimmen stören. Ich lebe für Ollies mlems und Tateys pew-pews.

Auf YouTube gibt es nicht viel, weil sie hauptsächlich auf Instagram und TikTok sind, aber hier ist ein Beispiel.
Die meiste Zeit sind sie übrigens ganz normale Hunde mit einem ganz normalen Leben.




9. Auch die "Sisters of the Snoot" habe ich auf Instagram gefunden, naja, der Algorithmus hat sie mir in den Weg geschmissen, fang mit einem Hundekanal an und sie poppen auf wie verrückt.
Die Schwesternschaft besteht aus Abby (Barsoi), Cleo (Silken Windhound) und Marcy (Barsoi). Ich habe keine Ahnung, warum ich es so witzig finde, wenn ich höre, daß sie Nudelhund genannt werden (ich nenne den Dekan auch gern einen Nudelkater).
Auch hier gibt es nicht so viel auf YouTube.



10. ist nicht wirklich ein Hund. Es ist eine Menge Hunde, in die man sich verlieben kann.
Es geht um einen Kanal auf mehreren Plattformen, der mich regelmäßig zum Lachen und zum Weinen bringt, was auch mit guten Dingen nicht schwer hinzubekommen ist. Ich spreche von "We Rate Dogs".
"We Rate Dogs" begann vor fast zehn Jahren auf Twitter, wo sie Hunde - Überraschung! - bewerten oder sich darüber "beklagen", daß Leute Bilder von Nicht-Hunden einschicken (wie "Seehunden", "Eisbären", "Haien" und so weiter).
Heute ist "We Rate Dogs" auch auf Facebook, Instagram, BlueSky, TikTok, YouTube und wer weiß, wo sonst noch. Normal könnte mich das in anderen Fällen eher abschrecken, aber der Gründer Matt Nelson hat das hier nicht nur zu seinem Job gemacht, indem er sagt "The dogs were good again this week. Here are my top 5." (Die Hunde waren diese Woche wieder gut. Hier sind meine Top 5.)




Ein Teil der Einnahmen geht an die 15/10 Foundation, die Hunde mit medizinischen oder verhaltensbezogenen Problemen sponsert und Rettungsorganisationen unterstützt.

Da habt ihr es, ich hab's ganz bis 10 geschafft 
😊

P.S. Wie konnte ich Snoopy vergessen???

Dienstag, 10. Juni 2025

10 am 10. - Was ich wirklich mag oder liebe


"Zeig uns Bilder von Dingen, die du wirklich magst oder liebst."
Das hört sich wie eine einfache Vorlage für die 10 am 10. diesen Monats an, aber wie ich in meinem Kommentar zu Marshas Vorschaupost geschrieben habe, scheint es wirklich unmöglich zu sein, nur zehn aus meinen Tausenden von Katzenbildern auszuwählen, vor allem weil es bis jetzt 12 Katzen waren, denen zu dienen ich die Ehre hatte.
Kein Witz, an diesem Punkt war ich mir noch nicht mal sicher, ob ich es diesmal auf zehn schaffen würde, nicht weil es nicht genug Dinge gäbe (was ich lose interpretieren werde, denn Katzen und andere Tiere sind keine Dinge, auch Leute nicht, aber die zeige ich auf meinem Blog sowieso nicht), sondern weil ich wahrscheinlich nicht von allem Bilder habe.
Außerdem ist dies schwierig, weil wir im April schon den "Diamanten in deinem Leben"-Post hatte und ich mich zwangsläufig wiederholen werde. Tut mir leid. Ich werde versuchen, wenigstens andere Bilder auszusuchen.
Wie üblich ist die Reihenfolge recht willkürlich (außer den Katzen, sie haben völlig zu Recht den ersten Platz eingefordert) und ich könnte sogar noch weitermachen, wenn ich Bilder dafür hätte (zum Beispiel fehlen Filme und Musik aus Mangel an guten Bildern) oder wenn ich an die anderen Sachen zuerst gedacht hätte.

1. Katzen.
Ich liebe sie. Ich bin besessen von ihnen. Sie sind wunderschön und elegant (meistens), sie können sehr witzig und süß sein, und sie können effektive Raubtiere sein. Groß und klein. Außerdem sind sie mit mir durch gute und durch harte Zeiten gegangen.
Die Namen sind in der Reihenfolge, in der sie in mein Leben traten.


2. Tiere.
Ich hatte als Kind keine eigenen Haustiere, aber ich hatte immer Tiere in meinem Leben - Hunde zuhause bei meinen Freundinnen, Katzen, Kühe und Kaninchen auf dem Bauernhof, der den Eltern meiner Patentante gehörte. Dann hatten der Ex und ich nicht nur unseren eigenen kleinen Zoo daheim, nachdem wir zusammengezogen waren, sondern auch den kleinen Tierpark in meiner Heimatstadt, in dem wir als Freiwillige mitarbeiteten. Wieviele Leute können sagen, daß sie von einem Nasenbär "gekämmt" wurden (es war niemand da, der ein Bild machen konnte, sorry)?
Das hier ist nur eine sehr, sehr kleine Auswahl von Tieren von daheim und dem echten Tierpark.


3. Bücher.
Dieses Bild kennt ihr schon, aber ich denke, das drückt es am besten aus.


4. Meine Sammlungen.
Ich habe euch schon erzählt, was ich für meine Sammlungen fühle, aber ich kann euch zumindest ein paar andere Bilder zeigen.
Meine Hauptsammlungen sind Steifftiere und vintage Barbies.
 


5. Blumen.
Ich bin keine Gärtnerin und erzähle gern jedem, daß ich zehn schwarze Daumen habe. Das heißt aber nicht, daß ich keine Blumen oder Pflanzen mag.
Ich habe diese Bilder in unserem kleinen Garten und auf Reisen gemacht, in Botanischen Gärten und Zoos.


6. Perlen und Draht und Cabochons und alles andere, aus dem man etwas machen kann!
Das ist wahrscheinlich keine Überraschung. Es gibt so viel, was man mit kleinen Glasstückchen oder Roving, Stein oder Metall machen kann.
Hier eine kleine Auswahl.


7. Museen und Bibliotheken.
Ich könnte nicht behaupten, daß ich die Methode der Erwerbung immer gutheißen kann, aber ich konnte einem netten Museum noch nie widerstehen.
Leider habe ich nicht viele Bilder, in denen nicht jemand vor dem Museum oder der Bibliothek herumsteht.
Dies sind die besten, die ich habe (eine Mischung aus Cardiff, Cambridge, Edinburgh, London und Weil am Rhein).


8. Friedhöfe.
Sie haben etwas Friedliches. Ich mag die kleineren, mit Bäumen und mit Bänken, auf die man sich setzen und träumen und die Geschichten der Menschen um einen herum spüren kann.
Meine Stadt hat zwei Friedhöfe, die wir den Alten und den Neuen Friedhof nennen (der neue wurde 1903 eröffnet). Der alte umgibt unser ältestes Gebäude, die Oberhofenkirche (erbaut von 1436 - 1490).


9. Vintage.
Vintage dies und jenes. Spielzeug, Möbel, Deko, Bücher, Bilder, Kalender, Kleidung, Stoff, Werkzeug, Nadeln, Geschirr, Gläser ... ich könnte noch weitermachen. Leider habe ich weder den Platz noch das Geld für alles, das ich liebe, aber es mag schon sein, daß ich das eine oder andere Stückchen habe.


10. Schokolade.
Ich kann nichts machen. Allerdings fröne ich nicht der Gewohnheit, Schokolade zu fotografieren. Also muß dieses eine Bild von einem Geburtstag vor ein paar Jahren ausreichen. Das sind sogenannte "Göppingerle", nach unserer Stadt benannt und in unserem ältesten Café hergestellt (Makaronenboden mit einem Vanillesoufflé in Kuvertüre, in unterschiedlichen Geschmackssorten erhältlich).