Freitag, 4. Dezember 2020
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Mittwoch, 2. Dezember 2020
Dienstag, 1. Dezember 2020
Weihnachtskugel-Adventskalender - Das erste Türchen
Dieses Jahr wird mein Blog-Adventskalender wegen eines sehr persönlichen Projekts etwas anders sein.
Im November habe ich einige Zeit damit verbracht, unter Verwendung von Perlentechniken 24 kleine Weihnachtskugeln mit Rocailles, Stiftperlen und Kristallen zu bedecken. Ein paar davon haben auch imitierte Perlen, die von einer Kette kommen, die ich als Geschenk zum Auseinanderreißen bekommen hatte. Die Kugeln gehen als Geschenk an einen besonderen Ort. Und auch wenn ich nicht ins Detail gehen möchte, so steht all das doch miteinander in Verbindung.
Es wird keine langen Erklärungen oder Geschichten geben, wenn ich etwas anderes habe, das ich gern teilen würde, mache ich das in einem extra Post oder hebe es für Januar auf.
Der Adventskalender wird also wie der sein, an den ich mich als erstes aus meiner Kindheit erinnere, eine kleine Tür für jeden Tag mit einem kleinen Bild dahinter (oder zwei, falls ich unterschiedliche Seiten zeigen möchte).
Donnerstag, 26. November 2020
Die Feenmaus
Ich bin noch da, obwohl ich aus persönlichen Gründen eine längere Pause gemacht habe. Faul bin ich nicht gewesen, aber darüber seht ihr einem neuen meiner Adventskalender mehr im Dezember.
Der Draht ist in letzter Zeit ein ziemlich seltener Gast in meiner kreativen Welt gewesen, aber kürzlich war ich fest entschlossen, die Perlen mal beiseitezulegen und den Draht zurückzuholen. Wie gewöhnlich hatte ich keinen Plan, was ich hatte waren vier kurze dickere Drähte und meinen Arbeitsdraht.
Ich erzähle euch mal von der Reise, die ich mit ihnen unternommen habe und die mich zu einer seltsamen Kreatur führte.
Es ist komisch, wie man vier Drähte mit mehr Draht zusammen-
"binden" kann, und dann schaut man sie an und sieht auf einmal etwas - also, wenn man Glück hat und die Muse mitspielt. Da die Länge nicht wirklich für große Experimente ausreichte, war es nur natürlich, die Komponente oder wie immer man das zu dem Zeitpunkt genannt hätte einfach in der Mitte zu biegen.
Das eine, was ich sah, war ein kleiner Oktopus, wie ich ihn schon einmal gemacht hatte. Es war gut zu wissen, daß ich einen Plan B hatte, auch wenn ich keinen Plan A hatte. Ich sage Plan B, weil ich eigentlich keinen Oktopus machen wollte. Ich wollte ... ein Auge machen ... ein Auge mit Federn ... hatte ich einen Cabochon, den ich benutzen konnte ... falscher Bernstein, die perfekte Größe ... und die Federn am Ende (bitte beachtet, daß keiner dieser Schritte so schnell ging wie in diesem Post beschrieben, ich hielt die Dinge immer wieder hoch, schaute sie an, legte eins auf's andere, wickelte Draht wieder ab und so weiter, und ich habe kein einziges Foto gemacht, weil ich ja die Muse nicht stören konnte, richtig?) ... und jetzt hatte ich ein Auge und der "Bernstein" bewegte sich immer noch etwas, also mußte ich die Drähte dahinter enger ziehen ... jetzt scheinen sie durch den Cabochon hindurch, weiß nicht, ob mir das gefällt, aber ich lasse es erstmal ... als nächstes die Federn?
Keine Sorge, ich mache nicht so weiter, ich wollte nur zeigen, daß das so ziemlich ist, wie der Arbeitsprozeß oft bei mir abläuft.
Vor den Federn fiel mein Blick auf eine Achatscheibe. DIE Achatscheibe. Ich hatte sie in einem frühen Osterausverkauf gekauft, kurz bevor die Pandemie dafür sorgte, daß ich daheimblieb. Fragt nicht, was Achate mit Ostern zu tun haben, der Baumarkt hatte sie in einem Korb neben dem Tisch mit Dekoartikeln im Ausverkauf. Diese spezielle Scheibe hatte es schon ein paar Mal aus der Vorratsschublade geschafft, sich aber immer geweigert, mit mir zu reden. Dieses Mal aber sagte sie "schau mich an, ich bin eine Maus". Ein Auge mit Federn und eine grüne Maus. Schräg. Blätter statt Federn. Blättern, Wald, eine grüne Maus ... eine Feenmaus!
Da klickte es dann. Meine Maus brauchte ein großes Ohr, Schnörkel und Kringel auf ihrem Körper, einen langen Schwanz mit Schnörkeln und sogar schnörkelige Schnurrhaare.
Als ich sie schließlich gegen das Licht hielt, bemerkte ich, daß vor allem der untere Draht hinter dem Cabochon dem Auge mehr Dimension und Leben zu geben schien.
Es ist eine seltsame kleine Kreatur, aber sind wir das nicht alle? ;-)Nun braucht sie nur eine Öse und/oder Kette, falls ich mich entscheide, aus ihr einen Anhänger zu machen. Sie ist kein Leichtgewicht. Vielleicht sähe sie mit einer Art waldigem Hintergrund nett in einer Schattenbox aus?
Samstag, 31. Oktober 2020
Feiertagsschmuck
Happy Hallowe'en!
Falls ihr diesen Blog schon mal im Herbst gelesen habt, wißt ihr, daß ich Hallowe'en liebe, auch wenn ich mir sicher bin, daß die Süßigkeiten, die ich dieses Jahr parat habe, auf meinen Hüften landen werden, die sich das nicht leisten können. Ich habe nicht viel besorgt, weil Besuche schon in normalen Jahren selten sind, und 2020 ist ganz bestimmt kein normales Jahr.
Worüber ich aber eigentlich sprechen will, ist das Thema für den Blog Carnival der Jewelry Artisans Community.
"Macht ihr Feiertagsschmuck?"
Das kann ich mit einem großen JA beantworten. Ich liebe es, Schmuck oder Dekorationen zu Feiertagen zu machen! Tatsächlich hat mein Shop seine eigene kleine Kategorie dafür.
Kürbisse, Vampire, schwarze Katzen, aber auch Weihnachtskatzen und -kugeln sind gewöhnlich unwiderstehlich für mich, und natürlich gibt es auch noch meine Ostereier.
Dieses Jahr, muß ich gestehen, habe ich gar nichts gemacht, was mit einem Feiertag zu tun hat. Wegen der Versandeinschränkungen, die monatelang galten, habe ich ja kaum überhaupt Schmuck gemacht, sondern mich stattdessen auf ein paar große persönliche Projekte konzentriert, von denen keines auch nur irgendwas mit Feiertagen zu tun hatte.
Ich muß in der richtigen Stimmung sein, es hilft, wenn ich etwas Gruseliges anschaue oder Weihnachtslieder anhöre (warum ich die traditionellen so sehr liebe, kann ich euch nicht sagen, aber sie geben mir innerlich ein warmes und zufriedenes Gefühl), und ich muß es fühlen.
Vielleicht war das der Grund dafür, warum ich so sehr mit der JAC September/Oktober-Challenge zu kämpfen hatte, obwohl ich nur einen sehr kleinen Ring geplant hatte. Ich werde euch nicht sagen, wie oft ich ihn ganz oder teilweise auftrennen mußte.
Das war definitiv eine Herausforderung, aber meine Freundin feuerte mich an, also kann ich nun sagen, daß ich zumindest ein Hallowe'enstück gerade noch rechtzeitig fertigbekommen habe. Der Ring basiert auf einem meiner ersten eigenen Perlenwebmuster, dem "Ich will dich beißen" Armband und Choker.Für den Hintergrund wähle ich ein cremeweiß, um die fahle Haut des Vampirs zu symbolisieren, für den vollen Mund eine Mischung aus Rot und dunklem Orange mit Silbereinzug, und für den Blutstropfen ein helles Rot mit Weißeinzug.
Wer weiß, vielleicht motiviert mich das ja, doch noch für Weihnachten in die Gänge zu kommen!
Schauen wir mal, was andere JAC-Mitglieder zu erzählen haben ...
Jewelry Art by Dawn
Donnerstag, 29. Oktober 2020
Oldies but Goodies - Die Elster
Diese Woche war das Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge etwas zu zeigen, das zu stehlen man einer Elster zutraut.
Wir haben nicht nur schöne Stücke vorzuweisen, sondern auch ein richtiges Elsternstück und zwei Geschichten.
"Ich erinnere mich, wie ich einmal draußen an einem Schmuckprojekt arbeitete. Ich ging ins Haus zurück, um etwas zu essen, und als ich wieder hinausging, saß da eine Elster auf dem Tisch, bereit, meinen Anhänger zu stehlen!"
"Ich stand einmal auf dem Gehweg in der Nähe meines Hauses und vor mir lief eine Elster schamlos mit einem Messingring im Schnabel herum!"
Sind Elstern also wirklich schamlose Diebe? Britische Wissenschaftler sagen, das sind sie nicht (wenn ihr zumindest an der Zusammenfassung des Artikels interessiert seid, der 2015 in der Zeitschrift Animal
Cognition, könnt ihr sie hier finden):
"Wir schlagen vor, daß Menschen es bemerken, wenn Elstern gelegentlich glänzende Objekte aufheben, weil sie glauben, daß die Vögel sie anziehend finden, während es unbemerkt bleibt, wenn Elstern mit weniger augenfälligen Dingen umgehen. Vielleicht ergibt sich der Volksglaube eher aus verzerrter Beobachtung und kultureller Inflation von mündlich überlieferten episodischen Ereignissen." Ich schätze, wir schulden Elstern eine Entschuldigung.
Um ehrlich zu sein, denke ich, daß eine Elster vielleicht sowieso ein Problem damit gehabt hätte, ein paar der gezeigten Stücke aufzuheben, aber das macht sie bestimmt nicht weniger schön!
3 The Crafty Chimp
4 My Bijou Life
5 RioRita
6 Cat's Wire










