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Sonntag, 20. September 2026

Die Arbeitsbox und was diesmal dabei herausgekommen ist

Ich möchte euch von meinen Arbeitsboxen erzählen. Im Moment habe ich leider mehr als eine.
Es gibt Zeiten, da bin ich schrecklich, was die Organisation meiner Perlen betrifft. Nicht im Allgemeinen. Ich habe Vorratsboxen und -schubladen für meine Perlen und sortiere nach Typ.
Das Problem ist, daß Perlen, die für ein Projekt dort herauskommen, nicht unbedingt wieder darin landen, wenn ich fertig bin. Stattdessen wandern sie in Arbeitsboxen
. Da ist zum Beispiel eine Box mit einer kopflosen Barbie darin, für die ich im Frühling angefangen habe, ein Outfit zu fädeln. Ich hatte an einer Stelle Probleme, also mußte ich eine Pause einlegen. Da Outfits direkt auf die Puppen gefädelt werden, muß ich die gesamte Puppe festhalten - darum muß auch der Kopf runter, um Halsrisse durch das viele Drehen zu vermeiden - und das kann sehr unbequem sein. Bisher habe ich die Motivation für einen neuen Versuch noch nicht aufgebracht.

Vorratsbox, die für den Moment zur Arbeitsbox wurde.
Perlenröhrchen neigen dazu, übereinander zu fallen,
wenn man die Box bewegt. Und es ist immer Faden
darin und manchmal kleine Teststücke, aber die
sind hier unter dem Deckel versteckt.

Eine Arbeitsbox kann eine ganze Weile herumstehen. Vielleicht suche ich Perlen für ein anderes Projekt aus und sie enden anschließend in der Box. Irgendwann mache ich es mir dann zur Herausforderung, etwas nur aus dem machen, das in der Box ist, das kann echt Spaß machen. Meistens beginnt ein Stück als vage Idee und verändert sich dann komplett.
Meine aktuelle Box ist tatsächlich die Vorratsbox für die Würfelperlen. Es sind auch noch ein paar andere Perlentypen darin, die in derselben Überraschungsbestellung waren und nicht aufgeräumt wurden. Darunter sind lange Stäbchenperlen.
Ich benutze Stäbchenperlen nicht oft. Es sind ein paar in Christbaumhängern und ich habe eine ganze Ladung in meinen ersten Perlenstickturnschuhen aufgebraucht, aber das waren kürzere.


Diese gedrehten Stäbchenperlen aber sind 12 mm lang und ich hatte nicht mal vorgehabt, sie zu benutzen, weil ich keine Ahnung hatte wie.
Was ich machen wollte, waren ein paar einfache Perlendreiecke, um einen Charm in die Mitte zu hängen. Ich habe nie ein Dreieck gefädelt, kein glattes, keins in 3D, also ging ich auf YouTube, um eine Vorstellung zu bekommen ... und kam wieder einmal vom Weg ab, als ich ein Tutorial mit Delicas, aber auch 6 mm Stäbchenperlen sah.
Es ist eins dieser graphischen 3D Tutorials, und da ich mit Tutorials sowieso ein Problem habe, mußte ich mich erst an das Format gewöhnen und so einige Fehler durch Auftrennen ausbügeln.


Das sind echt große Dreiecke, jede Seite 6 1/2 cm.
Es ist wirklich schön, wie die gedrehten Stäbchen das Licht einfangen, und auch hier mag ich den Kontrast zwischen matt und glänzend in den Würfeln. An diesen Babys ist nichts unauffällig!


3D Peyotedreiecke bestehen aus zwei Schichten, die in der letzten Reihe verbunden werden. Die zweite Schicht machte mir klar, daß ich richtig schlecht darin bin, im Uhrzeigersinn zu arbeiten. Notiz - nächstes Mal anders machen.
Oh, und die Anhänger? Die wären selbst mir hier eindeutig zuviel gewesen.


Vielleicht sollte ich dasselbe Design mit kleineren Stäbchen und Delicas ausprobieren? Den Würfeln erstmal ade sagen und eine neue Arbeitsbox anfangen? Spoileralarm - kleineres Design ja, neue Box nein.

Montag, 24. August 2026

Drachen und Würfel - Die großen

Vor einer Woche habe ich darüber gepostet, wie ich 1,8 mm Würfelperlen für eine Drachenform verwendet habe, und habe diesen Post über die Verwendung von 3 mm Würfeln angekündigt.
Diese größeren Perlen und ich haben ein etwas angespanntes Verhältnis. Als ich anfing, mit Draht erst zu häkeln und dann zu stricken, sagte mir eine Freundin, daß sie große Würfel- und Dreiecksperlen habe, die einfach perfekt wären. Sie waren Überbleibsel aus ihren Perlenfädelzeiten - das hätte eine Warnung sein müssen, wenn sie nicht wußte, wie sie sie benutzen sollte, wie sollte ich? - und sie würde mir einen guten Preis machen.
Am Ende gab ich nach und bereute es buchstäblich jahrelang. 
Die Dreiecksperlen waren leichter zu benutzen, aber die Würfel - es war eine solche Menge und sie waren zu schwer, um wirklich viele davon in Schmuckstücken zu benutzen ... und ich kann nicht mal sagen, wie oft ich etwas ausprobiert und dann wieder auseinandergenommen habe. Schließlich habe ich so einige in meinen "Ananasscheiben", sprich Weihnachtsschmuck verwendet.


Ein Experiment aus der Zeit, als ich auch noch mit dem Perlenweben anfing, war, sie da einzusetzen. Wo die Würfelchen aber ganz gut funktionierten, sahen die großen irgendwie falsch aus und fühlten sich auch falsch an.
Irgendwann schnitt ich das eine Armband, das ich gemacht hatte, wieder auf und das große Perlenröhrchen wanderte in die Dose mit all meinen Würfelchen, wo ich es jetzt wiedergefunden habe.
Vor Jahren hatte ich einen regelmäßigen "pack die Vorräte an"-Tag auf meinem Blog, um mich selber dazu zu motivieren, richtig alte Materialien aufzubrauchen - vielleicht war es an der Zeit, dieses Perlenröhrchen anzupacken ...

So sind dann also diese zwei Paar Ohrringe entstanden (und nun sind nur noch ungefähr ein Dutzend Perlen übrig, was ich Erfolg nenne).
Ich bin mir sicher, ihr habt schon die Ohrringe gesehen, die ein gefädeltes Dreieck oben haben, manchmal auch eine Raute mit vier gleichlangen Seiten, in einer oder mehreren Farben, manchmal mit einem Muster und Fransen.

 
Mein eigenes "Jaws"-Design

Das hier ist dieselbe Idee, nur eben mit "Würfeldrachen".
Für die Fransen habe ich in meinen Vorrat aus winzigen Kristallen gegriffen - und prompt eine Ladung davon in der Gegend herumgeworfen 
😂
Es ist schwierig in einem Bild einzufangen, aber ich mag den Kontrast von matt und funkelnd recht gern.
Welche Version gefällt euch besser?


Montag, 17. August 2026

Drachen und Würfel - Die winzigen

K was a kite
Which flew out of sight,
Above houses so high,
Quite into the sky.
 
K war ein Drachen,
der außer Sichtweite flog,
über Häuser so hoch,
ziemlich weit in den Himmel.


(Aus dem Nonsens-Alphabet
von Edward Lear)


Ich liebe winzige Würfelperlen, als ich also vor ein paar Jahren ein Überraschungssortiment zum Sonderpreis von einem der Perlenshops, von denen ich bestelle, bekommen konnte, bin ich sofort darauf angesprungen.
Dann erinnerte ich mich, daß ich, so niedlich sie auch sind, immer ein wenig Probleme damit hatte, was ich mit ihnen anfangen sollte. Ich habe damit gewebt (das Ergebnis ist steifer als mit Rocailles oder Zylinderperlen) ...



... sie mit Draht verstrickt (so flexibel) ...



... Ich habe sie in Peyote verarbeitet, in der Runde und gefaltet ...



... und hatte immer noch eine Schachtel voller Würfelröhrchen (die Bilder zeigen nicht mal alles, was ich gemacht habe).
Als ich also auf ein schnelles Tutorial für eine gefädelte Drachenform stieß, dachte ich mir, ich könnte das ja mal probieren (das ist nicht die einzige Anleitung dafür, sondern die erste, die in meinen Empfehlungen auftauchte, aber sie ist gut verständlich), aber mit Würfeln statt Zylinderperlen.
Ich machte erst ein Teststück in Delicas und beschloß sofort, daß ich statt des Originaldesigns Variationen davon machen wollte und schnitt das Teststück wieder auf.
Dies sind die bisherigen Ergebnisse.

Die Drachenform erinnerte mich an Art Deco-Muster und inspirierte dieses Design. Simpel aber mit einer auffallenden Farbkombination.


Auf Englisch heißen Drachen "kites", angeblich nach den gleichnamigen Raubvögeln, bei uns Milan genannt.
Ich ließ mich stattdessen vom deutschen Namen inspirieren, fädelte eine kleinere Version des ersten Designs und hängte unten Drachencharms daran. Leser*innen, die schon eine Weile dabei sind, wissen, daß ich einem hübschen Gebamsel nicht widerstehen kann und ich liebe diese 3D-Drachen!


Ich probierte außerdem ein Paar Ohrringe aus, für die ich nur die offene V-Form in einer Kombination aus klaren, perlweißen und mattschwarzen Würfeln benutzte.
Obwohl mir die Farbkombination gefiel, war ich mit dem Aussehen insgesamt nicht ganz glücklich, werde also noch etwas damit herumspielen.

Delicas, wie sie im Tutorial benutzt werden, sind sehr einheitliche Perlen, die Würfel nicht ganz so sehr, obwohl ich die aussortiere, die viel zu groß oder krumm sind. Also war es eine nette Überraschung, wie gut es dann doch geklappt hat.

Würfel machen das Design auch etwas steifer, was für Ohrringe gar nicht so schlecht ist.
Diese Perlen gibt es in unterschiedlichen Größen, erwartet also einen weiteren Post mit ein paar "großen" (3 mm statt 1,8).

Samstag, 21. Oktober 2023

Die Boho Meerjungfrau

Vor ein paar Jahren verliebte ich mich in winzige Miyuki-Würfelchen. Ich besorgte mir eine ganze Reihe Farben und verwendete manche beim Drahthäkeln, manche beim Perlenweben und in Peyoteringen.
Als ich ein paar Perlenröhrchen in meine Vorratsschubladen zurücklegte, bemerkte ich welche mit Würfelchen in einem hellen Blau mit Silbereinzug und einem matten Grün mit AB-Finish, was mich an das Meer erinnerte (möglicherweise war das auch davon beeinflußt, daß im Hintergrund Vaiana lief). Das Grün hatte ich schon ewig, das Blau war aus einer meiner Überraschungsperlenbestellungen.

Erst dachte ich, die Perlen würde nicht für Ohrringe ausreichen, und versuchte einen Anhänger zu machen, den ich irgendwie so halb mochte, das reichte aber nicht dafür aus, ihn zu behalten. Ich schnitt ihn wieder auf und dachte mir, daß ich, wenn ich das gefaltete Peyote eine Perle schmaler machte als bei den letzten Stücken, mehr Perlen für eine Länge haben würde, bei der ich die Streifen gut für Ohrringe verbiegen könnte. Das war wichtig, weil die Würfel die Streifen weniger flexibel machten, als wenn ich sie mit Delicas gemacht hätte.

Als nächstes dachte ich über ein Muster nach - eine Lage oder eine Seite grün, die andere blau ... gewürfelt ... gestreift ... aber am Ende entschied ich mich für eine willkürliche Mischung für die "Meereswellen", Wellen, weil das gefaltete und verdrehte Peyote eine Wellenform hat, wenn man es von der Seite sieht. Außerdem hatte ich weniger Grün als Blau, durch das Mischen könnte ich also auf jeden Fall ausreichend lange Streifen bekommen. Am Ende hatte ich noch drei blaue Perlen übrig!
Der Kontrast zwischen dem sehr leuchtenden Blau und dem matten Grün gefällt mir tatsächlich sehr, der Effekt im Licht ist so hübsch, aber ich wollte noch mehr, also nähte ich noch willkürlich verteilt metallicsilberne Rocailles auf.

Eine Meerjungfrau - und bei Meer denke ich automatisch an Meerjungfrauen, wahrscheinlich weil Andersens Märchen seit meiner Kindheit zu meinen (traurigen) Lieblingsmärchen gehört - konnte in ihrem wallenden Haar gut lange Ohrringe tragen.
Wenn das keine Entschuldigung dafür war, auch noch Perlen zu verwenden, weiß ich nicht, was sonst, und nun habe ich das Gefühl, die Ohrringe sind boho geworden.


Darum meine Frage, kann eine Meerjungfrau einen Boho-Stil haben?

Freitag, 7. August 2015

Pack die Vorräte an - Ran an diese Rocailles!

Es ist die Schuld meiner Schwester oder vielleicht ist es die Schuld der Mädchen an ihrem Arbeitsplatz.
Ein paar von ihnen haben zu den Perlen gefunden. In einem zukünftigen Post werde ich euch ein paar ihrer Stücke zeigen. Als Schwesterherz die Idee hatte, daß meine Francie ein Gänseblümchenstirnband tragen mußte, mußte ich den passenden Stich nachschlagen. Ich gab ihn an sie weiter, sie gab ihn an die Mädchen weiter und sie begannen Gänseblümchenketten zu machen.
Als ich Herringbone-Armbänder und -Ketten mit Twin Beads machte, um etwas von meinem Vorrat zu benutzen, gab ich das an sie weiter, sie gab es an die Mädchen weiter - und mehr, aber wie bereits gesagt wird das Thema eines späteren Posts werden - und sie machten Twin Bead-Armbänder.

Ich schätze, es war eine natürliche Konsequenz, daß wir das erweitern mußten. Ich und Perlen ohne Webrahmen? Unglaublich.
Während meine Schwester den St. Petersburg-Stich erforschte, begann ich mit RAW, dem Right Angle Weave.
Ich benutzte Kristalle, Rocailles, Würfelperlen und veränderte jeweils die Anzahl der Perlen zwischen den Akzentperlen.

Zusammen mit den Daydreamer Rope Armreifen nach einem Design von Jill Wiseman brauchte ich so Tonnen meiner Vorräte an tschechischen Rocaillesvorräten auf. Die Armreifen sind in diesen kräftigen Farben übrigens klasse zum Übereinandertragen!

Was denkt ihr, welchen Stich ich versuchen soll, als nächstes zu lernen?


P.S. Das erste Armband ist in meinem DaWanda-Shop, die anderen warten noch auf ihre Fotosession.

Freitag, 24. Juli 2015

Pack die Vorräte an - Kumihimo-Kordel- und Perlen-Armband

Für dieses Armband mußte ich wirklich tief in meine Vorratsschubladen greifen!

Zunächst wollte ich nur ein schmales Armband weben. Ich hatte etwas Perlensuppe aus Würfelperlen in kristall mit Goldeinzug, transparentem Topas mit und ohne AB-Finish und ich hatte nicht lang zuvor für ein Stück in einer Serie Rocailles in kristall mit Goldeinzug und transparentem Topas bestellt, von denen ich noch welche übrig hatte.
Mir gefällt der der Look von sich in einer Reihe abwechselnden Würfelperlen und Rocailles wirklich gern - so wie ich es auch bei dem O-Beads-Armband und -Anhänger gemacht hatte - was mich an Tweed erinnert. Eine tolle Struktur.

Als ich aber mit dem Weben fertig war, wußte ich, daß noch etwas fehlte, aber was? Ich ging nochmal durch meine Schubladen und fand goldfarbene Kumihimo-Kordel, die gerade richtig schien und die ich schon früher beim Weben verwendet hatte.

Ich nähte eine Länge davon entlang der Mitte des Armbands auf. Das gab dem Stück nicht nur sogar noch mehr Struktur, sondern der rote Faden bewirkte auch etwas Kontrast.
Nun sahen jedoch die Seiten etwas nackt aus, also fügte ich dort zwei weitere Kordeln hinzu.
Es ist immer eine kleine Herausforderung, was man mit den Kordelenden machen soll, wenn man Bandendstücke verwendet. Wollte ich Endstücke? Was wenn ich gar keinen Verschluß anbrachte? Was wenn ich die drei Kordeln einfach dicht flocht, damit man sie dazu benutzen, das Armband am Handgelenk festzubinden, auf zwei verschiedene Arten, je nach Größe des Handgelenks?


Ich war so nahe dran, es dabei zu belassen, aber irgendwie brauchte es immer noch etwas. Es fehlte eine Verzierung an den Seiten, weil es so schmal war, vielleicht eine Reihe Rocailles? Okay. Aber nicht auf beiden Seiten. Wie wäre es mit Rocaillesfransen - den Würfelmix hatte ich bis auf einen einsamen Würfel aufgebraucht - oder vielleicht ... halt, ich hatte da doch noch Kristalle, die perfekt in der Farbe waren! Ich wußte, daß ich nicht mehr so viele davon hatte, würden sie reichen? Das taten sie, tatsächlich hatte ich sogar einen zuviel.


Hat das nicht alles gut hingehauen? ;-)
Und ein extra Bonus ist, daß ich das Armband für die monatliche JAC-Herausforderung, die diesmal um Textilkunst/Medienmix ging, benutzen konnte, UND es gab mir auch noch neue Ideen!

Das Armband ist jetzt in meinem Zibbet-Shop erhältlich.

Freitag, 12. Juni 2015

Pack die Vorräte an - Würfel, Rocailles und O-Beads

Ich möchte nicht, daß ihr die Vorstellung bekommt, daß ich mich jede Woche hinsetze, verzweifelt meine Vorräte durchwühle und dann etwas zusammenhaue, nur damit ich euch etwas zeigen kann.
Wenn ich das könnte, hätte ich wahrscheinlich von vornherein keine Vorräte, weil sie aufgebraucht wären. Hinter einem Stück muß eine Idee stecken, egal, ob es etwas ist, für das ich ein paar Wochen und eine wohldurchdachte Perlenbestellung benötige, oder ein Vorratsfresser.

Der Grund, warum die Vorratsfresser eine Herausforderung sind ist, weil ich die Inspiration dafür nicht aus der Natur, einem Film, von einem Foto, einem Gemälde, einer Geschichte oder - wahre Geschichte - einer Schüssel mit Suppe bekomme, sondern weil sie von den Perlen selber kommen muß, und so arbeite ich normalerweise nicht.

Den Stücken muß aber immer noch ich anzusehen sein. Ich kann nicht etwas machen, nur weil es im Moment trendig ist oder weil es einfach und/oder schnell zu machen ist. Darin muß ein kleines Stück von mir stecken - vom Moviefreak, von der Katzenlady, der albernen Gans, der Jeans- und Turnschuhträgerin, der Träumerin und mehr.
Vielleicht haben mir Leute deshalb schon gesagt, daß sie erkennen, wenn ich etwas gemacht habe, selbst wenn die Dinge nicht wirklich etwas gemeinsam haben.

Ich finde, daß dieses Armband auch sehr "ich" bin. Das fängt bei den Farben an, schwarz und schwarz AB, die mit mehr schwarz und schwarz AB kombiniert sind und mit - für den Überraschungseffekt ;-) - Perlen in klar AB.
Es ist leicht anzulegen und wird genausogut zu einem Kleid wie zu einem Shirt und Jeans passen. Hört sich für mich perfekt an.
 

Das Armband und ein Anhänger, der die restlichen Würfelchen aufbrauchte (es gibt noch kein Bild davon), werden bald in meinem DaWanda-Shop erhältlich sein.

Freitag, 6. Februar 2015

Pack die Vorräte an - Noch mehr baumelnde Ohrringe

Ich liebe baumelnde Ohrringe, habe ich euch das schon mal erzählt? ;-) Jaja, ich weiß, das habe ich.
Welch Zufall, daß ich in meinem Vorrat ein Paar Lampworkcabochons fand, die praktisch darum bettelten , zu Ohrringen zu werden.
Die goldenen Drahtstrickfassungen und die schillernden goldenen AB Würfelchen, die davon herunterbaumeln, sind ein schöner Kontrast zu den organischen Farben und Muster der Cabochons, und die Reihen winziger schwarzer Onyxperlen setzen einen besonderen Akzent.



Freitag, 16. Januar 2015

Pack die Vorräte an - Drahtstrickarmband mit Würfelchen und Lampworkknopf

Würfel. Winzige Würfel. Ich erinnere mich, wie ich sie zum ersten Mal entdeckte und einfach verschiedene Farben haben mußte. Es ist ja auch nicht so, als hätte ich gar keine davon benutzt. Ich habe damit gewebt (auch wenn das noch wegen meiner schwachen Peyote-Fähigkeiten in der WIP-Schublade wartet, aber das ist eine andere Geschichte) und ich habe damit gestrickt. Dann wurde es ruhig in der Würfelabteilung der Schublade.

Das ist jetzt vorbei. Ich habe alle von ihnen ans Tageslicht gezerrt und angefangen, Würfelsuppe zu machen. Ich habe ein Armband für mich gewebt. Und ich bin zu einem meiner Designs zurückgekehrt, das ich liebe.
Ein Armband zu schließen ist nicht immer einfach für jeden. Man sollte meinen, daß ich daran gewöhnt bin, das zu tun, aber es gab Zeiten - vor allem morgens - wenn ich aufgegeben habe, weil es offensichtlich nicht der Tag für ein Armband mit Verschluß war. Da beschloß ich, Armbänder mit Knopflöchern und Perlen als Knöpfen zu machen, hauptsächlich Lampworkperlen, aber auch einer Achatlinse.

Dieses Armband ist bei weitem das breiteste. Die Mischung aus hellem und dunklerem Blau glitzert wunderschön. Da ich meinen silberfarbenen Draht nicht finden konnte, griff ich zu mitternachtsblau. Es war wahrscheinlich Schicksal, denn das dunkle Blau war der perfekte Kontrast zur Würfelsuppe.
Und wie das Glück es wollte, fand ich auch noch eine verwaiste blaue Lampworkperle in meinem Vorrat. Ich kann leider nicht sagen, wer sie gemacht hat. Auch wenn ich eine Ahnung habe, bin ich doch nicht sicher, also nenne ich besser gar niemanden.



Ich bin wirklich glücklich darüber, wie dieses Stück geworden ist, und die Versuchung, auch die anderen Würfel in Armbändern zu verwenden, ist groß, aber wer weiß, um die Ecke wartet vielleicht schon eine andere Idee, also werde ich der Versuchung nicht nachgeben.

Wenn ihr mehr Bilder und mehr Details sehen wollt, könnt ihr sie im Listing meines Zibbet-Shops finden.

Dienstag, 20. März 2012

Wimmern und Faseln

Ernsthaft, ich kann nicht mit noch einer Sucht fertigwerden. Ich fühle mich zwischen der einen Technik und der anderen hin und her gerissen, ich verliebe mich in eine Art Design und möchte es in tausend verschiedenen Farben machen, und dann sind da ja auch immer noch diese Ideen von der Liste, die ich vor zwei Jahren gemacht, vor einem Jahr, vor vier Monate.
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

Ok, das hat geholfen. Nein, doch nicht. Wißt ihr, ich bin momentan sehr unsozial. Am glücklichsten bin ich, wenn sich zwei oder drei Katzen um den besten Platz auf oder nahe bei mir streiten, wenn eine DVD läuft, in meinem kleinen Fort, dessen Wände aus einem Webrahmen bestehen, einer Perlenmatte, Döschen, Draht, Verschlüsse, Perlen, Cabochons, Häkelhaken in unterschiedlichen Größe und zwei Fernbedienungen. Ich muß nicht reden, und ich bin viel zu faul - obwohl ich vorziehe, es glücklich entspannt zu nennen - rauszugehen und Lebensmittel einzukaufen. Die Auswahl daheim ist grad nicht so toll, aber so lange ich noch Milch habe, ist mir das eigentlich egal. Keine Sorge, gestern abend hatte ich Spaghetti mit vegetarischer Bolognese, ich werde also nicht verhungern. Und falls doch die Gefahr des Verhungerns besteht (wenn ihr mich kennt, findet ihr das genauso witzig wie ich), gibt's immer noch das leckere indische Essen direkt über die Straße. Sehr verführerisch.

Ich sollte Bilder machen und sie bearbeiten, bevor sie mir mein Picnik wegnehmen. Ich habe mit anderen Fotobearbeitungsprogrammen herumgespielt, als Downloads und online, aber bis jetzt war noch keines DAS für mich.
Laßt uns jetzt aber zu meiner neuesten Sucht komme. Ich schreibe besser schnell, die Katzen sind heute in seltsamer Stimmung, und ich habe keine Ahnung, wann sie sich erheben und sich wieder gegenseitig versuchen niederzuschreien, der verrückte Haufen.

Vor einer Weile habe ich mir etwas goldene und silberne Kumihimo-Kordel besorgt. Sie lag ewig herum, aber auf einmal kam ihre Zeit.
Hättet ihr gedacht, daß Kordel, winzige Glaswürfel und andere Perlen zusammen gut aussehen könnten? Tja, ich schon, dank "Erin the Evil Enabler". Vielleicht erinnert ihr auch an sie, sie ist die Frau, die an allem "schuld" ist ;-)
Von einem meiner Lieblingszitate inspiriert möchte ich nun sagen "Ich werde einen größeren Würfelvorrat brauchen." Miyuki-Würfel, um genau zu sein. Ihr habt schon gesehen, was ich mit den großen mache, ich werde euch jetzt zeigen, was ich mit den kleinen mache.

Diese Perlen (von Crysallis Gems, noch so eine Verführerin ;-)) sehen gut genug aus, daß man sie ablecken möchte. Ich wette, sie würden wie Schokolade schmecken. Sie sehen jedenfalls so aus.
Leider habe ich entdeckt, daß ich für dieses Armband gerade keinen passenden Verschluß da hatte, also ist es noch nicht gelistet.




Oh Mist. Ich wußte, ich bin nicht schnell genug. Die "Futterpatrouille" ist hier und verlangt Futter für verhungernde Katzen. Um noch mehr Geschrei und Gefauche zu vermeiden, gehorche ich lieber.
Ich werde euch ein bißchen Musik anmachen und komme gleich zurück.





Ich hoffe nur, 6 Minuten werden ausreichen.
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Erstaunlich. Ich bin ein richtiger Schnellfütterer.

Weiter mit der Geschichte. Da ich soviel Spaß dabei hatte, dieses Armband zu machen, beschloß ich, mal meine Perlen durchzuschauen und zu sehen, was ich sonst noch hatte, und ich fand Tigerauge.
Dann hatte ich noch ein bißchen mehr Spaß ;-)

Aus Perlen gewobenes Armband mit Tigerauge

DANN habe ich noch mehr Kordel in verschiedenen Farben bestellt und nun muß ich mich entscheiden, welche Farben bei den Würfeln ich haben möchte .... *seufz* 

Wenn ihr so weit gelesen habt, kann ich euch nur bewundern. Danke!