Ich habe Knöpfe nie gemocht. Ich toleriere sie, aber wenn möglich vermeide ich sie. Okay, das ist nicht die ganze Wahrheit. Ich mochte nie Knöpfe an meiner Kleidung. Es gibt wunderschöne vintage Knöpfe, aber die, die mir beim Stöbern gefielen, waren mir immer zu teuer dafür, sie in meinen Vorratsschubladen verschwinden zu lassen.
Als ich also las, daß das Thema für eine Challenge im Mai "Knopf/Knöpfe benutzen" war, verkündete ich sofort, daß ich raus war. Ich bin ein Reißverschluß-Mädchen. Sorry, Leute. Nicht ein Knopf hier, den ich verwenden könnte, und mir war auch nicht danach, einen Knopf einzukaufen.
Der Mai ging vorüber und immer noch hatte kein Knopf meinen Pfad gekreuzt. Juni kam, und ich dachte nicht mehr darüber nach, die Challenge war ja ohnehin vorbei (obwohl wir Fristen ziemlich locker nehmen, wir waren alle schon mal zu spät dran). Bis gestern.
Ich spielte mit meiner Little BigShot-Linse herum und griff mir willkürlich Turmalinperlen aus der Muschel neben meinem Lichtzelt, in der auch ein paar Schweizer Münzen liegen. Ich habe nicht die leiseste Idee, woher die kamen. Ich habe noch weniger eine Idee bezüglich des nächsten Dings, das ich herausnahm. Tatsächlich weiß ich nicht mal, warum ich gerade das nahm.
Es war ein Knopf, und ich starrte ihn an, als hätte ich noch nie in meinem Leben einen Knopf gesehen.
Er war einer alten österreichischen Münze nachempfunden, 20 Kreuzer von 1926, und zeigte den Doppelkopf-Adler mit "GAL.LOD.IL.REX.A.A. 1826" auf der einen und "HVN.BOH.LOMB.ET.VEN." auf der anderen Seite davon.
Das bedeutet Hungariae,
Bohemiae, Lombardiae et Venetiae, Galiciae, Lodomeriae, Ilyriae, Rex
A.A. = König von Ungarn, Böhmen, Lombardei und Venedig, Galizien, Lodomerien, Illyrien, Erzherzog von Österreich.
Einiges davon wußte ich selber, aber das andere mußte ich googlen (Lodomerien? - nie zuvor gehört).
Das ist kein Schatz, aber es war dennoch ein interessanter Fund und nochmal - wo kam das Ding überhaupt her?? Es ist schade, daß ich nicht herausfinden konnte, wann es produziert wurde, anstatt also über seine Vergangenheit nachzuhirnen, fing ich an, über seine Zukunft nachzudenken.
Ich hielt unterschiedliche Drahtfarben daran und beschloß, einen dunklen Kupferton für eine gehäkelte Fassung zu verwenden. Winzige orangene Karneolperlen für ein bißchen Farbe. Und zu guter Letzt eine bronzefarbene Kugelkette, um die Messingfarbe des Knopfes aufzugreifen.
Voilà!
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Freitag, 10. Juni 2016
Freitag, 16. Januar 2015
Pack die Vorräte an - Drahtstrickarmband mit Würfelchen und Lampworkknopf
Würfel. Winzige Würfel. Ich erinnere mich, wie ich sie zum ersten Mal entdeckte und einfach verschiedene Farben haben mußte. Es ist ja auch nicht so, als hätte ich gar keine davon benutzt. Ich habe damit gewebt (auch wenn das noch wegen meiner schwachen Peyote-Fähigkeiten in der WIP-Schublade wartet, aber das ist eine andere Geschichte) und ich habe damit gestrickt. Dann wurde es ruhig in der Würfelabteilung der Schublade.
Das ist jetzt vorbei. Ich habe alle von ihnen ans Tageslicht gezerrt und angefangen, Würfelsuppe zu machen. Ich habe ein Armband für mich gewebt. Und ich bin zu einem meiner Designs zurückgekehrt, das ich liebe.
Ein Armband zu schließen ist nicht immer einfach für jeden. Man sollte meinen, daß ich daran gewöhnt bin, das zu tun, aber es gab Zeiten - vor allem morgens - wenn ich aufgegeben habe, weil es offensichtlich nicht der Tag für ein Armband mit Verschluß war. Da beschloß ich, Armbänder mit Knopflöchern und Perlen als Knöpfen zu machen, hauptsächlich Lampworkperlen, aber auch einer Achatlinse.
Dieses Armband ist bei weitem das breiteste. Die Mischung aus hellem und dunklerem Blau glitzert wunderschön. Da ich meinen silberfarbenen Draht nicht finden konnte, griff ich zu mitternachtsblau. Es war wahrscheinlich Schicksal, denn das dunkle Blau war der perfekte Kontrast zur Würfelsuppe.
Und wie das Glück es wollte, fand ich auch noch eine verwaiste blaue Lampworkperle in meinem Vorrat. Ich kann leider nicht sagen, wer sie gemacht hat. Auch wenn ich eine Ahnung habe, bin ich doch nicht sicher, also nenne ich besser gar niemanden.
Ich bin wirklich glücklich darüber, wie dieses Stück geworden ist, und die Versuchung, auch die anderen Würfel in Armbändern zu verwenden, ist groß, aber wer weiß, um die Ecke wartet vielleicht schon eine andere Idee, also werde ich der Versuchung nicht nachgeben.
Wenn ihr mehr Bilder und mehr Details sehen wollt, könnt ihr sie im Listing meines Zibbet-Shops finden.
Das ist jetzt vorbei. Ich habe alle von ihnen ans Tageslicht gezerrt und angefangen, Würfelsuppe zu machen. Ich habe ein Armband für mich gewebt. Und ich bin zu einem meiner Designs zurückgekehrt, das ich liebe.
Ein Armband zu schließen ist nicht immer einfach für jeden. Man sollte meinen, daß ich daran gewöhnt bin, das zu tun, aber es gab Zeiten - vor allem morgens - wenn ich aufgegeben habe, weil es offensichtlich nicht der Tag für ein Armband mit Verschluß war. Da beschloß ich, Armbänder mit Knopflöchern und Perlen als Knöpfen zu machen, hauptsächlich Lampworkperlen, aber auch einer Achatlinse.
Dieses Armband ist bei weitem das breiteste. Die Mischung aus hellem und dunklerem Blau glitzert wunderschön. Da ich meinen silberfarbenen Draht nicht finden konnte, griff ich zu mitternachtsblau. Es war wahrscheinlich Schicksal, denn das dunkle Blau war der perfekte Kontrast zur Würfelsuppe.
Und wie das Glück es wollte, fand ich auch noch eine verwaiste blaue Lampworkperle in meinem Vorrat. Ich kann leider nicht sagen, wer sie gemacht hat. Auch wenn ich eine Ahnung habe, bin ich doch nicht sicher, also nenne ich besser gar niemanden.
Ich bin wirklich glücklich darüber, wie dieses Stück geworden ist, und die Versuchung, auch die anderen Würfel in Armbändern zu verwenden, ist groß, aber wer weiß, um die Ecke wartet vielleicht schon eine andere Idee, also werde ich der Versuchung nicht nachgeben.
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