Mittwoch, 8. Dezember 2010

Das achte Türchen


Vielleicht erinnert ihr euch daran, daß ich euch schon mal von unserem alten Friedhof erzählt habe.
Gestern auf dem Heimweg kam ich dort am frühen Abend vorbei und die stille Schönheit überwältigte mich. Das ist nun wirklich ein Ort, der gut Schnee tragen kann, sozusagen. Natürlich hatte ich meine Kamera nicht dabei. Also beschloß ich, am nächsten Tag mit meiner Kamera zurückzukommen und ein paar Bilder zu machen, um die Stimmung einzufangen.


Habt Nachsicht mit mir. Dies sind keine professionellen Bilder, ich habe keine Superkamera (und keine Ahnung ;-)), aber wenn ich Glück habe, versteht ihr trotzdem, was ich meine.

Dies ist der Seiteneingang zum Friedhof. Wenn ihr genauer hinschaut, seht ihr die Oberhofenkirche durch die Bäume.



Der Effekt des Lichts, das die Pfeiler durch den Schnee auf dem Boden anleuchtet, ist wunderschön und ein bißchen geheimnisvoll, findet ihr nicht?


Nur ein paar Schritte und ihr seht die Oberhofenkirche in ihrer ganzen Schönheit. Vielleicht bin ich voreingenommen, weil diese Kirche einen wichtigen Teil in meiner Kindheit und Teenagerzeit spielte. Obwohl ich nicht mehr in der Kirche aktiv bin, bekomme ich immer noch dieses besondere Gefühl, wenn ich hier vorbeikomme.


Sieht es nicht friedlich aus? Ein Blick nach links ...


... ein Blick nach rechts, wo der Schnee sanft im warmen Licht einer der Lampen, die über den Friedhof verstreut sind, leuchtet.


Ich wünschte, ich hätte ein Bild von einem meiner Lieblingsgräber machen können, aber dafür war es wirklich zu dunkel. Also ging ich wieder, diesmal durch den anderen Seiteneingang, zurück in die "gewöhnliche" Welt.


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