Sonntag, 26. Februar 2012

Zitat der Woche

Was ist das mit den alten Schulgeschichten? Ich weiß es nicht, aber als ich diesen Film einmal zufällig im Fernsehen sah, mochte ich ihn so sehr, daß ich mir nicht nur den Film, sondern auch gleich noch das Buch besorgte, auf dem er basiert.
Und warum erinnert mich die Musik immer an Weihnachten?

Was auch immer es ist, hier ist das heutige Zitat, und das hat gar nicht mal soviel mit Schulgeschichten zu tun. Oder doch?


Die Lehrer haben eben die Jungs in ihre Ferien geschickt und treffen sich im Büro, bereit für ihren eigenen Urlaub.
Einer von ihnen nimmt sich ein Buch und fragt: "Darf ich mir das ausleihen für den Zug?"
Der andere Lehrer:"Gerne."
Erster Lehrer: "H.G. Wells. Nie gehört von ihm."
Zweiter Lehrer: "Ist sein Erstling. Der wird's nie zu was bringen. Zu phantastisch."

Ups.


P.S. Dieser Post ist für meinen (nicht so) "kleinen" Bruder. Ich hoffe, er versteht warum ;-)

Samstag, 25. Februar 2012

Samstagnachtgedanken

Was machen andere Leute um - laßt mich schauen - 11 an einem Samstagabend?
In einer Bar oder Disco rumhängen?
Einen Film im Kino ansehen?
In einem schicken oder nicht so schicken Restaurant essen?

Ich wette, ich weiß, was sie nicht tun.

Sie essen keine Veggie-Würstchen direkt aus der Packung, weil sie kein Abendessen hatten (kein Bild, es waren nur noch ein paar und die sind jetzt weg).

Sie trinken keinen kalten Chai aus einem Weihnachtsbecher mit Schneemännern drauf.



Sie überlegen nicht, welchen Film sie für den morgigen Zitatepost nehmen sollen (Peck oder nicht Peck, das ist hier die Frage).


Sie spielen nicht immer wieder Liegestuhl für den pelzigen Meister (wartet, das ist wahrscheinlich nicht mal so ungewöhnlich ....)


Sie gehen keine Kochbroschüren aus den 30ern durch und lesen Kartoffelrezepte, während sie einem Podcast zuhören, mit dem man Hindi lernen kann.


Aaah, ich weiß, daß ich was Besonderes bin. Freut ihr euch nicht darüber? Das heißt nämlich, daß ich jetzt ein altes Kartoffelrezept mit euch teile.

250 g gekochte und geriebene Kartoffeln
50 g Fett
1 Löffel Mehl
1 großes Ei
Salz
evtl. geriebener Käse oder Muskat

Aus den Zutaten stellt man einen geschmeidigen Teig her, formt kleine Bällchen daraus, läßt sie in siedendem Salzwasser gar werden (Probekloß machen) und gibt sie in die Gemüse- oder Brühsuppe.
(Laßt mich wissen, wie sie waren, falls ihr es ausprobiert!)

P.S. Ich war heute nicht die ganze Zeit seltsam drauf. Ich habe auch an drei Projekten gearbeitet, von denen ich eins jetzt fertig habe. Und ich habe endlich diesen Halskragen hier gelistet. Es besteht noch Hoffnung für mich, meint ihr nicht?

Drahtstrickhalskragen mit Miyuki-Glasdreiecken

Habt ein tolles Wochenende!

Sonntag, 19. Februar 2012

Zitat der Woche

Ich bin nicht so das Westernmädchen. Ich fühlte mich nie besonders zu Pferden hingezogen und meine Erfahrung hörte bei Karl May auf, als ich ein Kind war (so peinlich, wie das heute klingen mag, Winnetou war der Held meiner jüngeren Tage und ich habe Wasserfälle geheult, als er im letzten Film star ... ähm, zuviel Information).
Es gibt jedoch ein paar, die ich liebe, und der heutige Film gehört dazu.


"Ein Kämpfer und Streiter, ein kühner Reiter, ritt einstens durch Colorado, er ritt schon lang, sein Herz war krank, aus Sehnsucht nach El Dorado. Über die Berge und Wüsten, weiter durch Flüsse und Auen, reite, mein stolzer Reiter ..."

Und für die, die mitsingen möchten, so wie ich es mir nie verkneifen kann, bitte schön.



Freitag, 17. Februar 2012

Was habe ich in letzter Zeit so gemacht ...

... hm, das ist eine ziemlich gute Frage und ich wünschte, ich hätte eine gute Antwort.
Laßt mich euch stattdessen ein paar Bilder zeigen, um euch einen Eindruck zu geben.



Noch Fragen? ;-)

Sonntag, 12. Februar 2012

Zitat der Woche

Ich bin kein Radio-DJ, aber laßt mich das hier trotzdem sagen: Andrea, das hier ist für dich. Du weißt warum.

Mögt ihr Roadtripfilme? Ich ja. Mit diesem hier habe ich ehrlichweise aber immer ein bißchen Probleme gehabt, ich bin am Ende immer atemlos und mein Augenlid zuckt.
Stellt euch vor, ihr müßt mit jemandem reisen, der das Gegenteil von euch ist. Neal und Del könnten nicht unterschiedlicher sein, und zusammen gehen sie auf eine Reise jenseits eurer Vorstellungskraft.


Del: Sie sind in 'ner ziemlich miesen Stimmung, hm?
Neal: Das ist noch harmlos ausgedrückt.
Del: Sind Sie schon mal 'ne weite Strecke mit dem Bus gereist?
Neal schüttelt den Kopf.
Del: Das dürfte Ihre Laune nicht wesentlich verbessern.

Ich verrate euch ein Geheimnis. Sie verbessert sich nicht ...

Samstag, 11. Februar 2012

Wie peinlich ... oder wie man eine neue Sprache lernt. Samstagsgedanken.

Ihr wißt, daß es manchmal hilft, wenn man andere wissen läßt, daß man etwas vorhat. Damit herauszuplatzen macht andere darauf aufmerksam und es besteht die Chance, daß du gefragt wirst, wie es so läuft, dann gibt man vielleicht weniger schnell auf

Einige meiner Freunde wissen schon, daß ich seit Jahren vorhabe, Hindi zu lernen. Ich liebe, wie es sich anhört.
Ich kann von eins bis zehn zählen, ich kenne ein paar Farben und ich kann fragen, wo die Koffer sind. Das wird mich nicht viel weiterbringen.
Heute bin ich aufgestanden und habe mit die Plastikbox mit dem Lehrbuch and den zwei CDs aus dem anderen Zimmer geholt, wo sie schon lang schmoren.
All-around confidence ... Zutrauen rundherum ... tss, hört sich das nicht klasse an?


Ich habe festgestellt, daß ich momentan nur ein Problem habe, vielleicht ist das ja der Grund, daß ich mit diesem Buch bisher noch nicht gearbeitet habe? Ich kriege die CDs nicht raus. Sie stecken fest, als wären sie für einen Spaceshuttleflug gesichert worden. Keine Sorge, vielleicht flöge ja die ganze Box herum, die CDs allein nicht. Ich fürchte, ich könnte sie zerbrechen. Vielleicht sollte ich bis morgen warten. Ich werde die Box aber auf meinem Schreibtisch liegenlassen. Nur für den Fall ;-)

Freitag, 10. Februar 2012

Reiß es auseinander!

Ich glaube, alle kreativen Leute machen diese Erfahrung, egal ob man ein Gedicht schreibt oder ein Lied, einen Pulli strickt, ein Bild malt, einen Tontopf macht, mit Perlen webt oder Draht in ein Schmuckstück verwandelt.
Man macht etwas und schaut es einmal, zweimal oder vielleicht hundert Mal an, dann denkt man, daß irgendetwas einfach nicht stimmt und man hat dieses unangenehme Gefühl deswegen. Ich mach's kaputt. Nö, wenn ich vielleicht diese Zeile ändere, hier die Geschwindigkeit, ein bißchen mehr Farbe hinzufüge, noch eine Perle ... ohje, nein. Keine Chance, ich muß es auseinanderreißen. Zerknülltes Papier um den Papierkorb herum, wellige Wolle, und seht ihr das Stück Draht, das in den Müll oder auch in die Dose mit den Silberresten fliegt?
Manchmal ist es einfacher. Plötzlich findet man den perfekten Reim, den man so lange gesucht hat, das Lied klingt soviel besser, wenn man es ein bißchen langsamer spielt, das Rot bringt die anderen Farben wirklich zur Geltung ... und die Labradoritlinse mit der Silberfassung paßt perfekt auf diesen kleinen Fleck in der Mitte.

Ich muß bei diesem Post ein bißchen schummeln. Üblicherweise, wenn ich ein Stück zerlege, mache ich vorher kein Bild davon oder ich lösche die, die ich schon davon habe. Es ist mehr wie ein plötzlicher Wutanfall und hinterher ein tiefer, befriedigter Seufzer, daß ich endlich das getan habe, was ich schon die ganze Zeit tun wollte.
Stattdessen habe ich eins der Stücke ausgewählt, zu dem ich etwas hinzufügen konnte, und leider habe ich von diesem Stück kein Bild im Vorher-Zustand. Stellt euch einfach glänzend und ohne Labradorit vor. Es sah ein bißchen aus wie ein antiker Augenanhänger, aber ihm fehlte die Substanz.
Als meine berüchtigte Nachttischschublade also den Labradorit, schon in einer aus Silber gehäkelten Fassung, ausspuckte UND als dieses Stück perfekt auf den "Augenteil" im Tropfen paßte, war das, als hätte ein ganzer Haufen von Glühbirnen aufgeleuchtet. Das Tüpfelchen auf dem i war die Idee, dem ganzen einen Touch von Alter zu geben ... weg mit dem Glanz, her mit dem dunklen Silber.

Aus Silber gehäkelter Tropfenanhänger mit Labradorit und Granaten

Wie gesagt gibt es andere mit der gleichen Erfahrung, schaut unbedingt mal bei ihnen vorbei!

Bead Sophisticate 
Jewelry Art by Dawn
Bead Up A Storm

Donnerstag, 9. Februar 2012

Me and Mrs. Jones ...

... got a thing going on (das übersetze ich jetzt nicht, wenn ihr das Lied nicht kennt, macht es eh keinen Sinn).
Diese "Sache" war ein Tausch und ich habe meine Beute schon. Ich bin auch sowas von glücklich damit!
Nun hoffe ich, daß Mrs. Jones bald genauso glücklich wie ich sein und nicht ihre höchsteigenen Kampfkatzen auf mich hetzen wird.

Schaut euch das nur an. Es ist ein gewobenes Nadeltäschchen (könnt ihr die 006 sehen, meine absolute Lieblingsfarbe, gunmetal iris?), viel schöner als auf dem Bild. Es ist so dunkel und bewölkt hier, daß nicht mal die Tageslichtlampen der Herausforderung gewachsen zu sein scheinen, und die Frau hinter der Linse noch viel weniger.
Hintendrauf ist mein Anfangsbuchstabe, damit ich nicht in Versuchung komme, das Täschchen in einem plötzlichen Anfall von Großzügigkeit wegzugeben (ja, klar, träumt weiter, Leute, das hier gehört mir, mir, MIR!), und innen sind ein Futter, in das ich die Nadeln stecken kann, und schon ein paar Nadeln.
Seid ihr neidisch?


Um mich noch mehr zu verwöhnen, legte Mrs. Jones noch diesen goldigen Katzenschlüsselanhänger dazu, an dem ein Schildchen hängt, auf dessen einer Seite Cat steht, auf der anderen Catrin.


Ich bin nicht sicher, ob sie auch nur die geringste Idee hat, was für eine Freude sie mir mit ihrem Päckchen gemacht hat!!!

Sonntag, 5. Februar 2012

Zitat der Woche

Es ist nicht neu für euch. Ich bin alt. Ich bin mit gutem alten Vinyl und Kassetten aufgewachsen. Ich reparierte meine Kassetten, mit einem kleinen Schraubenzieher und vielen Füchen, ich saß sonntags vor dem Radio für die Hitparade und wartete auf das eine Lied, das mir noch fehlte, und ging dann in die Höhe, wenn der Radiotyp genau in das eine Lied reinquasselte.
Ich habe meine Kassetten immer noch und auch meine Vinylplatten ... und tatsächlich besitzen wir zwei Plattenspieler.

Heute gehen wir in den Shop von Rob Gordon, der uns von seinen fünf unvergeßlichsten Trennungen, Frauen, Leidenschaft und Musik erzählen wird.
Dort treffen wir auch seine zwei Freunde, Dick und Barry.


Rob:" Ich kann sie nicht feuern. Drei Tage die Woche waren abgemacht, jetzt stehen sie hier jeden Morgen auf der Matte. Seit vier Jahren geht das jetzt schon so."

Wenn ihr einen Flashback zu den alten Zeiten braucht, schaut euch den Film an (oder lest das Buch, auf dem er basiert). Viel Spaß!