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Samstag, 3. Dezember 2022

Mach Platz, Weihnachtsmann! - Das dritte Türchen

 


Tut mir leid, Weihnachtsmann, aber es sind zwei Neue in der Stadt.

Erstmal haben wir Weihnachtsgundel. Sie findet den Job in Ordnung, mochte aber das Outfit nicht besonders. Endlich gewährte sie mir eine Minute, um das abzuhaken, so konnte ich Bilder machen.



Dann haben wir noch den Weihnachtsdekan. Der Hut war ihm egal, aber die bloße Vostellung, die ganze Welt bereisen und Kamine hinab- und wieder hinaufzukommen, war sehr erschöpfend.
Das verlangte auf jeden Fall erst nach einem (nicht so) kleinen Nickerchen.
Kinder, wenn ich ihr wäre, würde ich auf Weihnachtsgundel zählen, damit sie euch Geschenke bringt, denn ich glaube nicht, daß der Weihnachtsdekan der Aufgabe gewachsen ist!


P.S. Ich bin kein Fan von Kleidung für meine Katzen, aber ich konnte dem hier nicht widerstehen, nachdem ich herausfand, daß die Mütze meines Steiff-Santa Claus (Replik) nicht (mehr?) an seinem Kopf befestigt war. Die Größe war so perfekt.
Gundel warf die Mütze durch eine kleine Kopfbewegung ein paar Mal ab, gab dann aber nach, weil das manchmal einfacher ist, als ewig von mir belästigt zu werden.
Der Dekan machte es etwas schwerer. Ich mußte ihn für ein Nickerchen auf das Bett locken, und als er wieder wach war, war er immer noch zu müde, um sich um eine dumme Mütze zu kümmern.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Zitat der Woche - Das neunte Türchen


Was wißt ihr über den Weihnachtsmann? Woher kam er? War er jemals ein Kind?
Natürich könnten wir jetzt die üblichen Geschichten aufwärmen. Ich könnte euch nochmal von dem Heiligen Nikolaus erzählen, ich könnte euch davon erzählen, daß er entweder als der Bischof gekleidet ist, der wirklich lebte, oder daß er früher verschiedene Farben wie braun oder blau trug und daß Coca Cola wirklich die Firma war, die den Weihnachtsmann dazu gemacht hat, wie die meisten von uns ihn sich heute vorstellen, im roten Mantel mit weißem Pelz, mit weißen Haaren und einem langen Bart, ho-ho-ho und Kinder auf seinem Knie, die ihm ihre Wünsche erzählen.

Diese Weihnachtsgeschichte aber ist anders. Stellt euch Lappland vor Hunderten von Jahren vor.
Ein Junge names Nikolas verliert seine Eltern und die kleine Schwester durch einen tragischen Unfall an Weihnachen, also beschließt das ganze Dorf, sich um ihn zu kümmern. Nikolas bleibt ein Jahr lang bei jeder Familie, dann zieht er weiter. Um seine Dankbarkeit zu zeigen, schnitzt er Spielzeug für die Kinder in seinen früheren Familien. Nach sechs Jahren aber bedeuten eine schlechte Ernte und Mißerfolg beim Fischfang, daß sich niemand leisten kann, ihn aufzunehmen.
Da bietet der Tischler Iisakki, der weit entfernt vom Dorf wohnt, das er nur besucht, um seine Waren zu verkaufen, an, den Jungen für ein Jahr zu nehmen.
Obwohl die Beziehung anfangs nicht leicht ist, da Iisakki Kinder nicht besonders mag, lehrt er Nikolas das Tischlerhandwerk. Eines Nachts ertappt er ihn in der Werkstatt, wo Nikolas an den Weihnachts-geschenken für die Dorfkinder arbeitet. Zuerst verbietet er ihm das, beschließt dann aber, ihm zu helfen. Auch bittet er den Jungen zu bleiben, obwohl das Jahr vorüber ist.
Als Iisakki alt wird, zieht er fort, hinterläßt sein Haus, die Werkstatt und sein Geld aber Nikolas, der für ihn wie ein Sohn geworden ist. Nikolas, der schon immer etwas von einem Einsiedler hatte, nimmt das als Anlaß, sein Leben Weihnachten zu widmen und den Kinder aller Dörfer in der Umgebung Geschenke zu bringen.

Um den roten Anzug kommen wir aber nicht herum! Da die Entfernung zwischen den Dörfern recht groß ist, besorgt sich Nikolas von Hilla vier Rentiere für seinen Schlitten. Er meint, sie würden recht einfach zu dressieren sein, die Rentiere jedoch haben dazu ihre eigene Meinung.


Erst als Nikolas Hillas Rat folgt und sich einen roten Anzug machen läßt, beginnen sie auf ihn zu hören und die Legende vom Weihnachtsmann nimmt ihren Anfang.


Wunder einer Winternacht - Die Weihnachtsgeschichte, Finnland, 2007

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Memories of Santa - Das zehnte Türchen


Ich sammle verschiedene Dinge, aber die Memories of Santa Collection gehört nicht dazu, was nicht überraschend ist, da sie in den USA verkauft wurde. Tatsächlich hatte ich niemals zuvor davon gehört. Es ist eine Sammlung von Santa-Ornamenten aus Steingut. Der interessante Teil liegt für mich darin, daß sie "von antiken Schokoladengußformen, frühen Chromolithographien, vintage Anzeigen und Postkarten aus der Zeit der Jahrhundertwende inspiriert wurde" und daß "die Designs und Legenden sorgfältig recherchiert und historisch dokumentiert wurden".

Erst letztens stolperte ich nämlich über diesen Post von Crazy Poppet Creations auf Facebook: "Ich habe meinen eigenen gruseligen Santa. Er gehört meinem Vater, der ihn auf dem Kaminsims im Wohnzimmer stehen hatte. Wir fragten uns immer beide, warum das Kind einen Kopf herumschleppte ....
Wißt ihr die Antwort? Ich schon. Bin neugierig zu sehen, wer es noch weiß."


Das machte mich auch neugierig. Es schaut schon etwas gruselig aus.
Natürlich ist es kein Kopf. Des Rätsels Lösung war auf der Schachtel, wo steht, daß das aufgedruckte Bild 1926 als Cover einer Farmerzeitschrift erschien und daß es in den 1900ern üblich war, während der Weihnachtsfeierlichkeiten eine Santa-Maske zu tragen, für Kinder wie für Erwachsene.


Nun war ich noch neugieriger und ich versuchte mehr über die Tradition herauszufinden, Masken zu tragen, aber ach, ich konnte nichts finden. Ich frage mich, warum das aufgehört hat. Könnte es sein, weil Santa-Masken oft so unglaublich gruselig aussehen? Und woher kommt das? Warum sind sie so gruselig?
Ich verspreche, daß ich versuchen werde, mehr herauszufinden. Wer weiß, vielleicht werde ich nächstes Jahr im Adventskalender die Antwort dazu haben!
Auf jeden Fall möchte ich Crazed Poppet Creations nochmals für den Beitrag danken.

Montag, 19. Dezember 2011

Die Montagscollection - Santa Claus is coming to town

You better watch out
You better not cry
Better not pout
I'm telling you why
Santa Claus is coming to town
He's making a list
And checking it twice;
Gonna find out Who's naughty and nice
Santa Claus is coming to town
He sees you when you're sleeping
He knows when you're awake
He knows if you've been bad or good
So be good for goodness sake!
O! You better watch out!
You better not cry
Better not pout
I'm telling you why
Santa Claus is coming to town
Santa Claus is coming to town

Ich kann nichts machen, ich liebe Weihnachtslieder, egal ob es die traditionellen oder die modernen sind, und um diese Zeit im Jahr gehen sie mir andauernd durch den Kopf! can't help it, I love Christmas carols, no matter if it's the traditional ones or the modern ones and at this time of year they bounce through my head constantly!


Mein Bloglayout mag die großen Collections nicht. Bitte klickt auf das Bild, um zur Collection selber zu kommen!

Dienstag, 21. Dezember 2010

Das einundzwanzigste Türchen


Ich nehme an, dies ist nicht der Weihnachtsmann, diese Rentiere sehen nicht aus, als ob sie jeden Moment abheben würden. Tatsächlich ist dies das Bild eines Rentierschlittens in Rußland um 1900.


Könnt ihr die Namen aller Rentiere des Weihnachtsmanns aufzählen?
Dasher und Dancer, Prancer und Vixen, Comet und Cupid, Donder und Blitzen.
1823 wurde das berühmte Gedicht, beginnend mit
"'Twas the night before Christmas" anonym veröffentlicht. Es hat beeinflußt, wie wir über des Weihnachtsmanns Aussehen denken, seinen Schlitten, die Art, wie er Häuser betritt und Kindern Geschenke bringt und sein Transportmittel.

Laßt uns nicht sein neuntes Rentier vergessen, Rudolph mit der roten Nase, der die Bühne 1939 in einem Malbuch betritt.

Ich muß zugeben, für mich als Deutsche ist es etwas traurig, daß der Weihnachtsmann und seine Rentiere jetzt überall so hereinplatzen. Ich wurde im Glauben an das
Christkind erzogen und ich mag nicht gern sehen, wie örtliche Traditionen sterben.
Wichtig ist jedoch der Geist von Weihnachten, nicht wahr ...