
Ich habe es schon früher gesagt, ich sage es nochmal. Manchmal bin ich eine richtige Romantikerin. Ich mag ein Happyend, wenn das Mädchen den Jungen kriegt. Oder andersrum. Nennt es Eskapismus, das ist egal. Hin und wieder fühlt es sich richtig an, der richtigen Welt zu entfliehen, so lang man nur nicht vergißt, den Weg zurückzufinden.
Ein Film, der geradezu Romantik schreit, ist "Vom Winde verweht". Er mag politisch inkorrekt sein, aber er hat das gewisse Etwas.
Mein Lieblingszitat daraus ist:
"Bei Gott, ich werde nie mehr hungern."
Es macht mir nichts aus, mich zum Narren zu machen, solange ich es selber tue, und manchmal sage ich das, sogar in der Öffentlichkeit. Ich wünschte, ich würde dabei so gut aussehen wie Vivien Leigh.
Vom Winde verweht, USA, 1939
P.S. Oh, und ich weiß, daß in diesem Fall das Mädchen den Jungen nicht kriegt. Egal, es ist trotzdem romantisch.
... ohne meinen Sekretär?

Leider ist er der Gewerkschaft beigetreten und sie haben mich dazu verdonnert, ihm regelmäßig Zeit für Nickerchen zu geben. Wo auch immer er sie halten will.

Ich spiele immer noch mit Lampwork- und Süßwasserperlen.
Da ist dieser Cabochon, der wie flüssiger Honig aussieht und wie Blumen, die mich an Art Deco erinnern, absolut schön.
Ich wählte den Draht (warmes Gold) und fing an. Ich schätze, ich ließ mich etwas hinreißen, denn als ich verglich, war die Scheibe schon zu groß geworden und wellte sich am Rand, was mich an eine Blume erinnerte.
Dies verlangte nach einer schnellen Änderung des Plans. Anstatt den Cabochon in die Fassung zu setzen, fügte ich eine Öse und eine weiße Perle hinzu. Ein einfaches Design, aber effektiv, fand ich.

Darum machte ich noch zwei in anderen Farben, dunkelblau mit weißer Perle und dunkellila mit zartrosaner Perle. Wenn ich sie liste, werde ich anbieten, daß man aus den vielen Drahtfarben und den zwei Perlenfarben, die ich auf Lager habe, wählen kann.


Nun hatte ich also drei Anhänger, aber das war ja nicht das, was ich machen wollte, richtig? Also fing ich nochmal an und schließlich hatte ich die Fassung um den Lampworkcabochon fertig. Dies ist normal der Moment, wenn Mabel, meine Muse, übernehmen muß. Wird es ein Ring werden? Ein Anhänger? Sie brauchte eine Weile, wahrscheinlich war sie davon erschöpft, die Anhänger zu zaubern, aber auf einmal war die Idee da. Ein Armband sollte es werden, das aussah wie eine Armbanduhr.
Gesagt - oder eher gedacht -, getan. Hier ist es, das "Honigblumenband".

Nicht schlecht für einen Tag ;-)
Heute möchte ich euch Niki von Positively Charming Things vorstellen.
Mich verzaubern ihre Stücke auf jeden Fall und ich möchte euch ein paar zeigen, die mich zum Lächeln bringen.
Vielleicht erinnert ihr euch, daß ich Krebs bin - uns sagt man nach, wir würden vom Mond angezogen. Ist das der Grund, warum dies eines meiner Lieblingsstücke ist? Ich liebe die Farbkombination, und ich schätze, es spricht auch meine nostalgische Seele an. Die Art, wie die Kreise sich überschneiden, erinnert mich so sehr an die 60er/70er!

Ich weiß, ich weiß, es ist noch nicht Weihnachten, aber ich konnte diesen kleinen Kerlchen nicht widerstehen, wie sie mich so anlächelten. Ich muß zurücklächeln und vielleicht bringen sie auch euch dazu?

Dieses ist jedoch das Beste. Ich lache jedesmal laut heraus, wenn ich das dreiäugige Alien anschaue. Was mir am besten daran gefällt, ist das Auge, das dir diesen ... naja, diesen Lehrer- oder Mutterblick zuwirft. "Was hast du jetzt angestellt?" So cool!

Warum hüpft ihr nicht schnell rüber auf Nikis Blog und zu ihrem ArtFire-Studio, um zu gucken, was euch am besten gefällt? ;-)
Es ist schon eine Weile her, daß ich Deronda erwähnt habe. Die Frau mit den süchtigmachenden Glasperlen? Inzwischen habe ich einen kleinen Vorrat an Perlen und Cabochons, die von meinen Lieblings"lampies" gemacht wurden und es wurde wirklich Zeit, ein paar davon in neuen Stücken einzuarbeiten.
Letztes Mal habe ich mir ein paar Blasenperlen von Deronda gegönnt.
Die rosafarbene wurde in einen einfachen kleinen Anhänger mit einem Häkelschlauch, der nur aus Kettenmaschen ist, verwandelt.
Die blauen, die ich ewig lang anstarren könnte, sind nun der untere Teil dieser großen Ohrringe, ebenfalls mit Häkelschläuchen, diesmal aber aus dichten Maschen gemacht. Was ich daran mag, diese Art Schlauch mit Glasperlen zu verwenden, ist, daß die Ohrringe nicht zu schwer werden. Ich kann selber nicht allzulang schwere Ohrringe tragen und ich bin sicher, das geht auch anderen so.
Meine absoluten Lieblinge sind aber die "Melties", die geschmolzenen Cabochons.
Die Blasen auf diesem Cabochon sehen für mich wie große Beeren aus und es kommt mir vor, als schmecke ich etwas Süßes auf der Zunge, wenn ich sie ansehe.
Ich finde, das Muster auf der Rückseite ist genauso schön wie die Vorderseite, weshalb ich dafür gesorgt habe, daß der Anhänger von beiden Seiten getragen werden kann, auch wenn die Fassung auf der Rückseite breiter ist. Wir wollen ja nicht, daß der Cabochon rausrutscht, nicht wahr?
Wenn ihr Glas mögt, geht mal auf Deronda's ArtFire-Studio. Dort gibt es noch soviel mehr Perlen, nach denen ich giere. Immer wenn ich gerade etwas bestellt habe und es auf dem Weg ist, zack, sind noch mehr Schönheiten in ihrem Studio!
Dies ist übrigens eine Vorschau. Keins dieser Stücke ist bisher gelistet.
Der englische Titel bedeutet, daß dies was ganz Tolles ist.
Und ehrlich? Ich finde diese Katzen alle ganz toll. Ein Click auf das Bild und ihr seht noch mehr. Viel Spaß dabei!

Heute stelle ich ein Zitat aus einem weiteren meiner Lieblingsfilme vor.
Ich muß zugeben, daß ich nicht alle Anspielungen verstehe, weil ich nicht viel von russischen Büchern verstehe. Wartet mal, ich glaube, ich kenne gar keins, also könntet ihr jetzt sagen, daß ich ihn nur wegen der billigen Witze mag. Oh, kommt schon, ich sagte, ihr könntet, nicht ihr müßt. Tsssss.
Der Film ist "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" von Woody Allen (ja, ich weiß, daß dieser Name auch Kontroversen verursacht, aber ich mag ihn), mit ihm und Diane Keaton in den Hauptrollen.
Allen spielt einen Russen in der napoleonischen Zeit, Boris Gruschenko. Familie und Freunde erhalten bei einem Fest die Nachricht, daß es Krieg mit Napoleon gibt, und Boris versucht alles, da rauszukommen. Seine Mutter stimmt ihm jedoch nicht zu, als er behauptet, sie würde ihn nicht gehen lassen.
"Er wird gehen und kämpfen. Ich hoffe, sie stellen ihn in der ersten Reihe auf."
"Vielen Dank, Mutter. Meine Mutter, Leute."
Ich bin sehr stolz auf meine Mutter und wenn ich über sie spreche, sage ich das oft. Auch wenn (oder gerade weil?) sie nicht versucht, mich an Napoleon zu "verfüttern" ..... ;-)
Die letzte Nacht des Boris Gruschenko, USA, 1975