Mittwoch, 31. Dezember 2025

Meine Dezember-Bücher

Noch ein Jahr vorüber, ich kann es kaum glauben.
Aber womit könnte man das Jahr besser beenden als mit einer Bücherliste. Hier sind die, die ich im Dezember gelesen habe.

Sie ist ein Überblick darüber, was ich in einem Monat fertigbekommen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und was ich den Katzen vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Habt ihr euch übrigens gefragt, warum manche der Bilder in meinen Buchposts so professionell aussehen und manche nicht? Natürlich könnte ich immer Bilder im Web finden, aber auf diese Art erinnere ich mich daran, welche Bücher ich in elektronischer Form gelesen habe, entweder von der Bibliothek - professionelle Bilder - oder auf The Internet Archive - Screenshots der Cover von digitalisierten Druckexemplaren - oder welche Bücher ich in gedruckter Form gelesen habe - die Bilder sind von mir gemacht, während ich sie einfach hochhalte. Da ich 
Bücher normalerweise immer nachts fertigzulesen scheine, bekommt ihr hier den "Leselampenfarben- und Seltsamer Winkel-Look".
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (die Katzen weigern sich ebenfalls zu bewerten 😉). Solltet ihr aber eine persönliche Bewertung für ein Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.


1. "Peter Cushing : An Autobiography", by Peter Cushing, first published in 1986 😸


"Fange beim Anfang an", sagte der König ernsthaft, "und lies bis du an's Ende kommst, dann halte an." Welcher Ratschlag wäre besser als der von Lewis Carroll, wenn man versucht, eine Lebensgeschichte zu schreiben? Da mein Leben, wie ich es kannte und liebte, jedoch mit dem Tod meiner geliebten Frau Helen endete, beabsichtige ich, diese Erzählung nicht über diesen schicksalhaften Donnerstag im Jahr 1971, am 14. Januar, hinaus fortzuführen.

Ich muß zugben, daß Peter Cushing für mich hauptsächlich Van Helsing und Sherlock Holmes war, ich hatte ihn nicht mal als Baron Frankenstein gesehen. Dieses Buch behandelt seine recht kurze Hollywood-Karriere - er kehrte bewußt nach England zurück - und seine Theater-, Fernseh- und Filmkarriere daheim.
Er erzählt auch von seiner Kindheit und Jugend und den Zeiten, bevor er Schauspieler wurde, und denen, während derer er "ausruhte", also wenn er ohne Engagement war.
Tatsächlich mußte er sich seinen Lebensunterhalt eine Weile damit verdienen, daß er Kopftücher entwarf.
Ein großer Teil dieses Buches ist jedoch der Liebesgeschichte zwischen ihm und seiner Frau Helen gewidmet, was euch nach dem obigen Zitat nicht überraschen wird.


2.
 "The Last Library" = "Die letzte Bibliothek der Welt" von Freya Sampson, Erstveröffentlichung 2021


June ist eine Bibliotheksassistentin, die nur für ihre Bücher und für die kleine Dorfbibliothek lebt, in der ihre Mutter bis zu ihrem Tod gearbeitet hat.
Erst als der Gemeinderat darüber diskutiert, sechs Dorfbibliotheken zu schließen, ihre eingeschlossen, findet sie ihre Stimme dank der Unterstützung durch ihre Nutzerschaft, der die Bibliothek genauso wichtig ist wie ihr.

Ich habe letzten Monat Sampsons zweites Buch gelesen, dies ist ihr Debütroman. Als Bibliothekarin war ich interessiert daran (auf sehr nostalgische Art), obwohl ich selber nicht in einer öffentlichen Bibliothek arbeite.

3. "Black as He's Painted" = "Schwarz wie die Nacht" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1973
(Roderick Alleyn 28)


Als Präsident Opala von Ng'ombwana (einer neu unabhängig gewordenen afrikanische Republik) - der zufällig dieselbe Privatschule wie Alleyn besucht hat und ein guter Freund von ihm war - auf Staatsbesuch nach London kommen soll, ist der Special Branch in Aufruhr, weil "The Boomer" (Opalas Spitzname in der Schule, leider weiß ich nicht, wie er in der deutschen Übersetzung genannt wird) alle Sicherheitsmaßnahmen ablehnt.
Bei einem Empfang in der Botschaft erfolgt ein Mordversuch, aber anstatt des Präsidenten wird der Botschafter getötet.
Von der Tatsache behindert, daß der Mord auf "fremdem Boden" stattgefunden hat, versuchen Alleyn und sein Kollege vom Special Branch den Fall zu lösen.


Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.
Obwohl das Buch zügig zu lesen war, war es trotzdem nicht einfach, weil manches nicht sehr gut gealtert ist, aber ein Teil davon war wiederum notwendig für die Handlung.
Es gab eine Figur, die ich wirklich mochte, und eine Katze, derentwegen ich nach ein paar Seiten schnell mal das Ende checken mußte (aber nicht die Auflösung), aber sie ist nicht nur in Ordnung, sondern spielt auch eine wichtige Rolle.

4.
 "The Art Thief" = "Der Meisterdieb" von Michael Finkel, Erstveröffentlichung 2023


Im Zeitraum von sechs Jahren stahl Stéphane Breitwieser Kunstwerke und -gegenstände von Museen und Kunstmessen, während seine Freundin Anne-Catherine Kleinklaus Wache stand - sogar in vollen Museen am hellichten Tag.
Anders als die meisten Kunstdiebe verkaufte Breitwieser die Skulpturen, Gemälde, Waffen usw. allerdings nicht. Er stahl sie für "seine" Sammlung, die er im Schlafzimmer auf dem Dachboden des Hauses seiner Mutter ausstellte, in dem sie wohnten. Der Wert der gestohlenen Stücke wird auf ungefähr 1,5 bis 2 Milliarden US Dollar geschätzt.
Als er erwischt wurde, warf seine Mutter einen Teil der Sammlung in einen Kanal und verbrannte den anderen Teil.

Noch ein Zufallsfund auf OverDrive. Ich schaue gern Kunstdokumentationen an und habe außerdem einige über Kunstfälschungen und -diebstahl gesehen, aber von Breitwieser hatte ich überraschenderweise - ich schaue die meisten auf unserem französisch-deutschen Fernsehsender an - bisher noch nicht gehört.

5. 
"Antarctica" = "Wo das Wasser am tiefsten ist" von Claire Keegan, Erstveröffentlichung 1999


Die Debütsammlung von Geschichten der irischen Autorin, jede davon auf unterschiedliche Weise fesselnd.

Ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden.

6. 
"Old Christmas : from the Sketch Book of Washington Irving" von Washington Irving, Erstveröffentlichung 1875


Diese fünf Skizzen rund um alte englische Weihnachtstraditionen stammen aus Irvings "Skizzenbuch von Geoffrey Crayon, Gent." von 1820.
Sie beschreiben die Feiertage, die er auf einem ländlichen Anwesen verbringt, wo Traditionen gepflegt werden, die sogar noch älter als aus dem 19. Jahrhundert sind.

Als ich zu meinem Blogpost über Geistergeschichten an Weihnachten recherchierte, stieß ich auf dieses Buch und es gab eine schnelle saisonale Lektüre ab. Der Stil ist sehr blumig, aber in Verbindung mit den Illustrationen habe ich es ganz gern gelesen.


7. 
"The Secret Christmas Library" = "Die geheime Weihnachtsbibliothek" von Jenny Colgan, Erstveröffentlichung 2025
(Happy Ever After-Reihe 6)


Mirren hat schon mal ein seltenes Buch gefunden. Als sie es im British Museum bewundert, begegnet sie einem schottischen Laird, der in dem verfallenden Schloß, das sein Großvater ihm vererbt hat, nach einem wertvollen Buch such, und wird von ihm angeheuert, ihm bei seiner Suche zu helfen.

Ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden und auf eine weitere schnelle und nette Lektüre für die Jahreszeit gehofft.
Stattdessen stand es so kurz davor, ein DNF zu werden.
Obwohl ich es ziemlich schnell durch hatte, habe ich mich eigentlich die ganze Zeit irgendwie darüber geärgert - die Charaktere, den Stil (wie oft kann man das Wort "vast" verwenden?), die Bearbeitung des Textes und daß es nicht sehr weihnachtlich war. Ich denke, ich habe gehofft, daß es besser würde, und dann war ich schon zu weit, um es nicht fertigzulesen.

8. 
"The Library Book" von verschiedenen Autor*innen, Erstveröffentlichung 2012


Das Buch ist eine Sammlung von 23 Geschichten von Schriftsteller*innen über Bibliotheken oder in denen Bibliotheken vorkommen, abhängig davon, ob es sich um Fiktion handelt oder nicht.

Dies war eine Empfehlung auf OverDrive.
Ich war hin und her gerissen. Es gab ein paar exzellente Essays, es gab einige Zitate, die mir wirklich aus dem Herzen sprachen (hauptsächlich wegen der Nostalgie), es gab auch aber welche, die einfach langweilig waren oder sich sehr wiederholten (zum Beispiel die unendliche "gedruckt oder elektronisch"-Diskussion, okay, ich bevorzuge Gedrucktes, aber inzwischen lese ich auch e-Books, weil sie mir den Zugang einfacher machen, ist es nicht wichtig, daß Leute überhaupt lesen?)
Manche sind gut gealtert, andere nicht so sehr, wenn man sich die Entwicklung in den letzten Jahren betrachtet (ich spreche zum Beispiel über Bücherverbote).
Natürlich ist mir klar, daß sich die meisten Geschichten auf öffentliche Bibliotheken in Großbritannien beziehen und auf die Gefahr, daß zu dem Zeitpunkt eine Menge davon geschlossen werden sollten (ich weiß nicht, wie sich die erwähnten Zahlen seither verändert haben).

9. 
"Grace & Henry's Holiday Movie Marathon" von Matthew Norman, Erstveröffentlichung 2025


Grace - die zwei Kinder hat - und Henry haben beide ihre Ehepartner verloren.
Fast ein Jahr später, die Feiertage stehen bevor, versuchen ihre Mütter sie zusammenzubringen. Sie sind jedoch noch nicht dafür bereit und werden stattdessen "Trauerpartner", die sich bei einem Weihnachtsfilmmarathon näherkommen ... und wegen ein paar Mäusen.

Ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden und es hat mir wirklich gefallen.

10. 
"The Brits in Hollywood: Tales from the Hollywood Raj" von Sheridan Morley, Erstveröffentlichung 2006
(aktualisierte Ausgabe, ursprünglich 1983 als "Tales from the Hollywood Raj" veröffentlicht)


Viele britische Schauspieler und Schauspielerinnen - hauptsächlich jedoch Männer - gingen nach Hollywood (sogar bevor es so hieß), um dort Filme zu drehen. Die meisten davon hatten einen Theaterhintergrund. Manche blieben dort, wie zum Beispiel Ronald Colman oder Cary Grant, manche kehrten nach Hause zurück, manche entschieden sich dafür, hin und her zu pendeln.
Ein Spitzname für sie im Goldenen Zeitalter von Hollywood war "The Hollywood Raj" (eine Andeutung auf "British Raj", die Zeit der Regierung von Indien durch die britische Krone).

Ich habe von Liz from Adventures in Reading, Running, and Working from Home von der Dean Street Press gehört. Als ich mir deren Website anschaute, fand ich ein paar Titel, die mich interessierten, darunter Filmbücher von Sheridan Morley (das hier war allerdings keine Ausgabe der Dean Street Press).
Das Buch zählte viele Namen von Leuten und Filmen auf, die ich nicht alle kannte, aber es war trotzdem interessant zu lesen.


11. 
"Der Hyazinthen-Mörder" = "Singing in the Shrouds" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1958
(Roderick Alleyn 20)


Ein Serienmörder erwürgt Frauen und läßt sie mit zerrissenen Halsketten und über ihren Leichen verstreuten Blumen zurück.
Sein drittes Opfer wird in der Nähe eines Kreuzfahrtschiffs aufgefunden. Wegen des Fetzens einer Bordkarte in ihrer Hand hat Alleyn den Verdacht, daß sich der "Blumenmörder" an Bord befindet, und er begibt sich mit auf die Kreuzfahrt, um verdeckt zu ermitteln.

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge (von den Marshs fehlen jetzt nur noch vier!).

12. 
"From the Alps to the Dales: 100 Years of Bettys" von Annie Gray, Erstveröffentlichung 2019 😸


1919 von einem Schweizer Bäcker und Konditor gegründet, ist Bettys ein Familienunternehmen mit Sitz in Yorkshire, das nicht nur für seine Teestuben dort bekannt ist, sondern auch für seine Produkte, von denen Tee und Kaffee in der Verantwortlichkeit seiner Schwesternfirma Taylors of Harrogate liegen.
Das Buch erzählt seine Geschichte von 1919 bis 2019.

Ich habe alle von Annie Grays Bücher, die ich bis jetzt besitze, den Katzen vorgelesen, sie aber noch nicht davon überzeugt, selber Lebensmittelhistoriker zu werden, da sie mehr Interesse an dem haben, was jetzt auf ihren Tellern liegt.

13. 
"The Case of the Silken Petticoat" von Christopher Bush, Erstveröffentlichung 1953
(Ludovic Travers 43)



Privatdetektiv Ludovic Travers ist Zeuge, als eine junge Frau ins Café Rond stürmt und den bekannten Kritiker Clement Foorde wegen einer Rezension, die er über Robert Ashmans Buch "The Silken Petticoat" geschrieben hat, vors Schienbein tritt.
Einige Zeit später wird Ashman ertrunken in einem Fluß aufgefunden und er ist nicht die einzige Leiche in diesem Geheimnis, das Travers lösen muß.

Ich hatte noch nie von Christopher Bush gehört - soweit ich mich erinnere -, als
 Liz von Adventures in Reading, Running, and Working from Home eine Rezension eines seiner Bücher für eine 1952er Challenge auf ihrem Blog hatte. Ich fand ein paar seiner Bücher auf The Internet Archive und habe willkürlich mit diesem hier angefangen.

14. 
"A Child's Christmas in Wales" = " Weihnachten in meiner Kindheit" von Dylan Thomas, Erstveröffentlichung 1954 (als Buch, es war zunächst eine Aufnahme) 😸


Die Geschichte des walisischen Poeten ist eine wunderschön erzählte nostalgische Erinnerung an Weihnachten als Junge, das Familientreffen, Spielen im Schnee, Weihnachtslieder singen gehen.

Ich hatte die Geschichte noch nicht gekannt, sie war in einem Artikel erwähnt worden, und sie rief auf jeden Fall Erinnerungen an eigene vergangene Weihnachten hervor. Sie könnte zu einem Weihnachtsritual werden.


15.
 "The Women on Platform Two" von Laura Anthony, Erstveröffentlichung 2025


Saoirse möchte keine Kinder haben, ihr Verlobter Miles schon. Nach einem negativen Schwangerschaftstest und einer daraus folgenden Diskussionen geht Saoirse aus dem Haus, um nachzudenken, und landet in einem Zug, wo sie eine alte Dame, Maura, kennenlernt, die ihr die Geschichte von ihrer besten Freundin Bernie und sich selber in der Republik Irland der 70er erzählt, als Verhütung noch verboten war.
(TW: Häusliche Gewalt/Selbstmord)

Ich glaube, ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden.
Obwohl ich wußte, daß jegliche Verhütungsmittel in Irland um diese Zeit verboten waren, hatte ich noch nie zuvor von
 "The Contraceptive Train" gehört, als 47 Frauenrechtsaktivistinnen einen Zug nach Belfast nahmen, um dort Verhütungsmittel zu kaufen, deren Import in die Republik illegal war.

16. 
"The Carlyles at Home" von Thea Holme, Erstveröffentlichung 1965


"Daheim" war das Haus 5 Cheyne Row in Chelsea, London, wo der schottische Essayist, Historiker und Philosoph Thomas Carlyle von 1834 bis zu seinem Tod 1881 lebte.
Mit ihm lebte dort seine Frau Jane bis zu ihrem Tod 1866. Sie war eine eifrige Schreiberin von Briefen, die uns einen Einblick in das Leben der Carlyles von ihrem Standpunkt aus erlauben.

Ich fand das Buch dank einer Rezension von
 Liz von Adventures in Reading, Running, and Working from Home (deren Ohren inzwischen wahrscheinlich klingeln).
Obwohl die Lektüre sehr interessant war, zum Beispiel, wie schwierig es sein kann, verläßliche Bedienstete zu finden (darum geht es sehr oft), ging ich hinterher meine Elektrogeräte und meine Katzen umarmen. Wir drei haben in mancher Hinsicht so ein Glück, jetzt zu leben anstatt damals (weil wir so ein verwöhnter Haufen sind).

17. 
"The Three Investigators in the Mystery of the Green Ghost" = "Die drei ??? und der Teufelsberg von William Arden (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1968 😸
(Die drei ??? 10 (amerikanisch), 13 (deutsch)) 


Was bringt eine Höhle zum Stöhnen und warum hat es sie nach 50 Jahren wieder damit angefangen? Ist die Legende über das "Urwesen" wahr und was ist mit dem Rebellen El Diablo, kann er noch am Leben sein?
Diesmal haben Justus, Peter und Bob einen Fall, bei dem sie versuchen, den Daltons zu helfen, denen die Ranch neben dem Teufelsberg gehört.

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das zehnte in der Originalreihe und das dreizehnte in der deutschen Reihe.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Vorsätze?

Ihr wißt, wie das ist. Auf dem Weg zum Jahresende fangen Menschen an, über Vorsätze nachzudenken, über ein Wort für das neue Jahr, über Ziele.
Es gibt eine Menge alte und neue Videos und Artikel da draußen, die erklären, wie man Ziele erreicht und Vorsätze durchhält.

2014 habe ich darüber geschrieben, daß ich keiner dieser Menschen bin. Wenn das für euch funktioniert, ist das toll, aber wir müssen alle unseren eigenen Weg finden.
Für mich bedeutet ein neues Jahr nur, daß ich lernen muß, eine neue Zahl zu schreiben, es ist kein Neuanfang. Ich brauche keinen Neujahrstag, um mir Ziele zu setzen oder gute Vorsätze zu machen, tatsächlich denke ich, daß es für mich besser funktioniert, wenn ich das im Laufe des Jahres machen, wann immer ich dazu bereit bin.

Die Zeiten sind für viele Menschen so schwer, es passiert soviel in der Welt, und da ich über alles immer zuviel nachdenke und eine geborene Pessimistin bin, tu ich mich oft schwer damit, das zu verarbeiten, ohne deshalb direkt in ein großes dunkles Loch zu fallen.
Also habe ich mir überlegt, daß es, wenn ich schon über das Neue Jahr nachdenke, besser wäre, wenn es dabei um die Dinge ginge, auf die ich mich freue (in willkürlicher Anordnung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Supergemütliche Nickerchen. Wer braucht schon eine Gewichtsdecke, wenn man sich von den Superschläfern beschweren lassen kann.
Bonus - Schmusesitzungen.



Bücher, Bücher, Bücher!

Bild über pxhere

Noch mehr Stummfilme (und "Talkies") anschauen.

Doug freut sich auch darauf.

Basteln, wenn es geht.


In Kaninchenlöcher abtauchen, neue Dinge lernen, ...

Valerie Hinojosa aus Washington DC, USA,
CC BY-SA 2.0, über Wikimedia Commons
"Down the Rabbit Hole"

... und darüber bloggen.


Lächeln und lachen (ja, das bin tatsächlich ich in einem alten Bild). Extrapunkte für Lachen, bis mir die Tränen kommen und der Bauch wehtut.


Nostalgie und Erinnerungen.
Ich sehe die Vergangenheit nicht durch eine rose Brille, aber das heißt nicht, daß es nicht nett sein kann, ab und zu mal in der Zeit zurückzugehen.

Nein, ich bin NICHT auf diesem Bild, auch wenn
mich das mal einer meiner Paketboten gefragt hat,
als er es im Hausflur gesehen hat 😂
Wir haben es gekauft, weil die Katze wie Dude aussah.).

Schönheit und Freude in der Welt um mich herum bemerken.
Frühling in der Luft spüren, Herbstblättern lauschen, die unter meinen Füßen knirschen, Tautropfen in einem Spinnennetz zu sehen.
Ein paar freundliche Worte im Bus mit jemandem austauschen, den ich nicht kenne. Bei einem Lieblingslied mitsingen.
Einen Vogel singen hören, an einer Blume riechen, einen meiner nächtlichen Besucher am Fenster haben
.



Mit meinen Lieblingsmenschen kommunizieren. Tut mir leid, wegen der Privatsphäre gibt es dazu kein Bild.

Nun, und natürlich freue ich mich darauf, mich mit euch zu unterhalten!
Worauf freut ihr euch?

Freitag, 26. Dezember 2025

Weekend Traffic Jam Reboot - Woche 136

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).



Happy
 Boxing Day!
Vor drei Jahren habe ich über den Boxing Day geschrieben und darüber, daß ich ewig nicht wußte, was das heißen soll.
Tatsächlich weiß ich es immer noch nicht, denn wie so oft gibt es verschiedene Theorien dazu, warum manche Commonwealth-Länder den 26. so nennen.
Und seltsamerweise hat nicht eine davon mit dem Boxsport zu tun 
😉
Der Dekan denkt, ich hätte das wissen müssen, denn was könnte wohl besser sein als eine tatsächliche Box, egal ob sie Almosen für die Armen enthalten oder Geschenke für die Bediensteten, so lange sie nur im leeren Zustand nett und gemütlich ist!
Er hat mir sogar einen Beweis geliefert (obwohl er ziemlich überrascht war, daß ich nicht von all meinen Katzen Kartonbilder habe).


Also, wie steht's mit euch? Seid ihr bereit für das Wochenende?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.


Diese Woche fällt unser Spotlight auf Momfever.


Nicole von 
Momfever schreibt "Als ich das erste Mal Mutter wurde, liebte ich mein kleines Mädchen, fühlte mich aber auch ziemlich verloren und dachte: 'Was nun?!' Dann erklärte mein Mann: 'Nun mußt du sie aufziehen, damit sie eine vielseitige und ausgeglichene Erwachsene wird.' Also machte ich mich an die Arbeit und 28 Jahre später sehen die ersten Ergebnisse vielversprechend aus. Das gleiche gilt für ihre drei jüngeren Brüder und Schwester. Aber es ist nicht immer einfach, und ich habe festgestellt, daß Bloggen eine großartige Möglichkeit ist, im Familienalltag meinen Verstand zu behalten. Tatsächlich empfinde ich es als meinen Zweitjob!"



Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).


Wie verführerisch sehen diese käsegefüllten Pilze aus, die Esme mit uns teilt?

Ich bin mir sicher, daß man Netties Weihnachtspopcorn auch noch nach Weihnachten essen kann ...

Es ist schwer zu sagen, was mir an Somas Post am besten gefällt, das wunderschöne Bild der Golden Gate Bridge, ihre entzückenden kleinen Bücher - oder das Bild von ihrem Kater Charlie!


Hebt ihr alte Kleidung aus sentimentalen Gründen auf? Marsha hat dazu eine süße Geschichte zu erzählen.


Macht mit beim Linkup!

Ihr könnt Links zu einzelnen eurer Blogposts hinzufügen, aber nicht einfach zu eurem Blog selber. Die Posts können neu oder älter sein und jedes Thema abdecken, das ihr euch vorstellen könnt - Bücher, Filme, Mode, Handarbeiten, Second Hand-Einkäufe, Reisen, Kunst ... aber bitte nur familienfreundlich!
Schaut euch um, besucht ein paar der anderen Blogs und laßt Kommentare da. Vielleicht entdeckt ihr ja etwas Neues und Aufregendes!
Danke für's Mitmachen!


You are invited to the Inlinkz link party!

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Donnerstag, 25. Dezember 2025

Stummfilme - Lehmanns Weihnachten

Frohe Weihnachten allen, die es feiern!
Ich komme mit Geschenken! Naja, einem Geschenk. Okay, einem Stummfilm. Weihnachten oder nicht, es ist Donnerstag.
Aber wißt ihr was, in diesem Film geht es auch um Geschenke, was für ein Zufall (oder auch nicht)!
Es ist "Il Natale di Cretinetti" - "Lehmanns Weihnachten" auf Deutsch von 1911 (es gibt auch einen Film mit demselben Titel von 1909, der deutsche Titel dafür ist allerdings "Müllers Weihnachten").


Hier ist die Handlung mit Spoilern.
Lehmann geht zu einer Weihnachtsfeier. Mit Geschenken und einem Baum beladen rennt er in einen Postboten mit genauso vielen Paketen.



In diesem Chaos erwischt er jedoch ein falsches Paket. Es enthält drei Flaschen mit "ether de peur", "ether de 
gaîté" und and "ether de colère", die Furcht, Freude und Zorn verursachen.
Ich frage mich, wer das zusammengebraut hat und wie, und für wen hatten sie das bestimmt und zu welchem Zweck?



Als Lehmann buchstäblich kopfüber in die Wohnung fällt, zerbrechen die Flaschen und ein übler Rauch entweicht, also versteckt er die Kiste unter einem Tisch.
Die Familie kommt heraus, um ihn zu begrüßen, und er reicht ihnen ein paar der Geschenke, von denen keines Sinn macht, wie ein winziges Paar Schuhe für den Vater und ein Schaukelpferd für die erwachsene Tochter.


Als der Vater eine Rede hält, die alle sehr beeindruckt, beginnen die Äther zu wirken, zunächst auf Lehmann, dann auf alle anderen, als sich der Rauch durch die gesamte Wohnung ausbreitet.
Alle Gäste wechseln sich darin ab, Furcht, überschäumende Freude und Zorn zu zeigen - zitternd, tanzend und lachend und sich gegenseitig angreifend, aber sie haben nicht unbedingt dieselbe Reaktion zur selben Zeit.
Als nächstes dringt der Rauch in die Küche, dann zu einem Bildhauer, dessen Skulpturen zuerst lebendig werden und dann in Stücke zerfallen.


Der Polizist, den der Vater gerufen hat, ist betroffen, die Nachbarn sind es, und das darauffolgende Chaos bringt das gesamte Haus zum Wackeln, bis es in einer großen Wolke aus Geröll und Rauch zusammenbricht.
Frohe Weihnachten, Lehmann!


André Deed war ein französischer Filmpionier, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur.
Deed war der erste Stummfilmstar seines Landes. Nachdem er Sänger und Akrobat war, arbeitete er im Film für Georges Méliès, dann für die Produktionsfirma Pathé-Frères. Während dieser Zeit entwickelte er den Charakter Boireau.
1909 wurde er nach Italien eingeladen, wo er in mehr als 90 Kurzfilmen als Cretinetti auftrat. 1912 ging er wieder nach Frankreich und machte mehr Kurzfilme als Boireau, und drei Jahre später kehrte er nach Italien zurück, um die Cretinett-Reihe wiederzubeleben.
Wegen des Ersten Weltkriegs und der Übermachtstellung der amerikanischen Filmindustrie endete seine Karriere schließlich und er wurde überwiegend vergessen.

Deed war für Kameratrickgags (durch das Werk von Méliès beeinflußt) und Slapstick bekannt.
Seine Cretinetti-Kurzfilme waren international erfolgreich und andere Länder paßten den Namen ihrer eigenen Sprache an, Foolshead im Englischen, Gribouille im Französischen, Müller im Deutschen (außer diesem Film, vielleicht um ihn deutlich von dem von 1909 zu unterscheiden).

Erinnert ihr euch an Max Linder aus einem meiner kürzlichen Posts? Auf einem Blog habe ich gelesen, daß Linder und Deed das "Yin und Yang der frühen Filmkomödie" waren, Linder charmant und elegant, Deed ein hektischer Idiot, der Chaos und Zerstörung verbreitete. Lehmann hat das in diesem Film auf jeden Fall gemacht, wenn auch unfreiwillig!

Wenn ihr gern ein bißchen Slapstick habt, ist das ein lustiger kleiner Film zum Anschauen.
Oh, und ich liebe diese Kleider!


Quellen:

1. Anthony Balducci: Musings on André Deed. Auf: Anthony Balducci's Journal, 10. November 2014 (Englisch)
2. André Deed auf dem deutschen Wikipedia

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Heiligabend

Ich habe ja schon zuvor über das Christkind als Gabenbringer in meiner Ecke Deutschlands geschrieben.
Die Dinge mögen sich in den letzten 50 Jahren geändert haben
 😉, aber zu meiner Zeit war es in meiner Familie und der meiner Freundinnen Tradition, den Baum am Morgen von Heiligabend aufzustellen.
Sieht so aus, als hätte das Christkind das auch gemacht!

Das Christkind ist eine Dawn-Puppe mit
einem von mir aus Perlen gemachten Outfit.
Die Weihnachtsbäume sind von Steiff.

Dawn war ein Markenzeichen der Topper Company. Ich bin in keiner Weise mit Topper verbunden.
Steiff ist ein eingetragenes Markenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Steiff verbunden.

Sonntag, 21. Dezember 2025

Santa Tabby

Ich muß das hier mit einem Geständnis anfangen. Wenn ich online nach etwas Bestimmtem suche, kann ich nie widerstehen, auch in die Sonderangebote reinzuschauen. Das heißt nicht (mehr), daß ich auch nicht widerstehen kann, etwas davon zu kaufen, das auch nur annähernd so aussieht, als ob ich es in der Zukunft gebrauchen könnte, wie weit entfernt diese auch sein mag.
Als ich aber die Unendlichzeichen-Kettenglieder für die "große Umarmung" fand und reinschaute, konnte ich auf keinen Fall nein zu einem Paar Glascabochons mit Tigerkatzengesicht sagen, die mich an mein kleines Gör erinnerten.

In diesem Moment habe ich absolut keinen Plan, außer daß ich wußte, es würden Ohrringe für mich selber werden. Irgendwann. Wahrscheinlich. Perlenstickerei natürlich und etwas verrückt, damit sie zur Inspiration paßten.
Je näher Weihnachten rückte, um so mehr begann eine Idee in meinem Kopf zu wachsen. Aber wie konnte ich ...? Vielleicht wenn ...? Und dann ... hm.

Ich fing mit dem einfachen Teil an, den gefädelten Fassungen. Als die fertig waren, fuhr ich in meiner üblichen Weise fort, was heißt, sie wanderten in meine aktuelle "Arbeitsbox". Dann nahm ich sie heraus und starrte sie lange an. Ich legte sie in die Box zurück. Ich nahm sie heraus und ... ihr versteht schon.
Manchmal hilft das und dann taucht nach einer Weile eine Idee in meinem Kopf auf, manchmal passiert es nicht schnell und manchmal auch gar nicht, was dann zu einer Auftrennsitzung führt.
Ich freue mich zu sagen, daß die Idee diesmal ziemlich schnell da war - yay! - obwohl ich wußte, daß ich ein bißchen herumexperimentieren müssen würde, um sie zu verwirklichen.

Et voilà!
Santa Tabby, zu euren Diensten!


Es ist bloß schade, daß sie nur Tiger-, aber keine schwarzen Katzen hatten. Gundel hätte einen entzückenden Elf abgegeben, denkt ihr nicht auch?

Freitag, 19. Dezember 2025

Weekend Traffic Jam Reboot - Woche 135

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).



Habt ihr je vom Julbocken oder dem Julbock gehört? Das ist ein Weihnachtssymbol in nordischen Ländern, das seinen Ursprung im germanischen Paganismus hat. Die Legende besagt, daß Thor einen Streitwagen hatte, der von zwei magischen Ziegenböcken gezogen wurde, die immer wieder lebendig wurden, nachdem Thor sie gegessen hat, was ein leicht verstörender Gedanke ist.
Auf jeden Fall gab es eine Zeit, in der der Julbock von frühen Christen als eine Art Dämon angesehen wurde, dann wurde er zum Geschenkebringer, aber in modernen Zeiten sieht man in hauptsächlich als Weihnachtsschmuck, aus Stroh gebunden und mit roten Bändern.
Ein besonderes Beispiel ist der Gävlebocken (englischer Artikel auf der Seite der schwedischen Stadt Gävle), ein riesiger Strohbock, der 1966 entworfen wurde, um Touristen nach Gävle zu bringen. Aber nicht nur die Größe ist besonders, sondern auch daß mit Stand November 2025 42 der 59 Gävleböcke zerstört und beschädigt wurden - überwiegend durch Feuer.
Diese "Tradition" (auf die sogar gewettet wird), wird in keiner Weise unterstützt, sondern scheint eine Art seltsamer Mutprobe zu sein, die unter Strafe gestellt ist. Schaut euch den Link oben an, wenn ihr Details über das Schicksal des Gävlebocks im Laufe der Jahre wissen wollt.

Bild von Seppo Laine; von Beyond My Ken
beschnitten, unter der Lizenz CC BY 2.0


Wie steht's mit euch? Seid ihr bereit für das Wochenende?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.


Diese Woche fällt unser Spotlight auf The Copper Table.


Amy von "The Copper Table" schreibt "Willkommen bei The Copper Table: Slow Food für eine schnellebige Zeit. Ich freue mich so, daß ihr hier seid! Falls ihr hofft, mehr über die Rezepte auf dieser Seite und ihre Schöpferin zu finden, ist das für den Anfang die beste Stelle!
In diesem Blog geht es darum, Obst und Gemüse vom Wochenmarkt und aus solidarischer Landwirtschaft zu benutzen, der Saison gemäß zu kochen und so vieles wie möglich von Grund auf selber zu machen, ohne den ganzen Tag in der Küche zu verbringen. Tolles Essen ist nicht schwer und es muß nicht viel Zeit in Anspruch nehmen!
Meine Kochphilosophie: Es ist meine Mission, euch nicht nur dabei zu helfen, frisch zu kochen, sondern auch Spaß in der Küche zu haben! Die Frage "Was gibt es zum Essen?" sollte kein Streßfaktor, sondern ein tröstliches Gefühl verursachen. Was meine ich mit Slow Food? Soviel lokale Produkte wie möglich zu verwenden, (hoch)verarbeitete Lebensmittel zu meiden und dem Essen einen saisonalen Ablauf zu geben. Selbst in der heutigen Schnellebigkeit, glaube ich, daß es möglich ist, all das zu tun, und ich werde euch zeigen wie!"


Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).





Macht mit beim Linkup!

Ihr könnt Links zu einzelnen eurer Blogposts hinzufügen, aber nicht einfach zu eurem Blog selber. Die Posts können neu oder älter sein und jedes Thema abdecken, das ihr euch vorstellen könnt - Bücher, Filme, Mode, Handarbeiten, Second Hand-Einkäufe, Reisen, Kunst ... aber bitte nur familienfreundlich!
Schaut euch um, besucht ein paar der anderen Blogs und laßt Kommentare da. Vielleicht entdeckt ihr ja etwas Neues und Aufregendes!
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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Stummfilme - Rozhdestvo obitateley lesa

Hä? Ja, vielleicht sprecht ihr auch kein Russisch.
Von der Seite, auf der ich diese Empfehlung fand "Dies ist einer meiner liebsten vintage Feiertagsfilme, ein seltsames kleines Juwel des großen russischen [seine Eltern waren polnisch] Stop-Motion-Animators Ladislas Starevich." (Je nach Land gibt es unterschiedliche Schreibweisen.)
Der englische Titel dieses "seltsamen kleinen Juwels" von 1913 ist "The Insects' Christmas", also "Die Weihnacht der Insekten", und da habt ihr auch schon eure Handlung.

Das Weihnachtsmannornament
erwacht zum Leben und
klettert vom Baum herunter.

Kleine Pause, das war anstrengend.

Der Weihnachtsmann hat ein paar
Insekten eingeladen - Käfer, einen
Grashüpfer (obwohl der englische
Zwischentitel sie Fräulein Libelle nennt)
und einen Frosch (ich nehme an, die
Käfer sind zu groß für ihn zum Essen),
und nun schmückt er einen Baum für sie.


Die Ornamente sind auch Geschenke
und jeder bekommt eins davon.

Spaß für alle - den schnee-
bedeckten Hügel runterrutschen!

Einer der Käfer und der Frosch
rangeln sich um den Kracher.
Als er auseinanderbricht, stolpern
sie rückwärts und der Frosch fällt
in das Loch, in dem er seinen
Winter verbringt.

Die Wolke, die aus dem Kracher
aufsteigt, bildet die Worte
"Froehliche Weinachten" (keine
Ahnung, warum auf Deutsch,
außerdem bin ich pedantisch,
da fehlt das h)!

Der Weihnachtsmann kehrt in
seinen Baum zurück.

Es ist wirklich ein entzückender kleiner Film. Ist es nicht nett vom Weihnachtsmann, von seinem Baum herabzusteigen, um seinen Freunden auch ein schönes Weihnachten zu bescheren? Ich möchte nicht mal drüber nachdenken, wie er es in den Wald geschafft hat!


Danke an Lea für die Empfehlung in "7 Silent Christmas Movies (From the Horse-And-Buggy Era)" auf Silent-ology, 21. Dezember 2016!