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Mittwoch, 9. September 2026

Erzählt uns von ... Poesie

Es ist wieder Zeit für die Global Writing Challenge an jedem zweiten Donnerstag im Monat.
Meine Posts werden etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit den Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s WorldSuzy TurnerWithin a World of My OwnOnce Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.
Ihr könnt mitspielen und bei unserem Link Up mitmachen!
Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal?
 Hier sind die Vorgaben für die kommenden Monate:
Oktober - Geburtstag
November - Aberglaube

Dezember - Warum bloggst du?

Foto von Trust "Tru" Katsande auf Unsplash

Die Vorgabe für heute war "Poesie", ausgewählt von Marsha.
Oh, Marsha. Wenn man mich fragen würde, würde ich sagen, daß ich absolut keine poetische Ader habe. Ich habe selber nie ein Gedicht geschrieben, nicht mal schlechte als Teenager - es sei denn, ihr laßt die Gruppenarbeit in unserem Literaturkurs gelten - und das erste, was ich mit Gedichten assoziiere ist es, sie im Deutschunterricht aufzusagen, Limericks in der Englischstunde und natürlich die diversen Poesiealben in meinem Leben, die von anderen und mein eigenes
.

Meine erste echte Begegnung mit Gedichten - von Kinderreimen mal abgesehen - war wahrscheinlich, als ich in den 70ern dieses Büchlein in der Tombola beim Gemeindefest gewann.
Pflichtbewußt las ich die Gedichte, alle 28 Beispiele von "großen deutschen Balladen" (acht davon von Goethe, war ja klar), denn das tut man, wenn man etwas gewinnt (ich habe auch die bunten Plastikeierbecher und -löffel benutzt, die ich beim selben Fest gewonnen habe), aber das einzige, das wirklich hängenblieb, war die Elfenballade "Erlkönig", vielleicht wegen des gruseligen Schlusses.


Gedichte in der Schule aufsagen und interpretieren zu müssen, machte sie nicht interessanter für mich. Ich muß gestehen, daß ich oft erst am Tag vorher damit anfing, sie auswendig zu lernen, was gewöhnlich auch gut klappte. Es passierte nur zwei Mal, daß ich mich schmerzhaft durch Gedichte stotterte, Goethes "Der Zauberlehrling" und Mörikes "Der Feuerreiter" (die tatsächlich beide in diesem Buch sind). Ist es nicht seltsam, wie ich mich immer noch daran erinnern kann, wie peinlich es war, aber nicht an die Noten, die ich bekam? Wahrscheinlich ist der Grund dafür, daß ich weiß, beides verdient zu haben, die Peinlichkeit aber schwerer wog.
In einem Jahr fragte ich meine Deutschlehrerin, was ich bekommen würde, wenn ich Schillers "Die Bürgschaft" aufsagen würde. Es war offensichtlich als Scherz in einer Unterhaltung gemeint, aber sie forderte die gesamte Klasse heraus, das für eine extra 1 zu tun (als kleinem Teil der mündlichen Note), und zu ihrer Überraschung tat es ungefähr ein Drittel der Klasse. Die Ballade hat 150 Zeilen und ich kann nur noch die ersten sieben.
Fragt mich ja nicht, wieviel ich noch von "Der Zauberlehrling" weiß!

Ich mag eine Menge klassische Musik, aber als ich noch Geige spielte (im 17. Jahrhundert) oder in Chören sang (bis ins späte 19. Jahrhundert, bevor mich eine Schilddrüsen-OP den größten Teil meines Stimmumfangs kostete), suchte ich aktiv danach und nun stolpere ich nur noch durch Zufall darüber.
Dasselbe ist es mit den Gedichten. Ich hasse nicht alle Gedichte, die unvermutet vor mir auftauchen, zum Beispiel auf den sozialen Medien oder als Teil eines Romans.
Heutzutage sind die einzigen Gedichte, die ich absichtlich lese, von
 Bill Bilston. Sie materialisierten sich dank einer Freundin, die sie auf Facebook teilte, und blieben hängen. Schaut euch seine Homepage (englisch) mit dem Newsletter an und ihr versteht wahrscheinlich warum.
Ich besitze sogar eins (bis jetzt) seiner Bücher. Welches das ist, wird euch ebenfalls nicht überraschen.


Was ist aber mit Songtexten?
Ich habe einen (englischen) Artikel von René Ostberg auf "Britannica" gefunden, der so endet "Die Debatte darüber, ob Lieder Gedichte sind (oder ob Gedichte Lieder sind), endet vielleicht niemals. Aber niemand kann leugnen, daß Poesie und Musik Kunstformen von universeller Kraft und Schönheit sind."
Wenn Lieder keine Gedichte sind, was heißt das dann für ein Gedicht, das zu einem Lied wurde? Wie zum Beispiel Franz Schuberts Vertonung von "Erlkönig"? Ist es noch ein Gedicht, weil es ein "Poet" geschrieben hat - und wie definieren wir Poet? Kann ein Musiker nicht auch ein Poet sein? Ihr dürft gern darüber diskutieren, aber denkt dabei daran, daß im Deutschen heutzutage eher das Wort "Lyriker" verwendet wird - lyrische Texte wurden zum Spiel einer Lyra gesungen. Und auf Englisch heißen Liedtexte "song lyrics".




Vielleicht habt ihr schon mal von der Musikreihe "Pop & Poesie" des Radiosenders SWR1 gehört, die es schon lang gibt. Man hört ein Lied und die deutsche Übersetzung. Ich habe das immer gehaßt, weil der Text über das Lied gesprochen wurde und ich doch das Lied hören wollte. Das Format wurde jedoch so populär, daß die Idee sich 2008 zu "Pop & Poesie in Concert" entwickelte. Schauspieler*innen tragen das Original und die deutschen Übersetzungen vor - im Sommer als Open Air - und dann spielt die Band den Song. Ein wichtiger Teil des Konzerts ist die Interaktion zwischen Moderator, Aufführenden und Publikum.
Ich hasse Menschenmengen, also war ich nie dort, aber ich kann mir vorstellen, daß man in diesem Format Liedtexte anders erfahren und fühlen kann - wie Poesie eben.
Es gibt auf jeden Fall Songtexte, die ich als solche ansehe, und glaubt mir, davon kenne ich viel mehr auswendig. Also habe ich vielleicht ja doch eine kleine poetische Ader.



Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben.

Amy verwendet Poesie zum Spaß mit Freunden und Familien. Ihre Großmutter hat einen Gedichtband veröffentlicht und ihre Mutter schrieb jedes Jahr ein Weihnachtsgedicht für ihre Karten.

Suzy schreibt über darüber, wie sie aus Versehen zur veröffentlichten Poetin wurde, obwohl sie sich selber nie als "Poesie-Person" gesehen hatte!

Debbie 
blickt auf Posts von 2016 zurück, als sie mit Hilfe von Online-Magnet-Tiles Gedichte gemacht hat - es war Teil einer Phase, die sie durchmachte! Wer hätte gedacht, daß sich das zehn Jahre später als nützlich erweisen würde?

Sally erzählt von einigen ihrer liebsten amerikanischen Poeten und Gedichten.

Marsha schreibt über ihre beiden Lieblingsgedichte. Sie fragt sich, ob ihr überrascht sein werdet!

Die Vorgabe dieses Monats bereitete Leslie Probleme.


Ihr seid dran! Gedichte - ja oder nein?


P.S. Ich habe ganz vergessen, daß ich auch noch ein paar von Heinz Erhardts Gedichten kann. Wer erinnert sich noch an ihn?



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Mittwoch, 12. August 2026

Erzählt uns von ... einem Tag im Leben

Mom ist gefragt worden, ob sie jeden zweiten Donnerstag im Monat an der Global Writing Challenge teilnehmen möchte. Ja, das seht ihr richtig, Mom ist gefragt worden, aber ich schreibe diesen Post, Gundel, die schwarze Pantherlady und Chefin dieses Hauses.
Er wird etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit Moms Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s WorldSuzy TurnerWithin a World of My OwnOnce Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.

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Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal? Hier sind die Vorgaben für die kommenden Monate:
September - Poesie
Oktober - Geburtstag
November - Aberglaube
Dezember - Warum bloggst du?


Die Vorgabe für heute war "Ein Tag im Leben" und Mom hat mich darum gebeten, ihr auszuhelfen.
Ehrlich, ich mag ja nach einer Hexe benannt sein, aber selbst kann nur bis zu einem gewissen Grad Magie verbreiten. Mom interessanter klingen zu lassen als sie es ist gehört nicht unbedingt dazu.
Aber wartet mal eine Sekunde ... es heißt "Ein Tag im Leben". Das muß keine Beschreibung eines "normalen" Tags in ihrem Leben sein. Ich kann einfach irgendeinen Tag aussuchen, nicht wahr? Laßt mich nachdenken ...

Wie wäre es mit dem Tag, an dem die Kripo vor ihrer Tür stand und nach ihrem damaligen Mann fragte? Sie wurde so nervös, daß sie einen dummen Witz darüber machte, ob er ein Bigamist sei (es ging darum, daß sie Jahre zuvor einen gestohlenen Computer auf eBay gekauft hatten, ohne es zu wissen, und da sie nur ein Name auf einer sehr langen Liste waren, wollte die Polizei einfach ein Bild der Seriennummer haben).
Oder die Nacht, an dem sie den Anruf zu ihrer Transplantation bekam und den Anrufer verwirrte, weil sie sagte, sie müsse erst noch einen Moment darüber nachdenken - so etwas muß man nach nur zwei Stunden Schlaf erstmal verarbeiten - und den Tag danach?
Dem Tag, als sie einen Präriehund vom örtlichen Zoo abholte, um ihn mit der Flasche aufzuziehen (und die Zeit danach, als sie ihn immer mit sich zur Arbeit nahm)?

Fips als Baby

Wow, jetzt verstehe ich, warum sie wollte, daß ich ihr helfe.
Es ist echt nicht so, als hätte Mom keine interessanten Tage gehabt, aber wahrscheinlich würden viele die Tage jetzt einfach nur langweilig nennen.
Die Dinge fingen mit Corona, Selbstisolation und Home Office an, sich zu ändern.
Nach Jahrzehnten des Pendelns und den ganzen Tag von Leuten umgeben zu sein - bei der Arbeit und im Zug - bemerkte Mom plötzlich, wie sehr sie es genoß, daheim zu sein. Natürlich war das so, immerhin war ich da, und auch ich schätzte es, daß sie mir mehr oder weniger rund um die Uhr zur Verfügung stand, um mir auf die Art zu dienen, die mir zustand, natürlich nur dann, wenn ich das wollte.
Es war gut, daß ihr das auffiel, da ihre Gesundheit es immer schwieriger für sie machte, unterwegs zu sein.

Jetzt sind ihre Tage also überwiegend wie einheitliche Perlen in einem Strang - sie verbringt ihre Zeit damit zu arbeiten, zu lesen, Filme, Fernsehserien oder Dokumentationen anzuschauen, in Kaninchenlöcher hinunterzusteigen und zu bloggen, zu basteln, Hausarbeit zu erledigen, zu telefonieren (Festnetz, habe ich erwähnt, daß sie auf manche Art sehr altmodisch sein kann?), online zu spielen (am liebsten Puzzlespiele), gelegentliche Erledigungen zu machen, aber am Allerwichtigsten herauszufinden, was ich von ihr will, wenn ich sie wie eine kleine Krähe ankrächze. Schließlich muß es Prioritäten geben.

Mom, Mom, Mom, Mom ... Moooom?

Gewöhnlich ist das für sie in Ordnung. Das Leben mit einer chronischen Krankheit hat ihr früh beigebracht, ganz zufrieden mit den Dingen zu sein, die sie tun konnte - und es gab Zeiten, da kam sie ziemlich herum - oder noch tun kann und nicht der Traurigkeit darüber nachzugeben, manches nicht mehr tun zu können.
Natürlich gibt es Momente, in denen sie sich wünschte, sie könnte einfach aufspringen (nur ein Scherz, ich habe Mom nie springen gesehen) und wieder spontan etwas tun zu können, aber es gibt ja stattdessen immer Bücher, richtig? Und mich!


Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben.

Amy erzählt von ihrer noch ziemlich neuen Routine als Hundemom/Highschool-Spanischlehrerin im Ruhestand, die in Louisville, Kentucky lebt.

Suzy schreibt über die kleinen Momente, die ihren Alltag ausmachen, von Welpenchaos und Yoga bis hin zu Kaffee, Kreativität und gemütliche Abende zu Hause.

Deb erzählt uns von einem langen Reisetag. Er mag länger als 24 Stunden gewesen sein, aber wer zählt schon mit?

Sally spricht darüber, wie sich die Rhythmen ihres Alltags ein Jahr, nachdem sie ihren Job aufgegeben hat, verändert haben.

Marsha schreibt über einen Tag, an dem sie ins Museum geht. Wahrscheinlich wird euch nicht überraschen, was geschieht!


Als sie noch arbeitete, war Leslies Lieblingstag in der Woche der Donnerstag mit dem Wochenende endlich in Sicht. Heutzutage, nachdem sie endlich gemütlich in Rente ist, ist der Montag Leslies Lieblingstag geworden. Hier ist ein Blick auf einen 'typischen' Montag in ihrem Leben. Auf jeden Fall eine fesselnde Lektüre!!


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Mittwoch, 8. Juli 2026

Erzählt uns vom ... Tanzen

Ich wurde gefragt, ob ich jeden zweiten Donnerstag im Monat an der Global Writing Challenge teilnehmen möchte. Das ist das zweite Mal für mich und ich hatte wirklich Spaß daran, letzten Monat all die Posts über Sonnenschein zu lesen.
Meine Posts werden etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit den Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s WorldSuzy TurnerWithin a World of My OwnOnce Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.
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August - Ein Tag im Leben
September - Poesie
Oktober - Geburtstag
November - Aberglaube
 

Foto der deutschen Tänzerin Mary
Wigman von Jacob Merkelbach, 1922
Gemeinfrei über Wikipedia

Die Vorgabe für heute war ... "Tanzen", ausgewählt von Suzy.

Ich sage gleich mal im voraus, daß ich nie eine Tänzerin war. Ich kann mich nicht daran erinnern, je eines dieser Kinder gewesen zu sein, die ein Lied im Radio oder Fernsehen hören und sofort anfangen, begeistert dazu zu tanzen.
Ich hatte Freundinnen, die früh Ballettunterricht hatten und später Jazztanz machten, und einmal wurde ich mitgenommen, eine von ihnen vom Unterricht abzuholen, weil wir uns später bei ihr treffen wollten und ich früh dran war. Es war eine Welt, die mir zutiefst fremd war, und ich habe meine Freundinnen echt nie um die Erfahrung beneidet.

Ballerinas Barbie und Cara von 1976
(Barbie und Cara haben die Outfits getauscht)

Gruppendruck - sprich meine besten Freundinnen - brachten mich dazu, den Tanz-Grundkurs mitzumachen. Hier in Deutschland haben Tanzschulen ja eine lange Tradition, die älteste gibt es seit 1787.
Bei den Kursen ging es ursprünglich aber nicht nur ums Tanzen, sondern auch um gutes Benehmen, Dresscodes und Konversation. Natürlich hat sich das alles weiterentwickelt und verändert, sogar schon in meiner Zeit.  Im Laufe der Zeit wurde der Dresscode immer weniger restriktiv und neue Tänze werden angeboten.
Meine eigene Erfahrung war, hm, naja (nicht nur das Tanzen selber, sondern auch das gesamte Teenage-Paarungstanz-Ritual drumherum 
😉). Ich konnte mich einfach nicht damit anfreunden und zog nie in Erwägung, mit dem Fortgeschrittenen-Kurs weiterzumachen (der heute auch Bronze heißt) und noch viel weniger Silber, Gold und Goldstar.
Als Erwachsene kam ich gewöhnlich ums Tanzen herum und tanzte meist nur daheim mit Merlin, Greebo oder Ponder (manchmal sogar mit zwei auf einmal).

Das heißt jedoch nicht, daß ich Tanz hasse. Ich möchte einfach nur, daß andere, die darin soviel besser als ich sind, es tun, damit ich zuschauen kann - klassisches Ballett, Musicals, Stepptanz, Rock'n'Roll, Folkdance, ich könnte so weitermachen.
Diese Vorführungen können atemberaubend, akrobatisch, unglaublich elegant, manchmal aber auch sehr lustig sein.
Hier sind ein paar sehr willkürlich ausgesuchte Beispiele zu eurer Unterhaltung.
Leider scheinen die Videos manchmal direkt angezeigt zu werden und manchmal nicht, was wohl auch von den Browswereinstellungen abhängt, also habe ich den Link immer nochmal in der Beschreibung mit eingefügt.

Ich kann Kidnapping nicht gutheißen, aber der Scheunentanz von "Eine Braut für sieben Brüder" - wow, einfach nur wow.



Cary Grant und Ingrid Bergman tanzen einen schottischen Reel in "Indiskret".



Audrey Hepburn mit einer Art Ausdruckstanz in "Ein süßer Fratz"



Bobby Banas (der auch in "West Side Story" dabei war) und andere beim "Nitty Gritty"



Whitey's Lindy Hoppers in "Hellzapoppin". Mir fehlen die Worte.



Ihr mögt über Bollywood denken, was ihr wollt, aber die Tänze sind toll, hier "Dola Re Dola Re".



Ich habe durch einen YouTube-Vorschlag von dem "exzentrischen Tänzer" Jack Stanford erfahren.



Oder wie wäre es mit diesem unglaublichen Schlangentanz von Janine Janik und Christian Arnaut?



In den 60ern gab es im deutschen Fernsehen das Ehepaar Fern, die kurze Einführungen für Standardtänze zeigten, aber auch für "Spieltänze" für Partys, wie den Letkiss, der auf einem finnischen Volkstanz basiert, oder der Hoppel Poppel (nicht das Rezept!) in diesem Video.
Er bringt mich immer zum Kichern.



Genug, genug!
Natürlich könnte ich immer noch weiter und weiter machen, aber ich denke, ich habe meinen Standpunkt bewiesen. Ich singe gern bei einem Lied mit, aber die Welt braucht mich nicht zum Tanzen, es gibt andere Dinge, die ich besser kann und lieber mag.
Manchmal muß man einfach seine Grenzen kennen.


Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben (Debbie ist noch auf Reisen).


Suzy erzählt, warum Tanzen ihr Leben hindurch so viel bedeutet hat und wie eine Nacht auf der Tanzfläche alles für immer verändert hat.

Sally
 spricht darüber, warum sie Musik spielen, aber nicht dazu tanzen kann.


Beim Thema dieses Monats - Tanzen - fallen Leslie viele Dinge ein: eine Lieblingserinnerung, Ballett und ein großartiges Zitat von Ginger Rogers. Worüber wird sie schreiben?

Als 
Marsha unterrichtete, flehten ihre Schüler sie an, nicht zu singen (sie tat es trotzdem). Wenn es aber ums Tanzen ging, waren sie voll dabei. Ich meine, wer würde nicht sehen wollen, wie sich die Lehrerin komplett zum Narren macht? Lest Marshas Post, um all die albernen Dinge herauszufinden, die sie und ihre Klasse früher so machten!

Amy teilt ihre Gedanken über das Tanzen durch Zitate und Texte, die bis jetzt wichtig für ihre Lebensgeschichte waren ...


Und jetzt ihr. Erzählt uns vom Tanzen und macht bei unserem Link Up mit!



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Mittwoch, 10. Juni 2026

Erzählt uns von ... Sonnenschein

Ich wurde gefragt, ob ich jeden zweiten Donnerstag im Monat an der Global Writing Challenge teilnehmen möchte.
Meine Posts werden etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit den Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s WorldSuzy TurnerWithin a World of My OwnOnce Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.
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Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal? Das Thema für Juli wird "Tanzen" sein.


Das Thema für diesen Monat ist "Sonnenschein". Autsch.
Ich möchte gern damit anfangen, einen Cartoon eines meiner Lieblingszeichner zu beschreiben, Graham Annable alias Grickle. Am liebsten mag ich seine Vampircartoons.
Ich teile zwar die Arbeit von Künstlern nicht ohne Erlaubnis, aber ihr könnt den Cartoon hier finden.

Man sieht einen Vampir, der auf seiner Couch sitzt, in der Hand seine tragbare Spielkonsole. Hinter ihm steht eine seltsam aussehende Rüstung, sein Wolf schläft auf dem Teppich, auf einem Tischchen steht eine Lampe mit einem Totenschädel. Alles ist grau, die einzigen Farben sind die der Konsole und des warmen Lichts, das von ihr ausgeht - und die Bildunterschrift heißt "Der einzige Grund dafür, daß er Animal Crossing spielte, war es, einmal wieder im Sonnenschein spazierenzugehen."

Awww 
😍
Aber, ähm, ja, ich bin nicht dieser Vampir. Ich bin die Sorte Vampir, die den Sonnenschein nicht aus Notwendigkeit meidet, sondern aus Überzeugung.
Ich war das "Schattenkind" unter dem Baum im Freibad, während meine Freundin eine Wurst auf dem Grill nachstellte, weil sie die Sonne liebt.
Ich bin die, die die Rolläden runterläßt, wenn andere sie hochziehen.
Zerrt mich in die Sonne und es könnte sein, daß ich euch anfauche - oder möglicherweise in einer Wolke von Staub zerfalle wie Hammers Dracula.
Wenn ihr schon eine Weile dabei seid, wißt ihr bereits, daß ich mich statt zur Sonne sehr zum Mond hingezogen fühle, auch wenn ich nicht an einem Vollmond vorbeifliege.


Was ihr aber vielleicht nicht wißt ist, daß ich gar nichts gegen die Sonne an sich habe, nicht daß ich jemals vorher so richtig darüber nachgedacht hatte.
Es ist keine Frage, daß wir die Sonne brauchen. Unser Planet braucht die Sonne für Licht, Wärme, Schwerkraft, Vitamin D - kurz gesagt zum Leben, und eine Menge verschiedener Kulturen wußten das schon lang, nur schrieben sie es Sonnengottheiten zu und erschufen Sonnenkulte um diesen Glauben herum.

Göttin Sunna im V&A,
gemeinfrei über Wikipedia

Wir kennen alle die Geschichten über uralte Völker, die während einer Sonnenfinsternis in Panik geraten. Ich habe selber eine komplette Sonnenfinsternis miterlebt, und obwohl es regnete und wir nichts zu sehen bekamen, bekam ich durch die Dunkelheit und Stille eine Vorstellung davon, wieviel erschreckender das für Menschen gewesen sein mußte, die nicht verstanden, was da passiert, und nicht wußten, ob das Sonnenlicht zurückkehren würde.

Sonnenwagen von Trundholm
Bild von Nationalmuseet, CC BY-SA 3.0

Als ich ein Kind war, war mein gelber Buntstift immer der kürzeste. Ich habe es absolut geliebt, eine große Sonne in die Ecke eines jeden klassischen "Landschaft mit Haus" Bildes zu machen. Keine volle Sonne, sondern so eine wie die hier - ja, das ist praktisch eine Kopie des Bildes, von dem ich mich erinnere, es im zarten Alter von 8 oder 9 im Haus meiner Freundin gemalt zu haben.
Okay, nicht wirklich, ich hatte nur Filzstifte zur Verfügung, aber kein Hellblau für den Himmel und kein Braun für einen Baum, und das Gras komplett auszumalen hätte nicht mit den Blumen zusammengepaßt, also mußte ich einige kleine Veränderungen vornehmen. Ich kann nicht behaupten, daß sich meine zeichnerischen Fähigkeiten seither sehr verbessert haben, denn normalerweise bin ich kein Fan von Tiny Houses. Vielleicht ist es ja ein Feenhaus. Ihr bekommt eine Vorstellung, das ist die Hauptsache.
Wie ihr sehen könnt, hatten meine Sonnen immer ein breites Lächeln und die sich abwechselnden kurzen und langen Strahlen.


Sonnen (und Sonnenblumen, die ihren Namen ja nicht umsonst tragen) sind aber nicht nur in meinen Zeichnungen aufgetaucht, sondern auch in meinen Schmuckkreationen.

Bild in der Mitte über pxhere

Ich schätze, man könnte also sagen, daß ich die Sonne als Lebensgeberin und Inspiration schätze und das Konzept von Sonnenschein liebe, solange ich nicht selber mitten in der Sonne sein muß (und dafür habe ich sogar meine Medikamente als gültige Entschuldigung).
Ich denke, das ist ein ziemlich guter Kompromiß
 🌞

Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben (Debbie ist noch auf Reisen).


Suzy schreibt von ihrer sich verändernden Beziehung zu Sonnenschein und warum sie ihn jetzt viel mehr schätzt als sie es je zuvor getan hat.

Sally
 
teilt von Sonnenschein inspirierte Outfits und handgemachten Schmuck.

Leslie
 
hat für ihre Reise ins Vereinigte Königreich ein bißchen El Paso Sonnenschein in ihre Tasche gepackt.

Obwohl sie ihre Schüler angefleht haben, nicht zu singen, liebt Marsha Musik. Diesmal schreibt sie über Lieder, die sie liebt, die Sonnenschein erwähnen!

Amy 
schreibt über ihr erstes Jahr, in dem sie die Freiheit hat, dem Sonnenschein in allen vier Jahreszeiten hinterherzujagen.


Und jetzt ihr. Erzählt uns von Sonnenschein und macht bei unserem Link Up mit!


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