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Sonntag, 10. Mai 2026

Eine Kette aus Herzen

Die Perlen haben schon eine Weile recht laut nach mir gerufen, aber da sich mein Daumen blöd anstellte, kamen die großen Projekte auf meiner Liste immer noch nicht in Frage, also dachte ich mir, es müsse etwas Einfaches her, um sie erstmal zufriedenzustellen.
Einfach bedeutet normalerweise etwas, über das ich nicht groß nachdenken muß - Experimentieren bedeutet oft wieder Auftrennen und mehrere Versuche - und bei dem ich leicht eine Pause machen kann, ohne daß das Risiko besteht, daß es sich in einen Fall für die berüchtigte WIP-Schublade verwandelt.

Diese Kette von Herzen war das perfekte kleine Projekt dafür. Ohrringe sind nicht meine Stärke, weil ich mich oft nicht daran erinnere, was ich beim ersten genau gemacht hat (Experimente!), um das beim zweiten zu wiederholen, oder mir wird es nach dem ersten einfach langweilig.
Für dieses Paar habe ich in den letzten paar Wochen immer nur ein Herz auf einmal gemacht, schnell genug, damit es nicht langweilig wurde oder meine Hand überanstrengte.


Ich habe perlweiße Rocailles in den Größen 8, 11 und 15 benutzt.
Ursprünglich hatte ich geplant, für ganz unten winzige Keramikherzen zu benutzen, die meine Freundin gemacht hatte. Ich hatte sie extra hierfür an einem sicheren Ort untergebracht ... Ähm, weiß irgendjemand, wo dieser sichere Ort ist? Ich habe die Sternchen gefunden, die Eulen, die Füchse, die Blaubeeren ... ich habe alles außer dem Herzchen gefunden. Also beschloß ich, das erste Mal Herzen in der Größe 15 zu probieren, und obwohl es ein bißchen fiddelig war, finde ich, daß sie sehr süß geworden sind.


Ich habe keinen Zweifel daran, daß die Herzchen in den nächsten paar Tagen auftauchen werden, jetzt da ich sie nicht mehr unmittelbar brauche.
Da nun der Farbtupfer von den Keramikherzen fehlte, machte ich stattdessen eine Verzierung aus Silberperlen.
Findet ihr, ich hätte Herzchen in einer völlig anderen Farbe machen sollen?

Sonntag, 16. Mai 2021

Der Strand ruft

Unsere zweimonatliche Challengemeisterin in der Jewelry Artisans Community hat uns ganz durcheinandergebracht. Die Challenge ist übrigens zweimonatlich, nicht die Meisterin. Seht ihr, wie durcheinander ich bin?? ;-)
Versuchen wir das nochmal. Alle zwei Monate haben wir eine Themenchallenge in JAC, und die Gute wählte diesmal perfekt zueinander passende Ohrringe. Großartig. Wir wissen alle, daß Ohrringe bei mir hinhauen oder eben überhaupt nicht. Trotzdem habe ich welche gemacht, nur um dann herauszufinden, daß sie das Thema inzwischen auf Strand geändert hatte, um es uns vielbeschäftigten Menschen leichter zu machen. Geschieht mir recht, wenn ich einen Post beim Lesen auslasse.

Strand, Strand, Strand, da war der Strand in Wales, den wir trotz der Schilder niemals gefunden hatten (ich glaube immer noch, daß es Fäschungen waren, nur dafür gedacht, mich in das Feld voller Kühe zu locken). Der einzige Strand, an den ich mich wirklich erinnere, war der bei Bodega Bay. So lange her, daß ich das letzte Mal dort war, mehr als 20 Jahre!
Möwen, seltsames Zeug auf dem Sand - wahrscheinlich Algen und Überreste von Quallen - Sanddollars, andere Vögel und Muscheln ... ich wußte ja, es würden Muscheln werden.
Muscheln sind in Schmuck so leicht zu benutzen und ich hatte eine Reihe von größeren, die mir eine Kollegin geschenkt hatte. Ich habe Muscheln mit Netztechnik verarbeitet und sie mit Draht umhäkelt, ich habe sie aus Fimo gemacht, aber ihr habt es ja vielleicht schon gemerkt, in letzter Zeit habe ich viel Spaß mit Perlenstickerei. Tut mir leid, wenn das langweilig wird, Leute.

Am schwierigsten war es, eine der Muscheln auszuwählen, und als ich sie dann erstmal auf den Untergrund geklebt hatte, war es am schwierigsten, mich zu entscheiden, was ich eigentlich damit nun tun wollte. Tatsächlich fand ich, daß sie schön war, ohne daß ich viel hinzufügte, und wie es das Glück wollte, hatte ich genau die perfekten Perlen, um eine Fassung in den Farben der Muschel selber zu machen. Einen Moment lang war ich in Versuchung, es einfach dabei zu belassen, entschied mich dann aber für eine einzelne Reihe mit metallic bronzefarbenen Perlen als Kontrast.
Nun brauchte sie noch ein paar Perlen. Ich weiß, ich weiß, das ist kein bißchen originell, aber Muscheln verlangen einfach nach Perlen.
Meine erste Idee war es, eine Reihe rundherum zu sticken, dann hob aber meine Fransensucht ihren allgegenwärtigen Kopf und ich konnte mich einfach nicht zurückhalten und machte ein paar baumelnde Fransen.

Bei der letzten Entscheidung ging es um die Kette. Ich dachte über eine Öse nach, versteckt oder nicht, Kette, Kordel, sonst noch alles, was ich nicht hatte, also bestellte ich Perlen für eine einfache gefädelte Kette.
Voilà, hier ist sie!
Glaubt ihr, sie wird die Challengemeisterin erfreuen?

Donnerstag, 15. August 2019

Oldies but Goodies - Es baumelt wieder

Wir sind zurück! Die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge hatte eine kleine Pause eingelegt, aber nun sind wir zurück. Ich freue mich sagen zu können, daß ich euch ein paar wirklich schöne Stücke zeigen kann, und da sind ja noch soviel mehr im ursprünglichen Thread, die ich nicht in die Collage packen konnte, ohne daß die einzelnen Bilder sehr klein geworden wäre, also schaut doch bitte bei JAC vorbei!
Das Thema war in dieser Woche "Baumeln". Wir hatten es schon mal vor etwas weniger als einem Jahr und wieviele baumelnden Dinge kann man haben? Nie genug! ;-)

Letztes Mal habe ich euch die Geschichte von einem Paar Baumelohrringe erzählt, die ich einer Freundin geschenkt hatte.
Diesmal erzähle ich euch davon, wie meine Freundin (eine andere) und ich uns Ohrlöcher stechen ließen. Zunächst sollte ich erwähnen, daß wir diesbezüglich beide kleine Angsthasen waren. Wir hatten sogar eine Übereinkunft, daß wir uns die Ohren nicht stechen lassen würden, bevor wir, nun ja, alt wären. Alles ist alt, wenn man ein Teenager ist. Dann jedoch beschleunigte meine Freundin die Sache. Zu meinem Geburtstag schenkte sie mir einen Gutschein fürs Ohrlochstechen, wobei sie sehr genau wußte, daß ich ihr einfach einen zu ihrem Geburtstag zurückschenken würde, der nur acht Tage später ist!

Wir zogen also zusammen los. Um ehrlich zu sein erinnere ich mich nicht daran, meine Mutter um Erlaubnis gefragt zu haben, aber das muß ich wohl getan haben, sonst hätten sie es gar nicht gemacht. Wir hatten uns schon unsere "medizinischen" - sprich antiallergenen - Ohrstecker ausgesucht, einfach kleine gefaßte Straßsteine, die es in allen möglichen Farben gab. Meine waren hellblau.
Wir gingen mit dem ganzen sehr verantwortungsvoll um. Wir hatten das Fläschchen mit dem Desinfektionsmittel und säuberten unsere Ohrläppchen und Ohrringe jeden Tag. Wir drehten die Stifte in unseren Ohren, um sicherzustellen, daß sich das Loch nicht drumherum schließen würde. Ja, das wurde uns damals so als echte Gefahr verkauft, und wir stellten uns vor, wie die Ohrstecker auf ewig in unseren Ohren festsitzen würden, aaaaaaah!
Nach einem Monat dann, als uns "offiziell" erlaubt war, die Stecker zu entfernen, gingen wir zu einem Laden, um uns echte Ohrringe zu kaufen, soll heißen, verrückt, modern, lang, auffallend, baumelnd! Ich vermisse diesen Laden. Sie hatten Klamotten und Modeschmuck, und ich probierte dort oft Sachen an, die ich mir nie hätte kaufen können. Es ist witzig, denn sogar damals war ich schon nicht so wild auf Mode. Ich erinnere mich, daß sie ein Paar lila Jeans hatten, die ich so liebte, aber ich konnte sie mir nicht leisten.

Genug gequatscht jetzt aber, Zeit für ein paar Bilder. Trommelwirbel bitte!


1 The Crafty Chimp
2 Jewelry Art by Dawn
3 MC Stoneworks
4 Togan
5 RioRita
6 Bijou Bead Boutique
7 Cat's Wire

P.S. Zu eurer Unterhaltung dachte ich, ich zeige euch ein paar der Ohrringe, die ich in den alten Zeiten getragen hatte, nur die baumelnden. Natürlich sind das bei weitem nicht alle, die ich besaß oder die ich vielleicht noch in einer Schublade habe. Manche davon sind nur noch in Teilen übrig, oft fehlt einer oder sie haben ihre Ohrhaken verloren -  ich habe wahrscheinlich die größte Sammlung an einzelnen Ohrringen auf der Welt ;-) - aber sie nehmen in meiner kleinen Ohrring-Erinnerungsschachtel ja nicht viel Platz weg.
Amüsant ist, daß ich mich noch erinnere, wo ich die meisten davon gekauft habe, oder ich weiß noch eine Geschichte, die mit ihnen zusammenhängt, zum Beispiel wo ich den zweiten verloren habe. Ich bin selber überrascht, daß doch einige davon Sterlingsilber sind, wahrscheinlich habe ich die kaputten billigen längst hinausgeworfen.
Und ehrlich jetzt, wer würde denn nicht ein Paar Silberhummer in den Ohren tragen wollen? ;-)


P.P.S. Unglaublich. Ich dachte, ich hätte mir eingebildet, daß ich noch einen meiner ersten Ohrringe habe, aber hier ist er, 40 Jahre alt.


 

Freitag, 10. Mai 2019

Pack die Vorräte an - Baumelohrringe

Autsch, ist es tatsächlich schon mehr als einen Monat her, daß ich das letzte Mal hier war?
Zugegeben, ich habe eine Menge Zeit mit einem persönlichen Projekt verbracht, Perlenwebporträts von meinen Geschwistern und mir (eins fehlt noch), die ich aber nicht zeigen darf.

Ich habe jedoch Zeit für einen kleinen Vorratsfresser gefunden.
Dieser Mix aus kleinen Schmucksteintropfen hatte ungefähr zehn Jahre lang in meinem Vorrat verbracht. Ein paar von ihnen hatte ich verwendet, den Rest aber vergessen, bis ich ihn zufällig vor erst ein paar Tagen in einer Schublade - ja, ich weiß, ich und meine Schubladen - fand. Dieses Tütchen war ständig von hier nach dort gewandert, und nun landete es auf dem Tischchen neben meinem Computersessel (der nur für mein altes Laptop gedacht war, aber zur Zwischenstation für andere Dinge wurde, Bücher, DVDs, CDs und mehr).
Zehn Jahre Wanderung sind genug ;-) Ich beschloß spontan, die Steine in Kupfer zu wickeln, das ich leicht patinierte, und sie an ein Kettchen zu hängen.
Ich liebe baumelnde Ohrringe!

Donnerstag, 13. September 2018

Oldies but Goodies - Es baumelt

Letzten Samstag habe ich euch die Geschichte erzählt, wie meine Freundin und ich zum örtlichen Bürobedarfsladen gingen und dort Siegelwachs und -stempel kauften.
Heute werde ich euch eine Geschichte über einen unserer Schmuckläden erzählen, die ungefähr zur gleichen Zeit spielt, in den späten 70ern.
Der Laden hieß "Schmucktruhe" und ehrlich, als ich etwas erwachsener wurde, taten mir die Mitarbeiter dort ein bißchen leid. Die "Schmucktruhe" hatte einen Schwesternladen namens "Schmucktresor", ein gewöhnlicher Schmuckladen. Gewöhnlich jedenfalls für uns Teenager. Sie verkauften das echte Zeug, Gold, Edelsteine, Uhren, völlig jenseits unseres Budgets.

Die "Schmucktruhe" aber hatte kleinen Schnickschnack und Dekorationen, von kleinen aus Quarz geschnittenen Tieren bis zu was wir heute Bohoschmuck nennen würden, erschwingliche Silberstücke und mehr. Es war der Himmel für uns Teenager. Ich bin überrascht, daß ich nie mit meiner Nase am Schaufenster kleben blieb, weil ich ihm nicht widerstehen konnte. Natürlich kauften wir uns dort Freundschaftsringe (das wäre vielleicht etwas für eine weitere Samstagsgeschichte) oder wir ging einfach so zum Stöbern hinein, worin wir in meiner Erinnerung übrigens niemals entmutigt wurden, egal ob wir etwas kauften oder nicht.

Eines Tages hatte ich endlich das Geld, ein besonderes Geburtstagsgeschenk für eine meiner Freundinnen zu kaufen, ein Paar baumelnder Ohrringe aus Sterlingsilber (zu der Zeit war viel Silberschmuck noch in 835 statt 925), die mich unglaubliche 32 DM kosteten. Das war damals ein Haufen Geld für mich, aber die Familie meiner Freundin war immer so nett zu mir gewesen. Sie hatten mich sogar einmal mit in die Ferien genommen, also wollte ich zeigen, wie sehr ich das schätzte.
Ich war so aufgeregt wegen dieser Ohrringe gewesen. Ständig mußte ich hingehen, um zu sehen, ob sie noch da waren. Ich liebte sie so sehr, daß ich mir nicht vorstellen konnte, daß jemand anderer sie nicht liebte. Es war eine kleine Silberkugel mit zwei weiteren kleinen Silberkugeln, die an Kettchen davon herunterbaumelten. Nichts so Ungewöhnliches, denkt ihr jetzt vielleicht, aber offensichtlich habe ich schon immer etwas für baumelnden Schmuck übriggehabt!
Um sie stilvoll zu präsentieren, strickte ich eine Puppe mit Zöpfen aus gelber Wolle und steckte die Ohrringe an den Stellen, wo die Ohren hätten sein müssen, in den Kopf.
Der Geburtstag kam und nun ratet mal. Meine Freundin schien überhaupt nicht aufgeregt zu sein. Sie schaute sie sogar kaum an. Ich weiß nicht warum, ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, ob das ein Ohrringstil war, den sie nie trug, und ich einfach das ausgesucht hatte, was mir gefiel, anstatt dessen, was sie vielleicht wollte. Aber ich war ja auch erst 13 und nicht immer gerade sehr weise. Okay, ich bin auch jetzt nicht immer sehr weise, aber vielleicht doch etwas mehr als vor 40 Jahren.
Ich war übrigens nicht wütend auf sie. Vielleicht bedauerte ich, daß ich die Ohrringe nicht zurücknehmen konnte, um sie selber zu behalten, aber ich habe nie das Gefühl vergessen, das ich hatte, als ich aus dem Laden kam und in die kleine Papiertüte schaute, und das ist eine gute Erinnerung.

Warum habe ich euch aber die Geschichte überhaupt erzählt? Kudos, wenn ihr ganz durchgehalten habt. Baumelnder Schmuck war das Thema für diese Woche in der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge, genau das, was ich mag :-D
Ich hoffe, ihr werdet es auch mögen.



1 und 8 The Crafty Chimp
2 und 7 Jewelry Art by Dawn
3 und 5 MC Stoneworks
4 und 6 Cat's Wire

Freitag, 6. Februar 2015

Pack die Vorräte an - Noch mehr baumelnde Ohrringe

Ich liebe baumelnde Ohrringe, habe ich euch das schon mal erzählt? ;-) Jaja, ich weiß, das habe ich.
Welch Zufall, daß ich in meinem Vorrat ein Paar Lampworkcabochons fand, die praktisch darum bettelten , zu Ohrringen zu werden.
Die goldenen Drahtstrickfassungen und die schillernden goldenen AB Würfelchen, die davon herunterbaumeln, sind ein schöner Kontrast zu den organischen Farben und Muster der Cabochons, und die Reihen winziger schwarzer Onyxperlen setzen einen besonderen Akzent.



Freitag, 23. Januar 2015

Pack die Vorräte an - Ohrringe in Bewegung

Willkommen zurück zu "Pack die Vorräte an"!
Tatsächlich habe ich mich diesmal nicht nur mit den Vorräten beschäftigt, sondern auch einem zweiten Problem, daß ich - und nicht nur ich - habe. WIPs - "works in progress" = "Werke in Entstehung". Diese WIPs machen mich verrückt. Da sind die, denen noch der letzte kleine Funke fehlt, den man einfach nicht finden kann. Oder die mit einem Problem, das man noch nicht gelöst hat oder das nur durch Auftrennen gelöst werden kann. Wie steht es mit denen, die nicht so geworden sind, wie man dachte, aber irgendwann ganz tief drin weißt/glaubst/hoffst du, daß du sie retten kannst? Vergessen wir nicht die, die man vergessen hat - wie ungeheuer paradox, nicht wahr?

Dieses Paar Ohrringe war fast jede Sorte von WIP.
Zuerst war es ein Paar Ohrringe, mit dem ich nicht sehr glücklich war, weil irgendetwas fehlte.
Dann war es ein Paar Ohrringe, das ich anfing aufzutrennen, weil ich das Problem des fehlenden Irgendetwas nicht gelöst hatte.
Als ich den Gedanken an eine Rettung aufgegeben hatte, trennte ich fröhlich auf, bis ich zwei blaue Scheiben übrig hatte, und die vergaß ich dann. Ich habe diese bösartige Schüssel, die diese Art von auseinandergenommenen WIPs frißt ... und Münzen ... und Büroklammern ... und einzelne Ohrhaken ... und hatte ich schon die auseinandergenommen WIPs erwähnt?

Nun, ich fand sie, und ich gab ihnen einen Silberrand, aber sie brauchten mehr als das, also durchforstete ich meine Vorratsschubladen und fand all die wundervollen Dolchperlen, die ich habe, die einfach perfekt waren. Schließlich fand ich die silbernen Perlen für das bißchen Glanz in der Mitte - und voilà!
Ich weiß, daß sie ein wenig aussehen, als wären sie von einem Traumfänger inspiriert worden, aber das sind sie tatsächlich nicht. Ich mag einfach nur baumelnde Ohrringe!

Ihr könnt sie jetzt in meinem Shop finden, und wenn ich mir so all die Daggerperlen ansehe, die ich noch habe, scheint es nicht unmöglich, daß es irgendwann noch mehr Farbvariationen geben wird.



Samstag, 28. Juli 2012

Bewegung

Überraschuuuuung! Ich bin's! Am Leben ... so halb, die Hitze hilft nicht. Strampelnd und tretend ... sicher, meistens Dinge, die meinem Fuß nicht weh tun, mir aber dabei helfen, etwas Frust abzubauen. Entschlossen ... wie blöd!
In Bewegung? Hm.

Tatsächlich ist Bewegung das Thema des Monats für den Blogring in meinem Jewelry Artisans Community-Forum.
Dinge bewegen sich ständig. Planeten, Sterne, Flüsse, Tiere - nicht meine Katzen im Moment, sie werden überwiegend von der Hitze darniedergestreckt - Autos und Socken. Ich bin mir nicht sicher, welche Art der Fortbewegung Socken vorziehen, aber sie müssen sich bewegen oder ich hätte nicht nach dem Zusammenlegen der Wäsche einen schwarzen und einen weißen Socken übrigbehalten.
Ich bewege mich manchmal, wenn nicht das ganze Ich, dann zumindest meine Hände ;-) Tippen, Weben, Häkeln, Stricken.
Ich bin sicher, ihr habt die ungeheuer clevere Brücke bemerkt, die ich mir selber geschlagen habe, um zum Schmuck überzuleiten.

Ich habe niemals zuvor so richtig über Bewegung im Schmuck nachgedacht. Spontan fallen mir Spinnerringe ein, bei denen sich ein Ring im Kanal eines anderen bewegt, dann diese goldenen Clown/Harlekin-Anhänger mit den beweglichen Armen und Beinen, die so beliebt waren, keine Ahnung, ob sie das noch sind, ich hab's nicht so mit Clowns. Vielleicht erinnert ihr euch ja auch an meinen Teddyanhänger, ebenfalls mit beweglichen Armen und Beinen.


Für mich geht es hauptsächlich ums Baumeln, schätze ich. Ich war schon immer fasziniert von baumelnden Ohrringen. Ich erinnere mich, als ich 12 oder so war. Ein Laden hatte Ohrclips, aber nicht diese dicken Dinger, die man nur zum Kostüm tragen konnte und die einen alt machten, mindestens 25. Nein, da war der kleine Clip, davon hing ein langes Kettchen herunter und daran ein Anhängerchen. Ah, sie waren so teuer für ein junges Mädchen, 15 DM damals, aber ein Paar mußte ich haben, mit winzigen vierblättrigen Kleeblättern dran.
Als ich dann meine Ohren stechen ließ, konnte mich nichts mehr halten. Als ich kürzlich Sachen einpackte, fand ich ein paar meiner "Schätze" aus dieser frühen Zeit, und außer ein paar Creolen waren sie alle von der baumelnden Sorte.

Und dann kam da das Perlenweben und die kleinen Extras, die ich an die Kette für den Verschluß meiner Armbänder hängte. Lampwork, Swarovski-Kristalle, keine Chance, daß ich eine Kette unbebaumelt gelassen hätte.
Was aber den Vogel abschoß kam, nachdem ich gelernt hatte, Erweiterungen im Ziegelsteinstich zu machen, die so perfekt dafür waren, etwas daran zu hängen. Ich lasse die folgenden Bilder für sich sprechen und nur sagen, ihr könnt euch fürchten oder aufgeregt sein - neue Designs formen sich schon in meinem Kopf.

Bleeding Hearts

Bollywood Bells

I vill bite you

Schaut euch auch die Posts der anderen JAC-Mitglieder und ihre Gedanken zu "Bewegung" an! Ich werde die Links nach und nach hinzufügen, so wie ich sie bekomme.