In letzter Zeit habe ich daran gearbeitet, mehr Ohrringe zu machen. Ihr wißt, daß ich manchmal ein Problem damit habe, das gleiche Stück zweimal zu machen. Als ich also wieder einmal auf der Suche nach Inspiration meinen Lampworkvorrat durchforschte, fand ich diese wunderschönen Tropfen-Headpins in Sterlingsilber von Iced Moments.
Der einfachste Weg, sie zu benutzen, ist es, einfach das Silber zu Ohrhaken zurechtzubiegen, auf diese Art habe ich für mich selber ein Paar Ohrringe "gemacht". Für diese hier wollte ich etwas mehr, nicht zuviel aber, damit die Tropfen die Hauptattraktion bleiben.
In meinem Kristallvorrat habe ich immer noch ein paar 2 mm Kristalle, und diese drei Farben - ein Saphirblau und ein Grau und Hellblau in einer Art Opalitschimmer - schienen perfekt für die Ohrringe zu sein, also wickelte ich sie mit einem feinen Sterlingsilberdraht auf.
Nur noch ein Paar meiner handgemachten Ohrhaken und da habt ihr es. Man braucht gar nicht immer viel.
Freitag, 6. September 2019
Donnerstag, 5. September 2019
Oldies but Goodies - Muster
Habt ihr ein Lieblingsmuster? Ich erinnere mich an ein großartiges Paar Caprihosen mit breiten blauen und weißen Streifen, damals in den 80ern. Ich habe sie so geliebt! Oder die feingestreiften Jeans in grau und schwarz, eine in den 80ern, die andere in den 90ern, ich vermisse beide!
Oder dieser karierte Rock - den vermisse ich nicht so sehr. Für mich selber mochte ich auch Blumen nicht so gern, aber dieses weite Kleid aus den frühen 80ern in einem hellen Karo war so hübsch. Ich trug jedoch nie "Punkerkaro" oder die damals modernen Karottenhosen mit Tartanmuster.
Natürlich gibt es aber soviel mehr da draußen als nur Blümchen, Streifen oder Karo, das waren einfach nur die ersten, die mir eingefallen sind. Ihr wollt Beweise? Dann schaut euch einfach diese Collage aus der neuesten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge an, wo wir diesmal Muster zeigten. Wie immer möchte ich euch dazu ermutigen, auch den Originalthread zu besuchen, denn eine Collage reicht einfach nicht dazu aus, alles zu zeigen!
1 Togan
2 The Crafty Chimp
3 Jewelry Art by Dawn
4 Cat's Wire
5 MC Stoneworks
6 RioRita
7 Bijou Bead Boutique
Oder dieser karierte Rock - den vermisse ich nicht so sehr. Für mich selber mochte ich auch Blumen nicht so gern, aber dieses weite Kleid aus den frühen 80ern in einem hellen Karo war so hübsch. Ich trug jedoch nie "Punkerkaro" oder die damals modernen Karottenhosen mit Tartanmuster.
Natürlich gibt es aber soviel mehr da draußen als nur Blümchen, Streifen oder Karo, das waren einfach nur die ersten, die mir eingefallen sind. Ihr wollt Beweise? Dann schaut euch einfach diese Collage aus der neuesten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge an, wo wir diesmal Muster zeigten. Wie immer möchte ich euch dazu ermutigen, auch den Originalthread zu besuchen, denn eine Collage reicht einfach nicht dazu aus, alles zu zeigen!
1 Togan
2 The Crafty Chimp
3 Jewelry Art by Dawn
4 Cat's Wire
5 MC Stoneworks
6 RioRita
7 Bijou Bead Boutique
Samstag, 31. August 2019
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Oktopusse
Erstens ... es steht euch frei, sie als Oktopoden zu bezeichnen, falls ihr das bevorzugt, aber während ich das immer selber gesagt habe, mag ich jetzt, wie witzig es sich anhört, wenn man Oktopusse sagt, und es ist nicht mal falsch (danke, Duden).
Zweitens, als Claire das Thema für die Art Elements August Themenchallenge ankündigte, - Oktopus - legte ich in meinem Sessel einen kleinen Tanz hin. Nicht nur liebe ich Oktopusse, sondern ich bin vielleicht auch ein klein wenig besessen davon, sie zu machen.
Anfangs wurde ich von dem Polymer Clay-Oktopus inspiriert, den meine Freundin Star gemacht hat und der mich genau in diesem Moment anschaut.
Ich brauchte schon einige Stunden, um meinen Oktopus aus Draht zu häkeln. Der Mann kam später dazu und es war nicht gedacht, daß er in den Tentakeln endet, aber ihr wißt ja, wie solche Dinge passieren. Sie sind bis heute in ihrer tödlichen (?) Umarmung und sitzen in der Meeresabteilung meiner Steiffsammlung.
Dann kam Hank, der kleine Lampworkdieb, ebenfalls aus Draht gehäkelt.
Nach einer langen Pause vom Oktopusmachen (aber ohne je die Liebe zu ihnen zu verlieren) fing ich mit dem Drahtweben an, und das setzte mich erst richtig in Gang. Anstatt euch jede einzelne Geschichte zu erzählen, habe ich eine kleine Collage gemacht (minus einem, von dem ich anscheinend kein Bild gemacht habe). Da ist der winzige Barney ganz oben, und nun könnt ihr sehen, wie ich mehr und mehr davon besessen war, diese Tentakel zu verdrehen. Mann, es macht aber auch Spaß, sie zu weben!!
Also beschloß ich, ein großes Stück für diese Challenge zu machen, und vielleicht noch ein kleines. Das kleine ist noch nicht passiert, und ich dachte ehrlich nicht mal, daß ich das große rechtzeitig hinbekommen würde, obwohl ich diesmal wirklich früh angefangen habe. Mein erster Schritt war es, kleine Cabochons zu bestellen.
Warum? Das hier ist warum.
Ich wollte meine eigenen Oktopusbabys, aber statt sie alle in einer Farbe zu machen, entschied ich mich für eine Vielzahl an Farben. Ich wählte Achat, Sodalith, Zoisit, Jaspis, Aventurin, Amethyst, Rosenquarz und mehr. Jeder Cabochon bekam sein eigenes Webmuster, und voilà, eine Armee von Oktopusbabys, bereit, die Welt zu übernehmen, muahahaaaaaa!
Tatsächlich war das der einfache Teil. Wie sollte ich sie jetzt zusammensetzen? Ich hätte sie von einer Kette baumeln lassen können, aber eine Tentakelarmee ist nicht ganz so effektiv, wenn sich diese Tentakel immer verheddern. Ich legte sie immer wieder aus, mal so, mal so, ich glaube, sie wurden meiner ziemlich müde.
Erst vor zwei Tagen wußte ich plötzlich, was ich tun wollte. Das Video hätte mich viel eher auf die Idee bringen sollen. Diese Babys brauchten eine Mutter!
Eine meiner leichtesten Übungen - nun ja, nicht wirklich, denn jetzt wurde ich so langsam nervös, ob ich das rechtzeitig hinkriegen würde. UND ich wußte immer noch nicht, wie ich das alles letztendlich zusammensetzen sollte.
Ein wenig Tiefatmung, eine Menge Gefluche und etwas dramatisches Brüllen "Ich kann das hier nicht, ich bin nutzlos!" später hatte ich es dann - fast. Schwer zu glauben und doch wahr, es kann einem genau die Kettensorte ausgehen, die man braucht, während alle anderen noch reichlich da sind. Ich fand aber gerade noch genug, um meine Babys an den Enden zu verbinden. Puh.
Ich mache selten große übertriebene Halsketten, aber das hier ist eine davon, und ich liebe jeden kleinen Tentakel.
Ein Bild zu machen war jedoch nicht einfach, es war etwas überfüllt im Lichtzelt und etwas zu früh am Morgen, um ein Foto im Garten zu machen, und außerdem hatte ich nur vier Stunden Schlaf.
Ich versuche es später nochmal besser hinzubekommen, also habt bitte Geduld mit mir.
Meine Damen und Herren, dies ist ein Blog Hop. Wieder einmal bitte, nein, befehle ich euch, zu diesen Links zu gehen und zu sehen, was die anderen Teilnehmer so zu bieten haben. Es ist es wert, ehrlich. Tut es jetzt. Danke ;-)
Gäste
Cat (das bin ich ;-)) - Evie und Beth - Hope - Karen - Kathy - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarajo - Tammy
AE Teammitglieder
Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lindsay - Marsha
Zu guter Letzt möchte ich Claire für dieses fantastische Thema danken. Ich habe so ein Gefühl, daß sie und ich dieselbe Liebe für Oktopusse teilen ....
P.S. Ups, ich habe beinahe meinen eigenen Fimo-Oktopus vergessen. Das geht gar nicht, er ist so schon grummelig genug! ;-)
Zweitens, als Claire das Thema für die Art Elements August Themenchallenge ankündigte, - Oktopus - legte ich in meinem Sessel einen kleinen Tanz hin. Nicht nur liebe ich Oktopusse, sondern ich bin vielleicht auch ein klein wenig besessen davon, sie zu machen.
Anfangs wurde ich von dem Polymer Clay-Oktopus inspiriert, den meine Freundin Star gemacht hat und der mich genau in diesem Moment anschaut.
Ich brauchte schon einige Stunden, um meinen Oktopus aus Draht zu häkeln. Der Mann kam später dazu und es war nicht gedacht, daß er in den Tentakeln endet, aber ihr wißt ja, wie solche Dinge passieren. Sie sind bis heute in ihrer tödlichen (?) Umarmung und sitzen in der Meeresabteilung meiner Steiffsammlung.
Dann kam Hank, der kleine Lampworkdieb, ebenfalls aus Draht gehäkelt.
Nach einer langen Pause vom Oktopusmachen (aber ohne je die Liebe zu ihnen zu verlieren) fing ich mit dem Drahtweben an, und das setzte mich erst richtig in Gang. Anstatt euch jede einzelne Geschichte zu erzählen, habe ich eine kleine Collage gemacht (minus einem, von dem ich anscheinend kein Bild gemacht habe). Da ist der winzige Barney ganz oben, und nun könnt ihr sehen, wie ich mehr und mehr davon besessen war, diese Tentakel zu verdrehen. Mann, es macht aber auch Spaß, sie zu weben!!
Also beschloß ich, ein großes Stück für diese Challenge zu machen, und vielleicht noch ein kleines. Das kleine ist noch nicht passiert, und ich dachte ehrlich nicht mal, daß ich das große rechtzeitig hinbekommen würde, obwohl ich diesmal wirklich früh angefangen habe. Mein erster Schritt war es, kleine Cabochons zu bestellen.
Warum? Das hier ist warum.
Ich wollte meine eigenen Oktopusbabys, aber statt sie alle in einer Farbe zu machen, entschied ich mich für eine Vielzahl an Farben. Ich wählte Achat, Sodalith, Zoisit, Jaspis, Aventurin, Amethyst, Rosenquarz und mehr. Jeder Cabochon bekam sein eigenes Webmuster, und voilà, eine Armee von Oktopusbabys, bereit, die Welt zu übernehmen, muahahaaaaaa!
Tatsächlich war das der einfache Teil. Wie sollte ich sie jetzt zusammensetzen? Ich hätte sie von einer Kette baumeln lassen können, aber eine Tentakelarmee ist nicht ganz so effektiv, wenn sich diese Tentakel immer verheddern. Ich legte sie immer wieder aus, mal so, mal so, ich glaube, sie wurden meiner ziemlich müde.
Erst vor zwei Tagen wußte ich plötzlich, was ich tun wollte. Das Video hätte mich viel eher auf die Idee bringen sollen. Diese Babys brauchten eine Mutter!
Eine meiner leichtesten Übungen - nun ja, nicht wirklich, denn jetzt wurde ich so langsam nervös, ob ich das rechtzeitig hinkriegen würde. UND ich wußte immer noch nicht, wie ich das alles letztendlich zusammensetzen sollte.
Ein wenig Tiefatmung, eine Menge Gefluche und etwas dramatisches Brüllen "Ich kann das hier nicht, ich bin nutzlos!" später hatte ich es dann - fast. Schwer zu glauben und doch wahr, es kann einem genau die Kettensorte ausgehen, die man braucht, während alle anderen noch reichlich da sind. Ich fand aber gerade noch genug, um meine Babys an den Enden zu verbinden. Puh.
Ich mache selten große übertriebene Halsketten, aber das hier ist eine davon, und ich liebe jeden kleinen Tentakel.
Ein Bild zu machen war jedoch nicht einfach, es war etwas überfüllt im Lichtzelt und etwas zu früh am Morgen, um ein Foto im Garten zu machen, und außerdem hatte ich nur vier Stunden Schlaf.
Ich versuche es später nochmal besser hinzubekommen, also habt bitte Geduld mit mir.
Meine Damen und Herren, dies ist ein Blog Hop. Wieder einmal bitte, nein, befehle ich euch, zu diesen Links zu gehen und zu sehen, was die anderen Teilnehmer so zu bieten haben. Es ist es wert, ehrlich. Tut es jetzt. Danke ;-)
Gäste
Cat (das bin ich ;-)) - Evie und Beth - Hope - Karen - Kathy - Melissa - Michelle - Rozantia - Sarajo - Tammy
AE Teammitglieder
Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lindsay - Marsha
Zu guter Letzt möchte ich Claire für dieses fantastische Thema danken. Ich habe so ein Gefühl, daß sie und ich dieselbe Liebe für Oktopusse teilen ....
P.S. Ups, ich habe beinahe meinen eigenen Fimo-Oktopus vergessen. Das geht gar nicht, er ist so schon grummelig genug! ;-)
Donnerstag, 29. August 2019
Oldies but Goodies - Mehr monochrome Schönheiten
Wir hatten das Thema monochrom schon früher in der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge, und da ich heute etwas in Eile bin, werde ich aus meinem letzten Post klauen, in dem ich von Wikipedia geklaut habe ;-)
Monochrom beschreibt Bilder, Zeichnungen, Design oder Fotografien in einer Farbe oder verschiedenen Tönen einer Farbe. Bilder, die nur Grauschattierungen verwenden (mit oder ohne Schwarz und Weiß) werden Graustufenbilder (oder in der Malerei auch Grisaille) oder Schwarweißbilder genannt.
Ohne weiteres Aufheben also, auf zu den Bildern!
1 CymberRain
2 RioRita
3 Cat's Wire
4 MC Stoneworks
5 Togan
6 The Crafty Chimp
7 Bijou Bead Boutique
8 Jewelry Art by Dawn
Monochrom beschreibt Bilder, Zeichnungen, Design oder Fotografien in einer Farbe oder verschiedenen Tönen einer Farbe. Bilder, die nur Grauschattierungen verwenden (mit oder ohne Schwarz und Weiß) werden Graustufenbilder (oder in der Malerei auch Grisaille) oder Schwarweißbilder genannt.
Ohne weiteres Aufheben also, auf zu den Bildern!
1 CymberRain
2 RioRita
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5 Togan
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8 Jewelry Art by Dawn
Donnerstag, 22. August 2019
Oldies but Goodies - Wir lieben Lila!
Letztes Mal war Lila 2016 das Challengethema, es wurde vom Song Purple Haze inspiriert.
Dazu weiß ich diesmal nichts, aber ich weiß, daß wir in der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ein paar echte Schönheiten haben - lila Schönheiten.
Nun muß ich etwas gestehen. Lila verwirrt mich. Nicht die Farbe oder vielleicht doch die Farbe, denn ... was ist Lila? Was ist der Unterschied zwischen Purpur und Violett und Lila?
Es ist nicht das erste Mal, daß ich mich das gefragt habe, das geht schon so, seit ich ein Kind war. Ich beschloß schließlich nach dem, was ich gehört hatte, daß Lila blauer war und Violett röter. Ja, nein. Schätze ich. Ich weiß nicht. Wenn man hinaus ins Internetland geht, findet man alle möglichen Erklärungen und Meinungen, und es schien mir als wären sie sogar unterschiedlich abhängig davon, ob ich Deutsch oder Englisch suchte.
Was glaubt ihr denn, was es ist?
Hier ist ein Link, der euch vielleicht hilft. Ich dachte, er hilft mir, aber dann fand ich den nächsten und den nächsten, und ich bin so verwirrt wie zuvor.
Worüber ich nicht verwirrt bin ist, daß wir bei JAC zum Glück recht offen mit den Regeln sind, also mußte ich mir keine Gedanken darüber machen, etwas Falsches abzuliefern, und meine JAC-Kollegen genauso wenig :-) Bitte sehr.
1 MC Stoneworks
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5 Togan
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7 RioRita
Dazu weiß ich diesmal nichts, aber ich weiß, daß wir in der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ein paar echte Schönheiten haben - lila Schönheiten.
Nun muß ich etwas gestehen. Lila verwirrt mich. Nicht die Farbe oder vielleicht doch die Farbe, denn ... was ist Lila? Was ist der Unterschied zwischen Purpur und Violett und Lila?
Es ist nicht das erste Mal, daß ich mich das gefragt habe, das geht schon so, seit ich ein Kind war. Ich beschloß schließlich nach dem, was ich gehört hatte, daß Lila blauer war und Violett röter. Ja, nein. Schätze ich. Ich weiß nicht. Wenn man hinaus ins Internetland geht, findet man alle möglichen Erklärungen und Meinungen, und es schien mir als wären sie sogar unterschiedlich abhängig davon, ob ich Deutsch oder Englisch suchte.
Was glaubt ihr denn, was es ist?
Hier ist ein Link, der euch vielleicht hilft. Ich dachte, er hilft mir, aber dann fand ich den nächsten und den nächsten, und ich bin so verwirrt wie zuvor.
Worüber ich nicht verwirrt bin ist, daß wir bei JAC zum Glück recht offen mit den Regeln sind, also mußte ich mir keine Gedanken darüber machen, etwas Falsches abzuliefern, und meine JAC-Kollegen genauso wenig :-) Bitte sehr.
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Donnerstag, 15. August 2019
Oldies but Goodies - Es baumelt wieder
Wir sind zurück! Die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge
hatte eine kleine Pause eingelegt, aber nun sind wir zurück. Ich freue mich sagen zu können, daß ich euch ein paar wirklich schöne Stücke zeigen kann, und da sind ja noch soviel mehr im ursprünglichen Thread, die ich nicht in die Collage packen konnte, ohne daß die einzelnen Bilder sehr klein geworden wäre, also schaut doch bitte bei JAC vorbei!
Das Thema war in dieser Woche "Baumeln". Wir hatten es schon mal vor etwas weniger als einem Jahr und wieviele baumelnden Dinge kann man haben? Nie genug! ;-)
Letztes Mal habe ich euch die Geschichte von einem Paar Baumelohrringe erzählt, die ich einer Freundin geschenkt hatte.
Diesmal erzähle ich euch davon, wie meine Freundin (eine andere) und ich uns Ohrlöcher stechen ließen. Zunächst sollte ich erwähnen, daß wir diesbezüglich beide kleine Angsthasen waren. Wir hatten sogar eine Übereinkunft, daß wir uns die Ohren nicht stechen lassen würden, bevor wir, nun ja, alt wären. Alles ist alt, wenn man ein Teenager ist. Dann jedoch beschleunigte meine Freundin die Sache. Zu meinem Geburtstag schenkte sie mir einen Gutschein fürs Ohrlochstechen, wobei sie sehr genau wußte, daß ich ihr einfach einen zu ihrem Geburtstag zurückschenken würde, der nur acht Tage später ist!
Wir zogen also zusammen los. Um ehrlich zu sein erinnere ich mich nicht daran, meine Mutter um Erlaubnis gefragt zu haben, aber das muß ich wohl getan haben, sonst hätten sie es gar nicht gemacht. Wir hatten uns schon unsere "medizinischen" - sprich antiallergenen - Ohrstecker ausgesucht, einfach kleine gefaßte Straßsteine, die es in allen möglichen Farben gab. Meine waren hellblau.
Wir gingen mit dem ganzen sehr verantwortungsvoll um. Wir hatten das Fläschchen mit dem Desinfektionsmittel und säuberten unsere Ohrläppchen und Ohrringe jeden Tag. Wir drehten die Stifte in unseren Ohren, um sicherzustellen, daß sich das Loch nicht drumherum schließen würde. Ja, das wurde uns damals so als echte Gefahr verkauft, und wir stellten uns vor, wie die Ohrstecker auf ewig in unseren Ohren festsitzen würden, aaaaaaah!
Nach einem Monat dann, als uns "offiziell" erlaubt war, die Stecker zu entfernen, gingen wir zu einem Laden, um uns echte Ohrringe zu kaufen, soll heißen, verrückt, modern, lang, auffallend, baumelnd! Ich vermisse diesen Laden. Sie hatten Klamotten und Modeschmuck, und ich probierte dort oft Sachen an, die ich mir nie hätte kaufen können. Es ist witzig, denn sogar damals war ich schon nicht so wild auf Mode. Ich erinnere mich, daß sie ein Paar lila Jeans hatten, die ich so liebte, aber ich konnte sie mir nicht leisten.
Genug gequatscht jetzt aber, Zeit für ein paar Bilder. Trommelwirbel bitte!
1 The Crafty Chimp
2 Jewelry Art by Dawn
3 MC Stoneworks
4 Togan
5 RioRita
6 Bijou Bead Boutique
7 Cat's Wire
P.S. Zu eurer Unterhaltung dachte ich, ich zeige euch ein paar der Ohrringe, die ich in den alten Zeiten getragen hatte, nur die baumelnden. Natürlich sind das bei weitem nicht alle, die ich besaß oder die ich vielleicht noch in einer Schublade habe. Manche davon sind nur noch in Teilen übrig, oft fehlt einer oder sie haben ihre Ohrhaken verloren - ich habe wahrscheinlich die größte Sammlung an einzelnen Ohrringen auf der Welt ;-) - aber sie nehmen in meiner kleinen Ohrring-Erinnerungsschachtel ja nicht viel Platz weg.
Amüsant ist, daß ich mich noch erinnere, wo ich die meisten davon gekauft habe, oder ich weiß noch eine Geschichte, die mit ihnen zusammenhängt, zum Beispiel wo ich den zweiten verloren habe. Ich bin selber überrascht, daß doch einige davon Sterlingsilber sind, wahrscheinlich habe ich die kaputten billigen längst hinausgeworfen.
Und ehrlich jetzt, wer würde denn nicht ein Paar Silberhummer in den Ohren tragen wollen? ;-)
P.P.S. Unglaublich. Ich dachte, ich hätte mir eingebildet, daß ich noch einen meiner ersten Ohrringe habe, aber hier ist er, 40 Jahre alt.
Das Thema war in dieser Woche "Baumeln". Wir hatten es schon mal vor etwas weniger als einem Jahr und wieviele baumelnden Dinge kann man haben? Nie genug! ;-)
Letztes Mal habe ich euch die Geschichte von einem Paar Baumelohrringe erzählt, die ich einer Freundin geschenkt hatte.
Diesmal erzähle ich euch davon, wie meine Freundin (eine andere) und ich uns Ohrlöcher stechen ließen. Zunächst sollte ich erwähnen, daß wir diesbezüglich beide kleine Angsthasen waren. Wir hatten sogar eine Übereinkunft, daß wir uns die Ohren nicht stechen lassen würden, bevor wir, nun ja, alt wären. Alles ist alt, wenn man ein Teenager ist. Dann jedoch beschleunigte meine Freundin die Sache. Zu meinem Geburtstag schenkte sie mir einen Gutschein fürs Ohrlochstechen, wobei sie sehr genau wußte, daß ich ihr einfach einen zu ihrem Geburtstag zurückschenken würde, der nur acht Tage später ist!
Wir zogen also zusammen los. Um ehrlich zu sein erinnere ich mich nicht daran, meine Mutter um Erlaubnis gefragt zu haben, aber das muß ich wohl getan haben, sonst hätten sie es gar nicht gemacht. Wir hatten uns schon unsere "medizinischen" - sprich antiallergenen - Ohrstecker ausgesucht, einfach kleine gefaßte Straßsteine, die es in allen möglichen Farben gab. Meine waren hellblau.
Wir gingen mit dem ganzen sehr verantwortungsvoll um. Wir hatten das Fläschchen mit dem Desinfektionsmittel und säuberten unsere Ohrläppchen und Ohrringe jeden Tag. Wir drehten die Stifte in unseren Ohren, um sicherzustellen, daß sich das Loch nicht drumherum schließen würde. Ja, das wurde uns damals so als echte Gefahr verkauft, und wir stellten uns vor, wie die Ohrstecker auf ewig in unseren Ohren festsitzen würden, aaaaaaah!
Nach einem Monat dann, als uns "offiziell" erlaubt war, die Stecker zu entfernen, gingen wir zu einem Laden, um uns echte Ohrringe zu kaufen, soll heißen, verrückt, modern, lang, auffallend, baumelnd! Ich vermisse diesen Laden. Sie hatten Klamotten und Modeschmuck, und ich probierte dort oft Sachen an, die ich mir nie hätte kaufen können. Es ist witzig, denn sogar damals war ich schon nicht so wild auf Mode. Ich erinnere mich, daß sie ein Paar lila Jeans hatten, die ich so liebte, aber ich konnte sie mir nicht leisten.
Genug gequatscht jetzt aber, Zeit für ein paar Bilder. Trommelwirbel bitte!
1 The Crafty Chimp
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P.S. Zu eurer Unterhaltung dachte ich, ich zeige euch ein paar der Ohrringe, die ich in den alten Zeiten getragen hatte, nur die baumelnden. Natürlich sind das bei weitem nicht alle, die ich besaß oder die ich vielleicht noch in einer Schublade habe. Manche davon sind nur noch in Teilen übrig, oft fehlt einer oder sie haben ihre Ohrhaken verloren - ich habe wahrscheinlich die größte Sammlung an einzelnen Ohrringen auf der Welt ;-) - aber sie nehmen in meiner kleinen Ohrring-Erinnerungsschachtel ja nicht viel Platz weg.
Amüsant ist, daß ich mich noch erinnere, wo ich die meisten davon gekauft habe, oder ich weiß noch eine Geschichte, die mit ihnen zusammenhängt, zum Beispiel wo ich den zweiten verloren habe. Ich bin selber überrascht, daß doch einige davon Sterlingsilber sind, wahrscheinlich habe ich die kaputten billigen längst hinausgeworfen.
Und ehrlich jetzt, wer würde denn nicht ein Paar Silberhummer in den Ohren tragen wollen? ;-)
P.P.S. Unglaublich. Ich dachte, ich hätte mir eingebildet, daß ich noch einen meiner ersten Ohrringe habe, aber hier ist er, 40 Jahre alt.
Donnerstag, 8. August 2019
Weltkatzentag
Ich hatte die Ehre, über die Jahre vielen Tieren mein Heim zu öffnen. Einige davon kamen sehr jung zu uns, andere waren schon alt. Einige davon gingen viel zu früh - obwohl es immer zu früh ist - andere begleiteten mich viele Jahre lang. Einige davon vermisse ich ... vergeßt es, ich vermisse sie alle.
Es sind so viele Erinnerungen, gute, schlechte, glückliche, traurige.
Heute is Weltkatzentag und ich möchte die Gelegenheit nutzen, all den Katzen in meinem Leben zu danken. Es gab Zeiten, in denen ihr mich in den Wahnsinn getrieben habt, denn das steht in eurer Stellenbeschreibung, aber es gab auch all diese kostbaren Momente, in denen ihr euch an mich gekuschelt habt, wenn ich traurig war, in denen ihr mich zum Lachen gebracht habt, weil ihr albern wart, oder zum Quietschen, wenn ihr so goldig war, daß ich euch einfach drücken oder festhalten wollte.
Ich habe das Präteritum verwendet, was wirklich nicht fair ist, da Ponder und Gundel hier sind, um mich wahnsinnig zu machen und zum Lächeln zu bringen.
Auf euch alle!
Dude - der Gentlekater aus Kalifornien, mit dem alles begann, indem du mein Herz auf den ersten Blick erobertest, woraufhin ich vier Stunden mit dir in den Armen unter dem Zitronenbaum verbrachte, während du, so nach Liebe hungernd, auf mein Shirt sabbertest. Wir hatten nicht geplant, mit Katze heim nach Deutschland zu kommen, bereuten es aber keinen Moment lang.
Mim - die Katze, die zweimal ins Tierheim zurückkam, weil sie "gemein war", die keine Schoßkatze war, aber die liebste Katze ohne einen (!) gemeinen Knochen im Leib, die erst lernen mußte, Menschen wieder zu vertrauen, die immer dort sein mußte, wo wir gerade waren. Ich werde nie vergessen, wie dein Dad sich in Fechtklamotten mit dir unter die Dusche stellte, um ein "Milchbad" auf deine gereizte Haut aufzutragen, weil der Versuch im Waschbecken so kläglich gescheitert war.
Jester - das einäugige Katzenkind so voller Energie, das uns nur ein paar Monate schenkte. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit gehabt und ich hätte dir mehr geben können. Wenigstens mußtest du nicht auf der Straße leben, wo du gefunden worden warst, und du wurdest geliebt.
Magica - das Kätzchen, das jede Nacht bei mir schlief, um an meinem Shirt zu nuckeln. Du kamst zusammen mit Jester zu uns und trugst leider dieselbe Krankheit in dir. Du hast uns viel zu früh verlassen, mein süßes Mädchen.
Gandalf - wir holten dich am Tag nachdem wir Jester verloren hatte, weil Magica zu jung war, um nur zwei ältere Katzen als Gesellschaft zu haben. Daß du nur ein Auge hattest, schien ein Zeichen zu sein. Du warst erst so schüchtern und schätztest deine Privatsphäre, als du älter wurdest, aber dann bist du aufgetaut, und ehrlich, du warst der einzige Kater, der je meinen Arm besprungen hat! ;-)
Merlin - mein Herz. Du schliefst jede Nacht in meinem Arm, nachdem wir dich als Kätzchen aus einem ländlichen Hinterhof "gestohlen" hatten (mit Erlaubnis des Hauseigentümers, dessen Mieter die Katzen vernachlässigte), ohne zu wissen, daß deine Familie am nächsten Tag von der Katzenhilfe abgeholt werden würde. Du warst der ruhigste, entspannteste Kater, den ich je kennengelernt habe. Du warst der Klebstoff in unser kleinen Katzengesellschaft, der Vermittler, und natürlich Meffis und meine große Liebe.
Mephista - du warst die Königin und ein absolutes Papakind, bevor er uns verließ, danach warst du sowas von mein Mädchen (danke nochmal dafür, daß du ihm einmal die kalte Schulter zeigtest). Merlin und du wart ein Traumpaar, der große schwarz-weiße Kater und die kleine Tigerdame. Nachdem er nicht mehr da war, warst du sehr allein, aber wenigstens hattest du noch mich.
Greebo - das ewige Katzenkind. Du warst so sehr mein Baby, schmusig und knuddling und verspielt, fast bis zum Schluß. Das einzige Mal, daß ich wirklich das Raubtier in dir sah, war, als ich euch Eintagsküken mit nach Hause brachte. Du warst der, der eine Viertelstunde lang mit dem Küken im Maul unter dem Tisch saß und mich anknurrtest! Du warst außerdem ein Papierknabberer und der beste Gummibandapportierer rundherum.
Esme - du warst meine Prinzessin, mein umwerfendes Mädchen. Wenn du aber deine fünf Minuten hattest, konntest du dich in ein Monster verwandeln, wenn ich zum Beispiel wagte zu pfeifen. Dank dir bin ich mir immer noch sicher, daß unsere vintage Kommode von einem Geist besessen war, weil du ausflipptest, wenn ich ihr zu nahe kam (gut, daß dein Dad sie mitgenommen hat). Auch du warst ein Papakind, lerntest aber, es zu lieben, wenn du dich an meinem Bein entlang ausgestreckt schlafen konntest, wobei mein Arm auf deinem Bauch lag.
Ponder - du, mein Herr, bist die lauteste Katze von ihnen. Ein Nein hast du nie gelten lassen, nicht mal als Kätzchen. Quarantäne? Keine Chance! Deine Karriere als Ausbruchskünster hast du in sehr jungem Alter begonnen. Du nimmst dir, was du haben willst. Du bist groß und tough, aber dahinter steckt ein weiches kleines Herz. Als Gandalf ging, war das so schlimm für dich, daß du dir den gesamten Bauch kahl lecktest. Du bist mein großer Junge.
Gundel - manchmal denke ich, du bist eine Mischung aus Meffi und Esme mit deinem ganz eigenen Dreh. Du bist entzückend und bringst mich zum Lachen. Du bist so süß, daß ich dich fressen könnte. Dank an meine Schwester dafür, daß sie diese kleine Streunerin in mein Leben gebracht hat.
Okay, ich habe geheult, während ich das hier geschrieben habe. Ich vermisse sie alle so sehr, aber sie haben mein Leben auch soviel besser gemacht. Ich schäme mich nicht, das zuzugeben.
Habt ihr eine Erinnerung, die ihr mit uns in den Kommentaren teilen möchtet? Ich würde sie gern hören! Fröhlichen Weltkatzentag!
Es sind so viele Erinnerungen, gute, schlechte, glückliche, traurige.
Heute is Weltkatzentag und ich möchte die Gelegenheit nutzen, all den Katzen in meinem Leben zu danken. Es gab Zeiten, in denen ihr mich in den Wahnsinn getrieben habt, denn das steht in eurer Stellenbeschreibung, aber es gab auch all diese kostbaren Momente, in denen ihr euch an mich gekuschelt habt, wenn ich traurig war, in denen ihr mich zum Lachen gebracht habt, weil ihr albern wart, oder zum Quietschen, wenn ihr so goldig war, daß ich euch einfach drücken oder festhalten wollte.
Ich habe das Präteritum verwendet, was wirklich nicht fair ist, da Ponder und Gundel hier sind, um mich wahnsinnig zu machen und zum Lächeln zu bringen.
Auf euch alle!
Dude - der Gentlekater aus Kalifornien, mit dem alles begann, indem du mein Herz auf den ersten Blick erobertest, woraufhin ich vier Stunden mit dir in den Armen unter dem Zitronenbaum verbrachte, während du, so nach Liebe hungernd, auf mein Shirt sabbertest. Wir hatten nicht geplant, mit Katze heim nach Deutschland zu kommen, bereuten es aber keinen Moment lang.
Mim - die Katze, die zweimal ins Tierheim zurückkam, weil sie "gemein war", die keine Schoßkatze war, aber die liebste Katze ohne einen (!) gemeinen Knochen im Leib, die erst lernen mußte, Menschen wieder zu vertrauen, die immer dort sein mußte, wo wir gerade waren. Ich werde nie vergessen, wie dein Dad sich in Fechtklamotten mit dir unter die Dusche stellte, um ein "Milchbad" auf deine gereizte Haut aufzutragen, weil der Versuch im Waschbecken so kläglich gescheitert war.
Jester - das einäugige Katzenkind so voller Energie, das uns nur ein paar Monate schenkte. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit gehabt und ich hätte dir mehr geben können. Wenigstens mußtest du nicht auf der Straße leben, wo du gefunden worden warst, und du wurdest geliebt.
Magica - das Kätzchen, das jede Nacht bei mir schlief, um an meinem Shirt zu nuckeln. Du kamst zusammen mit Jester zu uns und trugst leider dieselbe Krankheit in dir. Du hast uns viel zu früh verlassen, mein süßes Mädchen.
Gandalf - wir holten dich am Tag nachdem wir Jester verloren hatte, weil Magica zu jung war, um nur zwei ältere Katzen als Gesellschaft zu haben. Daß du nur ein Auge hattest, schien ein Zeichen zu sein. Du warst erst so schüchtern und schätztest deine Privatsphäre, als du älter wurdest, aber dann bist du aufgetaut, und ehrlich, du warst der einzige Kater, der je meinen Arm besprungen hat! ;-)
Merlin - mein Herz. Du schliefst jede Nacht in meinem Arm, nachdem wir dich als Kätzchen aus einem ländlichen Hinterhof "gestohlen" hatten (mit Erlaubnis des Hauseigentümers, dessen Mieter die Katzen vernachlässigte), ohne zu wissen, daß deine Familie am nächsten Tag von der Katzenhilfe abgeholt werden würde. Du warst der ruhigste, entspannteste Kater, den ich je kennengelernt habe. Du warst der Klebstoff in unser kleinen Katzengesellschaft, der Vermittler, und natürlich Meffis und meine große Liebe.
Mephista - du warst die Königin und ein absolutes Papakind, bevor er uns verließ, danach warst du sowas von mein Mädchen (danke nochmal dafür, daß du ihm einmal die kalte Schulter zeigtest). Merlin und du wart ein Traumpaar, der große schwarz-weiße Kater und die kleine Tigerdame. Nachdem er nicht mehr da war, warst du sehr allein, aber wenigstens hattest du noch mich.
Greebo - das ewige Katzenkind. Du warst so sehr mein Baby, schmusig und knuddling und verspielt, fast bis zum Schluß. Das einzige Mal, daß ich wirklich das Raubtier in dir sah, war, als ich euch Eintagsküken mit nach Hause brachte. Du warst der, der eine Viertelstunde lang mit dem Küken im Maul unter dem Tisch saß und mich anknurrtest! Du warst außerdem ein Papierknabberer und der beste Gummibandapportierer rundherum.
Esme - du warst meine Prinzessin, mein umwerfendes Mädchen. Wenn du aber deine fünf Minuten hattest, konntest du dich in ein Monster verwandeln, wenn ich zum Beispiel wagte zu pfeifen. Dank dir bin ich mir immer noch sicher, daß unsere vintage Kommode von einem Geist besessen war, weil du ausflipptest, wenn ich ihr zu nahe kam (gut, daß dein Dad sie mitgenommen hat). Auch du warst ein Papakind, lerntest aber, es zu lieben, wenn du dich an meinem Bein entlang ausgestreckt schlafen konntest, wobei mein Arm auf deinem Bauch lag.
Ponder - du, mein Herr, bist die lauteste Katze von ihnen. Ein Nein hast du nie gelten lassen, nicht mal als Kätzchen. Quarantäne? Keine Chance! Deine Karriere als Ausbruchskünster hast du in sehr jungem Alter begonnen. Du nimmst dir, was du haben willst. Du bist groß und tough, aber dahinter steckt ein weiches kleines Herz. Als Gandalf ging, war das so schlimm für dich, daß du dir den gesamten Bauch kahl lecktest. Du bist mein großer Junge.
Gundel - manchmal denke ich, du bist eine Mischung aus Meffi und Esme mit deinem ganz eigenen Dreh. Du bist entzückend und bringst mich zum Lachen. Du bist so süß, daß ich dich fressen könnte. Dank an meine Schwester dafür, daß sie diese kleine Streunerin in mein Leben gebracht hat.
Okay, ich habe geheult, während ich das hier geschrieben habe. Ich vermisse sie alle so sehr, aber sie haben mein Leben auch soviel besser gemacht. Ich schäme mich nicht, das zuzugeben.
Habt ihr eine Erinnerung, die ihr mit uns in den Kommentaren teilen möchtet? Ich würde sie gern hören! Fröhlichen Weltkatzentag!
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