Freitag, 14. Dezember 2012

Das vierzehnte Türchen


Ich habe gerade vom Amoklauf in einer Grundschule in Connecticut gelesen. Ich kann nicht mal ansatzweise darüber nachdenken, heute etwas zu schreiben.
Es bringt die Erinnerungen an den Amoklauf zurück, der vor ein paar Jahren gar nicht so weit von hier passiert ist, Erinnerungen an die Gefühle, die wir alle hatten, die Sprachlosigkeit, die Hilflosigkeit, die Fragen, warum jemand so etwas tut, und die unglaubliche Traurigkeit.
Meine Gedanken sind bei den Familien.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Letzte Minute oder Das dreizehnte Türchen


Es ist jedes Jahr wieder dasselbe. Ich finde das erste Weihnachtsgeschenk im August und fühle mich auf der sicheren Seite. Plötzlich ist es dann Dezember, und all die großartigen Ideen, die ich während der letzten Monate hatte, sind in der Gehirnschublade, die klemmt. Zu spät, sie zu ölen oder einen Gehirnschubladenexperten zu rufen. Die Zeit läuft ab, der Augenblick, in Panik zu geraten, ist da.
Langsam kommen ein paar der Ideen zurück. Wartet, laßt mich das Weihnachtsradio anschalten, das sollte den Denkprozeß unterstützen.
Es ist ja gar nicht so, als würden wir große Geschenke machen, aber ich setze einen gewissen Stolz darin, daß ich versuche, bewußt zu schenken. Das braucht Zeit, die ich jetzt nicht mehr habe.
Eine Liste. Ja, ich muß einfach eine Liste machen. Bruder, Schwester, Bruder ... abgehakt ... Schwester, Bruder, Mutter ... Freundin ... ich darf nicht vergessen, die Sachen am Montag mit zur Arbeit zu nehmen. Wo habe ich die Tasche damit hingelegt? Oh Ponder, bitte, nicht jetzt. Runter vom Schreibtisch. Nein, wir können in einer Minute knuddeln. In einer Minute müßte ich fertig sein ... mir 4089578 Geschenke auszudenken. Vielleicht ein bißchen länger als eine Minute. Möglicherweise drei.
Oh, ich liebe dieses Lied, darin kann ich mich total verlieren. Sogar wenn ich es vielleicht bereue, diese zehn Lieder später, in denen ich mich genauso verlieren könnte. Oder vielleicht nicht, weil es mir eine gute Stimmung beschert. Ich liebe Weihnachtslieder einfach.

Komm her, Ponder, Knuddelzeit, und ich singe dir auch was vor.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Seltsame Galaxien oder Das zwölfte Türchen



Irgendeine Idee, was ihr da auf den folgenden Bildern seht?



Tatsächlich ist es einfach Eis auf meinem Dachfenster. Ich hatte auf ein paar hübsche Eiszapfen gehofft, von denen ich Bilder machen könnte, aber all die guten Eiszapfen hängen vom Dach des Hinterhauses, und ich sähe es ungern, daß sie denken, ich versuche sie zu stalken.
Das hier sieht aber doch auch irgendwie cool aus, findet ihr nicht?

Für jemand, der Winter so sehr nicht mag wie ich, mag ich den Anblick von Eis wirklich erstaunlich gern. Naja, wenn ich nicht drin rumlaufen muß. Nun fühle ich den Drang, etwas mit Bergkristallen zu machen!

Dienstag, 11. Dezember 2012

Weihnachtsdekoration oder Das elfte Türchen



Ich habe immer noch Zeit zum Dekorieren, richtig? Ich meine, ich habe sowieso nie großartig dekoriert, seit die Katzenmonster das Haus übernommen haben. Diesmal sind aber nicht mal die Sachen im Hausflur richtig aufgestellt.
Die Drahthäkelkugeln und die bestickten Eiszapfen hängen, das ist es auch schon.

Schande über mich. Ich werde euch auf dem laufenden halten und hoffe, daß ich euch bald ein Bild von dem bißchen, was ich mache, zeigen kann.
Vielleicht gibt es euch ja den Anstoß oder das Bedürfnis, selber zu dekorieren. Bitte sagt nicht, Leute, daß ihr alle schon fertig damit seid! ;-)

Montag, 10. Dezember 2012

Fundstücke der Woche - Engel oder Das zehnte Türchen


Was ist die Weihnachtszeit oder ein Adventskalender ohne Engel? Schließlich konnte ich selber nicht widerstehen, ihr erinnert euch an die Engelohrringe, die ich erst kürzlich gezeigt habe.

Also habe ich Proviant eingepackt, einen warmen Mantel angezogen und bin hinaus in die Kälte gezogen, um zu schauen, ob ich ein paar finden könnte ... und wißt ihr was, es gibt eine ganze glückliche Gemeinschaft von ihnen auf Zibbet.

Unser erster Engel ist aus Holz gearbeitet und vielleicht nicht, was ihr jetzt erwartet hättet. Er erinnert mich daran, was ich in modernen Kirchen gesehen habe. Manchmal ist ein Engel einfach nicht pummelig und klein.

Holzengel von Sawdusted


Jetzt kommt ein echter Weihnachtsengel, bereit, euren Baum zu bewachen. Und man kann sogar eine Farbe aussuchen, damit er genau dazu paßt!

Häkelengel als Baumspitze von NGB Lilsprout Boutique

Hier haben wir nun die pummelige Sorte, auf die ihr gewartet habt. Was für ein glücklicher kleiner Engel und so goldig!

Blonder Engel, Ornament von Family Footprints

Wir wissen schon, daß Engel in allen möglichen Formen auftreten, wie wäre es also mit diesem "Himmelshund"? Wir wissen auch, daß Hunde großartige Schutzengel sein können. Dieser Anhänger kommt in Silber oder Bronze.

Himmelshund-Anhänger von Feathered Gems

Dies war nur eine sehr kleine Auswahl der Engelgemeinschaft ... ich hoffe, ihr hattet Spaß daran, sie kennenzulernen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Zitat der Woche oder Das neunte Türchen


Es ist Zeit für das erste Weihnachtsfilmzitat aus meinem absoluten Lieblingsweihnachtsfilm.

Tatsächlich ist es nicht wirklich ein Zitat, weil keiner etwas sagt. Es ist ein Bild vom Weihnachtsbaum, den Dudley, der Engel, der in das Haus des Bischofs kam, um an so vielen Stellen zu helfen, schmückt. Für mich hat dieser Baum so ziemlich das Bild davon bestimmt, wie ein Weihnachtsbaum auszusehen hat.


Wenn ich doch jetzt nur einen Engel hätte, der mir so einen Baum in der katzensicheren Version aufstellt! Er müßte wahrscheinlich in einem Käfig sein ...

Jede Frau braucht einen Engel, USA, 1947

Samstag, 8. Dezember 2012

Weihnachtsmärkte oder Das achte Türchen


Heute rief eine Freundin an und fragte, ob ich in die Stadt zum Weihnachtsmarkt kommen wollte. Ich hasse Mengen. Zugegeben, unser Markt ist nicht grad riesig. Trotzdem noch zu voll. Und es ist kalt draußen.

Ich erinnere mich, wie wir zum Nürnberger Christkindlesmarkt fuhren, vor etwa 30 Jahren war das, ein kleiner Ausflug mit unserem Deutsch-Amerikanischen Club "Kontakt". Ich erinnere mich lebhaft an den Gang zum Markt, aber die Geschichte kann ich hier nicht erzählen, und ich erinnere mich, daß ich mich fühlte, als ob ich in Menschen ertrinken würde, und damals war ich noch gar nicht so schlimm in der Beziehung.
In Stuttgart, wo ich arbeite, war ich nur einmal, so früh wie möglich. Einmal durchgelaufen, ein Becher Glühwein, und weg war ich wieder.

Vermisse ich etwas von der Weihnachtsstimmung, wenn ich nicht dorthin gehe? Was ist eure Meinung?