Mittwoch, 19. April 2017

Oldies but Goodies - Ostern

Ostern ist vorbei. Ich hoffe, eures war schön. Unser Osterhase mußte einen Regenmantel tragen, wahrscheinlich fanden die meisten Eiersuchen also drin statt.
Die heutige Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ist eine kleine letzte Zusammenfassung. Wir haben Häschen, wir haben Pastellfarben, wir haben Eier - und ich weiß nicht,wie es euch geht, aber ich hatte zuviel Schokolade, und dank freundlicher Menschen steht noch mehr in meiner Küche, wahrscheinlich genug, daß es mir bis nächstes Jahr reicht (wen will ich hier veralbern ;-))!
Nun zu ein paar kalorienfreien Osterleckereien.


1 und 5 Cat's Wire
2 und 8 Violetmoon's Corner
3 und 7 Jewelry Art by Dawn
4 und 6 MC Stoneworks

Mittwoch, 12. April 2017

Oldies but Goodies - Koralle

Diese Woche ist bisher wirklich nur so an mir vorbeigerannt und hat leider ihr Bestes getan, um rundherum unangenehm zu sein.
Also vergebt mir bitte, wenn ich die Hintergrundgeschichte diesmal einfach überspringe und euch einfach nur die letzte Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge präsentiere ;-)



1 und 5 Violetmoon's Corner
2 und 7 Cat's Wire
3 und 4 Jewelry Art by Dawn
6 und 8 MC Stoneworks

Mittwoch, 5. April 2017

Oldies but Goodies - Frühlingszeit

Es gibt nicht viel zu sagen, ich schätze, ihr wißt selber genug über Frühlingsgefühle. Farben, die in die Natur zurückkommen, dieser Duft in der Luft, Blumen und das Versprechen eines Neuanfangs.
Es ist also nicht überraschend, daß Frühling als Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ausgewählt wurde.
Frohen Frühling für all die auf der nördlichen Halbkugel (und die andere Hälfte, Herbst ist genauso schön, wenn ihr  mich fragt ;-))!


1 MC Stoneworks
2 Violetmoon's Corner
3 Cat's Wire
4 Jewelry Art by Dawn
5 The Crafty Chimp

Mittwoch, 29. März 2017

Oldies but Goodies - Feen

"Eine Fee ist eine Art mythisches Wesen oder legendenhafte Kreatur in der europäischen Folklore, eine Art Geist, oft als metaphysisch oder übernatürlich bezeichnet." ~ Wikipedia (englisch)
Ich denke, daß das Bild, das wir beim Gedanken an eine Fee im Kopf haben sehr von Illustrationen in Kinderbüchern, alten Beschreibungen oder auch Zeichentrickfilmen beeinflußt ist. Die meisten von uns denken wahrscheinlich erst einmal an winzige Kreaturen mit Flügeln, ätherisch aussehend, die in Blumen oder so etwas leben.
Als ich also beim Thema für die neueste Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge eingesprungen bin und "Feen" ausgewählt habe, waren die Mitglieder sich nicht ganz sicher, weil sie dachten, sie hätten nichts Ätherisches vorzuweisen.
Warum sollte eine Fee aber nicht Schmuck tragen, der von den Formen, Kreationen oder Farben der Natur inspiriert ist?
Ich denke, jede Fee würde sich gern eines dieser Stücke auswählen und wie üblich gibt es auch noch mehr zu finden, wenn ihr den obigen Link anklickt.


1 und 6 Jewelry Art by Dawn
2 und 5 Violetmoon's Corner
3 und 8 Cat's Wire
4 RioRita
7 MC Stoneworks

Dienstag, 28. März 2017

Künstler-Kollaborationen

Der Monat neigt sich dem Ende zu (und damit auch das erste Viertel des Jahres, die Zeit rennt wirklich!), was bedeutet, daß es wieder mal Zeit für den Blog Carnival in der Jewelry Artisans Community ist.

Kollaborationen sind in der kreativen Welt nicht ungewöhnlich, von Bildern über Bücher zu, ihr habt es erraten, Schmuck.
Vielleicht erwartet ihr jetzt, ein paar HeatherCats zu sehen, inspiriert von den wundervollen Bildern meiner Freundin Heather von Essencestudios. Das ist aber nicht die Art Kollaboration, über die ich heute sprechen möchte. Heather hat ihre Katzen ja nicht ursprünglich gemalt, damit ich das für Schmuck verwenden kann. Sie hat sie gemalt, und nachdem ich die Muster entworfen habe, habe ich sie hier zur Zustimmung gezeigt und dann in Schmuck umgesetzt. (Und ich weiß, daß es zu lang gar keine gab, aber etwas ist in Planung, weil ich die Bilder natürlich immer noch liebe).

Laßt mich stattdessen ein paar Jahre in der Zeit zurückgehen. Damals hatten wir noch unser altes Form, die  Starving Jewelry Artists, und wir hatten das Starving Artists Team auf Etsy.
Dieses Team arbeitete zu zwei Gelegenheiten zusammen, den, the SATeam Holiday Wrist Candy Giveaways in den Jahren 2009 und 2010. Wir hatten uns für Armbänder entschieden, denn für ein Team, dessen Mitglieder über die ganze Welt verteilt sind, war es der einfachste Weg, zusammen ein Schmuckstück zu machen.
Jeder sollte einen Anhänger im eigenen Stil machen, dann sollte das alles an ein Mitglied gehen, das das Armband zusammenfügte und die Bilder machte. Ich muß zugeben, ich bin nicht mehr sicher, wer das war, und ich lasse den Namen lieber weg als einen falschen zu sagen, aber sie hat das großartig gemacht. Die Ergebnisse waren wunderschön - ein Thema war "Blumen" und das andere "Weihnachten".

Ich hoffe, daß die Gewinner ihre Armbänder immer noch mögen, sie wurden mit Liebe gefertigt und zusammengestellt. Stellt euch nur die Vielfalt an Techniken vor, die da hineinfloß! Wir hatten Lampworker, wir hatten Drahtwickler, wir hatten Perlenfädler, wir hatten Silberschmiede und noch mehr. Ich selber häkelte zu dieser Zeit hauptsächlich noch mit Draht.

Natürlich habe ich für euch auch ein paar Bilder zum Anschauen, falls ihr jetzt neugierig seid.





Wißt ihr was, es würde Spaß machen, mal wieder so eine Kollaboration zu haben. Es ist wirklich schon eine Weile her.

Interessiert daran, was die anderen JAC-Mitglieder zu sagen haben? Schaut es euch hier an.

Jewelry Art by Dawn
Violetmoon's Corner 

Sonntag, 26. März 2017

Zitat der Woche

Wenn ich meinen Fernseh-Guide so durchschaue, scheint es mir manchmal, daß ein Großteil im Fernsehen aus "Reality TV", Kochshows, Modeumgestaltung und -shopping, und verschiedenen Arten von Quizzen besteht. Naja, und natürlich Sitcoms und Krimis.
Was ist dran an Quizzen - und was ist eigentlich der Nominativ Plural von Quiz? Die Quiz, umgangssprachlich die Quizze. So, jetzt wißt ihr das auch. Warum sind sie so beliebt? Geht es nur darum zu sehen, wie jemand die Millionen-Euro-Frage knackt oder trainieren wir einfach nur gern auch mal unser eigenes Gehirn?

Als Inspektor Lewis und Sergeant Hathaway wegen eines Mordes an einem Quizteilnehmer in einem College in Oxford gerufen werden, hat Lewis eine Frage für seinen Sergeant.

Lewis: Was halten Sie von Quiz?
Hathaway: Finde ich überflüssig und sinnlos. Genauso wie Nacktschnecken und Blutwurst.


Lewis, UK, 2006 - 2015


P.S. Manchmal vermisse ich das Pubquiz, zu dem wir früher immer gegangen sind. Selbst wenn wir keine Million gewinnen konnten, hatten wir immer Spaß dabei - und waren am nächsten Morgen ganz schön müde!

Mittwoch, 22. März 2017

Oldies but Goodies - Daheim

Einer der Magnete an meinem Kühlschrank hat die Aufschrift "Daheim ist, wo deine Katze ist". Das mag ja für mich zutreffen, aber was ist Daheim für euch? Wenn ihr etwas aussuchen müßtet, das zeigt, woher ihr kommt, was wäre das?
Dies war die Frage der neuen Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge. Dabei ging es nicht nur um unsere Häuser, sondern unsere Städte, Bundesstaaten oder Länder - und wir haben uns etwas schwer damit getan, denn nicht alles, das Daheim aussagt, kann einfach als Schmuck umgesetzt werden. Ich meine, könnt ihr euch vorstellen, wie ich eine Spätzleskette mache?
Und so war die Gruppe dieses Mal etwas kleiner, was aber nicht heißt, daß ich nichts zum Vorzeigen habe.


1/3/5/8 Jewelry Art by Dawn

1 - Dawn fand dieses Herbstblatt auf einem ihrer Spaziergänge.
3 - Lunaria-Blumen werden bei uns Silberblatt, aber auch Silbertaler genannt, weil ihre Schötchen an Münzen erinnern. Der lateinische Name von luna, der Mond, kommt daher, daß sie außerdem wie kleine Monde aussehen.
5 - Der Frosch, der zu diesem gemalten Schätzchen inspirierte, wohnte in einer von Dawns Topfpflanzen.


8 - Die Kiefer vor ihrem Studio gab Dawn die Idee zu diesem Anhänger.

2/6/7 MC Stoneworks

2 - Michele hat einen wunderschönen Garten, der Schmetterlinge anzieht.
6 - Der Stiefel repräsentiert Texas, den Staat, in dem sie lebt.
7 - Die Orchidee erinnert an die hübschen Orchideen in ihrem Bad.

4/9 Cat's Wire

Naja, ich habe es schon gesagt. Daheim ist, wo meine Katzen sind ;-)

Samstag, 18. März 2017

Einfach nur so Samstag - Die Laurinmarke

Es war eines Samstagsabends nach dem Abendessen, meine Schwester und ich hingen vorm Fernseher herum, als sie mir einen ihrer Silberringe zeigt, den sie vor vielen Jahren auf einem ihrer Lieblingsflohmärkte gekauft hatte. Sie hatte sich vor einer Weile eine Lupe besorgt und war neugierig, was die Punzen in ihrem Ring bedeuteten.



Natürlich wußten wir beide, daß die 835 den Silbergehalt anzeigte. Heutzutage ist Schmuck üblicherweise aus Sterlingsilber, das mit 925 gepunzt ist, aber ich habe selber noch 835er Silberschmuck aus meinen Teenagertagen. Es bedeutet, daß 835/1000 Silber verarbeitet wurde, der Rest war Kupfer und Nickel.

Als nächstes war das F mit dem Stern dran, das wir online als die Punze von W. Frey & Co. aus Pforzheim fanden, eine Stadt, die bekannt für ihre Schmuckherstellung ist und sogar deshalb "Goldstadt" genannt wird. Die Firma selber existiert allerdings nicht mehr.

Was aber war diese letzte Punze? Sie war schwer zu lesen und ich brauchte mehrere Versuche, drehte den Ring unter der Lupe hin und her, nahm meine Brille ab, setzte sie wieder auf, bis ich plötzlich das Glück hatte, den richtigen Winkel zu treffen, in dem ich sah, daß es ein kursives "Ln" mit einem Halbkreis rundherum war.
Ihr wißt, wie das ist, wenn man erstmal weiß, was man anschaut, springt es einen regelrecht an, und meine Schwester sah es nun auch.
Und was bedeutete es? Eine Onlinesuche führte mich zu mehreren Seiten - und zur Laurinmarke.


Die Laurinmarke war ein Gütesiegel, das auf Schmuck verwendet wurde, der zwischen etwa 1934 und 1938 hergestellt wurde. Ihren Namen bekam sie von Laurin, dem Zwergenkönig.
Die Kampagne sollte Vertrauen in den punzierten Schmuck einflößen und damit Leute zum Kaufen animieren. Sie war nicht für billigen Schmuck gedacht, für den Käufer keine Garantie erwarteten, und auch nicht für teure Stücke, sondern die sogenannte "Mittelware".
Alle deutschen Hersteller, die die vorgegebenen Qualitätsnormen akzeptierten, durften die Laurinmarke verwenden.

Zurück zum Ring meiner Schwester. Der Stein im wunderschönen Blau eines Aquamarins ist recht wahrscheinlich synthetisch, was offensichtlich nicht ungewöhnlich für diese Zeiten und bis in die 50er war. Den Zeitraum und den Ort der Herstellung dieses Rings jedoch so eingrenzen können, das war schon was, und darüber hinaus ist es nun mal ein schöner Ring.
Nun frage ich mich, welche Geschichten er uns erzählen könnte, wenn er sprechen könnte .....



Quellen

Während ich einige Bilder und kurze Erwähnungen für die Marke gefunden habe, war es  hier, wo ich die meiste Information gefunden habe (danke an Antikschmuck Hofer dafür!). 

Ich habe auch diesen Thread in einen Silberforum gefunden, allerdings auf Englisch.

Falls ich irgendwann mehr herausbekommen kann, werde ich diesen Post aktualisieren.

Mittwoch, 15. März 2017

Oldies but Goodies - Aquamarin

Aquamarin ist der Geburtsstein für März, damit wurde er das Thema für diese Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge.
Bei diesem Namen, der aus dem Lateinischen übersetzt "Wasser des Meeres" heißt, ist es kein Wunder, daß die GIA ihn so beschreibt "Nach Meereswasser benannt, ist der frische, wassergleiche Farbton des Aquamarins ein kühler Sprung in einen erfrischenden Pool". Was, findet ihr, kommt einem in den Sinn, wenn man die Auswahl dieser Woche anschaut?


1 RioRita
2 Cat's Wire
3 Jewelry Art by Dawn
4 MC Stoneworks
5 Violetmoon's Corner

Mittwoch, 8. März 2017

Oldies but Goodies - Strand

Wenn ich an einen Strand denke, wird es immer der sein, an den uns meine kalifornische Freundin immer brachte, wenn wir sie besuchten. Ich liebte die Fahrt von Oakland aus nordwärts auf dem Highway 1. Ich bin kein wilder Fotograf, also habe ich nicht viele Bilder, aber wenn ich meine Augen schließe, sehe ich all die Orte vor mir, an denen wir ausgestiegen sind, Jenner, Point Reyes National Seashore, Bodega Bay, aber auch die Stellen unterwegs, die sich von Jahr zu Jahr nicht zu verändern schienen. Das mit Brettern vernagelte Gebäude, das einmal ein Restaurant war, die Bäume an der Straße entlang, es ist ziemlich seltsam, welch Erinnerungen das Gehirn so festhält.
Und dann sehe ich natürlich uns, am Strand, ich in meiner kurzen Lieblingslatzhose (eines der Kleidungsstücke, die ich aus sentimentalen Gründen aufbewahre, zusammen mit dem Otter-T-Shirt, das ich in Bodega Bay gekauft habe), die Vögel - einige davon ziemlich neugierig, kein Wunder, wir hatten Essen dabei. Die Spaziergänge durch den Sand auf der Suche nach Muscheln.
Okay, okay, genug Erinnerungen jetzt. Sie wurden vom dieswöchigen Thema der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge hervorgerufen. Bitte schön - der Strand.


1 Jewelry Art by Dawn
2 MC Stoneworks
3 Violetmoon's Corner
4 Cat's Wire
5 Betoj Designs

Mittwoch, 1. März 2017

Oldies but Goodies - Viktorianisch

Die viktorianische Ära von 1837 bis 1901 wurde natürlich nach Königin Victoria und ihrer Regierungszeit während dieser Zeit benannt. Ich habe eine Beschreibung gefunden, die kurz erklärt, wie viktorianischer Schmuck aussieht, wenn es euch interessiert.
Wie ihr wißt, ist die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge nicht so streng in ihren Regeln. Ich glaube nicht, daß eines unserer Mitglieder etwas gemacht hatte und dabei spezifisch die viktoranische Zeit im Sinn hatte, also formulierte unsere Challengemeisterin es so "so ziemlich alles, was verschnörkelt ist, wird passen".
Hier ist eine kleine Auswahl dessen, was gezeigt wurde, wie immer werdet ihr alle Stücke unter dem obigen Link finden. Wir hoffen, ihr schaut vorbei!


1 Violetmoon's Corner
2 Jewelry Art by Dawn
3 Cat's Wire
4 MC Stoneworks
5 RioRita
6 Betoj Designs

Dienstag, 28. Februar 2017

Was Neues ausprobieren

Peyote-Stich und ich - wir sind immer noch keine echten Freunde, aber wir versuchen miteinander auszukommen. Im Moment arbeiten wir an einem Projekt, das uns für ein weiteres Projekt vorbereiten soll, welches uns wiederum zu neuen Höhen zusammen führen soll. Die Jury berät noch darüber. Wir werden es nicht wissen, bevor wir dieses hier fertig haben, und wir sind noch einem sehr frühen Stadium (da ich noch nicht so ganz über meine Besessenheit, Ostereier zu stricken, hinweg bin).
Diesen Monat geht es jedoch beim Blog Carnival der Jewelry Artisans Community darum, was für neue Dinge wir dieses Jahr ausprobieren gern ausprobieren würden, also bin ich gezwungen, unsere Zusammenarbeit jetzt schon in die Öffentlichkeit zu zerren. Schließlich geht es darum, was wir gern ausprobieren WÜRDEN, selbst wenn es dann aus dem einen oder anderen Grund nicht hinhaut.

Zumindest kann ich euch mein kleines WIP zeigen und seine Geschichte erzählen. Ab und zu trinke ich gern einen Gin Tonic. Zwei Freunde wissen das und schenkten mir zu verschiedenen Gelegenheiten einen Gin aus dem Schwarzwald, wobei eine Flasche eine Miniatur, die andere Normalgröße ist. Die Flaschen sehen so cool aus, wie alte Medizinflaschen, die man in einer Apotheke finden könnte, mit einem kleinen Korken. Ich wußte, daß ich endlich versuchen wollen würde, sie zu umperlen, und die Miniflasche würde perfekt für einen ersten Versuch sein, bis die große Flasche - in der zehnmal so viel ist - leer ist.

Was die Perlen angeht, so habe ich dies nicht durchdacht. Ich schätze, ich war von der Februar-Challenge auf JAC beeinflußt, die das Thema "rosa" hatte. Nicht nur werde ich die Flasche heute rechtzeitig für die Challenge fertigmachen können, sondern ich habe nicht mal genug Perlen in diesen Farben, um es überhaupt zu versuchen.


Ich sehe eine Perlenbestellung in meiner Zukunft .... und natürlich werde ich zurück sein, sobald dieses Projekt fertig ist, und hoffentlich werde ich irgendwann auch mit der großen Flasche zurücksein, vielleicht sogar noch in diesem Jahr!

Neugierig, was die anderen für dieses Jahr auf ihren Listen stehen haben? Schaut es euch hier an, ich werde die Links hinzufügen, sobald ich sie hereinbekomme.

Violetmoon's Corner
Jewelry Art by Dawn 

Sonntag, 26. Februar 2017

Zitat der Woche

Die Geschichten waren ein Teil meiner Kindheit (das ist wichtig, um euch eine Zeitvorstellung zu geben) und ich besitze die meisten der Bücher, aber ich muß zugeben, ich hatte vollkommen vergessen, was für kleine Anarchisten Nick und seine Freunde sein konnten. Sie streiten sich und sie prügeln sich, sie lassen ihrer Phantasie freien Lauf und haben Spaß, nicht immer zur Freude ihrer Eltern und Lehrer.
Manchmal sind sie traurig, manchmal haben sie Angst, sie sind Kinder und Nick erzählt ihre Geschichte - wie das eine Mal, als er mit seiner Mutter auf Besuch ging und mit Marie-Hedwig, der Tochter des Hauses, spielen mußte.
Als Marie-Hedwig vorschlägt, Krankenschwester und verletzter Soldat zu spielen, sagt Nick ihr, daß er lieber Karten spielt.

Marie-Hedwige: Na gut. Was kannst du denn?
Nick: Schwarzer Peter?
Marie-Hedwig: Ich kenn' ein viel besseres.
Nick als Erzähler: Das Spiel von Marie-Hedwig war sehr schwer. Nämlich, sie durfte mir in die Karten gucken und auch Karten gegen meine tauschen. Ich durfte das nicht. Außerdem hatten die Karten auch nicht den gleichen Wert wie sonst. Mit einer Drei nahm die mir den König weg!
Nick: Aber ...
Marie-Hedwig: Is' was?
Nick als Erzähler: Und der Gewinner konnte sich was wünschen. Ich hab' nie gewonnen.

Dumm gelaufen, Nick. Ich glaube, irgendwas hat mit diesem Spiel nicht ganz gestimmt, oder du hättest nicht als Marie-Hedwigs Pferd geendet oder als ihr Makeup-Mannequin ...



Der kleine Nick, Frankreich, 2009

P.S. Ich habe gelesen, daß Sempé, der die Zeichnungen zu Goscinny's Geschichten schrieb, gesagt hat, daß er die Kindheit einfangen wollte, der er gerne selber gehabt hätte. Keine Ahnung, ob das so stimmt, aber ich wäre nicht überrascht.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Oldies but Goodies - Valentinstag

Ich weiß, daß der Valentinstag schon vorbei ist, aber die heutige Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge war nun mal in der Woche des Valentinstags, so ging es eben darum.
Natürlich denkt man bei diesem Tag als erstes an Herzen, aber diese Stücke sind so viel mehr als nur einfache Herzen, tatsächlich muß ein Geschenk gar nicht immer ein Herz sein und ist doch perfekt für diesen Tag ... Ihr werdet sehen, was ich meine.



1 Cat's Wire
2 Jewelry Art by Dawn
3 RioRita
4 Betoj Designs
5 MC Stoneworks
6 Violetmoon's Corner

Sonntag, 19. Februar 2017

Zitat der Woche

Wahr im Jahr 1960, wahr heute. Wann werden wir es lernen?

"Die Werkzeuge der Eroberung werden nicht unbedingt nur von Bomben und Explosionen und Fallout begleitet. Es gibt Waffen, die einfach Gedanken sind, Einstellungen, Vorurteile, die man nur im menschlichen Geist findet. Für das Protokoll, Vorurteile können töten, Verdächtigungen können zerstören, und eine gedankenlose, ängstliche Suche nach einem Sündenbock bewirkt ihren ganz eigenen Fallout, für die Kinder, und die Kinder, die noch nicht geboren sind. Und schade dabei ist, daß diese Dinge nicht auf die Twilight Zone beschränkt sind."

 

Unwahrscheinliche Geschichten, USA, 1959 - 1964

P.S. Da mir die deutsche Version nicht vorliegt, ist dies eine eigene Übersetzung von mir.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Oldies but Goodies - Bernstein

Vor vielen Jahren zeigte mir eine reizende Dame aus Kalifornien ihre Bernsteinsammlung, mit sowohl echtem als auch unechtem Bernstein. Es erinnerte mich an einen Schaukasten, den ich in einem Naturhistorischen Museum gesehen hatte, ebenfalls mit Stücken aus echtem und unechtem Bernstein.
Da Bernstein ein begehrter Stein für Schmuck ist, ist es nicht ungewöhnlich, daß Imitationen als echt verkauft werden. Tatsächlich bekam ich selber auf diese Weise ein kleines Tütchen mit Cabochons, als Geschenk von jemandem, der sie als echte Steine kaufte. Ob der Verkäufer das absichtlich tat oder nicht, werden wir nie wissen.

Meine Auswahl aus der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge dieser Woche ist eine Mischung aus Bernstein, wiederum echt als auch unecht. Ich hoffe, euch gefällt, was ich ausgesucht habe.


1 und 6 MC Stoneworks
2 und 5 Cat's Wire
3 und 7 Violetmoon's Corner
4 RioRita

Sonntag, 12. Februar 2017

Zitat der Woche

Vor einiger Zeit habe ich euch Hedwig Courths-Mahler vorgestellt (vielleicht kennt ihr sie ja auch schon), eine Autorin, die - wie sie es ausdrückte - Märchen für Erwachsene schrieb. Das bedeutet, daß sie Geschichten schrieb, die voller Tragödie, Liebe, Verrat, Heldenhaftigkeit, Mißverständnissen, Geheimnissen waren, ihr kennt die Sorte vermutlich.
In den 70ern wurden fünf ihrer Romane verfilmt, voller Tragödie, Liebe ... nun, das habe ich ja schon erwähnt. Man bekommt jedoch das Gefühl, daß die Regisseure und Schauspieler ihre Arbeit nicht immer zu ernst nahmen (wie äußerst seltsam ;-)). Ich sage mal nur übertriebene Darstellung. Und dann ist da natürlich noch der Erzähler, die blumige Sprache und die Musik. Tatsächlich ist es schwer zu beschreiben, aber man muß sich vor Augen halten, daß der Roman dazu im Herbst 1914 geschrieben wurde. Wenn man ein gutes Kichern schätzt und in der richtigen Gesellschaft mit derselben Art von Humor ist, macht es Spaß.

Die junge, arme Waise Rose von Lossow lebt bei ihren wohlhabenden Verwandten. Sie ist in ihren Cousin Hasso, einen Militär, verliebt, der jedoch macht einer russischen Dame einen Antrag. Leider ist diese Dame eine Spionin, die  hinter seiner neuesten Erfindung für die militärische Luftfahrt her ist und die Hassos "heiligste Gefühle" benutzt, um Zugang zu den Plänen bekommen. Darüber hinaus verspottet sie ihn auch noch, indem sie ihn ein "interessantes Intermezzo" nennt.


Zum Glück hat Roses Eintreten zum rechten Moment Schlimmeres verhindert, aber dennoch quittiert Hasso den Dienst, um stattdessen auf Falkenried, dem Familiengut, an seinen Flugzeugentwürfen zu arbeiten.


Hassos Mutter stirbt, dann bricht der Krieg aus. Hasso beschließt, Rose zu heiraten, um sicherzustellen, daß sie im Falle seines Todes versorgt ist. Erst als es Zeit für ihn ist zu gehen, wird ihm bewußt, daß er Rose liebt, seit langem geliebt hat - aber liebt sie auch ihn? Er muß es wissen.


Hasso: Nein, so kann ich nicht von dir geh'n. Erst muß ich dir noch sagen, daß ich dich liebe. Meine scheue, stolze Rose. In dieser Stunde erst ist mir ganz klar geworden, was die letzte Zeit in mir gewühlt hat. Ich liebe dich schon lange, das weiß ich jetzt. Ich liebte dich schon, eh' ich es selber wußte. Ich Tor! Ich blinder Tor! Sag mir ein einziges Mal, in dieser schmerzlich-süßen Abschiedsstunde, was in deiner Seele für mich lebt. Sag mir die Wahrheit, Rose.
Rose: In meiner Seele lebst nur du. Ich liebe dich, habe dich immer geliebt und werde dich lieben in Ewigkeit. Du nimmst mein Herz mit dir, und wenn du mir genommen wirst, dann mag ich auch nicht mehr leben.
Erzähler: Es war als wollten sich ihre Seelen in diesem Kuß für alle Zeit vermählen.


Die Kriegsbraut, Deutschland, 1974

P.S. Ihr habt es erraten, es gibt ein Happy End. Die russische Spionin wird doch noch gefaßt, und Hasso kommt nach Hause zu seiner Rose (nochmal, denkt daran, dies wurde 1914 geschrieben, als der Krieg gerade begonnen hatte und noch niemand wußte, WIE schrecklich er sein würde).

Freitag, 10. Februar 2017

Pack die Vorräte an - Gefädelter Anhänger mit Kristallen

Erinnert ihr euch an den Vorratsfresser von letzter Woche?
Obwohl ich noch mehr Pläne für diese Woche hatte, habe ich es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft. Was ich aber letzte Woche hinbekommen habe wurde von den Bollywood-Armreifen von Jill Wiseman inspiriert. Wieder paßt das Wort Bollywood nicht so wirklich, da ich für diesen Anhänger fast dieselben Farben benutzt habe für einen der Armreifen, den ich gemacht habe - die braunen Rocailles ausgenommen.
Eine goldfarbene Kette dazu, bitte schön :-)
Ich habe auch schon etwas in silber und rot herausgelegt, also bleibt dran!

Mittwoch, 8. Februar 2017

Oldies but Goodies - Natur

Ich glaube nicht, daß ich etwas zum Thema der dieswöchigen Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge sagen muß. Natur hat immer eine Rolle im Schmuck gespielt. Die Materialien kommen größtenteils aus der Natur, Schmuck bildet die Natur ab und feiert sie auch oft.
Natürlich stehen dabei Tiere und Pflanzen ganz oben auf der Liste, wie euch meine heutige Auswahl zeigen wird.


1 Betoj Designs
2 Cat's Wire
3 MC Stoneworks
4 Violetmoon's Corner
5 RioRita

Sonntag, 5. Februar 2017

Zitat der Woche

Es war einmal ein Sender, der Nickelodeon hieß. Und es waren einmal Freitage. Okay, die gibt es immer noch, aber jetzt sind sie anders. Laßt mich erklären. In dem Jahr, in dem Nickelodeon in Deutschland startete, begann ich mit der Dialyse. Dreimal die Woche ging ich direkt nach der Arbeit zur Dialyse, außer freitags. Freitags versuchte ich immer früher zu gehen. Das war mein kleines, privates Zeitfenster, wenn ich heimkam und mit ein paar Nick-Serien reinzog, die Verrücktheit genoß, lachte und etwas ruhiger wurde, bevor ich wieder gehen mußte.
Das heutige Zitat ist aus einer dieser Serien.

Ickis, Krumm und Oblina sind junge Monster, die in die Schule gehen, um zu lernen, wie man ein gutes Monster wird und Leute erschreckt. Natürlich stolpern sie von einem Abenteuer ins nächste, wie das eine Mal, als sie auf dem Land enden.
Sie wollen doch nur ein paar Menschen erschrecken. Die Menschen denken jedoch, sie seien Aliens, schließlich jagt also eine Gruppe die andere. Schließlich schaffen es die kleinen Monster wieder nach Hause (nachdem sie erfolgreich alle erschreckt haben) und zwei der Menschen machen sich Gedanken über das, was geschehen ist.

Mensch 1: Weißt du was? Ich habe nochmal nachgedacht.
Mensch 2: Wirklich?
Mensch 1: Möglicherweise waren diese Kreaturen ja überhaupt keine außerirdischen Wesen.
Mensch 2: Wirklich?
Mensch 1: Möglicherweise waren es ja Monster.
Mensch 2: Monster? Quatsch. Wer ist denn so dämlich und glaubt an Monster, wo es doch vor Außerirdischen nur so wimmelt.
Hinter ihnen wird eine Kuh von einem Raumschiff entführt.
Mensch 1: Ja, du hast recht.
Mensch 2 (kopfschüttelnd): Wann wird die Menschheit das endlich begreifen ...


Aaahh!!! Monster, USA, 1994 - 1997

P.S. Ja, wann wird die Menschheit es endlich begreifen ... wieder einmal ist dieser Post meiner Lieblings-Alienfreundin gewidmet ;-)

Samstag, 4. Februar 2017

Einfach nur so Samstag - Ponder und Harry

Normalerweise wäre dies ein Post auf Ponders eigenem Blog geworden, aber er ist zu beschäftigt damit, im Haus herumzurennen und seine neue Arie für die Mitternachtsvorstellung zu üben, also zögere ich nicht, ihn direkt unter seiner Nase wegzustehlen.

Wer ist also Harry? Oder sollte ich sagen wer war Harry?
Laßt mich meine Beziehung zu Spinnen erklären. Erstens, ich habe sie in der Wohnung. Zweitens, es macht mir nichts aus. Natürlich ist das für mich einfach zu sagen, schließlich haben wir keine wirklich gefährlichen Spinnen hier. Ich muß zugeben, daß ich nicht immer so cool war, was die größeren schwarzen betrifft. Erst kürzlich erinnerte mich meine Schwester daran, wie sie und ich vor vielen Jahren hart am Rausschmiß einer solchen aus ihrer Wohnung arbeiteten, unter Verwendung einer Fernsehzeitschrift, eines Siebs und eines Glases, wenn ich mich recht erinnere. Die habe ich aber ohnehin so gut wie nicht. Die meisten meiner Spinnen heißen Charlie (nach Charlotte, der Spinne, einer meiner Lieblingsfiguren, benannt), manchmal auch Chuck gegannt, oder Harry.

Vor zwei Tagen trafen sich Ponder und einer der Harrys. Ponder war schon eine Weile aufgeregt gewesen, und wie meistens hatte ich keine Ahnung, was er von mir wollte. Ich sollte es bald genug herausfinden, nachdem ich zum Zähneputzen ins Bad ging. Mit lautem Gesang sprang Ponder in die Badewanne.
Als ich nachschaute, konnte ich nur ein Bein sehen, wahrscheinlich von einem Weberknecht, der anscheinend versuchte, über den Abfluß zu entkommen. Ich hörte einen Schmatzton, aber das heißt nichts. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, daß Ponder an einem (nicht sehr saftigen) Knechtsbein geknabbert und es dann losgelassen hätte. Er schlug immer wieder auf den Abfluß, und ich dachte beinahe, er würde versuchen, seine Pfote hineinzustecken. Stattdessen zog er sich auf eine Ebene höher zurück und hielt Wache für den Fall, daß Harry zurückkommen würde.

"Wo ist er hingegangen?"


"Ernsthaft, wo ist er hingegangen???" (Sieht es von weitem nicht ein bißchen so aus als hätte er seinen Kopf verloren?)


"Er ist weg. Er wollte nicht mit mir spielen."


Überflüssig zu sagen, daß ich es schwer hatte, Ponder zu helfen, über diesen Verlust hinwegzukommen ... bis der nächste Harry oder Chuck auftaucht!


Wie sind eure pelzigen Meister mit Spinnen? Habt ihr eine Geschichte zu erzählen?

Freitag, 3. Februar 2017

Pack die Vorräte an - Gefädelte Armreifen mit Kristallen

Es war purer Zufall, daß ich in derselben Woche in meiner "Verschiedene Perlen"-Schublade herumkramte und die YouTube-Abo-Mail bekam. So wurde ich nicht nur daran erinnert, daß ich immer noch tschechische Tile-Perlen in meiner Lade hatte, sondern bekam auch gleich eine Idee, was ich mit ihnen machen könnte. Ich hatte zuvor erst einmal mit Tile-Perlen gearbeitet und das wurde von meinen Band-und-Perlen-Armbändern inspiriert (die zwar mit Hilfe eines Webrahmes gemacht, aber nicht wirklich gewoben sind). Während mein Tile-Vorrat nicht für eines davon ausgereicht hätte, war das Bollywood Bangles-Design von Jill Wiseman perfekt dafür.

Nur sind meine Armreifen so gar nicht Bollywood. Meine Tiles waren silbern und in lavendel und beige marmoriert, ich habe nur zwei Farben von Rocailles der Größe 15 (für ein anderes Projekt), schwarz und hämatit, und meine Twin Beads sind in der Farbauswahl auch begrenzt. Ich hätte ein paar leuchtende Kristalle verwenden können, um das auszugleichen, aber erstmal beschloß ich, subtil zu bleiben.

Für diesen Armreif verwendete ich die marmorierten Tiles in Kombination mit braunen und goldenen Rocailles in Größe 11, matten goldmetallicfarbenen Twins, aber statt 15er Rocailles und kleineren Bicone-Kristallen wie im Video wählte ich diese größeren, wunderschönen feuerpolierten Kristalle (ich hatte sie ursprünglich für ein Tutorial besorgt, bei dem mir dann die Geduld ausging). Tatsächlich finde ich, daß sie besser als die Bicones sitzen, und es macht mir nichts aus, daß man nicht soviel von den Tiles sieht.


Dann ist da noch dieses Armreifset mit Kristallen in grau, rosa und hellweinrot. Sie glitzern unheimlich im Licht und zusammen getragen sehen sie toll aus!


Ich habe bereits noch mehr Ideen für kleine Variationen, aber das bedeutet eine Perlenbestellung, die momentan nicht in meinen Plänen steht, da ich wirklich zuerst ein paar WIPs fertigmachen muß.
Erinnert mich aber dran, falls ich es vergesse! ;-)

Mittwoch, 1. Februar 2017

Oldies but Goodies - Paris

Woran denkt ihr, wenn ich Paris sage? Die Stadt der Lichter, die Stadt der Liebe, der Eiffelturm, Mona Lisa im Louvre, Frühling, Mode ... das sind nur ein paar Dinge, die einem einfallen.
Die Frage wurde bei der letzten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge gestellt, und dies sind die Stücke, mit denen wir geantwortet haben.
Viel Spaß!



1 und 7 Violetmoon's Corner
2 und 6 MC Stoneworks
3 und 8 Betoj Designs
4 und 9 Jewelry Art by Dawn
5 und 10 Cat's Wire

Sonntag, 29. Januar 2017

Zitat der Woche

Warum buchstabieren Leute Wörter, wenn sie nicht möchten, daß jemand anderer versteht, was sie sagen? Nehmt eine Katze, die zum Beispiel zum T-i-e-r-a-r-z-t muß. Glaubt mir, weder Buchstabieren noch Flüstern hilft hier, da die pelzigen Meister die Vibrationen, die vom Mensch ausgehen, spüren. Es ist unnötig bei Babys, aber okay, vielleicht besteht eine Chance, daß es hilft, wenn kleine Kinder um einen herum sind.
Oder vielleicht hilft es manchmal dabei, daß Dinge sich nicht so herb anhören ...

Maryann hat gerade erfahren, daß all ihre Kreditkarten gesperrt sind. Daran gewöhnt, Geld ohne Nachdenken auszugeben, reagiert sie nicht gut darauf.

Cybill: Okay, Maryann, hier. Atme in dieses winzige Täschchen. Die ist von Chanel.
Maryann wimmert.
Zoey: Was ist passiert?
Cybill: Wir hatten grad 'ne Besprechung mit ihrer Geschäftsführerin. Sie ist p-l-e-i-t-e.
Zoey: Was, sie ist Analphabetin?
Cybill: Nein, sie ist pleite!!! (Maryann schreit auf und versucht sich selbst mit dem Taschenträger zu erdrosseln - vielleicht war ja das Buchstabieren doch besser? ;-))


Cybill, USA, 1995 - 1998

Samstag, 28. Januar 2017

Einfach nur so Samstag - Schals

"Und sie suchen nach Strickern, die einen Schal spenden", schrieb meine Freundin aus den USA.
Außer einem WIP (nein, schaut es nicht an, sonst wird es aufwachen und verlangen, fertiggestellt zu werden!) hatte ich seit Jahren nicht gestrickt. "Ein Schal ist aber nicht so schwierig. Wird nicht so lange dauern. Du wirst nicht groß dabei nachdenken müssen. Du kannst ihn mit in den Zug nehmen. Es wird Spaß machen." Das dachte ich und meldete mich freiwillig, einen zu machen.
Versteht mich nicht falsch, es hat beinahe so hingehauen. Es hat Spaß gemacht. Es fühlte sich gut an, mit Wolle zu arbeiten. Es war einfach, ihn mit in den Zug zu nehmen.

Was ich vergessen hatte war, daß ich an solches Stricken nicht mehr gewöhnt war und daß mein Daumen in letzter Zeit gesponnen hatte. Mir war nicht klar gewesen, daß ich zwischendrin immer Pausen brauchen würde. Ich hatte nicht daran gedacht, wie lang ein Schal sein kann und wie man dann anfängt, ihn dauernd zu messen, weil der Termin schnell näherrückt. Schließlich mußte ja auch noch die Post mitspielen.
Noch eine Reihe. Noch eine Reihe. Noch eine Reihe, bevor der Zug am Bahnhof ist? Scheint, ich habe auch vergessen, wie sehr ich es hasse, mitten in einer Reihe aufzuhören, nur weil ich aus dem Zug steigen muß.
Wird es genug Wolle sein (nein - es war nochmal ein Besuch im Laden notwendig)?

Dazu kam noch eine andere Art von Druck. Meine Schwester. Nein, sie hat mich nicht unter Druck gesetzt, das ist es nicht.
Als ich sie fragte, ob sie mit mir ins Kaufhaus gehen mochte, erzählte ich ihr auch, wofür ich Wolle besorgen wollte. und glaubt es oder nicht - ich komme also zum Kaufhuas und das erste, was meine Schwester macht, ist, daß sie einen Schal aus ihrer Tasche zieht.



Was zum .... Wann hatte sie Zeit, einen Schal zu stricken? Es zeigte sich, daß sie ihn für sich selber gemacht hatte, seiner aber schließlich müde wurde (oh, wie ich dieses Gefühl kenne). Es waren zwei Hälften in unterschiedlichen Farben, passend zu zwei verschiedenen Mänteln, und es fehlten nur die Fransen auf einer Seite, für die sie mir noch die Wolle überreichte. Ich schien beinahe so, als hätte dieses WIP nur hierauf gewartet.
Hier geht es nicht um Konkurrenz zwischen Geschwistern, aber wie peinlich wäre es gewesen, ihren Schal zu schicken und meinen nicht mal fertigzumachen? Der Druck kam rein von mir selber.

Vor ungefähr dreißig Minuten habe ich den letzten Fransenfaden eingezogen. Yay!
Nun brauche ich nur noch ein paar gedrückte Daumen, daß sie es beide rechtzeitig schaffen werden, wenn ich sie am Montag losschicke!


Aber ehrlich gesagt, es wird auch schön sein, zum Schmuck zurückzukehren :-D

Freitag, 27. Januar 2017

Pack die Vorräte an - Feinsilber, Glas und Perlen

Ich liebe Art Nouveau. Die Muster in diesem Glascabochon (gemacht von Deronda O'Neill) hat mich schon immer an Art Nouveau-Blumen erinnert, so schön fließend auf dem mattschwarzen Hintergrund.

Ich hatte das Gefühl, daß der Cabochon nach etwas Organischerem verlangte, nicht symmetrisch, selber fließend.
Zunächst häkelte ich eine Fassung aus Feinsilberdraht, machte die Maschen hier und da etwas weiter und füllte dann den gesamten oberen Teil mit willkürlich plazierten Perlen - Perle für Perle einzeln befestigt.
In unterschiedlichen Farben schimmernd passen diese kleinen Perlen so gut zu dem Muster im Cabochon und sind so schön. Ich neige dazu, auf ihnen zu sitzen wie ein Drache auf seinem Hort, aber Perlen brauchen Licht, keine verschlossene Schublade.
Zuletzt wickelte ich eine Öse, sehr klein diesmal, damit sie nicht zu sehr von den Perlenclustern ablenken würde.
Und hier nun der Anhänger ...


Verpaßt nicht die neue Episode der Vorratsfresser-Serie nächste Woche! ;-)