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Donnerstag, 10. Januar 2019

Oldies but Goodies - Granat

Diese Woche geht es bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge um Granate und Granatfarben. Granat, der Monatsstein für den Januar, kann alle möglichen Farben haben, da es unterschiedliche Typen gibt, wie zum Beispiel Hessonit, Tsavorit, Rhodolit, Spessartin, es gibt also Schattierungen von Gelb, Orange, Rot und Grün.

Die meisten Leute denken bei Granat jedoch an ein mehr oder weniger tief bräunliches Rot.
Mir schienen Granate immer als in Gold gefaßte Anhäufungen aufzutauchen, als ich ein Kind war, und es war Schmuck, der altertümlich aussah und den alte Damen wie meine Großmutter trugen. Diese Zeiten sind lang vorbei, obwohl ich ehrlich sagen muß, daß mir heute einiges dieses "alten" Schmucks recht hübsch aussieht!

Wie ihr an der heutigen Auswahl sehen könnt, denken auch die JAC-Künstler bei Granat zuerst an Rot ;-)


1 und 7 RioRita
2 und 3 Jewelry Art by Dawn
4 und 8 Cat's Wire
5 und 6 MC Stoneworks

Montag, 31. Januar 2011

Frühjahrsputz

Es ist noch nicht Frühling und ich putze auch nicht meine Wohnung, wie ihr jetzt vielleicht denkt.
Der Hausputz, den ich machen möchte, ist in meinem Inventar. Ich habe das Gefühl, da gibt es ein paar ältere Stücke, die ein wenig Verjüngung vertragen könnten. Ich bin im Moment nicht sicher, wie weit das gehen wird, es kommt sehr darauf, was Mabel dazu sagt.

Habe ich euch jemals erzählt, daß sie sich gern in Schubladen und kleinen Tüten versteckt, auf Drahtspulen und in Schachteln? Ich muß es zugeben, manchmal bin ich nicht sehr organisiert.
Heute fand ich also ein Tütchen, das nichts enthielt außer einer Drahtspule mit etwas neunkarätigem Gold, daß ich mir vor Monaten besorgt habe, um zu schauen, ob es für Häkeleien geeignet ist (ist es nicht ....) - mit ein paar facettierten Granaten darauf! Ich erinnere mich, daß ich damals dachte, wie Gold und dieses Rot perfekt zusammenpassen würden, dann ließ ich mich davon entmutigen, daß der Draht ständig brach und packte ihn weg, nur um ihn zu vergessen. Wie meine Großmutter zu sagen pflegte "Das Haus verliert nichts".

Einer der Patienten auf meiner Verjüngungsliste war eine Kordel, mit der Strickliesel aus dunkelrotem Band gemacht. Rote Granate ... rotes Band ... hm ... was ist mit dem Tigeraugestein, der immer noch hier rumliegt. Rot und dunkel ... dunkle Stimmung ... ein dunkler Anhänger auf milchig-weißer Haut (dabei dachte ich an meinen zweiten Puppenkopf, Lilith) ... kein Silber ... brünierter Draht! Wie ihr sehen könnt, war Mabel hier schwer am Werkeln, was keine leichte Aufgabe war, da mein Kopf derzeit nicht das beste Werkzeug ist.

Hier ist nun das Ergebnis - die "Lady Jean"-Kette, jetzt in meinem ArtFire-Studio.


Montag, 7. Juni 2010

Der Geist des Chaos


Als allererstes möchte ich mich beschweren. Was für ein Problem hat Google Base mit dem Wort "Muse", daß es es blocken muß? Ja, das ärgert mich. Mabel ist eine liebe Freundin für mich geworden und ich werde "Google Base" sie nicht so behandeln lassen ;-)

Ich weiß nicht, ob sich jemand von euch an den Häkelring erinnert, den ich vor einer ganzen Weile gemacht habe. Ich war nie wirklich glücklich damit, mit den Rändern, mit dem Gefühl, wenn man ihn trug, und immer wieder drückte ich ihn zusammen und überlegte, wofür er sonst gut sein könnte.
Meine Muse (ha, nimm dies, Google Base!) zeigte mir schließlich den Weg.

Ihr wißt, wie man manchmal das Gefühl hat, im Chaos zu ertrinken? Zuviel Arbeit vielleicht, zuviel Streß, Dinge, mit denen man schlecht umgehen kann, geschehen, Familie, Gesundheit, dein Auto springt nicht an, man läßt immer wieder Sachen fallen - oft türmen sich diese kleinen Dinge auf und eines Tages fängt man an zu heulen, weil ein Glas umfällt und zerbricht.
Nein, das ist nicht mir passiert, aber einer Freundin und wie sie davon erzählte, dachte ich, daß ich genau wußte, was sie durchmachte. Man kann nur soundsoviel ertragen und dann zerbricht ein ganz gewöhnliches Glas und man hat das Gefühl, das kann man nicht mehr ertragen.


Mein Leben war in letzter Zeit irgendwie etwas chaotisch, ich werde euch die Einzelheiten ersparen.
Und auf einmal nahm ich diesen armen, zerquetschten Ring und begann willkürlich, chaotisch Silberdraht hindurchzuweben. Ich nahm meine Zange und drückte auf den Draht und fügte eine Öse in freier Form hinzu. Dafür war der Ring also gut. Mit diesem Stück bin ich endlich wirklich zufrieden.

Ihr könnt dieses Unikat übrigens in meinem ArtFire-Studio finden.

Freitag, 18. Dezember 2009

Five gold riiiiiiiiiiiiiiiiings ..........

Nicht ganz, aber ich konnte nicht widerstehen, aus einem meiner Lieblingsweihnachtslieder zu zitieren (Twelve days of Christmas).
Vier Silberringe wäre richtig.
Ich denke, es ist erstaunlich, wie durch unterschiedliche Steinarten, -größen und -schliffe jeder einzelne so verschieden aussieht, obwohl sie alle ziemlich auf dieselbe Art gearbeitet wurden (außer der Tatsache, daß ich glaube, es fühlt sich nicht so gut an, facettierte Steine auf der Rückseite zu haben, darum habe ich dort nur Draht verwendet).

Hier sind sie (und wenn ihr eine großartige Idee dazu habt, welche Farben oder Steine in diesem Design gut aussehen würden, laßt es mich wissen!).







Freitag, 27. November 2009

Die Großen

Letzte Nacht war ich bei einer Freundin zu Hause. Es war wieder mal Zeit für einen Mädelstratsch. Zugegeben, diese Mädchen sind nicht mehr wirklich Teenager, aber was soll's? Als ich also heute nachmittag heimkam, war ich müde. Der Wäschekorb war voll, aber ich bin sehr vorsichtig drumherum gegangen für den Fall, daß er versuchen würde, mich zu fangen. Ich habe auch die Wäsche zum Zusammenlegen oben ignoriert. Ich ignorierte die Tatsache, daß de Kühlschrank beinahe leer war, weil ich auf dem Heimweg Brot gekauft hatte und dieser Haushalt selten ohne Nutella ist, was bedeutet, daß wir mindestens zwei Tage überleben können. Im Falle, daß es schneller ausgeht, als ich glaube, werde ich wohl einfach meine Mutter ausplündern ;-)

Ich habe meine Mail angeschaut, aber ich war sogar zu müde dazu, viel am PC zu machen. Schließlich machte ich den Fernseher an und schaute Cartoons. Dann bin ich wieder aufgestanden, um meine Haken und den Draht zu holen. Ich habe ein Projekt, an dem ich zur Zeit arbeitete, aber nicht mal darauf hatte ich Lust. Unter strenger Aufsicht von Esme habe ich ein paar Perlen auf den Draht gezogen, habe sie wieder heruntergeholt, habe andere aufgezogen, spielte mit einer Idee, die ich schon vor langer Zeit gehabt hatte, und fragte mich, ob die kleinen Creolen, die ich auch vor langer Zeit gekauft hatte, überhaupt Sterlingsilber sind (ich muß mir das morgen nochmal im Tageslicht anschauen), schaffte drei Maschen, kappte den Draht wieder - wenn man einen kleinen Haken benutzt hat, ist es fast unmöglich, Draht "aufzuziehen" - und habe viel geseufzt. Dann war schließlich der Moment gekommen, in dem ich mir noch eine Chance gab, bevor ich das Handtuch werfen würde. Und wie so oft fing etwas als etwas ganz anderes an als was es am Ende wurde.

Feinsilber, Sterlingsilber (für die Ringschiene) und Granatperlen

Feinsilber und bunte Saphire (die Ringschiene ist ebenfalls gehäkelt)


Ich bin noch nicht sicher, was ich mit diesen Ringen mache. Sie sind Prototypen und nicht perfekt, aber irgendwie mag ich sie doch. Behalten und mich an besseren, womöglich sogar geplanten Versionen versuchen? ;-) Sie zu ermäßigtem Preis anbieten, für die moderne und abenteuerlustige Frau? Sie auf die Ohren meines Katers stecken? Autsch, nein - er wirft mir diesen Blick zu "Nicht lustig, Mama. Wenn du noch ein paar Narben möchtest, mach nur weiter und versuch es."

P.S. Entschuldigt bitte meine molligen Hände auf den Bildern, sie waren die einzigen, die ich im Moment zur Hand hatte ;-)