Mittwoch, 15. Juni 2011

Ich bin gut dabei

Es ist wahr, auch wenn ich das selber sage, und ja, es geht immer noch um mein "Lager".
Diese Blümchen machen so süchtig und sind so vielseitig, ich denke, das Design wird mich nicht so schnell verlassen.
Wenn ich nun nur auch so gut darin wäre, Bilder zu machen und zu listen! Dafür muß ich mir selber immer einen echt guten Tritt geben.

Gerade eben habe ich meine To-Do-Liste wieder neben meinen PC gelegt, eine neue. Der Trick ist, nicht die alte zu behalten, die Sachen, die man erledigt hat, auszustreichen und neue dazuzuschreiben. Je mehr man ausgestrichen hat, desto mehr hat man das Gefühl, schon genug gemacht zu haben, auch wenn es vielleicht Wochen gedauert hat. Hm, natürlich ist es möglich, daß das nur für mich gilt, trotzdem fühle ich mich gut dabei, eine neue Liste zu erstellen, so sauber geschrieben, wie ich es eben hinkriege, es gibt mir den Drang, ein paar dieser Dinge anzupacken.

Gestern ging es also um das Bearbeiten von Bildern und Listen. Ups, grad mußte ich noch einen Punkt hinzufügen, die neue Herausforderung für das Starving Artist Team. Und noch was, was schon auf der letzten Liste hätte stehen müssen. Wenn es so weitergeht, fürchte ich, ich muß ein größeres Stück Papier nehmen!

Um mir ein bißchen das Gefühl zu geben, daß ich schon etwas getan habe, laßt mich euch meine neuesten Blümchen zeigen.

Da ist dieses Armkettchen. Die Blumenanhänger sind aus schwarzen Perlen mit Regenbogenlüster und Riverstone gemacht.


Laßt mich mal einen Blick auf meine Liste werfen. Oh-oh, immer noch 17 Punkte ....

Sonntag, 12. Juni 2011

Zitat der Woche


Die Zeit fliegt. Ich weiß, das ist kein tiefsinniger Gedanke, und neu ist er auch nicht.
Aber 30 Jahre? Meint ihr das ernst? Der erste Indiana-Jones-Film kam vor 30 Jahren raus???? Wie alt macht mich das??? Naja, fast 46. Ich bin nicht heikel damit, mein Alter zu nennen.
Es kommt mir nicht so lang her vor, daß ich im Kino saß und den Film anschaute. Und es scheint nicht so lang her zu sein, daß ich mir den Soundtrack anhörte, auf meinem Bett liegend, mit geschlossenen Augen, während die Filmbilder durch meinen Kopf gingen. Wartet, der Soundtrack ist auf einer Schallplatte, ja, Vinyl. Ich nehme also an, es ist schon so lang her.

Zu Ehren des dreißigjährigen Jubiläums von "Jäger des verlorenen Schatzes" ist hier nun noch ein Zitat daraus.
Indy ist gerade in der Eröffnungsszene knapp den Hovitos entkommen, und da ...

"Hier ist 'ne verdammt große Schlange in dem Flugzeug, Jock!"
"Keine Sorge, das ist nur meine Lieblingsschlange Reggie."
"Ich hasse Schlangen, Jock, ich hasse die verdammten Biester."
"Nun komm schon, Junge, nun zeig aber mal ein bißchen Rückgrat, ja?"

Natürlich wissen die von uns, die die Jäger über die Jahre ungefähr 30 Mal gesehen haben, wohin das führen wird ... zu meinem allerliebsten Zitat aus diesem Film ;-)

Alles Gute zum Jubiläum, Indy!


P.S. Dave Lowe hat diesen Monat einen Blog-A-Thon auf seiner großartigen Comic-Website Para Abnormal. Wenn ihr also ein Fan des Films seid, schaut euch das an. Wenn ihr schwarzen Humor mit Extra mögt, bleibt dort und schaut euch die anderen Supercomics an. Ja, ich bin ein Fan.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Täßchen Tee?

Ich arbeite immer noch hart daran, diese verwaisten Perlen bei mir in Schmuck zu verwandeln. Ich bin stolz darauf, einen ersten Erfolg vermelden zu können ... ich habe kein Bier mehr! Quarz, meine ich. Bierquarz. Die letzte Perle ging in dieses Stück, das mich, nachdem ich es fertiggestellt hatte, an eine Kamille erinnerte. Zugegeben, Kamille funkelt normalerweise nicht so sehr, aber wenn man sie an einer Kette trägt, halten sie auch nicht so lange.


Man kann es jetzt in meinem Shop finden und ich bin weg, um nach weiteren streunenden Perlen zu suchen ;-)

Dienstag, 7. Juni 2011

Neun Tage

Als ich das erste Mal in London war, zusammen mit einer Freundin und ihrer fünfjährigen Tochter, gingen wir auch in die National Gallery. Wir wanderten herum, nur um die Kleine plötzlich auf einer der Bänke sitzend und ein großes Gemälde anstarrend zu finden. Sie konnte uns nicht sagen, was genau ihr daran gefiel, da sie bestimmt nicht verstand, worum es dabei ging, und ich kann euch ebensowenig sagen, was mir daran gefällt. Tatsache ist, daß wir, während wir in der Galerie waren, mehr als einmal zurückkamen, auf dieser Bank saßen und stumm starrten.
Lady Jane Grey wurde wegen Hochverrats hingerichtet, nachdem sie neun Tage lang auf England's Thron gesessen hatte.

Die Hinrichtung von Lady Jane Grey von Paul Delaroche (1833)

Die Herausforderung für diesen Monat in der Handmade in Europe-Gilde hatte das Thema "Berühmte Hinrichtungen, Morde, Mörder etc.". Von Zeit zu Zeit muß man mal etwas ganz anderes machen.
Lady Jane war die erste, die mir einfiel. Mein Spitzenhalsband aus Draht ist von ihrer Hinrichtung inspiriert worden oder sollte ich sagen, vom Moment nach ihrer Hinrichtung.


Natürlich ist das eine Assoziation, die ihr nicht haben müßt. Es kann euch auch wieder an Vampire erinnern (tut mir leid, das machen die dunkelroten Kristalle mit mir) oder einfach ein feminines Schmuckstück sein, das liegt ganz bei euch.
Es ist jetzt mit mehr Bildern in meinem Shop, damit ihr selber entscheiden könnt.

Montag, 6. Juni 2011

Zuggeschichten

Mir ist aufgefallen, daß ich lange keine meiner Zuggeschichten erzählt habe. Teils hat das mit der Tatsache zu tun, daß ich keine wirklich guten haben, außer vielleicht den jungen Mann, der seinem Freund einen Hiphopsong vorführte, mit Tanz und allem ... nur war er nicht sehr gut, was er selber zugab.

Heute aber ist Montag und ich erinnerte mich an letzte Woche Montag, als ich spät von einem Abendessen mit Freunden heimkam. Ich hatte den Zug verpaßt, was vielleicht gut war, da ich gerade in den Bahnhof kam, als eine alte Freundin, die ich lang nicht gesehen hatte, auf dem Weg zu ihrem Zug vorbeilief.
Trotzdem mußte ich noch 45 Minuten auf dem Bahnsteig verbringen. Ich stand da, natürlich nicht die einzige, die wartete, als plötzlich eine Frau, die einen großen Koffer zog, auf mich zugerannt kam und rief: "Warten Sie auf den Zug nach U.?" Ich sagte ja und da schrie sie mich an: "Der hat Verspätung!!!!" Bevor ich noch versuchen konnte, ihr zu sagen, daß weder der letzte (ich sollte wissen, daß er pünktlich war, weil ich ihn darum verpaßt hatte ;-)) noch der jetzige, der erst in dreißig Minuten abfahren würde, Verspätung hatten, stürmte sie davon.
Warum sie das mit mir teilen mußte, weiß ich nicht, alles was ich weiß ist, daß ich ein paar sehr seltsame Blicke von dem Mädchen auf der Bank neben mir bekam.
Warum sie dachte, daß der Zug Verspätung hätte und was ich daran ändern könnte oder auch nicht, kann ich nicht verstehen. Wollte sie, daß ich ihr auf einem Protestmarsch zum Serviceschalter folgte? Ich werde es nie wissen.


Ich hatte Glück, daß ich rechtzeitig aus dem Zug kam. Ich war so müde, daß ich hinausstolperte, da kam ein älterer Mann auf mich zugerannt. Was zum ... dann sah ich das Handy in seiner Hand und die Gruppe, die neben dem Zug stand. Er wollte nur, daß ich ein Bild von ihnen machte, puh. Das konnte ich sowohl verstehen als auch tun.
Trotzdem muß ich zugeben, daß ich froh war, als ich daheim war und die einzigen, die mich ansprangen, meine Katzen waren! ;-)

Sonntag, 5. Juni 2011

Zitat der Woche


Wenn jemals ein Mann gut gealtert ist, war es Cary Grant. Ja, ihr wißt schon, daß ich ein Fan bin, also stellt euch darauf ein, daß er noch viel öfter in den wöchentlichen Zitaten auftauchen wird.
Dies war Grants letzter Film.  Manche sagen, es ist kein Wunder, daß er nach diesem Film aufgehört hat zu drehen. Ich mag ihn aber und es ist mir egal, was andere sagen - und der Grund ist Cary Grant.
Die Liebesgeschichte interessiert mich gar nicht so sehr, aber die Art wie Grant alias Geschäftsmann Sir William Rutland alles um sich herum in Ordnung bringt, in seiner typisch charmanten Art - kein Zweifel, er trägt diesen Film.

Es ist 1964 in Tokio während der Sommerolympiade, Zimmer sind rar und Sir William ist zu früh angekommen, um sein Hotelzimmer in Anspruch zu nehmen. Also zieht er vorübergehend bei einer jungen Dame ein, die untervermieten will, und als ob das nicht schon reicht, pickt er auch noch einen jungen Athleten auf und vermietet ihm die andere Couch. 
Die besten Szenen sind die am Morgen. Drei Leute, ein Bad und eine winzige Küche? Zum Piepen, wenn man es sich nur angucken und es nicht selber erleben muß! ;-)
Eins meiner Lieblingszitate taucht im Streit darum auf, wessen Badzeit denn nun ist:
Ich weiß, daß ich dran bin, und wenn ich meine Brille hätte, könnte ich's beweisen.

Was lernen wir daraus? Immer die Brille zur Hand haben!

Samstag, 4. Juni 2011

Gehirnpfütze

Es ist heiß. Ihr glaubt mir nicht? Schaut euch die tote Katze auf meinem Schreibtisch an. Nun sagt ihr vielleicht, daß ich nicht soviel Fell und darum nicht das Recht habe, mich zu beschweren, aber 1. habe ich euch nie meine Arme gezeigt, und 2. liege ich ja auch nicht so auf meinem Schreibtisch herum. Stattdessen versuche ich zu bloggen, was ich die ganze Woche nicht getan habe, Schande über mich.


Mein Gehirn ist eine Pfütze auf dem Boden und mein Körper bewegt sich nur aus Gewohnheit. Die Ergebnisse sind also nicht so gut, wie man sich von einem langen Wochenende hätte erhoffen können. Zumindest war ich nicht ganz inaktiv. Wieder einmal habe ich mich selber überzeugt, daß ich an meinem Lager arbeiten muß. All diese Perlen, die von anderen Projekten übriggeblieben sind, kamen mir in den Weg, all die kleinen Plastiktütchen mit einer, zwei, zehn Perlen darin. Diese kleinen Häkelblümchen sind perfekt geeignet, sie aufzubrauchen.


Ein Teil dieser Anhänger geht an einen Schülerhort, als Geschenkchen für die Mädchen. Andere davon werden in meinen verschiedenen Shops gelistet werden ... sobald ich mehr Bilder gemacht habe, wohlgemerkt. Das könnte eine Weile dauern.

Und natürlich bin ich noch nicht fertig. Da sind noch mehr kleine Tütchen, mehr verwaiste Perlen ... mehr Blümchen?