Die Ornamentsaison hat begonnen!
Tatsächlich werde ich dieses Jahr aber keinen Weihnachtsschmuck machen, außer wenn ich ihn verschenken möchte.
Nachdem ich letzten Dezember so viele für meinen Adventskalender gemacht habe, aber wegen eines gewissen Katers nicht das Risiko eingehen möchte, welche davon hier in der Wohnung aufzuhängen, bekomme ich im Hausflur eventuell sowieso schon Platzprobleme ;-)
Diese zwei wunderschönen Holzkatzen aber, die Rachel von The Glass Cavern gemacht hat - vielleicht erinnert ihr euch von dem Ammoniten in diesem Post an sie - wollten unbedingt zu Ornamenten gemacht werden.
Mit Sternen kann man nie falschliegen, aber ich finde nicht, daß sie diese Schönheiten unbedingt in Ornamente speziell für Weihnachten verwandeln, sie sind immer noch dafür geeignet, das ganze Jahr über aufgehängt zu werden.
Ungefähr einmal im Jahr versuche ich ein Päckchen mit Stücken an eine Katzenhilfe für ihren Shop zu schicken und diesmal werden diese zwei dabei sein.
Ich hoffe wirklich, daß sie die richtigen Katzenmenschen finden werden, die sie lieben! Ich weiß, daß es mir schwerfällt, diese süßen Gesichter ziehen zu lassen.
Sonntag, 10. November 2024
Kätzchenornamente
Samstag, 31. Oktober 2020
Feiertagsschmuck
Happy Hallowe'en!
Falls ihr diesen Blog schon mal im Herbst gelesen habt, wißt ihr, daß ich Hallowe'en liebe, auch wenn ich mir sicher bin, daß die Süßigkeiten, die ich dieses Jahr parat habe, auf meinen Hüften landen werden, die sich das nicht leisten können. Ich habe nicht viel besorgt, weil Besuche schon in normalen Jahren selten sind, und 2020 ist ganz bestimmt kein normales Jahr.
Worüber ich aber eigentlich sprechen will, ist das Thema für den Blog Carnival der Jewelry Artisans Community.
"Macht ihr Feiertagsschmuck?"
Das kann ich mit einem großen JA beantworten. Ich liebe es, Schmuck oder Dekorationen zu Feiertagen zu machen! Tatsächlich hat mein Shop seine eigene kleine Kategorie dafür.
Kürbisse, Vampire, schwarze Katzen, aber auch Weihnachtskatzen und -kugeln sind gewöhnlich unwiderstehlich für mich, und natürlich gibt es auch noch meine Ostereier.
Dieses Jahr, muß ich gestehen, habe ich gar nichts gemacht, was mit einem Feiertag zu tun hat. Wegen der Versandeinschränkungen, die monatelang galten, habe ich ja kaum überhaupt Schmuck gemacht, sondern mich stattdessen auf ein paar große persönliche Projekte konzentriert, von denen keines auch nur irgendwas mit Feiertagen zu tun hatte.
Ich muß in der richtigen Stimmung sein, es hilft, wenn ich etwas Gruseliges anschaue oder Weihnachtslieder anhöre (warum ich die traditionellen so sehr liebe, kann ich euch nicht sagen, aber sie geben mir innerlich ein warmes und zufriedenes Gefühl), und ich muß es fühlen.
Vielleicht war das der Grund dafür, warum ich so sehr mit der JAC September/Oktober-Challenge zu kämpfen hatte, obwohl ich nur einen sehr kleinen Ring geplant hatte. Ich werde euch nicht sagen, wie oft ich ihn ganz oder teilweise auftrennen mußte.
Das war definitiv eine Herausforderung, aber meine Freundin feuerte mich an, also kann ich nun sagen, daß ich zumindest ein Hallowe'enstück gerade noch rechtzeitig fertigbekommen habe. Der Ring basiert auf einem meiner ersten eigenen Perlenwebmuster, dem "Ich will dich beißen" Armband und Choker.Für den Hintergrund wähle ich ein cremeweiß, um die fahle Haut des Vampirs zu symbolisieren, für den vollen Mund eine Mischung aus Rot und dunklem Orange mit Silbereinzug, und für den Blutstropfen ein helles Rot mit Weißeinzug.
Wer weiß, vielleicht motiviert mich das ja, doch noch für Weihnachten in die Gänge zu kommen!
Schauen wir mal, was andere JAC-Mitglieder zu erzählen haben ...
Jewelry Art by Dawn
Montag, 10. Dezember 2018
Feiertagsdüfte - Das zehnte Türchen
Letztens haben meine Schwester und ich über Duftkerzen gesprochen. Wegen der Katzen habe ich nie brennende Kerzen im Haus, geschweige denn duftende. Ich habe nur selten je Parfum getragen. Ich benutze keine Raumdüfte.
Das heißt jedoch natürlich nicht, daß ich keine Düfte oder Gerüche bemerke.
"Duft ist zutiefst persönlich, man hat keine Wahl, welche Düfte man mag oder nicht. Unser ganzes Leben lang speichern wir Informationen über Gerüche und schaffen einen komplexen Bestand an Erinnerungen und Bezügen, die alle einen großen Einfluß darauf haben, ob wir einen Duft mögen oder nicht (aus Belfast Telegraph)
Ich liebe den Geruch von gebratenen Zwiebeln.
Ich habe den Geruch von, ich weiß nicht, den Gleisen in der S-Bahn-Station nach einem starken Regen geliebt, aber nur auf dem Heimweg. Wahrscheinlich kam er von irgendwelchen Chemikalien, also ist es vielleicht gut, daß er inzwischen weg ist, aber diese paar Sekunden, wenn ich die Treppen herunterkam, löste etwas in mir aus.
Ich liebe den süßen Geruch der Rosen vor unserem Haus und zerdrückte Minze.
Ich mag den Geruch von Dingen mit Pfirsichgeschmack nicht.
Ich hasse den Geruch von Bärlauch. Als ich noch mit dem Ex zur Arbeit fuhr, gab es da diese Stelle, wo soviel Bärlauch gewesens ein muß, daß sich der Geruch nach einem Regen den Weg durch die Wagenfenster bahnte. Ich mußte den Atem anhalten, weil mir davon übel wurde.
Nun ja, und manchmal wünschte ich mir, Ponder würde spülen, nachdem er in der Kiste war.
Dann machte ich mich zu einem kleinen Trip durch das Internet auf, um mehr über Feiertagsdüfte herauszufinden. Ich hätte etwas zu essen mit auf den Ausflug nehmen sollen, denn es sah ganz danach aus, als würde das eine Weile dauern, und ich wußte schnell, daß ich in völliger Verwirrung enden würde, also mußte ich das etwas im Zaum halten. Wenn ihr mich mit euren eigenen persönlichen Erfahrungen erleuchten möchtet, tut das bitte, ich würde es wirklich gern hören!
Fangen wir mit Diwali an, weil dieses Fest schon im frühen November stattgefunden hat. Auf seiner Seite Hindu Inside sagt Hariram, daß Diwali wie das Schießpulver der Feuerwerkskörer und die Speisen riecht. Mads Creations erzählt mir, daß Diwali-Düfte für daheim beruhigend und einladend für Besucher sein sollen, floral und religiös, und nicht süß, würzig oder fruchtig, "weil Diwali ohnehin schon viele Angebote an Delikatessen und Leckereien einschließt, die bereits voller Süßungsmittel, Gewürze und Früchte sind": Ich werde ehrlich sein, ohne persönliche Erfahrung hilft mir das nicht viel weiter.
Chanukka endet heute abend. Aufgrund der Tatsache, daß ich nicht viel über Chanukka weiß außer dem, was ich gegooglet habe und dem Fetzen an Information, die mir Freunde gegeben haben, konnte ich nur an Latkes und Kerzen denken.
Offensichtlich lag ich so falsch damit. Chanukka duftet wie die Furcht vor der Verwandtschaft. Halt! Ich mache mich nicht lustig. Dies ist ein Zitat aus dem ersten Artikel, den ich dazu gefunden habe, auf Tablet, er handelt von Parfums zu Chanukka. Er zitiert außerdem einen weiteren Artikel auf Jewcy, den ich ebenfalls schon gefunden hatte, zu Duftkerzen für das Fest, und das führt mich zum letzten auf Alma, der tatsächlich eine Kerze erwähnt, die nach Latkes und Geleedonuts duften soll. Das kann ich mir nicht einmal annähernd vorstellen. Kartoffeln und Frucht? Fritieröl? (Übrigens sind die Artikel auf Englisch, denn auf Deutsch habe ich nichts wirklich Passendes gefunden.)
Ich wandte mich an eine liebe Freundin, um sie zu fragen, wie Chanukka für sie riecht. Sie meinte, ihr erster Gedanke sei Olivenöl, da es nicht nur für das Fest eine Bedeutung hat, sondern in ihrem Haus auch für Latkes (ich habe etwas richtig gehabt!) und Spinat mit Pinienkernen steht. Sie fügte außerdem hinzu, daß Töne eine große Rolle dabei spielten, als ihre Kinder klein waren, wenn sie zum Beispiel dreimal "Fröhliches Chanukka" riefen, während sie sich an den Händen hielten, im Kreis auf und ab sprangen und dann auf den Boden plumpsten, nachdem die Kerzen entzündet waren. Eine weitere Erinnerung, die sie teilte, war, daß sie als Heranwachsende die Geschenke versteckte und gereimte Hinweise im Haus auslegte, woraufhin es glückliche Schreie gab, wenn die Kinder etwas fanden. Danke, Sharon!
Weihnachten. Nun kann ich endlich aus eigener Erfahrung sprechen. Was sind für mich Weihnachtsdüfte?
Kiefernnadeln, Gewürze wie Zimt oder Nelken, Vanille, Truthahn (auch wenn ich ihn selber nicht esse), Orangen, Schnee (auch wenn ich ihn nicht mag ;-)) ... hm, nun hätte ich beinahe gern eine Duftkerze. Vielleicht stecke ich meine Nase einfach in die kleine Dose mit Weihnachtsgutsle, die ich zu Nikolaus von den Nachbarn bekommen habe!







