Was fällt einem ein, wenn man girly hört? Spontan dachte ich rosa, Blumen, Schleifen, Glitzer, süß, Kleider, Makeup, so ziemlich alles, das ich wirklich nicht war. Dann fing ich an, mich zu fragen, was das eine Mädchen girly macht und ein anderes nicht girly. Es ist schon irgendwie ein komisches Wort, nicht? Ich habe aber beschlossen, daß ich hier keine große Diskussion darüber anfangen wollte.
Laßt mich also nur sagen, daß es da draußen unterschiedliche Definitionen davon gibt, was als girly angesehen wird, einige davon abschätzig, was natürlich nicht die Absicht der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge für diese Woche ist.
1 Jewelry Art by Dawn
2 MC Stoneworks
3 RioRita
4 Cat's Wire
5 Violetmoon's Corner
Mittwoch, 10. Februar 2016
Donnerstag, 4. Februar 2016
Peng!
Ich habe hier noch nicht von meinen Spike-Kugeln erzählt. Meine Sucht nach Spike-Kugeln, meine ich. Bring Weihnachtskugeln, Draht und Spikes zusammen, und man bekommt die coolsten wie Streitflegel aussehenden Ornamente oder Ohrringe. Und da es so viele schöne Farben gibt, ist es wirklich schwierig, damit aufzuhören. Okay, ich mache niemandem hier was vor, ich habe nie aufgehört.
Hätte mir jemand erzählt, daß ich mitten in einer Januarnacht das Netz nach schwarzen Weihnachtskugeln abgrasen würde, hätte ich ihnen gesagt, daß ich verrückt bin, aber nicht SO verrückt.
Offensichtlich bin ich es doch. Denkt an gothic Stachelohrringe und -ornamente. Ich konnte nicht widerstehen und ich freute mich sowas von auf meine Bestellung (die eventuell auch noch andere Farben enthalten haben mag *hust hust*).
Schwarz und rot ist eine meiner liebsten Farb-
kombinationen, als die Bestellung also ankam, schnappte ich mir eine der größeren Kugeln, meinen schwarzen Draht, wunderschöne transparent-rote Spikes und meinen Haken.
Größere Kugeln mit den langen Spikes sind schwieriger zu machen. Man muß nicht nur die Drahtspannung richtig hinbekommen, sondern auch versuchen, die Spikes in den Drähten der Reihen darüber und darunter einzufangen, um zu vermeiden, daß sie umkippen, und das alles während man ein stacheliges Ornament in der Hand hält, was zwar nicht weh tut, das Arbeiten aber etwas ungeschickt macht.
Das Goth-Ornament schien jedoch von Anfang an verhext zu sein. Aus irgendeinem Grund ist schwarzer Draht auf einer glänzendschwarzen Kugel schwer zu sehen, glaubt es oder nicht, und die Spikes neigten dazu, in alle Richtungen zu stehen, nur nicht dorthin, wo ich sie haben wollte. Als die Kugel ungefähr halb fertig war, gab ich auf. Als ich sie ein paar Tage später wieder herausholte, beschloß ich, einen Neuanfang zu machen und zog den Draht wieder auf.
Es war eine gute Entscheidung. Ich konnte den Draht besser sehen, ich hatte die Spikes unter Kontrolle, alles sah gut aus. Ich war äußerst zufrieden mit mir, und das war ein Fehler.
Peng! Es war dieser dumpfe Klang von Glas, das bricht, aber nicht überall herumfliegt. Natürlich nicht, das konnte es ja nicht, weil ein Drahtkäfig rundherum war. Ich hatte immer noch dieses kleine bißchen Hoffnung, als ich das Ornament aufhob. Wie hatte ich es überhaupt fallenlassen? Warte mal, es sah okay aus? Hatte ich mir den Klang eingebildet, weil er das war, was ich erwartet hatte? Dann drehte ich es um und sah das Loch in der Glaskugel.
Na gut. Jetzt ist nichts mehr dran zu machen.
Übrigens, würdet ihr gern wissen, wie eine Stachelkugel ohne ihre "Innereien" aussieht? So.
Hätte mir jemand erzählt, daß ich mitten in einer Januarnacht das Netz nach schwarzen Weihnachtskugeln abgrasen würde, hätte ich ihnen gesagt, daß ich verrückt bin, aber nicht SO verrückt.
Offensichtlich bin ich es doch. Denkt an gothic Stachelohrringe und -ornamente. Ich konnte nicht widerstehen und ich freute mich sowas von auf meine Bestellung (die eventuell auch noch andere Farben enthalten haben mag *hust hust*).
Schwarz und rot ist eine meiner liebsten Farb-
kombinationen, als die Bestellung also ankam, schnappte ich mir eine der größeren Kugeln, meinen schwarzen Draht, wunderschöne transparent-rote Spikes und meinen Haken.
Größere Kugeln mit den langen Spikes sind schwieriger zu machen. Man muß nicht nur die Drahtspannung richtig hinbekommen, sondern auch versuchen, die Spikes in den Drähten der Reihen darüber und darunter einzufangen, um zu vermeiden, daß sie umkippen, und das alles während man ein stacheliges Ornament in der Hand hält, was zwar nicht weh tut, das Arbeiten aber etwas ungeschickt macht.
Das Goth-Ornament schien jedoch von Anfang an verhext zu sein. Aus irgendeinem Grund ist schwarzer Draht auf einer glänzendschwarzen Kugel schwer zu sehen, glaubt es oder nicht, und die Spikes neigten dazu, in alle Richtungen zu stehen, nur nicht dorthin, wo ich sie haben wollte. Als die Kugel ungefähr halb fertig war, gab ich auf. Als ich sie ein paar Tage später wieder herausholte, beschloß ich, einen Neuanfang zu machen und zog den Draht wieder auf.
Es war eine gute Entscheidung. Ich konnte den Draht besser sehen, ich hatte die Spikes unter Kontrolle, alles sah gut aus. Ich war äußerst zufrieden mit mir, und das war ein Fehler.
Peng! Es war dieser dumpfe Klang von Glas, das bricht, aber nicht überall herumfliegt. Natürlich nicht, das konnte es ja nicht, weil ein Drahtkäfig rundherum war. Ich hatte immer noch dieses kleine bißchen Hoffnung, als ich das Ornament aufhob. Wie hatte ich es überhaupt fallenlassen? Warte mal, es sah okay aus? Hatte ich mir den Klang eingebildet, weil er das war, was ich erwartet hatte? Dann drehte ich es um und sah das Loch in der Glaskugel.
Na gut. Jetzt ist nichts mehr dran zu machen.
Übrigens, würdet ihr gern wissen, wie eine Stachelkugel ohne ihre "Innereien" aussieht? So.
Mittwoch, 3. Februar 2016
Oldies but Goodies - Lariats
Was ist eine Lariat-Kette?
Ein Lariat ist eine sehr lange Kette ohne Verschluß. Es kann auf unterschiedliche Art getragen werden. Man kann es binden, knoten, schlingen, es lang tragen oder mehrfach um den Hals wickeln. Verzierungen können an der ganzen Kette sein oder auch nur an den Enden, aber es kann auch ein Verbindungsstück geben, durch das man ein Ende ziehen kann, wie zum Beispiel in einem Lasso.
Als ich mich so umschaut, bemerkte ich, daß auch einige Y-Ketten Lariats genannt wurden. Y-Ketten haben jedoch gewöhnlich einen Verschluß und können nur auf eine Art getragen werden. Es sind Ketten mit einem langen Stück, das in der Mitte von der Kette, die um den Hals liegt, herunterhängt.
Es scheint, daß die Jewelry Artisans Community den Lariat-Stil noch nicht so verinnerlicht hat, denn für die Oldies but Goodies Challenge reichten diesmal nur drei Leute Bilder ein. Wer weiß, vielleicht wird es ja einmal zu einer unserer monatlichen Herausforderung, eines zu machen. Ich denke, das könnte lustig werden.
Ich hoffe, euch gefallen die Stücke, die ich euch zeigen kann.
1 und 5 Violetmoon's Corner
2 und 3 MC Stoneworks
4 und 6 Cat's Wire
Ein Lariat ist eine sehr lange Kette ohne Verschluß. Es kann auf unterschiedliche Art getragen werden. Man kann es binden, knoten, schlingen, es lang tragen oder mehrfach um den Hals wickeln. Verzierungen können an der ganzen Kette sein oder auch nur an den Enden, aber es kann auch ein Verbindungsstück geben, durch das man ein Ende ziehen kann, wie zum Beispiel in einem Lasso.
Als ich mich so umschaut, bemerkte ich, daß auch einige Y-Ketten Lariats genannt wurden. Y-Ketten haben jedoch gewöhnlich einen Verschluß und können nur auf eine Art getragen werden. Es sind Ketten mit einem langen Stück, das in der Mitte von der Kette, die um den Hals liegt, herunterhängt.
Es scheint, daß die Jewelry Artisans Community den Lariat-Stil noch nicht so verinnerlicht hat, denn für die Oldies but Goodies Challenge reichten diesmal nur drei Leute Bilder ein. Wer weiß, vielleicht wird es ja einmal zu einer unserer monatlichen Herausforderung, eines zu machen. Ich denke, das könnte lustig werden.
Ich hoffe, euch gefallen die Stücke, die ich euch zeigen kann.
1 und 5 Violetmoon's Corner
2 und 3 MC Stoneworks
4 und 6 Cat's Wire
Donnerstag, 28. Januar 2016
So viel Universum und so wenig Zeit
Ich war früh dran für den Morgenzug und ging in den kleinen Buch- und Zeitungsladen im Bahnhof. Es gab eine Zeit, da es regelmäßige Routine für mich war, um neue Bücher anzuschauen und mir etwas für die Zugpendlerei zu suchen. Nun ist dort ein anderer Laden. Er ist größer, hat mehr Zeitschriften, Getränke, Snacks, und man kann tatsächlich darin herumlaufen, ohne sich gegenseitig umzurennen, aber er hat seinen Zauber verloren und ich gehe nur noch selten hinein.
Aber zurück zu dem einen Mal vor ungefähr 20 Jahren. Ich durchstöberte die Bücher und stieß auf eines, das Total verhext hieß. Ich weiß nicht warum, aber die Scheibenwelt hörte sich für mich vage vertraut an, und ich wußte definitiv, daß ich die Bücher schon gesehen, aber nie eines davon gelesen hatte. Das Cover gefiel mir und ich kaufte das Buch.
Im Zug konnte ich das Kichern von der ersten Seite an nicht zurückhalten. Ich wußte es noch nicht, aber ich war soeben zum Terry Pratchett Fan geworden, und ich war mehr als bereit, andere damit anzustecken. Ich erinnere mich, wie ich zur Arbeit kam, einen meiner Kollegen auf die Seite zog und ihm die erste Seite zum Lesen gab.
Mein Ex nahm nicht oft Lesetips von mir an (um fair zu sein, auch ich lehnte so einige seiner Vorschläge ab), aber er tat es, als es um Pterrys Bücher ging. Wenn er meine (nicht so kleine) Bibliothek durchging, endete er zu guter Letzt oft wieder einmal auf der Scheibenwelt.
Wir versuchten zu entscheiden, welche Charaktere wir am meisten liebten und was wohl das nächste Buch sein würde. Zuerst kaufte ich die deutschen Taschenbücher, da etliche davon bereits erhältlich waren, aber als ich dann alle veröffentlichen Romane besaß, fiel es immer schwerer, auf neue zu warten, bis ich dann schließlich anfing, die Hardcover auf Englisch vorzubestellen.
Und vergessen wir nicht, daß drei meiner Katzen nach Scheibenwelt-Charakteren benannt wurde, und wer weiß, vielleicht sind sie da nicht die letzten.
Nachdem ich hörte, daß bei Sir Terry Alzheimer diagnostiziert worden war, begann ich äußerst selbstsüchtig zu fürchten, was das wohl für eine Buchserie bedeutete, die mir so ans Herz gewachsen war.
Ich möchte nicht über die Gefühle sprechen, die ich hatte, als ich letztes Jahr von seinem Tod hörte, sondern über die Gefühle, als ich mit dem Lesen seines letzten Scheibenwelt-Romans Die Krone des Schäfers begann. Ein Teil von mir zog an der Kette wie immer, wenn ein neues Buch der Reihe bei mir angekommen war. "Lies es, du weißt, daß du es willst." Ein anderer Teil jedoch ließ mich das Buch zur Seite legen und es anstarren, wenn ich daran vorbeiging. Schließlich beschloß ich, daß ich es einfach lesen mußte. Es nicht zu tun würde nichts ändern und es zu tun würde auch nichts ändern. Wie naiv von mir. Ich möchte nichts verraten, aber Tränen liefen im Überfluß.
Ich habe keine Ahung, ob ich je dazu imstande sein werde, es ein zweites Mal oder sogar noch öfter zu lesen, wie ich es mit den anderen Büchern tat.
Ich möchte diesen Post nicht auf traurige Weise beenden. Ich bin froh, daß ich diese magische Welt entdecken durfte. Ich bin froh, daß ich sie jederzeit besuchen und meine Lieblingscharaktere dort treffen kann.
Obwohl mein erstes Buch nicht das erste in der Reihe war, habe ich irgendwie den Kreis geschlossen, da die Hexen sowohl in Total verhext als auch in Die Krone des Schäfers auftreten.
Ich bin froh, daß ich damals in den Buchladen gegangen bin.
P.S. Der Titel dieses Posts ist natürlich ein Zitat von Terry Pratchett.
P.P.S. Ich könnte mich selber immer noch dafür beißen, daß ich krank war, als ich die Chance gehabt hätte, ihn live zu sehen.
P.P.P.S. Gab es irgendeinen Zweifel, daß er an meine Fanwand mußte?
Aber zurück zu dem einen Mal vor ungefähr 20 Jahren. Ich durchstöberte die Bücher und stieß auf eines, das Total verhext hieß. Ich weiß nicht warum, aber die Scheibenwelt hörte sich für mich vage vertraut an, und ich wußte definitiv, daß ich die Bücher schon gesehen, aber nie eines davon gelesen hatte. Das Cover gefiel mir und ich kaufte das Buch.
Im Zug konnte ich das Kichern von der ersten Seite an nicht zurückhalten. Ich wußte es noch nicht, aber ich war soeben zum Terry Pratchett Fan geworden, und ich war mehr als bereit, andere damit anzustecken. Ich erinnere mich, wie ich zur Arbeit kam, einen meiner Kollegen auf die Seite zog und ihm die erste Seite zum Lesen gab.
Mein Ex nahm nicht oft Lesetips von mir an (um fair zu sein, auch ich lehnte so einige seiner Vorschläge ab), aber er tat es, als es um Pterrys Bücher ging. Wenn er meine (nicht so kleine) Bibliothek durchging, endete er zu guter Letzt oft wieder einmal auf der Scheibenwelt.
Wir versuchten zu entscheiden, welche Charaktere wir am meisten liebten und was wohl das nächste Buch sein würde. Zuerst kaufte ich die deutschen Taschenbücher, da etliche davon bereits erhältlich waren, aber als ich dann alle veröffentlichen Romane besaß, fiel es immer schwerer, auf neue zu warten, bis ich dann schließlich anfing, die Hardcover auf Englisch vorzubestellen.
Und vergessen wir nicht, daß drei meiner Katzen nach Scheibenwelt-Charakteren benannt wurde, und wer weiß, vielleicht sind sie da nicht die letzten.
Nachdem ich hörte, daß bei Sir Terry Alzheimer diagnostiziert worden war, begann ich äußerst selbstsüchtig zu fürchten, was das wohl für eine Buchserie bedeutete, die mir so ans Herz gewachsen war.
Ich möchte nicht über die Gefühle sprechen, die ich hatte, als ich letztes Jahr von seinem Tod hörte, sondern über die Gefühle, als ich mit dem Lesen seines letzten Scheibenwelt-Romans Die Krone des Schäfers begann. Ein Teil von mir zog an der Kette wie immer, wenn ein neues Buch der Reihe bei mir angekommen war. "Lies es, du weißt, daß du es willst." Ein anderer Teil jedoch ließ mich das Buch zur Seite legen und es anstarren, wenn ich daran vorbeiging. Schließlich beschloß ich, daß ich es einfach lesen mußte. Es nicht zu tun würde nichts ändern und es zu tun würde auch nichts ändern. Wie naiv von mir. Ich möchte nichts verraten, aber Tränen liefen im Überfluß.
Ich habe keine Ahung, ob ich je dazu imstande sein werde, es ein zweites Mal oder sogar noch öfter zu lesen, wie ich es mit den anderen Büchern tat.
Ich möchte diesen Post nicht auf traurige Weise beenden. Ich bin froh, daß ich diese magische Welt entdecken durfte. Ich bin froh, daß ich sie jederzeit besuchen und meine Lieblingscharaktere dort treffen kann.
Obwohl mein erstes Buch nicht das erste in der Reihe war, habe ich irgendwie den Kreis geschlossen, da die Hexen sowohl in Total verhext als auch in Die Krone des Schäfers auftreten.
Ich bin froh, daß ich damals in den Buchladen gegangen bin.
P.S. Der Titel dieses Posts ist natürlich ein Zitat von Terry Pratchett.
P.P.S. Ich könnte mich selber immer noch dafür beißen, daß ich krank war, als ich die Chance gehabt hätte, ihn live zu sehen.
P.P.P.S. Gab es irgendeinen Zweifel, daß er an meine Fanwand mußte?
Mittwoch, 27. Januar 2016
Oldies but Goodies - Creolen
Creolen sind die Art Ohrringe, für die es den frühesten archäologischen Beweis gibt. Sumerische Frauen trugen sie bereits 2500 v. Chr.
Es ist keine Überraschung, daß sie auch heute noch ganz groß in Mode sind. Sie sind so vielseitig. Groß, klein, mit Verzierungen oder klassisch, rund, oval, strukturiert oder nicht, sie passen zu allen möglichen Outfits.
Und vergessen wir nicht, daß sie auch von Männern getragen werden.
Diese Woche zeigt euch die Oldies but Goodies Challenge der Jewelry Artisans Community tatsächlich keine klassischen Creolen, die wie Ringe sind, die ohne extra Ohrhaken direkt durch die Ohren gehen, aber das bedeutet nicht, daß sie weniger Spaß machen!
1 Violetmoon's Corner
2 MC Stoneworks
3 Jewelry Art by Dawn
4 RioRita
5 Echoes of Ela
6 Cat's Wire
Es ist keine Überraschung, daß sie auch heute noch ganz groß in Mode sind. Sie sind so vielseitig. Groß, klein, mit Verzierungen oder klassisch, rund, oval, strukturiert oder nicht, sie passen zu allen möglichen Outfits.
Und vergessen wir nicht, daß sie auch von Männern getragen werden.
Diese Woche zeigt euch die Oldies but Goodies Challenge der Jewelry Artisans Community tatsächlich keine klassischen Creolen, die wie Ringe sind, die ohne extra Ohrhaken direkt durch die Ohren gehen, aber das bedeutet nicht, daß sie weniger Spaß machen!
1 Violetmoon's Corner
2 MC Stoneworks
3 Jewelry Art by Dawn
4 RioRita
5 Echoes of Ela
6 Cat's Wire
Dienstag, 26. Januar 2016
Projekt meiner Träume
Habe ich euch jemals erzählt, wie ich damit angefangen habe, Schmuck zu machen und warum ich Drahthäkeln für den Anfang ausgewählt habe? Ich weiß, daß ich die Geschichte schon auf anderen Blogs erzählt habe, bin mir aber nicht sicher, ob ich es je hier getan habe.
Der Blog Carnival der Jewelry Artisans Community ist eine gute Gelegenheit, das zu tun.
Es begann mit einem Fernsehbericht über Etsy. Ich hatte noch nie davon gehört und schaute es mir gleich einmal an, nur so ein bißchen Stöbern. Ziemlich bald stieß ich auf einen aus Draht gehäkelten Anhänger. Offen gesagt erinnere ich mich weder daran, wie er aussah noch wie der Shop hieß. Es war nicht so sehr das Stück selber, sondern die Faszination, daß man mit Draht häkeln konnte.
Bis dahin hatte ich nur eine sehr kurze Phase des "Schmuckmachens" durchlebt, soll heißen, ich hatte Perlen für ein paar Ketten und Armbänder aufgezogen. Nichts sehr Aufregendes. (Ich sage nicht, daß solcher Schmuck nicht aufregend sein kann, aber meiner war es definitiv nicht.) Ich hatte es schnell aufgegeben, weil es mein Interesse nicht fesseln konnte und weil es auch nicht die Art von Schmuck war, die ich tragen wollte.
Jetzt hingegen ertappte ich mich dabei, wie ich immer wieder zu diesem Anhänger zurückkam, und ich begann mich zu fragen, ob dies eine kreative Beschäftigung für mich sein könnte. Wärt ihr meine Handarbeitslehrerin in der Grundschule gewesen, hättet ihr mich ausgelacht.
Sagen wir mal, daß Häkeln nicht mein Ding war. Stricken ging etwas besser, aber Häkeln, danke nein. Tatsächlich gab ich das alles auf, sobald ich aus der Grundschule kam. Ab der fünften Klasse war der Kurs nicht mehr Pflicht, und ich bekam die offizielle Erlaubnis von daheim, aus dieser persönlichen Hölle zu entkommen.
Obwohl ich nie mehr zum Häkelhaken griff, habe ich durchaus wieder gestrickt, überwiegend Pullover, aber selbst mein Wollevorrat hatte jahrelang geschlafen, als ich über den Anhänger stolperte, der mich verfolgte.
Ich weiß nicht, was geschehen wäre, wenn die Shop-
Inhaberin nicht einen Buchtitel in der Beschreibung aufgeführt hätte.
Arline M. Fisch: Crocheted wire jewelry.
Bevor ich wußte, was ich tat, hatte ich es bestellt. Ich habe ein paar Dinge aus diesem Buch gelernt, über Drahtstärken, über die unterschiedlichen Größen von Häkelhaken (mir war nie bewußt gewese, daß es dafür keine internationalen Standards gab), aber ich habe nie versucht, auch nur ein Projekt daraus zu mache. Ihr wißt, daß ich immer noch schlecht darin bin, mit Tutorials zu arbeiten. Ich nahm meinen 1,75 mm Häkelhaken, von dem ich nicht mal mehr gewußt hatte, daß ich ihn besaß, nahm etwas Kupferdraht und fing mit dem Experimentieren an.
Ich schaute mir aber gern die Fotos an. Fotos von Stücken, die von internationalen Designern gemacht waren. Und wieder faszinierte mich ein Stück am meisten, ein elisabethanisches Kleid, das von Jesse Mathes aus Draht gehäkelt worden war.
Ich sage nicht, daß ich nun ein Kleid als Traumprojekt machen möchte, aber irgendwie blieb mir dieses Kleid immer als Inspiration oder Erinnerung im Hinterkopf. Dabei ist es egal, welche Technik ich anwende, Drahthäkeln, Drahtstricken oder Perlenweben.
Tatsächlich habe ich nicht nur ein Traumprojekt. Es gibt mehrere. Ein Lieblingsgemälde in Perlen, ein großer Ast voller Lampionblumen, eine riesige Wand voller perlengewebter Porträts, ein großer Krake, ein Weihnachtsbaum (mit Spike-Kugeln? ;-)), um nur ein paar zu nennen.
Warum hast du dann noch nicht mit einem davon angefangen, mögt ihr jetzt fragen (außer mit der Fanwand). Tja, wißt ihr, vielleicht habe ich ja schon dafür experimentiert ....
Ich wünschte jedoch, ich hätte das früher getan. In letzter Zeit habe ich festgestellt, daß mein Daumen nicht immer sehr glücklich ist, nicht mal mit dem Perlenweben. Dennoch werde ich das Träumen nicht aufgeben. Ich werde an ein elisabethanisches Kleid denken, an meine Experimente und daran, wieviel Spaß ich daran habe. Und wer weiß, vielleicht werde ich eines Tages ja doch mehr zu zeigen haben als diese kleine Auswahl.
Ihr möchtet wissen, welche Geschichten die anderen JAC-Mitglieder zu erzählen haben? Schaut hier vorbei :-)
Violetmoon's Corner
Echoes of Ela
Jewelry Art by Dawn
Der Blog Carnival der Jewelry Artisans Community ist eine gute Gelegenheit, das zu tun.
Es begann mit einem Fernsehbericht über Etsy. Ich hatte noch nie davon gehört und schaute es mir gleich einmal an, nur so ein bißchen Stöbern. Ziemlich bald stieß ich auf einen aus Draht gehäkelten Anhänger. Offen gesagt erinnere ich mich weder daran, wie er aussah noch wie der Shop hieß. Es war nicht so sehr das Stück selber, sondern die Faszination, daß man mit Draht häkeln konnte.
Bis dahin hatte ich nur eine sehr kurze Phase des "Schmuckmachens" durchlebt, soll heißen, ich hatte Perlen für ein paar Ketten und Armbänder aufgezogen. Nichts sehr Aufregendes. (Ich sage nicht, daß solcher Schmuck nicht aufregend sein kann, aber meiner war es definitiv nicht.) Ich hatte es schnell aufgegeben, weil es mein Interesse nicht fesseln konnte und weil es auch nicht die Art von Schmuck war, die ich tragen wollte.
Jetzt hingegen ertappte ich mich dabei, wie ich immer wieder zu diesem Anhänger zurückkam, und ich begann mich zu fragen, ob dies eine kreative Beschäftigung für mich sein könnte. Wärt ihr meine Handarbeitslehrerin in der Grundschule gewesen, hättet ihr mich ausgelacht.
Sagen wir mal, daß Häkeln nicht mein Ding war. Stricken ging etwas besser, aber Häkeln, danke nein. Tatsächlich gab ich das alles auf, sobald ich aus der Grundschule kam. Ab der fünften Klasse war der Kurs nicht mehr Pflicht, und ich bekam die offizielle Erlaubnis von daheim, aus dieser persönlichen Hölle zu entkommen.
Obwohl ich nie mehr zum Häkelhaken griff, habe ich durchaus wieder gestrickt, überwiegend Pullover, aber selbst mein Wollevorrat hatte jahrelang geschlafen, als ich über den Anhänger stolperte, der mich verfolgte.
Ich weiß nicht, was geschehen wäre, wenn die Shop-
Inhaberin nicht einen Buchtitel in der Beschreibung aufgeführt hätte.
Arline M. Fisch: Crocheted wire jewelry.
Bevor ich wußte, was ich tat, hatte ich es bestellt. Ich habe ein paar Dinge aus diesem Buch gelernt, über Drahtstärken, über die unterschiedlichen Größen von Häkelhaken (mir war nie bewußt gewese, daß es dafür keine internationalen Standards gab), aber ich habe nie versucht, auch nur ein Projekt daraus zu mache. Ihr wißt, daß ich immer noch schlecht darin bin, mit Tutorials zu arbeiten. Ich nahm meinen 1,75 mm Häkelhaken, von dem ich nicht mal mehr gewußt hatte, daß ich ihn besaß, nahm etwas Kupferdraht und fing mit dem Experimentieren an.
Ich schaute mir aber gern die Fotos an. Fotos von Stücken, die von internationalen Designern gemacht waren. Und wieder faszinierte mich ein Stück am meisten, ein elisabethanisches Kleid, das von Jesse Mathes aus Draht gehäkelt worden war.
Ich sage nicht, daß ich nun ein Kleid als Traumprojekt machen möchte, aber irgendwie blieb mir dieses Kleid immer als Inspiration oder Erinnerung im Hinterkopf. Dabei ist es egal, welche Technik ich anwende, Drahthäkeln, Drahtstricken oder Perlenweben.
Tatsächlich habe ich nicht nur ein Traumprojekt. Es gibt mehrere. Ein Lieblingsgemälde in Perlen, ein großer Ast voller Lampionblumen, eine riesige Wand voller perlengewebter Porträts, ein großer Krake, ein Weihnachtsbaum (mit Spike-Kugeln? ;-)), um nur ein paar zu nennen.
Warum hast du dann noch nicht mit einem davon angefangen, mögt ihr jetzt fragen (außer mit der Fanwand). Tja, wißt ihr, vielleicht habe ich ja schon dafür experimentiert ....
Ich wünschte jedoch, ich hätte das früher getan. In letzter Zeit habe ich festgestellt, daß mein Daumen nicht immer sehr glücklich ist, nicht mal mit dem Perlenweben. Dennoch werde ich das Träumen nicht aufgeben. Ich werde an ein elisabethanisches Kleid denken, an meine Experimente und daran, wieviel Spaß ich daran habe. Und wer weiß, vielleicht werde ich eines Tages ja doch mehr zu zeigen haben als diese kleine Auswahl.
Ihr möchtet wissen, welche Geschichten die anderen JAC-Mitglieder zu erzählen haben? Schaut hier vorbei :-)
Violetmoon's Corner
Echoes of Ela
Jewelry Art by Dawn
Sonntag, 24. Januar 2016
Zitat der Woche
Wer braucht kein Geld?
Wir arbeiten dafür, wir spielen Lotto in der Hoffnug, daß das klappen wird, wir überfallen Banken und klauen die Portokasse bei der Arbeit (okay, eigentlich tun die meisten von uns das NICHT und das ist auch gut so), aber es gibt auch innovative Wege, Geld zu verdienen. Wie wäre es mit dieser Weltidee (das ist ein Insiderwitz für meine Schwester ;-)) der liebreizenden Aimi MacDonald?
"Ich wende mich erneut im Auftrag des "Machen Sie die liebreizende Aimi MacDonald zu einer reichen Frau"-Fonds an Sie. Ich fürchte, es gibt schlechte Nachrichten. Bis jetzt war die Resonanz sehr schlecht. Komm schon, Groß-
britannien, das kannst du besser! Ist Ihnen klar, daß es, wenn mir jeder von Ihnen nur ein Pfund schickt, ausreichend sein wird, daß ich für Stunden ein Leben im Luxus führen kann. Also, seien Sie nicht gemein, geben Sie großzügig für diesen verdienstvollen Zwecke. Nächste Woche werde ich eine Liste derer verlesen, die noch nicht gegeben haben. Danke und viel Glück."
Laßt es mich wissen, falls ihr es ausprobiert und wie es funktioniert hat.
At Last the 1948 Show, UK, 1967
P.S. Da es hiervon keine deutsche Version gibt, ist dies eine eigene Übersetzung von mir.
Wir arbeiten dafür, wir spielen Lotto in der Hoffnug, daß das klappen wird, wir überfallen Banken und klauen die Portokasse bei der Arbeit (okay, eigentlich tun die meisten von uns das NICHT und das ist auch gut so), aber es gibt auch innovative Wege, Geld zu verdienen. Wie wäre es mit dieser Weltidee (das ist ein Insiderwitz für meine Schwester ;-)) der liebreizenden Aimi MacDonald?
"Ich wende mich erneut im Auftrag des "Machen Sie die liebreizende Aimi MacDonald zu einer reichen Frau"-Fonds an Sie. Ich fürchte, es gibt schlechte Nachrichten. Bis jetzt war die Resonanz sehr schlecht. Komm schon, Groß-
britannien, das kannst du besser! Ist Ihnen klar, daß es, wenn mir jeder von Ihnen nur ein Pfund schickt, ausreichend sein wird, daß ich für Stunden ein Leben im Luxus führen kann. Also, seien Sie nicht gemein, geben Sie großzügig für diesen verdienstvollen Zwecke. Nächste Woche werde ich eine Liste derer verlesen, die noch nicht gegeben haben. Danke und viel Glück."
Laßt es mich wissen, falls ihr es ausprobiert und wie es funktioniert hat.
At Last the 1948 Show, UK, 1967
P.S. Da es hiervon keine deutsche Version gibt, ist dies eine eigene Übersetzung von mir.
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