Wir haben drei Millionen Noppenbälle in diesem Haus. Glaubt mir ruhig, ich weiß es. Diese Sorte von Bällen gibt es hier seit 2011, als wir das erste Mal welche als Zugabe zum Katzenfutter bekamen. Wie ich das weiß? Ich habe nachgeschaut, weil ich kein Leben habe.
Was ich jedoch nicht weiß ist, wo sind sind. Ich habe nie einen weggeworfen, aber ich besorge immer neue, weil sie ein essentieller Teil des Katzenlebens hier sind.
Dies war Esme mitten in einer Nacht 2012.
Dies war Gundel 2017. Erinnert euch das an was?
I habe mich sogar schon mal in einem von Ponders Blogposts über das typische Plonkgeräusch eines Balls, der auf den Boden fallengelassen wird, beschwert.
Meffi und die Jungs spielten auch gern damit, aber Meffi hatte zuviel Würde zum Apportieren, und Ponder war so schnell, daß ich nie ein besseres Bild hinbekommen habe. Greebo spielte Ball, aber apportieren tat er nur seinen ganz besonderen extra großen Haushaltsgummi.
Esme bevorzugte die gelben Bälle, Gundel macht da keinen Unterschied. Ich denke manchmal, daß sie den gelben Ball nicht ganz so gut sehen kann, aber oft kann ich das selber nicht auf den Holzböden oder dem Boden im Flur.
Esme ließ ihren Ball immer auf meinem Schreibtisch fallen, wenn sie spielen wollte, oder sie brachte ihn ins Bett. Wie oft hatte ich mich nachts gewundert, wenn Esme so geduldig neben mir saß, und sagte ihr, sie müsse mir ihren Ball bringen, und dann fand ich einen davon am nächsten Tag in meine Decken gesteckt. Ich fühlte mich jedes Mal schlecht, bis ich endlich lernte, nach diesen Bällen zu suchen, wenn wenn die Schweigende Schwarze Katze neben mir saß.
Ponder brachte sie ins Bett, ließ sie aber direkt auf mich drauf fallen, weil er wußte, was für eine Idiotin ich war, und null Vertrauen hatte, daß ich es je kapieren würde.
Gundel bringt sie manchmal ins Bett, aber meistens zu meinem Computersessel, wenn ich dort sitze. Sie dribbelt sie auch gern durch die Wohnung, wenn ich im Bett bin.
Ich bin klasse mit Noppenbällen. Ich versuche, sie ausschließlich den Flur rauf und runter zu werfen, weil die Chancen dann besser stehen, daß ich sie wiederfinden kann. Der Sinn der Noppen ist es allerdings, daß man nicht weiß, wohin sie springen werden, was einer Katze mehr Spaß macht. Im Laufe der Zeit habe ich mir ein paar großartige Trickshots beigebracht.
Okay. Alles gelogen. Ich bin mie im Bälle werfen. Meine Trickshots sind Zufälle. Die Bälle landen in Jackentaschen an meiner Garderobe, sie stecken zwischen Jacken oder sogar in Falten fest, sie treffen Wasser- und Futterteller. Ich werfe sie so, daß sie zu mir zurückkommen und vor meinen Füßen landen. Vor einer Weile fand der Mann, der an der Heizung arbeitete, ein paar hinter der Waschmaschine. Sie sind unter dem Bett, unter Sideboards, hinter Türen, unter dem Kleiderschrank und was weiß ich wo noch.
Fast neun Jahre an Bällen, Bällen, Bällen, und obwohl ich heute sogar die große Runde gemacht habe und wie eine Idiotin (Ponder hätte das geliebt) auf dem Boden herumgekrochen bin, während Gundel im Flur auf mich gewartet und sich gefragt hat, wann ich endlich zur Spielstunde auftauche, waren das die einzigen, die ich gefunden habe. Erst vor zwei Tagen hatte ich noch vier von den blauen, wie ... wo .... warum?? Und wo versteckt sich der Ball, der heute ins Bad gesprungen ist? Weder Gundel noch ich konnten ihn finden!
Ich habe sie jetzt erstmal versteckt und nur einen für Gundel draußengelassen, damit wir morgen richtig Spaß haben können!
Falls ihr übrigens den Unterschied zwischen den Bällen der gleichen Farbe bemerkt habt - matt und glänzend - das ist, weil der Hersteller die Gummimischung ändern mußte. Zum Glück hat das keine meiner Katzen je gemacht, aber es gab Katzen, die an diesen Bällen kauten und schafften, kleine Stücke davon abzubeißen und sie sogar zu verschlucken. Um das zu vermeiden, ist der Gummi nun nicht mehr so weich, aber das heißt auch, die Bälle springen nicht mehr so hoch. Hmmm ... nun frage ich mich, ob ich vielleicht mal die oberen Gefilde nach diesen alten Exemplaren absuchen sollte ...
Samstag, 16. Mai 2020
Freitag, 15. Mai 2020
Pack die Vorräte an - Erster Anhänger mit Perlenstickerei
Als erstes muß ich ein Geständnis ablegen. Es gab Zeiten, in der ich kein Fan von Perlenstickerei war. In einer Zeit, in der es bei mir um luftige Drahthäkeleien und -strickereien ging, waren die einzigen Perlenstickstücke, die ich zu sehen bekam, riesige Armreifen. Versteht mich nicht falsch, die Technik als solche habe ich immer bewundert, die Farben, die Kunstfertigkeit, aber diese Armreifen sahen für mich so schwer aus.
Über die Jahre bekam ich aber immer mehr sehr unterschiedliche Stücke zu Gesicht, und ich merkte, wie mir das Aussehen immer besser gefiel. Ich glaube, mir war nicht mal klar gewesen, daß manche Stücke überhaupt Perlenstickereien waren, und offensichtlich erinnerte ich mich auch nicht daran, daß ich selber einen Anhänger besaß (besessen hatte), das meine beste Freundin mir geschenkt hatte, als ich ungefähr 11 war.
Als ich kürzlich nach ein paar Perlen suchte, fiel mir eine Schachtel auf meinen Vorratsboxen auf. Meine Vorratskästen sind in Regalen, daher ist eine flache weiße Schachtel ziemlich unauffällig. Ich machte sie auf und fand zwei Stück "Stiff Stuff", das für Perlenstickerei verwendet wird. Ich erinnerte mich ganz vage daran, sie vor Monaten bestellt zu haben, aber warum? Wahrscheinlich hatte es mit einem Projekt zu tun, an dem ich jetzt tatsächlich auch arbeite.
Da ich im Moment nichts Besseres zu tun hatte, beschloß ich spontan, meinen ersten gestickten Anhänger zu machen, und suchte mir einen Labradoritcabochon aus, einen runden, weil mir das als Anfängerin das Einfachste erschien. Dann schaute ich mir ungefähr drei Minuten von einem 45-Minuten-Video an, um zu sehen, ob man das so machte, wie ich es mir dachte. Das soll keine Angeberei sein, aber schließlich kannte ich ja schon einfache Peyotefassungen, also mußte ich mich nur vergewissern, welchen Stich ich für den Anfang anwenden mußte und wie man am Schluß die Ränder für das Material auf der Rückseite fertigmachte.
Ich suchte ein paar Perlen zusammen, die mir gut zu dem Labradorit zu passen schienen, und spielte herum. Das machte tatsächlich Spaß und ich fand auch noch ein paar mehr Perlen, die ich völlig vergessen hatte.
Als es aber Zeit für die Verstärkung wurde, bemerkte ich, daß ich das Material nicht bestellt hatte.
Nach einer eBay-Suche und dem Fund eines Blatts Ultrasuede, ein echtes Schnäppchen zum Preis von £9999 (ganz offensichtlich ein Tippfehler), wandte ich mich an die Perlenberaterinnen meines Vertrauens - jeder sollte mindestens eine davon haben - und fragte sie, was sie am liebsten benutzten. Dann bestellte ich etwas, was mir vom Bild das Richtige zu sein schien. Als es ein paar Tage später ankam, stellte ich fest, daß es das nicht war. Ich schlug mit dem Kopf ein paar Mal auf den Schreibtisch, dann fing ich wieder an zu suchen und fand dabei auch noch einen neuen Perlenshop. Daran kann ja nichts falsch sein, richtig? :-D
Nun, und als meine Bestellung ankam, klebte ich das Ultrasuede auf (anscheinend mit etwas zuviel Klebstoff, nun habe ich ein paar kleine Flecken hintendrauf, aber angesichts der angespannten Beziehung zwischen Klebstoff und mir hätte es viel schlimmer sein können), machte den Rand und konnte dann ein paar zusätzlichen winzigen Rocailles um die feuerpolierten Kristalle herum nicht widerstehen, bevor ich eine Öse im Ziegelsteinstich hinzufügte.
Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten! ;-)
Über die Jahre bekam ich aber immer mehr sehr unterschiedliche Stücke zu Gesicht, und ich merkte, wie mir das Aussehen immer besser gefiel. Ich glaube, mir war nicht mal klar gewesen, daß manche Stücke überhaupt Perlenstickereien waren, und offensichtlich erinnerte ich mich auch nicht daran, daß ich selber einen Anhänger besaß (besessen hatte), das meine beste Freundin mir geschenkt hatte, als ich ungefähr 11 war.
Als ich kürzlich nach ein paar Perlen suchte, fiel mir eine Schachtel auf meinen Vorratsboxen auf. Meine Vorratskästen sind in Regalen, daher ist eine flache weiße Schachtel ziemlich unauffällig. Ich machte sie auf und fand zwei Stück "Stiff Stuff", das für Perlenstickerei verwendet wird. Ich erinnerte mich ganz vage daran, sie vor Monaten bestellt zu haben, aber warum? Wahrscheinlich hatte es mit einem Projekt zu tun, an dem ich jetzt tatsächlich auch arbeite.
Da ich im Moment nichts Besseres zu tun hatte, beschloß ich spontan, meinen ersten gestickten Anhänger zu machen, und suchte mir einen Labradoritcabochon aus, einen runden, weil mir das als Anfängerin das Einfachste erschien. Dann schaute ich mir ungefähr drei Minuten von einem 45-Minuten-Video an, um zu sehen, ob man das so machte, wie ich es mir dachte. Das soll keine Angeberei sein, aber schließlich kannte ich ja schon einfache Peyotefassungen, also mußte ich mich nur vergewissern, welchen Stich ich für den Anfang anwenden mußte und wie man am Schluß die Ränder für das Material auf der Rückseite fertigmachte.
Ich suchte ein paar Perlen zusammen, die mir gut zu dem Labradorit zu passen schienen, und spielte herum. Das machte tatsächlich Spaß und ich fand auch noch ein paar mehr Perlen, die ich völlig vergessen hatte.
Als es aber Zeit für die Verstärkung wurde, bemerkte ich, daß ich das Material nicht bestellt hatte.
Nach einer eBay-Suche und dem Fund eines Blatts Ultrasuede, ein echtes Schnäppchen zum Preis von £9999 (ganz offensichtlich ein Tippfehler), wandte ich mich an die Perlenberaterinnen meines Vertrauens - jeder sollte mindestens eine davon haben - und fragte sie, was sie am liebsten benutzten. Dann bestellte ich etwas, was mir vom Bild das Richtige zu sein schien. Als es ein paar Tage später ankam, stellte ich fest, daß es das nicht war. Ich schlug mit dem Kopf ein paar Mal auf den Schreibtisch, dann fing ich wieder an zu suchen und fand dabei auch noch einen neuen Perlenshop. Daran kann ja nichts falsch sein, richtig? :-D
Nun, und als meine Bestellung ankam, klebte ich das Ultrasuede auf (anscheinend mit etwas zuviel Klebstoff, nun habe ich ein paar kleine Flecken hintendrauf, aber angesichts der angespannten Beziehung zwischen Klebstoff und mir hätte es viel schlimmer sein können), machte den Rand und konnte dann ein paar zusätzlichen winzigen Rocailles um die feuerpolierten Kristalle herum nicht widerstehen, bevor ich eine Öse im Ziegelsteinstich hinzufügte.
Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten! ;-)
Donnerstag, 14. Mai 2020
Oldies but Goodies - Australien
Das Jahr war 1982 und meine Englischlehrerin zwang uns zu einem Referat vor der Klasse. Wir mußten selten vor der Klasse sprechen, es sei denn, wir mußten ein Gedicht vortragen, was schon schwer genug war (ich versuche immer noch über die traumatische Erfahrung von Goethes Zauberlehrling zu kommen, darin war ich echt schlecht).
Meine Lehrerin gab jedem von uns Teil eines Buchs über amerikanische Geschichte und wies uns an, darüber zu referieren. Was sie nicht gesagt hatte war, daß sie von uns erwartete, vielleicht ein paar Notizen zu haben im Falle, daß wir den Faden verloren, aber nicht, daß wir hauptsächlich eine eigene Zusammenfassung vorlasen. Die ganze Klasse hatte das falsch verstanden - und wir hatten ein paar Super-Einser-Schüler - also denke ich immer noch, es war ihre eigene Schuld. Ich erinnere mich, daß ich irgendwas über Marconi hatte und mein Bruder mir dabei half, weil technisches Zeug nicht so mein Ding ist und ich zu Tode gelangweilt war.
Nach diesem Desaster sagte meine Lehrerin, wir müßten noch ein Referat halten, frei diesmal, aber wir dürften unser Thema selber aussuchen. Ich wählte Australien, weil ich zu der Zeit immer haufenweise Bücher über die australische Fauna aus der Bücherei heimschleppte. Ich schickte außerdem einen Brief an die australische Botschaft in Bonn und bat um Informationen - kein Internet 1982 - und sie schickten mir einen großen Umschlag voller Broschüren zurück, was ich überhaupt nicht erwartet hatte!
Diesmal brauchte ich keine Hilfe, weil das Thema so interessant für mich war. Ich erinnere mich, daß mich eine Freundin fragte, ob ich ihr vorher schon etwas verraten könnte, mit dem sie bei der Lehrerin punkten könne, also sagte ich ihr, daß Beuteltier auf Englisch "marsupial" heißt. Meine Lehrerin war offensichtlich beeindruckt ;-)
Weiter zur Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge diese Woche mit Stücken, die an Australien erinnern, mögen es zum Beispiel die Farben der Wüste sein, ein Mineral oder auch ein Tier, das irgendwie mit Australien in Verbindung gebracht wird.
Ich hoffe, meine Auswahl gefällt euch!
1 Jewelry Art by Dawn
2 und 6 RioRita
3 und 4 Cat's Wire
5 und 7 My Bijou Life
Meine Lehrerin gab jedem von uns Teil eines Buchs über amerikanische Geschichte und wies uns an, darüber zu referieren. Was sie nicht gesagt hatte war, daß sie von uns erwartete, vielleicht ein paar Notizen zu haben im Falle, daß wir den Faden verloren, aber nicht, daß wir hauptsächlich eine eigene Zusammenfassung vorlasen. Die ganze Klasse hatte das falsch verstanden - und wir hatten ein paar Super-Einser-Schüler - also denke ich immer noch, es war ihre eigene Schuld. Ich erinnere mich, daß ich irgendwas über Marconi hatte und mein Bruder mir dabei half, weil technisches Zeug nicht so mein Ding ist und ich zu Tode gelangweilt war.
Nach diesem Desaster sagte meine Lehrerin, wir müßten noch ein Referat halten, frei diesmal, aber wir dürften unser Thema selber aussuchen. Ich wählte Australien, weil ich zu der Zeit immer haufenweise Bücher über die australische Fauna aus der Bücherei heimschleppte. Ich schickte außerdem einen Brief an die australische Botschaft in Bonn und bat um Informationen - kein Internet 1982 - und sie schickten mir einen großen Umschlag voller Broschüren zurück, was ich überhaupt nicht erwartet hatte!
Diesmal brauchte ich keine Hilfe, weil das Thema so interessant für mich war. Ich erinnere mich, daß mich eine Freundin fragte, ob ich ihr vorher schon etwas verraten könnte, mit dem sie bei der Lehrerin punkten könne, also sagte ich ihr, daß Beuteltier auf Englisch "marsupial" heißt. Meine Lehrerin war offensichtlich beeindruckt ;-)
Weiter zur Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge diese Woche mit Stücken, die an Australien erinnern, mögen es zum Beispiel die Farben der Wüste sein, ein Mineral oder auch ein Tier, das irgendwie mit Australien in Verbindung gebracht wird.
Ich hoffe, meine Auswahl gefällt euch!
1 Jewelry Art by Dawn
2 und 6 RioRita
3 und 4 Cat's Wire
5 und 7 My Bijou Life
Donnerstag, 7. Mai 2020
Oldies but Goodies - Leichtgewicht
Es gibt Zeiten, wenn leichter Schmuck genau das ist, was man braucht, zum Beispiel im Sommer. Im Sommer fühle ich mich shcon schwer genug, ohne überhaupt etwas zu tragen ;-) also kann ich nicht viel extra Gewicht brauchen.
JAC eilt zur Rettung! Diese Woche geht es bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge nur um leichtgewichtige Schmuckstücke.
Hier ist meine kleine Auswahl, warum springt ihr aber nicht mal beim Originalthread vorbei und schaut euch mehr an?
1 Cat's Wire
2 RioRita
3 My Bijou Life
4 Jewelry Art By Dawn
5 The Crafty Chimp
JAC eilt zur Rettung! Diese Woche geht es bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge nur um leichtgewichtige Schmuckstücke.
Hier ist meine kleine Auswahl, warum springt ihr aber nicht mal beim Originalthread vorbei und schaut euch mehr an?
1 Cat's Wire
2 RioRita
3 My Bijou Life
4 Jewelry Art By Dawn
5 The Crafty Chimp
Freitag, 1. Mai 2020
Oldies but Goodies - Lieblingsanhänger
Einen Tag zu spät dran wegen des Art Elements Reveals gestern, aber nichts stoppt die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge, nun, fast nichts.
Anhänger gehören für viele Menschen zu den Lieblingsschmuckstücken. Ich liebe Anhänger, habe ich schon immer. Der erste, an den ich mich erinnere, ihn als Kind bekommen zu haben, war ein Silberherz. Ich trug es viele Jahre lang und es ist immer noch in meinem Schmuckkästchen. Noch einer aus meiner Kindheit war eine Blume in Filigranarbeit. Irgendwie war ich überzeugt, daß es ein Edelweiß war, was es definitiv nicht war.
Über die Jahre kamen noch mehr in den exklusiven Club der Favoriten, manche verließen ihn wieder, weil sich mein Geschmack änderte, manche sind mit Erinnerungen verbunden, manche nicht so sehr.
Wenn man selber Schmuck macht, vor allem wenn es hauptsächlich Unikate sind, sind die Erinnerungen anders. Man erinnert sich vielleicht an ein Stück, das man für jemanden zu einer besonderen Gelegenheit gefertigt hat, oder die Kundschaft erzählt, warum sie gerade ein bestimmtes Stück gekauft ht. Ich erinnere mich an einen der ersten Anhänger, den ich verkauft habe, eine Perle in gehäkeltem Sterlingsilberdraht, die Kundin sagt, sie freue sich so darauf, sie zu ihrer Hochzeit zu tragen. Ich glaube, ich habe nicht mehr geatmet, bis sie das Päckchen bekam und sagte, sie liebe sie!
Vielleicht erinnert man sich auch daran, wie man ein Stück genauso hinbekommen hat, wie man es wollte, oder was einen zu diesem Zeitpunkt inspiriert hat oder, wie es mir oft geht, was ich angeschaut habe, während ich daran gearbeitet habe. "Weißer Perlenwebchoker mit Schlaufen - erst die Akte X-Folge "Alpha", dann den originalen "Das Dorf der Verdammten" ... das war die Nacht, in der der Ex sehr spät von einer Japanreise nach Hause kam und ich fast ausflippte, weil ich ihn noch nicht erwartet hatte, wer wagt es, komische Geräusche zu machen, wenn ich einen unheimlichen Film ansehe"! Passiert euch das auch?
Diesmal gab es eine Menge an Bildern in dieser Challenge, was keine Überraschung war, weil es soooo schwierig ist, einen Favoriten auszuwählen! Oder fünf! Oder zehn!!! ;-)
Dann mußte ich aus diesen Favoriten etwas für die Collage auswählen, das war auch nicht einfach. Bereitet euch auf eine wundervolle Mischung aus unterschiedlichen Materialien, Designs und Techniken vor. Warum sucht ihr euch nicht auch ein Lieblingsstück aus?
1 und 10 Jewelry Art by Dawn
2 und 4 The Crafty Chimp
3 und 8 RioRita
5 und 9 Cat's Wire
6 und 7 My Bijou Life
Anhänger gehören für viele Menschen zu den Lieblingsschmuckstücken. Ich liebe Anhänger, habe ich schon immer. Der erste, an den ich mich erinnere, ihn als Kind bekommen zu haben, war ein Silberherz. Ich trug es viele Jahre lang und es ist immer noch in meinem Schmuckkästchen. Noch einer aus meiner Kindheit war eine Blume in Filigranarbeit. Irgendwie war ich überzeugt, daß es ein Edelweiß war, was es definitiv nicht war.
Über die Jahre kamen noch mehr in den exklusiven Club der Favoriten, manche verließen ihn wieder, weil sich mein Geschmack änderte, manche sind mit Erinnerungen verbunden, manche nicht so sehr.
Wenn man selber Schmuck macht, vor allem wenn es hauptsächlich Unikate sind, sind die Erinnerungen anders. Man erinnert sich vielleicht an ein Stück, das man für jemanden zu einer besonderen Gelegenheit gefertigt hat, oder die Kundschaft erzählt, warum sie gerade ein bestimmtes Stück gekauft ht. Ich erinnere mich an einen der ersten Anhänger, den ich verkauft habe, eine Perle in gehäkeltem Sterlingsilberdraht, die Kundin sagt, sie freue sich so darauf, sie zu ihrer Hochzeit zu tragen. Ich glaube, ich habe nicht mehr geatmet, bis sie das Päckchen bekam und sagte, sie liebe sie!
Vielleicht erinnert man sich auch daran, wie man ein Stück genauso hinbekommen hat, wie man es wollte, oder was einen zu diesem Zeitpunkt inspiriert hat oder, wie es mir oft geht, was ich angeschaut habe, während ich daran gearbeitet habe. "Weißer Perlenwebchoker mit Schlaufen - erst die Akte X-Folge "Alpha", dann den originalen "Das Dorf der Verdammten" ... das war die Nacht, in der der Ex sehr spät von einer Japanreise nach Hause kam und ich fast ausflippte, weil ich ihn noch nicht erwartet hatte, wer wagt es, komische Geräusche zu machen, wenn ich einen unheimlichen Film ansehe"! Passiert euch das auch?
Diesmal gab es eine Menge an Bildern in dieser Challenge, was keine Überraschung war, weil es soooo schwierig ist, einen Favoriten auszuwählen! Oder fünf! Oder zehn!!! ;-)
Dann mußte ich aus diesen Favoriten etwas für die Collage auswählen, das war auch nicht einfach. Bereitet euch auf eine wundervolle Mischung aus unterschiedlichen Materialien, Designs und Techniken vor. Warum sucht ihr euch nicht auch ein Lieblingsstück aus?
1 und 10 Jewelry Art by Dawn
2 und 4 The Crafty Chimp
3 und 8 RioRita
5 und 9 Cat's Wire
6 und 7 My Bijou Life
Donnerstag, 30. April 2020
Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Bienen
Ich muß zugeben, daß ich wieder mal ohne Idee oder Inspiration in diese Art Elements-Challenge eingestiegen bin, weil ich das Thema einfach liebte, das Niky ausgewählt hat - Bienen.
Hier ist ein altes Bild aus unserem kleinen Garten hinten und eines aus dem wundervollen Cambridge University Botanic Garden.
Nun zur Challenge.
Ich habe nicht viele gelbe Perlen. Ich habe ein paar Delicas, ein paar tschechische Rocailles, und ich hatte ein Armband, das darauf wartete, auseinandergenommen zu werden, mit Drahthäkelblumen aus Riverstone- und gelben Katzenaugenperlen. Ich dachte, die Katzenaugenperlen würden nette kleine Bienenkörper abgeben, aber ich konnte ja kaum schwarze Streifen aufmalen. Stattdessen beschloß ich also, keine Bienen zu machen, sondern etwas zu weben, das von Bienenfarben inspiriert war.
Der Plan war eine Perlenwebbasis in schwarz und gelb mit Katzenaugenverzierungen. Wegen des Kontrastes benutzte ich schwarze Rocailles und gelben Faden, und weil ich nicht wollte, daß die Katzenaugen zu hoch saßen, dachte ich mir, ich würde nette kleine Ausschnitte für sie im der Basis freilassen.
Ich webte also und fing dann an, Fäden einzunähen. Neun Perlen bedeuteten neun Ausschnitte bedeuteten 54 Fäden zusätzlich zum Einnähen. Die Anzahl war nicht das Problem, mir macht das Einnähen nichts aus, aber obwohl ich die Kettfäden auf beiden Seiten ziemlich lang gelassen hatte, waren die meisten dieser Fäden sehr kurz. Schließlich waren sie ja keine extra Fäden. Die eine Reihe, in der sich drei Ausschnitte "trafen" - nicht die klügste Idee, die ich je hatte - resultierte darin, daß ich aus einem langen Faden acht herauskriegen mußte. Überwiegend führte ich die Nadel also entlang des Kettfadens, fädelte dann ein, zog sie durch, ging mit der Nadel durch eine der waagerechten Reihen, fädelte ein, zog durch .... für nur einen von 54 Fäden. Wiederholen, wiederholen, wiederholen ... Ich habe kürzere Nadeln, sie sind aber etwas zu dick für meinen Geschmack.
Endlich konnte ich die Katzenaugen einnähen. Als ich aber fertig war, schaute ich mir mein Armband an und dachte, wow, das ist wirklich, wirklich ... LANGWEILIG! Ächz.
Was nun? Ich mußte mir was einfallen lassen, um das ein bißchen aufzupeppen. Ich versuchte dies und das, und schließlich gab ich all den kleinen gelben Bienen Flügel aus klaren 15er Rocailles mit AB-Finish. Sie sind ziemlich zart, also wollte ich nicht, daß sie auf dem Armband herumflattern, und ich befestigte jede Flügelspitze an der gewebten Basis.
Leider war ich immer noch nicht glücklich. Es half nichts, diese Bienen brauchten ihre Streifen. Was wenn ich jeder einen Streifen aus 15ern Rocailles machte? Natürlich würden sie nicht fest an den Körpern sitzen, aber man bekäme doch die Vorstellung von Bienen. Erst als ich alle neun Katzenaugen "bemalt" hatte, fand ich, daß ein zweiter Streifen sogar noch besser wäre o.O
Okay dann. Hm. Nun wünschte ich, ich hätte von Anfang an daran gedacht und den Bienen eine grüne Basis zum Draufsitzen gegeben. Nicht daß ich die Perlen dafür gehabt hätte. Nicht daß ich ganz von vorne anfangen wollte. Nicht daß es auch nur Sinn machte, jetzt darüber nachzudenken. Nachtfliegende Bienen. Gibt es Bienen, die nachts fliegen? Offensichtlich weiß man nicht soviel über Bienen und ihren Schlaf, außer daß sie schlafen oder zumindest Nickerchen halten. Arbeiterbienen arbeiten auch nachts im Stock, aber Bienen fliegen nicht nachts.
Nun ja, meine taten es nun und das sah ganz schön düster aus. Ich konnte ihnen doch wenigstens ein paar Blumen geben? Also tat ich das.
Glaubt mir, in diesen Basisperlen steckt eine MENGE Faden und eine Menge Zeit in diesem Armband!
Jetzt mußte ich aber nur noch die Bandenden und den Verschluß anbringen, diesmal in einem Goldton, der hier besser paßt als meine üblichen Silber- und Kupfertöne.
Wow. Ich war mir ehrlich nicht sicher, daß ich das rechtzeitig schaffen würde. Ich bin fast von meiner eigenen Geduld beeindruckt :-P
Dies ist ein Blog Hop, schaut euch also bitte auch die Posts der anderen Teilnehmer an!
Gäste
Alysen - Cat (das bin ich ;-)) - Evie and Beth - Hope - Kathy - Kelly - Sarajo - Tammy
AE-Teammitglieder
Cathy - Jennifer - Jenny - Marsha - Niky - Sue
Ich werde diesen Post mit einer Bildcollage von Bienen beenden (bei Tag fliegende ;-)), die mir eine Freundin geschickt hat. Sind sie nicht schön?
Hier ist ein altes Bild aus unserem kleinen Garten hinten und eines aus dem wundervollen Cambridge University Botanic Garden.
Nun zur Challenge.
Ich habe nicht viele gelbe Perlen. Ich habe ein paar Delicas, ein paar tschechische Rocailles, und ich hatte ein Armband, das darauf wartete, auseinandergenommen zu werden, mit Drahthäkelblumen aus Riverstone- und gelben Katzenaugenperlen. Ich dachte, die Katzenaugenperlen würden nette kleine Bienenkörper abgeben, aber ich konnte ja kaum schwarze Streifen aufmalen. Stattdessen beschloß ich also, keine Bienen zu machen, sondern etwas zu weben, das von Bienenfarben inspiriert war.
Der Plan war eine Perlenwebbasis in schwarz und gelb mit Katzenaugenverzierungen. Wegen des Kontrastes benutzte ich schwarze Rocailles und gelben Faden, und weil ich nicht wollte, daß die Katzenaugen zu hoch saßen, dachte ich mir, ich würde nette kleine Ausschnitte für sie im der Basis freilassen.
Ich webte also und fing dann an, Fäden einzunähen. Neun Perlen bedeuteten neun Ausschnitte bedeuteten 54 Fäden zusätzlich zum Einnähen. Die Anzahl war nicht das Problem, mir macht das Einnähen nichts aus, aber obwohl ich die Kettfäden auf beiden Seiten ziemlich lang gelassen hatte, waren die meisten dieser Fäden sehr kurz. Schließlich waren sie ja keine extra Fäden. Die eine Reihe, in der sich drei Ausschnitte "trafen" - nicht die klügste Idee, die ich je hatte - resultierte darin, daß ich aus einem langen Faden acht herauskriegen mußte. Überwiegend führte ich die Nadel also entlang des Kettfadens, fädelte dann ein, zog sie durch, ging mit der Nadel durch eine der waagerechten Reihen, fädelte ein, zog durch .... für nur einen von 54 Fäden. Wiederholen, wiederholen, wiederholen ... Ich habe kürzere Nadeln, sie sind aber etwas zu dick für meinen Geschmack.
Endlich konnte ich die Katzenaugen einnähen. Als ich aber fertig war, schaute ich mir mein Armband an und dachte, wow, das ist wirklich, wirklich ... LANGWEILIG! Ächz.
Was nun? Ich mußte mir was einfallen lassen, um das ein bißchen aufzupeppen. Ich versuchte dies und das, und schließlich gab ich all den kleinen gelben Bienen Flügel aus klaren 15er Rocailles mit AB-Finish. Sie sind ziemlich zart, also wollte ich nicht, daß sie auf dem Armband herumflattern, und ich befestigte jede Flügelspitze an der gewebten Basis.
Leider war ich immer noch nicht glücklich. Es half nichts, diese Bienen brauchten ihre Streifen. Was wenn ich jeder einen Streifen aus 15ern Rocailles machte? Natürlich würden sie nicht fest an den Körpern sitzen, aber man bekäme doch die Vorstellung von Bienen. Erst als ich alle neun Katzenaugen "bemalt" hatte, fand ich, daß ein zweiter Streifen sogar noch besser wäre o.O
Okay dann. Hm. Nun wünschte ich, ich hätte von Anfang an daran gedacht und den Bienen eine grüne Basis zum Draufsitzen gegeben. Nicht daß ich die Perlen dafür gehabt hätte. Nicht daß ich ganz von vorne anfangen wollte. Nicht daß es auch nur Sinn machte, jetzt darüber nachzudenken. Nachtfliegende Bienen. Gibt es Bienen, die nachts fliegen? Offensichtlich weiß man nicht soviel über Bienen und ihren Schlaf, außer daß sie schlafen oder zumindest Nickerchen halten. Arbeiterbienen arbeiten auch nachts im Stock, aber Bienen fliegen nicht nachts.
Nun ja, meine taten es nun und das sah ganz schön düster aus. Ich konnte ihnen doch wenigstens ein paar Blumen geben? Also tat ich das.
Glaubt mir, in diesen Basisperlen steckt eine MENGE Faden und eine Menge Zeit in diesem Armband!
Jetzt mußte ich aber nur noch die Bandenden und den Verschluß anbringen, diesmal in einem Goldton, der hier besser paßt als meine üblichen Silber- und Kupfertöne.
Wow. Ich war mir ehrlich nicht sicher, daß ich das rechtzeitig schaffen würde. Ich bin fast von meiner eigenen Geduld beeindruckt :-P
Dies ist ein Blog Hop, schaut euch also bitte auch die Posts der anderen Teilnehmer an!
Gäste
Alysen - Cat (das bin ich ;-)) - Evie and Beth - Hope - Kathy - Kelly - Sarajo - Tammy
AE-Teammitglieder
Cathy - Jennifer - Jenny - Marsha - Niky - Sue
Ich werde diesen Post mit einer Bildcollage von Bienen beenden (bei Tag fliegende ;-)), die mir eine Freundin geschickt hat. Sind sie nicht schön?
Mittwoch, 29. April 2020
Ein Lieblingsprodukt - Der JaLa-Perlenwebrahmen
Das hier ist schwierig. Ich bespreche nie Produkte oder fast nie.
Der Jewelry Artisans Community Blog Carnival hatte aber das Thema "Besprich ein Lieblingsprodukt" (welcher Idiot hat das ausgewählt und dann auch noch einfach genannt, ohja, das war ich), also muß ich nun zunächst ein Lieblingsprodukt auswählen und dann muß ich auch noch darüber sprechen.
Mein Problem? Ich habe noch nicht mal über ein solchen Favoriten nachgedacht. Klar, ich bestelle meinen Kupferdraht immer vom selben Hersteller, was offensichtlich bedeutet, daß es mein liebster Kupferdraht ist, ich habe überwiegend eine Marke von Häkelhaken in zwei Sets, ich halte mich gewöhnlich an denselben Faden oder dieselben Rocailles und Zylinderperlen. Selbst ein paar meiner - damals nicht teuren - Werkzeuge sind immer noch dieselben wie vor zehn Jahren.
Ich trage seit Jahrzehnten dieselbe Art von Jeans und Turnschuhen, ja sogar Socken. Ich bin eine sehr treue Kundin, wenn ich etwas mag, und wenn man mich nicht mit der Qualität enttäuscht, bleibe ich bei dem, was ich kenne. Langweilig, möglich, aber mühelos. Das gilt für Dinge, die nicht auf meiner Prioritätenliste nicht obenan stehen. Ich habe nie danach gestrebt, eine Trendsetterin zu sein. Wenn ich mein Lieblingsshirt auf Jahrzehnte hinaus in unterschiedlichen Farben bekommen könnte, wäre das perfekt.
Das heißt aber nicht, daß ich in meinem Leben gar nichts Neues ausprobiere. Wie ihr wißt, liebe ich es, mit neuen Ideen, Techniken und Designs zu experimentieren. Ich bin sogar bereit, ein neues Rezept auszuprobieren (wenn ich nicht selber kochen muß ;-)).
Dann kam es mir plötzlich. Ich habe einige Perlenwebrahmen. Mit meinen kleineren bin ich meistens ganz glücklich (Peak Dale Bead Loom, ich habe den Giant, Long und Ultimate, und ich habe einen, den ich aus den Seitenteilen eines Ultimate und den Rundhölzern und Federn eines Basic zusammengesetzt habe), obwohl der Giant und Ultimate für meinen persönlichen Geschmack und meine Art von Arbeit mehr Platz zwischen den zwei Fadentrennern haben könnten, aber für größere Teile, für meine Porträts oder andere besondere Stücke nehme ich immer meinen JaLa.
Ihn besitze ich dank einer lieben Freundin, also ist er auf mehr als eine Art besonders für mich.
Leider werden JaLa Looms nicht mehr hergestellt, also kann ich euch jetzt nur zum Sabbern bringen, euch aber nicht sagen, wo ihr einen herbekommt. Glaubt mir, hätte ich das vorher gewußt, hätte ich meine Katzen verkauft, um mir noch einen zuzulegen (nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen des Portos und der möglichen Steuern/Zollgebühren von Übersee für ein Stück dieses Gewichts). Okay, das hätte ich natürlich nicht getan, aber ich hätte bestimmt für noch einen gespart.
Meiner ist das Modell 0818, das ist also eine Arbeitsfläche von 8 Inch oder 20 cm und einer Schienenlänge von 18 Inch oder 46 cm, es hat Platz für etwa 128 Kettfäden. Es gab auch den längeren 0836, beide Längen waren ebenfalls als die breiteren 1218 und 1236 erhältlich, die Platz für ungefähr 190 Kettfäden haben, und den nicht verstellbaren Webrahmen 0612f für 90 Kettfäden. Schlitten und Schienen waren auch extra erhältlich.
Ich zeige euch mal diese kleine Schönheit. Ich fühle mich schon wie eine stolze Mutter (beachtet den Tisch und seine Kratzer nicht, dort wurden und werden Katzenmedikamente verabreicht)! ;-)
Die Schlitten bewegen sich auf den Schienen, so kann man genau die richtige Länge, die man für sein Projekt benötigt, einstellen. Dies ist die Einstellung für meine Fanwandporträts.
Mit diesen Hölzern kann man nach dem Aufziehen der Kettfäden die Spannung regulieren. Dafür löst man das Holz einfach mit einem Inbusschlüssel an den Schrauben.
Das ist der Webrahmen von unten. Es sind Korkstücke aufgeklebt, um das Zerkratzen von Flächen zu vermeiden (das ist ziemlich witzig, wenn man dazu meinen Tisch anschaut) und um dem Webrahmen etwas Haftung zu verleihen. Zumindest glaube ich das. Ich arbeite selber nämlich nicht an einem Tisch, wißt ihr. Ich sitze auf meinem Bett oder in meinem Fernsehsessel, habe die Knie oben und lehne den Webrahmen an meine Beine. Für mich ist das die perfekte Stellung.
Hier sieht ihr einen der Unterschiede zwischen dem JaLa und dem Peak Dale. Ich glaube, da muß ich nichts hinzufügen.
Schaut euch nur die vollkommen schöne Konstruktion und das Finish dieses Schlittens an. Er ist so glatt, daß er keine Fäden herauszieht, wenn ich beim Perlenweben zum Beispiel eine Decke über meinen Beinen habe.
Dies ist der JaLa im Vergleich mit dem Peak Dale Giant.
Nochmal, ich bin zufrieden mit meinen Peak Dale-Webrahmen dafür, was sie kosten. Sie mögen im Vergleich zum JaLa sehr dünn aussehen, aber es ist ein wenig wie mit Autos. Man kann mit einem Mini oder einem Rolls Royce von A nach B kommen und beide können einen auf sehr unterschiedliche Art befriedigen, Komfort oder Preis zum Beispiel. Die Peak Dales machen zweifellos ihren Job, und ich benutze sie oft. Sie sind jedoch nicht verstellbar, ich bleibe gern mal mit meinem Arbeitsfaden an den Muttern und Schrauben hängen, sie haben Federn statt der Stange, die Komponenten haben gegenüber denen des JaLa keine Chance.
Der JaLa ist der Rolls Royce. Er ist stabil und in seinen Details gut durchdacht. Außerdem ist er schön.
Als ich diesen Webrahmen damals, 2014 war das, bekam, hatte ich hier schon einmal ein Bild gepostet und aus meinen wenigen Sätzen konnte man die gleiche Aufregung und Freude erkennen, die ich jetzt, da ich so viel damit gearbeitet habe, immer noch habe. Es mag seltsam für euch klingen, aber mich überkommt immer noch das gleiche Gefühl, wenn ich das Gewicht dieses Webrahmens an meinen Beinen spüre, bereit, etwas Neues zu anzufangen.
Vielleicht wißt ihr jetzt, warum ich keine Produktbesprechungen mache. Ich bin nicht gut daran, über das Technische zu reden, und ich klinge albern, wenn ich Emotionen mit ins Spiel bringe.
Wie schon zuvor erwähnt ist dies aber ein Blog Carnival. Vielleicht ist ja jemand anderer besser dabei als ich. Ich werde die Links hinzufügen, sobald ich sie bekomme. Schaut doch mal rein!
Jewelry Art by Dawn
Der Jewelry Artisans Community Blog Carnival hatte aber das Thema "Besprich ein Lieblingsprodukt" (welcher Idiot hat das ausgewählt und dann auch noch einfach genannt, ohja, das war ich), also muß ich nun zunächst ein Lieblingsprodukt auswählen und dann muß ich auch noch darüber sprechen.
Mein Problem? Ich habe noch nicht mal über ein solchen Favoriten nachgedacht. Klar, ich bestelle meinen Kupferdraht immer vom selben Hersteller, was offensichtlich bedeutet, daß es mein liebster Kupferdraht ist, ich habe überwiegend eine Marke von Häkelhaken in zwei Sets, ich halte mich gewöhnlich an denselben Faden oder dieselben Rocailles und Zylinderperlen. Selbst ein paar meiner - damals nicht teuren - Werkzeuge sind immer noch dieselben wie vor zehn Jahren.
Ich trage seit Jahrzehnten dieselbe Art von Jeans und Turnschuhen, ja sogar Socken. Ich bin eine sehr treue Kundin, wenn ich etwas mag, und wenn man mich nicht mit der Qualität enttäuscht, bleibe ich bei dem, was ich kenne. Langweilig, möglich, aber mühelos. Das gilt für Dinge, die nicht auf meiner Prioritätenliste nicht obenan stehen. Ich habe nie danach gestrebt, eine Trendsetterin zu sein. Wenn ich mein Lieblingsshirt auf Jahrzehnte hinaus in unterschiedlichen Farben bekommen könnte, wäre das perfekt.
Das heißt aber nicht, daß ich in meinem Leben gar nichts Neues ausprobiere. Wie ihr wißt, liebe ich es, mit neuen Ideen, Techniken und Designs zu experimentieren. Ich bin sogar bereit, ein neues Rezept auszuprobieren (wenn ich nicht selber kochen muß ;-)).
Dann kam es mir plötzlich. Ich habe einige Perlenwebrahmen. Mit meinen kleineren bin ich meistens ganz glücklich (Peak Dale Bead Loom, ich habe den Giant, Long und Ultimate, und ich habe einen, den ich aus den Seitenteilen eines Ultimate und den Rundhölzern und Federn eines Basic zusammengesetzt habe), obwohl der Giant und Ultimate für meinen persönlichen Geschmack und meine Art von Arbeit mehr Platz zwischen den zwei Fadentrennern haben könnten, aber für größere Teile, für meine Porträts oder andere besondere Stücke nehme ich immer meinen JaLa.
Ihn besitze ich dank einer lieben Freundin, also ist er auf mehr als eine Art besonders für mich.
Leider werden JaLa Looms nicht mehr hergestellt, also kann ich euch jetzt nur zum Sabbern bringen, euch aber nicht sagen, wo ihr einen herbekommt. Glaubt mir, hätte ich das vorher gewußt, hätte ich meine Katzen verkauft, um mir noch einen zuzulegen (nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen des Portos und der möglichen Steuern/Zollgebühren von Übersee für ein Stück dieses Gewichts). Okay, das hätte ich natürlich nicht getan, aber ich hätte bestimmt für noch einen gespart.
Meiner ist das Modell 0818, das ist also eine Arbeitsfläche von 8 Inch oder 20 cm und einer Schienenlänge von 18 Inch oder 46 cm, es hat Platz für etwa 128 Kettfäden. Es gab auch den längeren 0836, beide Längen waren ebenfalls als die breiteren 1218 und 1236 erhältlich, die Platz für ungefähr 190 Kettfäden haben, und den nicht verstellbaren Webrahmen 0612f für 90 Kettfäden. Schlitten und Schienen waren auch extra erhältlich.
Ich zeige euch mal diese kleine Schönheit. Ich fühle mich schon wie eine stolze Mutter (beachtet den Tisch und seine Kratzer nicht, dort wurden und werden Katzenmedikamente verabreicht)! ;-)
Die Schlitten bewegen sich auf den Schienen, so kann man genau die richtige Länge, die man für sein Projekt benötigt, einstellen. Dies ist die Einstellung für meine Fanwandporträts.
Mit diesen Hölzern kann man nach dem Aufziehen der Kettfäden die Spannung regulieren. Dafür löst man das Holz einfach mit einem Inbusschlüssel an den Schrauben.
Das ist der Webrahmen von unten. Es sind Korkstücke aufgeklebt, um das Zerkratzen von Flächen zu vermeiden (das ist ziemlich witzig, wenn man dazu meinen Tisch anschaut) und um dem Webrahmen etwas Haftung zu verleihen. Zumindest glaube ich das. Ich arbeite selber nämlich nicht an einem Tisch, wißt ihr. Ich sitze auf meinem Bett oder in meinem Fernsehsessel, habe die Knie oben und lehne den Webrahmen an meine Beine. Für mich ist das die perfekte Stellung.
Hier sieht ihr einen der Unterschiede zwischen dem JaLa und dem Peak Dale. Ich glaube, da muß ich nichts hinzufügen.
Schaut euch nur die vollkommen schöne Konstruktion und das Finish dieses Schlittens an. Er ist so glatt, daß er keine Fäden herauszieht, wenn ich beim Perlenweben zum Beispiel eine Decke über meinen Beinen habe.
Dies ist der JaLa im Vergleich mit dem Peak Dale Giant.
Nochmal, ich bin zufrieden mit meinen Peak Dale-Webrahmen dafür, was sie kosten. Sie mögen im Vergleich zum JaLa sehr dünn aussehen, aber es ist ein wenig wie mit Autos. Man kann mit einem Mini oder einem Rolls Royce von A nach B kommen und beide können einen auf sehr unterschiedliche Art befriedigen, Komfort oder Preis zum Beispiel. Die Peak Dales machen zweifellos ihren Job, und ich benutze sie oft. Sie sind jedoch nicht verstellbar, ich bleibe gern mal mit meinem Arbeitsfaden an den Muttern und Schrauben hängen, sie haben Federn statt der Stange, die Komponenten haben gegenüber denen des JaLa keine Chance.
Der JaLa ist der Rolls Royce. Er ist stabil und in seinen Details gut durchdacht. Außerdem ist er schön.
Als ich diesen Webrahmen damals, 2014 war das, bekam, hatte ich hier schon einmal ein Bild gepostet und aus meinen wenigen Sätzen konnte man die gleiche Aufregung und Freude erkennen, die ich jetzt, da ich so viel damit gearbeitet habe, immer noch habe. Es mag seltsam für euch klingen, aber mich überkommt immer noch das gleiche Gefühl, wenn ich das Gewicht dieses Webrahmens an meinen Beinen spüre, bereit, etwas Neues zu anzufangen.
Vielleicht wißt ihr jetzt, warum ich keine Produktbesprechungen mache. Ich bin nicht gut daran, über das Technische zu reden, und ich klinge albern, wenn ich Emotionen mit ins Spiel bringe.
Wie schon zuvor erwähnt ist dies aber ein Blog Carnival. Vielleicht ist ja jemand anderer besser dabei als ich. Ich werde die Links hinzufügen, sobald ich sie bekomme. Schaut doch mal rein!
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