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Freitag, 5. Juli 2024

Ich habe einen Oktopus gemacht!

Vielleicht möchtet ihr jetzt sagen, daß ihr schon wißt, daß ich einen Oktopus gemacht habe ... oder zwei oder fünf oder zehn ... schließlich hatte ich 2019 in diesem langen Post eine Collage davon gezeigt. Natürlich habe danach nicht aufgehört, welche zu machen, aber der Draht ist jetzt schon eine Weile auf dem Abstellgleis, weil neue Techniken erforscht werden wollten, die außerdem auch noch besser für meine Hände waren, als das der Draht die meiste Zeit war.

Das bedeutet aber nicht, daß der Draht mich nicht mehr ruft, als man mich also darum bat, einen Oktopusanhänger als Auftrag zu machen, konnte ich nicht nein sagen.
Ich liebe es, daß keiner davon gleich wird. Tentakel mit einem oder zwei Drähten, mit oder ohne Perlen, der Kopf mit Cabochon oder ohne, und am allerbesten ist, daß ich selber nie weiß, wie sie am Ende aussehen werden. Am meisten Spaß macht es, wenn die Tentakel außer Kontrolle zu geraten scheinen. Es mag so aussehen, als wäre das willkürlich, aber das ist gar nicht so. Beim ersten schon noch, aber die nächsten basieren dann darauf, und oft gehe ich nochmal zum ersten zurück, um daran herumzupusseln.
Ich stelle mir gern vor, daß der Oktopuskopf mir sagt, was ich tun soll ;-)

Für diesen hier war ein Cabochon gewünscht und die Wahl war ein hübscher Moosachat.
Ich habe Moosachat schon mal für eine Auftragsarbeit benutzt, nur war der Stein in diesem Fall sehr groß und dunkelgrün und nicht nur waren die Größenvorgabe sehr spezifisch, ich mußte außerdem genau 23 Moosachatperlen in den zweidrahtigen Tentakeln verwenden, die nicht auseinandergehen sollten, das alles machte daraus eine ziemliche Fummelei.


Diesmal durfte ich mich ausleben, solang ich nur genügend Moosachatperlen über die Tentakel verteilte und eine bestimmte Länge erreichte, und das machte mir einen Riesenspaß.
Das ist also die neueste Ergänzung zu meiner kleinen Oktopusfamilie (und ich brüte auch schon mehr neue Ideen in meinem Kopf aus ;-)).

Freitag, 13. Oktober 2017

Pack die Vorräte an - Barney, der Oktopus

Streng genommen ist dies kein Vorratsfresser - es ist ein laßt mich was auseinanderreißen und dann den Stein bei etwas anderem verwenden-Fresser. Natürlich gibt es Stücke, mit denen ich nicht mehr so glücklich bin oder ich habe eine bessere Idee für einen Stein oder Perlen. Diese Stücke sind fast so gefährlich wie WIPs, weil sie Aufmerksamkeit brauche, die man nicht immer hat.
Von Zeit zu Zeit jedoch kriege ich ein bißchen Frühjahrsputz fertig, der sogar irgendwie inspirierend sein kann. Momentan gibt es den ein oder anderen Cabochon, der so in meine Vorratsschublade zurückgewandert ist.

Einer davon war dieser kleine Moosachat, der in einem Anhänger saß, nach dem ich von jemandem gefragt worden war, der dann verschwand. Das passiert. Der Anhänger blieb, aber als ich nach einem kleinen Cabchon für etwas aus Draht Gewebtes suchte, erinnerte ich mich daran und zögerte nicht, ihn auseinanderzureißen, schließlich war es schon eine Weile her gewesen.

Als ich den Cabochon einpaßte, bemerkte ich plötzlich etas. Vor langer Zeit hatte eine Freundin mir eine Geschichte darüber erzählt, wie sie einmal in Griechenland war, und von winzigen Tintenfischen - und da war er. Ein winziger Oktopus mit dem Namen Barney, beides aus dem Nichts gekommen, mit winzigen Tentakeln und einem großen Kopf.
Das ist der Grund, warum die Öse nicht in der Mitte sitzt. Barney bestand darauf, nach links zu schiwmmen. Keine Ahnung, was er dort finden wird. Vielleicht hängt sein Freund, der Fisch, dort herum und wartet auf ihn, um den Arielle-Film zu sehen oder um zusammen, ähm, Meeresfrüchte zu essen? (Oh, schlechter Scherz, schlechter Scherz, ich weiß, haut mich nicht!)
Barney kann jetzt in meinem Shop gefunden werden, warum geht ihr ihn nicht besuchen? ;-)