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Sonntag, 21. Dezember 2025

Santa Tabby

Ich muß das hier mit einem Geständnis anfangen. Wenn ich online nach etwas Bestimmtem suche, kann ich nie widerstehen, auch in die Sonderangebote reinzuschauen. Das heißt nicht (mehr), daß ich auch nicht widerstehen kann, etwas davon zu kaufen, das auch nur annähernd so aussieht, als ob ich es in der Zukunft gebrauchen könnte, wie weit entfernt diese auch sein mag.
Als ich aber die Unendlichzeichen-Kettenglieder für die "große Umarmung" fand und reinschaute, konnte ich auf keinen Fall nein zu einem Paar Glascabochons mit Tigerkatzengesicht sagen, die mich an mein kleines Gör erinnerten.

In diesem Moment habe ich absolut keinen Plan, außer daß ich wußte, es würden Ohrringe für mich selber werden. Irgendwann. Wahrscheinlich. Perlenstickerei natürlich und etwas verrückt, damit sie zur Inspiration paßten.
Je näher Weihnachten rückte, um so mehr begann eine Idee in meinem Kopf zu wachsen. Aber wie konnte ich ...? Vielleicht wenn ...? Und dann ... hm.

Ich fing mit dem einfachen Teil an, den gefädelten Fassungen. Als die fertig waren, fuhr ich in meiner üblichen Weise fort, was heißt, sie wanderten in meine aktuelle "Arbeitsbox". Dann nahm ich sie heraus und starrte sie lange an. Ich legte sie in die Box zurück. Ich nahm sie heraus und ... ihr versteht schon.
Manchmal hilft das und dann taucht nach einer Weile eine Idee in meinem Kopf auf, manchmal passiert es nicht schnell und manchmal auch gar nicht, was dann zu einer Auftrennsitzung führt.
Ich freue mich zu sagen, daß die Idee diesmal ziemlich schnell da war - yay! - obwohl ich wußte, daß ich ein bißchen herumexperimentieren müssen würde, um sie zu verwirklichen.

Et voilà!
Santa Tabby, zu euren Diensten!


Es ist bloß schade, daß sie nur Tiger-, aber keine schwarzen Katzen hatten. Gundel hätte einen entzückenden Elf abgegeben, denkt ihr nicht auch?

Donnerstag, 22. April 2021

Oldies but Goodies - Noch mehr Cabochons

Cabochons. Ich habe schon früher darüber gesprochen und wir hatten auch vor ein paar Jahren auch schon eine Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge mit diesem Thema. Ich bin mir sicher, daß wir noch einige mehr machen könnten mit all den Cabochons, die in den Schubladen unserer Mitglieder schlummern, lose oder bereits in fertigem Schmuck verarbeitet.
Cabochons waren die früheste Art, Schmucksteine zu behandeln, bevor Menschen das Edelsteinschneiden entwickelten. Sie haben üblicherweise eine flache Rück- und eine polierte, gerundete Vorderseite, keine Facetten. Opake Steine werden zu Cabochons verarbeitet, weil sie kein Funkeln haben, das durch Facetten verstärkt wird. Trotzdem findet man auch facettierte opake Steine, genauso wie man durchsichtige Steine findet, die nicht facettiert sind, sondern Cabochons.

Es gibt eine Familiengeschichte über ein Ringgeschenk. Die junge Empfängerin war nicht glücklich, weil der Ring einen opaken Cabochon hatte. Ich schätze, die meisten jungen Mädchen bevorzugen ein bißchen Funkeln oder wenigestens war das in meiner Jugend so, vor Urzeiten ;-) Ich brauchte sehr lang, um die Schönheit von opaken Cabochons anzuerkennen.

Menschen nutzen unterschiedliche Techniken, um Cabochons in ihrem Schmuck einzuarbeiten, Zargen- oder Krappenfassungen, Drahtwickeln und -weben inklusive der Netztechnik, Drahthäkeln oder -stricken, PMC oder Fimo, sogar Makramee mit Kordel oder Draht.
Cabochons können auch alle möglichen Formen haben. Sie kommen als Ovale, rund, quadratisch, rechteckig, Tropfen, aber auch in Freiform. Steinschneider haben endlose Phantasie!

Die JAC-Mitglieder haben so viele Schönheiten gezeigt, daß ich mich damit schwertat, etwas für die heutige Collage auszuwählen, also habe ich heute etwas mehr für euch ;-)


1/7/12 RioRita
2/9/11 Cat's Wire
3/8 Jewelry Art by Dawn
4/6/13 My Bijou Life
5/10 Silver Jewellery Girl

Samstag, 8. März 2014

Verrückt nach Stricken mit Draht

Es ist nicht neu, daß ich nach Drahtstricken süchtig bin. Natürlich bin ich genauso süchtig nach Drahthäkeln und Perlenweben, aber vor einer Weile mußte ich mir eine kleine Tüte mit Cabochons schnappen und anfangen, mit Drahtstrickfassungen zu experimentieren.
Der Anfang ist gewöhnlich derselbe. Ich nehme meinen Häkelhaken und stricke eine Fassung für einen Cabochon. Ich könnte genauso gut eine häkeln, aber die Strickmaschen kann man leichter um die Cabochons herum formen und sie sind offener, was es auch einfacher macht, etwas zur Fassung hinzuzufügen.

Ich zeige euch mal die verschiedenen Variationen, die ich in letzter Zeit so gemacht habe.

Für diesen Anhänger nahm ich einen Cabochon und winzige Rauchquarzperlen.



Ich habe angefangen, in die oberste Reihe der Fassung hineinzustricken, wobei ich drei Reihen lang in jede Reihe eine kleine Perle gesetzt habe, dann habe ich diesen Teil an der untersten Reihe der Fassung festgehäkelt und zur Sicherheit eine extra Reihe hinzugefügt.



So konnte ich die Maschen um die Quarzperlen herum öffnen, damit es aussieht, als ob sie beinahe um die Mitte herum schweben.
Er ist hier erhältlich.

Dieser Anhänger ist völllig anders. Ich habe ihn Kissenanhänger getauft, weil die Fassung sich wie ein Kissen anfüllt, wenn man darauf drückt. Das kommt von den drei Scheiben, die ich um den Cabochon herumgestrickt habe. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr die in der Mitte sehen, weil sie aus gunmetalfarbenem Draht ist. Dadurch, daß ich all diese Scheiben oben zusammengehäkelt habe, bekomme ich diesen schüsselartigen Look mit dem Cabochon, der in der Tiefe sitzt.
Ihr könnt ihn hier finden.



In diesem Fall habe ich ebenfalls winzige Perlen benutzt, diesmal Rocailles. Wie ihr sehen könnte, sind sie jedoch direkt in die Strickfassung eingearbeitet, und es immer mehr als eine Perle in jeder Masche, wodurch die Fassung einen sehr dichten Look bekommt. Das habe ich gemacht, weil mir der Kontrast zwischen dem dunklen Hämatit und den leuchtenden Perlen und dem Draht gefallen hat.
Falls ihr mehr Bilder sehen wollt, könnt ihr das hier tun.



Mit diesem kleinen Stück hatte ich wirklich Spaß. Es war mein zweiter Versuch, zwei Cabochons in eine Fassung zu packen und beide auch drinzubehalten, ohne daß einer hin und her rutscht.
Ein kleiner flacher Achat sitzt auf einem Howlith. Er ist weder festgeklebt noch irgendwie gesteckt, er wird nur von der Spannung der Fassung gehalten. Die Maschen über dem Howlith habe ich mit dem Haken bearbeitet, damit er besser durchscheinen kann, außerdem sieht es hübsch aus, obendrauf jedoch habe ich eine sehr dichte Reihe gehäkelt, damit der Achat am Platz bleibt. Ich war wirklich zufrieden damit, wie gut das geklappt hat!
Der Anhänger ist jetzt in meinem Zibbet-Shop.


Zu guter Letzt möchte ich euch noch eins meiner eigenen Lieblingsstücke zeigen.
Das hier ist ein schöner Stein und ich wollte ihm eine einfache und doch auffallende Fassung geben. Was sagt ihr, hat es geklappt?
Diesen Anhänger könnt ihr hier finden.



Ok, das war jetzt einiges, danke für eure Geduld! Ist es aber nicht faszinierend, wieviel man nur mit einem bißchen Draht und einem Häkelhaken machen kann?
Und wenn ihr dachtet, daß es viel war, wartet nur auf nächstes Mal, wenn es wieder um die HeatherCats geht ;-)

Samstag, 5. Februar 2011

Ein neues Abenteuer

Kennt ihr Delia? Ihr meint, ich habe euch noch nicht von ihr erzählt? Vielleicht sollte ich euch eine lange Rede ersparen und euch direkt auf ihre Webseite schicken.
Ich bin ein großer Fan ihrer Arbeiten, so sehr, daß ich mir selber dieses wunderschöne Stück von ihr (kommt schon, klickt, ihr wißt, daß ihr es wollt), gegönnt habe.
Wir hatten auch über Tutorials gesprochen und schließlich tat ich den Sprung und nahm zwei. Ich druckte sie aus und schaute sie eine Weile an, wie sie da so auf meinem Schreibtisch lagen. Plötzlich kam der Moment, an dem ich es ausprobieren mußte. Der erste Anhänger ist nicht fertig, weil ich mich nicht für eine Kette entschieden habe, aber diese drei sind es.

Lernt meine neueste Sucht kennen - "Netting".


Ich fürchte, das wird mich eine Weile beschäftigt halten.