Posts mit dem Label George Harrison werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label George Harrison werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 11. November 2025

With a little help from my friend

Ich konnte dem Titel nicht widerstehen, auch wenn George Harrison den Song weder geschrieben noch gesungen hat, ja, und ein s fehlt auch, aber Gundel hielt sich nun mal komplett aus der Sache raus, während der Dekan mehr als bereit war zu helfen.

Spielen wir wieder?

Obwohl ich mehr WIP-Post von meinem Lego Art-Set geplant hatte, wurde ich schneller damit fertig als erwartet.
Sagt hallo zum farbenfrohen George Harrison!
Es ist ein cooles Stück Pixel-Art, hat aber nicht soviel Spaß gemacht wie ein reguläres Lego-Projekt. Tatsächlich hat es sich zum Ende hin mehr wie ein lästige Pflicht angefühlt, die erfüllt werden mußte, um sie von der To-Do-Liste herunterzubekommen.
Wie ich in Antworten auf Kommentare zum ursprünglichen Post erwähnt habe, könnte es Spaß machen, wenn ich versuchen würe, ein eigenes Design zu entwerfen, aber 1. habe ich keine Lust darauf, all die Studs wieder abzuknüppern, obwohl ein "brick separator" (Steinetrenner) beilag (den ich als Kind gern gehabt hätte), 2. das Entwerfen würde Spaß machen, das Bricken selber würde sich vielleicht wieder wie eine Pflicht anfühlen, 3. auf mich wartet immer noch ein Muster für ein weiteres Fanwandporträt darauf, aus Perlen gewebt zu werden, was viel mehr Spaß macht (wenn ich doch nur die Courage aufbringen könnte, endlich die Lösung mit der Muffinform auszuprobieren, ich habe das jetzt aber an den Anfang meiner List für den Weihnachtsurlaub gesetzt).
Es sind aber noch Studs übrig, also kann ich mir ja vielleicht eine Platte besorgen und darauf etwas Kleines ausprobieren.

Ich habe das Bild klein gelassen,
weil die Pixel-Art so besser herauskommt.
Für mehr Detail klickt auf das Bild.

George Harrison hat es nicht an meine Wand geschafft, es wäre seltsam, nur ihn da hängen zu haben, und außerdem möchte ich keinen Wandplatz dafür hergeben. Er ist jetzt auf einem Regal hinter meinem großen Steiff Leo und die Schachtel - echte Legosammler sollten das Ende dieses Satzes vielleicht überspringen - wird in der Papiertonne landen, nachdem der Dekan damit fertig ist.
Ich habe ihn immer dazu eingeladen, mit mir zu bricken, aber ein paar der Sessions gingen ohne ihn zu Ende. Anfangs war er ganz lieb, aber mitten in der Session verlor er jegliche Geduld mit mir, weil ich nicht schneller war und ihn nicht mit dem Inhalt der Schachtel spielen ließ.
Ein paar der Tütchen waren zum Beispiel unter einer Pappe mit Öffnung versteckt, damit man sehen konnte, daß da auch noch was drin war.
So sehr ich auch nicht wollte, daß das Gör da rankam und vielleicht mit einer offenen Plastiktüte flüchtete, konnte ich doch nicht dafür auf ihn böse sein, daß er seinem natürlichen Instinkt folgte, das "Mauseloch" zu erforschen. Mein Versuch, ihn durch Kopfknutscher abzulenken, war nur zum Teil erfolgreich, weil er anfing zu treteln, während er auf der Schachtel saß, und dann mit einem Fuß in der Öffnung landete, was ihn sofort wieder an seine Mission erinnerte.

Es gab aber auch andere Versuchungen.
Ich habe während einer unserer Bricking-Sessions Bilder gemacht und dachte, ich teile sie mit euch.
Der Dekan schnurrte übrigens die ganze Zeit über, also laßt euch nicht von seinem Blick täuschen.
Er brachte mich zum Lachen und dazu, ihm zu sagen, wie sehr ich ihn liebe, aber ich rief auch oft "stop" und "nein" und "du kleiner Teufel". Ein Video davon hätte euch zweifellos gefallen, aber dafür hätte ich eine Menge mehr Arme gebraucht!
Und falls ihr das auch noch wissen müßt, nach dem letzten Bild "flog" er tatsächlich raus, denn da ging er dann auf meinen Schreibtisch los, auf dem es leider zur Zeit ein paar instabile Stapel gibt, und natürlich sind das genau die, die der Dekan sich für seine Sperenzchen aussucht. Ich weiß, daß ich selber schuld bin, aber ich muß hinzufügen, daß er von meinem Schreibtisch besessen ist, seit er ein Kätzchen war, und schon damals immer auf Ausschau nach Dingen war, die er um- oder herunterwerfen konnte - mein Laptop eingeschlossen - obwohl dieser zu der Zeit wirklich aufgeräumt war. Seither hat er meinen Schreibtisch dazu benutzt, mich unter Druck zu setzen, um mich dazu bringen, alles zu bekommen, was er so will - Spielen, Essen, Snacks, reine Aufmerksamkeit - oder um mich wissen zu lassen, daß er mit mir beleidigt ist.


Ist dieses Ding eßbar?


Ich muß mir das genauer anschauen.

Was meinst du, ich soll die Anleitung nicht zerstören, bevor du fertig bist?
Ich bin lieb, ich bin lieb, Himmel, Mom!


Nur ein bißchen Krallenaktion vielleicht ...


Du gönnst mir überhaupt KEINEN Spaß!


Beweisstück A zeigt deutlich, daß
der Dekan nie Spaß haben darf.


Weißt du was? Wenn du so sein willst,
dann kannst du das hier allein machen, Mom.


Ich bin mit Lego in keiner Weise verbunden, außer daß ich ab und zu damit spiele.

Dienstag, 28. Oktober 2025

Und so fängt es an ... Lego Art WIP

Vor zehn Tage habe ich euch von meiner Lego-"Sammlung" erzählt, dessen Stücke bisher alle Geschenke waren (bisher, weil ich herausfand, daß ich einen kleinen, aber blöden Fehler gemacht hatte, was sofortige Shoppingtherapie erforderte, woraufhin ich mir das erste Mal selber Lego kaufte).

In diesem Post erwähnte ich mein Lego Art-Set "Die Beatles" und daß ich es schon ein paar Jahre herumliegen hatte, weil ich mich nicht mal entscheiden konnte, welchen Beatle ich machen wollte. Nun, an dem Tag, an dem der Post live ging, entschied ich mich für George, weil mir sein Bild einfach am besten gefiel.


Was ist Lego Art überhaupt?
Dem englischen Wikipedia zufolge, das eine Ladung an Zitaten für Artikel zum Thema anführt, wurde die Reihe 2020 eingeführt (was, meine ich, auch das Jahr war, in dem mein Freund mir mein Set schenkte, um die Selbstisolation leichter zu machen, aber da ich gewöhnt war, mit ihm zusammen an Lego-Projekten zu arbeiten, koinnte ich den Reiz daran nicht erkennen).
Die Produktlinie fing mit vier Mosaiken an, eins davon "The Beatles", und hatte keine 3D-Steine, sondern 2D 1x1 Studs. Spätere Boxen kamen dann auch mit größeren Tiles.


Die Sets stellen berühmte Persönlichkeiten oder Kunst dar, zum Beispiel Warhols Marilyn Monroe oder Hokusais The Great Wave Off Kanagawa.
Während unseres Crafternoons - ein Zoom-Meeting von Bloggerinnen, die zusaammenkoimmen, um zu plaudern und nebenher an etwas zu arbeiten - fing ich mit dem ersteen Quadrat an.
Es gibt neun Quadrate und fünfzehn verschiedene Farben von Studs und auch Tiles für den "Rahmen".
Die Quadrate werden dann aneinandergesetzt und werden so zum Gesamtbild.


Nun mußte ich eine Entscheidung dazu treffen, wie ich an den Quadraten arbeiten wollte. Sollte ich eine Farbe nach der anderen abarbeiten, wofür ich mich aufs Zählen konzentrieren mußte, oder alle Farben bereitlegen, die ich für ein Quadrat brauchte, und dann horizontal oder vertikal Punkt für Punkt machen?

Da das erste Quadrat hauptsächlich aus schwarz und dunkelgrau bestand, machte ich erst das Grau fertig, dann füllte ich die Lücken mit Schwarz und wandte mich zum Schluß den paar Farben zu.
Ich weiß noch nicht, ob das eine gute Idee ist, wenn erstmal mehr Farben auf einem Quadrat auftauchen. Hätte ich ausreichend leere Perlendosen, könnte ich alle Studs verteilen, wie Perlen zum Fädeln oder Weben. Oder ich könnte eine Perlenmatte benutzen, wenn ich eine hätte, aber so arbeite ich nicht mit Perlen. Wir werden ja sehen.


Wenn ich so etwas anfing, machte ich normal bis zum Schluß weiter. Mein Kumpel und ich verbrachten Stunden damit zu quatschen, lachen und bricken, aber inzwischen kann ich einfach nicht mehr so lang sitzen.
Ponder und später auch Gundel liebten es mitzuhelfen.

Ich schaue nur nach, ob du ein paar von
den Steinen im Versandkarton vergessen hast.

Laß mich das für dich machen, Mom,
bevor ich jegliches Interesse auf ewig verliere.

Während des Crafternoons fand ich heraus, daß der Dekan KEINEN guten Lego-Helfer abgibt. Die Studs waren eine zu große Versuchung und ich bin zu alt, um auf dem Boden herumzukrabbeln und überall nach kleinen bunten Punkten zu suchen. Er machte sich nicht nur über die her, die ich aus den Tütchen genommen hatte - immer nur ein paar auf einmal, weil ich das erwartet hatte - sondern er versuchte auch, die Studs herauszupulen, die schon auf der Platte wsaren, mit Krallen und Zähnen!
Möglicherweise hätte es geholfen, wenn mein Kumpel dagewesen wäre, denn der Dekan ist ein totaler Familienkater, soll heißen, er verzieht sich normalerweise auf den Kleiderschrank, wenn Nicht-Familienmitglieder vorbeikommen.
Mein Ziel war, ein Quadrat am Tag fertigzukriegen, wenigstens am Wochenende. Nun ja, das hat nicht geklappt. Das erste machte ich während des Crafternoons an einem Samstag fertig, das nächste dann am Donnerstag drauf.

Tja, und jetzt ist Dienstag und soweit bin ich bis Sonntagnachmittag gekommen (natürlich muß ich das eine Quadrat wieder abmachen, weil ich die ganze Reihe fertigmachen muß, um alles zusammenzustecken).
Und der Dekan hat dann doch noch geholfen. Wir haben einen Weg gefunden. Das nächste Mal dann wieder nicht. Dann doch wieder, aber zum Schluß fiel er vom Tisch, weil er sich zu wild im offenen Deckel des Kartons herumgerollt hatte. Wir arbeiten weiter dran.

Ich bin mit Lego in keiner Weise verbunden, außer daß ich ab und zu damit spiele.