Samstag, 19. Dezember 2009

Schlange, Chai, Weihnachtslieder und Schnee

Heute ist das erste Mal, daß ich wirklich das Gefühl habe, Weihnachten naht.
Zuerst habe ich eine bestellte Kette abgeliefert, noch eine Schlange in leuchtendem Violett mit Perlenaugen, aber leider kommt die Farbe auf diesem Bild nicht perfekt heraus, weil ich es in Eile aufgenommen habe, bevor ich die Schlange verpackt habe. Danach ging es weiter zum Tierarzt.


Seit gestern abend hatte es geschneit, nicht so heftig wie anderswo, aber genug für mich. Nun, da ich nicht auf den Straßen draußen bin (ich bin wirklich gut darin, auf Schnee auszurutschen und ich habe das heute fünf Mal geschafft), kann ich den Schnee draußen genießen. Als ich bei Etsy einloggte, gingen gerade die T-West auf, also mußte ich improvisieren und natürlich inspirierte mich der erste Schneefall.
Schaut euch The first fall of snow ... an, es ist noch reichlich Zeit zum Kommentieren!



Jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch, schaue auf die verzuckerten Dächer in der Dämmerung, trinke meine zweite Tasse Chai, höre mir Weihnachtslieder in verschiedenen Stilen an (gerade kommt eine Soulversion), ich hatte meine Schmusezeit mit Greebo (fragt nicht, wie ich dieses Foto gemacht habe, es war hart) und ich wäre nicht überrascht, wenn ich mich umdrehen und dort den Weihnachtsmann stehen sehen würde.


Wenn ich für morgen nicht schon eine Verabredung hätte, würde ich vielleicht einfach daheimbleiben, Weihnachtsfilme anschauen, an den Ohrringen für den Tausch in meinem Forum arbeiten und in der Atmosphäre baden.

Alles in allem war es bisher ein gutes Jahr. Am wichtigsten ist, daß ich eine Menge Leute kennengelernt habe, die zum größten Teil weit weg sind, aber die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. Sie bringen mich zum Lachen, sie machen mich gefühlsduselig, sie lehren mich Dinge, sie richten mich auf, wenn ich am Boden bin, (auch wenn sie oft nicht wissen, daß sie es tun).

Ein sehr "messy Kweznuz" euch allen dort draußen!
Und für die, die die Weihnachtsepisode von Blackadder nicht kennen - fröhliche Weihnachten (merry Christmas)!

Freitag, 18. Dezember 2009

Five gold riiiiiiiiiiiiiiiiings ..........

Nicht ganz, aber ich konnte nicht widerstehen, aus einem meiner Lieblingsweihnachtslieder zu zitieren (Twelve days of Christmas).
Vier Silberringe wäre richtig.
Ich denke, es ist erstaunlich, wie durch unterschiedliche Steinarten, -größen und -schliffe jeder einzelne so verschieden aussieht, obwohl sie alle ziemlich auf dieselbe Art gearbeitet wurden (außer der Tatsache, daß ich glaube, es fühlt sich nicht so gut an, facettierte Steine auf der Rückseite zu haben, darum habe ich dort nur Draht verwendet).

Hier sind sie (und wenn ihr eine großartige Idee dazu habt, welche Farben oder Steine in diesem Design gut aussehen würden, laßt es mich wissen!).







Samstag, 12. Dezember 2009

Ein Weihnachtswunder! (Und etwas harte Arbeit ;-))

Ihr habt schon früher Teile meines Schreibtischs gesehen, meistens mit einer Katze im Vordergrund wie hier. Ein Grund dafür war, daß ich ihn nicht wirklich jemandem zeigen wollte.



Es macht mir nichts aus, daß es ein alter Eßtisch ist - ja, die Zimmer in dieser Wohnung haben Möbel aus verschiedenen Jahrzehnten), aber es machte mir sehr viel aus, daß es eine totalle und vollkommene Unordnung war.
Leute, die mich bei der Arbeit kennen, sind überrascht, wie unordentlich ich daheim sein kann. Bei der Arbeit würde ich nie Notizzettel auf einem Schreibtisch liegen lassen. Dinge sind erledigt? Wirf den Zettel weg. Zwei Kulis, ein Bleistift und ein Radierer an jedem PC. In den Schubladen müssen mindestens zwei Kulis und ein Bleistift sein, erlaubt sind mehr. Und könntest du bitte den Tacker wieder genau dahintun, wo er hingehört? Der ist um 4.349347 Grad nach links verschoben! Muß ich denn ALLES hier allein machen?
Zwanghaft? Ja. Bei der Arbeit.
Dann komme ich heim. Die Schlüssel auf die letzten drei "Spiegel", die zu lesen bisher noch keiner Zeit hatte. Das neue Buch, das ich gekauft habe, auf den Eßtisch (den echten, nicht meinen Schreibtisch). Katze, runter von diesem Stuhl, da kommt jetzt meine Tasche hin.
Hoch zu meinem Schreibtisch. Dinge, die ich in den PC übertragen will, auf kleine Zettel schreiben. Ihr wollt wissen, warum ich das nicht sofort mache? Weil mein Schreibtisch nicht organisiert war, was überwiegend nicht einmal meine Schuld war. Ein Eßtisch hat nur eine Schublade und der Rest ist im Schreibtisch des Langen und eine der Dateien ist auf seinem PC und ich müßte den dann anmachen (nein, wir kriegen die Datei nicht rüber auf meinen PC, aber die Geschichte ist zu lang).
Natürlich habe ich auch immer Perlen auf meinem Schreibtisch und eine Menge Visitenkarten herumliegen und die verschiedenen Dinge, die man unbedingt braucht - Umschläge, Briefmarken, Tacker, Briefwaage, Bücher, eine Strickliesel, Untersetzer, eine kleine Modellpuppe aus Holz ... ihr merkt, worauf ich hinauswill.

Aber endlich hat der Lange ein Schränkchen für mich gefunden und nun war Reorganisation die Aufgabe des Tages (und viel lustiger als die Wäsche zu machen).

Ich werde euch nicht mit den Details langweilen, nur mit den Ergebnissen.

Das Schränkchen ist aus dem Büro eines Papiergroßhandels, zumindest hat mir das Wikipedia über den aufgedruckten Namen erzählt.


Mein Schreibtisch. Wollt ihr wetten, wie lang es noch so aussehen wird? ;-)


Freitag, 11. Dezember 2009

Es scheint ... es scheint ...

... daß mein Leben aus Zugfahrten und -ereignissen besteht und auch wenn ich nicht geplant hatte, schon so bald noch eine Geschichte zu erzählen, kann ich einfach nichts dagegen tun.
Ihr erinnert euch an das Zeichen auf meiner Stirn, ja? "Sprich mit mir. Frag mich. Ich bin die Expertin. Und nett. Ich werde dir helfen und ich werde verstehen."

Aber diesmal verstand ich nicht. Ich wollte, aber ich spreche nicht Italienisch. Naja, ich kann scusi und trente und pizza sagen, pasta, Napoli und Roma, grazie und molto bene, aber das nützte in diesem Fall nichts.

Und es passierte alles, weil mein Zug Verspätung hatte und es draußen kalt war.
Da ich ohnehin zu früh dran war und durch die Verspätung jetzt noch früher, ging ich zurück in den Bahnhof, wo ungefähr eine Million anderer Leute auch warteten. (Wußtet ihr, daß ich berühmt-berüchtigt dafür bin, mit Zahlen zu übertreiben? Wenn nicht, wißt ihr es jetzt.) Und von allen diesen Leuten suchte er mich aus. Wegen meines charmanten Wesens, wegen meines großartigen Aussehens, weil ich direkt neben ihm stand, wer wird es je wissen? ;-)
"Er" war ein junger Mann mit ein paar Zetteln in seiner Hand und "er" fragte mich auf halb Englisch, halb Deutsch (? ich bin nicht sicher über diesen Teil), ob ich Italienisch spräche. Zumindest war das was ich verstand. Also sagte ich ihm auf Englisch, daß ich das nicht täte. Er verstand nicht. Er fragte mich immer wieder in diesem seltsamen Mix, ich erzählte ihm immer wieder, daß ich das nicht täte. Das hielt ihn nicht davon ab, mir die Zettel zu zeigen. Einer war eine Reservierung für einen Sitzplatz und (ich glaube) er wollte wissen, was es bedeutete, daß da "64 Mitte" stand. Ich sagte ihm, das sei die Nummer für einen Sitz in der Mitte in einem Abteil. Er schien zu denken, daß es die Gleisnummer für seinen Zug sei. Schließlich zeigte er mir seine Fahrkarte.
Oh nein!! Er war in der falschen Stadt!! Er wollte nach Italien fahren, hatte unterwegs umsteigen müssen und war in der falschen Stadt ausgestiegen! Ich ging zum Fahrplan hinüber, um nachzusehen und bekam den nächsten Schock. Es gab keine Möglichkeit, von hier aus zu fahren! Wie nun erklären, daß er erst zurück und dann von dort aus einen Zug nehmen mußte? Wir stammelten viel herum, hielten Finger hoch, um Zahlen anzuzeigen, uns einander hilflos ansehend. Ich sagte ihm mit Handzeichen, daß ich zum Servicepoint gehen würde, um nachzufragen, und er gestikulierte zurück, daß er dort schon gewesen war.
Die Beamte schaute mich ein bißchen komisch an, als ich sagte, daß ein Italiener, der kein Deutsch verstünde, Hilfe brauchte. Ich drehte mich um und der Italiener, der kein Deutsch verstand, war mir nicht zum Servicepoint nachgegangen. Na gut, er wäre sowieso keine Hilfe gewesen.
Sie sagte mir, daß er zurückfahren und von dort aus einen Zug nehmen müßte. Ich meinte, das wisse ich, aber ob sie so nett wäre, alles genau auszudrucken, was sie dann auch tat. Natürlich war es jetzt viel zu spät, den Zug, für den er reserviert hatte, zu erwischen.
Als ich zurückkam, trat er mit erwartungsvollem Blick zu mir. Ich gab ihm den Ausdruck, zeigte ihm das Gleis und dann versagte ich. Ich hätte ihn selber mit zum Automaten nehmen und ihm eine Fahrkarte besorgen sollen und ich kann nur hoffen, daß er es geschafft hat, ohne Ärger mit dem Schaffner zu bekommen.
Zugegeben, ich war inzwischen selber ein bißchen in Eile, aber ich hätte auch noch den nächsten Zug nehmen können, für ihn machte es einen großen Unterschied. Ich dachte in diesem Moment einfach nicht daran. Ist es eine Entschuldigung, daß ich noch nicht richtig wach war? Eine Erklärung vielleicht, aber keine Entschuldigung *seufz* Am Ende schüttelte er fast feierlich meine Hand, lächelte mich an und sagte "Danke".

Noch eine Zuggeschichte ohne Ende, tut mir leid. Ich hoffe wirklich, daß er es geschafft hat, nein, daß er es schafft, es ist eine lange Fahrt und er wird noch nicht da sein.

Vielleicht sollte ich einen Kurs für wichtige zugbezogene Wörter in verschiedenen Sprachen machen .....

Samstag, 5. Dezember 2009

Noch eine Geschichte von der Zuglady

Ich hätte eine S-Bahn früher nehmen sollen, ich wußte es. Nur weil ich noch etwas fertigmachen wollte, habe ich es nicht gemacht, und so jagte ich meinen verspäteten Zug aus dem Bahnhof statt ihn gerade noch zu erwischen.
Auf der anderen Seite hätte ich etwas verpaßt, aber das wußte ich nicht,als ich zum nächsten Gleis trottete und in den späteren Zug stieg. Zumindest war dieser nicht verspätet.
Beim ersten Halt stieg meine Schwester in den Zug, auf der anderen Seite des Waggons. Sie sah mich nicht, aber der Zug war ohnehin zu voll, als daß wir Sitze nebeneinander gefunden hätten.

Am nächsten Bahnhof hielten wir an, Leute stiegen aus, Leute stiegen ein, aber ... hey, wir fuhren nicht weiter. Wir standen, naja, nicht wir (außer ein paar glücklosen Fahrgästen, die keinen Sitzplatz gefunden hatten), aber der Zug. Ich hatte den Verdacht, daß der vorige Zug noch auf unserem Gleis war, aber da kam die Durchsage:
"Liebe Fahrgäste, wegen eines Notfalls ... eines Notfalls mit einem Arzt ... einem Arzt, der bald hier sein wird, können wir unsere Fahrt im Moment nicht fortsetzen." Ah ja. Das war eine ungewöhnliche Durchsage und vergeßt nicht, ich pendle seit 23 Jahren. Ungewöhnlich war nicht nur die Tatsache, daß offensichtlich IM Zug etwas passiert war, aber auch wie sich der Schaffner anhörte.

Um mich herum fingen Leute an, ihre Familien anzurufen, andere diskutierten die Durchsage. Ein fröhliches Dreiergrüppchen dachte, daß der Schaffner vielleicht etwas zuviel Glühwein hatte, das Mädchen neben mir fand, er klang verstört, meine Schwester plädierte später für atemlos.

Wir warteten. Nach einer Weile sah ich aus dem Augenwinkel ein paar rote und weiße Jacken, die in den Zug stiegen (ich nehme an, nicht allein, obwohl DAS nun wirklich spannend gewesen wäre). Das war alles, was wir sahen. Zumindest bewegte sich der Zug nach einer kleinen Weile dann wieder.
Auf einmal kam eine neue Durchsage:
"Fahrgäste mit dem Ziel Geislingen und Ulm sollten in Göppingen aussteigen. Da ist ein Schneller - hinter mir."
Die Leute fingen wieder an zu kichern. Ein "Schneller"? Ich hatte das Gefühl, dieser Mann machte das absichtlich um uns bei Laune zuhalten, trotz der Verspätung von nunmehr "circa 21 Minuten", von der er hoffte, "daß wir sie vielleicht ein bißchen reduzieren können". Was für ein Unterhalter!

Dann fuhr er fort: "Sie wissen, daß wir einen Notfall im Zug hatten, einen Notfall ...". Hier konnte man hören, daß er uns gleich erzählen würde, was passiert war, und Ohren spitzten sich wie Hasenohren. "Einen Notfall ... wie das halt so ist." Was?? Die Ohren klappten wieder herunter. Er wollte es uns nicht erzählen? Natürlich wußten wir, daß er recht hatte, es ging uns überhaupt nichts an, aber wir hatten freudig (mehr oder weniger) "circa 21 Minuten" unseres Lebens hergegeben, verdienten wir nicht zu erfahren wofür? Offensichtlich nicht.

Kurz vor Göppingen stand ich auf, um meine Schwester bei ihrem Platz abzuholen. Wir standen zusammen an der Tür, als der Schaffner zum endgültigen Schlag ausholte:
"Ich möchte die Fahrgäste, die nach Geislingen und Ulm möchten - und nur dahin! - , nochmals daran erinnern, in Göppingen auszusteigen und den Zug - wie heißt der jetzt nochmal? - zu nehmen." Nach einer kleinen Pause sagte er uns die Zugnummer und daß "der schneller ist". Ich war überrascht, daß er dafür keine stehenden Ovationen bekam. Viele von uns standen schon, ein wenig zu applaudieren wäre nicht so schwierig gewesen ;-)

Uns immer noch über diese Fahrt unterhaltend gingen wir zum Fahrrad meiner Schwester, als auf einmal eine Person mit zum Abklatschen erhobener Hand hinter uns auftauchte - Schwester Nummer 3.
"Wer ist noch dafür, einen Fanclub zu gründen?" fragte sie und wir klatschten uns gegenseitig ab.
Dann erzählte sie uns, daß sie im gleichen Waggon gesessen hatte, nur auf dem oberen Deck.

Heißen Sie die drei Mitglieder des "Unbekannter Schaffner Fanclub 2009" willkommen!! ;-)

Dienstag, 1. Dezember 2009

Sie könnten nicht unterschiedlicher sein

Ich spreche von den zwei Ketten, die ich heute auf Zibbet gelistet habe.
Es war eine impulsive Entscheidung, mich bei Zibbet anzumelden, aber nun, da ich dort bin, versuche ich den Shop ein bißchen aufzufüllen, und da ich noch ein paar Sachen herumliegen hatte, die nur aus ihrem Winterschlaf erweckt werden mußten (obwohl er im Sommer und Herbst war, aber das ist ok, ihr wißt, was ich meine), habe ich festgestellt, daß ich den Aufbau mag.

Heute habe ich dieses "alte" Stück aus meinen frühen Tagen gelistet. Die Farben und die Perlen sind so leuchtend und kräftig, daß ich dachte, ein einfaches Design wäe das Beste.
Es ist aus zwei verzirbelten Strängen von gehäkeltem Kupferdraht und die Perlen sind Glas, das mit Farbe und Glitter "gefüllt" ist (na, bin ich nun ein Glasexperte oder was? *lol*)
Es anzuschauen gibt einem ein Gefühl von Sommer, daß jetzt, da die Tage hier sehr dunkel sind, nicht zu schlecht ist.


Die andere Kette ist neu. Als ich diese mattierten brasilianischen Amethyste bekam, haben sie mich sofort an gefrorene Beeren erinnert. Nur haben sie nicht zusammengeklebt.
Verglichen mit der anderen Kette ist dies ein sehr feminines Design. Klassisches Understatement mit einem Kick.


Warum schaut ihr euch nicht meinen Zibbet-Shop an?

Hmmm, diese braunen Tigeraugen auf meinem Schreibtisch .... ich muß doch irgendwo braunen Draht haben .....

Sonntag, 29. November 2009

Teamarbeit

Wie schon zuvor erwähnt, bin ich kein einsamer Kämpfer auf den Straßen des Internets.
Ich bin Mitglied in Etsy's
SATeam (Starving Artists Team) und ein Mitglied der brandneuen und glänzenden ArtFire-Gilden Handmade in Europe und der AF Plurkies Gilde.Wenn es meine großartigen Admins und andere Mitglieder nicht gäbe (und andere Onlinefreunde, aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal), hätte ich den Glauben sehr schnell verloren, nehme ich an, und ich wäre nicht mehr hier. Mein Draht würde langsam in seiner Ecke anlaufen und meine Häkelhaken würden rosten. Die Katzen würden den Perlenvorrat übernehmen und ... oh, ihr habt schon verstanden, worauf ich hinaus will? Gut ;-)


Was ist Teamarbeit?
Tatsächlich habe ich etwas im englischsprachigen Wikipedia gefunden und ich zitiere einen Teil des Artikels:
Teamarbeit ist eine gemeinsame Aktion von zwei oder mehr Leuten, bei denen jede Person mit verschiedenen Fähigkeiten etwas beiträgt und seine oder ihre individuellen Interessen
und Meinungen zugunsten der Einheit und Effizienz der Gruppe ausdrückt, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das heißt nicht, daß das Individuum nicht länger wichtig ist; es heißt jedoch, daß effektive und effiziente Teamarbeit über individuelle Errungenschaften geht. Die effektivste Teamarbeit entsteht, wenn alle beteiligten Individuen ihre Beiträge abstimmen und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.
...
Teamarbeit kann mehr als zwei Leute bedeuten, es ist von Bedeutung, als eine Einheit zu arbeiten.

Nun denkt ihr wahrscheinlich, es war unnötig, das aufzuschreiben? Das ist etwas, das jeder weiß, denkt ihr? Nun, es mag sein, daß es jeder weiß, aber nicht jeder weiß es umzusetzen. Tatsächlich denke ich, daß es für die meisten Leute schwer ist und dabei rechne ich mich selber mit, kein Zweifel. "Ah, heute fühle ich mich nicht danach." "Oh, es wird genug andere geben, die das kommentieren." "Ich bin so müde." Und mein Lieblingssatz (NICHT!): "Sie/Er macht so einen großartigen Job, ich glaube nicht, daß ich gebraucht werde."

Das ist nicht wahr. Jeder wird gebraucht. Zugegeben, es gibt Tage, an denen man es einfach nicht schafft, und es ist gut, wenn andere einspringen, aber man muß auch selber seinen Teil dazu tun und mal einspringen. Darum geht es bei Teamarbeit. Wißt ihr was? Nach einer Weile, wenn man seinen inneren Schweinehund überwunden hat, fühlt man sich so gut. Wenn ihr das Gefühl nicht habt, seid ihr vielleicht keine Teamspieler, aber das ist ok, wir können nicht alle gleich sein, richtig? Die meisten Leute aber können etwas zu einem Team beisteuern, und wenn man einen Haufen kleine Dinge zusammenfügt, kann sich etwas Großes daraus entwickeln.

Schaut euch dieses Beispiel an - den SATeam Wrist Candy Holiday Giveaway (eine Weihnachtsverlosung). Teammitglieder haben etwas dazu beigesteuert, um ein schönes Armband zu kreieren, das viele verschiedene Talente vereint. Jedes Mal, wenn ein neuer Anhänger im Forum gepostet wurde, mußte ich nach Luft schnappen. Darum geht es bei Zusammenarbeit. Dies ist ein Teamarmband, es ist egal, wer welchen Anhänger gemacht hat.


Worauf wartet ihr? Schaut es euch an, es ist noch Zeit bis zum 6. Dezember. Und während ihr dabei seid, schaut euch mein Team an. Sie sind es wert.