Samstag, 13. Dezember 2014

Santa Baby - Das dreizehnte Türchen


 
Ich bin immer ein Fan von Eartha Kitts "Santa Baby" gewesen, obwohl ich nicht so ganz mit allem auf ihrer Liste einverstanden bin ....

   

.... aber ich wußte noch nicht, daß sie im Jahr darauf eine Fortsetzung aufnahm, in der sie über das, was sie im Jahr zuvor bekommen hat, sang! Wußtet ihr das? Viel Spaß!


 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die zwölf Weihnachtstage - Das elfte Türchen

 
Die Zwölf Weihnachtstage, auch die Zwölften, umspannen im christlichen Kalender den Zeitraum vom Weihnachtsabend (25. Dezember) bis zum Morgen des 6. Januar (Epiphanie) und waren in ländlichen Gegenden häufig mit Bräuchen und Sagen verbunden.
Das sagt Wikipedia mir. Hier ist ein Link mit mehr Information.

Wenn ich von zwölf Weihnachtstagen höre, denke ich an das populäre englische Lied "Twelve Days of Christmas", und wenn ich an das populäre Lied denke, denke ich an eine meiner allerliebsten Disney-Weihnachtsgeschichten je. Ich war immer ein großer Fan der alten Donald Duck und Dagobert Duck Weihnachtsgeschichten. In einem Jahr - 1988, um genau zu sein - hatte mein kleiner Bruder ein besonderes Geschenk für mich. Er schnitt Weihnachtsgeschichten aus meinen Micky-Maus-Heften und steckte sie zusammen in einen Hefter. Während ein Teil von mir sich bei dem Gedanken immer noch krümmt, zieht der andere Teil diesen Hefter jedes Jahr wieder gern zu Weihnachten heraus. Es ist eine meiner ganz persönlichen Traditionen. Die Geschichte, die ich oben erwähnt habe, ist jedoch nicht in diesem Hefter. Das bedeutet, ihr werdet mich für ein paar Stunden entschuldigen müssen, während ich meine (nicht so kleine) Sammlung von Donald-Duck-Comics durchgehe. Hier ist etwas für euch zum Anschauen, während ich weg bin.

    

Ich bin zurück!
Okay, die Geschichte geht also folgendermaßen.
Nach einem erfrischenden Bad in seinem Geld, um ihn auf die Schrecken der Weihnachtsgeschenke vorzubereiten, macht Dagobert Duck seine Liste ... ein Golfball für Donald, je eine Murmel für Tick, Trick und Track, eine Haarklammer für Daisy und ein Druckknopf für seine Schwester. 
Da Donald sich Dagoberts Geiz bewußt ist, hat er einen Plan. Er besorgt sich einen Hypnotisator und steckt ein Bild von sich selber hinein. 
Unglücklicherweise vertauschen die Neffen dieses Bild aus Versehen mit dem Bild des Hundes, der Donald auf der Hundeausstellung gebissen hat und der zufällig der Hund von Dagoberts Nachbarin ist. Als Donald also Dagobert hypnotisiert, überzeugt er ihn davon, nicht ihn, sondern den Hund großzügig zu beschenken.
Dagobert beschließt, daß eine solch edle Kreatur ein besonderes Geschenk verdient, und als er zufällig auf einer Weihnachtskarte auf das Lied "The Twelve Days of Christmas" stößt,  ist er wild entschlossen.
Donald beobachtet Dagoberts Vorbereitungen und ist schockiert bei dem Gedanken, daß er 12 trommelnde Trommler, 11 pfeifende Pfeifer, 10 frohlockende Herren, 9 tanzende Damen, 8 melkende Maiden, 7 schwimmende Schwäne, 6 grasende Gänse, 5 goldene Ringe, 4 sprechende Vögel, 3 französische Hühner, 2 turtelnde Täubchen und ein Rebhuhn auf einem Birnbaum geschenkt bekommen soll. Das sind ein Haufen Mäuler zu stopfen!
Um die Liste von hungrigen Mäulern zu minimieren bringt er seine Neffen dazu, sich als die 3 französischen Hühner zu verkleiden, während er selber die Rolle des Rebhuhns übernimmt. Als er versucht, die Parade zu sabotieren, wird er an seinen Baum gebunden.
 
Stellt euch seinen Schock vor, als die gesamte Parade nicht zu seinem Haus geht, sondern zu dem von Dagoberts Nachbarin, die so glücklich über den Spaß ist, den ihr Hund hat, daß sie Dagobert zehn Ölquellen überschreibt!
 
Donald selber entkommt knapp der Pfanne, während Dagobert wieder zu Sinnen kommt und versucht zu ergründen, was passiert ist. Als er es nicht herausfindet, kehr er zu seiner Liste zurück ... ein Golfball für Donald, je eine Murmel für Tick, Trick und Track ......

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Oldies but Goodies "Weihnachtsgrün" - Das zehnte Türchen



Heute möchte ich über Weihnachtsfarben sprechen. Wenn ich euch bitten würde, typische Weihnachtsfarben aufzuzählen, würdet ihr wahrscheinlich rot, grün, weiß, silber und gold sagen.
Jedes Jahr gibt es neue Trends. Für 2014 habe ich alles von "aufregend und kühn" in lila, rosa, türkis, rot und smaragdgrün bis hin zu "ruhig" wie einen weißen Baum, in Pastellfarben geschmückt, gefunden.
Es ist komisch. Mein Baum war lange Zeit silber und blau, einfach weil mir die Farbkombination gefiel, hätte mich aber jemand nach Weihnachtsfarben gefragt, hätte ich zweifelsohne rot und grün gesagt.
Es scheint als könnten Trends das nicht wirklich aus unserem Köpfen vertreiben, aber weshalb?

Immergrün ist im Winter schon immer wichtig für die Menschen gewesen. Sie benutzten es, um ihre Häuser damit zu schmücken, damit es diese aufhellte, und um sie daran zu erinnern, daß es im Frühling neues Grün geben würde. Das ist der Grund dafür, daß wir mit Weihnachten ein dunkles Grün verbinden statt zum Beispiel einem Apfelgrün.

Rot steht in erster Stelle für Jesus' Blut. In mittelalterlichen Zeiten gab es Aufführungen, in denen die Geschichte von Adam und Eva erzählt wurde. Kiefern wurden aufgestellt und mit roten Äpfeln geschmückt. Die Beeren der Stechpalme sind rot. Bischöfe trugen rot.

Weiß wird oft mit Unschuld, Frieden und Reinheit in Verbindung gebracht, aber auch mit Winter und Schnee.

Gold war eines der Geschenke, die die drei Weisen Jesus brachten, als er geboren wurde, und ein goldener Stern führte sie dorthin.

Silber glänzt noch mehr als gold, ist aber keine so warme Farbe. Ich schätze, der Grund dafür, daß es eine Weihnachtsfarbe ist, ist, daß es oft neben oder anstatt von gold genutzt wird.

Heute jedoch geht es um das dunklere Weihnachtsgrün, da dies das Theme für unsere JAC Oldies but Goodies Challenge war, die ihr hier finden könnt. Die Stücke mußten nicht zwangsläufig weihnachtlich in ihrem Design sein und natürlich gibt es auch verschiedene Art von Grün.


 1 MC Stoneworks
2 Violetmoon's Corner
3 RioRita
4 Cat's Wire
5 Jewelry Art by Dawn
6 The Crafty Chimp


Dienstag, 9. Dezember 2014

Die Adventskerze - Das neunte Türchen


Wir lernen nie aus.
Wie ihr euch vorstellen könnt, ist der Adventskalender nichts, was ich einfach so aus dem Ärmel schütteln kann. Es muß recherchiert werden, Bilder müssen gemacht werden, dann ist da das tatsächliche Schreiben (mit Ablenkung durch alle möglichen Dinge natürlich), und glaubt nicht, daß es leicht ist, erstmal überhaupt vorher ein Thema auszuwählen!
Als ich so herumsuchte, fand ich dies im englischen Wikipedia. Ich habe es mal für euch übersetzt:
Eine Adventskerze ist eine Kerze, die mit den Dezembertagen bis Heiligabend markiert ist. Sie wird gewöhnlich eher im Haushalt als in der kirchlichen Umgebung gebraucht: an jedem Tag im Dezember wird die Kerze ein wenig mehr abgebrannt, bis hin zur Markierung für den Tag, um das Verstreichen der Tage auf Weihnachten hin zu zeigen [...] Adventkerzen sind traditionell weiß, obwohl andere Weihnachtsfarben populär geworden sind. Der Brauch der Adventskerze scheint in Deutschland entstanden zu sein, wo Kinder traditionell eine kleine Kerze in eine dekorierte Orange stecken. Diese Kerze nennt man "Christingle". Er ist jetzt in einigen anderen europäischen Ländern wie dem Vereinigten Königreich weitverbreitet.

Hä?
Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich Deutsche bin. Erst die Weihnachtsgurke, jetzt das?
Aber wartet nur ab. Ich bin einkaufen gegangen wegen so wichtiger Dinge wie Küchentücher und was erwartete mich da in einem Regal? Eine Adventskerze! Nun ja, eigentlich ein ganzer Haufen davon in hellem und dunklem Rot und weiß.
Ich weiß, daß heute der neunte ist, aber ich wollte sie euch im ungenutzten Glanz zeigen.


Jetzt muß ich etwas über das "Christingle" herausfinden, weil das eine weitere Tradition ist, von der ich noch nie zuvor gehört habe. Deutschland scheint größer zu sein als ich dachte! ;-)

Sonntag, 7. Dezember 2014

Zitat der Woche - Das siebte Türchen


Weihnachtsdeko - ich schätze, wir haben alle eine klare Vorstellung davon, was uns gefällt. Vielleicht nur einen Baum mit ein paar Ornamenten, vielleicht mehrere große und kleine Bäume über das ganze Haus verteilt, den Schlitten des Weihnachtsmanns auf dem Dach, Elfen im Garten, und manchmal ändern sich die Dinge über die Jahre, weil man Kinder hat oder mehr Platz oder weniger Platz oder Katzen.

Frasiers Vater freut sich darauf, seinen Enkel zu sehen, und holt alles an Weihnachtsschmuck heraus, was er finden kann, aber er ist immer noch nicht ganz zufrieden.

Martin: Weißt du, es wird nochmal jemand runter in den Lagerraum gehen müssen. Es fehlt immer noch etwas.
Frasier: Du machst Scherze, Dad. Mein Gott, die Wohnung könnte nicht alberner aussehen.


Martin: Nachdem ich gemerkt hatte, daß diese weißen Haare an seinem Kinn wie ein Bart aussehen, kam der Rest wie von selber!

Frasier, USA, 1993 - 2004

P.S. Da ich die deutsche Version nicht vorliegen habe, handelt es sich hier um eine eigene Übersetzung.

Samstag, 6. Dezember 2014

Nikolaustag - Das sechste Türchen


Heute ist Nikolaustag.
Um den Heiligen Nikolaus ranken sich viele Legenden, aber für uns war, als wir Kinder waren, nur wichtig, daß er etwas für uns im Schuh oder Stiefel zurückließ.
Natürlich ist es noch immer so, daß wir einander kleine (oder größere) Schokoladennikoläuse schenken, auch wenn wir (scheinbar) erwachsen sind.

Zeit für ein paar Erinnerungen!

Da war dieses Mädchen in der Schule, die uns von ihrer "Sammlung" von Schokoladennikoläusen und -osterhasen erzählte. Sie konnte den Gedanken daran, sie zu essen, einfach nicht ertragen, und hatte sie seit Jahren in einem Regal gesammelt.
Ich kann euch nicht sagen warum, aber ich habe selber das gleiche jahrelang mit Osterhasen gemacht (irgendwann war ich drüber weg), und ich war nicht mal mehr ein Kind. Ich hatte jedoch keinerlei Skrupel wegen der Nikoläuse!

Dann fiel mir jetzt gerade ein, daß sich, als ich in der Schule war, es muß wohl die 6. Klasse gewesen sein, unser Klassenlehrer tatsächlich als Nikolaus verkleidete. Er nahm ein paar Kinder mit sich in die Stadt, zum Einkaufen und zum Kostümverleih, dann stellten wir für alle kleine Geschenktüten zusammen, mit einer Mandarine, ein paar Süßigkeiten und Nüssen.
Am 6. Dezember, statt Englischunterricht, zogen wir die Vorhänge zu, zündeten Kerzen an und sangen Weihnachtslieder.
(Glaubt es oder nicht, aber bei diesem Klassenlehrer hatten wir sogar ein Klassenlied.)

Natürlich sind die Kinder hier heutzutage manchmal ein bißchen verwirrt. Ist es der Heilige Nikolaus oder Santa Claus?
Stellen wir das ein für allemal klar.
Es ist natürlich Santa Greebo!