Montag, 12. September 2011

Oh je, es ist Montag ...

... und ich kann nur an's Schlafen denken.

Wie wünsche ich mir, ich wäre eine dieser Katzen!


Watch out, it's cat sleeping gas - eine Collection auf ArtFire (für mehr Info klickt den Link an, leider mag mein Bloglayout die großen Layouts für die Collections nicht ...)

Sonntag, 11. September 2011

Zitat der Woche

Ok, ich weiß es. Fortsetzungen sind selten, wenn überhaupt jemals, so gut wie der erste Film. Der, den ich für heute ausgesucht habe, ist meiner bescheidenen Meinung nach auch nicht so gut wie der erste. Er ist aber ganz nett und witzig anzuschauen, vor allem die Szenen mit Peter MacNicol als Dr. Janosz Poha, mein Lieblingscharakter in diesem Film. Und natürlich darf ich sowieso aussuchen, weil dies hier mein Blog ist. HA! Erwischt.

Dana, die Cellistin aus dem Vorgängerfilm, arbeitet jetzt in einem Museum und restauriert Bilder (bin ich die einzige, die überrascht über ihre vielen Talente ist?).
In dieser Szene sieht man, wie Leute ein Gemälde von Vigo (der später versuchen wird, den Körper von Dana's Baby zu übernehmen) hereintragen und wie Janosz alles überwacht.
Ich bin froh, nicht die Assistentin zu sein, der er im heutigen Zitat anspricht. Ihr Blick und die Art, wie sie den Kopf schüttelt, deutet an, daß sie nicht amüsiert ist.

Janosz (mit starkem Akzent): Alles, was Sie machen, ist miserabel. Ich nur wollte, daß Sie wissen.


Jawohl! So aufbauend. Ich schätze, Dr. Poha hat nie an einem Führungsseminar teilgenommen ;-)

Samstag, 10. September 2011

Vermißt ihr mich?

In diesem Fall werdet ihr glücklich sein zu hören, daß ich noch da bin. Irgendwie. Auf unorganisierte Weise. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber es scheint, ich kann mich nicht an meine Liste halten, ich kann mich nicht mal dazu aufraffen, sie auf's Laufende zu bringen, weil ich Sorge habe, daß ich mittendrin tot umfallen, so lang wird sie sein. Oder vielleicht breche ich mir auch das Handgelenk, das wollt ihr doch nicht, oder? ;-)

Um jedoch zu beweisen, daß ich noch nicht tot umgefallen bin, zeige ich euch mein neuestes Schwein. Momentan arbeite ich an einem anderen Viech, die Aufregung, ob es hinhauen wird oder nicht, bringt mich fast um. Nur fast. Tatsächlich würde ich nicht drauf wetten, daß die Öffentlichkeit es kennenlernt, aber falls nicht, werde ich wie immer etwas daraus gelernt haben!



Sonntag, 4. September 2011

Zitat der Woche

Das hier wollte ich schon lang posten.
Ich bin mit Louis de Funès-Filmen aufgewachsen. Manche sind einfach nur Blödelei mit vielen Grimassen und Wortspielen, aber manche sind brilliant. In einem der brillianten ist de Funès ein bigotter Fabrikbesitzer, der unfreiwillig mit einem arabischen Rebellen zu tun bekommt, was beide schließlich dazu zwingt, sich als Rabbis auszugeben, um ihr Leben zu retten.
Es gehört noch viel mehr dazu, eine Hochzeit, rotes Haar, ein jüdischer Chauffeur und grüner Bubblegum. Köstlich von Anfang bis Ende. Und außerdem gibt es einen Überfluß an Zitaten, aber ich möchte diesen Tanz mit euch teilen.
Die Leute denken, daß sie Rabbi Jakob treffen nach den vielen Jahren, die er in den USA verbracht hat. Meiner Meinung nach ist das eine der besten Szenen von de Funès überhaupt! Ich hoffe, ihr werdet sie genauso genießen wie ich jedes Mal, wenn ich sie sehe.




Danke für den Upload, MesoniLangea!

Die Abenteuer des Rabbi Jakob, F, 1973

Donnerstag, 1. September 2011

Perlensuppe und andere Enttäuschungen im Leben

Mehr Zeit, mehr Zeit ... mein Königreich für mehr Zeit! Ich bin so hinterher damit, euch wichtige Dinge zu erzählen. Wie was z.B., fragt ihr? Wie die Regenwolke, die ich gemacht habe (ohne zu tanzen!), wie die Tatsache, daß mein Fotoprojekt zu einem zeitweiligen Stop kam, wie die Geschichten darüber, wie mein Urlaub war und und und ...

Um euch zu zeigen, daß es tatsächlich nicht meine Schuld ist, werde ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Eine meiner obersten Prioritäten nach der Arbeit ist im Moment, mich selber zu verwöhnen. Das kann alles sein, eine DVD, eine neue Designidee, ein langes Nickerchen, ein Buch, jemanden anrufen, ich brauche das gerade einfach. Und heutzutage kann das auch heißen, daß ich an einem Stück mit Perlen webe. Ich höre ein paar Leute lachen, die wissen, was für einen großen Kampf ich geliefert habe, um nicht in das Perlennetz gezerrt zu werden, naja, ähm, ich bin ein Schwächling. Da, ich hab's gesagt.

Das Armband, an dem ich momentan arbeite, hat nur zwei Farben, und ich bin nicht sicher, ob ich genug Perlen haben werde. Natürlich kann ich mehr kaufen, aber nicht um die Ecke, und ihr wißt, wie das ist, man will nicht auf seine Perlen warten oder extra dafür bis Grönland fahren müssen. Also konzentriert man sich darauf, daß die Anzahl genau ausreichen wird - solang man keine der Perlen verliert. Man möchte nicht, daß es so endet wie bei einem Puzzle, dem eins seiner Teile fehlt.
Ich konzentrierte mich so stark, daß Teile meines Gehirns zu rauchen anfingen, also bin ich mir nicht sicher, wie es passierte. In der einen Minute saß ich im Schneidersitz auf meinem Bett und webte so vor mich hin, in der nächsten Minuten hatte ich überall Perlen verteilt. Ich war so geschockt, daß ich vergaß, ein Bild zu machen, aber schaut euch dieses hier an, die Dinger sind wirklich winzig! (Ja, das sind sie echt. Das IST ein Makro! Muß ich denn alles erklären? :-P)


Von drei interessierten Katzen überwacht began ich Perlen aufzusammeln. Sie waren überall und hatten sich sogar einen Weg unter die Kissen gebahnt. Schließlich ging ich davon aus, daß ich nun alle gefunden hatte.

Laßt uns nun zur tatsächlichen Bettzeit vorspringen. Ich schlief ein paar, aber nicht genug, Stunden, dann wachte ich auf, spielte und schmuste mit den Katzen (was sonst kann um 2 Uhr morgens machen?) und ging eine Stunde später ins Bett, um dem Schlaf noch eine Chance zu geben. Als ich eine weitere Stunde später endlich spürte, daß ich wegnickte, konnte ich etwas unter meinen Fingern fühlen. Eine Perle! Ich gebe meinem müden Geist die Schuld dafür, daß ich überzeugt war, die Welt sei dem Untergang geweiht, wenn ich diese Perlen nicht festhalten würde. Wir sprechen hier nicht von einem Einkaräter, wir sprechen von einem winzigkleinen Glasperlchen. Also hielt ich es zwischen zwei Fingern und schlief ein. Nach einem seltsamen Traum und etwa 25 Minuten später wurde ich wieder geweckt, und stellt euch die Freude in meinem noch benebelten Hirn vor, als ich die Heilige Perle tatsächlich noch festhielt!
Ich setzte mich auf und sammelte meine Sinne, um mir das gute Stück anzuschauen.
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Ratet mal! Es war ein Krümel vom Katzentrockenfutter!!!

Sonntag, 28. August 2011

Zitat der Woche

Das heutige Zitat ist aus einem zutiefst romantischen und magischen Film ... hört sich kitschig an? Vielleicht, ist es aber nicht. Dieser Film hat alles, ein märchenhaftes Drehbuch (ohne Happyend, was tatsächlich nicht funktioniert hätte), eine schöne Stadt, ein bißchen Action, Gelato und ein paar wunderbare Schauspieler.
Die Stars sind Gregory Peck (solche Männer machen sie nicht mehr) und Audrey Hepburn (in ihrem ersten großen Hollywoodfilm) und wir sind in Bella Roma.
Hepburn ist Prinzessin Ann, die durch die Hauptstädte Europas reist. Sie hat ihre Pflichten satt, und nur einmal möchte sie das tun können, worauf sie gerade Lust hat. Sie entkommt in die Stadt, aber da sie unter Einfluß eines Schlafmittels steht, schläft sie auf einer Bank ein, wo sie von Peck als Joe Bradley gefunden wird - einem Zeitungsreporter. Er nimmt sie mit sich nach Haus, ohne zu wissen, daß sie eine Prinzessin ist, aber das wird er bald herausfinden ...


Prinzessin Ann (als sie in ihrem benebelten Zustand Joes Appartement betritt): Ist das hier der Fahrstuhl?
Joe Bradley: Nein, mein ZIMMER!

Freitag, 26. August 2011

Hoffnung, Katzen und Armbänder

Ich sitze hier und es kommt ein kühles Lüftchen durch die Fenster. Es fühlt sich so gut an! Ich habe jetzt ein bißchen Hoffnung, daß ich doch noch überleben werde. Bei meinem Gehirn bin ich mir da jedoch nicht so sicher. Diese Gehirnzelle sind in den letzten paar Tagen nur so weggeschmolzen. Sogar die Katzen wurden vom heißen Wetter umgeschmissen. Ich habe zwei Bilder als Beweis, und glaubt mir, den anderen ging es nicht besser.
Es gibt KEIN Bild von mir, ausgebreitet über das ganze Bett wie ein toter Oktopus. Ich will euch ja nicht verschrecken.

Mein armes Mädchen Esme - von einer Hitzewelle in der Blüte ihres Leben darniedergestreckt
Schlau, Ponder, den Kopf während dieser Hitze auf einem warmen Laptop abzulegen

Es ist gut, daß Mabels Gehirnzellen so gut wie immer sind (was für eine Angeberin). Ich werde euch nur zwei Armbänder zeigen, die zu machen sie mich kürzlich gezwungen hat. Sie war jedoch keine Hilfe dabei, meine neuen Bücher zu katalogisieren, zu bloggen (!) oder die Bilder von meinem Urlaub zu bearbeiten (und dann darüber zu bloggen). Jepp, Mabel ist sehr einseitig veranlagt. Und sie weigert sich zu kochen - was momentan tatsächlich gut ist, nicht so gut aber bei niedrigeren Temperaturen.

Mit einer schönen Lampworkperle von Pink Beach Studios - das ist für meine Mom
Gegen das Licht, damit ihr das Muster besser sehen könnt - der Rand ist aus winzigen roten Karneolperlchen gemacht

Cuff of Modern Art - für mich. Irgendwie erinnert es mich an gerahmte Bilder

P.S. Denkt nicht, daß ich jetzt nur noch mit Perlen webe. Ich kann nur einfach nicht zu viele Bilder auf einmal machen. Unsere Kommandozentrale (alias Computerzimmer) und mein Aufbau zum Fotografieren sind unter dem Dach ... heiß, heiß ... und das halte ich nicht lange aus, erinnert ihr euch?