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Mittwoch, 18. Dezember 2024

Vorbereitung für Weihnachten - Teil 3

Ich mache das hier kurz.
In Teil 2 habe ich euch meine Dekorationen im Hausflur gezeigt. Dann habe ich bemerkt, daß eine der Steiffmäuse noch fehlte. Ein paar Tage später habe ich bemerkt, daß einer der Teddys sich auch noch in derselben Vitrine versteckt hatte.
Falls jemand mein Gehirn gesehen hat, sagt ihm doch bitte, es soll zurückkommen. Es scheint, daß ich ohne nicht so gut zurechtkomme ...



Außerdem war ich immer noch mit meinen improvisierten Haken glücklich, also besorgte ich mir ein paar Girlanden, die sie verstecken würden.
Tatsächlich funktioniert das ganz gut, aber jetzt habe ich das Problem, daß die Stangen ziemlich glatt sind und der Schmuck ziemlich schwer, was heißt, daß die Girlanden immer rutschen. Eine davon konnte ich mit den Haken an der Stange stoppen, die nicht so leichtläufig sind und die Enden darum recht gut an Ort und Stelle halten, aber die andere Stange hat keine solchen Haken, also werde ich mir was ausdenken müssen. Aber nicht mehr dieses Jahr. Vielleicht ist mein Gehirn nächstes Jahr ja wieder zurück ;-)

Freitag, 6. Dezember 2024

Vorbereitung für Weihnachten - Teil 2

Wegen unvorhergesehener Umstände konnte ich mich nicht dazu bringen, den Hausflur zu dekorieren, was hieß, daß ich bei meinem Adventskalenderbaum ganz schön hinten lag.
Jetzt gab es wirklich keine Entschuldigung mehr, also habe ich mir selber gestern einen kleinen Tritt verpaßt und mich ans Werk gemacht.

Dieses Jahr mußte ich ein paar schwere Entscheidungen treffen. Dank meines kreativen Adventskalenders im letzten Jahr und da ich keine dieser neuen Ornamente in der Wohnung selber aufhängen kann *strenger Blick zu einem gewissen Kater, der sich absolut nicht für strenge Blicke interessiert*, konnten ein paar der Stammgäste diesmal keinen Platz in meiner Flurdekorationen ergattern. Nicht eine einzige Spikekugel! Ich habe nur ein Fensterbrett, auf dem meine Scheibenwelt-Adventskalender stehen, und eine Garderobe mit einer kleinen Oberfläche, ein paar Haken und Stangen, die seltsamerweise ursprünglich nicht für Dekorationen gemacht wurde.
Außerdem muß ich ein paar bessere Haken haben. Gewöhnliche Weihnachtsaufhänger sind zu klein für die Stangen und ich hatte versäumt, mir einen besseren Draht zu besorgen, um eigene zu machen, die größer sind. Auf dem Bild sieht es tatsächlich wegen des Blitzes schlimmer aus (es war schon recht dunkel, als ich geschmückt habe, also brauchte ich den Blitz, als ob es nicht sowieso schon schwer genug war, einen guten Winkel für ein Bild zu finden). Ich habe Edelstahl genommen, dünn, damit man ihn nicht zu sehr sehen kann, aber stark genug, damit er auch die schwereren Ornamente halten kann, aber diese improvisierten Haken sind kein bißchen einheitlich. Könnte mich bitte nächstes Jahr jemand rechtzeitig daran erinnern?



Um euch eine bessere Vorstellung zu geben, falls ihr dem letztjährigen Adventskalender nicht gefolgt seid, habe ich eine Collage des Weihnachtsschmucks gemacht, den ich aufgehängt habe (der Filzball fehlt im Bild oben, weil ich ihn vergessen hatte).


Natürlich ist eine Weihnachtsdekoration ohne meine geliebten Steiffs absolut undenkbar. Dieses Jahr gibt es nicht einen, sondern zwei Weihnachtsbäume, von denen ich einem mein Dawn-Christkind aufgesteckt habe, und ein hinreißender Weihnachtshase hat sich zum Weihnachtsmann und seiner Teddy- und Mausmannschaft gesellt (plus einer, die im Bild fehlt, weil ich sie in der Vitrine zurückgelassen hatte, was stimmt nicht mit mir?), außerdem ist da noch eine süße Maus, die nicht in festlichem Gewand ist, aber so perfekt dazupaßt.





Außerdem geht es nicht ohne Adventsbaum und heute durfte ich gleich mehrere der kleinen Päckchen öffnen! Was für eine Belohnung dafür, daß ich so spät dran bin.


Ich weiß, es ist nicht viel, verglichen mit den Dekorationen, die manche haben, aber es macht mich glücklich und nur das zählt.

Samstag, 30. November 2024

Vorbereitung für Weihnachten - Teil 1

Urlaubszeit, juhuu! Ich habe eine lange Liste von Dingen, die ich tun sollte, und eine Liste von Dingen, auf die ich mich tatsächlich freue. Ich weiß schon, daß die lange Liste am Ende meines Urlaubs nicht viel kürzer sein wird, die andere, nun, wir werden es sehen.

Als erstes stand die Dekoration für Weihnachten auf der Liste. Ich bin absolut keine großartige Dekorateurin und es ist sogar noch weniger geworden, seit der Dekan eingezogen ist, weil manches in seiner Nähe einfach zu riskant ist. Zum Beispiel werde ich meine Herrnhuter Sterne nicht aufhängen, Kabel sind eine viel zu große Versuchung für ihn.

Darum tat ich mich letztes Jahr wirklich schwer damit, mich zu motivieren, und letztendlich blieb der Hausflur komplett leer, aber mein kleines Bäumchen mit seiner sparsamen Dekoration machte mich - und den Dekan - sehr glücklich.
Ich weiß nicht, ob ihr Posts aus meinem letzten Adventskalender gesehen habt, aber es war traurig, daß ich keinen der Anhänger, den ich gemacht habe, an meinen Baum hängen konnte. Es steckte einfach zuviel Zeit darin, als daß der Dekan seinen Spaß damit hätte haben können. Sie werden dieses Jahr die Chance bekommen, im Hausflur zu glänzen, ich hoffe nur, mir wird der Platz nicht ausgehen, aber ich kann ja immer noch welche der nicht handgemachten Stücke weglassen.
Eine Freundin schlug vor, eine Girlande zu machen und meine gefädelten Ornamente daran an der Decke aufzuhängen, aber für meinen Geschmack ist meine Decke zu hoch. Leitern und ich sind keine Freunde.

Heute habe ich angefangen, indem ich mein Bäumchen aufgestellt habe. Dieses Jahr habe ich eine besondere Überraschung für den Dekan besorgt, obwohl ich natürlich wußte, daß ich mich die nächsten paar Wochen sehr oft werden bücken müssen, um Anhänger aufzuheben und zurück an den Baum zu hängen.
Letztes Jahr war er absolut begeistert von dem Wichtelmädchen, also habe ich ihm dieses Jahr eine ganze Packung voll gekauft.



Natürlich ist Gundel mehr als willkommen mitzumachen, aber bis jetzt hat sie dem Baum nur einen kurzen Besuch abgestattet. Normalerweise fängt sie aber nachts an, mit Spielzeug zu spielen, also wer weiß, was noch passieren wird.

Mein Geschenk war ein voller Erfolg.
Der Dekan mußte draußen warten, während ich den Baum mit den Opfern, ähm, Wichteln, meinen Ananasscheiben und noch ein paar anderen Unzerbrechlichen schmückte. Ich wollte eine Paulchen-Panther-Szene vermeiden, in der ich auf der einen Seite Baumschmuck aufhänge, während er sie auf der anderen Seite herunterzieht, und wir uns so um den Baum herumarbeiten.
Als ich die Tür öffnete, blieb der Dekan fünf Sekunden lang ganz cool und dann legte er wie erwartet direkt los. Ungefähr fünfzehn Sekunden später fiel der erste Wichtel, Sekunden später die erste Ananasscheibe und direkt danach der zweite Wichtel. Dann warf er sich zwischen Baum und Lichtbogen und fing an, mit allen vieren loszuschieben.

Ihr dürft nicht denken, daß er andauernd im Baum steckt. Er startet einen Angriff, dreht eine Runde durch und kommt dann zurück, um in seinem Weihnachtsbett neben dem Baum oder seinem Donut hinter dem Baum zu schlafen - bis zum nächsten Angriff. Ich habe keine Ahnung, was ihn anschaltet.
Sein zweiter Angriff war schnell und effektiv - vier Ananasscheiben und vier Wichtel.
Bisher hatte ich kein Glück damit, etwas anderes außer verschwommene Bilder von ihm in Aktion zu bekommen, aber hier sind ein paar allgemeine Eindrücke.






Und hier ist eine seltene Gundel-Sichtung.
Viel Glück dabei, irgendetwas außer einem dunklen Schatten zu sehen!

Montag, 25. Dezember 2023

Santa Claus und Rudolph - Das fünfundzwanzigste Türchen


Für meine englischsprachigen Freunde - ist Santa Claus heute bei euch vorbeigekommen und hat euch etwas aus seinem Geschenkesack dagelassen? Für den Fall, daß nicht, hätte ich hier einen kleinen Santa Claus und seinen Freund Rudolph, sie würden sich sehr freuen einzuspringen - falls sie ihren Schlitten finden können.
Nun ja, tatsächlich war nicht genug Platz für einen Schlitten.

Diesmal werde ich euch keine lange Geschichte erzählen (bitte stoppt die Jubelrufe ;-)) und werde diese beiden für sich selber sprechen lassen.
Frohe Weihnachten!



Donnerstag, 1. Dezember 2022

Dekorationen - Das erste Türchen


Seid ihr dieses Jahr für einen neuen Adventskalender bereit?
Es ist vier Jahre her, daß ich den letzten gemacht habe, und ich werde versuchen, euch ein paar Geschichten zu erzählen, die ich noch nicht geteilt habe, ja, die ich selber vorher noch nicht einmal gehört hatte.
Ich möchte auf keinen Fall behaupten, daß meine Posts komplett sind, aber wie gewöhnlich werde ich Links zur Verfügung stellen, damit ihr mehr über ein Thema nachlesen könnt, das euch besonders interessiert. Und bitte, falls ihr etwas findet, was so nicht stimmt, laßt es mich wissen!

Letztes Jahr habe ich versäumt, hier Bilder von meinem Christbaum zu zeigen, der anders als in den Jahren davor aussah, da ich die kriminelle Energie eines gewissen Katerchens mit einrechnen mußte und darum keinerlei zerbrechlichen Schmuck an meinem Baum hatte, nur meine aus Draht gestrickten "Ananasscheiben" und die Drahthäkelkugeln.
Dieses Katerchen ist zu einem großen Kater geworden, und ich habe lang über die richtige Stelle für den Baum nachgedacht, bevor ich beschlossen habe, daß er dieses Jahr eine Pause bekommt. Der Meister zieht gern Dinge und er ist nicht nur sehr stark geworden, sondern ist in letzter Zeit auch in extremem Jagdmodus. Mein üblicher Trick, zwei der Äste um die Streben des Geländers zu wickeln, wäre wahrscheinlich nicht ausreichend.

Um aber in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen und zur Einstimmung auf den Adventskalender sind hier die diesjährigen Weihnachtsdekorationen aus dem Hausflur.

Die volle Ansicht.


Das Fensterbrett mit dem Lego-Ornament und den Scheibenwelt-Adventskalendern, von denen es in den letzten beiden Jahren leider keine neuen gab :-(


Die Steiff-Parade mit Santa Claus, den Weihnachtsmäusen und den süßen Teddyaufhängern.
Scheint so, als hätte mein Filz-Eisbär sich da auch mit dazugeschmuggelt!


Und natürlich mein Adventskalenderbaum, von Paul bei Phoenix Glass gemacht, der auf seinen wunderschönen Lampworkschmuck aus den kleinen Päckchen wartet, gut von meinem Nadelfilz-Perlenstick-Schneemann bewacht.


Ich weiß, ich weiß. Ihr habt sie (fast) alle schon einmal gesehen.
Habt ihr aber auch bemerkt, daß ein paar der Kugeln ohne Perlen (und der übliche Mistelzweig, der diesmal so groß ist, daß ich ihn erst noch ein wenig auseinanderschneiden muß, was echt eine Schande ist) bei der Flurdekoration fehlen?
Vielleicht brauche ich diese leeren Stellen ja.
Wer weiß? Ich könnte auch noch nicht die ganze Dekoration gezeigt haben, damit ich nicht die Überraschung
für ein paar der bevorstehenden Posts verderbe ...

Freitag, 8. November 2019

Pack die Vorräte an - Der erste Weihnachtsschmuck 2019

Unter den Glasperlen, die mir eine Freundin aus Prag vor einer Weile geschickt hat (für mich kann eine Weile alles zwischen zwei Tagen und zwei Jahren sein), waren zweite gedrehte Glasornamente, ein kurzes grünes und eine langes lilafarbenes.
Es wäre einfach gewesen, einen Haken anzubringen, um sie an meinen Weihnachtsbaum zu hängen, oder sie zu kleinen Anhängern zu machen, aber mir ist nicht immer nach einfach, also wartete und wartete ich und wartete noch etwas länger, bis meine Muse ihr Gehirn anschalten und sich etwas ausdenken würde.
Das einzige, was ich von Anfang an wußte, war, daß es kein Schmuck werden sollte, was wahrscheinlich mit Kindheitserinnerungen zu tun hat.
Der Opa meiner besten Freundin hatte immer zwei Bäume. Einer war im großen Zimmer und ein kleinerer im Spielzimmer. Er hatte einen Ständer mit Musikwerk, der sich drehte - ich erinnere mich nicht mehr an die Melodie, ich muß mal meine Freundin fragen - und er war mit wunderschönen vintage gedrehten Glaseiszapfen geschmückt.
Zumindest erinnere ich mich so daran, und seither denke ich bei gedrehtem Glas, auch wenn es nicht klar ist, immer an diesen Weihnachtsbaum.

Ich weiß, manche von euch werden denken, es ist zu früh, aber es wäre wirklich schwierig, alles fertigzubekommen, wenn ich nicht vor Dezember anfange!
Die Idee für diese Anhänger kam schließlich von den Peyoteringen, die ich gemacht hatte.
Alle Bestandteile sind aus meinen Vorräten, sogar ein Teil des Faden hat seit Jahren ungenutzt in meiner Schublade gelegen, von den Bubble-Lampworkperlen ganz zu schweigen, die haben sogar noch mehr Jahre auf dem Buckel. Im Vergleich dazu sind die Delicas richtig neu.
Leider stellte sich heraus, daß es nicht so einfach war, ein gutes Bild zu machen, denn hier ist es heute novembergrau und die Größen und Farben sind so unterschiedlich. Falls ihr es nicht recht sehen könnt, der grüne Anhänger hat einen kleinen weißen Peyoteschlauch und eine fast klare Bubbleperle bekommen, der lilafarbene einen mit metallic-fuchsia Perlen und eine rosane Bubbleperle.


Vielleicht werde ich diese zwei verschenken, Ponder hatte bereits dieses Funkeln im Auge, das mir sagte, wie sehr er sich darauf freut, mit ihnen zu spielen. Das gedrehte Glas ist so an dem Draht befestigt, der durch die Lampworkperle und den Peyoteschlauch läuft, daß es baumeln kann, absolut unwiderstehlich für meinen alten Herrn, der gern denkt, er wäre noch ein Kätzchen! ;-)
Ein weiterer Grund ist, daß bei meinem Bäumchen der Platz ausgeht. "Du wirst einen größeren Baum brauchen!" sagt mir mein Kopf, aber der Platz auf den Treppen ist eben so perfekt für das kleine.
Erste-Welt-Probleme!

Montag, 3. Dezember 2018

Oh Weihnachtsbaum - Das dritte Türchen


Gundel liegt auf ihrem Lieblingsplatz auf der Treppe, Ponder hat in der plüschigen Weichheit seiner Kratztonne das Bewußtsein verloren - ein guter Moment, um meinen Weihnachtsbaum aufzustellen.
Letztes Jahr suchte ich nach meinen Kugeln, ich dachte, ich hätte den Verstand verloren. Das war tatsächlich so, denn sie waren in derselben Schachtel an demselben sicheren Platz, an dem sie die letzten paar Jahre auch waren, aber ihr wißt ja, wie das manchmal mit diesen sicheren Plätzen ist. Dieses Jahr ließ mein Gedächtnis mich nicht im Stich, hier sind sie also.
Jepp, fast meine ganze Baumdekoration paßt in eine kleine Schachtel, aber mein künstlicher Baum ist ja auch nicht gerade groß. Man sieht die gefädelte Kugel, die meine Freundin Caroline gemacht hat, ein paar meiner "Ananasscheiben", ein paar Beine einer Weihnachtsspinne und die Tentakel meiner Oktopuskugel herauslugen.



Sobald ich den Baum draußen hatte, betrat meine zweite Aufseherin die Szene. Sie knabberte ein wenig an ein paar Zweigen und umrundete den Baum, um zu prüfen, ob ich alle Zweige richtig hingebogen hatte. Für mich sieht es aus, als wäre Aufseherin Gundel zufrieden mit dem, was sie gesehen hat.


Der schwierigste Teil sind für mich die Lichter- und die Kugelkette. Ja, die Kugeln werden die Unregelmäßigkeit schon verstecken, denke ich. Wie ihr seht, helfen meine verläßlichen Holzkatzen dabei, den Baum an Ort und Stelle zu halten (außerdem ist einer der Zweige um das Geländer gewickelt ;-))


Inzwischen hatte Gundel beschlossen, daß ein zweiter Blick erforderlich war. Diese Kette sah ja nicht sehr sicher aus. Für mich auch nicht, nachdem sie anfing, daran herumzuzupfen! Trotzdem machte ich weiter. Da sind meine allerersten Prototypen von Drahthäkelkugeln, meine Drahtstrick- und ein paar gefädelte Kugeln, die gefädelten Schätzchen von meiner Freundin, Geschenke von den Nachbarn wie Holzsterne und mehr, winzige Anhänger von meinem Kumpel, die Schneemänner, die ich gemacht habe, der verrückte kleine Oktopus und die "Streitkolben"kugeln. Zu guter Letzt kam dann noch meine gestrickte "Flamme" obenauf und natürlich Christmas Jack, um alles zu bewachen!


Es ist schade, daß heute so ein grauer Tag ist, was es mir schwer macht, ein gutes Bild hinzubekommen. Vielleicht poste ich noch eins, wenn ich die Gelegenheit habe und das Licht gut genug ist.



Tja, und dann fiel die erste Kugel. Während ich geschmückt hatte, gab es ein paar mysteriöse Kugelbeben und ich sah immer wieder mal ein kleine schwarze Pfote, aber erst als ich fertig war, fiel sie - aber ging nicht kaputt!
Falls ihr also Lust habt, auf die Katzen oder den Baum zu wetten, laßt es mich wissen! ;-)

Samstag, 1. Dezember 2018

Ich bin nicht bereit! - Das erste Türchen

 

Dies war eine spontane Entscheidung, als ich gerade meine Flurdekoration aufgestellt habe. Wie wäre es, wenn wir es wieder einmal mit dem Cat's Wire Adventskalender versuchen? Das ist schwieriger als es sich anhören mag. Ich kann nicht versprechen, daß ich jeden Tag etwas Fantastisches, Neues oder Aufregendes anbieten kann, aber ich werde mein Bestes tun.
Tatsächlich werde ich dies aber mit einer kleinen Mogelei beginnen. Es ist nämlich heute schon Sonntag, aber ich mußte gestern arbeiten und ich war tot, als ich heimkam.
Jetzt sitze ich hier jedoch und lausche einem meiner liebsten Feiertagskanäle, The Christmas Radio, also fangen wir einfach an, ja?
Dekorationen. Ich bin keine Meisterin darin. Mein Stil wurde eklektisch genannt (eines der besten Wörter, damit sich "was für ein Durcheinander" intellektuell anhört), neckisch, verrückt, interessant und mehr, aber das ist in Ordnung, denn ich glaube, das paßt ganz gut zu mir.

So sieht mein Hausflur dieses Jahr also aus. Für die, die Bilder der letzten Jahre gesehen haben, es ist nicht dasselbe. Dieses Jahr mußte das kleine Legohaus zusammen mit dem kleinen Elf auf das Fensterbrett ausweichen, da ich Platz für einen Neuankömmling brauchte. Aus demselben Grund mußte ich das Angebot meines Nachbarn, mir zur Dekoration ein paar Quitten zu geben, ablehnen. 

Was ich liebe ist, daß so viele handgemachte Stücke dabei sind. Die zwei handgenähten Herzen aus Weihnachtsstoff, die in den Mistelzweigen (aus dem Garten meiner Nachbarn) hängen, wurden von einer Freundin gemacht. In einem der Mistelzweige hängt außerdem ein Spitzeneiszapfen.


Hier ist der gestrickte Kranz, den meine andere Nachbarin gemacht, ein paar meiner Drahtstrickkugeln (den "Kugelfisch" eingeschlossen ;-)), mein Drahthäkelstern und die Schneeflocken aus Spitze, von einer Freundin gemacht, die nicht mehr bei uns ist. Von ihr ist auch der Eiszapfen, alle drei sind Ornamente, die mir viel bedeuten.


So sieht das "erste Stockwerk" aus.


Ohne meinen geliebten Steiffweihnachtsbaum, die Mäuse und den Ball geht es natürlich nicht! Den kleinen Teelichthalter von Villeroy & Boch ergatterte ich vor ein paar Jahren günstig. Die Schachtel mit den Weihnachtskätzchen war ein süßes Geschenk von Kollegen (die Bonbons sind schon lange weg!). Das einzige handgemachte Stück auf diesem Bild ist meine aus Draht gestrickte Kerze mit der kleinen Weihnachtskugel in der Flamme, damit sie etwas leuchtet.


Und hier ist nun der Neuankömmling. Ich brauchte zwei Jahre, um mich zu entscheiden, daß ich ihn wirklich haben wollte. Ich bestellte ihn schon vor Monaten und war so aufgeregt, als er ankam!
Wie ihr sehen könnt, gibt es 24 Schächtelchen, die jeweils eine Lampworkperle enthalten, die man an den Weihnachtsbaum aus Glas hängen kann.
Es ist die wunderschöne Arbeit von Paul von Phoenix Glass, schaut doch mal auf Facebook bei ihm vorbei!


Zeit für eine Tasse Chai und vielleicht etwas zu essen, bevor ich mich dranmache, etwas für das zweite Türchen zu finden!

Freitag, 4. Dezember 2015

Pack die Vorräte an - Die Legende der Weihnachtsspinne - Das vierte Türchen


Erstmal möchte ich euch warnen - wenn ihr an Arachnophobie leidet, ist dieser Post nicht für euch geeignet, auch wenn ich euch keine echten Spinnen zeigen werde.
Es ist ein paar Jahre her, daß ich das erste Mal von der Weihnachtsspinne und ihrer Legende gehört habe. Jemand erzählte mir, das sei eine deutsche Tradition und das heißt es auch in der englischen Wikipedia (während es das in der deutschen Version gar nicht gibt), aber wie die Geschichte der angeblich deutschen Weihnachtsgurke hatte ich hier noch nie davon gehört. Also suchte ich noch ein bißchen weiter und fand heraus, daß die Geschichte tatsächlich auf einer Legende aus der Ukraine zu beruhen schien, und daß die Weihnachtsspinne auch in Polen als Baumschmuck beliebt war.
Dann fand ich diesen amerikanischen Artikel, in dem steht, daß die Spinnenlegende wahrscheinlich zusammen mit dem Weihnachtsbaum aus Deutschland in die Ukraine kam. Als nächstes stolperte ich über einen kurzen deutschen Artikel, der behauptete, daß die Spinne in Deutschland fast vergessen ist, aber noch in England in den Baum gehängt wird.
Ich schätze, wir werden niemals genau wissen, woher sie wirklich kommt!
Auf jeden Fall fand ich zwei Versionen der Legende.

Dies ist die ukrainische.
Eine Witwe lebte mit ihren Kindern in einer kleinen Hütte. Eines Tages fiel ein Tannenzapfen auf den Boden und begann zu keimen. Die Kinder kümmerten sich um den Setzling, glücklich darüber, daß sie einen Weihnachtsbaum haben würden. Da sie so arm waren, wußten sie aber, daß sie nichts zum Schmücken ihres kleinen Baumes haben würden.
Früh am Weihnachtsmorgen weckten die Kinder ihre Mutter, um ihr den Baum zu zeigen. Eine Spinne hatte ihr Netz drumherum gesponnen und als die Sonnenstrahlen das Netz berührten, wurden die Fäden zu Silber und Gold.
Von diesem Tag an fehlte es der Witwe nie mehr an etwas.

Das ist die Legende, die ich hauptsächlich auf amerikanischen Seiten fand.
Vor langer Zeit bereitete sich eine Mutter für Heiligabend vor. Sie putzte und schrubbte das gesamte Haus und jagte sogar die Spinnen aus dem Wohnzimmer. Die Spinnen, die auf den Dachboden geflüchtet waren, kamen später wieder heraus, um zu sehen, worum es bei dem ganzen Trubel gegangen war. Sie fanden den Weihnachtsbaum und krochen seine Äste entlang, um all den hübschen Schmuck zu sehen, dabei hüllten sie alles in ihre grauen, staubigen Netze.
Als das Christuskind kam, lächelte er über die glücklichen Spinnen, aber er wußte auch, daß die Mutter sehr traurig über den Baum voller Spinnweben sein würde, als berührte er sie und verwandelte sie so in Silber und Gold (Anmerkung: Das kann nicht das Christkind sein, das Luther als Gabenbringer einführte, da es "er" heißt, also muß sich das wohl auf das Jesuskind beziehen).

Mehrere Traditionen rühren von diesen Legenden her - künstliche Spinnweben und Netzornamente und auch Weihnachtsspinnen an den Baum zu hängen. Es heißt ebenfalls, daß Lametta für die Netze steht, die vom Christuskind berührt wurden.

Nun fragt ihr euch vielleicht, wo jetzt die Vorräte ins Spiel kommen. Nun, ich mag Spinnen und es klang wie eine großartige Idee, eine kleine Spinnen für meinen eigenen Weihnachtsbaum zu machen!
Ich habe eine wunderschöne Lampworkperle, facettierten Bergkristall, Stäbchenperlen und glitzernde Kristalle verwendet.


Dienstag, 11. Dezember 2012

Weihnachtsdekoration oder Das elfte Türchen



Ich habe immer noch Zeit zum Dekorieren, richtig? Ich meine, ich habe sowieso nie großartig dekoriert, seit die Katzenmonster das Haus übernommen haben. Diesmal sind aber nicht mal die Sachen im Hausflur richtig aufgestellt.
Die Drahthäkelkugeln und die bestickten Eiszapfen hängen, das ist es auch schon.

Schande über mich. Ich werde euch auf dem laufenden halten und hoffe, daß ich euch bald ein Bild von dem bißchen, was ich mache, zeigen kann.
Vielleicht gibt es euch ja den Anstoß oder das Bedürfnis, selber zu dekorieren. Bitte sagt nicht, Leute, daß ihr alle schon fertig damit seid! ;-)